Asteroid-schrammt-an-der-Erde-vorbei

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Lots
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Hallo Lots,

ich finde es wirklich erstaunlich, dass, obwohl hunderte professionelle Observatorien und tausende Amateure den Himmel beobachten, ein solches Objekt erst einen oder zwei Tage vorher entdeckt wird. Im Falle eines Einschlags könnte man in dieser kurzen Zeit doch kaum was machen. Trotz unserer hohen technischen Entwicklung und wissenschaftlicher Leistung sind wir genauso machtlos gegenüber solchen Bedrohungen wie die Dinosaurier!

Clear Skies (im wahrsten Sinne des Wortes...) wünscht

Oliver
 
Naja, das Ding soll ja bloss 10 Meter gross sein.
Eher erstaunlich, dass es so spät hier auf a.de erwähnt wird.
Und dass man kaum Helligkeitsangaben findet.
In der Ephemeride von Gerhard Dangl wird eine
maximale Helligkeit von 14.7m erreicht,
allerdings fehlen die Daten der grössten Annäherung.

Gruss
Thorsten
 
Moin Oliver!

> sind wir genauso machtlos gegenüber solchen Bedrohungen wie die Dinosaurier!

Die hatten wenigstens den Vorteil, vorher nicht zu wissen, was auf sie zukommt... ;) Aber was soll's: Dieser Kiesel im Mehr-Meter-Bereich wäre unserer "glorreichen" Zivilisation bestimmt nicht gefährlich geworden. - Und wenn doch: Wir hätten gar nichts (!) machen können, trotz Technik und Wissenschaft.

@Thorsten:
Die Bahndaten und Ephemeriden wurden die letzten zwei Tage vom MPC andauernd aktualisiert:
http://www.cfa.harvard.edu/mpec/RecentMPECs.html
Die größte Annäherung erfolgt wohl heute gegen 13 Uhr MEZ mit ca. 0,00088 AE (131.600 km).
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin Alex!

> Das ändert sich ab heute ein wenig

Wieso? Kann Dein Programm etwa Asteroiden abwehren?! :o ;)
 
Moin Alex!

Na denn - über den Sinn kann man streiten...
Was mir noch einfällt: Bei 2010 AL30 ist man sich noch nicht ganz sicher, ob es sich nicht um ein von Menschenhand gebautes Objekt handelt. So einen Fall gab es schon einmal und der vermeintliche Killer-Asteroid stellte sich als Apollo-Oberstufe heraus. Updates zu dem Thema: http://www.spaceweather.com/
 
Moin Micha,

Na denn - über den Sinn kann man streiten...
Man muß sich nicht darüber streiten, warten wir einfach die Dinge ab...

Bei 2010 AL30 ist man sich noch nicht ganz sicher, ob es sich nicht um ein von Menschenhand gebautes Objekt handelt. So einen Fall gab es schon einmal und der vermeintliche Killer-Asteroid stellte sich als Apollo-Oberstufe heraus.

Ja, es gibt so einige die diese Idee schon ins Spiel gebracht haben. Denkbar daß dieses Objekt tatsächlich "man-made" ist ;)

Gruß Alex (VectorSCOPE)
 
Servus Micha!

Ja aber dann frag ich mich doch nach dem praktischen Sinn der Astronomie. Versteh mich nicht falsch, ich bin auch von den Sternen fasziniert usw. und habe für einen Haufen Geld Ausrüstung dastehen. Aber welchen praktischen Sinn, d. h. welcher wirkliche Nutzen für unser Alltagsdasein, steckt in der Astronomie, wenn wir nichtmal Himmelskörper auf Kollisionskurs rechtzeitig erkennen können? Was nützt es der Menschheit, Spektogramme zu analysieren, millionenmal den selben Nebel zu fotografieren, Doppelsterne zu beobachten, über den Urknall zu philosophieren, andere Planeten zu kartografieren usw.? Dann kommt einfach mal kurz ein großer Brocken der alles auslöscht und keiner hats vorher gesehen, obwohl so viele Fernrohre in den Himmel schauen. Ist dann die Astronomie, so wie sie heute betrieben wird, nicht grundsätzlich irrational? Astronomen und Astrologen vertragen sich nicht besonders gut, aber was das angeht, könnten sie sich die Hände reichen.

Grüsse

Oliver
 
Moin Oliver!

Besonders in den USA werden mehrere Programme betrieben, um die NEOs zu erfassen und potentiell gefährliche Kandidaten auszusortieren. Das Problem ist die Kleinheit der Objekte und die damit verbundenen äußerst schwachen Helligkeiten. Kommt so ein Kiesel dummerweise noch aus Richtung Sonne, würden selbst die bestehenden LINEAR-, Catalina- oder Siding Spring-Teleskope davon vorher nichts mitbekommen. Weitere Teleskop-Projekte sind außerdem im Aufbau, die den Himmel schneller als bisher abscannen können: Pan-STARRS und das LSST.

Was nützt aber die Kenntnis, daß ein Brocken einschlagen wird, wenn man nichts dagegen machen kann? Wie dem auch sei: Bisher stand die Wahrscheinlichkeit auf unserer Seite, daß nichts passieren wird. Mehr kann man im Moment nicht machen. Es ist kein Grund, deshalb am Sinn der menschlichen Existenz oder Wissenschaft zu zweifeln oder in Panik zu verfallen, denn solche NEOs fliegen da oben nicht erst seit gestern rum.
 
Moin Micha,

Was nützt aber die Kenntnis, daß ein Brocken einschlagen wird, wenn man nichts dagegen machen kann?

a.)Das hängt vom "Brocken" bzw. vom Objekt ab.
Bei einem 10km Asteroiden oder einem großen Kometen würde ich direkt ins Einschlagsgebiet fahren und mich verdampfen lassen.

b.)Bei einem 100m Asteroiden wäre ich froh über die Information wo und wann er einschlägt, denn dann könnte ich noch mein "Ränzlein schnüren" und mich und die meinen "geordnet" entfernen.

Der Punkt b.) alleine schon rechtfertigt alle Anstrengungen und Mittel für die astronomische Forschung im Dienste der Menschheit.

Gruß Alex (VectorSCOPE)

P.S
denn solche NEOs fliegen da oben nicht erst seit gestern rum.
Da hast Du völlig recht. Ich bin mir sicher die "Clovis Indianer" hätten gerne gewußt welchem Umstand sie Ihre Auslöschung zu verdanken haben...
 
Moin Alex!

> mich und die meinen "geordnet" entfernen.

"Geordnet entfernen" ist gut! Deutschland (oder bspw. Europa) hat wieviel Einwohner, die im Fall der Fälle genau dasselbe vorhaben...? ;)
 
Moin Micha,

hat wieviel Einwohner, die im Fall der Fälle genau dasselbe vorhaben...?

Stimmt, und genau deswegen ist die frühzeitig Entdeckung "eines Problems" so wichtig... Und genau deswegen gibt es solche Anstrengungen wie Spacewatch,Pan-STARRS und LSST überhaupt.

Die Einwohner von Haiti hatten gestern keine Chance vor dem Erdbeben zu fliehen. Es gab einfach keinen rechtzeitigen Alarm vor dieser Naturgewalt.
Bei den NEO Objekten hingegen sieht das anders aus.

Wir haben zwei Möglichkeiten.

1. Wir kapitulieren und hoffen daß uns auch in Zukunft nichts auf die "Köpfe fällt"

2. Wir erkennen das Problem und versuchen eine Lösung zu finden...

Ich habe meine Entscheidung getroffen...

Gruß Alex (VectorSCOPE)

P.S Mir fällt da immer mein Zahnarzt ein der sagt:"Regelmäßige Vorsorge ist wichtig, sonst bekommen sie vielleicht wirklich einmal heftige Zahnschmerzen... :krank: "
 
> Bei den NEO Objekten hingegen sieht das anders aus.

Nicht unbedingt: Du siehst doch, wie kurz die Vorwarnzeit zum Teil ist, falls es überhaupt eine gibt. Die meisten potentiell gefährlichen NEOs unter 1 km Größe kennt man ja noch nicht einmal. AFAIR soll es etwa 1 Mio. davon geben, die zusätzlich auch noch andauernd ihre Bahnen durch gravitative Einflüsse geringfügig ändern.
Das Problem ist schon erkannt, bloß die Lösung ist überhaupt nicht in Sicht, jedenfalls nicht in absehbarer Zeit. Mehr als Dein Punkt 1 bleibt uns im Moment leider nicht übrig, auch wenn man am Punkt 2 arbeitet.
 
Hallo Oliver,

Ist dann die Astronomie, so wie sie heute betrieben wird, nicht grundsätzlich irrational?

Das kommt auf den Standpunkt an. Es spricht nichts dagegen das Universum vom "romantischen" Standpunkt aus zu sehen und die Astronomie als Hobby zu betreiben.

Manch einer kommt aber eines Tages auf den Level die Dinge zu hinterfragen und entdeckt den Willen seinen Erkenntnishorizont zu erweitern.
Durch die technische Entwicklung wird dieser Prozeß erleichtert, daß es auch Amateurastronomen gelingt zaghafte Versuche in Richtung Forschung zu unternehmen da das zur Verfügung stehende *entfernt* halbwegs bezahlbar ist.

Wenn Du sinngemäß sagst:"Manch einer Fotografiert mit sündhaft teurem Equipment seit Jahren immer denselben Nebel", so ist das grundsätzlich ja nicht verwerflich. Derjenige möchte es vielleicht dabei belassen. Vielleicht fehlt ihm auch nur der Anstoß oder der Zugang zu geeigneten Informationen, es auch einmal mit einem anderen Gebiet in der Astronomie zu versuchen...?

Gruß Alex (VectorSCOPE)





 
Von Kleinplaneten, Kometen und Asteroiden

Bin mir nicht ganz sicher, ob es diese Folge ist. Ich meine dort werden ein paar Visionen vorgestellt, wie entdeckte Flugkörper irgendwann einmal abgewehrt werden könnten. Wenn ich mich recht erinnere werden Raketenbeschüsse und "montierte Raketen" zur Bahnablenkung angesprochen. Klingt noch nach Science Fiction, aber wer weiss.
 
Hallo Bernd,

schöner Bericht gut für den Einstieg in dieses interessante Forschungsgebiet und die Welt der Asteroide und Kometen geeignet :) Zudem sind auch einige wichtige Persönlichkeiten die in der aktuellen Forschung beteiligt sind zu sehen :)

Es gibt natürlich nicht nur auf Science Fiction basierende Überlegungen wie eine Abwehrstrategie aussehen könnte...
Es steht und fällt natürlich alles mit 4 Faktoren.

1.) Welche Objekte sind überhaupt gefährlich
Wieviel gibt es denn überhaupt da draußen noch an Einzelkörpern? --> Suchprogramme
2.) Wie verhalten sich die Objekte im Sonnensystem? --> Bahnverfolgung, Simulationssysteme
3.) Die Zusammensetzung ist entscheidend wichtig für die Auswahl einer geeigneten Abwehrstrategie --> Spektralanalyse
4.) Die Bereitschaft sich mit diesem komplexen Gebiet zu beschäftigen. Es reicht nicht aus zu hoffen daß uns nichts passiert.

Kurz gesagt: Wir brauchen Informationen, Informationen und nochmals Informationen

1.) Suchprogramme gibt es und diese werden jeden Tag besser
2.) Astrometrie der Objekte durch die Profis und die Amateure
3.) Sondenmissionen, Spektralanalysen usw.
4.) Wir haben mehr Hirn im Kopf als die Dinosaurier.

und zum Punkt 2.) gibt es einige wenige spezialisierte Simulatoren die die Effektivität der Beobachtung steigern können indem besonders interessante (oder kritische) Ereignisse im Sonnensystem vorausgerechnet werden.
Das wird helfen nicht mehr ganz so ziellos im "Nebel zu stochern".
Dazu habe ich nun auch ein wenig beigetragen ;)

Grundsätzlich müssen hier viele Leute am selben Strang ziehen. Die Materie bzw. die Untersuchung der Objekte ist ein Gemeinschaftsprojekt und hierbei stehen die Amateurastronomen in Zukunft an vorderster Front.


Gruß Alex (VectorSCOPE)
 
Zitat von oliver_gerlach:
Servus Micha!

Ja aber dann frag ich mich doch nach dem praktischen Sinn der Astronomie. Versteh mich nicht falsch, ich bin auch von den Sternen fasziniert usw. und habe für einen Haufen Geld Ausrüstung dastehen. Aber welchen praktischen Sinn, d. h. welcher wirkliche Nutzen für unser Alltagsdasein, steckt in der Astronomie, wenn wir nichtmal Himmelskörper auf Kollisionskurs rechtzeitig erkennen können?

Hallo Oliver,

von diesen Objekten NEO´s in dieser Größe gibt es etwa 2 Mio. Schmeiss mal 2 mio sandkörner in den Ozean und versuche sie alle zu finden. Das ist genau das Problem.

Ist aber kein Problem, da der Asteroid viel zu klein war um auf der Erde einzuschlagen. Er wäre schlicht in der Atmosphäre verglüht.

Nochmals: Das Feld das abgesucht werden muss ist unvorstellbar riesig und die meisten Objekte sind sehr klein.
 
Hallo Martin

So viel zu klein ist ein Objekt mit 18m nicht. Nur 10 Meter größer und es sieht schon anders aus. Vor allem wenn es sich um einen Eisenmeteorit handelt.

Außerdem muß er nicht unbedingt auf der Erde einschlagen. Eine Explosion in der Atmosphäre reicht auch schon um gewaltige Verwüstungen anzurichten... --> "Tunguska Event 1908"

Gruß Alex (VectorSCOPE)
 
Hallo Nick,

ich denke eigentlich schon, dass es im Bereich des Möglichen liegen würde, Asteroiden auf Kollisionskurs rechtzeitig zu erkennen. Was Alex da macht ist doch super. Er arbeitet daran, dass es gerade für Amateuere Sinn macht, bestimmte Quadranten abzusuchen usw. und deren Daten zusammenzutragen. Wenn viele zusammenhelfen, dann geht auch was.

Was mich total erstaunt ist aber die Ironie der gegenwärtigen Situation in der Astronomie: Astronomen überall auf der Welt beobachten seit Jahrzehnten den Nachthimmel, quasi unausgesetzt und wir sind trotzdem genauso machtlos wie die Steinzeitmenschen, sobald es darum geht, dass irgentwas von da oben zu uns hier runter kommt und alles zerstört. Trotz Optiken, Computern usw. versagt die Astronomie in ihrem einzigen erdbezogenen, praktischen Bereich: rechtzeitig zu erkennen, dass ein großer Asteroid einschlagen wird um darauf in irgendeiner Weise vorbereitet zu sein. Ist das nicht ironisch??

Mir ist schon klar, was Du mit den Sandkörnern meinst. Der Kosmos ist schlichtweg zu riesig für uns. Also was bringt es, sich einzureden, man wüßte, dass der und der Stern so und so weit weg ist, er so und so viel Kelvin hat, so und so alt ist und in zehn Milliarden Jahren erlöschen wird. Kann irgendjemand dahin und nachprüfen, ob das stimmt? Nein. Das sind alles nur Theorien. Niemals kann man beweisen, dass das 100%ig stimmt, nichtmal nur 50%ig. Wo ist da aber die praktische Seite? Wo soll die astronomische Wissenschaft hinführen, auf was soll sie hinauslaufen, wenn sie bei einem Brocken aus dem All, der mal wirkliche Tatsachen schafft, versagt? Denn so gesehen ist sie dann nichts anderes, als das, was die Astrologen machen: Sterndeuterei.

Grüsse

Oliver
 
Ich weiß nicht, Oliver - du vermischt da aber ganz gehörig ein paar Sachen.

(a) einen praktischen Nutzen muss die Astronomie nicht haben. Ihr geht es darum die Vorgänge im Weltall zu verstehen. Wenn sich daraus praktischer Nutzen ziehen lässt ist das schön - zunächst aber geht es um Erkenntnisgewinn.

(b) In den Naturwissenschaften kann man nichts beweisen. Man stellt Hypothesen auf und versucht sie durch Experimente (Messungen) zu untermauern. Das geht so lange gut bis man Messungen findet, die der Hypothese widersprechen. Dann muss man an der aufgestellten Theorie arbeiten, sie verbessern oder neue Hypothesen / Theorien aufstellen. Das passiert ständig - zum Teil sind aber Theorien sehr stabil und halten 100 Jahre und noch länger. Der etwas abfällige Ausdruck "das ist nur Theorie" geht am Wese der Wissenschaft vorbei.

(c) Das Beobachten von Asteroiden würde ich nicht als Teil der Astronomie ansehen - damit kann sich höchstens eine kleine Minderheit der wissenschaftlich arbeitenden Astronomen beschäftigen, weil es kaum neue theoretische Erkenntnisse liefern kann. Das sollte eher eine mit genügend Mittel ausgestattete Behörde übertragen werden, die das technisch ingenieursmäßig angeht.

Thomas
 
Moin Thorsten!

> Oder vielleicht doch "man-made"?

Ha, wußte ich's doch...! :super:

BTW: Zum Thema "Asteroidenabwehr" hatten wir hier auf A.de schon massig Diskussion. Auf solche Kandidaten einfach mit Raketen zu ballern, ist wenig sinnvoll, um nicht zu sagen: unsinnig.

Sinn der Astronomie ist es nicht, solche Himmelskörper zu erkennen und abzufangen - genausowenig ist es Aufgabe der Radioastronomie, den internationalen Flugverkehr zu überwachen. Das müssen andere machen. Astronomie ist Grundlagenforschung, sie liefert Erkenntnisse für nachgeschaltete Wissenschaftsbereiche, sei es die Raumfahrt oder meinetwegen auch das Militär. Die beiden sind es, die uns vor solchen Gefahren irgendwann schützen werden.
 
Moin Alex!

> 4.) Wir haben mehr Hirn im Kopf als die Dinosaurier.

SCNR

Wieviele Leute werden vom Bus überfahren, obwohl sie den Fahrplan kannten?!

Ergo: Mehr Hirn nützt Dir gar nix, wenn so ein Brocken angerauscht kommt. Da kannst dir Wolkenkuckucksheime bauen (was-wäre-wenn), wie du willst: Im Moment sieht es so aus, daß wir einem möglichen Impakt schutzlos ausgeliefert sind. Dieser Zustand wird sich auch in überschaubarer Zeit nicht ändern. (Das schrieb ich oben schon mal, glaube ich... ;) ) Idealismus ist ja was Schönes, scheitert aber zu oft an der Realität!

> "Tunguska Event 1908"

ROTFL! :totlach2:
Jetzt ist das Tunguska-Ereignis schon ein "Event" - toll! :super: - "Open-Air" oder "Indoor"?! ?)
(Man merkt, ich hasse Anglizismen und Denglisch! ;) Nix für ungut...)
 
Moin Micha,

Ergo: Mehr Hirn nützt Dir gar nix, wenn so ein Brocken angerauscht kommt. Da kannst dir Wolkenkuckucksheime bauen (was-wäre-wenn), wie du willst: Im Moment sieht es so aus, daß wir einem möglichen Impakt schutzlos ausgeliefert sind. Dieser Zustand wird sich auch in überschaubarer Zeit nicht ändern. (Das schrieb ich oben schon mal, glaube ich... zwinker ) Idealismus ist ja was Schönes, scheitert aber zu oft an der Realität!

Das ist Deine Sicht der Dinge.

ROTFL! totlach2
Jetzt ist das Tunguska-Ereignis schon ein "Event" - toll! super - "Open-Air" oder "Indoor"?! gruebel
(Man merkt, ich hasse Anglizismen und Denglisch! zwinker Nix für ungut...)

Es war Open-Air. Vor allem die "Ewenken" haben 1908 dieses Ereignis (Ich vermeide nun "Denglisch") sehr genossen.
Freut mich daß ich Dich zu vorgerückter Stunde noch erheitern konnte :)

Gruß Alex (VectorSCOPE)
 
Hallo,

also, daß einzige, was die genaue Kenntnis aller Flugbahnen von solchen Asteroiden bringen würde, ist, daß wir wissen würden, wenn es kracht. Verhindern können wird man das technisch in den nächsten 200-300 Jahren sicher nicht.

Schon heute werden Bahndaten immer und immer wieder korrigiert und sind Thema von etlichen Diskussionen. Selbst wenn viel beobachtet wird, ist es überhaupt nicht möglich langfristige Bahnberechnungen zu machen, die dann auch (aus heutiger Sicht) wirklich eintreffen. Siehe z.B. die Apophisbahn. Da ist jetzt alles schon mehrfach korrigiert worden.

Trotzdem ist es natürlich durchaus sinnvoll, daß eine Behörde/techn. Einrichtung überwacht. Aber doch bitte keine forschenden Astronomen. Die haben deutlich wichtigere Aufgaben.
 
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