Hallo Bernd,
schöner Bericht gut für den Einstieg in dieses interessante Forschungsgebiet und die Welt der Asteroide und Kometen geeignet

Zudem sind auch einige wichtige Persönlichkeiten die in der aktuellen Forschung beteiligt sind zu sehen
Es gibt natürlich nicht nur auf Science Fiction basierende Überlegungen wie eine Abwehrstrategie aussehen könnte...
Es steht und fällt natürlich alles mit 4 Faktoren.
1.) Welche Objekte sind überhaupt gefährlich
Wieviel gibt es denn überhaupt da draußen noch an Einzelkörpern? --> Suchprogramme
2.) Wie verhalten sich die Objekte im Sonnensystem? --> Bahnverfolgung, Simulationssysteme
3.) Die Zusammensetzung ist entscheidend wichtig für die Auswahl einer geeigneten Abwehrstrategie --> Spektralanalyse
4.) Die Bereitschaft sich mit diesem komplexen Gebiet zu beschäftigen. Es reicht nicht aus zu hoffen daß uns nichts passiert.
Kurz gesagt: Wir brauchen Informationen, Informationen und nochmals Informationen
1.) Suchprogramme gibt es und diese werden jeden Tag besser
2.) Astrometrie der Objekte durch die Profis und die Amateure
3.) Sondenmissionen, Spektralanalysen usw.
4.) Wir haben mehr Hirn im Kopf als die Dinosaurier.
und zum Punkt 2.) gibt es einige wenige spezialisierte Simulatoren die die Effektivität der Beobachtung steigern können indem besonders interessante (oder kritische) Ereignisse im Sonnensystem vorausgerechnet werden.
Das wird helfen nicht mehr ganz so ziellos im "Nebel zu stochern".
Dazu habe ich nun auch ein wenig beigetragen
Grundsätzlich müssen hier viele Leute am selben Strang ziehen. Die Materie bzw. die Untersuchung der Objekte ist ein Gemeinschaftsprojekt und hierbei stehen die Amateurastronomen in Zukunft an vorderster Front.
Gruß Alex (VectorSCOPE)