Astrofotografie - Aufrüsten oder Umrüsten?

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TheCrimson66

Guten Morgen, zusammen!

Zu Weihnachten würde ich mich dieses Jahr gerne selbst beschenken und damit einen kleinen Grundstein für meinen Einstieg in die Astrofotografie legen.
Spezialisieren würde ich mich gerne auf Nebel, Galaxien und (eventuell...) Planeten wie Jupiter und Saturn.

Für's visuelle besitze ich momentan einen 8" f/6 Newton.

Was macht nun mehr Sinn zu kaufen:

- Eine EQ6 für den Newton?
- Einen 102/500 Refraktor mit Montierung? (die EQ1 ist zu klein, ich weiß. aber für 26€ Aufpreis gegenüber dem OTA nehm ich die mit!)
- Einen 120/600er und die EQ5 ein paar Monate danach?
- Was komplett anderes?

Wie gesagt, es soll nur ein kleiner Grundstein gelegt werden, dass ich alleine mit dem oben beschriebenen keine Fotos machen kann, ist klar ;)

Danke schonmal im Voraus!
 
Hallo Pascal,

ein paar kurze Anmerkungen dazu:
- EQ6 wahrscheinlich für Newton tauglich, trotz langem Hebel
- Newton ohne Umbau nicht geeignet, da visuell ausgelegt
- beide Refraktoren nicht geeignet da Achromat (Farbfehler)

Zitat von TheCrimson66:
Spezialisieren würde ich mich gerne auf Nebel, Galaxien und (eventuell...) Planeten wie Jupiter und Saturn

Also alles :/
- Nebel: i.d.R. kurze BW da ausgedehntes Bildfeld
- Galaxien: i.d.R. größere BW da kleine Objekte, ab 1200mm wirds interessant
- Planeten: noch mehr Brennweite (via Barlow) mit Webcam & Co

Bis Weihnachten hast du noch Zeit um in dich zu gehen. :/

Gruß
Peter
 
Hallo Peter!

Danke für die aufschlussreiche und wertvolle Antwort!

Wenn ich mich entscheiden müsste zwischen den drei Gebieten, würde ich doch auf Nebel gehen. Wenn für Galaxien aufgrund der geringen Größe eine große BW erforderlich ist, dann müsste M31 doch auch mit kurzer BW zu machen sein, oder? Das wäre dann schon mal ein kleiner Kompromiss ;)

Den Newton umzubauen wäre glaube ich nicht die Ideallösung. Den könnte ich nebenher weiterhin visuell nutzen, dafür hab' ich ihn schließlich auch gekauft. Auch die 1200mm BW des Newtons würden einem fotografischen Einsteiger doch eher Probleme als Freude bereiten, oder irr ich mich da?

Wenn wir also von einem DeepSky-APOchromaten sprechen, von welchen Öffnungen, Öffnungsverhältnissen und Brennweiten sprechen wir da?
 
Hallo Pascal,

M31 ist eine der wenigen Fälle in denen man es mit einer GX
zu tun hat, bei der man auch mit kürzerer BW draufhalten kann.
Davon gibt es aber nicht viele. Die Meisten bewegen sich in
der Größe von bis zu 15 Bogenminuten. Auf dem Chip einer
DSLR in Verbindung einer kurzen BW verliert sich das ganz
schnell. Wie das dann aussehen kann siehst du hier:
http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/galleries/947900/NGC_246
Ansich ein sehr schöner PN, aber bei der Brennweite gibt's
halt keine Details und es verliert sich im Feld.
Einen APO kannst du ab 60mm verwenden. Ich selber
habe einen Tak FS-60. Zu anderen Optiken kann ich nichts
sagen, da hab ich mich mehr oder weniger auf Tak festgelegt. :/
Hier ist aber eine ähnlich geartete Frage:
http://forum.astronomie.de/phpapps/...p/topics/948769/welcher_kleine_APO#Post948769

Gruß
Peter
 
Hallo Peter!

M31 würde mir als Kompromiss für den Anfang schon reichen, es müssen keine 25 möglichen GX sein ;)

Danke auch für Deinen Querverweis, allerdings sind das Preisklassen, von denen ich Meilen entfernt bin :D

Wow, dass ich bei 60mm schon ansetzen kann, hätt ich nicht gedacht! Nach dem Flop mit den zwei Achros vorhin - wäre der Skywatcher ED80 etwas? Der wäre dann preislich auch auf einem Level, das ich mir für den Anfang gönnen würde.

Wenn wir gerade dabei sind - was wird denn dann noch alles fällig? (Monti, Nachführung, Kamera mal ausgenommen)
 
Hallo Pascal,

Zu Weihnachten würde ich mich dieses Jahr gerne selbst beschenken und damit einen kleinen Grundstein für meinen Einstieg in die Astrofotografie legen.
Spezialisieren würde ich mich gerne auf Nebel, Galaxien und (eventuell...) Planeten wie Jupiter und Saturn.

für Planeten kannst Deinen Newton ohne jeden Umbau auf die EQ6 setzen. Du brauchst noch ne 2-fach Barlow, ne Webcam und einen IR-Sperrfilter. Dann kannst loslegen. Da das Gesichtsfeld der Webcam winzig ist, fällt die Koma im Außenbereich nicht ins Gesichtsfeld, auch ein kleiner Fangspiegel macht keine Vignettierung.

Aber die EQ6 sollte in beiden Achsen motorisiert sein.

Für große Nebel (Orionnebel, Nordamerikanebel, Californianebel, Cirrus... und die Andromedagalaxie) kannst ein (Festbrennweiten-)Teleobjektiv mit 200-300 mm Bennweite an Deine DSLR setzen. Die Kamera auf eine Parallelbefestigung, dazu noch einen Sucher als Leitrohr umbauen, eine Guidingcam dran, mit PHD oder Guidemaster + Laptop guiden, feddisch. Also Teleskop weglassen. Allerdings brauchst dazu dunklen Himmel...

Für Galaxien brauchst mindestens 600 mm Brennweite. Nimmst da nen Refraktor, brauchst üblicherweise noch nen Flatner gegen die Bildfeldwölbung, bei nem Newton sollte noch ein Komakorrektor dazugenommen werden... Auch bei Galaxien ist dunkler Himmel sehr wichtig.

Aus ner Stadt raus geht ohne massive finanzielle Materialschlacht (gekühlte CCD-Kamera, diverse Filter) eigentlich nur Planeten befriedigend.

 
Moin, Fee!

Danke für die detailliere Antwort!
Du meinst also, für große Nebel reicht ein normales Objektiv??
Hab gerade mal bei Amazon reingeschaut, ist es möglich, dass Festbrennweiten extrem teurer sind, als Objektive mit variabler Brennweite?

Die variablen Brennweiten gehen anscheinend schon bei 160€ los, das wäre ja ein weitaus geringerer finanzieller Aufwand, als ich ursprünglich angenommen hatte?

Angenommen, ich verwende eine DSLR mit, sagen wir, ~250mm BW - welche Monti empfiehlt sich da? Das muss dann nicht unbedingt eine EQ6 sein mit 20kg Belastbarkeit... :D

Guidingcams dürften nicht die Welt kosten, oder?

Bei eBay sind momentan 3 mir namentlich bekannte Webcams im Angebot:
  • Phillips SPC900 inkl. UV/IR-Sperrfilter
  • Logitech QuickCam 3000 Pro (mit Steckhülse, CCD-Chip und beiliegendem, ausgebautem IR-Filter)
  • Logitech QuickCam 4000 Pro (ebenfalls mit Steckhülse, CCD und Filter)
Empfiehlt sich da eine zur Planetenaufnahme (bzw. zum Guiden...)?
Die Barlow werd ich mir die nächsten paar Tage bereits gönnen, daran soll's nich scheitern ;)

Den Apo für die Fotografie verschieb ich mal wieder ein bisschen weiter ins Langzeitgedächtnis, nachdem sich der eBay-(Fest-)Preis des Objektes meines Interesses in den letzten 2 Stunden plötzlich von ~360€ auf ~450€ geändert hat.

Aus der Stadt werde ich nicht beobachten, wohne auf dem Land. Allerdings ist am Himmel sehr deutlich der Lichtkegel von Karlsruhe und Lauterburg zu sehen, etwas höher geht's dann recht gut. Dunkle Beobachtungsplätze hab ich in der Nähe (<50km).

Danke für Eure Hilfe!
 
Hi Pascal,

Du meinst also, für große Nebel reicht ein normales Objektiv??

ja. Ich bin selber noch blutiger Anfänger und hab auch keinen teuren APO im Sortiment. ;)

dieses Bild entstand mit 300 mm Brennweite. Mit einem martelalten M42 Teleobjektiv von Ebay. Das Orestegor 4/300 von Mayer Görlitz. Ich hab mir bei TS einen superflachen Adapter für M42 auf das Bajonet meiner 450Da geholt und komme damit in den Fokus bei Unendlich. :)

Auch dieses Bild hab ich mit dem Fotoobjektiv gemacht.

Beide Bilder haben mehrere Stunden Belichtungszeit. Jeweils etwa 25 Einzelbelichtungen mit 4 oder 6 Minuten pro Bild. Nur mal so als Hausnummer. Für Deepsky mußt laaaaange belichten. 1 oder 2 Nächte pro Motiv. Und dann auch noch die Bildbearbeitung lernen. Die hab ich noch net besonders gut drauf. :blush:

Das allerwichtigste bei Deepsky-Fotografie ist die Montierung unten drunter. Dann dunkler Himmel. Dann eine ordentliche Guidingcam. Und dann die Auswahl des Motives passend zu vorhandenen Optiken. Da hilft Dir Stellarium. Da kannst das Gesichtsfeld einer Kamera mit bestimmter Brennweite simulieren. Für 200 oder 300 mm Brennweite gibts einige lohnende Ziele. :)

"Out of the box" sind die wenigsten Montierungen wirklich befriedigend beim Autoguiding. Bei den meisten muß man erstmal das Fett gegen besseres austauschen. Dann das Schneckenspiel justieren.

Hab gerade mal bei Amazon reingeschaut, ist es möglich, dass Festbrennweiten extrem teurer sind, als Objektive mit variabler Brennweite?

ja, wenn Du neue nimmst. Da kannst schnell mal 1000 oder 2000 Euro versenken...

Wenn Du noch nix hast, mußt mit rund 2-3.000 Euro rechnen, damit Du Deepsky-Fotografien machen kannst.

1000 Euro für die Montierung mit Steuerung und Autoguideranschluß. 500 Euro für nen Standaloneguider oder etwa 200-300 Euro für ne guidingcam + Freewareproggy + (vorhandenen) Laptop.

Mit ner Webcam für Planeten hast meist keinen hellen Guidingstern. Da brauchst was empfindlicheres...

Neben der Guidingcam dann noch die DSLR (Body ca. 350 Euro), für rote Nebel umbauen auf Astro, auch noch mal 150 Euro, Sucher zum Guidingrohr umbauen und diverse Adapter auch noch mal 100 Euro. Und dann entweder verschiedene Fotoobjektive oder kleine Refraktoren (um die 500 Euro). Dazu ne Doppelbefestigung und dann kannst loslegen.

Da ich durch meine langjährige Planetenfotografie schon ne DMK hatte, nutze ich die natürlich fürs Guiden. Damit die Steuerung die Guidingimpulse versteht, kam da bei mir eben noch so ein Poseidon-Autoguiding-Käschtle und nochmal ein Kabel zum Laptop dazu.

Die variablen Brennweiten gehen anscheinend schon bei 160€ los, das wäre ja ein weitaus geringerer finanzieller Aufwand, als ich ursprünglich angenommen hatte?

Zoomobjektive verdrehen sich in der Brennweite des öfteren, wenn Du steil nach oben fotografiert. Zudem haben die bauartbedingt keine schöne Abbildung, wenn Du die billigen nimmst. ALso ich wurde mit den Zooms net glücklich...

Angenommen, ich verwende eine DSLR mit, sagen wir, ~250mm BW - welche Monti empfiehlt sich da? Das muss dann nicht unbedingt eine EQ6 sein mit 20kg Belastbarkeit...

die EQ3 hier ist theoretisch denkbar, ich würde trotzdem ne CAM oder EQ5 nehmen. Dann kannst nämlich auch mal nen kleinen Refraktor draufsetzen... Wenn Du den Newton für Planetenaufnahmen willst kommst an ner EQ5 oder EQ6 net vorbei...

Das Tragegewicht ist immer visuell angegeben. Du mußt 1/3 davon abziehen, wenn Du fotografieren willst. Und bei den kleinen Monties bist dann mit Optik, Doppelbefestigung, Guidingrohr und Guidingcam + Kabelgedöhns gaaanz schnell am oder überm Limit...

Guidingcams dürften nicht die Welt kosten, oder?

Bei eBay sind momentan 3 mir namentlich bekannte Webcams im Angebot:

mit denen hast wie schon geschrieben oft keinen Guidingstern :(

nee, Du mußt schon was besseres nehmen. Sowas oder die hier.

Mit der hier könntest auch Planeten in Farbe machen...

Ich weiß, die Preise sind heftig. Aber das Geraffel wird ja net schlecht. Das kannst viele Jahre verwenden. Und dann relativiert sich die Anschaffung. :Trost:

Denk doch blos mal an die Handys oder sonstigen Elektronikkram. Da gibt man alle Nase lang 300, 400 oder noch mehr Euros aus. Halbwertszeit 9 Monate. :mauer:

Nachtrag:

Dunkle Beobachtungsplätze hab ich in der Nähe (<50km).

dann brauchst auch noch Strom. Jede Menge Strom. Entweder ne 2. Autobatterie oder mehrere Akkupacks. Ich nutz die 7Ah Bleigelakkus von Panasonic. Hab 4 davon im Einsatz (Montierung, Guidingcam, Laptop)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Pascal.
Also ich werde auch mal mein Senf dazu geben. Ich habe keine teure, sperrige und unhandliche Ausrüstung und kann trotzdem ohne guiding min. 5 Minuten belichten und das in 10 min Aufbau inklusive Ausrichtung. Ich hab halt eine Astrotrac und die ist mal so was von GEIL. Kannst mein letztes Bild mal in der Galerie anschauen.
Das tolle ist die Handlichkeit. Ich nehme meine Dslr mit Objektiv und die Astrotrac inklusive Stativ und lege es ins Auto und fahre einfach los. Der Aufbau geht nach einigen Trockenübungen in 5 Minuten und das Ausrichten dauert auch nicht länger als 5 Minuten. Das tolle ist aber, das ich keine großen Stromquellen brauche. Alles läuft mit AA Akkus und das fast die ganze Nacht. Da ist eher der Strom der Kamera zu Ende.
Aber was ganz wichtig ist ,ist die Bildverarbeitung. Es bringt dir die beste Ausrüstung gar nichts, wenn die Bildverarbeitung für'n Ar..... ist.
Also werde dir klar was du brauchst und lege los ;). Ich hatte auch eine Neq 3 synscan aber die hat absolut keine Chance gegen eine Astrotrac.

Schönen Abend noch und CS

Mirko
 
Guten Morgen ^^/

@Fee:
Na das sind ja schon mal ganz schöne Bilder, hätte mir da mehr Aufwand dahinter vorgestellt!

Zur Monti: Die ~1000 hätte ich jetzt für die EQ6 für den Dobby ausgegeben, für's Astrofoto (sei's jetzt DSLR + Teleobjektiv oder DSLR + Apo) reicht doch wie du gesagt hast auch eine EQ5? Die hat aber dann wahrscheinlich keinen Autoguider-Anschluss, wie ich mein Glück kenne...

Ich geh mal davon aus, dass, wenn du so auf Autoguiding brennst, es auch wirklich unumgänglich ist, kann das sein?

Stellarium ist bei mir übrigens schon im Einsatz, am Schreibtisch und im Feld ;)

Ich denke, deine Option mit dem Standaloneguider ist zwar komfortabel, aber wenn ich hier bis zu 300€ sparen kann, mach ich mir (vorerst) lieber mal den Aufwand. Da ich, wenn ich an einen weiter entfernten, aber dafür guten, Beobachtungsort fahre, sowieso nicht alleine unterwegs bin, dürfte das schon gehen.

Gebrauchte Festbrennweiten wären schon eine Option, hast du allerdings noch Referenzbilder für mich, die du mit Zooms geknipst hast? Ich hab einfach gern Vergleiche ;)

Die ALccd IMG0L, die du mir verlinkt hast, wäre 'ne Option. Da hab ich dann Guider und Cam zusammen für unter 300, das könnte ich mir vorstellen. Für Planetenaufnahmen bräuchte ich ja sowieso noch weitaus mehr Ausrüstung (bspw. EQ6 für den Dobby), und das wird wohl noch eine Weile dauern...

Eine zweite, dritte, vierte... Autobatterie dürfte kein Problem sein, ich hab da einen netten Autohändler mit Werkstatt im Freundeskreis ;)


@Mirko:
Deine M31 ist ja schon sehr ansehnlich! Meintest du mit Astrotrac diese hier?

Da ist dann für die 500€ allerdings kein Stativ dabei... Schick ist das Teil schon, handlich auf jeden Fall auch. Der ST4-Anschluss ist auch da. Das sind alles Punkte, die definitiv für die Astrotrac sprechen, keine Frage!
Wenn es da heißt, sie hätte einen "einen typischen Nachführfehler von ca. 5 Bogensekunden (Spitze-Spitze) über eine fünfminütige Periode" ohne Autoguiding, kann ich blanko nicht viel damit anfangen. Wie ist das bei EQx? Hat jemand Vergleichswerte?

Wie ist das mit der universellen Einsetzbarkeit der Astrotrac? Kann ich die auch anstelle einer EQx für meinen 9kg Dobby nehmen? Belastbar ist sie ja angeblich bis 15kg visuell, laut Fee's Faustformel sind das 10kg fotografisch. Ist das vom technischen her möglich/sinnvoll?

Was meint ihr beide?
Hab ich an einer EQx mehr Nutzen? Macht die Astrotrac mehr Sinn?

Kurze Side-Info:
Zum Transport hab ich einen kleinen Minivan, am Platz sollte es also nicht mangeln ;)
Ach - und als ich gestern mal die Messe-Preisliste vom Fernrohrland durchgesehen hab, wurd ich schon ganz scharf auf die Canon 30D (280€ anstatt 1480€ :o ), hab mich aber dann zugunsten einer gebrauchten 350D mit Objektiv (leider nicht für Astro, aber trotzdem nett ^^) für 150€. Die kann ich am Freitag auch mal selbst ausprobieren.


______________
Nachtrag:
Was die Bildbearbeitung angeht, mach ich mir nicht so große Sorgen. Dazu hab ich bereits ein paar Bücher gesichtet (wenn auch noch nicht gekauft!) und Profis gibts ja hier im Forum für kurze Fragen ;)
Die CS6 ist auf dem Rechner und Freeware gibts zum ziehn :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Pascal,

Zur Monti: Die ~1000 hätte ich jetzt für die EQ6 für den Dobby ausgegeben, für's Astrofoto (sei's jetzt DSLR + Teleobjektiv oder DSLR + Apo) reicht doch wie du gesagt hast auch eine EQ5? Die hat aber dann wahrscheinlich keinen Autoguider-Anschluss, wie ich mein Glück kenne...

willst 2 Montierungen kaufen? 1x für Teleobjektive/kleine Refraktoren und 1x für Planetenaufnahmen mit dem Newton?

Es gibt sowol bei der EQ5 als auch der EQ6 Steuerungen mit Autoguidinganschluß. Mußt blos danach fragen beim Händler.

Für Planeten brauchst keinen Autoguidinganschluß. Für 200 mm Brennweite (sofern Du nicht nur einnordest sondern auch einscheinerst) sollte es für 3-4 Minuten auch gehen.

Aber es gibt Objekte, die brauchen 8, 10 oder 15 Minuten Belichtungszeit pro Einzelbild. Und das geht ohne Autoguiding nicht mehr gut...

Wenn Du eh in Begleitung rausgehst, wäre ne Option, den Dobson in der Rockerbox zum Spechteln mitzunehmen, während die Montierung die Kamera samt Tele/Refraktor trägt.

Ich denke, deine Option mit dem Standaloneguider ist zwar komfortabel, aber wenn ich hier bis zu 300€ sparen kann, mach ich mir (vorerst) lieber mal den Aufwand.

kann ich verstehen. :) Funktioniert halt nur, wenn Du nen Laptop mit ins Feld nimmst. Weil auf dem dann das Guidingproggy kontinuierlich laufen muß...

Gebrauchte Festbrennweiten wären schon eine Option, hast du allerdings noch Referenzbilder für mich, die du mit Zooms geknipst hast? Ich hab einfach gern Vergleiche ;)

sorry, die waren sooo grottig, daß ich die Bilder net aufgehoben hab. In den Ecken entweder lauter "Kometen" oder radial zu Strichen verzogene Sterne, die je höher das Motiv stieg, um so unschärfer wurden, weil sich die Brennweite verschoben hat (wegen Schwerkraft). Und Vignettierung wie [zensiert]. Ok, kriegt man mit Flats eventuell weg, aber damals konnte ich noch keine BB, dachte, so wie die Bilder aus der Kamera fallen, das ist es... :blush:

Es paßt auch nicht jedes alte Ferstbrennweitentele. Leider. Das muß man selber rausfinden. Starte doch mal ne Anfrage zu astrotauglichen Teles mit Deiner Wunschbrennweite...

Zur Astrotrac kann ich mangels Erfahrung nix sagen, ich hab blos mitbekommen, daß man da ein wirklich stabiles Stativ braucht.

 
Hallo Pascal.

Ich habe hier im Forum ein gebrauchtes Astrotrac Travelset Set für "wenig" Geld bekommen, für unter 500 € . Da ist alles drinnen was man braucht Stativ,Polsucher, Batteriepack und ein richtig stabiler Kugelkopf.
Das Stativ ist sehr stabil und das einzige was ich mir jetzt noch zulegen möchte ist ein Getriebeneiger ,damit ich auch >400....mm sauber 5min nachführen kann.

CS Mirko
 
Moin, ihr zwei!

Ist ja wirklich erstklassige Unterstützung, die ich hier genießen darf! Danke :)

Ich arbeite jetzt einfach mal eure Beiträge von oben nach unten ab:

Zitat von Sternenfee123:
willst 2 Montierungen kaufen? 1x für Teleobjektive/kleine Refraktoren und 1x für Planetenaufnahmen mit dem Newton?
Nein, nicht direkt. Hab mich vielleicht ein bisschen missverständlich ausgedrückt, das passiert eben, wenn rund herum lauter Studenten + Dozent am quatschen sind. Wie soll man da vernünftig arbeiten?! :D
Die EQ6 hätte ich dann erstmal weeeeeei...t nach hinten verschoben. Den Newton würde ich dann, wie du schon gesagt hast, auf der Rocker mitnehmen. Irgendwie mag ich die AZ-Montierung...

Nochmal zum Thema EQx vs. Astrotrac:
Mit einer Autoguiding-fähigen EQ5 wäre ich ja eigentlich für diesen Zweck günstiger dran, oder? Zur Astrotrac, wenn ich nicht das Glück hab, wie du, Mirko, dann kommt da ja noch einiges dazu. Würde ich mich dennoch für die Astrotrac entscheiden, würde die rein rechnerisch ja auch den Newton tragen, visuell auf jeden Fall. Fotografisch müsste man probieren, da kommt ja zu den 9kg Tubus ja auch nicht mehr viel dazu. Der OAG dürfte nicht allzu viel wiegen und die Webcam fällt ebenfalls kaum ins Gewicht. Damit wäre ich dann grob geschätzt bei 10kg fotografisch auf 15kg visuell. (korrigiert mich bitte, wenn ich mich irre!)

Zitat von Sternenfee123:
Funktioniert halt nur, wenn Du nen Laptop mit ins Feld nimmst.
Da ist sowieso immer mindestens einer mit dabei ;) Stellarium im Feld ist schon ein Luxus! Natürlich nur mit roter Bildschirmabdeckung, momentan noch aus PET-Folie, Plexiglas-Selbstbau folgt in Kürze...

Zitat von Sternenfee123:
Es paßt auch nicht jedes alte Ferstbrennweitentele. Leider. Das muß man selber rausfinden. Starte doch mal ne Anfrage zu astrotauglichen Teles mit Deiner Wunschbrennweite...
Ich hab bei TS ein paar Objektive gefunden, die mich preislich garnicht mal so abgeschreckt haben. Amüsanterweise wurde in den letzten paar Stunden das 300mm rausgenommen :D 500mm scheint mir für den Anfang doch etwas überdimensioniert, nich?
[kurz am Rand: Die haben da auch ein 1300mm (!!) Objektiv drin für 190€ - ähm???]

Dein Vorschlag hier im Forum mal herum zu fragen, nehm ich mir bei Zeiten natürlich gern zu Herzen! So wie ich's mitbekommen habe, hat meine Nachbarin (sehr versiert, was Fotografie angeht) anscheinend ein 200mm Objektiv für Canon. Sie hat auch recht großes Interesse an der Astrofotografie, vielleicht nehm ich sie mal mit raus (und damit auch leihweise ihr Objektiv... :D ).

Zitat von Doena:
das einzige was ich mir jetzt noch zulegen möchte ist ein Getriebeneiger
Um mal Nägel mit Köpfen zu machen: Was wird denn zusätzlich zur *eigentlichen* Astrotrac benötigt?

a) ein Stativ
b) ...?

Wie ist das dann in der Praxis mit der Astrotrac? Ich kann mir das Teil noch nicht richtig in Aktion vorstellen. TS schreibt etwas von einer Nachführzeit von 2 Stunden. Und dann? Astrotrac zurückstellen, Stativ drehen und los geht der Spaß von vorne?
Wie ist das bei einer EQ?

Ah - genau - ein neuer Begriff: "einscheinern"?!

Jetzt erstmal nen Schluck trinken auf diesen Roman... :D
 
Hallo Pascal
hmm, wo fang ich nur an. Meiner Meinung nach bist du recht flott mit deinen Käufen und Überlegungen / Festlegungen. Zu schnell. Nur ganz kurz. Die 150€ für die 350er hätte ich nun nicht ausgegeben. Zumindest nicht als Ziel Astrofotografie. Lifeview ein Begriff? Du wirst die Abende noch "verteufeln" in dem du ewig am Fokus rumschraubst. Gerade als Anfänger. Lies dir doch mal die unzähligen Beiträge hier im Forum durch. Glaub mir, du brauchst keine individuelle Beratung.

Sämtliche Empfehlungen was man als Anfänger in der Astrofotografie so braucht findest du irgendwo beschrieben. --> Suchfunktion

Und ich sags mal so, die 150€ sind schon mal futsch. jaja, die anderen sehen es vermutlich wieder anderst.

Und noch ein UND, du weißt aber schon, dass es rund um KA einige Sternwarten und Vereinigungen gibt?



CS Hans-Peter
 
Hallo Pascal,

Was die Bildbearbeitung angeht, mach ich mir nicht so große Sorgen. Dazu hab ich bereits ein paar Bücher gesichtet (wenn auch noch nicht gekauft!)

ich bin Anfänger und dachte auch, dass ich anhand von Büchern und Anleitungen vorankomme. Es ist aber nicht so einfach. Man braucht viel Geduld und Durchhaltevermögen. Das ist zumindest mein bisheriger Eindruck.
Heute würde ich so vorgehen: Zunächst ein paar Rohbilder zum Üben im Netz suchen, herunterladen und anhand von Anleitungen usw. bearbeiten. Erst dann würde ich mir die "Hardware" kaufen.
Natürlich ist man motivierter, wenn man seine eigenen Bilder bearbeitet, aber so bekommt man zumindest einen Eindruck, was auf einen zukommt.

Vielleicht ist diese Seite für die Auswahl der Objekte interessant:
Astrofotografie mit kleiner Brennweite

In Sachen Montierung könntest Du Dich fragen, was wohl das schwerste Teleskop sein wird, mit dem Du (irgendwann) fotografieren willst und wie schwer die Montierung sein darf, die Du tragen möchtest.

Gruß

Ronald
 
N'Abend, zusammen!

Schön, auch zwei Kontrastimmen zu hören! Bin gespannt, auf was das letztendlich hinauslaufen wird :)

@Hans-Peter:
Flott bin ich, das mag sein. Allerdings nur mit meinen Überlegungen und nicht mit meinen Käufen. Bisher steht bei mir nur der visuell genutze Newton inkl. den zwei mitgelieferten Okularen. Kein neuer Sucher, kein Telrad, keine Barlow, keine sonstige Ausrüstung.

Auch die DSLR ist noch nicht gekauft, werde sie allerdings am Freitag mal zum Testen in die Hand bekommen. Was würdest du mir hier empfehlen? Wenn keine 350D?

Ich sag's mal ganz nüchtern: Es ist der Preis, der das Teil recht attraktiv macht. Finanziell kann ich leider nicht so viel in mein Hobby stecken, wie ich es gerne täte. Daher ist ein hohes Kriterium - nicht nur im Bezug auf mein Hobby - leider immer wieder der Preis.

Natürlich gibt es geeignetere Kameras, Objektive, Montierungen und so weiter. Aber das übersteigt in der Regel mein Budget bei weitem. Und ja, Liveview wäre schon ein Luxus. Aber wer verkauft schon eine DSLR (oder andere geeignete Kameras) in gutem Zustand, die

a) meinen Anforderungen gerecht werden und
b) unter 200€ kosten? (mit eBay hab ich aus gegebenem Anlass ein großes Vertrauensproblem!)

Meinst du, ein Anfänger ist wirklich *komplett* überfordert mit dem Fokussieren ohne Liveview? Oder wird's nur "schwer"? Klar, kann sowas zeitweise frustig werden. Aber das waren die ersten drei Abende mit dem Newton auch.

Ich weiß, dass es bei mir um die Ecke einige Vereinigungen gibt, bin allerdings noch nicht dazu gekommen, mich bei einer zu melden / mich bei einer anzuschließen. Wird noch kommen.


@Ronald:
Danke für den Tipp, werde ich mir die nächsten Tage mal zu Herzen nehmen! Ich muss mich ja nicht gleich am Freitag entscheiden, wenn ich die 350D zum ersten mal in die Hand bekomme.

Wie schwer das Teleskop sein wird, mit dem ich irgendwann mal fotografieren will? Kann ich dir leider absolut nicht sagen, da ich nicht in Zeiträumen von 1-2 Jahren denke, sondern weiter. Wenn das mit der Astronomie so weiter geht, will ich das mit mitte 30 immernoch machen!

Was das Gewicht angeht, das meine zukünftige Montierung maximal haben darf, kann ich schon eher etwas dazu sagen:
Sofern ich in 5 Jahren keine Rückenprobleme hab und nicht warum auch immer in den fünten Stock ziehen musste, kann die Montierung von mir aus 30kg wiegen. Ich trag ja auch Bierkästen in den Keller.
 
Hallo Pascal
nicht das hier der Eindruck entsteht ich möchte dir die Astrofotografie ausreden. Im Gegenteil. Allerdings behaupte ich dass deine Vorfreude schnell in Frust umschlagen wird. Glaube mir wenn ich dir sage dass du nicht der erste bist dem es so geht. Deine Erwartungen bzw. Erwartungshaltung, welche ich aus deinen Beiträgen entnehmen kann, ist zu hoch. Wenn du der Meinung bist einfach mal schnell ne DSLR, ne Montierung und noch ne Webcam als Guiderkamera zu kaufen würde Bilder zaubern wie hier im Fotoforum zu sehen sind, bist du auf dem Holzweg. Du musst/willst sparen. Und das solltest du auch beherzigen. Denn was du im Moment vor hast ist gerade das Gegenteil. Du gibtst jetzt Geld für was aus wovon du im Moment noch gar keine rechte Ahnung hast. Zeigt mir allein schon die 350er (oder die Idee Optusteleskop -Piggy, Okularprojektion usw). Wenn du sie schon besitzen würdest und nicht noch kaufen müsstest, würde ich sagen die tuts für den Anfang und brauchst kein Geld dafür ausgeben. Wie willst du denn die am Freitag überhaupt testen? Die wird dir am Tage bestimmt gute Bilder liefern. Übrigens, dazu brauchst du noch einen Fernauslöser, weil du sonst nur max. 30s belichten kannst (bei anderen Modellen ebenfalls)

Bevor ich hier nun aber alles wiederhole was an unzähligen Forenbeiträgen dazu schon rumschwirrt schlage ich dir vor, bevor du überhaupt etwas kaufst, mich/uns auf der Sternwarte in Linkenheim-Hochstetten mal zu besuchen. Wir haben jeden 1. und 3. Dienstag im Monat ab 21:00 zur Sommerzeit und ab 20:00 Ubr Winterzeit für die Öffentlichkeit geöffnet. Die Sternwarte befindet sich in Hochsteten neben / auf dem Gelände der Grundschule/Sporthalle in der Schulstrasse. Du kannst mir ebenfalls glauben, dass hier schon einige mit ihrem vermeintlichem "damit will ich jetzt fotografieren"-Geraffel vorbeigekommen sind und dann festgestellt haben, dass es wohl besser gewesen wäre vor dem Kauf so eine Einrichtung mal zu besuchen. Schonmal zum besseren Verständnis auf was es denn eigentlich ankommt. Zumal das auch keinen Eintritt kostet.

Ich möchte hier bitte keinesfalls die Einsteigerbarater beleidigen, nur habe ich des öffteren den Eindruck, dass hier aus der Anonymität heraus irgendwas vorgeschlagen wird, was nicht wirklich dienlich ist und schließlich nicht ihr Geld kostet, wenns in den Sand gesetzt wurde.

Gruss Hans-Peter


 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Pascal.

Wie schon mein Vorredner geschrieben hat ist es bei weiten nicht so einfach mit der Astronomie. Du solltest dir auf jeden Fall mal ein paar Gerätschaften aus der Nähe ansehen. Ich bin auch schon gute 2 Jahre visuell unterwegs mit meinem 8" Dobson und habe vor einem halben Jahr angefangen zu fotografieren. Es ist gar nicht so einfach alles unter einen Hut zu bekommen wie es aussieht. Aufstellung, Ausrichtung,Anschließen....( und da sind wir im Alphabet erst bei A und das geht bis Z);-). Was meine Ausrüstung betrifft hab ich wie du schon richtig geschrieben hast ein Stativ ;-). Je schwerer umso besser aber ist natürlich dann nicht mehr transportabel. Mein Fotostativ trägt gute 10kg. Dann kommt der erwähnte Getriebeneiger( bei mir es es der standardmäßig verbaute 3D Neigekopf). Mit diesen musst da dann den Aufbau nach Polaris ausrichten. Darauf kommt dann die Astrotrac mit dem Polsucher. Es ist ganz wichtig den Polsucher und die Halterung für den Polsucher erst einmal zu optimieren. Wenn dies nicht geschieht hast du starke Probleme mit einer sauberen Nachführung. Da fangen die Sterne schon bei 10 Sekunde an zu "eiern". Auf die Astrotrac kommt ein guter Kugelkopf um die Kamera einfach zu positionieren. Das ist eigentlich alles. Ob die Kamera modifiziert ist oder nicht ist erst mal egal. Was ich aber als sehr wichtig finde ist der Liveview. Ist schon eine tolle Sache, alles gleich zu sehen wie es eingerichtet ist. Ich habe mir den "Luxus"noch gegönnt ,mein Handy mit der Kamera(Canon550d) zu verbinden und mein liveview +kamerasteuerung über das Handy zu regeln. Damit mach auch meine Aufnahmeserie (während ich nebenbei mit dem Dobson normal Sterne schaue).
Das mit dem Gewicht ist so eine Sache. Klar trägt sie 15kg, aber ich habe noch nie jemand gesehen ,der da ein Newton draufgepackt hat. Alleine die Brennweite ist für eine Astrotrac ziemlich übertrieben. Bis 600mm ok,aber dann ist es schon zu viel. Ich will ja auch ordentlich Nachführen. So das war's erst mal.

CS Mirko
 
Dafür ist die Astrotec ja auch überhaupt nicht ausgelegt.

Ich kann mich nur anschließen, wenn Du die Gelegenheit wahrnehmen kannst, dann würde ich den Tipp von Hans Peter mit der Sternwarte annehmen. Das Thema ist sehr komplex und vor allem Eines - extrem teuer - und deshalb muss man vorher sehr gut überlegen was gekauft wird.

Erste Ergebnisse lassen sich sicher schnell erziehlen, aber selbst wenn Du eine Montierung für 1000€ kaufst sind das Penuts im Vergleich und noch lange kein Garant für gute Bilder. Frag' 1000 Leute und Du erhältst 1000 verschiedene Meinungen. Wo fange ich an? Womit? Und gibt es ein Teleskop für Alles? Die Lösung des Einen muss keine Lösung für den Anderen sein. Der Erfolgt wächst mit der Erfahrung und diese fehlt Dir noch.

Gut macht sich immer ein Astrokollege mit mehr Erfahrung, so lernst Du worauf Du achten musst, z.B. auf den Live view der Kamera, z.B. auf die Präzision der Nachführung, z.B. welche Belastung und Anforderungen an die Montierung gestellt werden, z.B. das die neueren DSLR Kameras wie EOS 1100D und 600D weniger Rauschen aufweise, z.B. welche Planetencam, welche Brennweite, welcher Autoguider, welches Nachführsystem, welches sinnvolle Zubehör und und und und... die Liste liese sich tausendfach fortführen. Dir etwas spontan vorzuschlagen halte ebenfalls für keine gute Idee. Vllt merkst Du etwas. ;)

Liebe Grüße Kevin!


 
Doppelpost!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Pascal,

ich habe auch vor, so langsam in die Astrofotgrafie einzusteigen.


folgendes hab ich bis jetzt gemacht.

Zuerst habe ich mir eine gebrauchte Losmandy GM8 gekauft, weil ich sowieso mal eine vernünftige Montierung haben wollte und weil diese eine gute Basis darstellt. Da habe ich an ein Teleskop für die Fotografie noch gar nicht gedacht! Die Montierung ist sowieso das Wichtigste.

Ich möchte mit kleinen Festbrennweiten anfangen. Habe ein 135mm/3.5 und ein 50mm/1.8 Objektiv gekauft. Nun mache ich also erst mal sogenannte PiggyBack-Astrofotografie. Dazu wäre eine Montierung wie die GM8 nicht nötig, aber auf lange Sicht lohnt sich diese sicher. Als "Leitrohr" nehme ich einen Refraktor. Auf den ist dann die Kamera mit Objektiv befestigt. Nachgeführt wird dann erstmal mit einen MicroGuide-Okular (ein einfacheres Fadenkreuzokular reicht auch). Also ist vorerst keine weitere Elektonik notwendig. So kann man schon mal anfangen zu belichten. Das elektronische Guiding kommt also später drann.

Meine Kamera ist eine Canon EOS 1000D mit Live-View.
Den EOS Body gab es gebraucht (generalüberholt) bei ebay für 200€.


Grüße,
Christian
 
Guten Morgen, zusammen!

Ich glaube, ich kann mich irgendwie schlecht ausdrücken. Anscheinend kommt nicht ganz korrekt rüber, was ich hier beabsichtige :D

Ich will mich momentan lediglich informieren, von kaufen hat (bis auf die Kamera) noch keiner gesprochen. Weder Montierung, noch sonstiges. Ich hab auch - keinesfalls! - vor, mich bis Ende des Jahres komplett mit allen Ausrüstungsteilen einzudecken! Was ich hier erreichen will, ist einfach nur eine Grobübersicht zu bekommen, was preislich auf mich zukommen *würde*.

Dass ich mir die DSLR jetzt schon leisten will, liegt vielleicht daran, dass ich auch für den "normalen" Gebrauch gern eine ordentliche Kamera hätte.

Die Sache mit den Festbrennweiten wurde mir von Fee auch schon empfohlen. Ich denke, das wäre für den Einstieg auch sinnvoller, als gleich mit einem riesen Teleskop anzufangen.

Ich will's nochmal betonen: Ich habe keinesfalls vor, mich innerhalb kürzester Zeit mit allem möglichen Zeug einzudecken, was mir am Ende überhaupt nichts nützt! Was ich will, ist einfach nur einen Überblick zu bekommen, was alles benötigt wird und was das unterm Strich dann kosten wird!

Christian, könntest du die 1000D empfehlen? Hab gestern noch ein Angebot gefunden, allerdings kenne ich den Preis noch nicht.
 
Sie funktioniert recht gut in der normalen (Alltags)Fotografie. Über die Eignung in der Astrofotografie kann ich persönlich nichts sagen (noch nicht). Aber viele haben gute Ergebnisse mit dieser Kamera erzielt.


Viele Grüße
 
hey Pascal
hast du nicht im Eingangsbeitrag geschrieben, dass du dir zu Weihnachten den Grundstein für die Astrofografie anschaffen möchtest? Mit Spezialisierung auf Nebeln, Galaxien usw.?
Und wenn du im gleichem Atemzug die Montierungen und Teleskope auflistet muss man ja davon ausgehen das die wohl bis dahin angeschafft werden sollen.

i verschtehs grad net wast willsch

Hans-Peter
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Hans-Peter,

Sorry, war etwas verwirrend geschrieben. Mein Plan war, Ende des Jahres mal die ersten Anschaffungen zu machen, nicht bis dahin bereits einiges anzuschaffen ;)

Dass ich mich bereits nach konkreten Teilen erkundige bzw. aufliste, liegt daran, dass ich gerne frühzeitig das Setup planen möchte (wenn auch nicht in Stein gemeißelt), um einfach über einen längeren Zeitraum finanziell Planen zu können.

Stimmt, ich habs ein bisschen missverständlich formuliert, Verzeihung :)
 
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