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Buanakodonka

Mitglied
Hallo zusammen,



meine Wenigkeit interessiert sich seit ca. 30 Jahren sich für die Astronomie.

Das erste und einigste Teleskop hatte meine Wenigkeit nur ein paar Jahre und war überhaupt nicht praktikabel , ca. 1994.

Ein schönes Teleskop (Petzval) ist Zeitlich bedingt nicht für mich drin, aufgrund der Arbeitszeiten im Schichtrhythmus. Da passt das Verhältnis Preis und nutzen überhaupt nicht! Für ein Teleskop Geld auszugeben, macht in meinem Fall keinen Sinn, leider.



Meine Wenigkeit nutzt eine Fuji mit ein paar Objektive für mein Hobby, die Fotografie.

Damit möchte ich anfangen und auch verbleiben, wenn es um die Astrofotografie geht.



Vorhanden ist:

-Kamera von Fuji , Speicherkartenplatz für ca. 500 Fotos, 4 Akkus. Fotoaufnahmen ausschließlich RAW unkomprimiert.

-85er 2.0 ~2Kg mit Kamera

-35er 2.8

-24er 3.5

-von Canon mit Adapter das 66er 1.2 ~2,5Kg

-und ebenfalls von Canon 55-155er 2.8 ~3Kg

Brennweiten sind umgerechnet auf Vollformat.


Stativ: Von Giottos mit einer Tragkraft 8kg

App wie SynScan und Stellarium sind kein Problem.



Angedacht ist mir das zu gönnen:

-Star Adventurer 2i WiFi PRO Pack Gewicht bei 1,7Kg (Tragkraft 4 oder 5Kg Angaben je nach Anbieter) ~450€

-Kugelkopf mit mind. 10kg Traglast, Gewicht liegt wohl realistisch bei ca. 0,5Kg ~150-200€, wird bei darf nachgekauft.

-Powerbank 20.000mA ~ 20-30€

-Heizmanschette ???

-Bahtinov Fokusmaske???

-Fernauslöser – Die Kamera hat ein Intervallaufnahme-Programm mit am Bord.


Zielfotos wären: Milchstraße, Nebel, offene Sternhaufen (& wenn das passt Galaxien wie M31. Wird wohl nicht klappen, von den Brennweiten ;) ).

Passt die zu kaufende Zusammenstellung für eine Nachführung aus?
Offen ist und wäre welche Programme zum Bearbeiten der Menge an Fotos am besten ist.

Das Nacharbeiten des Finalfotos geschied in Capture One oder evtl. in PS.





Allzeit gutes Wetter

Buanakodonka
 
Moin,

schau dir mal dieses Angebot an:
Da ist sogar ein Stativ dabei.
Das Stativ ist sehr wichtig, es sollte am besten um einiges mehr tragen können als du eigentlich drauf hast.
Deins mit den 8kg ist zu schlapp.


Zu deiner Kamera:
Ich kenne sie nicht.
Allerdings kannst du eigentlich mit jeder halbwegs aktuellen Kamera gute Bilder machen.
Welche Fuji hast du denn genau?
Auf der Seite "Astrobin" kannst du dir Bilder anschauen die mit deiner Kamera gemacht wurden.
(Achtung!!! viele Bilder werden mit Astromodifizierten Kameras gemacht, das macht einen Unterschied. Trotzdem bekommt man einen Eindruck)

Zu den Objektiven:
ich würde sagen, dass es bei DSO (Nebel, Galaxien, Sternhaufen) bei den 85mm anfängt.
Das Zoom könnte auch noch brauchbar sein. Allerdings werden die 155mm beim Zoom schlechter sein als bei einer 155er Festbrennweite.
Die kleineren Objektive, grade das 24er würde ich an der Milchstraße einsetzten.

Die Canon Objektive musst du schaun ob du auch richtig fokussieren kannst.
Manchmal kommst du nicht richtig auf unendlich.

wenn das passt Galaxien wie M31. Wird wohl nicht klappen, von den Brennweiten
Doch das sollte gehen.
M31 ist recht groß. Grade jetzt ein schönes Objekt.

Auf dieser Seite kannst du unter "imaging mode" deine Daten eingeben und ein Objekt auswählen.
Dann siehst du dein FoV, in Stellarium geht das auch (auf dem PC).
Ja, grade wenn es feucht ist und friert!

An sich ja, aber bei den geringen Brennweiten funktioniert das nicht so gut.
Jedenfalls so meine Erfahrung.


Ich denke, dass du mit deiner Kamera schon gute Bilder machen kannst.
Ich habe mit einer Panasonic G70 angefangen.
Die ist bei Gott kein Lichtmonster und Rauscht sehr schnell.
Trotzdem war ich für den Anfang zufreiden.


Offen ist und wäre welche Programme zum Bearbeiten der Menge an Fotos am besten ist.

Das Nacharbeiten des Finalfotos geschied in Capture One oder evtl. in PS.
PS nutze ich selber zur Endbearbeitung.
Du musst deine Fotos ja noch irgendwo stacken.
Für DSO Objekte gibts es viele Programme.
Kostenfrei zB Deep Sky Stacker oder Siril.
Kostenpflichtig zB Astro Pixel Processor.


Falls noch nicht getan, informiere dich am besten über folgendes:
- Einnorden der Montierung
- Light-, Bias-, Dark- und Flatframes


Grüße
Brian
 
Allererste Gehversuche könntest du auch jetzt schon machen, oder sobald du ein Heizband hast.

Je nach Gegend (dunkler Ort), könntest du mit deinem 35er auf Stativ die Milchstraße fotografieren und damit die Bildbearbeitung üben, bist du alles andere zusammen hast.

Mit dunklen Ort meine ich nicht einfach nen Garten sondern einen dunklen Himmel.
Den findest du mit z.B. "light pollution map ".
Am besten Bortel 4 oder niedriger.
(Lichtverschmutzungsgrad)
Bortel 5 wäre eher leidlich.
Alles darüber wirst du auf Dauer spezielle Filter und Erfahrung brauchen.

Die Kamera auf Raw, 1600 iso, ca.6 Sekunden belichten, Objektiv so auf 3.5 Abblenden.
Alle Rauschunterdrückungen der Kamera abschalten (Rauschreduzierung, high ISO Rauschunterdrückung).
Damit mal so 20-30 Aufnahmen machen.

Danach mit aufgesetztem objektivdeckel und noch dunkles Tuch über die Cam, ca 20 Aufnahme mit unveränderten werten machen.
Das nennt sich dann " Darks".
Dann noch , auch mit Deckel und Tuch ca. 20 Aufnahmen mit der minimalste Belichtungszeit (1/3000?) machen.
Alles andere lassen.
Das sind dann " Bias Aufnahmen."

All diese Aufnahme kann man dann in ein Programm namens "Sequator" packen und Stacken (Stapeln).
Diese Freeware hat extra Einstellmöglichkeiten für Aufnahmen OHNE Nachführung.
Anleitungen und how to Videos gibt's im Netz.

Ansonsten.
Wenn deine Kamera einen bulb Modus hat (unendliche Auslösezeit via Auslöseknopf),
Dann lohnt sich die Anschaffung eines programmierbaren Fernauslösers sobald es in die Langzeitbelichtung geht.

Gruß Markus
 
Hi,

statt einen reinen Tracker sollte man sich mM immer überlegen ob man nicht gleich die günstigste GoTo Montierung, die Skywatcher AZ-GTi kauft.
Die kann das gleiche wie ein Tracker, aber auch volles GoTo und Steuerung über Sternkarte.

Man tut sich nämlich mit einem reinen Tracker und DSLR etwas schwer die Objekte zu finden.

Gruß
Peter
 
Moin,

Man tut sich nämlich mit einem reinen Tracker und DSLR etwas schwer die Objekte zu finden.
Da gebe ich Peter recht.
Wenn man sich nicht extrem gut im Himmel auskennt wird das schon schwer.
Man kann da natürlich mit einem Asi Air (unterstütz Fuji nicht) oder Stellarmate (unterstützt nur ein paar offiziell) arbeiten und so trotzdem die Objekte gut finden.
Allerdings sind das wieder hohe kosten (jedenfalls beim Asi Air) und wieder zusätzliches Zubehör welches auch Strom braucht.

Da ist Goto wohl die einfacherer Lösung.
Neben der Az Gti gibts da auch noch die Star Adventurer Gti.
 
Moin,

...
Zu deiner Kamera:
Ich kenne sie nicht.
Allerdings kannst du eigentlich mit jeder halbwegs aktuellen Kamera gute Bilder machen.
Welche Fuji hast du denn genau?
Auf der Seite "Astrobin" kannst du dir Bilder anschauen die mit deiner Kamera gemacht wurden.
(Achtung!!! viele Bilder werden mit Astromodifizierten Kameras gemacht, das macht einen Unterschied. Trotzdem bekommt man einen Eindruck)
...

Grüße
Brian
Guten Morgen, habe gerade nachgeschaut, zu meiner Kamera gibt es keine wohl keine einträge dort. zu den Seltsamen angaben der vorhandenen Brennweiten, das liegt daran das meine Kamera einen crop von 0,78 hat. ;)
Astro.jpg
Moin,


Zu den Objektiven:
ich würde sagen, dass es bei DSO (Nebel, Galaxien, Sternhaufen) bei den 85mm anfängt.
Das Zoom könnte auch noch brauchbar sein. Allerdings werden die 155mm beim Zoom schlechter sein als bei einer 155er Festbrennweite.
Die kleineren Objektive, grade das 24er würde ich an der Milchstraße einsetzten.
Ich habe schon 2018 und 2019 mit diesem Objektiv Fotos gemacht von einer Halde aus mit dem jetziges Stativ, die EOS 5D II, 70/200er 2.8 mit zweifachkonverter welches dann 400mm entspricht. bei -3°C hat mein Kopf versagt und ich habe durch ein paar tricks das dennoch geschaft, das der (Kugel)kopf durch das Gewicht nicht wandert. (Bild von 2019 eine zusammenstellung in klein) Bin eingentlich zufrieden damit.

Blutmond 2019-01 6652 kl.jpg

Die Canon Objektive musst du schaun ob du auch richtig fokussieren kannst.
Manchmal kommst du nicht richtig auf unendlich.
Da muss ich nochmals schauen, das Jetzt mit Fuji fotografiert wird und mit einem Adapter ob das hinhaut!


Doch das sollte gehen.
M31 ist recht groß. Grade jetzt ein schönes Objekt.

Auf dieser Seite kannst du unter "imaging mode" deine Daten eingeben und ein Objekt auswählen.
Dann siehst du dein FoV, in Stellarium geht das auch (auf dem PC).

Ja, grade wenn es feucht ist und friert!
Das wird dann bei guten Wetter eh als erstes getestet

An sich ja, aber bei den geringen Brennweiten funktioniert das nicht so gut.
Jedenfalls so meine Erfahrung.
Das Fujifilm GF 250 mm 1:4,0 LM WR OIS (198mm auf Vollformat) steht schon länger auf meine Liste. Nur möchte ich mir das noch nicht leisten bei diesem Preis gerade. In 2025 kommt wohl ein 500er (390mm auf Vollformat) raus.

PS nutze ich selber zur Endbearbeitung.
Du musst deine Fotos ja noch irgendwo stacken.
Für DSO Objekte gibts es viele Programme.
Kostenfrei zB Deep Sky Stacker oder Siril.
Kostenpflichtig zB Astro Pixel Processor.


Falls noch nicht getan, informiere dich am besten über folgendes:
- Einnorden der Montierung
- Light-, Bias-, Dark- und Flatframes

Grüße
Brian
Zu den Programmen kann ich noch nichts sagen, da werde ich mir auf der arbeit ein wenig YT schauen.
astrophotocologne auf YT schaue ich mir schon seid längeren an und von daher hört man schon solche begriffe und schaut sich das an. Über siril hat er einen Guten Beitrag gemacht, habs mir vor kurzem angeschaut. :)
 
Allererste Gehversuche könntest du auch jetzt schon machen, oder sobald du ein Heizband hast.

Je nach Gegend (dunkler Ort), könntest du mit deinem 35er auf Stativ die Milchstraße fotografieren und damit die Bildbearbeitung üben, bist du alles andere zusammen hast.

Mit dunklen Ort meine ich nicht einfach nen Garten sondern einen dunklen Himmel.
Den findest du mit z.B. "light pollution map ".
Am besten Bortel 4 oder niedriger.
(Lichtverschmutzungsgrad)
Bortel 5 wäre eher leidlich.
Alles darüber wirst du auf Dauer spezielle Filter und Erfahrung brauchen.
Ich wohne in Dorsten und laut www.lightpollutionmap.info/ liege ich in der Kategorie 5
Ich muss eh raus, Habe eine Wohnung mit bakon und der Nordsternist nicht sichtbar zum einnorden.
in die richtung Borken wird das schon besser. Da muss ich mir einen Ort erkunden.

Die Kamera auf Raw, 1600 iso, ca.6 Sekunden belichten, Objektiv so auf 3.5 Abblenden.
Alle Rauschunterdrückungen der Kamera abschalten (Rauschreduzierung, high ISO Rauschunterdrückung).
Damit mal so 20-30 Aufnahmen machen.
Das merke ich mir, sofern ich diese Funktion finde an meiner Kamera.
Danach mit aufgesetztem objektivdeckel und noch dunkles Tuch über die Cam, ca 20 Aufnahme mit unveränderten werten machen.
Das nennt sich dann " Darks".
Dann noch , auch mit Deckel und Tuch ca. 20 Aufnahmen mit der minimalste Belichtungszeit (1/3000?) machen.
Alles andere lassen.
Das sind dann " Bias Aufnahmen."
Wird gemacht.
All diese Aufnahme kann man dann in ein Programm namens "Sequator" packen und Stacken (Stapeln).
Diese Freeware hat extra Einstellmöglichkeiten für Aufnahmen OHNE Nachführung.
Anleitungen und how to Videos gibt's im Netz.

Ansonsten.
Wenn deine Kamera einen bulb Modus hat (unendliche Auslösezeit via Auslöseknopf),
Dann lohnt sich die Anschaffung eines programmierbaren Fernauslösers sobald es in die Langzeitbelichtung geht.

Gruß Markus
Besten Dank für die hilfreichen Tipps

Viele Grüße
Boris
 
habe gerade nachgeschaut, zu meiner Kamera gibt es keine wohl keine einträge dort
Bei mir wird einer Angezeigt bei der unmodifizierten Version.
Bei der mofifizierten 5.
Allerdings ist Fuji nicht unglaublich beliebt bei Astrofotografen.
Meist ist es Canon und mitlerweile immer mehr Sony.
Nikon wird auch oft genutzt.

Ich habe schon 2018 und 2019 mit diesem Objektiv Fotos gemacht von einer Halde aus mit dem jetziges Stativ, die EOS 5D II, 70/200er 2.8
Das Bild sieht doch schonmal gut aus, also bist du nicht ganz weit weg von der Materie.
Die 5D oder das 70/200er hast du nicht mehr?
Wäre gut geeigent.

Ein besseres Stativ würde ich trotzdem nehmen.
Für den Mond mag es reichen.
Aber bei DSO ist das eine ganz andere Hausnummer.
Jeder minimale Wackler (den man mit dem bloßen Auge von außen gar nicht sieht) kann dir das Bild versauen.

Da muss ich nochmals schauen, das Jetzt mit Fuji fotografiert wird und mit einem Adapter ob das hinhaut!
Dann hat sich ja meine vorherige Frage geklärt;)


Das Fujifilm GF 250 mm 1:4,0 LM WR OIS (198mm auf Vollformat) steht schon länger auf meine Liste. Nur möchte ich mir das noch nicht leisten bei diesem Preis gerade. In 2025 kommt wohl ein 500er (390mm auf Vollformat) raus.
Bei hohen Brennweiten wirds dann mit den kleinen Trackern schon wieder knapp.
Man müsste mindestens zusätzlich noch guiden um länger belichten zu können.
Würdest du die Objektive nur für Astro holen oder auch für Tageslicht?
Wenn es nur für die Nacht ist würde ich davon absehen und ehr auf ein kleinen Apo Refraktor setzten.
Das manuelle Samyang 135mm ist auch noch gut und wird hier oft genuzt.


Zu den Programmen kann ich noch nichts sagen, da werde ich mir auf der arbeit ein wenig YT schauen.
astrophotocologne auf YT schaue ich mir schon seid längeren an und von daher hört man schon solche begriffe und schaut sich das an. Über siril hat er einen Guten Beitrag gemacht, habs mir vor kurzem angeschaut. :)
Genau, bei den Programmen auf jeden Fall ein paar Videos anschauen.
Dann bekommt man schon einen ganz guten überblick.
Da du komplett neu anfängst würde ich mich ehr in Siril einarbeiten.
Das ist mächtiger als Deep Sky Stacker, aber (am Anfang) etwas komplizierter.

Grüße
Brian
 
Hi,

statt einen reinen Tracker sollte man sich mM immer überlegen ob man nicht gleich die günstigste GoTo Montierung, die Skywatcher AZ-GTi kauft.
Die kann das gleiche wie ein Tracker, aber auch volles GoTo und Steuerung über Sternkarte.

Man tut sich nämlich mit einem reinen Tracker und DSLR etwas schwer die Objekte zu finden.

Gruß
Peter
Ja, das kannich voll nachvollziehen
Habe mir das angeschaut: ""Montierung Star Adventurer GTi Wi-Fi GoTo" Das ist schon nice. Allerdings benötige ich dafür wirklich ein neues Stativ, dazu noch einiges an Schienen und co zum befestigen der Kamera. Hinzu kommt noch das das ganze nicht auf 5V sondern auf 12V läuft. Das heißt eine powerbank wird mir da nicht weiter helfen. Da habe ich keine Lust die Akkus zu wechseln in der Nacht.
 
Die Gewichtsklassen darf man nicht aus den Augen verlieren.

Du bist in deinem ersten Post schon bei max 3kg.

Man spricht in der Regel davon, das die Montierung/der Tracker zu max 2/3 ausgelastet sein sollten für die Fotografie.
Mit dem 5kg Tracker wären das ca. 3,3 kg.
Also kratzt du da schon am Limit.

Noch größere Optiken machens nur unleidlicher.

Die beiden wichtigsten Elemente sind nunmal die Montierung/der Tracker und die Basis (Stativ/Säule).

Wenn die unterdimensioniert sind, ist es nur ein einziger Kampf.

Da du mobil zu seien scheinst, mache dir Gedanken darüber ob eine richtige Montierung (sofern im Preisrahmen) nicht mehr Sinn macht.
Z.B. eine EQ 3.2 .


Ansonsten wenn's beim Tracker bleiben soll, bleibt's auch bei den kleinen Brennweiten (Objektiven)

Gruß Markus
 
Habe mir das angeschaut: ""Montierung Star Adventurer GTi Wi-Fi GoTo" Das ist schon nice. Allerdings benötige ich dafür wirklich ein neues Stativ, dazu noch einiges an Schienen und co zum befestigen der Kamera. Hinzu kommt noch das das ganze nicht auf 5V sondern auf 12V läuft. Das heißt eine powerbank wird mir da nicht weiter helfen. Da habe ich keine Lust die Akkus zu wechseln in der Nacht.
die Star Adventurer GTi ist aber deutlich teurer wie die AZ-GTi.

Die AZ-GTi kannst du einfach auf ein Fotostativ scchrauben. So mache ich das im Moment im Urlaub in Spanien.
Allerdings im AZ Modus. Da bekommst du dann bei den Bildern bei längerer integrativer Belichtung einen Rand durch die Bildfelddrehung.
Wenn du mit der AZ-GTi equatorial mit der DSLR "tracken" willst, dann brauchst du noch den Skywatcher Polhöhenwiege:

Und du musst die equatoriale Firmware auf die AZ-GTi aufspielen.

Die AZ-GTi hat auch ein Batterie-Fach. Das benutze ich auch im Moment. Da brauchst du dann überhaupt keine Stromversorgung.
Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja du kannst auch mit einer Star Adventurer starten.
Nur das Auffinden der Objekte ist halt schwerer als mit Goto.
Viele fangen mit einem einfachen Tracker wie der Star Adventurer an und rüsten dann später auf.
Allerdings wird Goto durch die Az Gti recht günstig.
Kommt immer darauf an.

Die Bilder werden durch Goto nicht besser, ist nur der Komfort.

das sind mal eben 14kg+ oder vertue ich mich gerade?
Die Montierung selber wiegt 14kg.
Tragen kann sie max. 5kg, allerdings sollte man da auch dei 2/3 Regel beachten.
 
Hallo Buanakodonka, sehe ich richtig, dass Deine Fuji GFX-100S einen Sensor mit 43,8mm x 32,9mm Fläche hat? Also größer als 35mm Format / Vollformat? Ob das dann so mit der Ausleuchtung bis in die Ecken klappt...ich bin leicht am zweifeln. Wie sieht das denn bei der Verwendung Deiner Canon-Objektive aus (in Deiner Liste zu Anfang hast Du ja 2 ausgelistet)? Hast Du da nicht auch schon Vignettierung in den Ecken? Wir sprechen ja schon über fast doppeltes KB-Format...
Wäre schön, wenn Du dazu mal kurz etwas schreiben würdest. viele Grüße Kay
 
Naja du kannst auch mit einer Star Adventurer starten.
Nur das Auffinden der Objekte ist halt schwerer als mit Goto.
Viele fangen mit einem einfachen Tracker wie der Star Adventurer an und rüsten dann später auf.
Allerdings wird Goto durch die Az Gti recht günstig.
Kommt immer darauf an.

Die Bilder werden durch Goto nicht besser, ist nur der Komfort.


Die Montierung selber wiegt 14kg.
Tragen kann sie max. 5kg, allerdings sollte man da auch dei 2/3 Regel beachten.
Meine Vorstellung war die

Star Adventurer 2i Wi-Fi Photo-Set​

zu verwenden in der Verbindung mit der App "SynScan" um auf das Objekt auszurichten.
Zumindest macht das bei mir den eindruck das, das geht. Die App habe ich mir schon herunter geladen und angeschaut.
 
Hallo Buanakodonka, sehe ich richtig, dass Deine Fuji GFX-100S einen Sensor mit 43,8mm x 32,9mm Fläche hat? Also größer als 35mm Format / Vollformat? Ob das dann so mit der Ausleuchtung bis in die Ecken klappt...ich bin leicht am zweifeln. Wie sieht das denn bei der Verwendung Deiner Canon-Objektive aus (in Deiner Liste zu Anfang hast Du ja 2 ausgelistet)? Hast Du da nicht auch schon Vignettierung in den Ecken? Wir sprechen ja schon über fast doppeltes KB-Format...
Wäre schön, wenn Du dazu mal kurz etwas schreiben würdest. viele Grüße Kay
Hallo,
ja du siehtst das richtig.

Nun viele Fotos habe ich mit dem 70-200er nicht gemacht, und wenn dann wird die Kamera umgestellt auf Vollformatmodus.
Das Canon 85er 1.2 nutzte ich schon mal an der Kamera und an den Ecken sieht das gut aus und stellt für mich kein problem dar in der Fotografie.
Ansonsten habe ich 3 passende GF Objektive die Spitze sind. :)

Um die Kamera wirklich richtig ausnutzten zu können, kommt wohl das fsq-106 ed (Petzval, wennich mich nicht täusche) in Frage, um wirklich alles auszuleuchten. Dann sprechen wir von min. 8K und dazu noch Stativ und Montierung. Wenn ich in Rente wäre, dann würde ich das machen. Leistbar ist das für mich, nur aufgrund der Schichtarbeit und den wenigen freien tagen macht das leider keinen Sinn, oder?
 
Hallo Buanakodonka, sehe ich richtig, dass Deine Fuji GFX-100S einen Sensor mit 43,8mm x 32,9mm Fläche hat? ...

Kleiner Nachtrag,

habe schon mal überlegt den Frank Sackenheim anzuschreiben, er hat einen FSQ-106 ED. Ob er einmal eine GFX daran mal ausprobieren mag und wo ich sehe wie das ganze gemacht wird und wie dann seine Erfahrung ist und einen witeren Betrag für YT erstellen kann. Bin nur nicht Fotogen genug für YT. ;) ;)
 
Meine Vorstellung war die

Star Adventurer 2i Wi-Fi Photo-Set​

zu verwenden in der Verbindung mit der App "SynScan" um auf das Objekt auszurichten.
Zumindest macht das bei mir den eindruck das, das geht. Die App habe ich mir schon herunter geladen und angeschaut.
Über Wifi kannst du bei der Montierung nur den Shutter Port ansteuern und die Nachdührgeschwindkeit einstellen.
Nur die Montierungen mit Gti oder Goto im Namen können das bei Skywatcher (also automatisch anfahren).

Kleiner Nachtrag,

habe schon mal überlegt den Frank Sackenheim anzuschreiben, er hat einen FSQ-106 ED. Ob er einmal eine GFX daran mal ausprobieren mag und wo ich sehe wie das ganze gemacht wird und wie dann seine Erfahrung ist und einen witeren Betrag für YT erstellen kann. Bin nur nicht Fotogen genug für YT.
Interessante Sache.
Sowohl Kamera als auch Teleskop sind außerhalb meines Budgets, aber trotzden fände ich es es interessant was technisch möglich ist.


Das Canon 85er 1.2 nutzte ich schon mal an der Kamera und an den Ecken sieht das gut aus und stellt für mich kein problem dar in der Fotografie.
Tagsüber ist es was anderes als nachts.
Selbst wenn der Sensor komplett ausgeleuchtet wird kann es sein, dass die Sterne zum Rand hin extrem verzogen sind.
Aber das kann man dann ausporbieren wenn es soweit ist, außerdem kannst du zur Not in der Nachbearbeitung reincoppen.
 
@AstroFritz

Besten dank für die Info.

das mit dem 85er uss ich schauen wie stark das bei den Langzeitbelichtung ausfällt. Da fehlt mir die Erfahrung. Wenn das später passt, mach ich ein paar testaufnahmen von der Terrasse aus.
 
boah, so ne Mittelformat-Kamera mit dem Riesensensor würde ich gerne mal an meinen Dobsons ausprobieren. Aber die sind ja ar...schteuer.

Bin mir nicht sicher, ob du meinen Post weiter oben zur AZ-GTi gesehen hast.

Du brauchst nicht unbedingt eine EQ3 Pro Synscan GoTo. Wobei bei der tollen Kamera wäre das vieleicht angemessen.

Gruß
Peter
 
@AstroPZ

Habe alles gelesen um wirklich alles aufzusaugen und die Erfahrung mit zu nehmen.
Deinen Beitrag habe ich ebenfalls gelesen und den link verfolgt.

Bin keine Person die an einem See steht, von einem Punkt auss sich was anschaut um zu sagen zu können, oh schön.
Ich ändere meinen Standpunkt mehrmals um mehr Eindrücke zu haben und eine bessere Bewertung abzugeben. So mache ich das ebenfalls hier. Alles lesen, neu bewerten um dann für mich die richtige Entscheidung zu treffen zum jetzigen Zeitpunkt.

Eigentlich brauch ich keine MF Kamera, das ist to much. Habs mir dennoch gegönnt, selbst für die wenigen Fotos die meine Wenigkeit im Jahr macht. Ein nice to have und ein anderes Fotografieren. Bin kein Profi muss ich dazu sagen.
Gönns Dir ist mein Motto gewesen und habs nicht bereuht - Allein schon das Bildformat 4:3 ist fantastisch und bringt eine andere Wirkung zum hervorschein.
4.100 Fotos wurden bisher damit gemacht in seit 2021-Nov. Das ist nicht viel. :)
Wenn Zuhause alles fertig ist, mehr Zeit vorhanden, dann werde ich mehr machen unter anderen shoots und gerne auch etwas in der Astrofotografie.

Im Bereich Astrofotografie denk ich wird das darauf hinauslaufen, 2-3 Mal im Jahr eine Nacht den Himmel ... mehr wirds nicht werden denk ich.
 
Hi,

das Problem mit einer MF Kamera an einem Teleskop ist halt, dass man zusätzlich zwingend einen Korrektor braucht um entweder das Bildfeld beim Refraktor einzuebnen oder die Koma beim Newton zu reduzieren. Ich habe einen guten Koma-Korrektor (ca. 680€). Würde mich interessieren ob der auch gut genug für das riesige Feld einer MF Kamera ist.

@all:
Weiss eigentlich jemand ob MF Kameras genauso empfindlich genug für Astrofotografie wie Vollformat Kameras sind?
Kann/muss man da auch den IR-Filter entfernen lassen?

Gruß
Peter
 
@AstroPZ
Ja das mit eienr MF wird nicht einfach. Beim Takahashi FSQ-106 ED wird ein reducer benötigt. Wenn ich richtig informiert bin!
Wie das bei den anderen Teleskope aussieht da bin ich wirklich überfragt.

Meine EOS 5 II habe ich nicht mehr, sonst könnte man damit bestimmt ohne Probleme gute Fotos machen.
 
Als ehemaliger Fujijaner der (nun zwar mit Sony) erst vor kurzem in diese Materie eingedrungen ist, melde ich mich auch zu Wort… :)
1. Die Fuji-Cams sind top! Je nach Modell kannst du mit niedrigen ISO Werten arbeiten, da man problemlos danach aufhellen kann! So brennt nix aus! ISO800 ist auf jeden Fall ein guter Kompromis!
2. Der Star Adventurer 2i ist prima für dein Vorhaben! Kugelkopf brauchst du keinen, wenn du das Komplettset kaufst!
3. Besorge dir ein passendes Kabel für deine Cam (vermutlich USB-C). Dann kannst du mit dem SA 2i sogar deine Cam steuern und zudem Dithering machen, was echt viel hilft!
4. Heizmanschette irgendwas von Amazon
5. besorg dir ne externe Stromversorgung für die Cam! Fuji kackt leider echt schnell ab, und du willst definitiv nach dem sauberen Einnorden keinen Akku wechseln! Nein, das willst du nicht…
6. stabiles Stativ ist extrem wichtig!
7. beschäftige dich mit Siril! Kostenlos und extrem machtvoll zum stacken und weiterbearbeiten deiner Bilder…
8. bei MoveShotMove gibt’s nen Laser mit dem du durch das Polarscope deines SA 2i leuchten kannst. Das hilft extrem beim groben Einnorden des Systems!
9. Kauf dir ein gebrauchtes Samyang 135mm f2.0!!!! Super Teil für den Anfang! Gerade an ner APSC Cam hast du mit rund 200mm Brennweite erstmal mehr als genug, um schöne Objekte abzulichten.

EDIT: krass du hast ja ne GFX… puuuuh - da bin ich raus, sorry! Keine Ahnung, welche Linsen man da davor setzen kann.

LG Jörg
 
Als ehemaliger Fujijaner der (nun zwar mit Sony) erst vor kurzem in diese Materie eingedrungen ist, melde ich mich auch zu Wort… :)
1. Die Fuji-Cams sind top! Je nach Modell kannst du mit niedrigen ISO Werten arbeiten, da man problemlos danach aufhellen kann! So brennt nix aus! ISO800 ist auf jeden Fall ein guter Kompromis!
2. Der Star Adventurer 2i ist prima für dein Vorhaben! Kugelkopf brauchst du keinen, wenn du das Komplettset kaufst!
Indzwischen denk ich ebenfalls das dies nicht von nöten ist. Davon ab, für die Fotografie allgemein kommt wohl sowas irgendwann ins Haus. Das Alte Teil arbeitet nicht so saubern. ;)

3. Besorge dir ein passendes Kabel für deine Cam (vermutlich USB-C). Dann kannst du mit dem SA 2i sogar deine Cam steuern und zudem Dithering machen, was echt viel hilft!
Das verstehe ich gerade nicht. SA 2 i ist die Montierung und die steuert die Cam? Werde später schauen wasDithering ist.
4. Heizmanschette irgendwas von Amazon
5. besorg dir ne externe Stromversorgung für die Cam! Fuji kackt leider echt schnell ab, und du willst definitiv nach dem sauberen Einnorden keinen Akku wechseln! Nein, das willst du nicht…
Ei, wird gemacht, vermutlich dann über die Powerbank.
6. stabiles Stativ ist extrem wichtig!
7. beschäftige dich mit Siril! Kostenlos und extrem machtvoll zum stacken und weiterbearbeiten deiner Bilder…
8. bei MoveShotMove gibt’s nen Laser mit dem du durch das Polarscope deines SA 2i leuchten kannst. Das hilft extrem beim groben Einnorden des Systems!

9. Kauf dir ein gebrauchtes Samyang 135mm f2.0!!!! Super Teil für den Anfang! Gerade an ner APSC Cam hast du mit rund 200mm Brennweite erstmal mehr als genug, um schöne Objekte abzulichten.
Das Objektiv bringt mir nichts. Das sind effektiv 106mm und vegnetiert vermutlich!
EDIT: krass du hast ja ne GFX… puuuuh - da bin ich raus, sorry! Keine Ahnung, welche Linsen man da davor setzen kann.

LG Jörg
 
Du kannst der SA 2i per HandyApp sagen, dass sie zum Beispiel 90s lang belichten soll, und dann 3s warten soll (zum abkühlen des Sensors, und sauberen Auslesen der Daten), bevor sie wieder 90s belichtet. Ich nehme mal an, die GFX kann per internem Intervall nur 30s?! So sparst du dir nen separaten Fernauslöser. Find ich super komfortabel.
Beim Dithern wird der einfach das Bild minimal verschoben… Dies kann man ebenfalls per App deiner SA 2i sagen, und sie macht dies dann zwischen den Aufnahmen (welche sie ja an der Cam ansteuert).
Auch wenn nun viele aufschreien werden, aber ich spare mir seither die zeitaufwendigen Darks, und mag nur Biases und Flats zu meinen Lights. Vielleicht nicht perfekt, aber sehr zweckmäßig, wenn man nicht im eigenen Garten knipst, sondern irgendwo im freien Feld, und irgendwann auch mal nach Hause will.
 
... Ich nehme mal an, die GFX kann per internem Intervall nur 30s?! So sparst du dir nen separaten Fernauslöser. Find ich super komfortabel.
Die Kamera hat die Funktion der Intervalaufnahme. Die Belichtungszeit geht bis 1h hoch bei bedarf + Intervalpause + Startzeit als countown. Perfekt :)
Beim Dithern wird der einfach das Bild minimal verschoben… Dies kann man ebenfalls per App deiner SA 2i sagen, und sie macht dies dann zwischen den Aufnahmen (welche sie ja an der Cam ansteuert).
Auch wenn nun viele aufschreien werden, aber ich spare mir seither die zeitaufwendigen Darks, und mag nur Biases und Flats zu meinen Lights. Vielleicht nicht perfekt, aber sehr zweckmäßig, wenn man nicht im eigenen Garten knipst, sondern irgendwo im freien Feld, und irgendwann auch mal nach Hause will.
Danke für die Info
 
Ah OK - meine X-T3 konnte nur 30s in Intervallen. Länger nur per Bulb-Timer.
Das Dithering kannst du allerdings nur betreiben, wenn du die Cam von der SA 2i aus per Kabel Ansteuern lässt, da das ja in den Aufnahmepausen erfolgt. Daher würde ich mir so ein Kabel gönnen…
Ist letztlich ja noch überschaubar: Ein Kabel geht in die Cam zur Stromversorgung, eines von der SA 2i zur Cam um sie anszusteuern, und ein weiteres noch zum Wärmer… Die SA 2i betreibe ich mit Batterien - könnte ich natürlich auch extern versorgen.
 

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Das ist noch ein einfaches Rollei C6i… allerdings hab ich dieses nun durch ein schweres Stahlstativ ersetzt inzwischen!
 
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