Hi Christian,
die strikte Trennung zwischen Fotografieren und Beobachten empfehle ich aus eigener Erfahrung Anfängern, die noch von nix ne Ahnung haben.
Natürlich kann man mit einem 6" Netwon oder weniger Öffnung auch Deepskybeobachtungen machen.
Wenn man astronomisches Sehen beherrscht,
weiß, daß diese fuzzelig fluffigen Gebilde Galaxien oder Kugelsternhaufen sind
und sein Kopfkino benutzt, dann hat man auch mit so nem Röhrle
Spaß ohne Ende.
Wenn man erst mal ein bissy Ahnung hat, sein vorhandenes Geraffel beherrscht, dann kann man mit allem, was man in die Finger bekommt, irgendwie ein Bild fabrizieren.
Dazu gehört, daß man auch weiß, wie sich die Brennweite auf das Okular- bzw. Kameragesichtsfeld auswirkt. Also sich auch mal mit der Theorie beschäftigt.
Diese Erfahrung kann man sich aber net kaufen, die muß man sich erarbeiten. Der eine schafft das in ein paar Wochen/Monaten, der andere braucht Jahre dazu. :teufelgrr:
Solange ich z.B. das Schneckenspiel und das Axiale Spiel meiner Montierung nicht befriedigend wegjustieren konnte, war trotz allem gekauften Zeug einfach keine korrekte Langzeitbelichtung möglich.
Jetzt klappts, weil ich mittlerweile das richtige Werkzeug dazu hab und per "try & error" auch gelernt hab, wie ich das machen muß.