Astronomische Datenbank

Linsensuppe (mbba18)

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Hallo an alle,

hier die ersten Ergebnisse meiner astronomischen Datenbank.

Das ganze ist Web-Basiert.
- Apache2 - Web-Server
- MySQL - Datenbank --> astrodb mit mehreren Tabellen --> einlesen von Dokumenten, Bildern, etc.
- php
- ChatGPT bei komplizierteren Dingen (z.B. dynamisches einlesen von Bilddaten, die auf einem NAS und USB-Platten im Netzwerk liegen)

Am Design muss noch gearbeitet werden.
Die grundsätzlichen Funktionen laufen. Auf Basis von Beispieldaten.
Weiter Module kommen noch dazu.

Hier mal ein paar Bilder:
AstroDB – Startseite – Mozilla Firefox_001.png


Liste der Himmelsobjekte – Mozilla Firefox_001.png


Objekt hinzufügen – Mozilla Firefox_001.png


Dokumente – Wissensdatenbank – Mozilla Firefox_001.png


Dokumentenvorschau – Mozilla Firefox_001.png


Galerie – Astrofotos – Mozilla Firefox_001.png


Bildervorschau – Mozilla Firefox_001.png
 
Guten Morgen zusammen,

ich denke es sollten ein paar mehr Informationen rüber kommen als eine (ganz) kurze Beschreibung und ein paar Bilder.
Vorweg, um rechtlichen Problematiken aus dem Weg zu gehen, das fertige Teil wird nicht Online kommen.
Rein für den privaten Bereich.

Was also hat mich dazu bewogen so etwas an zu gehen?

Seit dem ich EAA betreibe, sammeln sich natürlich reichlich Bilder an. Ebenso ist eine gewisse Sammelwut an Wissen und Information in Form von *.pdf, *.txt usw. entstand. Diese ganze Daten, wie sie soll es anders sein, sind kreuz und quer auf den verschiedensten Datenträgern, NAS, USB-SSDs, andere Rechner, usw. etc. verteilt. Ewiges Gesuche eben, wenn man mal was nachschlagen/nach schauen möchte.
Als ehemaliger IT-ler sollte man denken, dass man Ordnung in seinen Daten hält, nun ja ... ... ... :whistle:, privat und Job sind dann doch was anderes.
Dann das ewige hantieren mit diversen Programmen, einfach lästig und ungeheuer fad :sleep:.

Erschwerend kommt noch dazu, das ich ewig und drei Tage keinen Kontakt mehr zu Datenbanken hatte. Und ehrlich, als die IT noch akut war, habe ich mich geflissentlich von diesen Dingern fern gehalten. Das höchste der Gefühle war mal eine händische Sicherung von so einem Teil. Ansonsten nicht meine Baustelle. Der letzte richtige Kontakt war vor reichlich Jahren im privaten Bereich, als ich einen eMail-Server auf einem gemieteten V-Server für mich und mein nahes privates Umfeld eingerichtet habe. Der werkelt auch noch friedlich, still und leise vor sich hin. Ist aber in der Abwicklung. Jetzt als Rentner ist der leider nicht mehr so leicht zu finanzieren. Die ersten Domains sind weg und die ersten eMail-Konten sind umgezogen.

Dann das nächste. HTML und alles was da so mit zusammen hängt.
Oh je, da existieren auch nur noch rudimentäre Erinnerungen und das was an Literatur noch im Regal steht, nun ja, gehört mehr oder weniger alles in ein Antiquariat.

Dann php, da verhält es sich genauso wie bei der HTML-Abteilung.

Aber irgendwie sollte das doch in den Griff zu bekommen sein, um sein Hobby Astronomie in all seinen Facetten, die mich interessieren, einheitlich zu verwalten, erfassen und zugänglich zu machen.
Auf dem Linux Notebook im Browser eine Site auf machen und man hat die Qual der Wahl.
Zum Aufbauen und Testen reicht das Linux Arbeitstier auf alle Fälle.

Die üblichen Verdächtigen waren, wenn nicht schon von Haus aus vorhanden, schnell nachinstalliert.
- Apache2 - der Webserver, lokal
- MySQL - Datenbank, lokal
- php - für diverse Abfragen, Sortierungen, suchen und auch finden ;)
Was die einzelnen Komponenten noch so brauchen liefert Linux automatisch mit.

Irgendwo geistert auch noch eine alte Website rum. Da war es wieder, das Gesuche :eek:.
Aber wurde gefunden und in das passende Verzeichnis kopiert.
/var/www/html/name_der_site/index.html
Tja, das alte Teil funktionierte auch noch auf Anhieb.
Da hast schon mal ein Grundgerüst um anzufangen.

Aber hoppla, da war doch was.
Datenbank.
OK, phpMyAdmin fix installiert. So weit so gut, aber alles noch ganz schön leer. Wie war das alles gleich noch :unsure:_affeaugen: ???

Da kam dann die Idee auf, da es ja in aller Munde ist, es gibt doch dieses (so genannte KI) ChatGPT 💡.
Ja schon mal kurz ausprobiert, aber eine gewisse Skepsis war vorhanden. Für alltäglich Aufgaben sicherlich ganz nett, aber für so ein Vorhaben :unsure:???

Versuch macht kluch.

Jetzt, wo ich doch schon recht weit bin, muss ich sagen, das Teil hilft gut. Aber einfach schreiben ich will eine Website für dies, mit diesen und jenen Funktionen, klappt leider nicht. Das Teil will da schon ziemlich genaue Angaben haben. Bei der Fragestellung muss man auch sehr ordentlich arbeiten. Eine andere Wortwahl, Begriffe und es kommen unterschiedliche Ergebnisse, die einen schon mal in den Wahnsinn treiben können.

Der Umgang mit dem Teil muss tatsächlich erst gelernt werden, damit man an Ergebnisse kommt, die für einen selbst passen.
Eigentlich so, als wenn man zu einem professionellen Website-Designer geht und den Auftrag erstellt. Da erfolgen ja auch mehrere Gespräche über wie, wo, was, warum usw..

Tja, auch das ein oder andere Wissen kommt wieder zum Vorschein, wenn auch nicht immer aktuell.

So meine Beschäftigung, weil das Wetter zur Zeit nicht das ist, was man so als Beobachtender Hobby-Astronom benötigt.
Kommen auch keine neuen Daten dazu ;).

In diesem Sinne CS und weiterhin viel Spaß mit dem tollen Hobby Astronomie.
 
Hallo Mathias,

Respekt, eine sehr schöne Arbeit hast du dir da mit deinem »altem Wissen« angetan...:D:y:

Das Einzige was ich persönlich zu bemängeln hätte wären die Farben, z.B. letztes Bild die Infos → Grau auf Blau ist kaum zu lesen (das Grau ist generell eher foobar...). Aber diesem Problem kann man ja mit CSS zu Leibe rücken.

D.h. also aus rechtlichen Gründen wird das ganze NICHT online zu finden sein, so eine Art gemeinsame Datenbank, wo jeder registrierte User seine Bilder und Daten reinfummeln kann?

cs,
harald
 
Hallo Harald,

besten Dank.

hatte ich oben erwähnt ;).

das ist, merke ich immer mehr, sehr alt :ROFLMAO:.

Aber ChatGPT hilft da doch ganz gut, wenn man sich an die Zicken gewöhnt hat. KI, nun ja halte ich für etwas übertrieben :unsure:.

Hier mal neue Impressionen.
Astronomische Berechnungen – Teleskope – Mozilla Firefox_001.png


Entfernungsumrechnungen – Mozilla Firefox_001.png


Gespeicherte Berechnungen – Mozilla Firefox_001.png


Liste der Himmelsobjekte – Mozilla Firefox_002.png


D.h. also aus rechtlichen Gründen wird das ganze NICHT online zu finden sein, so eine Art gemeinsame Datenbank, wo jeder registrierte User seine Bilder und Daten reinfummeln kann?
Muss ich dann noch genauer überlegen. Zur Zeit habe ich keinen Webspace, da, wie oben geschrieben, der V-Server abgewickelt wird.
Wenn das Online gehen soll, dann bevorzuge ich V-Server. Kontrolle, flexibel, transparenter, etc. usw.. Die fertigen Webspaces, z.B. 1&1 und andere sind nicht so mein Fall. Ich mag diese CMS nicht. Wird man zu sehr gegängelt. Auch sind die Zugangsmöglichkeiten eingeschränkt oder man muss extra bezahlen.

Aber im Moment bin ich eh noch im Aufbau. Ständig neue Ideen ;).
Eigentlich war es nur für meine EAA-Ergebnisse und meine unübersichtliche Dokumentensammlung gedacht.
Aber mittlerweile ... ... ...
 
Das sieht sehr gut aus jetzt!

Wie meinst du das mit dem V-Server? Eine virtuelle Maschine? Muss man ja trotzdem hosten, oder hosten lassen. Auch bei einem "normalen" Web-Paket muss man ja die mit angebotenen CMS' nicht nutzen, zwingt einen ja niemand. Einfach eine DB drauf, einrichten und los. Ich nehme mal an der vServer dürfte billiger sein, weil geteilt?

chatGPT: meinst du damit du hast das irgendwie aktiv eingebunden (geht das?), oder meintest du es hat geholfen beim HTML/CSS/PHP/whatever scripten? Das können die Dinger ja mittlerweile ganz gut, auch wenn man öfters etwas nachhelfen muss. Manche behaupten ja, dass für eine korrekte Lösung eines Problems der >>Prompt so exakt formuliert sein muss, dass man es gleich selber schreiben kann...:ROFLMAO:

Tja, das miese Wetter beflügelt manchmal den Tatendrang.
Bin gespannt :coffee:

cs,
harald

--
 
Danke!

Wie meinst du das mit dem V-Server? Eine virtuelle Maschine?
ich habe noch einen Virtuellen Server bei Netcup.de. Da drauf ein asbachuraltes Ubuntu core (ohne Desktop). Zugang halt über ssh (verschlüsselt), Webmin, phpMyAdmin, SFTP. Der kostet knapp 100,- € im Jahr. Dazu dann diverse Domains die halt monatlich abgerechnet werden. Das läppert sich halt. Das stammt noch alles aus meiner aktiven ITler Zeit.

meinst du damit du hast das irgendwie aktiv eingebunden (geht das?), oder meintest du es hat geholfen beim HTML/CSS/PHP/whatever scripten?
HTML hab ich noch so einigermaßen drauf. Aber php und Datenbank :affemund:. Datenbank, MySQL, kommt so langsam wieder und es gibt ja phpMyAdmin.
Lasse mir das erstellen. Dabei lernt man wieder. Den Code auch anschauen was da so passiert. Lernen halt.

Manche behaupten ja, dass für eine korrekte Lösung eines Problems der >>Prompt so exakt formuliert sein muss, dass man es gleich selber schreiben kann...:ROFLMAO:
na ja, nicht ganz. Die "Fragestellung" muss schon teilweise detailliert sein, sonst klappt das nicht.
So ein einfaches "Mach mir eine astronomische Webseite mit Datenbankanbindung" reicht nicht.
Das meinte ich auch wenn das Teil anfängt zu zicken ;).
Außerdem ist in dem freien Acount eine Art Mengen-/Zeitlimit enthalten. Das dann nach einiger Zeit wieder aufgehoben wird. Also man wird von Version 40 auf 35 runter gestuft. Das kann dann schon anstrengend werden. Da harperts dann am "Gedächtnis" Also was man so rauf schickt und dann an Antworten wieder bekommt. Der Killer sind Grafiken und Uploads/Downloads.

Aber es geht voran :).
Sonnensystem – Visualisierung – Mozilla Firefox_001.png
 
Hallo Mathias,

irgendwie habe ich noch nicht verstanden, was Du da baust. Du schriebst, dass Du eine große Menge an Dokumenten und Dateien auf unterschiedlichen Rechnern und Speichermedien hast und damit den Überblick verloren hast. Wie kann Dir eine Webanwendung dabei helfen? Soll die in der Lage sein, "alles" zu finden und einzulesen? Baust Du Dir eine Art Suchmaschine?

Bei solchen Projekten kommt es meiner (beruflichen) Erfahrung nach darauf an, dass man sich genau überlegt, welche Informationen man "nur" ablegen und wiederfinden können will und mit welchen Informationen man gezielte Abfragen oder Berechnungen machen möchte.

Den ersten Fall habe ich immer (in Ermangelung eines offiziellen, etablierten Begriffs für diesen Modus) als "Post it" bezeichnet: denke an einen Haftzettel, was Du drauf schreibst ist Deine Sache bzw. es wird nicht programmatisch damit gearbeitet außer dass es in geeigneter Form textuell oder bildlich dargestellt wird. Aufgabe des Programms ist es nun, dem Haftzettel geeignete Schlagwörter zu geben, mit denen er sich wieder auffinden lässt.

Der zweite Fall bedeutet, dass es für die Informationen ein "richtiges" Datenmodell gibt, mit dem man Abfragen machen und Verknüpfungen erstellen kann. Das ist mächtig, aber man kann sich auch nur im Rahmen dieses Datenschemas bewegen.

Mit "Post it" ist man sehr flexibel, aber wehe, wenn man die Daten programmatisch sinnvoll interpretieren will. Dann merkt man auf einmal, dass das kaum geht weil nicht klar ist, was die Inhalte auf dem Zettel eigentlich bedeuten.

Sehr mächtig ist ein gemischter Ansatz - einen Prototypen für einen solchen Speicher durfte ich mal mit einem kleinen Team in drei Wochen zusammendengeln. Wir hatten ein Datenmodell für das Verknüpfen und Nachschlagen nach fixen Kriterien, während der Inhalt (PDFs, ca. 100 Millionen Stück...) schemalos in einem Cloudspeicher abgelegt wurde. In der Datenbank standen dann einerseits die Attribute des "echten" Datenmodells und dazu jeweils die Dokumenten-ID für den Cloudspeicher. Der Zugriff ging dann im Programm zunächst nach den vom Benutzer eingegebenen Kriterien und wenn damit was gefunden wurde, konnte das "drangehängte" Dokument aus der Cloud gezogen werden. Mit diesem Ansatz konnten wir die Anforderung erfüllen, aus einem Bestand von ca. 100 Millionen Dokumenten jedes beliebige davon in max. 2 Sekunden auf den Schirm zu bringen.

Natürlich war diese Lösung ein enormer Aufwand und erforderte die Zusammenarbeit in einem Team mehrerer IT-Profis. Alleine hätte ich das Ding nie wuppen können. Technik: Java, JSF für die GUI, Spring Framework, Elastic Search, PostgreSQL, Ceph Storage, JPA2... - und alles zu Fuß ausprogrammiert...

Warum erzähle ich das? Weil ich den Eindruck habe, Du weißt noch nicht so genau, WAS Du eigentlich genau bauen willst. Ich selbst habe mehrere Projekte erlebt, wo den Leuten das auch nicht so klar war und dann war Hängen im Schacht. Also ganz wesentlich: PostIT oder Datenstruktur oder eine "wilde Mischung"? Bevor das nicht klar ist, braucht man meiner Erfahrung nach nicht fragen wo und wie etwas gehostet werden könnte.

Viele Grüße
Tom
 
Hallo Tom,

es soll für mich und nur für mich, also kein hosten, sein.
Es ging erst um das "einsammeln" meiner EAA-Bilder über einen Datei-Browser und diese in eine Datenbank einzulesen, mit allen für mich relevanten Daten. Die Daten kommen in *.txt von SharpCap und werden zu jedem Bild abgespeichert und diesem zugeordnet.

Bildschirmfoto vom 2025-04-25 15-08-43.png

Die Bilder sind verlinkt und verweisen auf eine kurze Informationsseite mit größerer Darstellung.
Bildervorschau – Mozilla Firefox_002.png


Ähnliches passiert mit den gesammelten Dokument. Diese werden ebenfalls über einen Datei-Browser-Funktion in die Datenbank eingelesen.
Bildschirmfoto vom 2025-04-25 15-13-58.png

Die Dokumente sind ebenfalls verlinkt und können angezeigt werden. Geht auch mit odt (libreoffice) werden aber in reine txt-Dateien umgewandelt.
Bildschirmfoto vom 2025-04-25 15-15-14.png


Eine weitere Möglichkeit ist es von mir beobachtete (EAA) Objekte einzugeben.
Himmelsobjekt hinzufügen – Mozilla Firefox_001.png

Diese können ebenso angezeigt werden
Das anzeigen der kleinen Vorschaubilder in der Liste funktioniert noch nicht ganz.
Bildschirmfoto vom 2025-04-25 15-26-40.png


So der Grundstock.
 
Auszug aus der Tabelle für die Bilder:
Bildschirmfoto vom 2025-04-25 15-43-34.png


Bildschirmfoto vom 2025-04-25 15-41-46.png
 
Danke Mathias für die Darstellung, das sieht schon gut aus!

In der Tabellenspalte "path" benutzt Du einen absoluten Pfad. Das funktioniert, solange Du Deine Datenbank nicht auf einen anderen Rechner umziehst, wo es vielleicht anders heißt. Du könntest ein Home/Root/Ausgangsverzeichnis irgendwo definieren und die Pfade relativ dazu speichern. Den Root kannst Du dann bei Bedarf "umbiegen". Beim Abrufen der Datei wird dann aus dem Root und dem relativen Pfad wieder ein absoluter Pfad gebaut.

Ich finde es eine coole Idee, die Metadaten aus SharpCap einzubinden und Schlagwörter hast Du ja auch.

Weiter viel Spaß und Erfolg mit dem Projekt!

Viele Grüße
Tom
 
Hallo Tom,

Danke Mathias für die Darstellung, das sieht schon gut aus!
danke, kein Thema.

In der Tabellenspalte "path" benutzt Du einen absoluten Pfad. Das funktioniert, solange Du Deine Datenbank nicht auf einen anderen Rechner umziehst, wo es vielleicht anders heißt.
An der (chaotischen ;)) Systematik meines Ablagesystems für meine Daten wird sich (leider) so schnell nichts ändern. Das NAS macht Werk, ebenso die USB-SSDs/HDs. USB ist halt nicht optimal. Hatte bei den Bildern erst den Zugriff direkt auf die Bilder/USB, elends träge. Über Datenbank läuft das besser.

Ich finde es eine coole Idee, die Metadaten aus SharpCap einzubinden und Schlagwörter hast Du ja auch.
SharpCap liefert ja reichlich logs und Daten, die kann man ja bestens nutzen kann. Außerdem kann man in SharpCap ja eine Namensgebung gut vorgeben. Ebenso eine Vorgabe an Datum und Zeit. Muss natürlich konsistent eingehalten werden. Was anfangs bei mir nicht gegeben war. Aber das ist jetzt in SharpCap deklariert und somit ist das einlesen einfacher und Zuordnung von Metadaten.

Weiter viel Spaß und Erfolg mit dem Projekt!
Danke, das da noch das ein oder andere um gebastelt werden muss und das ein oder andere nicht ganz so praktikabel ist, wie man gedacht, ist klar.
Ich will aber erst mal die Grundgerüste auf basteln. Mittlerweile sind ja schon verschiedene astronomische Berechnungen dazu gekommen.
Wird schon noch was dauern bis das (vielleicht ;)) final steht.
 
es soll für mich und nur für mich, also kein hosten, sein.
Hm, dazu jetzt mal eine vielleicht dumme Frage: warum stellst du deine DB dann hier vor, wenn das ohnehin niemals wer nutzen können wird (außer du selbst natürlich)? Bitte nicht falsch verstehen, aber das sieht ja schon sehr gut aus und weckt bei dem einen oder anderen vielleicht Begehrlichkeiten, sowas auch zu benutzen oder vielleicht als SW (privat) einzusetzen. Stellst du das dann als Repo irgendwo rein?

cs,
harald

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Hallo Harald,

in erster Linie, was man selbst, ja, auch mit Unterstützung von fremd Rechenleistung, für sich im privaten Bereich für sein Hobby machen kann. Neben dem aktiven Beobachten am Teleskop.

Wie das jetzt evtl. nach außen zu bringen ist, habe ich noch keinerlei Ahnung.
Was sicherlich zu machen ist, wenn der ganze Kram dann mal läuft, eine Dokumentation zu schreiben und diese dann hier einstellen. An Hand dieser Dokumentation könnte man den Aufbau und die Funktionsweise nachvollziehen und sich selbst an die Arbeit machen ;).

Die Kodierung mit Hilfe von ChatGPT, da in der freien Variante, ist sicherlich kein rechtliches Problem.
Die Bildverwendung auch nicht, alles von mir erstellte Bilder.
Bei den Dokumenten (PDF, ODT) wird es wohl schwieriger. Die kommen teilweise von öffentlichen Astro-Dienstleistern. Ja, auf den Seiten gibt es (fast) überall Verlinkungen sich das optisch vernünftig ausdrucken zu lassen. Auch direkt als PDF-Datei. Wie weit man das dann nutzen kann, außerhalb des privaten Bereiches :unsure:.

OK, an Hand der Beispiele Bilder und Dokumente, muss dann jeder selbst entscheiden wie er das macht., Gesetz dem Fall, dass ich eine Dokumentation - was wirklich überlegenswert ist - einstelle.

Je länger ich jetzt so darüber nachdenke, kann ich das dann angehen.
Da ich auch vor habe das dann auf einen RPI, der hier nutzlos rumliegt, zu schubsen, kann das dann evtl. auch mehr oder weniger Jeder nachvollziehen. Ist halt alles unter Linux. Wie man das unter Windows aufsetzen könnte, puh... das ist alles sehrwahrscheinlich im geistigen Nirvana verschwunden. Aber für Windows, wenn ich mich recht erinnere, gibt es auch ein LAMP (Apache, MySQL, PHP), das man dann lokal nutzen kann. HTML, CSS, php, usw. funktionieren da ja auch. Ist ja eine Webanwendung. Geht natürlich auch über die Bordmittel von Windows, wer es dann mag, kann sich das dann an tun. Die Baustelle mache ich aber bestimmt nicht auch noch auf ;).

Mein aller erster Ansatz ist ja schon erledigt. Bilder und Dokument über eine zentrale Stelle verwalten.
Aber so jetzt richtig in Schwung geraten :), versuche ich andere relevante, für mich zumindest, Dinge zu implementieren.

Z.B. Teleskop/Okular Berechnungen, die vorher auf verschieden Tabellen unter LibreOffice verteilt waren. Ein Graus sich die immer aufzurufen.

Oder z.B. Ephemeriden wird auch schwierig. Da an freies Material zu kommen ist auch elend. Da beschäftige ich mich gerade mit swetest / Swiss Ephemeris. Die scheint man auch open zu bekommen. Unter Linux gibt es eine Terminal-Anwendung - swetest -p4 -b27.04.2025 -n15 -s2 - die so was ausspuckt. So weit ich bis jetzt in Erfahrung gebracht habe, kann man das über php auslesen. Aber wie der Name schon sagt, swetest, scheint da nicht so zwingend viel drin zu sein.

Astronomische APIs auch nicht so der Knaller, werfen fast immer Kosten auf. OK, die NASA bietet da open an.
Es gibt auch noch eine ander API, kostenlos, AstronomyAPI. Aber die gehen von einem gehosteten System - Domain - aus. Vorher bekommt man keinen kostenlosen API-Key.

Das mit der Dokumentation gehe ich dann an.
Aber bitte Geduld. Auch wenn ich wieder Schrittchen für Schrittchen rein komme, Fehler erkenne die die KI bastelt und ausmerzen kann, geht es halt nur stücklesweis voran.
 
Oder z.B. Ephemeriden wird auch schwierig. Da an freies Material zu kommen ist auch elend.
Die Swiss Ephemeris kenne ich, habe aber nicht gewusst, dass die mittlerweile auch ein API anbieten. In der Testphase, wie's aussieht.

Das HORIZONS System vom JPL ziehe ich immer wieder mal zum Vergleichen mit eigenen Berechnungen heran, wenngleich ich das lieber mit Tools wie SOLEX mache, da kann man mehr einstellen, je nachdem, welche Koordinaten man benötigt.

Das Handling der HORIZONS API ist für mich gelinde gesagt auch nicht das Gelbe vom Ei. Bis man sich da mal eingearbeitet hat... Ich spielte schon mal mit dem Gedanken ein HTML/JS GUI zu bauen, wo man seine Wünsche verständlich (und v.a. auf Deutsch) in einer vernünftig strukturieren Weise eingeben bzw. aus Dropdowns wählen kann, damit wird dann ein Querystring zusammengebaut und die Seite aufgerufen.

Beispiel: Meuus 'Astronomical Algorithms', Kapitel 47, Beispiel 47a (Mondposiiton geozentrisch, scheinbar):
α = 134.688470° = 08h58m45.2s
δ = +13.768368° = +13°46'06''
Δ = 368409.7 km
Kontrolle mit HORIZONS.

Um die Daten als JSON Datei direkt auf den eigenen Server geliefert zu bekommen muss man glaube ich was löhnen. Aber nur Query zusammenfrickeln und abrufen ginge. Ich weiß auch nicht, ob die einem 'nen Strick drehen wenn plötzlich hunderte (...) Querys vom selben Server daherkommen. Das Projektchen ist aber eh auf Eis zur Zeit. :coffee:

cs,
harald

--
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Swiss Ephemeris kenne ich, habe aber nicht gewusst, dass die mittlerweile auch ein API anbieten. In der Testphase, wie's aussieht.
über API weiß ich nicht ob das bei denen geht. Also bei denen drauf zugreifen.
Ich habe unter Linux swetest installiert, da sind aber nur rudimentäre Daten hinterlegt. Ich habe mich da mal auf git-Hub ausgetobt und gesucht. Die passenden Sachen gefunden. Z.B. semo_18.se1 und sepl_18.se1 und gedownloadet und in das passende Verzeichnis kopiert. Das ganze wird über php ausgelesen. Und dann bekommt man vernünftige Ergebnisse, nach reichlich gebastele ;).

Z.B. über terminal:
swetest -b27.6.2025 -p4 -geopos10.88,48.04,0
date (dmy) 27.6.2025 greg. 0:00:00
TT version 2.10.03-deb1
UT: 2460853.499201941 delta t: 68.952310 sec
TT: 2460853.500000000
geo. long 10.880000, lat 48.040000, alt 0.000000
Epsilon (t/m) 23°26'17.8733 23°26' 9.4695
Nutation 0° 0' 2.8682 0° 0' 8.4038
Mars 155°27'46.5948 1° 4' 9.2540 1.896788972 0°34'24.9914

Die Befehlsstruktur mit Optionen ist mir noch nicht ganz geläufig, aber das ein oder andere bekomme ich raus.
 
zu swetest: Man muss wohl froh sein, dass es sowas überhaupt gibt. Aber dieses komplizierte Frontend, oh boys & girls. Sowas treibt mich....
Das da intern die Parameter aneinander gestöpselt werden um ein Query abzusetzen ist mir schon klar, aber warum muss man die dann wieder im Frontend abbilden? Dann baut man lieber eine How-To Seite, was/welche Parameter bedeuten bzw. was erlaubt ist. Das kann sich doch kein Mensch merken... :devilish:

Beim JPL ist's genauso... Ich sehe einfach die Sinnhaftigkeit nicht, im Frontend kryptische Buchstabenkombinationen einzugeben, nachdem man sich erstmal durch die Help-Seite gefräst hat. Ein Frontend sollte doch wohl möglichst bedienfreundlich sein? Bei Horizons hatte ich zunächst nicht gecheckt, das @300 die Erde geozentrisch und @301 der Mond bedeutet. Klar, kann man jetzt sagen, wo ist das Problem, 3. Körper im Sonnensystem und 301 der 1. dem 3. Planeten angehängte Körper, alles klar, buddy? Aber das muss man erst mal wissen/nachschlagen. Und da gibt's noch viel mehr von dem. Sowas ist einfach nur schlecht gemacht. Ich will mir vorstellen dass es dort Leute gibt, die sowas so umsetzen können, dass ein Unbedarfter wie ich seine Eckdaten vernünftig angeben kann. Wie das dann maschinell verarbeitet wird ist dem Benutzer ja powidl.
Jetzt kommen sicher gleich wieder die Haudrauf-Argumente wie »Sei doch froh, dass es das überhaupt gibt«, womit ich wieder am Anfang bin...:coffee:
</rantover>

cs,
hc

--
 
Hallo Harald,

da hast Du uneingeschränkt recht. Solch kryptische Befehl und Optionsfolge bin ich ja a weng unterm Terminal im Linux gewohnt, aber das bei swetest ist schon der Knaller.
Ist dann schon ordentlich fummelig das über php, selbst mit Hilfe von ChatGPT, irgendwie vernünftig einzulesen.
Das Ganze kommt dann auch noch aus der Astrologie-Ecke. Da muss man aufpassen das man die richtigen Grundbefehle mit den passenden Optionen für astronomisches erwischt. Nachher steht dann in einer meiner Abfragen das Jupiter im Haus vom Wassermann steht und der Aszendent der Mond ist :unsure:
 
Naja beim JPL habe ich sicherlich übertrieben, die Eingaben für die Daten die man haben will (Table Settings) sind ja ganz OK. Nur bei Target Body und geo/barycentric könnte es besser sein. Zeiteingabe auch, JJJJ MM TT hh:mm:ss oder JD(E) wird hier über ein Input Textfeld erledigt, OK.

Nochwas:
»Yes, you can get positions of all the major planets at once using the JPL Horizons On-Line Ephemeris System, but there's a bit of a catch — the web interface typically only allows you to query one object at a time

Naja, man kann nicht alles haben :cool::coffee:

Das Ganze kommt dann auch noch aus der Astrologie-Ecke

Ja das Swiss Dingens, naja. Ich war mir nie ganz sicher wegen "Astrologie-Ecke", aber das scheint wirklich so zu sein. Warum eigentlich? Haben die Eidgenossen hier einen Hang zum Mystischen?

Kannst du hier mal eine Query-URL angeben oder geht das nur direkt via swetest insall?

cs,
harald

--
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe nur folgendes:
github
da wühle ich mich aber auch noch durch.

Die Seite selbst von Astro.com ist halt Astrologie.

Ich rufe swetest über php auf und (versuche) die daten einzulesen.
Da scheints aber direkt was für php zu geben unter github.

Nach dem ich das ganze Geraffel jetzt erst mal auf den RPi rüber geschubst habe und es auch läuft, ist nach längerer Abstinenz heut Abend mal wieder EAA angesagt.
 
N'abend auch,

hier mal die ersten Teildokumentationen.
 

Anhänge

Ach so,
im neuen VdS-Journal - Nr. 93 2/2025 - gibt es einen Artikel über skyfield ab Seite 69.
 
Hi Mathias,

wirf mal bitte die Merkur-Daten die deine SW ermittelt hier rein (Merkur-Nähen), müssen jetzt nicht alle letzten 15 Jahre sein....

cs,
harald

--
 
Hallo Harald,

Entfernung Erde - Merkur.
Stimmen mit Stellarium überein.
Sind sicherlich noch Macken drin in den ganzen Berechnungen, aber das grundsätzliche Stimmt wohl.
Mir fällt ständig was Neues ein und ich bleib nicht konsequent bei einem Thema :affemund::whistle:. Bestimmt nicht die zu bevorzugende Vorgehensweise, aber mei, ich hab Zeit :D.
Bildschirmfoto_2025-05-25_10-25-20.png
 
Danke für die Info!

Sehe ich das anhand deiner PDFs richtig: Du schießt mit der kompletten DE440 auf das Problem?
Ist ja der volle Overkill! :cool: Wie groß ist denn deine DE440 Datei?
Und warum eigentlich topozentrisch, macht ja kaum einen Unterschied?

Ich habe mal die Daten für 2025/26 herausgesucht:

Code:
====================================================================
Minimalabstände Merkur-Erde 2025, JPL Horizons (geozentrisch)

      TD                JDE                  delta
2025-Mar-28 05:24 2460762.725000000     0.59679604043310
2025-Jul-28 17:07 2460885.213194444     0.58765147091836
2025-Nov-19 19:17 2460999.303472222     0.67715783516268
2026-Mar-10 11:05 2461109.961805556     0.61812759243283
2026-Jul-10 07:01 2461231.792361111     0.56866053985972
2026-Nov-03 13:35 2461348.065972222     0.67255494889329


Eigene Berechnung
(geozentrisch, Meeus-VSOP87D, quadratische Interpolation aus 3 Werten)

      TD                           JDE                  delta
[2025, 3, 28, 5, 28, 22.7]   2460762.728040152    0.5967980146765293
[2025, 7, 28, 16, 52, 32]    2460885.203148505    0.5876424161605763
[2025, 11, 19, 19, 5, 25.4]  2460999.2954323115   0.6771539302387645
[2026, 3, 10, 11, 3, 49.6]   2461109.9609912895   0.6181273522876335
[2026, 7, 10, 6, 49, 32.4]   2461231.7844022554   0.5686565759818885
[2026, 11, 3, 13, 23, 20.9]  2461348.0578810726   0.6725453584185015

====================================================================

Durch die geozentrische Rechnung und durch die Interpolation aus 3 Werten ergeben sich natürlich kleine Abweichungen, und natürlich wegen DE440 => kurze VSOP87 sowieso. Nur hat die kurze VSOP gerade mal 78 kB! Die zeitlichen Abweichungen von etwa ±15min sind für mich in Ordnung.

Apropos Uhrzeit: Diese erscheinen mir in Stellarium etwas seltsam. Aber so genau nehmen wir das ja nicht...


cs,
harald

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N'abend auch,

die hat 119 MB. Auch nicht die Welt ;).

Wie schon geschrieben, ich arbeite mit ChatGPT, weil meine Programmierkenntnisse doch arg rudimentär sind.
Was nicht heißt das ich nicht gegenchecke und ausgegebene Daten überprüfe und kontrolliere.
Ebenso wird überprüft wenn mir mit meinen Kenntnissen was spanisch vorkommt.

Mit ChatGPT muss man eh zum Kontrollfreak werden und überprüfen.
Da kommt Deine frühere Aussage (fast) zum Tragen.
>>Prompt so exakt formuliert sein muss, dass man es gleich selber schreiben kann...
Hat was damit zu tun ob man sich anmeldet oder auch nicht.
Unangemeldet geht das eine Weile gut. So grob über den Daumen eine halbe Stunde. Dann wirds teilweise recht konfus.

Angemeldet hat man mehr Luft. Aber auch nicht übermäßig lange.
Hängt halt von der Datenmenge und der Zeitspanne ab, dann wird man auf die lite Version herabgestuft. Und man wird darauf hingewiesen das man doch auch die Plus-Version nutzen kann ;).
Da lässt dann das Erinnerungsvermögen der so genannten KI stark nach. Da wird selbst einfachstes HTML schwierig.

Das ganze scheint auch von der Tageszeit und der Auslastung der Denkmaschine abhängig zu sein.

Vor dem Start heißt es genau überlegen was man will und geliefert haben möchte.
Wenn das dann erreicht ist und zufriedenstellend läuft und die Ergebnisse raus kommen die man will ist gut. Da ist dann meist auch die Zeit rum. Da brauch man dann nicht mit optischen Anpassungen oder dem ein oder andere Feature, was einem noch so eingefallen ist, kommen. Das geht garantiert in die Hose.

Also Komplexe Dinge genau beschreiben was man will, testen, ein paar Korrekturen sind immer drin, wenns dann steht, um den Rest selbst kümmern.

ich komme aber voran :D.

Apropos Uhrzeit: Diese erscheinen mir in Stellarium etwas seltsam. Aber so genau nehmen wir das ja nicht...
wie meinst Du das ?
 
Hallo Mathias,


Und die sind dann in einzelne Chunks geteilt oder? Das Programm sucht sich quasi jene Datei, die die Daten für den eingegebenen Zeitpunkt parat hat?

Naja, sieh dir mal die Uhrzeiten von Stellarium an:

Code:
Datum & Uhrzeit (lokal)
2025-07-28 09:57
2025-11-19 08:57
2026-03-10 08:57
2026-07-10 09:57
2026-11-03 08:57

Das Datum stimmt ja immer. Aber kann mir ja keiner erzählen dass die Merkur-Erdnähen alle um 08:57 bzw. 09:57 sind. Da ist was faul.


cs,
harald

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Jetzt verstehe ich 💡
Du meinst meine Ausgabe. Ich dachte das Stellarium eine falsche Zeit liefert _jungeschlagen:.
Ja stimmt, da war noch was. War auch schon notiert.
Wie geschrieben, die ein oder andere Macke ist noch vorhanden.
 
Sorry, das Bild oben sieht aus wie ein Stellarium Screenshot, zumal auch die Farben recht ähnlich sind. OK, dann kommen die Zahlen aus deinen Berechnungen. Du wirst das sicherlich noch genau überprüfen :cool:

ChatGPT: Es ist wahrscheinlich darauf angelegt. Die wollen natürlich zuerst einen Teaser platzieren, der die Leute antriggert. Letztendlich muss man dann aber − um keine Einschränkungen zu haben − dafür bezahlen. Mir ist die Diskussion um ChatGPT hier aber auch nicht so wichtig, mir geht es mehr um die Rechnungen, die deine Datenbank "so nebenbei" auch anbietet.

Mein Augenmerk liegt immer auf der größtmöglichen Einfachheit, wie man eine bestimmte Größe − hier den geringsten Abstand eines Planeten von der Erde − ermitteln kann. Sieht man sich den Screenshot mit deinen Daten an, so stehen dort 4 Nachkommastellen bei der Entfernung. Dafür muss man kein so großes Geschütz auffahren. Naja, wenn die Daten "woanders liegen" (Server), muss man einen Parser schreiben, um zum gegebenen Zeitpunkt den richtigen Datensatz herauszusuchen, um damit dann zu berechnen. Die Daten der kleinen DE440 z.B. (Jahre 1550–2650) haben zusammen etwa 321 MB! (unkomprimiert).
Wie man sieht komme ich auch mit einer viel simpleren Lösung auf 4 Nachkommastellen (78KB für die kurze VSOP87 von Meeus + 64 Zeilen Code dazu).
Wenn es schon ein API gibt für Python (Skyfield), OK, kann man natürlich nutzen.

cs,
harald

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