Astronomy Linux

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Moin, moin ;),

aus dem Praxistest ist leider nichts geworden, mei kann man nicht ändern.
Habe ja Urlaub und da wird sich schon eine Gelegenheit ergeben und ich werde ja auch nicht das Beobachten nächste Woche um halb drei aufgeben :D.

Was natürlich auch gehen wird, das ganze umdrehen.
Also W10 installieren und Linux in einer VM laufen lassen.
Es ist ja jetzt auch möglich unter W10 mehrere Desktop zu nutzen. Wer MicroSoft da wohl auf die Idee gebracht hat :whistle:
:unsure:?
Wie VBox sich da jetzt im "Nahtlos Modus" verhält, kann ich nicht beurteilen.
Und eine VM in der VM, nun ja... ... ... etwas sinnbefreit, obwohl es mal ging. Habe da was in ganz dunklerer Erinnerung.

Spaß beiseite, um Linux kennenzulernen ist eine VM ideal.
Es ist keine Emulation und damit langsam, sondern ein vollständig auf Softwarebasis "nachgebauter" Computer.
Virtualisierung hat sich so dermassen in der IT etabliert, das keine Unterschiede mehr zu merken sind, ob etwas direkt auf dem Blech läuft oder im RAM.
Und für den 0815-Anwender zu Hause fallen wirklich gute Programme für dieses Vorgehen zu Hause ab.
Die Hardware die heutzutage angeboten wird liefert ab ungefähr dem mittleren Preissegment auch genügen Ressourcen und Performance um das zu nutzen.

Wer lieber W10 oder Linux auf dem Blech laufen lassen will, nun ja, entweder zwei Rechner oder Dualinstallation.
Da ist natürlich die Dualinstallation die kostensparende Version ;).
Wer das ausprobieren möchte, bitte erst mit der W10 Installation anfangen und dann Linux hinterher.
Andersherum gehts auch, da dann aber bitte unter Umständen ein Wochenende frei halten :D.
Windows versemmelt bei seiner Installation die gesamten Boot-Einträge und den Bootsector.
Wer Spaß daran hat, kann gern mal von Hand alles wieder grad biegen.
Muss man sich nicht antun.
Linux erkennt andere Betriebssysteme. Windows und sich selbst und passt alles an, so das man ein praktisches Bootmenu geliefert bekommt und auswählen kann.

Wer ernsthaft vor hat auf Linux zu wechseln, für den sind mE. keine der Methoden geeignet.
Also knallhart alles von der Platte verbannen und NUR Linux installieren.
Die Gefahr des Rückfalls zu W10 ist einfach zu groß. Man hantiert da immer mit beiden Systemen.
Erschwert den Umstieg einfach.

Auch wenn wir hier unteranderem in der Software-Abteilung sind, werde ich in meinem anderen Thread fortfahren über meine fortschreitenden Einsteigererfahrungen, auch zu diesem Thema hier, berichten.
 
Hi Matthias,

Du hast weiter oben geschrieben, dass es keinen vernüftigen Live Stacker gibt für Linux. Hattest Du mal AstroLiveSTacker (ALS) ausprobiert? Leider scheint das Projekt aber nur sporadisch supported zu werden.
Ich betreibe das Programm unter WIN10 parallel zu meinen Foto-Sessions, ist aber von der Bedieung her derzeit zu simpel und liefert schlechtere Ergebnisse als „AstroToaster“ (nur Windows), da es nur wenige „Knöppches“ hat zum Einstellen.

An einigen Stellen der HomePage als auch Github scheint so, als wenn die Entwicklung eingestellt worden wäre. Auf der Github Seite läßt sich nicht downloaden. Die Frage ist, ob das hier funktioniert: https://als-app.org/nightlies/

Da sind dann aber auch wieder neuere Versionen bei. Dann gibt’s noch diese Quellen:

https://github.com/gehelem/als#download-an-archive-from-github

Home Page: ALS - Astro Live Stacker — als 0.6 documentation

Eine Vorstellung im Forum gibt’s hier: https://indilib.org/forum/development/5204-als-astro-live-stacker.html

Du kannst ja mal checken, ob das unter Linux läuft, wenn Du Zeit und Lust hast.

Grüße
Hartmut
 
Hallo Hartmut,

ALS ist mir bekannt.
Über die Nightlies läuft es auch, aber es erkennt meine Asi224 nicht :unsure:.

Über git oder über Kompilierung hakt es mal wieder an den Abhängigkeiten.
Das wird wohl an dem von Dir erwähnten sporadischen Support, Weiterentwicklung liegen.

Ich habe aber noch zwei Kandidaten:
- AstroDMx
- oaCapture/oaLive, das stammt aus open-Astronomy

Es gibt auch noch einen "normalen" Stacker, aber das Teil kostet mal richtig Geld in der Profi Version.
 
Die WIN Version, die ich nutzt zum parallelen Live-Stacking hat gar kein Kamera-Interface. Horcht nur auf ein Verzeichnis, in dem neue Foto-Files auftachen und stackt dann. Dachte, dass die Linux Version das auch so macht.
ASTRODMx kenne ich als WIN Version. Da hatte ich vor ein paar Wochen geholfen, meine veTEC533 zu implementieren. Wenn Du da Feature-Wünsche hast, ist die Entwicklerin sehr offen dafür.
oaCapture ist auch auf dem ASTROBERRY. Müßte ich mal sehen, ob das auch so ein Parallel-Staking macht.:unsure:

So, jetzt erst mal ein paar Tage Hamburg, Nordlichter gucken. :unsure: :ROFLMAO:

Grüße
Hartmut
 
Jocular fällt mir noch als Stacker ein.
Andere Stacking-Programme, welche für Linux verfügbar sind, stammen meist aus dem Bereich Mikroskopie oder sind auf sonstige Weise nicht für Astronomie ausgelegt cellSTORM 2
Das Live-Stacking für Siril ist verschoben worden für voraussichtlich Version 1.2
 
Hallo,

besten Dank auch dir @Wintergatan :y:.

Jocular ist mir auch schon mal untergekommen :unsure:.
Hab es mal installiert und da ist es mir dann aufgefallen, dass es schon mal auf meinem Rechner war.
Die gewöhnungsbedürftige Aufmachen habe ich sofort wieder erkannt :D.
 
Zuletzt bearbeitet:
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben