Aufbau meiner Sternwarte

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Hallo Markus,

das Aufwärmen kann ich nachvollziehen. Ziemlich genau kann aber auch 1 oder 2 Grad kälter sein.
Das ist sicherlich abhängig vom Luftdurchsatz und Umwälzrate.

Ist bei dir der Luftentfeuchter im Zuluftstrom, oder steht er irgendwo im Raum ?

Was ich jedoch nicht verstehe ist, warum man den Innenraum runterkühlen sollte wenn es draußen
kälter wird. Warum hier Energie in Form von Wärme nach draußen schicken. Beim gegebenen Taupunkt
hat doch ein größerer Temperaturabstand dann auch eine geringere rel. Feuchte.

Und das ist doch das was wir wollen. Halt eine geringe rel. Feuchte !

LG und CS
Horst
 
Hallo Horst,
Und das ist doch das was wir wollen. Halt eine geringe rel. Feuchte !
Wer ist wir, DU willst das. Markus hat's doch leicht verständlich erklärt...
Was ich jedoch nicht verstehe ist, warum man den Innenraum runterkühlen sollte wenn es draußen
kälter wird. Warum hier Energie in Form von Wärme nach draußen schicken.
Es kann doch nicht soooo schwer sein das zu verstehen? :mauer:
Erledige das mit deiner Heizung und es ist gut. :schwitz:

Gruß
Eberhard
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Horst,

warum ich den Innenraum kühle liegt doch auf der Hand! Zum einen bringe ich meine Instrumente auf Umgebungstemperatur (gerade bei meinem ACF extrem wichtig), so dass ich direkt Beobachten/Fotografieren kann und nicht mit Tubusseeing usw. zu kämpfen habe/warten muss. Zum anderen würde ein warmer Raum bei kalter Außenluft auch immer ein schlechtes lokales Seeing verursachen, was bei einem Raum auf Außentemperatur nicht der Fall ist, gerade in deinem Fall mit der "Shutter-Öffnung" wäre das noch extremer als z.B. bei einer Rolldachhütte. Mal ganz plakativ, im Sommer heizt sich deine Kuppel auf sagen wir mal 45°C im Innenraum auf. Bis zum Begin der Beobachtung fällt sie zwar auf sagen wir mal 35° ab da keine direkte Sonneneinstrahlung mehr für ein Aufheizen sorgt, aber die Außentemperatur ist in der Zeit auch schon auf 22° gesunken. Das macht eine Differenz von 13° vom *entfernt*/Kuppelinneren zur Umgebung... Was das bedeutet weisst du denke ich selbst und dabei Rede ich nicht von der re. Luftfeuchtigkeit!

Die rel. Luftfeuchtigkeit ist mir ziemlich wurscht, wie Eberhard mir korrekter Weise unterstellt hat :smiley47:

Zwar versuche ich mit dem Luftentfeuchter eben jene um ein paar Prozent zu senken, aber der Schlüssel ist der Luftstrom iVm. der Temperaturanpassung. Denn selbst wenn die Temperaturdifferenz 1°, 2° oder auch 4° beträgt, durch die Bewegung der Luft kommt es dennoch nicht zu einem Taubeschlag, zumal (siehe Eberhards Tabelle) eine Differenz von 4° erst bei 80% rel. Luftfeuchtigkeit aufwärts kritisch werden könnte. 2° sind selbst bei 90% rel. Luftfeuchtigkeit unproblematisch.

Und ja, mein Luftentfeuchter steht im Zuluftstrom auf die Montierung.

Und was die Austauschrate betrifft, jeder meiner Lüfter schafft laut Datenblatt gute 50m³/h, d.h. bei 2 drückenden und 2 ziehenden Lüftern sind´s 100m³/h und das beudeutet einen kompletten Luftaustausch mehrmals in der Stunde!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo zusammen,

Da muss ich doch feststellen, dass meine Sternwarte noch keinen richtigen Sommer erlebt hat.

Zumal ich sie ja erst seit Oktober 2015 habe, und der letzte Sommer war zumindest bei uns hier nicht
sonderlich warm. Mitunter war es unter der Kuppel "gefühlt" sogar kühler als draußen in der Sonne.

Von Juni bis August waren es auch nur 2 oder 3 Nächte in denen ich fotografieren konnte.
Am Tag keine Sonne und in der Nacht keine Sterne. Dazu die Helligkeit der Sommernächte und des Mondes.

Hier im Forum hat mal jemand geschrieben: „ Wolken weg Mond da – Mond weg Wolken da“

Natürlich ist es richtig hier einen Luftaustausch zu erreichen, um einen Temperaturausgleich zu bekommen.

In wieweit die natürliche Konvektion, die durch die vorhandenen Luftspalte im Basisring und Shutter hilft,
werde ich dann sehen. Sollte es bei meiner Sternwarte nicht reichen, muss sie natürlich aktiv belüftet werden.

Um das zu testen warte ich mal auf den nächsten Sommer.

Gruß
Horst
 
Hallo zusammen,

ich habe mir vor 3 Wochen dann so einen UHU-Luftentfeuchter zugelegt. Heute Abend habe ich ihn mal in die
Wohnung geholt, um zu wiegen.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Beheizung%20und%20Enttauung/Feuchtereglung%20-1.jpg

Die Waage zeigte eine Gewichtszunahme von 230 gr. Somit also 230 Milliliter Wasser.

Es werden mit einem Entfeuchter somit etwa 10 Milliliter am Tag entfeuchtet. Ob das alleine ausreichend
ist, muss ich mir noch überlegen.

Meine Sternwarte hat etwa 12m3 Volumen, und durch die Luftschlitze doch eine recht hohe Luftwechselrate.
Das ich womöglich im Sommer dann eine Zwangsbelüftung zur Kühlung vorsehen muss werde ich sehen, wenn mal
wieder Sommer ist.

Doch parallel zu dieser Entfeuchtung lief noch mein Heizlüfter mit der bereits oben beschriebenen Regelung.

Auf dem Foto ist auch der Temperatur und Feuchteverlauf der letzten Woche zu sehen. Die durchschnittlichen
Energiekosten liegen dabei bei 3,8 € / Woche.

Folgende Schaltwerte habe ich derzeit:

Feuchteregelung EIN bei 92% rel.F.
Feuchteregelung AUS bei 85% rel.F.

Und einer Temperaturdifferenz von 2 Kelvin.

LG und CS
Horst




 
Hallo Horst,

ein sehr imposantes Projekt, die Garten-Sternwarte! Da steckt viel Arbeit drin. Sehr interessant nachzuverfolgen, wie das Ding Schritt für Schritt entsteht.

Grüße Miko
 
Hallo Horst

sehe grad deine UHU Entfeuchtung.
Ich hatte mit diesen Granulat Entfeuchtern keine guten Erfahrungen gemacht. Habe nun seit 2 Jahren einen elektr. Entfeuchter und der ist TOP.

Bemerkenswert was du für Fotos machst und diese Sternwarte ist ja ein Traum.
Deinen QTH kenne ich noch vom Hangfliegen.
Gibt ja nicht viele Hobbyastronomen hier im Raume.

Höre dich auch grad mal wieder auf 80m ;)
Bin wieder SWL geworden....nach dem ich meine Lizenz freiwillig abgegeben habe und das ist auch gut so ;)

Leider bin ich von der Astronomie etwas wieder abgekommen, habe noch 2 andere Zeit und Geld intensive Hobbys. Aber vielleicht komtm noch mal mein kleines Telekop bzw Montierung denn ein ED80 habe ich noch.
 
... das Hangfliegen ist auch schon gute 10 Jahre her, dann kam bei mir u.a. auch die Fotografie und die Fliegerei ist "nur" noch auf Flugplatz bei uns.
Das mal etwas offtopic als "Antwort" auf 80m.
 
Moin Horst

mehr in der Astronomie als im AFU QRV; der AFU ist für mich gestorben. Die guten Zeiten des AFU sind leider vorbei.

Viel Freude noch mit deiner tollen Sternwarte und immer CS :)
 
Hallo Horst,

hat dieser Luftentfeuchter anderswo
scheinbar doch funktioniert.

das kann schon sein. Bei Luftentfeuchtern gibt es unterschiedliche Wirkungsweisen. Es kommt unter anderem auf die Temperatur der Umgebungsluft an. Bei Kondensations-Entfeuchtern geht die Entfeuchtungsleistung bei tieferen Temperaturen gegen null, während sie bei Entfeuchtern, die mit hygroskopischen Flüssigkeiten arbeiten, mit fallender Temperatur ansteigt. Eine Zusammenfassung der unterschiedlichen Entfeuchtungsmethoden findest Du hier:

http://entfeuchtungsgeraet.com/

Ist denn bekannt, was für ein Entfeuchter es war, der funktioniert hat und vor allem, weißt Du, bei welcher Temperatur er gearbeitet hat? Hast Du die Abhängigkeit der Entfeuchtungsleistung mit der Temperatur bei Deinem Gerät berücksichtigt?

Viele Grüße

Kurt

 
Hallo Kai, Horst,

der Luftentfeuchter allein bringt zu wenig, daher zitiere ich mich noch mal selbst:

Zitat von Sodiac:
Bei entsprechender Wetterlage sorgen 4 12V-Lüfter für einen konstanten Luftstrom um Säule/Montierung und Optiken. 2 dieser Lüfter ziehen dabei in Bodennähe Luft in den Raum und die anderen beiden Lüfter drücken dann auf der ggü. liegenden Seite auf Kopfhöhe das gleiche Volumen raus ins Freie. Dazu nen "klassischen" UHU-Luftentfeuchter mit Granulatbeutelchen und fertig. Das träge Temperaturverhalten der entsprechenden Teile ist seither kein Thema mehr.

Und wie schon mehrfach geschrieben, das A und O ist eine gute Belüftung und permanente Luftbewegung!

Selbst jetz bei Minusgraden, wenn sich schon Eis auf den Instrumenten bildet während der Aufnahme, sind diese am Tag danach abgetaut und trocken, auch ohne Heizung!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo

ich habe mit dem gute Erfahrungen in einem Kellerraum gemacht
WDH-520HB

Bei vergleichbaren sollte man beachten ob der Sensor eine Hysterese hat. Weil die Sensoren bei einigen Geräte ungünstig im Gerät verbaut sind und damit falsche Werte anzeigen und damit fast nur druchlaufen, weil die Luftfeuchte über dem Auffangbehälter gemessen wird.
 
Hallo Kai,

was hat denn das mit Wollen zu tun? Warum man eine Sternwarte nicht heizt und auch die Differenz der Luftfeuchtigkeit von Innen nach Außen recht gering halten sollte, ist hier im Faden doch wohl mehr als deutlich geworden, oder?

Das ein warmer und trockener (im Sinne von geringer Luftfeuchtigkeit) Lagerort für die Instrumente optimal ist, steht außer Frage, aber wenn es so weit geht, dass ich diese Anforderungen an meine/eine Sternwarte stelle, dann sollte man sich auch grundsätzlich mal das Konzept seiner/einer Sternwarte vor Augen führen.

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo zusammen,

die Aufgabe meiner Sternwarte sehe ich darin, die Montierung und ein mögliches Teleskop für den
nächsten geplanten Einsatz zu beherbergen.

Das muss nicht warm sein, doch immer etwas wärmer als die momentan herrschende Taupunkttemperatur.
Je nach Wetterlage habe ich bei meiner Kuppel eine mehr oder minder große Luftwechselrate. Ich habe es
also nicht im Griff, welche Wassermenge mir eingetragen wird. Erreichen will ich aber nur, dass die innere
Ausrüstung trocken bleibt. Die Kuppel kann von mir aus nass sein, und das Wasser an der Innenwand runter-
laufen.

Da sich leider auch über der Montierung und Teleskop Wassertropfen bilden, und diese dann auf die Ausrüstung
tropfen könnten, habe ich jetzt wieder einen nach unten offenen Plastiksack über alles gestülpt. Das habe ich
schon mal weiter oben gezeigt. Er ist jedoch noch etwa 10 cm länger ( abgeschnittener 240l Müllsack ).

Auch steht inzwischen mein Entschluss fest, die Ausrüstung in meiner Sternwarte durch aufheizen der Luft
trocken zu halten. Wobei ich noch nicht weis, wie es im Sommer ist. Denn einen richtigen Sommer hat meine
Sternwarte noch nicht erlebt.

Mit den Energiekosten liege ich immer noch unter 4 € / Woche, was für mich noch vertretbar ist.

Gruß
Horst
 
Zitat von Schlauchboot:
Horst hat an seine Sternwarte den gleichen Anspruch: Die Instrumente bleiben montiert. Und genau das ist ja der Sinn. Anschalten, loslegen – ohne Aufbau, Einnorden, Alignment.
Den Anspruch habe ich ja auch, aber Heizung und Luftentfeuchter baue ich mir bestimmt nicht in die Sternwarte. Das muss die Ausrüstung einfach abkönnen.

Scheint mir ein bisschen wie bei Autos oder Motorrädern zu sein: Die einen haben die zum Fahren, die anderen zum Putzen... :/
 
Hallo Torsten,

Deine Analogie ist so passend, dass ich mich ertappt fühle und deshalb jetzt auch was dazu schreiben muss:
Mein Auto ist zum Fahren da (im Gegensatz zu meinem Nachbarn) und ich habe eine isolierte Sternwarte auf dem Dach, mit Lüfter aber bisher ohne Heizung oder Luftentfeuchter.
Aber ich monitore sehr genau Temperatur und Luftfeuchtigkeit innen wie außen.
Noch geht es ohne technische Hilfsmittel aber es hat doch schonmal in meiner Kuppel "geregnet ". Wenn dies öfter vorkommen sollte, werde ich aber auch darüber nachdenken, mit welchen weiteren Maßnahmen ich Wasser von Teleskopen, Montierung und Zubehör fernhalten kann.
 
Hallo Kai,

einfach Bilder von einer fremden Website zu kopieren und an anderer Stelle ohne Quellennachweis zu posten stellt idR. eine schwere Urheberrechtsverletzung dar! http://www.4photos.de/camera-diy/glaspilz.html

Erst recht wenn im Kontext des Beitrags davon ausgegangen werden muss, dass es sich um DEIN Bild handeln soll...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Herwig,
eigentlich wollte ich nicht mehr posten, weil es fast zwecklos erscheint, gute Ratschläge zu geben oder Erfahrungen zu vermitteln. :smiley64:

Denke aber, wenigstens du hast die Probleme richtig erkannt.

...ich habe eine isolierte Sternwarte auf dem Dach, mit Lüfter aber bisher ohne Heizung oder Luftentfeuchter.

Heizen ist unsinnig und ein absolutes NoGo, da bleibe ich auch bei. A&O ist das Lüften und der evtl. Einsatz eines kleinen Entfeuchters bei Extrem-Situationen.

Denn in dem ganzen Zusammenspiel ist folgendes sehr wichtig:

Ursache für die Kondensation ist, dass der obere Teil der Kuppel unter den Taupunkt abkühlt und dadurch die Feuchtigkeit an den Wänden kondensiert;

dabei ist aber auch besonders zu beachten:
Warme Luft kann immer mehr Wasser aufnehmen, als die kältere Luft! Daher schafft das Heizen einer Kuppel mehr Probleme als sie zu lösen...

LG
Eberhard
 
Hallo Eberhard,

absolut plausibel! Dazu kommt auch noch, daß eine beheizte Kuppel und sonstiger Kram auch auskühlen muß und damit geht wertvolle Zeit flöten, die man sich doch durch den Einsatz einer Kuppel ersparen möchte. Absoluter Irrsinn!
Einen solchen Raum wirklich homogen auf Temperatur zu halten, ist der nächste Irrtum.

Grüße,
Gerrit
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Kai,

es geht nicht darum, die Sternwarte zu heizen, sondern die Temperatur oberhalb des Taupunktes zu halten, wenn ein Entfeuchter nicht mehr arbeiten kann. Da reichen meist ein oder zwei Grad oberhalb der Aussentempratur. Sinnvoll ist das Ganze natürlich nur bei isolierten Sternwarten, sonst würde der Taupunkt an der Kuppelwand erreicht werden und dort das Wasser kondensieren.
Wenn du meine bisherigen Ausführungen dazu gelesen hättest, könnte ich deiner seltsamen Antwort folgen?

Du solltest zusätzlich einbeziehen, das bei einer Temperatur von 0°C und 100% Luftfeuchte nur noch 4g/m3 Wasser in der Luft stecken! Dafür braucht es ohnehin keinen elektrischen Luftentfeuchter mehr. Isolieren hatte ich schon benannt.

Je höher die Temperatur, je grösser die Wasserdampfsättigung und je mehr Wasser muß abgeführt werden. Ich habe das Prinzip eigentlich sehr gut verstanden...

Schöne Grüsse
Eberhard
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo zusammen,

ich melde ich mich auch mal wieder.

In diesem thread geht es ja wohl um den Bau meiner Sternwarte. Und das sie eine Kugelform hat ist
wohl auch bekannt. Weiter habe ich geschrieben, das ich sie nicht isolieren möchte.

Ob ich an den Undichtigkeiten ( Luftwechselrate ) etwas ändern kann muss ich mal sehen wenn es
wieder warm ist.

Natürlich überlege ich, wie ich eine Betauung meiner Ausrüstung am effizientesten verhindern kann.
Dazu muss, wie schon vielfach festgestellt wurde, die Taupunkttemperatur niedriger als die Geräte-
temperatur sein.

Das kann ich erreichen wenn ich den Raum entfeuchte, die Gerätschaften erwärme oder trockene
Luft zuführe.

Ein Problem wird es sicher geben, wenn sich das Wetter schnell ändert. z.B. eine Warmfront mit Regen.
Die Montierung mit dem Teleskop ist noch kalt, und es kommt feuchte Luft mit einer Taupunkttemperatur,
die über der momentanen Gerätetemperatur liegt. Ist es dabei noch windig, dann ist wegen der Undichtig-
keiten die wasserhaltige Luft sofort in der Kuppel.

Trotzdem danke für Eure Beiträge. Sie haben mich schon nachdenklich gemacht, und mir auch etwas gebracht.

Doch muss und will ich eine Lösung für meine Sternwarte finden.
Und dafür kann ich immer gute Ideen gebrauchen.

Viele Grüße
Horst
 
Hallo zusammen,

was das Wetter angeht, waren die letzten beiden Nächte sehr ereignisreich.

Wie ich sehen konnte war in der Nacht zum Freitag das Thermometer auf -15°C gefallen.

Am Nachmittag ( ca. 15:00 Uhr ) habe ich bei -4°C dieses Foto gemacht.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Beheizung%20und%20Enttauung/Montierung%20bei%20-15%C2%B0C.jpg

Wie es aussieht, ist es direkte Eisbildung gewesen. Gefrohrene Wassertropfen konnte ich nicht ausmachen.

Der Verlauf der letzten Nacht ist hier zu sehen. Es kam warme feuchte Luft von Westen. So gegen 3:00 Uhr
schaltete die Heizung das erste mal ein. Folgende Situation habe ich vorgefunden.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Beheizung%20und%20Enttauung/Wetter%20-%20innen%20-%202016-01-23%20klein.jpg

Die Deckplatte der Säule mit den Gewindestangen waren nass.
Gut das Stefan hier Alles aus nicht rostenden Material macht.


Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Beheizung%20und%20Enttauung/Feuchtigkeit%20S%C3%A4ule%20und%20Deckplatte%20und%20Gewindestangen%20klein.jpg


Auch kamen Tropfen von oben.


Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Beheizung%20und%20Enttauung/Tropfen%20von%20%20oben.jpg








Doch die Montierung und das Teleskop blieben trocken. Das ist für mich erst einmal die Hauptsache.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Beheizung%20und%20Enttauung/Feuchtigkeit%20nicht%20auf%20der%20Montierung.jpg

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Beheizung%20und%20Enttauung/Teleskop%20ist%20trocken.jpg

Schon vor einiger Zeit bemerkte ich, dass am Bodenkranz Luft herein strömte. Jetzt konnte ich hier auch
Feuchtigkeit feststellen.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Beheizung%20und%20Enttauung/Feuchtigkeit%20im%20Ringbereich.jpg

Das werde ich bei nächster Gelegenheit abdichten. Doch dazu brauche ich höhere Aussentemperaturen.

Der nächste Frühling kommt bestimmt.

LG und CS
Horst

 
Hallo zusammen,

ich habe mir auch eine Kuppel gegönnt. Modell Sirius 2,3m mit Unterbau. Alles aus GFK. Anfang Februar wird sie im Garten aufgebaut. Das sich in einer unisolierten GFK-Kuppel Feuchtigkeit entwickelt war mir von vornherein klar. Habe vor einen Solarlüfter zu montieren, der dann am Tag für ausreichenden Luftaustausch sorgt. Der Lüfter wird so hoch wie möglich auf der Kuppel angebracht und saugt die Luft heraus. Vieleicht bekomme ich auch alles so verbastelt, dass der Lüfter nach Sonnenuntergang noch 2 Std. per Akku nachläuft...
Wenn ich nun aber Horst seine Tropfsteinhöhle sehe, werde ich zumindest die Kuppel mit 6mm Armaflexmatten oder Dergleichen tapezieren. Was meint ihr, reicht das?

Viele Grüße
Torsten
 
Hallo Thorsten,

wenn Du isolieren willst dann musst Du darauf achten, dass die Isolierschicht "dicht" ist.

Es darf keine Feuchtigkeit an die Oberfläche der Kuppel gelangen. Kommt irgendwo Wasser durch,
dann gammelt oder friert es auf Dauer kaputt.

Vielleicht mehrere dünne Schichen im Verbund übereinander. Durch die Kugelform kann man aber
auch keine großen Flächen kleben. Das wirft dann sicher falten. Ob das dann noch schön aussieht,
ist die Frage.

Aber vielleicht gibt es hier im Forum ja jemand, der damit Erfahrung hat.

LG und CS
Horst
 
Hallo zusammen,

wieder mal ist schlechtes Wetter, und der Innenraum der Sternwarte kalt. Warme feuchte Luft
dringt durch den Basisring in die Sternwarte ein. Im Bodenbereich des Ringes ist es feucht,
wie ich oben schon mal gezeigt habe.

Auch heute Abend war dort wieder Feuchtigkeit.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Basisringabdichtung/1-%20eintretende%20Feuchtigkeit.jpg

Die Innenverkleidung habe ich demontiert und geschaut wie es darunter aussieht.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Basisringabdichtung/2-%20Basisverkleidung%20abgebaut.jpg

Anschließend den Basisring gereinigt und getrocknet.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Basisringabdichtung/3-%20ges%C3%A4ubert%20und%20getrocknet.jpg

Meine Idee nun den Basisring an der Oberkante mit Fensterdichtband zu bekleben, und dadurch
das Eindringen von feuchter Luft an dieser Stelle zu reduzieren. Das Dichtband hat dabei eine
Stärke von 4 mm.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Basisringabdichtung/4-%20Dichtband%20geklebt.jpg


Nun kann aber auch noch Außenluft oberhalb des Zahnkranzes in den Innenraum gelangen.

Hier ist meine Idee, eine Dichtbürste für Zimmertüren zu verwenden.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Basisringabdichtung/10-%20T%C3%BCrdichtb%C3%BCrste.jpg

Sie soll dann von innen in der Basisringverkleidung angebracht werden.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Basisringabdichtung/11-%20Dichtb%C3%BCrste%20-%202.jpg

Die genauen Daten und die Befestigung mit Edelstahlschrauben muss ich noch ermitteln.

Sicherlich werde ich es nicht absolut dicht bekommen. Es muss ja auch noch beweglich sein.
Jedoch wird mit Sicherheit der Eintrag von feuchter Luft reduziert.

Allerdings muss ich im Bereich meines Ablagetisches einiges an Elektroinstallation wieder demontieren,
um die Basisringverkleidung auch hier abzubauen.

da habe ich noch einiges an Arbeit vor mir.

LG und CS
Horst





 
Hallo,

komme gerade von der Arbeit, und habe mir aus dem Baumarkt 10 Meter Dichtschnur mitgebracht.

Sie hat 1 cm Durchmesser.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Basisringabdichtung/20%20-%20Dichtschnur.jpg

Die innere Basisringverkleidung hat zum Boden einen Spalt von etwa 6 bis 8 mm .

Hier habe ich die Dichtschnur hinein gedrückt.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Basisringabdichtung/22%20-%20Dichtschnur.jpg

Edelstahlschrauben sind bestellt, und Türdichtbürsten habe ich mir auch noch mitgebracht.

Bald geht es weiter.

Gruß
Horst

 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben