Ausrichtung / Orientierung einer Barlow-Linse

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KayAlf

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Hallo zusammen, vielleicht ist das eine 'dumme' Frage, aber wie herum orientiert wird eine Barlow-Linse in den Strahlengang des Teleskops plaziert? Wenn man sich, sofern verfügbar, Schnitt-Abbildungen von Barlow Linsen anschaut, so bestehen achromatische Barlow-Linsen mindestens aus einer Plan-konvexen oder doppelt konvexen und einer doppelt konkaven Linse, siehe z.B. hier Abb.1 und 2
Die gewölbte Seite der Dublette (rechte Fläche der doppelt konkaven Linse) wird immer in Richtung Brennpunkt / Fokusebene dargestellt. Ist das immer so? D.h., wenn ich eine achromatische Negativlinse habe, deren eine Seite plan oder nur gering konvex gewölbt und die andere Seite konkav ist, richte ich sie im Strahlengang immer so aus, dass die konkave Fläche zur Brennebene des Hauptobjektivs / zum Brennpunkt gerichtet ist?
Über einen kurzen Hinweis wäre ich sehr dankbar,

viele Grüße Kay
 
Hallo Kay,

evtl. bringt Dich das Schnittbild der Carl Zeiss Abbee Barlow weiter:


oder das des FFC:


Gruß Tom
 
Also bei Glaswegkorrektoren und in Okularen integrierten Barlows ist immer die konkave Seite Richtung Fokus gerichtet.
Auch auf Telescope Optics bei den Raytracing Diagrammen ist bei allen Bauarten von Barlows die konkave Seite immer Richtung Fokus.

LG
Olli
 
Guten Morgen Tom, guten Morgen Olli,

euch beiden vielen Dank für die Info. Das bestätigt auch meine bisherige Erfahrung bzw. den bisher von mir gefundenen Abbildungen. Ich habe dementsprechend die Linse in der Fassung umgedreht, damit im montierten Zustand die konkave Seite zum Fokuspunkt gerichtet ist.
@olli.mit.zwei.l : Hast Du ggf. eine kurze Erklärung, welche Auswirkungen es hätte, wäre die Linse falsch herum orientiert? Rein visuell würde ich sagen, ist das nicht so dramatisch...aber das ist rein subjektiv. Vielleicht hast Du einen passenden Hinweis? Hat das ggf. Auswirkungen auf die Bildebnung?

Nochmals danke für die Hinweise und viele Grüße
Kay
 
@olli.mit.zwei.l : Hast Du ggf. eine kurze Erklärung, welche Auswirkungen es hätte, wäre die Linse falsch herum orientiert?
Probiers doch einfach aus ;)
Wird schon nix explodieren.
Rein visuell würde ich sagen, ist das nicht so dramatisch...aber das ist rein subjektiv.
Also ich hatte mal ein Okular, wo das Barlow Element falsch rum drin war, also konkav Richtung Objektiv. Die Abbildung war katastrophal schlimm. Wie morgens in den Spiegel schauen.
Vielleicht hast Du einen passenden Hinweis? Hat das ggf. Auswirkungen auf die Bildebnung?
Wie gesagt, probiers selbst mal aus.
Wie krass der Effekt ist,hängt natürlich vom Faktor der Barlow ab.
Bei 1,2x merkt man eine leichte Randunschärfe, bei höhere V dann auch auf der Achse.
Bei großen Faktoren ist das Bild derart Matsch dass ich beim besten Willen keine Aussagen zur Ebnung machen kann.

LG
Olli
 
Hallo Olli,

o.k., Versuch macht kluch...bei dem gewählten Abstand der Barlow zum Objektiv resp. Okular habe ich einen Vergrößerungsfaktor von ~ 1,73 (ermittelt durch Größenvergleich mit einem Okular mit Skala). Ich komme also auf eine Brennweite des Refraktors von 1,73 x 400 mm = 692 mm. Ich hoffe, bei dem Faktor ist der Unterschied schon zu erkennen...wir werden es sehen.

Danke und viele Grüße
Kay
 
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