Ausrüstungsfragen...

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Hallo nochmal...

Wir sind zur Zeit jetzt erst mal recht erfolgreich mit Ferngläsern unterwegs und lernen uns am Himmel zurecht zu finden. Mein Plan ist das der Weihnachtsmann dann ein Dobson liefert...

Das 130er Heritage ist da auf jeden Fall ein Kandidat...

Allerdings, und da kommen wir nun zu meiner neuen Frage, hab ich auch überlegt ob ich nicht doch gleich auf einen 200mm Spiegel gehen sollte, um noch lichtschwachere Objekte sehen zu können und mehr Reserve beim Einsatz von Filtern zu haben.

Was mich da nun etwas verwundert, ist dass die Dobsons mit 200mm Spiegeln immer mindestens 1200mm Brennweite haben. 1. War der Brennweitenbereich um 700mm-900mm nicht besser geeignet für Deep-Sky? (Das hab ich nirgends konkret gelesen, aber aus dem was ich bisher so gehört hab hatte ich diesen Eindruck bekommen...)
2. Ist ein Teleskop mit 200mm Spiegel in der Handhabung gegenüber einem 130er stark benachteiligt? Gewicht/Sperrigkeit beim Transport sind nicht so entscheidend, ich meine jetzt im tatsächlichen Einsatz.

Danke und schöne Grüße,
Lars

 
Hallo Lars,

f/6 ist für den Anfang ein deutlich besser finanzierbares (Für Händler und Anfänger gleichermaßen) Öffnungsverhältnis. Deine Okularsammlung kann z. B. schlichter ausfallen, was die Geldbörse schon deutlich schont. Ein 8-Zöller mit f/4 verlangt zudem bereits ein gewisses Maß an Enthusiasmus in der Justage. So sind die 8er mit nur 800 mm Brennweite langsam ›ausgestorben‹ oder zumindest an den Rand gedrängt. I.d.T. ist so ein Teleskop aber ein schönes und lichtstarkes Instrument. Auf Svens Astroseite findest du einen Bericht zu einem solchen Exemplar.

Benachteiligt in der Handhabung ist der 8-Zöller nicht, zumal als Dobson. Und wenn doch mal etwas sperrig zu sein scheint, wird das durch sein Sammelvermögen allemal wett gemacht.

Grüße, Olaf
 
Hallo Lars,

zu vermuten ist, daß Dobsons, sofern es keine Tischdobsons sind, nicht zu kurz ausfallen sollen, damit man bei der Benutzung stehen kann, wenn auch vielleicht breitbeinig wie eine Giraffe am Wasserloch.

Zu lang ist aber nicht gut, sonst paßt der Tubus nicht mehr so gut ins Auto.

Grüße

fquadrat
 
Für den Bequemen Einblick gibt es den höhenverstellbaren "Bügelstuhl" oder wenn es luxuriöser sein soll, spezielle Astrostühle.
:-)
 
Zitat von Cor_Caroli:
Ohne den Bügelstuhl gehen mein Teleskop und ich nirgendwo hin.

Meine Lösung sieht so aus:

http://www.bax-shop.de/innox-db-21-schlagzeughocker?gclid=CIuNuM-YksgCFQbkwgod7MEPow


Kein Witz. Für runde 30 Euros ein bequem gepolsterter, stufenlos höhenverstellbarer und zusammenklappbarer Hocker, bei dem man das Teleskop auch verlassen kann, ohne wegrücken zu müssen. Einfach ein Stück drehen und aufstehen; oder gleich nach hinten aufstehen.

Vor Jahren gab es das mal von Televue - mit Gasdruckfeder und für über 250 Euro.

Grüße,

Klaus
 
Hallo Lars und Klaus,

ich verwende seit 4 Jahren den Stuhl Größe: 1 dieses Herstellers:

http://euro-emc-astro.de/pdf/astrohocker_ah90.pdf

ist super stabil, bedienerfreundlich und bequem zu händeln (da rostet und klemmt nix; Höhenverstellung mittels Gasdruckfeder).

Natürlich wäre es unfair diesen Stuhl mit dem Schlagzeughocker von Klaus zu vergleichen. Aber ich denke der Preis von € 145,- ist das Ding allemal wert, kauft man ja nur einmal im Beobachterleben.
 
Danke euch!

Jetzt wo ich mich bei den 8-Zöllern umgesehen habe schiel ich natürlich Richtung 10-Zoll - zumal immer mal wieder zu lesen ist, dass deep-sky erst ab 10-Zoll so richtig los geht, da man sonst z.B. keine Spiralarme von Galaxien zu sehen bekommt...
 
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