Stefan1960
Aktives Mitglied
Guten Morgen Gemeinde,
an anderer Stelle hatte ich schon geschrieben, dass wir seit Anfang des Jahres Zuwachs in Form eines 10"-f4,8-Skywatcher-Dobsons bekommen haben.
In kleinen Häppchen, Stück für Stück, wächst das Ding nun aus dem Original-Zustand zu einer praxistauglichen Maschine.
Die Original-Rockerbox befindet sich gerade in einem Evolutionsprozess nach dem Vorbild von Günter *entfernt*, dem an dieser Stelle noch einmal Respekt für seine findigen Lösungen samt nachvollziehbarer Veröffentlichungen gezollt werden soll.
Sorgen bereitet mir aber die Höhenachse: Mit montiertem Telrad und einem mittelschweren Okular habe ich den Schwerpunkt des Tubus ermittelt und dahin die Aufnahmen für die Höhenachse verlegt. Bei flachen Beobachtungswinkeln liegt der Tubus damit nahezu im Gleichgewicht, und man kommt mit einem Minimum an Bremskraft aus.
Die Dinge verändern sich aber bei steilen Beobachtungswinkeln, also nahe am Zenit: OAZ + Telrad sind mehr oder weniger auf der Oberseite des Tubus angeordnet. Bei steiler Tubusausrichtung bekommt die ganze Anordnung dadurch sozusagen Übergewicht nach hinten; bei den von mir bevorzugten kleinen Bremskräften macht sich der Tubus selbstständig und wandert in die Vertikale.
In der Praxis sieht das dann so aus, dass ich nahe dem Zenit die Bremse stärker anziehen und nahe dem Horizont wieder etwas lösen muss.
Das ist mir zu umständlich.
Im Falle der *entfernt*'schen Anordnung mit Huckepack-Refraktor dürfte der oben beschriebene Effekt noch stärker ausgeprägt sein, aber scheinbar gibts dazu auch eine Lösung.
Hat jemand von Euch einen Vorschlag?
an anderer Stelle hatte ich schon geschrieben, dass wir seit Anfang des Jahres Zuwachs in Form eines 10"-f4,8-Skywatcher-Dobsons bekommen haben.
In kleinen Häppchen, Stück für Stück, wächst das Ding nun aus dem Original-Zustand zu einer praxistauglichen Maschine.
Die Original-Rockerbox befindet sich gerade in einem Evolutionsprozess nach dem Vorbild von Günter *entfernt*, dem an dieser Stelle noch einmal Respekt für seine findigen Lösungen samt nachvollziehbarer Veröffentlichungen gezollt werden soll.
Sorgen bereitet mir aber die Höhenachse: Mit montiertem Telrad und einem mittelschweren Okular habe ich den Schwerpunkt des Tubus ermittelt und dahin die Aufnahmen für die Höhenachse verlegt. Bei flachen Beobachtungswinkeln liegt der Tubus damit nahezu im Gleichgewicht, und man kommt mit einem Minimum an Bremskraft aus.
Die Dinge verändern sich aber bei steilen Beobachtungswinkeln, also nahe am Zenit: OAZ + Telrad sind mehr oder weniger auf der Oberseite des Tubus angeordnet. Bei steiler Tubusausrichtung bekommt die ganze Anordnung dadurch sozusagen Übergewicht nach hinten; bei den von mir bevorzugten kleinen Bremskräften macht sich der Tubus selbstständig und wandert in die Vertikale.
In der Praxis sieht das dann so aus, dass ich nahe dem Zenit die Bremse stärker anziehen und nahe dem Horizont wieder etwas lösen muss.
Das ist mir zu umständlich.
Im Falle der *entfernt*'schen Anordnung mit Huckepack-Refraktor dürfte der oben beschriebene Effekt noch stärker ausgeprägt sein, aber scheinbar gibts dazu auch eine Lösung.
Hat jemand von Euch einen Vorschlag?