Auswahl erstes Teleskop - Dobson 10"

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MathiasSt

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Hallo liebe Community,

ich möchte mich erst einmal kurz vorstellen. Ich heiße Mathias, bin 46 Jahre alt und eigentlich schon immer fasziniert von Planten, Sternen, Galaxien, rundum den unfassbaren Weiten des Universums. Leider blieb es eine sehr lange Zeit nur ein Interesse und weniger ein Hobby. Nun aber habe ich einige mich inzwischen langweilenden Erdendinge an die Seite geschoben, um eben Zeit und Raum für den Blick außerhalb des bekannten Horizonts zu schaffen.

Als ich zu Beginn dieses Jahres eine Dokumentation über den Saturn gesehen habe, kam in mir der Wunsch auf eben diesen so außergewöhnlichen Ringplaneten mal selbst ins Visier zu nehmen. Daraus folgend entstand die Idee mich nach und nach mit den technischen Möglichkeiten sowie dem praktischen Kennenlernen des Himmels zu beschäftigen. Ich habe mir Literatur besorgt, habe angefangen die verschiedenen Teleskoptypen kennenzulernen sowie den Himmel zu studieren.

Seit etwa 3 Monaten lese ich interessiert die für mich geeigneten und sehr hilfreichen Beiträge in dieser Einsteigersequenz dieses Forums. Da ich im ländlichen Raum in Südniedersachsen zu Hause bin, habe ich die Bekanntschaft mit der Volkssternwarte Gelber Turm in Hildesheim gemacht und habe an einigen Freitagabenden Führungen mit den ersten Blicken durch ein Cassegrain 60/480 in Richtung Jupiter, Saturn und vereinzelte DSO gewagt.

Lange Rede kurzer Sinn. Ich denke nach dem Erledigen der ersten Hausaufgaben bin ich langsam an dem Punkt, eine engere Auswahl an Wunschteleskopen zu treffen. Als Anfänger verfolge ich das Ziel mir ein Gerät anzuschaffen, welches mir die Möglichkeit gibt, den Himmel Schritt für Schritt vom Mond, über die Planeten bis hin zu den möglichen DSO zu entdecken. Ich habe mir vorgenommen langsam zu beginnen und stetig mit den Aufgaben zu wachsen. Das visuelle Beobachten steht als die erste Etappe ganz klar im Vordergrund.

Die engere Auswahl fiel vorerst auf ein Dobson-Newton 10“. Die Idee dahinter ist den größten Teil des vorhandenen Budgets erst einmal in die Optik zu stecken. Zudem sollte für meinen Anfang das Handling und der Aufbau nicht zu kompliziert sein und dennoch so „ausbaufähig“ um eventuell weiteres Equipment step by step und je nach Wunsch und Bedarf erweitern zu können. (Montierung, GoTo, Nachführung, Fotografie…)

Toll wäre, wenn ich natürlich irgendwo durch einige Teleskope blicken könnte, um für mich ein Gefühl zu entwickeln, was mir eher weniger und was besser liegt. Leider habe ich hier im Umkreis Vorharz (noch) nichts Geeignetes finden können. Also wenn ihr mal brauchbare Tipps habt, nur her damit.

So, für den Anfang soll es mir dem elendig langem Text erst einmal reichen. Ich stelle Euch abschließend meine beiden Favoriten vor und erhoffe mir einige kritische Hinweise und Fragen. Schwerpunktmäßig habe ich versucht möglichst viel Öffnung für das geplante Budget zu finden, somit mich ein wenig an dem besten Preis-/Leistungsverhältnis zu orientieren.


Skywatcher Skyliner-250PX Dobson - Öffnung 254mm / Brennweite 1200mm / F/4,8 Pyrex Hauptspiegel

BRESSER MESSIER 10" Dobson Teleskop mit parabolischen Hauptspiegel und 2.5" HEX-Fokussierer

Nach Studium der Rezensionen tendiere ich in der Auswahl primär zum Skywatcher. Ist es möglich den Tubus auch auf parallaktischen Montierungen einzusetzen? Auch stellt sich mir die Frage nach der Größe und dem Handling im Freien. Wie groß ist die Rockerbox und wie bequem und in welcher Körperhaltung/ –position ist der seitliche Einblick in das Okular möglich? Insgesamt ist das Teleskop auch ein wenig leichter als der Bresser.

Die Rockerbox des Bresser soll wohl einige Kopfzerbrechen bereiten. Beim Skywatcher habe ich nichts Negatives zu der Rockerbox lesen können.

Ich wäre dennoch über jeden weiteren Hinweis, Tipp zu den Geräten selbst, den Aufbau, der Stabilität aber auch zu der Abwicklung eines solchen Deals dankbar. Ich habe auch bezüglich des Händlers aktuell keinerlei Präferenzen. U.a. habe ich betreffend Preis und Leistung auch beim Astroshop geschaut. Am liebsten wäre mir natürlich ein persönlicher Kontakt in regionaler Nähe. Wie erwähnt bin ich da nicht fündig geworden.

Sollte ich bei all meinen Überlegungen auf dem Holzweg sein, wäre es selbstverständlich durchaus eine Hilfe mir gedanklich auf die Sprünge zu helfen.

Vorab schon mal ganz großes Dankeschön für Eure Geduld und ich freue mich auf Eure Rückmeldungen.

Viele Grüße, Mathias
 
Hallo Mathias,

Deine Überlegung, aufgrund bereits eingeholter Informationen, für die visuelle Beobachtung einen 10" Dobson zu wählen ist sicher kein Holzweg.
Auch ich würde bei diesen beiden Teleskopen den Skywatcher vorziehen, da der extrem hoch bauende Okularauszug des Bresser einen deutlich größeren Fangspiegel erfordert, als der auch schon nicht unbedingt visuell ausgelegte SW.

Man kann mit so einem Dobson Mond- und Planetenfotografie betreiben, das ist aber m.E. erst mal nach hinten zu stellen.
So einen Tubus dann mit fotografischen Hintergedanken auf eine parallaktische Montierung zu setzen erfordert mindestens eine HEQ 6 und birgt viel Frustpotenzial.
Einfacher, günstiger und von Anfang an mit guten Erfolgsaussichten versehen ist es Visuelles und Foto zu trennen und in die Fotografie mit einer guten Montierung + Kamera einzusteigen, dann langsam die Brennweite steigern, z.B. mit einem kleine Fotoapo.

Du beobachtest übrigens an so einem Dobson in aller Regel bequem seitlich stzend, in der angedachten Größe reicht sogar ein einfacher Hocker,

Link zur Grafik: https://*entfernt*/images/FTT_Bilder/jpg/PICT0008.jpg
letztlich läuft es aber irgendwann mal auf einen Astrostuhl raus.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Matthias,

ich bin auch erst ein Jahr dabei und habe insbesondere keine Erfahrung mit Dobson bzw Newton Teleskopen. Trotzdem ein paar Gedanken zu Deinem Beitrag.

Als Anfänger so ein großes Teleskop finde ich schon recht heftig. Überleg Dir das gut und schau zu, dass Du so ein Teil vorab mal live gesehen hast. Entweder dei einem Händler (da sind wir in Süddeutschland wohl im Vorteil) oder bei einem Teleskoptreffen. Ich hab mir vor dem Kauf meiner aktuellen Teleskope einen Dummy aus Abwasserrohr gebaut, um die Größen einschätzen zu können. Allerdings auch wegen meiner selbst gebauten Montierung.

Grundsätzlich glaube ich, dass so wie jedes Teleskop seinen Himmel hat auch jeder Astronom den Teleskoptyp finden muß, der ihm liegt. Ich hatte das Newton als Dobson auch lange im Blick, weil man halt viel Öffnung für wenig Geld bekommt. Aber Achtung: Du fragst nach einer parallaktischen Montierung. Das geht natürlich. Aber bei dem grossen Gerät brauchst Du dann eine sehr stabile Montierung. Und die wird ein Vielfaches vom Preis des Teleskops kosten!

Auch bei den Okularen liest man immer wieder, dass man hier unter Umständen mehr Geld ausgeben muss.

Meine Empfehlung aus dem was Du geschrieben hast wäre: denk mal über einen etwas kleineren Einstieg nach. Mit einem 6" Newton kannst Du erste Erfahrungen sammeln, Justieren üben und auch erste Erfahrungen mit der Astrofografie sammeln und hast ein Gerät was deutlich einfacher im Handling ist als ein 10".

Ich kam weg vom großen Dobson, weil mir klar wurde was es bedeuten würde, das Gerät jedes Mal drei Stockwerke runter und dann wieder hoch zu tragen und ich wollte ein möglichst einfaches Handling. Ich habe dann mit einem kleinen Mak angefangen, dann kam ein kleiner Refraktor dazu. Schließlich fand ich zu einer Kombination von einem C8 und einem 120er Refraktor womit ich sehr glücklich bin. Die beiden Geräte liegen mir und ergänzen sich prima. Andere mögen das aber als umständlich empfinden...

Ich wünsch Dir jedenfalls Glück bei der richtigen Entscheidung. Wenn es einer von den beiden genannten sein soll, dann den SkyWatcher! Und denk dran: das beste Teleskop ist das was auch benutzt wird!!!

Gruß + CS Oli
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Mathias,

würde auch zum Skywatcher tendieren, habe selbst aber einen GSO 8" F6 und einen 12" F5 Dobson. Hatte damals auch zwischen GSO und Skywatcher geschwankt aber mich dann für den etwas günstigeren GSO in der Standard Variante entschieden.

10" finde ich nicht zu groß aber die Lagerung sollte gut überlegt werden. Ich will meine Teleskope nicht vorher aus der warmen Wohnung nach draußen tragen und noch ein bis zwei Stunden Auskühlzeit abwarten. Daher lagere ich alles in der kühlen Garage.
Wie sind da Deine Möglichkeiten vor Ort ?

Den 8er Dobson belasse ich dabei in der Rockerbox und trage beides zusammen in den Garten. Das sieht beim riesen 12er Volltubus schon anders aus. Aber auch da habe ich mir vorher genaue Gedanken über einen möglichst schnellen und einfachen Aufbau gemacht. So kam ein halb hohes ausrangiertes Küchenschränkchen (ca. 1m hoch) in die Garage und der Tubus im Lieferkarton oben drauf.
12er-dobson-c.jpg

So ist das jetzt wirklich schnell einsatzbereit. Rockerbox in den Garten stellen, Tubus in Griffhöhe ohne Bücken aufnehmen und draußen in die Rockerbox einhängen, fertig. Das geht absolut problemlos und so einfach, dass ich da auch mal kleine Wolkenlücken ausnutzen kann. Denn je weniger Aufwand beim Aufbau desto häufiger wird man später auch beobachten.

Gruß,
Holger
 
Hallo (Namensvetter) Mathias,

ich schließe mich meinen Vorrednern an.
So ein 10"-er/1200mm ist schon eine ziemliche Kanone ;). Das Ding will transportiert werden. Die dritte Etage von Oli.
Ja, viel Licht für moderates Geld.

Es ist wohl grundsätzlich möglich einen Dobson-Tubus auf eine parallaktische Montierung zu packen.
Aber in der Größenordnung die Du anstrebst, muss dann schon eine ordentliche Montierung her.
EQ-6 Klasse aufwärts.
Wenn Du das später wirklich vorhaben solltest, wäre der Bresser geeigneter, da er mit Rohrschellen in die Rockerbox gehängt wird.
Bei anderen Dobson ist die Aufhängung für die RockerBox fest am Tubus moniert, da kannst Du dann Probleme mit der Positionierung der Rohrschellen und der Priasemenschiene bekommen. Denn die fest montierten Vorrichtungen können im Wege sind und somit der Tubus nicht auf der parallaktischen Montierung auszubalancieren ist.
Ich habe das mit meinem 8"-er/1200mm Dobson-Tubus probiert. Es geht ganz knapp.

Von wo willst Du beobachten?
Garten, Balkon, Acker usw. etc..
 
Hi Mathias

deine Grundgedanken sind klar. Visuell ist ein 10er schon ein langfristiges Gerät.
Für parallaktisch und Foto etc. aber sehr sehr unhandlich. Die in der Bewerbung gerne genannte Ausbaufähigkeit, ist m.E. insbesondere bei so großen Geräten letztlich technisch zwar möglich, praktisch aber nicht ratsam.

Ob Dir 10 Zoll zu unhandlich sind und ob die Einblickposition gefällt, ist so indivduell zu bewertbar, dass Du das nur durch probieren selbst herausfinden kannst. Um die Rohrgröße einzuschätzen, gehe mal in den Baustoffhandel. KG Rohre gibt es mit 250/1000 mm, also etwas kleiner als so ein Dob. Aber für eine Einschätzung der Dimensionen ist sowas evtl. hilfreich.
CS
 
Vorab vielen herzlichen Dank für Eure Antworten. Es ist ein erster Erfolg, dass ich meine Einsteigerüberlegungen logisch und verständlich formulieren konnte. Anbei noch ein paar ergänzende Ausführungen zu meinen persönlichen Beobachtungsmöglichkeiten sowie Vorhaben.
Dazu fand ich die Zusammenfassung von Antares ganz hilfreich. Der 10“ wäre wohl in seiner vollen Pracht so gut wie ausschließlich ein langfristiges visuelles Gerät. Das ist ja auch genau das Ziel, welches ich primär verfolge. Die visuelle Beobachtung mit möglichst viel Öffnung.
Die Gedanken zu einer eventuell späteren Ausbaufähigkeit (Montierung, GoTo, Nachführung…) führen folglich zu Überlegungen, ob nicht doch ein 8“ Dobson (oder gar 6“) ausreichend wäre. Was sind die visuellen Unterschiede bei der Beobachtung mit einem 8“ und 10“? Sind diese für einen Einsteiger überhaupt greifbar?
Fotografie spielt in meinen Gedanken erst einmal so gut wie gar keine Rolle. Allerdings möchte ich es so ganz ohne Erfahrung nicht auf Anhieb gänzlich ausschließen. Ich kann es einfach noch gar nicht sagen, wo mich das alles hinführen wird. Und das führt dann doch wieder zum Ausgangsgedanken mit dem visuellen Schwerpunkt und dem 10“.
Das Beobachtungsfoto von @Günther ist hilfreich. Ich habe auch einige Video-Tutorials dazu geschaut, um mir die Sitzpositionen, die ungefähre Höhe des Einblickes etc. anzueignen. Ich denke hier wären vor allem persönliche Erfahrungen wichtig. Daran fehlt es mir leider.
Über die Größe des Volltubus bin ich mir bewusst. Ich habe die Möglichkeit das Teleskop in kühleren Kellerräumen eines Einfamilienhauses zu lagern. Den Tipp von @holger mit dem ausrangierten Küchenunterschrank finde ich sehr charmant. So in etwa stelle ich mir das auch vor. Ich kann aus dem Keller direkt in die Garage zum Auto durchgehen, so dass ich keine langen Wege zum Schleppen habe. Die erste Beobachtung wird voraussichtlich im eigenen Garten stattfinden. Die Lichtverschmutzung hält sich bei uns im Dorf in Grenzen, jedoch verdecken teils die Einfamilienhäuser einen gewissen Teil des Horizontes. Deutlich besser geeignet ist da schon die in nicht mal 3 Autominuten erreichbare Feldmark außerhalb der Ortschaft. Dazu müsste ich den Dobson selbstsagend ins Auto verladen und am Beobachtungsort aufbauen.
 
Hallo Mathias,

den 8" Tubus kann ich locker unter den Arm klemmen, den 12er muss ich mit zwei Händen tragen. Den Tubus auf die Rückbank ins Auto angurten und die Rockerbox in den Kofferraum. Das sollte auch beim 10er noch ohne Probleme möglich sein.

Wenn das Handling eines 10" Dobsons für Dich in Frage kommt würde ich nicht wegen einem später eventuell geplanten Fotoeinstieg auf Öffnung verzichten.
1.) Fotografie von helleren Objekten geht auch mit einem Dobson:
dobson-fotos-18-19.jpg


Dafür habe ich mir auf Basis von Anleitungen aus dem Internet eine eigene manuelle EQ-Plattform gebastelt.
plattform-vorne.jpg


So ist recht günstig auch mit einem Dobson der Einstieg in den Fotografie möglich. Für Deep-Sky würde ich eh kleiner anfangen, niemals mit so einem riesen Gerät. Eventuell sogar erst einmal nur mit Kamera & Objektiv oder einem viel kleineren Teleskop. Davon solltest Du Deine Entscheidung nicht beeinflussen lassen, ein Gerät für alle Bereiche ist meiner Meinung nach nicht sinnvoll möglich.

Gruß,
Holger
 


... Die erste Beobachtung wird voraussichtlich im eigenen Garten stattfinden. ...

Sicher nicht nur die erste Beobachtung!
Wenn man am nächsten Morgen wieder arbeitet, sind die "Rüstzeiten" für viele Hobbyastronome wichtig.
Ich brauche gute 10 Minuten, bis das Auto randvoll geladen ist und muß mich beim Ausladen / Aufbauen bemühen, nicht ins Schwitzen zu kommen, sonst freuen sich die Moskitos im Sommer und im Winter wird es schweißnass schnell unangenehm. In der Pampa will ich den ganzen Kram dann auch nicht in den Dreck bzw. in die nasse Wiese legen und sitzen und was essen oder trinken möchte ich auch mal. Also kommt noch ein Camping-Sessel und -Tisch, Rotlicht etc. dazu...

Mein Fazit: Ich arrangiere mich meistens mit den Bedingungen auf der Terrasse / im Garten und halte den logistischen Aufwand in Grenzen. Raus fahre ich eher zu besonderen Anlässen.
 
So wie bei Peter ist es bei mir eigentlich auch.
Hauptsächlich wird vom Balkon aus beobachtet. Die Bedingungen sind von dort aus befriedigend bis gut.
Meine EQ-6 R stand bis zur Neuanschaffung einer iOptron Montierung stationär auf dem Balkon. Kein Einnorden mehr, Stativ in der richtigen Höhe, nur noch Tubus drauf packen und ausbalancieren, dann konnte es mit dem Beobachten losgehen. Evtl. das Alignment noch überprüfen.
Nur bei wirklich tollen Bedingungen wird alles in das Auto gepackt und rausgefahren.
Wie Peter schon sagte, kommt ja noch einiges mehr dazu außer dem Astro-Equipment.
Auf tolle Bedingungen hoffe ich beim Merkurtransit in November.
 
@holger : Wahnsinnsbilder, klasse. Und danke für die vielen hilfreichen Denkanstöße. Ich werde meine Entscheidung nicht von künftigen Eventualitäten abhängig machen. Ich nehme mit, dass es das eine Teleskop für alles eh nicht gibt. Mit dem 10“ wäre ich für die ersten visuellen Ausflüge in den nächtlichen Himmel zu genüge ausgelastet. Und wahrscheinlich auch nicht nur für die ersten. J
@Peter und @Mathias: ich habe ehrlich gesagt auch keine andere Erwartungshaltung als den schnelleren, bequemeren und insgesamt zum Anfang den angenehmeren Weg in den eigenen Garten zu wählen. Vermutlich werde ich die meiste Beobachtungszeit dort verbringen und die Gegebenheiten akzeptieren müssen. Das deutlich zeit- und vorbereitungsintensivere Rausfahren wird selbst bei dem für mich schnell erreichbaren Beobachtungsplatz nicht immer funktionieren und bedarf sicherlich auch einiger Übung und Erfahrung. Zudem zollt es mir, selbst nur bei dem Gedanken, alleine mit dem ganzen Zeug in der völlig dunklen, kalten und windigen Feldmark zu hocken ordentlichen Respekt ab. Ist das eine Übungs- und Gewöhnungssache? Wie sind da Eure Erfahrungen? Zu Zweit oder mit Mehreren stelle ich mir das schon recht spannend vor aber so ganz einsam…
 
Hallo Mathias,

ich hab schon, wie man so schön sagt, Mutterseelenallein auf dem Acker beobachtet, aber meist mit meiner Lebensgefährtin.
Zu zweit oder mehreren hat sicherlich den Vorteil, dass man, wenn man seine Augen mal entspannen möchte, ein :coffee: trinken will... ..., a bissl quatschen kann.
Wenn ich beobachte, bekomme ich eigentlich nicht viel mit ;) von meiner Umgebung.

Den Beobachtungsplatz fahre ich nicht im Stockdunklen an. Das Aufbauen geht in der Dämmerung leichter von der Hand, auch wenn man sein Equipment kennt. An das Abbauen im Dustern gewöhnt man sich, da kann man ja dann auch mit Weißlicht-Taschenlampe hantieren. Dennoch ist schon die ein oder andere Schutzkappe auf der Strecke geblieben :eek::D.

Beides, allein oder zu mehreren, hat seinen Reiz.
Einfach ausprobieren :D.
 
Hallo Matthias,

das mit dem Rausgehen ist Gewohnheit. Gesellschaft zu finden ist nicht immer so einfach, gute Nächte und Motivation kommen gern spontan. Wenn man tagsüber mit vielen Leuten zu tun hat, hat die Stille der Nacht auch einen Reiz, für mich sogar eine magische Anziehungskraft.

Was ich noch anmerken wollte ist, dass man auch mit 12 Zoll einsteigen kann. Der Explore Scientific Gitterrohr ist zB schön tiefbauend und bestimmt nicht um Welten wuchtiger als der anvisierte 10 Zoll Volltubus. Es ist auch nicht verboten den für die Gartenbeobachtung zusammengebaut zu lagern, damit es dann schnell losgehen kann.

VG Klaus
 
Hallo Klaus,

ich mag beides.
Grundsätzlich muss jeder selbst entscheiden was ihm lieber ist ;). Ausprobieren eben.

Das mit dem "nicht verboten" find ich gut ;) .
Meiner steht auch fix und fertig im Astrozimmer.
 
Hallo Klaus. Ja, der 12“ ist schon ein schönes Gerät. Leider würde er mein erstes Budget völlig sprengen. Aber danke für deinen Tipp. Ich habe bereits in anderen Beiträgen gelesen, dass du ein Anhänger der großen Dobson- Öffnungen bist.

Bei mir wird es wohl Stand heute der Skywatcher Skyliner-250PX Dobson - Öffnung 254mm / Brennweite 1200mm / F/4,8 Pyrex Hauptspiegel werden. Im Lieferumfang sind 2 Okulare enthalten: 1,25“ 10mm + 1,25“ 25mm. Ich plane zusätzlich 2 weitere Okulare anzuschaffen.

Eines für das Aufsuchen, DSO und ein großes Gesichtsfeld: Omegon SWA 32mm 2“

Und eines mit höherer Vergrößerung für die Planeten- oder Mondbeobachtung: Omegon Cronus WA 6mm 1,25“

Da es hier eine unfassbar große Anzahl an Möglichkeiten gibt und ich praktisch nun gar keine Erfahrung besitze, wären einige Hinweise und Tipps eurerseits sehr hilfreich. Ich habe bei meiner Auswahl versucht, neben den Anwendungsaspekten, zum einen preislich im Rahmen zu bleiben, zum anderen möchte ich durch die Dinger natürlich schon was erkennen können.

Welche Empfehlungen könnt ihr mir geben? Wie sinnvoll ist der Erwerb von gebrauchten Okularen? Gibt es Onlinebörsen die ihr empfehlen könnt oder von denen ihr gar abraten würdet? Was sollte bei der Erstausstattung auf gar keinen Fall fehlen und was kann eventuell auch zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden?

Vorab schon mal vielen Dank für Eure Geduld und Unterstützung!

VG, Mathias
 
Hallo Mathias,

die Brennweite der 2 Okulare finde ich gut gewählt.
Mit Omegon habe ich keine Erfahrung. Ich habe bei Neuanschaffungen auch immer das Preis-Leistungsverhältnis im Blick. Zu teuer sollte es nicht sein und so habe ich zu den in Frage kommenden Okularen Erfahrungsberichte im Internet gelesen.
Ist dann z.B. ein 8mm Planetary geworden und ich bin damit sehr zufrieden. Gebraucht hatte ich mal hier im Forum ein TS-SW15mm erworben und das hat sich richtig gelohnt, eins meiner Lieblingsokulare.

Gruß,
Holger
 
Hallo Mathias,

ich habe beide Okulare.
Das Omegon SWA 32mm 2" finde ich sehr angenehm. Stufenlose Verstellung der Augenmuschel.
Gut Verarbeitung. Schönes Bild. Ich finde ein gutes Mittelklasse Okular.
Ich nutze es recht häufig.

Das Omegon Cronus 6mm 1,25" nutze ich eher weniger. Für den Mond gut zu nutzen.
Mir ist da mein 8mm Hyperion lieber. Da sind dann allerdings fast 100,-€ unterschied.
 
Hallo Mathias

Ob Du bei Deiner F 4,72-Optik mit dem 32er Billig-Okular wirklich glücklich wirst? Wer billig kauft der kauft bekanntlich meistens zwei mal. Ja, es tut weh aber dieses Okular ist neben dem 31er Nagler welches nochmals deutlich teurer ist hier wohl erste Wahl. Viele schwören darauf, das ist zur Zeit bei schnellen Optiken das non plus Ultra. Wenn es preiswerter sein muß dann schau Dich mal auf dem Gebrauchtmarkt um, da liegen die Preise in der Regel bei 60-70% vom Neupreis.

Das 6MM-Okular währe für eine F6-Optik richtig. Beim Zehnzöller und F4,72 würde ich eher zum 5MM-Okular greifen. Das bringt bei einer Austrittpupille von 1,06MM eine 240 fache Vergrößerung. Das sollte der 10-Zöller, wenn er was taugt, locker ab können.
Dann hast Du 30-25-10- und 5MM Okularbrennweiten. Das sollte für den Anfang erst mal reichen.

Gruß Peter

PS: Wenn es dann doch das Omegon-Okular sein soll dann schau mal hier. Die fallen wahrscheinlich beide vom gleichen Band nur die "Bauchbinde" ist anders.
 
Zuletzt bearbeitet:
Okulartechnisch ist immer eine Steigerung drin, brauchbar finde ich das angedachte Omegon SWA 32 mm schon, wenngleich mit steigender Erfahrung die Schwächen in der Randabbildung mehr und mehr auffallen werden.

Derzeit übrigens hier im Forum angeboten.(Wobei ich den Anbieter nicht kenne):

Gruß Horst
 
Hallo Matthias,

noch mehr bin ich ja Freund großer und kleiner Öffnung zu überschaubarem Preis, aber dafür braucht man natürlich etwas Geduld auf dem Gebrauchtmarkt.

Kannste mE alles so machen, das bleiben, wenn du am Ball bleibst, eh nicht die letzten Okulare und verkehrt sind die nicht. Das Erfle wird am Rand etwas schwächeln, will man das nicht wird's aber doppelt so teuer. Das Cronus dürfte als Planetary mit f/5 ganz gut klarkommen.

Erstmal loslegen, da halte ich viel von. Wie du feststellen wirst gibt es lange Durststrecken ohne gutes Nachtwetter. Nicht jeder kann das ab, und mancher gibt entnervt oder wegen Zeitmangel auf. Daher würde ich immer empfehlen die Kohle nicht sofort komplett rauszuhauen sondern nach und nach nach Bedarf nachzukaufen.

Empfehlenswert ist noch ein guter UHC oder Oiii Filter. Das eröffnet wirklich nochmal ganz andere Ansichten von Gasnebeln. Hier bin ich aber nicht auf dem Laufenden was derzeit gut und günstig ist.

VG Klaus
 
Danke für die vielen guten Hinweise. In der Startphase hilft jeder Beitrag ungemein.
@Peter: das Explore Scientific 30mm ist schon eine Wucht. Preislich für meine erste Ausstattung aber doch recht schmerzhaft. Ich schaue mal, ob da was auf dem Gebrauchtmarkt geht. Habe bisher hier im Forum und eben bei e*b* immer mal reingeschaut. Gibt es da noch andere Plattformen, die Ihr empfehlen könnt?
Guter Hinweis das mit dem 5mm Okular. Ich war mir hier ziemlich unsicher, da viele Empfehlungen für einen 10“ Richtung 7mm tendieren.
Auch bei dem 5mm-Okular tendiere ich erst einmal zur Mittelklasse: Omegon LE Planetary 1,25“
@horst: ja, habe das Angebot auch gesehen. War zu dem Preis leider schon weg.
 
@Klaus: auch Dir herzlichen Dank für die Bestätigung, das hilft und macht sicherer. Finde mich in Deinem Beitrag (wie schon öfters) komplett wieder.
Filter sind mein nächster Schwerpunkt. Da muss ich aber erst einmal meine Hausaufgaben erledigen. Trotzdem bin ich natürlich für jeden Hinweis vorab dankbar. Gesucht werden brauchbare Mond, Planeten und DSO-Filter für die ersten praktischen Beobachtungsversuche. Die Sonne stelle ich vorerst zurück. So der Plan.
 
Hallo Mathias,

okay der 10" f/4,8 SW Dobson ist also gesetzt.

Mit dem 32 mm Okular bestzt Du große AP und wenn Dir klar ist, dass das Teil an f/4,8 wirklich seine Probleme hat, im Moment aber eben nicht mehr drin ist, dann ist das in Ordnung.
Man könnte eventuell sogar mit einem einfachen Erfle/WA noch ein wenig, aber nicht entscheidend günstiger fahren.

Die Beilageokulare intergrierst Du (zunächst mal), unten noch was um 5 mm Brennweite und los gehts.
Passt!(y)

Nach dem Start und nach ersten eigenen Erfahrungen wirst Du dann in der Lage sein, selbst zu entscheiden, was Dich stört, wo Dir was fehlet, was Du willst.

Es wird z.B. ziemlich sicher so sein, dass Dir das 32er Okular zwar einen große n Himmelsausschnitt zeigt, Dir eventuell die Randunschärfen zunächst mal gar nicht sooo wichtig sind, aber die große AP (6,7 mm) bringt eben auch an Deinem Standort mit sich, dass der Himmelshintergrund ziemlich aufgehellt ist, was allen Objekten nicht gut tut, manche saufen sogar regelrecht ab.

Da kannst Du dann sehen, ob und wie das mit dem 25er Plössl bei 5,2 mm AP besser wird und daran abschätzen, welche AP ein weiteres, ein besseres Okular haben müsste.
Kann z.B. sein, dass Dir eher runde 4 mm AP passen würden. Da gibt es dann schon 100° Okulare mit 20 mm Brennweite für runde 250 Euro UVP, wie z.B. (m)ein Lunt XWA , an die man auch mal günstiger ran kommt.

Darüber kann man dann (je nach Anspruch und Geldbeutel), für ganz große AP und noch ein wenig größeres Feld, sowie für Nutzung mit Filter durchaus mit den Schwächen des 32er Okulars noch lange Zeit gut leben.
So ähnlich geht das dann nach unten weiter, langfristig wird man an so einem Teleskope so ein etwa eine Reihe

32 - 20 - 12 - 8 - 5 - 3,5 mm Brennweite anstreben,

"Kerngeschäft" dürften 20 - 12 - 5 mm sein.

Gruß
*entfernt*
 
@Günther: auch Dir ganz herzlichen Dank fürs Bestärken. So in etwa sieht meine Strategie tatsächlich aus. Vermutlich haut mich mein erster Blick durch die Optik eh um. Erst im Laufe der Zeit und mit jeder weiteren Erfahrung werde ich feststellen, was passt und was optimiert werden kann. Und dann heißt es Schritt für Schritt und nicht alles auf einmal wollen. Schon gar nicht im aktuellen Blindflugmodus.
Zu den Okularen habe ich folgende Filter herausgesucht:

Omegon LE Planetary 1,25“ TS-UCF1 für Mond-und Planetenbeobachtung
Omegon SWA 32mm 2“ TS-UHCL2 für DSO
Habe mich da von den Zubehör-Empfehlungen für den Dobson leiten lassen. Wäre das für die Erstausstattung aus eurer Sicht sinnvoll?
 
Hallo Mathias,

brauchst du die LE (long eyerelief) wegen dem Augenabstand?
Ansonsten gibts z.B. auch so was


oder so was


Das 32er ist m.E. okay, wenn die Voraussetzungen und Pläne eben so sind wie sie sind.
Den Filter in 2" zu nehmen ist eine weise Entscheidung, obes der richtige (Erst)Filter ist, wage ich mal mit Fragezeichen zu versehen.
Wenn du magst lies mal über Grundsätzliches zu Nebelfiltern auf meiner HP nach und folge dabei unbedingt auch den Links zu Sven. Es geht um Dein Geld.;)

Übrigens, mag durchaus sein, dass Dich der erste Blick umhaut......nimm Dir einen Stuhl mit und setzt Dich bequem (sehr ernst gemeint!).
Bei mir war es damals mit dem 8" Dobson (nach Jahren mit nem 114er) etwas anders.
Ich bekam das Teleskop im Winter und es war Saturnsaison. Die ersten beiden Male wollte sich die Cassiniteilung nicht zeigen. Da kamen Zweifel auf, ist der Spiegel schlecht, bist du zu do.f das Ding zu justieren............!
Dann klirrende Kälte, Frost, "eisklarer Himmel" und ich mal schnell unvorbereitet raus in den Garten zu dem Ding um nochmal einen Blick zu riskieren. Mit zwei Okularen, in Puschen, Hemd und Hose.
Der Anblick war zum Sterben schön, wie gemeißelt stand der Gasriese im Okular, Polkappen, Bauchbinde, Cassini-Teilung zum Durchfliegen, Crepe-Ring, Ringschatten, "Enkeminimum", alles da.
Ich konnte nicht weg, bis Füße und Hände kaum noch zu gebrauchen waren, Arme und Beine begannen gefühllos zu werden, die Ohren fühlte ich gar nicht mehr.
Drinnen dann sehr lange und überall Schmerzen wie von tausend Nadeln.

Dennoch, dieses Saturnbild kann ich jederzeit abrufen. Das ist auf Lebenszeit gespeichert.:cool:

Gruß
*entfernt*r
 
@Günther: vorab, dein Saturnbericht: Gänsehaut pur! Auch wenn mich im Augenblick ausschließlich nur die Neugierde zerfrisst, ein solcher Erfahrungsbericht motiviert umso mehr. Ich hoffe auf einen ähnlichen Umhaumoment, auch wenn ich meine Erwartungshaltung vorsichtshalber gern gedämpft halte. Ich taste mich heran.
Die sehr guten Erläuterungen zum Thema Filter auf Deiner HP und auch die Verlinkungen zu Sven haben zumindest meinen Nebel im Kopf ein wenig aufhellen können. Die ersten Zusammenhänge, den ersten Überblick und die daraus resultierenden (hoffentlich auch die richtigen) Ansätze konnte ich für mich ableiten. Danke dafür und ich kann es jedem Beginner nur ans Herz legen solche Angebote zu nutzen. Selbstverständlich sind die praktischen Erfahrungen unersetzlich und da werden die Beobachtungsstunden sicherlich viele weitere Erkenntnisse liefern.
Nach nun regem Austausch mit Euch (nochmals tausend dank für die vielen guten Tipps!), habe ich die Auswahl der ersten Okulare und Filter folgenderweise eingeschränkt:


Übersichtsokular 2“:
Skywatcher Okular PanaView 32mm 2"
Omegon SWA 32mm Okular 2''
(als mögliche Alternative)

OIII-Filter 2“:
Baader OIII Filter (10nm HWB) 2"
(eventuell erst eine spätere Anschaffung)

Mond-/Planetenokular 1,25“:
Skywatcher Okular Planetary UWA 5mm 1,25"
TS Optics HR Planetenokular 5mm 1,25"
(als mögliche Alternative)

Mond-/Planetenfilter 1,25“:
Omegon Variabler Polfilter 1,25"
Explore Scientific Variabler Polfilter 1,25"
(als mögliche Alternative)
Lumicon Filter Neutral Grau ND13 1,25" (eventuell besser geeignet?)
Speziell bei dem Mond-/Planetenfilter bin ich unsicher. Ist hier ein variabler Polfilter überhaupt empfehlenswert? Habe so meine Zweifel an der Praktikabilität.

VG, Mathias
 
Hallo Mathias,

ich denke, dass bis zum O III Filter die Wahl so ist, dass du mit Freude und erfolgreich starten kannst.
Der Baader O III ist eng/hart und bringt Dir Nebel die darauf ansprechen bestmöglich raus (zu Lasten der Sterne).
Sollte Dir die Nebelbeobachtung zusagen wird ihn irgendwann mindestens noch ein guter UHC Filter flankieren.

Die Mondfilter..........hmmm!

Die variablen Polfilter kann man versuchen, aber ich kenne sie beide nicht. Da werden zwei zusätzliche Flächen in den Strahlengang eingeführt, die müssen also qualitativ hochwertig sein.
Dann gibt es noch den Trick, einen 2" Polfilter in die 2 Zoll auf 1 1/4 Zoll Reduzierung zu schrauben und einen 1 1/4 Zoll Polfilter ins Okular. Drehst Du nun das Okular im OAZ kannst du die Dämpfung/Helligkeit variieren und sehr genau anpassen.
Dazu brauchst Du aber am Skywatcher sehr wahrscheinlich so eine Reduzierung von 2" auf 1 1/4 Zoll zusätzlich, denn die haben m.E. immer noch diese etwas lästige Lösung mit zwei separaten Aufsätzen für 2 Zoll und 1 1/4 Zoll.
Ich habe das seinerzeit ganz schnell durch eine normale Reduzierung im 2" Aufsatz ersetzt.

Alternativ als neutral Grau würde ich
empfehlen.
Dazu oder wahlweise etwas nicht blendenes Umgebungslicht, also irgendeine Gartenbeleuchtung (Du beobachtest Doch im Garten!?)
Wenn du auf Mond und Planeten gehst, brauchst Du keine Dunkeladaption, die ist eher schlecht, weil Du dann vom hellen Licht geblendet wirst und Details überstrahlt werden. Etwas Umgebungslicht verhindert Die Adaption und Du kannst, gerade bei bei höheren Vergrößerungen, auch versuchen, ob Du ohne den Lichtdämpfungsfilter auskommst.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Günther,
danke fürs Drüberschauen. Ich denke, ich habe somit das erste Inventar zusammen. :teleskop::)
Der Empfehlung mit dem ND06 und 25% Transmission werde ich folgen. Alles andere zeigt dann die Praxis. Beobachtung des Mondes ist aus dem eigenen Garten geplant. Für leichtes Umgebungslicht wäre also auch gesorgt.

Der nächste Schritt wäre nun einen vertrauenswürdigen (Online-)Händler zu finden. Ich habe mich da noch nicht festgelegt. Also wenn auch auf diesem Weg irgendwelche Gefahren und Fallen lauern, wäre ich für dezente Hinweise dankbar. Ansonsten gehe ich es völlig ohne Historie und Vorbehalte an... :cool:
 
Hallo Matthias,

ich habe Erfahrungen mit Teleskop-Express, Astroshop, Teleskop-Spezialisten und Fernrohrland (mein Händler vor Ort). Auch bei Baader, Bresser und Explore Scientific habe ich schon direkt bestellt. Alles vertrauenswürdige Quellen.

Du könntest einfach die Preise vergleichen und selektiv bestellen oder um ein Gedamtangebot Deines Projektes bitten.

Gruß Oli
 
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