Auswahlhilfe erste Ausstattung-die 2.te

JohndeFries

Mitglied
Hallo Astronomie.de-Gemeinde,
da Ihr mich in meinem vorherigen Thread so einigermaßen auf Linie gebracht habt und ich nun etwas tiefer nachgedacht und recherchiert habe jetzt ein paar neue Fragen zu meinem Neu-Einstieg. Ich würde gerne erstmal mit einem schnellen APO anfangen wollen. Erstmal visuell, aber mit Aussicht auf Fotografie. Das erste Problem was ich dabei mangels zeitnaher Erfahrung habe ist die Qualität der Optiken einschätzen zu können. Leider scheint auch so bald keine dementsprechende Messe in Aussicht zu sein für sowas.
Ich bin auf einen Triplett-Apo für DeepSky aus ( Triplett wegen späterer Fotografie ). Da ich in nächster Zeit wahrscheinlich nicht mehr so viele finanzielle Möglichkeiten haben werde, mir einen größeren Teleskoppark für verschiedene Aufgaben an zu schaffen ( demnächst Rentner), wollte ich gerne ein Gerät mit guter Qualität aber doch für einen möglichst charakteristischen Bereich im Deepsky anschaffen ( ich meine aber keine eierlegende Wollmilchsau!).
Ich habe im Forum wenig gefunden über einen Qualitätsvergleich von Tripletts zwischen den verschiedenen Herstellern ( TS, Meade, APM …Vixen scheidet aus Preisgründen wahrscheinlich aus).
Z.Z. denke ich am meisten über den Meade AP 115/805 nach, was aber auch ca. die oberste Preisgrenze für mich wäre. Der nächst kleinere mit 80/480 erscheint mir der Sprung in der Brennweite gleich etwas zu groß. Hat jemand mit den Meade-Apos Erfahrung, vielleicht auch im Vergleich zu ähnlichen Apos anderer Hersteller, z.B. den APM Super ED 107/700 ?
Bei der Auswahl der Brennweite hab ich auch noch ein Problem. Ich finde nicht so richtig eine Listenübersicht der DSO mit verlässlichen Angaben der Winkelausdehnungen. Es gibt einige, aber da gibt es auch viele Unterschiede in den Angaben. Zum M42 schwanken sie z.B zwischen 60" und 90 ". Das ist ja schon so ein Unterschied bei dem er noch auf einen APSC passt oder nicht bei 805 mm Brennweite, selbst mit einem Reduser.
Ich könnte mich natürlich durch die einzelnen Objekte klicken, aber vielleicht könnt Ihr mir ja auch so schon aus Eurer Erfahrung eine günstige Brennweite empfehlen mit der man einen Großteil abdecken kann. Mit Abstrichen bei den ganz kleinen Objekten kann ich leben, bei den großen, denke ich, kann man mit Redusern noch einiges machen. Oder muss ich da mit solchen zusätzlichen Qualitätseinbußen durch die zusätzlichen Optiken rechnen, die die Freude an der guten Optik wieder zu Nichte machen?

vielen Dank schon mal für Eure Hinweise und einen schönen 1. Advent
Jürgen
 

Sodiac

Mitglied
Hallo Jürgen,

ich nutze seit einigen Jahren den 80er Meade ED APO (80/480) mit einer APS-C-Kamera hinten dran passt der M42 noch gut auf´s Bild, bei 800mm Brennweite wäre mir pers. der Bildausschnitt zu klein!
M42 mit 480mm und APS-Sensor
Selbst bei 480mm und APS-C-Kamera passt der Herznebel schon nicht ganz auf´s Bild!

Grundsätzlich - wie schon im anderen Faden angemerkt - musst du wissen in welche Richtung die Reise gehen soll. DAS Teleskop gibt es nicht und gerade mit Blick auf die Fotografie erst recht nicht!
Als "einziges" Teleskop im Park würde ich pers. den kleineren APO mit 480mm immer vorziehen, ein Bild nachträglich beschneiden bei kleineren Motiven ist deutlich einfacher als ein Mosaik zu fertigen bei Objekten die nicht auf´s Bild passen. Ok, die Details werden bei kleineren Motiven mit größerer Öffnung und entsprechender Brennweite natürlich mehr als bei kleineren Teleskopen, aber das ist halt die Frage was man möchte.
Gerade wenn es um die größeren Nebel geht und eventuell mal eine gekühlte Kamera zum Einsatz kommen sollte, musst du bedenken, dass die Sensoren dieser Kameras meist kleiner sind als APS-C, d.h. konkret, die Brennweite von 800mm und ein kleinerer Sensor sorgen für einen noch kleineren Bildwinkel...
 

silver

Mitglied
Ne Liste mit Ausdehnung hab ich auch nicht. Planetariumssoftware kann Dir heutzutage auf Deinem PC bieten, dass Du Deine (Wunsch)-Ausrüstung einstellst und Dir daraufhin die Gesichtsfelder so angezeigt werden. Das ist eher was für später, sobald Du ein Teleskop hast. Geht auch mir Okularen.
Auswahl: Stellarium (Win, Mac), Carte du Ciel (Win,Mac, Linux), kstars (linux-Mac), Skysafari (Mac).


Während der Auswahlrecherche hilfreich und schneller online: astronomy.tools , dort auf "Imaging mode" gehen, auf Dein Wunsch-Objektiv und Kamera einstellen und ein Katalog-Objekt wie den M42 auswählen.
Im Visual Mode natürlich auch mit Okularen.
Vergleich zwischen den Geräten ist da sehr offensichtlich, weil man mehrere gleichzeitig anzeigen lassen kann.


Falls Du zu deiner engeren Auswahl hier nicht so viel Feedback bekommst, sind Dir vielleicht die anderen Astro-Foren, die es gibt, nicht mehr so präsent?
Auswahl: Astrotreff , cloudynights , stargazerslounge


Gruss Silver
 

Radfahrer

Mitglied
Hallo Jürgen,

im Karkoschka sind alle Objekte, die dort erwähnt sind mit Ausdehnung und Flächenhelligkeit
beschrieben. Von allen Messierobjekten - und einigen anderen mehr - sind schwarz-weiß Fotos mit Größenmaßstab abgebildet.

Gruß Uwe
 

MeisterDee

Mitglied
Hallo Jürgen,
wenn es für lange Zeit bei einem einzigen Teleskop bleiben wird,
ist das 80/480 meines Erachtens keine gute Idee.
Vor Allem, wenn es visuell und fotografisch eingesetzt werden soll.
Wir haben einen TLAPO 80 / 480 von TS im Bestand und setzen
den zur astronomischen Beobachtung überhaupt nicht ein.
Höchstens mal zur Erdbeobachtung stecken wir da Okulare ein.
Und da macht das Teil sogar Spaß. (Bei genügend Licht)
Bei DeepSky-Fotografie machen die kleinen APOs natürlich
eine sehr gute Figur. Und nur wenn der Schwerpunkt in der DS-Fotografie
liegt, würde ich über über eine so kurze Brennweite nachdenken.

Um einen größeren Bereich abzudecken, würde ich in jedem Fall zwei
Optiken in Erwägung ziehen, und bei begrenztem Budget auf entprechende
Gebrauchtangebote warten. Im Biete-Bereich ziehen immer wieder
geeignete Optiken vorbei, und auch im „blauen“ kann man fündig werden.
Eventuelle Lücken können mit Reducern / Barlows geschlossen werden.

Wie Du selbst schon geschrieben hast: Das Teleskop, das alles kann,
das gibt es leider nicht. Und selbst ein Kompromiss ist schwer zu finden!

CS

Dietmar
 

JohndeFries

Mitglied
Hallo an alle,
Danke für Eure Antworten. Hilft mir alles auf jeden Fall wieder ein Stück weiter bei meiner Kopfarbeit für den Wiedereinstieg. Das Foto von Sodiac mit dem 80er Meade ist ja wirklich Klasse. Auch Danke, das Du da auch die Entstehungsgeschichte dazu geschrieben hast. Da krieg ich auch gleich ein Gefühl für den Aufwand, der mir da evtl. bevorsteht. Ich hab auch schon mal den Hinweis von Silver ausprobiert. Ich komm noch nicht ganz zurecht damit, aber danach müsste ich den M42 auch mit BW 800 und einem Reduser fast auf einen APSC drauf kriegen. Bleibt mir aber immer noch die Frage nach dem eventl. Qualitätsverlust durch den Reduser. Ich hab auch in den anderen Foren noch nichts richtiges gefunden, ob die anderen Herteller auch die Qualität liefern, wie mit dem Meade in Sodiacs Bild. TS, Skywatcher, APM ... bieten ja mehr Möglichkeiten bzgl. Kombinationen Brennw.-Öffng. Sind aber teilweise im Vergleich billiger .d.h. für mich normalerweise auch billigere Ausführung (?). Ich hätte eben gerne etwas mehr Öffnung als 80.
Danke auch an Uwe, hab den Karkoschka gleich bestellt.
Muss mich auf jeden Fall noch eine Weile weiter schlau machen, bevor ich Geld ausgebe. Event. schaffe ich es ja mal nach Jena zum Verein in die Sternwarte. Dort haben sie zwar hauptsächlich einen 150er Coude mitten in der Stadt, aber sie machen vielleicht auch mobile Touren und können auch was sagen zur Ausrüstung für DS.
Danke noch mal und viele klare Nächte in der Weihnachtszeit,
Gruss, Jürgen
 

silver

Mitglied
weiter schlau machen und die herbstliche Wolkendeckenzeit ausnutzen? Genau :)
Ich war mal so frei und hab eine Alternative für den Meade 115/805 aus Astrobin.com herausgesucht, dort, wo sich Astrophotographen tummeln. Hier siehst Du alle Fotos, die mit einem Tecnosky Triplet 115/800 gemacht wurden: TecnoSky Triplet APO 115/800 - AstroBin


Aussagekräftig, weil in der Nachbearbeitung nicht 1000-prozentig durchgestylt, finde ich davon diese beiden: Andromeda und Plejaden . Da die Bilder nicht so profi-mässig bearbeitet sind, geben sie auch Aufschluss auf die visuelle Leistung des Triplets am Stern.

Unter den Bildern steht immer, mit welchen Geräten sie aufgenommen wurden. Da siehst Du, dass beide Bilder mit 2 verschiedenen Reducern von Tecnosky gemacht worden, was Dir verständlicherweise auch wichtig ist, damit Du ein wenig versatil sein kannst ohne einen Fuhrpark an Teleskopen anzuschaffen.

Bezeichnenderweise ist das Meade bei Astrobin nicht zu finden, obwohl's das auch schon 5 Jahre lang gibt.

Von ner Montierung hattest Du schon mal geschrieben? Da Du ja neben visuell ein bisschen Astrofotos machen willst, muss die Monti dann ca. das Doppelte von dem tragen können, was das Skope wiegt. Das Tecnosky Triplet wiegt 6,4 - also ne motorisierte Monti, die 12+ kg trägt , müsstest Du gleich mit einkalkulieren. Die Skywatcher HEQ Pro oder so etwas in der Art.
 

JohndeFries

Mitglied
Hallo Silver,

ist ne klasse Seite, hatte ich bis jetzt noch nicht gefunden, Danke! Wetter passt ja auch zum drin stöbern, wie Du schon gesagt hast. Die Fotos sehen auch gut aus bis zum Rand obwohl ich in den Angaben nichts von einem Field-Korrektor gesehen habe. Den Meade hab ich auch nicht drin gefunden.
Wegen der Montierung hab ich sogar die neue Celestron CGX im Auge wegen später evtl. noch eines größeren Newtons. Muss ich eben das Gesparte für die Sony Alpha 7-III erstmal opfern.
Danke und Gruß, Jürgen
 

silver

Mitglied
Ach, ja, ich erinnere mich, Du wolltest Dir auch einen Newton bauen, nicht wahr? Klasse!

Muss ich eben das Gesparte für die Sony Alpha 7-III erstmal opfern.
das trifft sich ja gut, dass Du das sagst und gerade Regenwetter ist. Falls Du beabsichtigst, die Sony für Astrophotography zu benutzen, könntest Du noch einen Regenabend auf "Sony star eater" Recherche verwenden. Sonys fressen Sterne auf, weil die Software IN der Kamera, die "firmware", so programmiert ist. Auch die von der 7R-III.
Nikon macht das auch. Früher gab's für Nikons eine "gehackte Firmware", ob's die noch gibt', weiss ich nicht - für Sony gab's noch nie einen Workaround.

Astrobin ist ne wunderschöne Seite, find ich auch :) :)

Zum "Reducer": hier ist das betreffende Feld unter den Bildern:
Screen Shot 2018-12-07 at 20.16.10.png
Screen Shot 2018-12-07 at 20.17.41.png
 

lacrimosa

Mitglied
Hallo Jürgen,

ich habe nicht nachgelesen, welche Kenntnisse Du schon hast. Generell würde ich Fotografie von Visuell trennen.
Daher würde ich mir zunächst eine Montierung aussuchen und darauf dann erstmal die DSLR mit einem 200er Teleobjektiv draufsetzen und damit erste Erfahrungen sammeln.
Wenn das klappt, kannst Du ja immer noch die Brennweite vergrößern und Dir ein Teleskop kaufen.
Falls Du mobil sein musst, könnte das Gewicht einer Montierung beim Kauf eine Rolle spielen.

Gruß
Ronald
 

JohndeFries

Mitglied
Hallo Silver und Ronald,
habe inzwischen auch schon bei AstroShop nach gelesen, dass der TecnoSky-Reduser auch gleichzeitig ein Flattner ist. Ansonsten würden die Bilder ja auch anders aussehen bei einem F6er-APO.
Die Sony sollte eigentlich nur die nächste Generation fürs Foto-Hobby sein. Für die Astrofotografie bin ich am überlegen, die EOS 7D dafür anpassen zu lassen.
Wegen dem Einstieg erstmal nur mit Montierung und Kamera hatte ich auch schon überlegt, vor allem wegen dem Beitrag von Markus zum Einstieg ( der Beitrag ist wirklich Klasse für jeden Neuling(y)(y)(y) !) Aber für die EOS hab ich z.Z. nur recht lichtschwache EF-Objektive, d.h. mit der Skywatcher Star Adventure und einem 200/2.8 Objektiv bin ich auch schon über 1T€, die ich lieber gleich in eine zukunftsorientierte Montierung stecken möchte. Aber Du hast auch Recht. Für einen APO könnte ich mir noch etwas Zeit lassen und auf wenn auch überdimensionierten Montierung erstmal nur mit der Kamera anfangen.
Würde ich aber vermuten, dass ich mit meinen 4-5.6er Objektiven da auf recht lange Belichtungszeiten gehen muss. Das 200er Objektiv ist eben schon ein halber 115-TecnoSky-Apo (!?).
Wegen der Mobilität der Montierung: Sehe ich erstmal nur in Ausnahmefällen bei mir; habe einen Garten am Haus mit einigermaßen freiem Südhimmel. Da könnte ich sogar was festes installieren. Ist allerdings am Stadtrand. Muss ich dann erst mal sehen, wie weit das für DS geeignet ist.

danke noch mal für Eure Hinweise und die Geduld mit einem Wieder-Neuling,
erholsames WE und Grüße,

Jürgen
 

silver

Mitglied
Wenn der Weg das Ziel ist, ist der Weg zu einem Astrofoto mit Computerarbeit gepflastert. Wenn einem Computerei prinzipiell schon gefällt oder man zumindest wirklich keine Berührungsängste hat, ist das ein Freude-bringender Weg. Weil einem alle Schritte auf dem Weg, inklusive Stolpersteine und AusdemWegRäumen, Freude machen.
Ich irre mich mglw, aber ich hatte Dich so verstanden, a) dass Astrofotos ein Nebengleis sein soll, b) dass das erste gekaufte Scope aber visuell und fotomäßig freudebringend sein soll - (daher das Augenmerk auf Reducer).
Und dass c) langfristig ein NewtonSelbstbau eventuell auf die Monti soll, um evtl auch wieder für beides, visuell und fotografisch, Freude zu bringen.
Ich find, das ist eine tolle Vision und mit dem hier angedachten 115/800 egal von welcher Firma auch klasse visualisiert. Findet Ihr nicht? Öffnung genug um schon gleich zu Anfang was zu sehen vom Garten aus. Versatil und farbrein genug um auch eine Canon dran zu hängen. Das Rentenzeitalter, welches dann keine solche Grossanschaffung mehr erlaubt, ist ebenfalls berücksichtigt - insbesondere, weil irgendwann noch ein sicher größerer NewtonSpiegel kommen wird - ob nun als Dobson oder auf der 25kg-tragenden Goto Monti, entscheidet sich dann.

Ich find, das ist ein ganz toller, zukunftssicherer Plan, der auch gleich zu Anfang schon visuell (und fotografisch) Freude und Glück bringt. :)

Wenn doch mal mit Canon und 100-300mm Objektiv fotografiert werden SOLL, testet Martroese hier für alle Interessierten mit zu verfolgen mit seiner 600D ohne astro-modifizierung so peu a peu gerade einige seehr preiswerte gebrauchte Varianten :D . Geschichten von der Guerilla-Dachsternwarte

Viel Freude beim Abwägen, Entscheiden, Kaufen und endlich Ausprobieren wünsche ich Dir. :):)

Gruss Silver
 

JohndeFries

Mitglied
Hallo Silver,

danke, danke, danke für die Mutmache ! hab ich dringend nötig bei dem Labyrinth im Kopf. Zur Zeit ist alles noch etwas wirr und ich tappe noch in der Dämmerung umher und suche den richtigen Eingang für den optimalen Ausgang. Durch Eure und auch andere Beiträge im Forum wird aber inzwischen einiges klarer.
Nächtelange PC-Orgien bin ich schon von der Fotografie her gewöhnt und machen ja einen Großteil der Freude aus dabei.
( da hilft nur :coffee::coffee::coffee:)
Gruß, Jürgen
 

lacrimosa

Mitglied
Hallo Jürgen,

Für die Astrofotografie bin ich am überlegen, die EOS 7D dafür anpassen zu lassen.
das wäre schon wieder eine neue Baustelle und kostet auch Geld. Wäre es nicht sinnvoller erstmal Erfahrungen zu sammeln?
Astrofotografie ist teuer. Da sollte man sich schon überlegen, ob man das überhaupt machen will und sich erstmal Schritt für Schritt vorantasten. Vom Einfachen zum Schwierigen. Das ist zumindest meine Vorgehensweise.
Ich würde mir erstmal überlegen, was mir wichtiger ist und wie im DFB-Pokal per K.O.-System Visuell gegen Fotografie antreten lassen.
Gewinnt Visuell, dann würde ich mir keine Gedanken über eine parallaktische Montierung oder zukünftige fotografische Aktivitäten machen und sofort einen Dobson kaufen.
Damit würde ich mich erstmal etwas austoben und dann schauen, wohin die Reise geht.

Gruß
Ronald
 

silver

Mitglied
Moin Lacrimosa,
für einen blutigen Anfänger wäre Deine Strategie eine von mehreren möglichen angemessenen Empfehlungen.
Ich glaube in seinem ersten Thread hatte Jürgen allerdings erwähnt, dass er kein blutiger Anfänger ist, sondern von früher schon Erfahrungen mitbringt, bloss seit zig Jahren nicht mehr aktiv war. Wenn man den anderen Thread verfolgt hatte, kann man daher voraussetzen, dass er sich daran erinnert, was ihm damals am Hobby gefiel und daher eine Ahnung hat, wohin die Reise dieses mal für ihn weitergehen kann. Mein Eindruck davon war: Visuell mit ein bisschen DSLR-Astrofotografie aus dem Garten heraus.

Die Canon zu "modden" wär aus meiner Sicht aber auch nicht sofort notwendig, falls das Geld bei der Anschaffung der eigentlichen Grundausrüstung knapp wird. Auch mit ungemoddeter Canon lässt sich eine ganze lange Weile Spass haben. Die Modifizierung kann viel später, wenn das Sparschwein es wieder erlaubt, erfolgen. Oder auch nie.

Gruß Silver
 
Zuletzt bearbeitet:

JohndeFries

Mitglied
Hallo Ronald,
hab dem Kommentar von Silver nicht viel dazu zu fügen. Ist etwas blöd, dass ich das Thema in 2 verschiedenen Threads aufgeteilt habe, kannst Du ja nicht wissen. Visuelle Beobachtung steht natürlich auch auf dem Plan, hab ich schon vor 40 Jahren mit Begeisterung gemacht. Allerdings gab es da noch nicht so qualifizierte Gemeinschaften wie hier im Forum und auch nur mit Eigenbau-Newtons und sphärischen Spiegeln. Hat aber trotzdem irre Spaß gemacht (s.Anh.). Einen Dobson würde ich mir nur im letzten Notfall kaufen, wenn mein geplanter Selbstbau absolut in die Hose gehen sollte. Ich gehe aber davon aus, dass das bei meiner "Zeiss-Mentalität" so ein paar Jahre dauern wird.
Danke auch an Silver, die Seite von Matroese gibt einem ja wirklich Hoffnung, dass auch mit nicht so viel Perfektionismus ne Menge Spaß aufkommt. Da werde ich den Sensor von der Canon erstmal in Ruhe lassen.

einen schönen 2.ten Advent und auch ein paar morgentliche Wolkenlücken für die schöne Venussichel z.Z.

Gruß, Jürgen

1968 erster Newton 110-F9.PNG Mond focal auf ORWO NP18.png
 

lacrimosa

Mitglied
Hallo Silver,
für einen blutigen Anfänger wäre Deine Strategie eine von mehreren möglichen angemessenen Empfehlungen.
Ich glaube in seinem ersten Thread hatte Jürgen allerdings erwähnt, dass er kein blutiger Anfänger ist, sondern von früher schon Erfahrungen mitbringt, bloss seit zig Jahren nicht mehr aktiv war.
In seinem Thread habe ich keine konkreten Infos über seine Erfahrungen und seine Kenntnisse gefunden. Daher muss ich davon ausgehen, dass er die Informationen eines Anfängers benötigt.
ich habe gelesen, dass Jürgen schon früher Erfahrungen gemacht hat. Allerdings habe ich bisher keine konkreten Infos über seine Kenntnisse gefunden.
Wenn er jetzt schon über eine Modifikation nachdenkt, dann wirkt das auf mich etwas planlos.
Daher fand ich es besser, ihm Empfehlungen eines Anfängers zu geben.
Ich möchte aber nicht mit Dir über Jürgen sprechen, sondern bevorzuge das direkte Gespräch mit ihm.

Gruß
Ronald
 

Sodiac

Mitglied
Hallo Jürgen,

das "modden" der 7D kannst du dir meiner Meinung nach auch ruhig erst mal ersparen. Klar, wenn es dir primär auf die Ha-Gebiete ankommt, scheint dieses Modifikation auf kurz oder lang absolut sinnvoll, es gibt aber durchaus auch andere Meinungen zum Thema Astromod Ja/Nein: Do You Need a Modified Camera For Astrophotography?

Im übrigen ist die gesamte Seite lesenswert, er gibt viele Tips zur Aufnahmetechnik und Bearbeitung!

..."Sony star eater" (...)
Nikon macht das auch. Früher gab's für Nikons eine "gehackte Firmware", ob's die noch gibt', weiss ich nicht
Hast du da ne aktuelle Quelle? So weit ich weiss, ist das seit der D810a kein Thema mehr bei Nikon.
"Past annoyances such as Nikon's infamous "star eater" noise-reduction blurring algorithm have been eliminated. Although the black point in the image data is still being clipped a little bit in certain circumstances, this should not seriously affect most correctly-exposed astrophotography images. " Quelle: Nikon D810a Review
 
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