Auswirkung der Öffnung bei Planeten?

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Öffnung gegen Obstruktionsfreies Teleskop:

Letztes Wochende hatte ich 2 sehr gute Nächte, wobei die 2. Nacht so gut war, das sogar mein Meade 16" SC Jupitermonde als Scheibchen zeigte, wenn auhc noch deutlich tanzend.
Mit im Test über beide Nächte waren ein Zeiss Meniskas 180F/10 mit 98 % Strehl, ein aussergewöhnlich gutes Questar 7"F/15, ein Takahashi TSC SC 225F/12, ein Celestron C9.25 mit aussergewöhnlich guter Optik und mein NIKON Apo 4"F/12

Im vergrößerungsbereich 100 bis 150 Fach waren die spiegelteleskope alle Knackscharf , die 7" und 9" konnte ich knackscharf noch bis 250-Fach hochziehen, beim 16" jedoch nicht mehr.Der Apo vertrug 300-Fach knackscharf.

Saturn in allen Teleskopen toll und scharf, Cassini Teilung groß und deutlich, die restlichen Ringteilungen sichtbar , jedoch in keinem Teleskop so scharf begrentzt wie im Apo. Saturns Oberfläche zeigte Rosetöne, auch im Apo.Klarer Sieger der Apo

Jupiter: Zeigte in der besseren Nacht am 16" Meade die meisten Details, jedoch recht unscharf im Vergleich zu den anderen Teleskopen, also nicht so genussvoll wenn auch mit den Meisten Details. Danach folgtern die 9" SC und dasnn der 4" Apo, die beiden highend Maks 7" standen trotz superbild hinterm Apo an.

Ich habe ebenfalls noch sehr gut in Erinnerung eine Nacht mit fantastisch perfektem Seeing auf der Florida Winterstarparty, perfekter 20" Starmaster mit Zambuto Spiegel gegen nur 9" TMB Apo. Der 20" deutlich heller, aber nicht mehr details als der Apo.

Okay jeder hat seine eigene Meinung ich auch, deswegen bin ich gerne bereit am ITV mit Apos gegen jedes Spiegelteleskop anzutreten, dann schreiben wir die sichtbaren Details einfach mal auf oder Zeichnen diese. Bisweilen ist mir nur 1 anderes Teleskop System untergekommen, das einem Apo mit 1" weniger Öffnung standhalten kann, Maksutov Newton.

Bitte keine Diskussion mit mir, Ihr könnt mich nicht überzeugen, das ein SC, ein Cassgerain oder ein Dob gegen einen mittelgroßen Apo am Planeten antreten kann, keine Chance. Da jegliche Diskussion zwecklos ist, lasst uns A-B vergleichsbeobachtungen am ITV machen und überzeugt mich dort, hier schafft ihr es nicht, egal wer es versucht, dazu habe ich schon zuviel gesehen
 
Nochwas vergessen: Ich spreche hier von visuellen Beobachtungen. In Sachen Photografie gebe ich jedem Recht, der sagt mit größerer Öffnung holt er mehr raus :-).

Ich spreche auch nicht von der Jahrhundertnach, sondern von den Nächten die uns Amateure tagtäglich zur verfügung stehen :-)
 
Hallo Markus,
Bitte keine Diskussion mit mir, Ihr könnt mich nicht überzeugen, das ein SC, ein Cassgerain oder ein Dob gegen einen mittelgroßen Apo am Planeten antreten kann, keine Chance. Da jegliche Diskussion zwecklos ist, lasst uns A-B vergleichsbeobachtungen am ITV machen und überzeugt mich dort, hier schafft ihr es nicht, egal wer es versucht, dazu habe ich schon zuviel gesehen

Was hängst Du denn an den Himmel zum Vergleichgucken wenn der Himmel bedeckt ist? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" /> Die Planeten stehen ja dann nicht mehr so dolle hoch überm Horizont.

Was hälts Du davon, wenn wir die Vergleichguckung in Florida machen würden, ersatzweise ginge auch La Palma. Du charterst den Jet und ich bringe echt Kölsch, einige Dutzend Sternfreunde und vielleicht auch "Opiskop" mit. Diskutieren können wir auch über etwas anderes als APOTELEREFLEKTOLOGIE...

Gruß Kurt

 
Hallo Markus,

Letztes Wochende hatte ich 2 sehr gute Nächte, wobei die 2. Nacht so gut war, das sogar mein Meade 16" SC Jupitermonde als Scheibchen zeigte, wenn auhc noch deutlich tanzend.
Mit im Test über beide Nächte waren ein Zeiss Meniskas 180F/10 mit 98 % Strehl, ein aussergewöhnlich gutes Questar 7"F/15, ein Takahashi TSC SC 225F/12, ein Celestron C9.25 mit aussergewöhnlich guter Optik und mein NIKON Apo 4"F/12

Im vergrößerungsbereich 100 bis 150 Fach waren die spiegelteleskope alle Knackscharf , die 7" und 9" konnte ich knackscharf noch bis 250-Fach hochziehen, beim 16" jedoch nicht mehr.Der Apo vertrug 300-Fach knackscharf.

Ach du Schande,was ist denn für dich "knackscharf"?
Wir hatten ja deinen 4"f/8 TMB APO für den Okular-Barlow-Test zu verfügung,
aber der war bei 180x und gutem Seeing einfach am Ende,die Beugungsunschärfe
schlug da einfach zu.Höhervergrößern bringt da eben nicht mehr Details
sondern zunehmend flaueres Bild,das liegt an der Beugung des Lichtes.

Am Seeing lag es jedenfalls nicht,denn ein gleichzeitig anwesender 200/1200er
"Silberdobby" war bei 240x noch unbeindruckt.Dagegen sah der kleine 4" APO
doch etwas schwachbrüstig aus.

Falls ich zum ITV doch noch Ulaub bekommen sollte werde ich jedenfalls hinfahren.

MfG,Karsten
 
Hallo Karsten!

Wir hatten ja deinen 4"f/8 TMB APO für den Okular-Barlow-Test zu verfügung,
aber der war bei 180x und gutem Seeing einfach am Ende,die Beugungsunschärfe
schlug da einfach zu.Höhervergrößern bringt da eben nicht mehr Details
sondern zunehmend flaueres Bild,das liegt an der Beugung des Lichtes.

Am Seeing lag es jedenfalls nicht,denn ein gleichzeitig anwesender 200/1200er
"Silberdobby" war bei 240x noch unbeindruckt.Dagegen sah der kleine 4" APO
doch etwas schwachbrüstig aus.
Danke für dieses Posting! Endlich mal ein klares Wort betreffend "Apo und Übervergrößerung" von einer neutralen Seite!


Gruß Harald
 
Hallo,
**Jupiter: Zeigte in der besseren Nacht am 16" Meade die meisten Details, jedoch recht unscharf im Vergleich zu den anderen Teleskopen, also nicht so genussvoll wenn auch mit den Meisten Details.**
????????????????????????????????????????????
recht unscharf,wenn auch mit den meisten Details <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Ich sag nix dazu.
Aber dass ein 150mm Newton bei der HIMMELSBEOBACHTUNG mehr
zeigt als ein 100mm Apo,das hab ich selbst gesehen und
diese Beobachtung kann keiner mir weg argumentieren,denn
schlussendlich geht es um Himmelsbeobachtung.
Natürlich war es nicht so "genussvoll",man musste beim
Newton stehen,während man sich beim APO hinlegen konnte <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Hallo Harald,
Danke für dieses Posting! Endlich mal ein klares Wort betreffend "Apo und Übervergrößerung" von einer neutralen Seite!
nee, da hat der Karsten einen dicken "Fehler" gemacht. Er hätte nämlich auf mindestens 360x Vergr. gehen müssen. Dann wird es nämlich bei 4" Öffnung im Gesichtsfeld um den Planeten herum und an dessen Rand so zappenduster, dass man von der Unschärfe nix mehr mitbekommt. DAS ist dann echt "knackscharf" und wird mit Kontrast verwechselt. Damit will ich nichts speziell gegen APOs sagen, weil solche "Beobachtungstricks" gelegentlich auch von Besitzern kleinerer Spiegelteleskope zum Besten gegeben werden.

Bei größeren Spiegeln kommt man nicht auf die Idee von unsinnigen Übervergrößerungen. Man müsste dann bei einem 16" konsquentwer weise schon auf auf über 1440x gehen weil:
1. meistens keine Nachführung vorhanden ist.
2. Jupiter mit seinen Monden nicht mehr ins Gesichstfeld hineinpasst.
3. wegen 2. die "knackscharfe" Schwärze im Bildfeld verloren geht.

Gruß Kurt
 
hohe,sehr hohe und lächerlich hohe Vergrößerungen

Hallo Harald,

Danke für dieses Posting! Endlich mal ein klares Wort betreffend "Apo und Übervergrößerung" von einer neutralen Seite!
ich fürchte nur daß man mich imm APO-Lager nicht als neutral anerkennen wird <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />

Da nützt es auch wenig daß die theoretische Grenze dort überschritten wird wo
nur noch das Beugungsscheibchen vergrößert wird.Derlei Einwände werden dann
mit dem Hinweis lässig abgetan,daß nur ein APO 100% Kontrast bringt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />

Ein dezenter Hinweis darauf daß die MTF-Kurve 100% Kontrast lediglich bei
maximalen Ortsfrequenzen (~ = sehr große Objektabstände) offenbart bringt
einem dann den Vorwurf ein zu "theoretisieren".

Hier gehts ums Geld (beim APO um viel Geld),erwarte also keine "Wahrheiten".

MfG,Karsten
 
Hallo Kurt
Wo ist das Problem ? Markus stellt sich mit ein mittelgroßen APO gegen dein SUPER Spiegel, danach könnt ihr hier weiter Diskutieren. Also nicht reden, sondern vergleichen.

Gruß Dieter
 
Kurt

Saturn ist absteigend, ja, aber Jupi steht noch ziemlich gut da und Mars kommt dieses Jahr auch wieder.

Aber auch der derzeitigen Planetensichtbarkeit können wir antreten.

Was wir machen wenns bewölkt ist ? Na das gleiche wie immer : Saufen und Schwätzchen halten:-)

 
Karsten

ich bin auch kein Fan von Übervergrößerungen, du solltest aber wissen, das Langbrennweitige Linsenteleskope deutlich höhere Vergrößerungen vertragen als Kurzbrennweitige, ohne einzuknicken.

Knackscharf ist bei mir ein Teleskop solange, es Einschnappt und die Vergrößerung fahre ich soweit, solangfe ich sehe, ich sehe noch mehr Details. Wenn die Detailfülle abnimmt weiss ich , ich bin über die max. Vergrößerung des Abends hinweg
 
Markus,

die Physik gilt auch für "langbrennweitige" Linsenteleskope (1200mm Nikon APO <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" />?)!
Selbst für APOs.Dein 100/800er TMB war bei 180x am Ende,offenbarte auch nicht
mehr Details als bei 160x,wurde nur immer kontrastärmer.
Wenn ich statt Sternpunkte Sternflecke (= vergrößerte Beugungsscheibchen)
sehe weis ich daß ich die sinnvolle Maximalvergrößerung überschritten habe
und im Bereich der Übervergrößerung bin.

MfG,Karsten
 
die Physik gilt auch für "langbrennweitige" Linsenteleskope (1200mm Nikon APO ?)!
Selbst für APOs.
---------------------
Hallo Karsten:

Je größer der Durchmesser D bzw. die Blendenzahl <math>f/D<math> ist, desto kleiner ist der Winkel <math>\alpha<math> bzw. der Durchmesser d des Beugungsscheibchen

Näherungen
In der Praxis rechnet man oft mit folgenden Näherungsformeln:

<math>d = f/D<math> mit f/D dimensionslos, d in <math>\mu{}m
<math>

und

<math>\alpha = 100/D<math> mit <math>\alpha<math> in Winkelsekunden, Blende in mm


schon mal davon gehört das Langbrennweitige Teleskope kleinere Beugungsscheibchen haben ?

:-)

 
Hi Markus,
der Durchmesser des Beugungsscheibchens hängt soweit mich meine physikalischen Kenntnisse jetzt nicht verlassen nur vom Durchmesser der das Licht beugenden Apertur ab. Bei einfachen Linsenteleskopen gibts aber ja Aberrationen, d.h. z.B. randnahe Strahlen treffen sich in einem anderen Brennpunkt als mittelpunktsnahe Strahlen. Dort wären also tatsächlich die langbrennweitigeren Linsen mit geringerer Krümmung im Vorteil (die Beugungsscheibe wird nicht so stark verschmiert). Bei einem guten APO sollte das Objektiv aber ja gerade so beschaffen bzw. korrigiert sein, das dieser Effekt eben gerade nicht auftritt (also weder chromatische noch sphärische Aberration) oder!?
Grüße
Klotzi
 
Hallo Klotzi

deine phsikalischen Kenntniss sind nicht komplett. Der Durchmesser des Beugungsscheibchen hängt auch vom Öffnungsverhältniss ab, ist halt nun mal Physik und wenn du im Internet etwas serven tuts, wirst du dazu etliche Infos finden

 
Hallo Markus,

schon mal davon gehört das Langbrennweitige Teleskope kleinere Beugungsscheibchen haben?
geh nochmal in die Vorlesung,das ist nämlich falsch.
Oder sieh einfach nochmal ins Physikbuch.
Ich esse jetzt zu Mittag <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" /> und habe keine Lust das schon wieder einmal aufzurollen.

MfG,Karsten
 
Die Größe des Beugungsscheibchens bestimmt das Auflösungsvermögen. Zwei Punkte lassen sich trennen, wenn ihre Maxima mindestens um den Radius des Beugungsscheibchens auseinander liegen.

Bildet eine Linse das Bild in der Brennebene f ab, hat das zentrale Beugungsscheibchen den Durchmesser d:

<math> d = 1{,}219 \ \lambda \ \frac {f} {D}</math>

mit <math>\lambda</math> = Wellenlänge des Lichtes, f = Brennweite der abbildenden Linse, D = Durchmesser der Linse.

180px|right|thumb|Besselfunktion erster Art dividiert durch x, und Intensität (10-fach gewichtet): J(x)/x und (J(x)/x)^2 \cdot 10

Je größer der Durchmesser D bzw. die Blendenzahl <math>f/D</math> ist, desto kleiner ist der Winkel <math>\alpha</math> bzw. der Durchmesser d des Beugungsscheibchen.

 
Hallo Markus,
ich habe gerade nochmal nachgelesen ("Optik", Pedrotti), die Auflösung hängt definitiv nicht von der Brennweite des Linsensystems ab! Die Winkelauflösung ist gegeben durch:
res=1,22*lambda/D. Somit kann die Aulösung nur durch Verwendung kleinerer Wellenlängen oder größerer Aperturen erhöht werden, nicht aber durch Verwendung längerer Brennweiten!!! Daran gibt es nichts zu rütteln.
Grüße
Klotzi
 
Klotzi,

ich diskutiere hier nicht über die Auflösung, diese ist logischerweise nur von der Öffnung abhängig. Wir diskutieren hier ausschließlich über den Durchmesser des Beugungsscheibchens und das ist auch vom Öffnungsverhältniss abhängig, wirf also bitte nichts durcheinander

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: hohe,sehr hohe und lächerlich hohe Vergrößerungen

Moin Karsten!

verabschiede Dich doch mal vom "Lager"Denken". Mir wird das ja auch gerne mal unterstellt, doch ich kann nur immer wieder betonen, dass ich einen guten Newton sehr zu schätzen weiss. Aber (als Apo-user, gutes Newton -derzeit nicht-user, da nicht vorhanden (GSO gehört für mich i.d.R. nicht zu den guten Newtons - die sind allenfalls brauchbar)Schätzer ...) mal ehrlich: Der Lobesgesang vom Harald, was die "neutrale Seite" betrifft, ist nun nicht wirklich der Weisheit letzter Schluss, auch wenn es vielleicht schmeicheln mag. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/confused.gif" alt="" /> Demnach, für "was" Du Dich hier argumentativ einsetzt und wie energisch Du doch teilweise gegen anderes argumentierst, kannst Du nicht neutral sein. Du hast auch eine Vorliebe (was völlig okay ist).
Und wenn das Lagerdenken schon so implantiert ist, ich denke, auch aufmerksame LeserInnen aus dem "Spiegellager", die nicht auf Biegen und Brechen das Spiegelteleskop in den Olymp erheben und Kritik daran zulassen und zudem noch die nicht immer Praktikabilität aller schönen Theorie erkennen, kommen mit der Harald´schen Definition von "Neutralität" sicher nur begrenzt klar.


Gruss vom Apo- und Spiegelteleskopbesitzenden Hannes
 
Info

hallo forenmitglieder,
hier einmal der versuch die diskusionen etwas in einen konstruktiven bereich zu lenken: mein tip für den bau (wenn möglich eigenbau, auch selbstschliff zumindest beim newton) eines guten planetenteleskops. (natürlich auch perf. für deepsky)
-D&G (dgoptical.com) 6" achromat mit f18 oder besser f30 bauen.
-8" newton mit sehr gutem spiegel (lomo) mit f6 besser f8 bauen.
-7"-8" maksutovnewton zb. intes bauen
-6" apo f8 zb. tmb
die reihenfolge entspricht auch etwa dem preis, wobei etwa das gleiche im auge ankommt wenn das system perfekt konstruiert ist! die devise dabei ist lieber etwas länger sparen und sich in den foren über konstruktion usw. informieren als etwas günstiges kaufen. denn das ist ja üblich.

dabei ist zu beachten was das bild verbessert: (mit + bezeichnet) qualität der optik und perfekt justiert und ausgekühlt ist dabei grundbedingung!
die grössen der geräte sind natürlich unterschiedlich und benötigen auch unterschiedliche montierungen um sie zu nutzen.

-lange brennweite +
-geschlossener tubus +
-reflexionsarmer innentubus +
-isolierter tubus +
-abstand tubus optik grösser +
-ideale spiegel bzw. optikzelle +
-teleskop höher über dem umfeld +
-sehstrahl über grüne wiese +
-sehstrahl keine wärmeemissionen+
-sehstrahl nicht durch kuppelspalt +
-höhe über meer +
-gute augen +
-keine alkohol +
-banenen essen (macht glücklch) +

und das seeing macht den rest!

bitte ergänzen oder verändern! ..danke.

grüsse aus der schweiz mat

<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
 
Re: hohe,sehr hohe und lächerlich hohe Vergrößerungen

Hallo Hannes!
Demnach, für "was" Du Dich hier argumentativ einsetzt und wie energisch Du doch teilweise gegen anderes argumentierst, kannst Du nicht neutral sein.
Dass Du als Betreiber einer Apo-Seite die Neutralität anderer anzweifelst und gleichzeitig immer wieder Deinen Alibi-GSO-Newton als "Nachweis" Deiner eigenen angeblichen Neutralität anführst, finde ich ziemlich belustigend. Im übrigen ist das energische Vertreten von Tatsachen nicht negativ - ganz im Gegenteil. Dass Dir das als Apo-Fanatiker nicht passt, ist durchaus nachvollziehbar.

Du hast auch eine Vorliebe (was völlig okay ist).
Auch wenn jemand eine Vorliebe für ein bestimmtes Teleskop-System hat, kann er neutral alle Teleskopsysteme miteinander vergleichen. Die Neutralität wird erst dann nicht erfüllt, wenn unsachliche oder gar unwahre "Argumente" verwendet werden, um die eigene Meinung durchzusetzen. Ich kenne keine Äußerung vom Karsten hier im Forum, wo er letztgenanntes macht. Deine Äüßerungen im Forum lassen jedoch diesbezüglich häufig zu wünschen übrig. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />


Gruß Harald
 
Re: hohe,sehr hohe und lächerlich hohe Vergrößerungen

Hallo Hannes und andere Beteiligte,
ist ja wieder eine tolle Diskussion. Ich habe mal einen Vorschlag um den Informationsfluß effektiver zu gestalten und trotzdem den Spaß nicht abzuwürgen. Vielleicht sollten alle, die der schnöden exakten Wissenschaft anhängen ihre Beiträge mit VT (für vorsicht Theorie) und alle die " die nicht immer Praktikabilität aller schönen Theorie erkennen " (das hat Hannes schön gesagt) mit NT (für No Theorie) kennzeichnen. Dann kann sich jeder in seiner Gruppe mit entsprechenden Beiträgen beteiligen bzw. durch gezieltes Lesen etwas lernen und hat Spaß, an den Beiträgen der anderen Gruppe <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> .
 
Hi Markus,
OK, offensichtlich reden wir aneinander vorbei. Du sprichst immer vom linearen Durchmesser des Beugungsscheibchens, ich vom Winkeldurchmesser. Nichts desto trotz die Auflösung hat vom rein beugungstechnischen Standpunkt nichts mit der Brennweite der Optik zu tun, da sind wir uns ja dann einig. Langbrennweitige Optiken vertragen somit bei gleicher Öffnung, wohlgemerkt nur beugungstechnisch, nicht mehr Vergrößerug. Ich stimme zu, dass langbrennweitige Optiken einfacher mit weniger Aberrationsfehlern hergestellt werden können und aus diesem Grund u.U. mehr Vergrößerung vertragen aber nicht beugungstechnisch. Deshalb bietet ja wohl Vixen jetzt auch seine neuen ED´s wieder mit größeren f-Zahlen an, wohl weil sie besser korrigiert werden können und somit eine noch bessere Performance bringen.
Grüße
Klotzi
 
Hallo mhuwiler

Deine + Punkte würde ich noch, auch beim Newton, um eine
Streulichtkappe (Taukappe) ergänzen.
Zum + Punkt Höhe über Bodenniveau eine Frage: Wie hoch
sollte das sein?

Gruß, *entfernt*
 
hallo günter, habe einmal bei den sonnenjüngern von 7m (besser 30m siehe sonnenteleskope) über grund gelesen. ev von einem balkon zu realisieren. sonst ist zu sagen, je höher das objektiv über grund, desto weniger beeinflusst das meistens schlechte bodenseeing. (nebst anderen fakts)

<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/blush.gif" alt="" /> mat
 
Leute Leute,

wie oft wollt Ihr eigentlich diese schwachsinnigen Diskussionen noch und nöcher breitlatschen??? Da ist noch nie was wirklich sinnvolles dabei rausgekommen, der eine mags so, der andere so. Was Teleskope leisten können und tatsächlich leisten tun ist auch immer subjektiv (nur zweiteres...)
Jetzt fast euch doch bitte mal am Gürtel und seid ehrlich: interessieren tut nur das was Hinten rauskommt und obs einem gefällt, egal ob 60mm Öffnung oder 350mm...
Wenn jemand hier einen Rat sucht, kann man ihm eigentlich nur raten, durch die angedachten Geräte jenerwelchiger zu kaufen gedenkt vorher durchzugucken, dann würde dieses Forum hier wieder wesentlich mehr an Niveau und Sachlichkeit gewinnen. Schade, dass hier soviele Leute, egal ob Profis oder Amateure ihre Energie für diesen Unfug hergeben... Treffen wir uns alle beim ITV (ich werd voraussichtlich auch da sein) und erfreuen uns an der Möglichkeit durch verschiedenste Teleskope gucken zu können, ist das denn nicht das Hobby um das es hier geht????

Hand aufs Herz Kameraden <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Hi Mat

Ein Balkon wirft aber jede Menge anderer Probleme auf!
Enen Meter oder Zwei, da könnte man im Garten was bauen.
Na ja, ich könnte ein paar Jagdhochsitze köpfen, aber unsere Jäger haben Donnerstöcke! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/shocked.gif" alt="" />

CS, *entfernt*
 
NT

Hallo Markus

Ich habe ebenfalls noch sehr gut in Erinnerung eine Nacht mit fantastisch perfektem Seeing auf der Florida Winterstarparty, perfekter 20" Starmaster mit Zambuto Spiegel gegen nur 9" TMB Apo. Der 20" deutlich heller, aber nicht mehr details als der Apo.

Genau das meine ich!
In unseren Breiten ist einfach Schluss ab einer bestimmten Öffnung, außer man beruft sich auf iergend welche Einmaligkeiten.
Für mich ist die Grenze bei 8" für Planeten alles andere ist Sinnloß sofern man nicht noch Deep Sky betreibt.
Deshalb glaube ich das man in unseren normalen Nächten, mit einem 12" nicht mehr sieht als jemand mit 6-8".
Mal abgesehen davon, dass man das Sehen durch ein Fernrohr lernen muss!
Ist rein Technisch gesehen das teleskopische sehen abhängig von einer möglichst guten Abstimmung der drei Faktoren, Beobachter-Fernrohr-Umwelt. Die optimale Zusammenführung dieser drei Faktoren ist das, was man mit Beobachtungskunst zu bezeichnen pflegt!
Sicher hängen die Details unmittelbar mit der Öffnung zusammen, doch wie gesagt ist das Fernrohr mit seiner Öffnung nur ein kleiner Teil des Ganzen.
Mir persönlich kommt es nicht auf denn letzten Fitzel an Detail an die eine gewisse Öffnung Theoretisch zeigen könnte, als viel mehr der Gesamteindruck des Bildes. Sicher ist das Bild eines 3" nicht mit dem eines 8" zu vergleichen doch stost man bei 8" bei denn Planeten an eine Grenze.
Ich denke wie die von dir beschriebenen Rosetöne auf Saturn, dass sind Eindrücke und Erlebnisse die genau so schön sind wie einmal im Jahr Jupiter im 12" aufgelöst zu sehen.
Gerade deshalb ziehe ich denn APO z.T. vor, der Kontrast und die Farbreinheit eines APOs erschaffen eine unglaubliche Bildästehtik!
So habe ich schon oft die Farben und Details auf Jupiter im 4" APO in einer Klarheit gesehen die der Spiegel einfach nicht bringt. Dieser hat auch ein schönes Kontrastreiches Bild und auf jeden Fall ist mehr zu sehen, doch ereicht er einfach nicht die Brilianz des APOs.
So hat halt jeder seine Ansichten <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Gruß Uwe
 
Hi Tobi

Nomen est Omen? Die Diskussion ist nicht schwachsinnig.
Schwachsinnig sind nur "Kraftausdrücke" und "Aufreger".
Jeder kann hier doch rausziehen, was er will. Nicht nur Fakten, sondern auch ihre unterschiedlichen
Auslegungen und resultierende Meinungen können informativ sein.
Wer diese Art Info nicht schätzt, kann sich still und leise ausklinken.

CS, *entfernt*
 
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