Ehemaliges Mitglied 31195
Hallo,
da das Wetter in den letzten Monaten so schlecht war, hatte ich die Zeit genutzt ein paar verrückte Ideen umzusetzen, wie z.B. das FirstScope als Fotomaschine zu nutzen (mit dem habe ich euch hier genervt), eine DSLR an einem Bresser Pluto anzubringen(siehe blaues Forum) oder hier jetzt meinen "evScope-Klon". Wie auf den Bildern im Anhang zu sehen ist, habe ich meinen Skywatcher 114/450p mit einem T2-Verlängerungsstück und ein paar Gewindestangen so angepasst, daß man einen 1,25 Zoll T2-Helikalauszug achsial anbringen kann.
Es gibt immer mehr CMOS-Kameras mit einem rauscharmen Sensor in schmaler 1,25"-Ausführung, die man ohne viel Obstruktion am axialen Auszug benutzen kann. Ich hätte eine Kamera mit einem Sony IMX224-Sensor verwenden können, dann hätte man wirklich den perfekten evScope-Klon gehabt, aber ich habe mich für die BRESSER Full HD Deep-Sky Kamera entschieden (praktisch baugleich zur ToupTek GPCMOS02000KPA). Die ist auch sehr günstig und steht dem IMX224, denke ich, nicht viel nach. Das Bildfeld ist etwas größer und die Pixel sind kleiner. Das macht sie vielleicht etwas weniger empfindlich, dafür ist sie besser für Planeten und Mond geeignet.
Diese Woche hatten Kamera und Teleskop "first light" und daß das Ganze funktioniert sieht man am angehängten Orion, der wieder mal als Testobjekt herhalten mußte (ca. 40min - 5 Sekunden Einzelbilder). Man erzielt damit auch ohne HDR-Techniken eine gute Dynamik.
Am nächsten Tag habe ich unter anderem M81 (Bode's-Galaxie) probiert. Die Bedingungen waren aber dermaßen "suppig", daß ich in mehreren Stunden nur Ausschuß produziert hatte - außerdem war es in der Nacht A....kalt und ich war froh wieder reinzukommen. Am Rohstack (immerhin ca. 30 min gesamt, nur Histogramm angepasst) sieht man aber das Verstärkerglühen der Kamera (ich vermute, das sind die hellen Bereich am Rand, die man sieht). Mit Dunkelbildern bekommt man das aber gut in den Griff.
Viele Grüße
*entfernt*
da das Wetter in den letzten Monaten so schlecht war, hatte ich die Zeit genutzt ein paar verrückte Ideen umzusetzen, wie z.B. das FirstScope als Fotomaschine zu nutzen (mit dem habe ich euch hier genervt), eine DSLR an einem Bresser Pluto anzubringen(siehe blaues Forum) oder hier jetzt meinen "evScope-Klon". Wie auf den Bildern im Anhang zu sehen ist, habe ich meinen Skywatcher 114/450p mit einem T2-Verlängerungsstück und ein paar Gewindestangen so angepasst, daß man einen 1,25 Zoll T2-Helikalauszug achsial anbringen kann.
Es gibt immer mehr CMOS-Kameras mit einem rauscharmen Sensor in schmaler 1,25"-Ausführung, die man ohne viel Obstruktion am axialen Auszug benutzen kann. Ich hätte eine Kamera mit einem Sony IMX224-Sensor verwenden können, dann hätte man wirklich den perfekten evScope-Klon gehabt, aber ich habe mich für die BRESSER Full HD Deep-Sky Kamera entschieden (praktisch baugleich zur ToupTek GPCMOS02000KPA). Die ist auch sehr günstig und steht dem IMX224, denke ich, nicht viel nach. Das Bildfeld ist etwas größer und die Pixel sind kleiner. Das macht sie vielleicht etwas weniger empfindlich, dafür ist sie besser für Planeten und Mond geeignet.
Diese Woche hatten Kamera und Teleskop "first light" und daß das Ganze funktioniert sieht man am angehängten Orion, der wieder mal als Testobjekt herhalten mußte (ca. 40min - 5 Sekunden Einzelbilder). Man erzielt damit auch ohne HDR-Techniken eine gute Dynamik.
Am nächsten Tag habe ich unter anderem M81 (Bode's-Galaxie) probiert. Die Bedingungen waren aber dermaßen "suppig", daß ich in mehreren Stunden nur Ausschuß produziert hatte - außerdem war es in der Nacht A....kalt und ich war froh wieder reinzukommen. Am Rohstack (immerhin ca. 30 min gesamt, nur Histogramm angepasst) sieht man aber das Verstärkerglühen der Kamera (ich vermute, das sind die hellen Bereich am Rand, die man sieht). Mit Dunkelbildern bekommt man das aber gut in den Griff.
Viele Grüße
*entfernt*