Bau einer Gartensternwarte!

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serpentarii

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Hallo liebe Sternfreunde

Ich hab schon viele Gartensternwarten die von A.de usern gebaut wurden gesehen und möchte mir auch gern eine bauen!

eine gartenhütte würde schon stehen (die nichtmehr gebraucht wird) man müsste nur das dach noch beweglich machen aber

ich wohne in der nähe von Salzburg und daher ist der himmel sehr hell !
die direkte sicht auf die stadt wird jedoch von einem haus verdeckt ,
das ist auch das zweite problem die sicht ist sehr eingeengt:
im O ein haus (unseres) das die sicht bis in den zenit versperrt
im SW die Stadt die den himmel erhellt dafür ganz gute sicht nach NW, norden und Süden
ein rolldach würde mir die sicht in den süden nochmehr versperren (und in eine andere richtung gehts nicht)
jetzt hätt ich mir überlegt das giebeldach durch ein flachdach zu ersezen dann würd mich der giebel nichtmehr stören

die maße der hütte sind:
L:240cm
B:190cm
H:185cm
Giebelhöhe:245cm

oder gibts da noch ne andere lösung was das dach betrifft?!

eigene erfahrungen und Ideen sind sehr willkommen!
CS Robert
PS: rein kommt ein 8" f/5 GSO auf der CAM und ein PC

 
Hallo Robert,

eine interessante Alternative finde ich den Skyshedpod.
Das System von halboffener Kuppel finde ich sehr gelungen.
Allerdings muß man das Plastik mögen.

Ist halt eine schöne Lösung, wenn man wie Du wenig Platz hast, um das Dach weg zu fahren.

Ich glaube die Kuppel gibt es auch ohne Unterbau und wird hier in D nun auch von Meade vertrieben.

Link zum Hersteller

CS
Volker


 
Hallo Volker

sieht ganz nett aus aber ich befürchte dass es im sommer gute 30-40° da drinnen erreicht (wie in Dixi Klos) worunter die optik leided oder?
und die hütte ist dafür wahrscheinlich nicht stabil genug!

ach ja das budget ist auf jeden fall nicht so hoch aber genau kann ich es auch nicht sagen am besten wäre es wenn man das ganze zeug selber auftreiben könnte

CS Robert
 
Hallo Robert,

da es sich um eine doppelwandige Kontstruktion, bin ich mir nicht so sicher, ob es wirklich so heiß wird. Kann ich aber nicht wirklich beurteilen.

Also so komplett mit Unterbau in Plastik würde ich sie auch nicht nehmen. Ich würde einen eigenen Holz-Unterbau machen mit geeigneter Lüftung und dann nur die Kuppel draufsetzen.

Ich bin nämlich auch schon seit geraumer Zeit am Überlegen, wie ich eine neue Sternwarte zuhause hinkriege. Ich habe schon eine Rolldachhütte, aber die liegt mittlerweile leider ca. 20km entfernt. Zu weit zum schnell mal spechteln.
Leider wurde mir die Genehmigung für eine Rolldachhütte von meiner besseren Hälfte verweigert, weil sie keine Teppichstangen im Garten haben möchte.
Da es außerdem ziemlich zugig ist bei mir, wäre diese halboffene Kuppel schon genial.

Als Alternative käme für mich noch ein fahrbahrer Schutzbau in Betracht. Also ein wegfahrbahres Gartenhäuschen.
Ist zwar keine richtige Sternwarte, aber immerhin die billigste Möglichkeit das Fernrohr dauerhauft draußen zu lassen.

CS
Volker
 
Hallo Sternfreunde

auch wenn der threat schon etwas älter ist wird er ja deshalb nicht schlecht ;-)

wir (mein vater und ich) haben uns jetzt für ein klappdach aus wellblech entschieden

aber mit der hitze haben wir noch ein problem, so ein wellblechdach wird ja im sommer doch ziemlich heiß, hilft es da eine holzplatte unten dran zu machen?

wie heiß wird es in eurer sternwarte im sommer?
was macht ihr dagegen?
ab wann wirds fürs teleskop gefährlich?

könnt ihr mir antworten auf diese fragen geben?


CS Robert


 
Hallo Robert,

bei meiner Hütte ist das Dach aus Holz (bzw. OSB-Platten) und von unten sind die OSB-Platten noch mit dünnen Styropor-Platten isoliert. Den Dachbelag habe ich möglichst hell gewählt. Ich messe zwar keine Temperaturen, aber übermässig warm wird es in der Hütte auch bei voller Sonne nicht.

Ich sehe auch nicht, für welche Teile (Optik, Montierung, Kameras, PC) ein bischen Hitze problematisch werden könnte? Die "Gefahr" kommt eher aus der anderen Ecke, nämlich Schwitzwasser. Ein blankes Metalldach kann die Hütte ganz schnell zur Tropfsteinhöhle machen. Darüber würde ich mir Gedanken machen und über ausreichend Lüftung.

mfg
Torsten

 
Zitat von TorstenK:
Ich sehe auch nicht, für welche Teile (Optik, Montierung, Kameras, PC) ein bischen Hitze problematisch werden könnte?

Hi,

Hitze wird evtl. für Teile problematisch, die mit Fett geschmiert sind. Fette werden bei steigender Temperatur fließfähiger. Da könnte es dann schon mal z.B. aus der Montierung tropfen.

CS
Chris
 
Zitat von watkin:
Da könnte es dann schon mal z.B. aus der Montierung tropfen.
Auweia, an was für Temperaturen denkst du denn da? ?)

In einer Holzhütte hier in Mitteleuropa mache ich mir keine Sorgen. Tagsüber bei der Sonnenbeobachtung wird so eine schwarze Montierung bestimmt viel wärmer und bei mir hats trotzdem noch nicht getropft. :/

mfg
Torsten
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Wenn in der Montierung das "China-Patex" noch drin ist, würde ich mir auch keine Gedanken machen. :biggrin:

CS
Chris
 
Hi Robert,
wenn´s denn ein Metalldach werden soll, würde ich auf jeden Fall einen möglichst hellen Farbton wählen,
damit sich das Material bei Sonneneinstrahlung nicht so stark erhitzt.
Schwarze Dachpappen oder Schweißbahnen können durch Absorbtion gut 80 Grad heiß werden.

Absolut wichtig ist es meiner Meinung nach, für Durchzug zu sorgen!

Bei Wellblechen ist dies ja gut zu konstruieren.
(Ein paar eindringende Rgentropfen bei stürmischem Regenwetter dürften kein Problem sein.)
Man kann auch die Bretter zum Verblenden der Wände auf Abstand verschrauben
und von Innen mit wetterfesten aber luftdurchlässigen Gewebebahnen kaschieren.
Ich hab dies alles an meiner Hütte so gemacht. Manchmal spürt man sogar einen kleinen Lufthauch.
Die z.T. gesperrt verschraubten Verblendungen und das Dach aus hellglänzendem (Alu?)blech sehen gut aus.

Seit zwei Jahren steht mein Spiegelteleskop mit Montierung in der Hütte.
Ich decke die Geräte mit Bettlaken von oben gegen Staub ab und sorge dafür, dass alle Öffnungen mit luftdurchlässigem Gewebe verschlossen sind (Insekten).
Der Spiegel trocknet nach dem Beobachten von allein ab und sieht nach wie vor sehr gut aus, keine Flecken o.ä..
Unedle unbehandelte Metallteile oxidieren bzw. rosten. (Meine Stahlsäule wird mich aber trotzdem locker überleben.)
Die Gegengewichtstange ist matt geworden; ich könnte sie mal etwas polieren.
Weiterer Vorteil der offenen Bauweise: Das Teleskop ist meistens richtig temperiert.
Von Dämmmaterialien an den Innenseiten würde ich abraten. Damit schafft man sich ein andauerndes Tauwasserproblem,
dass man mit einfachen Mitteln kaum zufriedenstellend in den Griff bekommt.

cs
Bernhard
 
Also der Skypod is ja schon sexy aber mal ehrlich:

VK in den USA: 1800$
VK in D bei Meade: 2890,- € ???

Schade das solche Sachen bei uns immer so überteuert verkauft werden...

Ansonsten finde ich die Idee gut, würde mir aber sowas ned in den Garten stellen...

Gruß, Jens
 
Hallo Robert,
habe bei meiner Klappdachhütte Alutafeln verbaut. 2,5 X 1,25m die sind roh belassen. Vorteil, sie sind leicht und brauchen nicht behandelt zu werden. Allerdings habe ich für gute durchlüftung gesorgt, da es doch zu schwitzen begann und seitdem ich einen Computer in der Sternwarte habe will ich da so wenig wie möglich "Wasser" drinn haben.
Habe kürz über dem Fußboden und oben im Gibel jeweils 4 ca 5cm große Löcher gebohrt und diese mit einem Gitter versehen, wegen der Insekten. Anscheinend mögen Wespen und Hornissen meine Sternwarte auch ne Hummel wollte schon ihr "Nest" bauen. Dann hatte ich alles dicht gemacht und dann hat es geschwitzt und nun hab ich die Löcher und es geht gut. Seit ca. 5 Jahren!!!
Es wird zwar warm in der Hütte aber durch die Luftlöcher oben kann die Wärme auch gut raus.
Übrigens die Alutafeln fand ich auch ganz gut weil dadurch das Gewicht des Daches geringer wurde und ich es recht gut alleine aufbekomme. . Denn die Holzkonstruktion wiegt ja auch einiges.
Grüße, Andreas
 
Hallo,

genau so ist auch mein Klappdachhütte (siehe kl. Bild links) ausgeführt 1mm Alutafeln 3 cm überlappt mit Silicon verklebt und mit VA Blechschrauben auf den Balken verschraubt. Baujahr 1983, mit Isoliertapete innen beklebt (verhindert Schwitzwasserbildung bei fallenden Themperaturen am Abend), bis jetzt keine Beanstandungen alles war immer dicht und gut belüftet. Ein themostatgesteuerter Lüfter mit Solarzellen und Akku gespeist sorgt auch im Hochsommer damit die Themperaturen innen nicht zu hoch werden.
Nach einer Woche habe ich die weiße Isoliertapete mit Abtönfarbe
geschwärzt weil zuviel Licht hineinreflecktiert wurde.

Gruß Günter
 
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