Baubericht Schmalband Fotomaschine 180mm F6

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Astro-Mechanik

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Hallo,
Ich präsentiere meinen letzten Versuch, eine Schmalbandfotomaschiene zu bauen.
Test mit dem 150mm FH F/6 liefen ja erfolgreich. Nun gehts an das richtige Teleskop.

Istar FH 180mm F8, 1440mm Brennweite. Mit Riccardi Reducer 0,75 ergibt 1080mm F6.

Das Objektiv ist nun bei mir und wird demnächst vermessen werden. Schlecht ist schon mal, es ist nicht justierbar. Mal schaun.

Kosten bis jetzt: 2130,- Euro. Kann gut sein, das es umsonst war.

Link zur Grafik: http://www.narrowband.de/Istar180/Istar7_2.jpg
 
Das sieht nach einer imposanten Linse aus.
Ich hoffe mit der hast du dich nicht in die Nesseln gesetzt. Aber bei dem Preis sollte schon etwas bei rum kommen. Woraus kommt der Tubus daher?

Grüße
Mark
 
Hallo Mark,
der Tubus aus Hartpapier, ich denke 5mm Wandstärke.
Alles kein Hexenwerk, Objetivadapter vorne, OAZ Adapter hinten und 3 Blenden. fertig ist das Teleskop.
 
Zitat von Astro-Mechanik:
Das Objektiv ist nun bei mir und wird demnächst vermessen werden. Schlecht ist schon mal, es ist nicht justierbar. Mal schaun.

Hallo,

auf dem Bild sieht man doch Bohrungen auf dem Flansch- die sind doch bestimmt zum Justieren gedacht. Zur Aufnahme in den Tubus must Du doch sowieso das passende Gegenstück machen.

Viel Erfolg und CS
*entfernt*
 
Hallo Bernd,
die Schrauben sind dazu da, um das Objektiv parallel zum Tubus auszurichten.

Die 2 Linsen selber lassen sich aber nicht gegeneinander Justieren, wie es allgemein üblich ist. So bekommt man z.B. Koma weg.
 

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Hallo Stefan!

Schaut doch gut aus!
Werde das mal gespannt weiter verfolgen!
So eine 180mm f8 Linse ist schon was Feines!

 
hallo Stefan,

sieht sehr schön aus, die Linse. Ich hoffe es gab eine Endkontrolle bei ISTAR. Wir hatten mal 150mm Linsen importiert mit Testprotokoll, da waren dann einfach die Ronchistreifen wie ein Interferogramm ausgewertet. Gingen zurück. Erzähl es dem Wolfgang, dann hat er was zum Schmunzeln.

Edit: Für sehr schmales Schmalband brauchst du gar kein Doublett. Nimm eine Einzellinse, die hat nämlich auch keine Sphärochromasie und du brauchst keine Linsen gegeneinander justieren. Die sphärische Aberration ist übers ganze Spektrum gleich. Und der Längsfehler ist dir egal bei sehr schmalem Schmalband. Dem Andy Murner sein SMS (Solar Monstro Scope) ist zB eine 10" Einzellinse, bestens für H-Alpha geeignet.

Moment, meine Katze geht über die Tastaridpoagpß0uährdfg44tschnurrrrrrrrrrr

lg Tommy
 
Zitat von tommy_nawratil:
... Für sehr schmales Schmalband brauchst du gar kein Doublett. Nimm eine Einzellinse, die hat nämlich auch keine Sphärochromasie und du brauchst keine Linsen gegeneinander justieren. Die sphärische Aberration ist übers ganze Spektrum gleich. Und der Längsfehler ist dir egal bei sehr schmalem Schmalband. Dem Andy Murner sein SMS (Solar Monstro Scope) ist zB eine 10" Einzellinse, bestens für H-Alpha geeignet.
...
lg Tommy
++1
sehe ich auch so.

cs

Martin
 
Hallo Stefan!

Falls Du ein Upgrade machst, wäre ich dann an dem 180 f8 Objektiv interessiert!
 
Hallo Tommy,

Für sehr schmales Schmalband brauchst du gar kein Doublett. Nimm eine Einzellinse,...
So eine Einzellinse muss aber asphärisch poliert werden.
Eine normale Linse mit sphärischen Flächen taugt definitiv nicht!
Sowas gibt es nicht von der Stange!

@Stefan:
Interessantes Projekt!
Wenn der Achromat in Ordnung ist, habe ich keinen Zweifel, dass Du da erstklassige Bilder raus holst. Freue mich drauf! :super:

Viele Grüße
Kai


 
Hallo,
zurück vom Vermessen.

Erst mal die Werbung der Amerikaner, 0,91 Strehl (keine weiteren Angaben)
Link zur Grafik: http://www.narrowband.de/Istar180/Istar7_1.jpg

Hier der allseits bekannte Sternhimmel:
Link zur Grafik: http://www.narrowband.de/Istar180/Istar7_3.jpg

Schlimm? Auf den ersten Blick grauselig. Man muss nur wissen, wofür das Objektiv eingesetzt wird, nämlich zur Fotografie.
Die gesamten Fehler werde wahrscheinlich (Ich hoffe) durch das Seeing so verschmiert, das man sie kaum bemerken wird.
Link zur Grafik: http://www.narrowband.de/Istar180/Istar7_4.jpg
Die Pixel der Kamera sind auch zu klein, hier wären 9ym besser.
Die meisten Stangen RC´s sind schlimmer.

Auf Rot, also Ha fokussiert, darauf kommt es bei mir an:
Link zur Grafik: http://www.narrowband.de/Istar180/Istar7_5.jpg

Grün (O3):
Link zur Grafik: http://www.narrowband.de/Istar180/Istar7_6.jpg

Das Projekt wird also weitergeführt.
Sicher könnte man das Objektiv zerlegen und nachbessern. Ich werde aber erst so mal damit Fotografieren, um zu sehen, in wie weit sich Theorie und Praxis unterscheiden.

Keines der 5 bisher getestete Istar Objektive war in Ordnung. Ein 6" F10 war einigermaßen, die anderen 3 absoluter Schrott.

Die Amis schwindeln halt noch mehr in Ihren Werbeanzeigen.

Also Leute, kauft NICHT bei dieser Firma!
 
Uppps!

Damit hätte ich jetzt nicht gerechnet!
Das scheint ja ein richtiger Ramschladen zu sein, schade!
 
hallo Stefan,

o weh, die Linse hat deftig Astigatismus und Koma, erst wenn man die deaktiviert kommt Strehl 91% raus. Die Amis leiden also unter Deaktivismus, auch als schönfärberische Täuschung bekannt. Falls sie nicht der Einfachheit halber den Herstellerwert ohne Nachprüfung übernommen haben. Dann leiden sie an geschäftstüchtiger Blauäugigkeit.

Diese Fehler sind asymmetrisch, wie man auch am Sterntest von Wolfgang sieht. Und das wird dir bei Langzeitbelichtung sehr wahrscheinlich asymmetrische Sternhalos bzw Details bescheren. Das Verschmieren durch Seeing klappt bei Asymmetrien nach meiner Erfahrung nicht, die einseitig aus dem Beugungsscheibchen herausgelenkte Lichtmenge verschmiert sich auch einseitig. Aber das sind meine Erfahrungen, bin gespannt auf deine.

Von der Stange gibt es so eine Einzellinse nicht, und dort wo man sie bestellen kann werden zwar auch Asphären gefertigt, aber wir haben da ähnliche Erfahrungen gemacht wie du hier mit Istar. Die dürften auch bei so einer Quelle einkaufen.

lg Tommy
 
Das ist echt ernüchternd, zumal es sich ja um einen der hoch angepriesenen "handfigured" Anastimaten handelt :-(

Ich hatte selbst mit dem Gedanken geliebäugelt mir aus zwei 150er Istar Anastigmaten für ein Bino zu bauen, aber der Plan ist nun vom Tisch.

Danke für's Augen Öffnen und weiterhin viel Erfolg bei Deinem Projekt!

Jochen
 
Hallo,
Ich habe schon sowas erwartet. :D

Hallo Tommy, wohl ist es so, dachte ich mir auch. Ich wollte es mir nur schöreden.

Ich habe das jetzt denen geschrieben, mal schaun wie die reagieren. Letztes mal beim 127mm F12 habe ich mein Geld ja zurückbekommen.
Falls die sich dumm stellen, werde ich das auch drüben in die Foren einstellen, ein ausführlicher Testbericht von Wolfgang wird auf seiner Seite eh veröffentlicht.



 
Hallo zusammen,

ich möchte auf keinen Fall den thread von Stefan mit der folgenden Story hier "kapern", aber ich glaube zu wissen woher dies Istar Optiken kommen

Die Linsenfassung in dem Bild hier und im Bericht von Wolfgang Rohr mit dem im Umfang geschlitzten, federnden Zwischenring zwischen dem Gewindering und der ersten Linse sieht wirklich haargenau so aus wie die meines 200mm F 15 FH Objektivs welches mir vor 3 Jahren als ich beruflich in China war zugelaufen ist.

Es handelt sich hier wohl um Optiken der Firma DKD Optics in Nanjing. Vor einiger Zeit hat Wolfgang Rohr bereits zwei 150mm Linsen von DKD geprüft, die Berichte sind ebenfalls noch auf seiner Seite zu finden.

Mein Objektiv wurde beim chinesischen Onlinehandel "Taobao" gekauft und in einen Schaer Refraktor verbaut und wird nur visuell eingesetzt. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten bin ich damit recht zufrieden, aber zunächst dachte ich ich hätte zweite Wahl gekauft. (Vieleicht ist das ja auch so.)

Jedenfalls war der Sterntest zunächst erschütternd. Extrafokal ein schön begrenztes Scheibchen mit einem Hang zum "Dreieck", intrafokal total ausgefranzt. Trotzdem war die Abbildung bis ca. 200fach noch ganz ok, danach wurde es schwierig den Schärfepunkt zu finden.

Hab mir dann ein Ronchi Okular besorgt von Neumann. Hier zeigten sich dann extrafokal schwer eingeschnürte Linien, intrafokal schön bauchig. Das hieß dann für mich überkorrigiert und aufgrund der "Dreiecksabbildung" irgendwie verspannt.

In einem recht guten Buch von Norman Remer mit dem Titel How to make a Refractor Telescope, hatte ich gelesen dass Überkorrektur bei einem Dublett bedingt verbessert werden kann, wenn man den Abstand der Linsen zueinander vergrößert.Also hab ich das Teil mal demontiert, auf dem Esstisch im Wohnzimmer, was im nachhinein gar nicht so schwer war. Zunächst ging der Gewindering, der unter dem Gravierten sitzt, schon mal unheimlich schwer auf, der war total angeknallt und hatte den federnden Ring der ja nur mit 3 Stellen auf der Linse sitzt fast komplett zusammengedrückt. Daher das "Dreieckig" erscheinende Bild, was seitdem weg ist.

Mit dem Objektiv kam ein Datenblatt welches 0,2mm Linsenabstand angab. Die beiden Linsen selbst waren mit einem breiten Streifen Tesafilm umwickelt, mit einem Pfeil zueinander markiert und sassen eigentlich recht schön "saugend" in der Fassung. Nachdem das Tesa abgzogen worden und die vorder Linse abgehoben worden war zeigte sich dass die 3 Abstandsblättchen aus irgendeiner Folie waren und zwischen 0,58 und 0,60 mm stark.

Aha dachte ich, da haben die Brüder wohl schon gemerkt dass sie mit 0,2mm nicht hinkommen. Aus 1mm starkem Kupferblech hab ich dann 3 Blättchen angefertigt und eingebaut. Und siehe da, die Streifen vom Ronchi waren schon wesentlich besser, das intrafokale Beugungsbild nicht mehr so ausgefranst und die dreieckige Erscheinung wie gesagt weg. Das Objektiv wurde dann ein weiters mal zerlegt und statt der Kupferblättchen ein mit viel Mühe gedrehter (innen ausgedreht und dann abgestochen) Ring aus Alu mit einer Stärke von 1,35mm eingebaut. Der Ring wurde vorher mit einem Edding geschwärzt.

Die Ronchilinien sind nun intra und extrafokal über 75-80% vom Feld gerade, erst nach ganz außen hin biegen sie sich wieder, etwa so wie wenn ein Parabolspiegel eine abgesunkene Kante hat. Irgend eine Zone muß das Teil demnach haben, zumindest eine der Linsen.
Das intrafokale Beugungsbild ist immer noch nicht so wie extrafokal aber die wilden ausfranzungen sind weg. Sehr schön ist auch zu sehen dass es zur einen Seite hin ins bläuliche geht, zur anderen Seite in grünliche. Der optimale Schärfepunkt ist einfach zu finden, natürlich gibt es dann das typische blau- violette Halo. Ich kann nun bis etwa 400fach vergrößern, 360fach ist zb. an Jupiter oder Saturn wirklich Klasse. Oft beobachte ich mit dem Maxbright Bino, vor allem Mond und Planeten und bin eigentlich zufrieden, vor allem weil ich weiß dass ich selbst sowieso nicht mehr machen kann.

Ich denke mal dass alle Optiken die von diesem Hersteller kommen, jedenfalls in dieser Preislage, irgend etwas haben. Wenn meine Annahme richtig ist und Istar die Teile bei DKD fertigen lässt wird man da wohl nicht glücklich werden. Dafür sprechen ja auch Stefans Erfahrungen mit seinen vorherigen Objektiven. Außer man kann sich vieleicht helfen oder will das Teleskop nur zu einem besonderen Zweck einsetzen ist es wohl besser man läßt da die Finger weg.

Ich wünsche Stefan jedenfalls viel Erfolg beim Fotografieren.

Grüße
Hans
 
Die Optiken kommen aus Tschechien. Angeblich.

Zitat auf der Seite von Istar:
iStar Optical was founded in 2009 and based in the Czech Republic, Europe by Ales Patrick Krivanek, engineer and designer.

Letztes Jahr wollte er persönlich zu Wolfgang kommen und einige Objektive mitbringen. Er hat aber gekniffen.

Jedenfalls baue ich so kein Teleskop daraus. Reklamation läuft.



 
Das sind ja wirklich erschreckende News über Istar... und nicht das, was man im neuen Jahr erwarten würde.

Ich hatte bisher nur so ein paar Lobeshymnen von Neil English im Kopf, dem hat man da wohl die maximal selektierten Teile zugesandt!
(vgl.u.a.: http://neilenglish.net/adentures-with-the-istar-6-f10-achromat/)

Damit ist jetzt wohl wirklich ein weiterer Mythos auseinandergefallen!
Auf alle Fälle drücke ich Dir, Stefan, die Daumen, dass Du das unbefriedigende Teil wieder ohne finanziellen Schaden zurückschicken kannst!

Beste Grüße!
Carsten
 
Hallo,
die Sache ist ja schon maximal ärgerlich.
Und unter Kullanz einer Firma würde man ja auch verstehen, wenn die doch zumindest einen Anteil der Zoll- und sonstigen Kosten mittragen würden. Aber anscheinend sitzt man am anderen Ende des großen Teichs auf einem (unverständlich) hohen Roß!
Und die Forenautoren werden, schlimmstenfalls, auch noch vom Hersteller entgolten...
Da kann man nur hoffen, dass z.B. in "Cloudy nights" auch einmal kritische Kommentare zu den "Istaren" gepostet werden!

Gruß!
Carsten
 
Zitat von Astro-Mechanik:
Hallo,
Den Betrag von 440,- Euro für Zoll und Mehrwertsteuer bekomme ich nicht mehr erstattet.

Doch, wenn Du das Objektiv zurücksendest ist das kein Problem, allerdings mit etwas Aufwand verbunden:
Du benötigst dafür die Zollpapiere der Einfuhr, die belegen, dass Du Zoll und EuSt bezahlt hast.
Dann musst Du mit dem noch offenen Paket zum Zollamt, damit die sehen können, dass Du das Ding auch wirklich zurückschickst.
Dort wird es dann verschlossen und versiegelt, danach schickst Du es zurück.
Dann gehst Du mit den Versandpapieren von DHL, Fedex oder wem auch immer wieder zum Zollamt und bekommst dann den gezahlten Zoll sowie die EuSt komplett zurück.

Ich habe das schon mehrfach so gemacht, wenn man etwas zur Reparatur verschickt ist das ganz genau das selbe Spiel, sonst müsste man das reparierte Objekt ja bei der Einfuhr auch verzollen, so zahlt man dann nur Zoll und EuSt auf die Reparaturkosten.

Das mit ISTAR schockt mich jetzt wirklich, zumal ja immer der Anschein geweckt wird das Zeug sein "made in USA"
Wenn man genau nachliest steht da aber nur, dass es in den USA zusammengebaut wird.
Alles ist also möglich...

Grüsse Jochen
 
Schade Stefan, dass es hier entgegen deinen Erwartungen gelaufen ist. Deinem Eingangspost nach kam es aber nicht überraschend.
Das mit dem Zoll ist zumindest ein Trostpflaster.
@ Jochen:
Viele Artikel mit Made in Germany Siegel werden komplett im Ausland gefertigt, lediglich die Zusammensetzung erfolgt in Deutschland, das ist leider Rechtens so.

Grüße
Mark
 
Hallo,
falls das Objektiv nachgebessert wird, geht es weiter. Zumindest das Koma, wohl ein Zentrierfehler, sollte beseitigt werden. Der gleichmäsige Asti ist nicht so ausgeprägt, dann sollte es klappen.

Ich habe Istar nun damit konfrontiert und warte auf eine Lösung.

Inzwischen werde ich mir ab und zu mal ein Teleskop von Sternfreunden für Aufnahmen leihen. Bei endgültigem Scheitern schau ich mal nach einem Anderen, passablen Teleskop. Aber keine Horrorsummen mehr Ausgeben.
 
Hallo,

Das Objektiv wird zurückgeschickt, so das ich die Zoll/Märchensteuer zurückbekomme. Einen weiteren Versuch unternehme ich nicht mehr.

Dies sei nun eine Warnung, auf solche vermeindlich billigen Objektive rein zu fallen.

Ich habe nun einen 130er F6,6 mit Riccardi, das solls gewesen sein. Das reicht mir, für ab und zu mal was fotografieren.
 
Hallo Marvin,
Ich habe keine große Montierung mehr, die ist ja verkauft.
Nur noch eine EQ-8
Finanziell geht es auch nicht mehr, da ich mein Geschäft verkleinert habe.

Ich bleibe jetzt bei dem kleinen 130er. Habe ja auch schon fast alles fotografiert, der Reiz ist nicht mehr da. Nur noch zum so ab und zu mal.
Der 180er wäre der letzte Versuch gewesen.
 
Zitat von Stefan_S:
Bitte auf Cloudy Nights, im Forum nach

B086A ISTAR 180-1440

Suchen. Da gehts rund.

Auch wenn ich im anglo-amerikanischen Foren- Jargon nicht immer alles verstehe, eines erscheint mir hier doch deutlich: Hier Jetzt geht da aber wirklich die Post ab und tobt der Bär.
Aber meine Großeltern haben schon immer gesagt, "nur getroffene Hunde heulen laut auf", und ein amerikanischer Händler heult sehr laut und polemisch... nur dass man mit Polemik und Unterstellungen wenig gegen die Wahrheit auszuricheten vermag, wenn die Optik eindeutig schlecht ist.
Und die Sprüche der Hersteller (wobei Istar, wie bereits hier und auch in Cloudy nighths betont, ja nicht vor Ort produziert) und mancher Händler kennen wir allerorten, so z.B. "wird vor Versand geprüft" (bitteschön: mit welchen optischen (?) Prüfmethoden?), "immer einwandfrei", "Strehl garantiert bei...0,9..." usw.
Unlängst habe ich ja auch eine Retoure gehabt, wobei der Hersteller dann eingestehen musste, dass dort eben nicht vor Versand geprüft wird, sondern nur beim ursprünglichen Hersteller (in China) ...

Die ganze Geschichte ist schon sehr ärgerlich und man kann nur hoffen, dass Istar schnell seine Qualitätsprüfung verbessert und die möglicherweise Überschätzung dieses Herstellers im angloamerikanischen Sprachraum relativiert werden wird.
Von Zeit- und Nervenaufwand des "geleimten" Kunden ganz zu schweigen - ich kann nur mutmaßen, wieviele Stunden und wieviel Ärger Du Stefan mit diesem Objektiv letztendlich gehabt hast. Andere geben da schon früher frustiert auf.


Viele Grüße, besten Dank für diese Infos und bitte auch weiterhin problematische Erlebnisse im Forum posten !

Carsten
 
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