willifoester
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Nach Berechnungen von Mikiya Sato und Jun-Ichi Watanabe (Sato & Watanabe 2010, Forecast for Phoenicids in 2008, 2014, and 2019, PASJ (Publications of the Astronomical Society of Japan), Vol 62, No.3, pp.509-513. ) wird die Erde in der Nacht vom 01.12 zum 02.12.2014 mehrere Staubstreifen des Kometen 289P/Blanpain durchlaufen, was zu einem Ausbruch des Meteorstroms der Phoeniciden führen sollte. Das Maximum wird zwischen 23:00 und 01:00 UT erwartet. Der Radiant befindet sich ca. bei RA 0h32min Dec -27.2° bis -27.5°, kulminiert bei uns gegen 20 Uhr MEZ und geht je nach Standort zwischen 22:30 und 23:00 unter. Obwohl das Maximum der Meteoraktivität in die Zeit nach Untergang des Radianten fällt, könnte dennoch Aktivität beobachtbar sein, da die Inklination der Meteoroidbahnen sehr gering ist, und daher ein breites Maximum zu erwarten ist. Die höchste Aktivität wird auf eine ZHR von ca. 150 geschätzt, wobei die tatsächliche Fallrate wegen der geringen Radiantenhöhe (zur Kulminationszeit nur ca. 10°) und störendem Mond bei uns nur max. 10 Meteore/h erreichen dürfte. Begünstigt sind Beobachter/innen auf den Kanaren, im westlichen Afrika, dem südöstlichen Nordamerika und insbesondere dem östlichen Südamerika, da dort der Radiant wesentlich höher steht.
Wer eine ernsthafte Meteorbeobachtung durchführen möchte, sollte, sofern bislang kein/e Meteorbeobachter/in, zuvor die Anleitung des AKM studieren (http://www.meteoros.de/fileadmin/user_upload/meteore/other/visuelle_meteorbeobachtung_2007.pdf). Die gewonnenen Daten sollten an die IMO gesendet werden (Eingabeformular unter http://imo.net/visual/report/electronic).
Beobachtungen dieses Ausbruchs sind insbesondere deswegen interessant, weil die Staubstreifen während der Periheldurchgänge in den Jahren 1914 bis 1930 freigesetzt wurden, aus dieser Zeit aber keine Beobachtungen des Kometen vorliegen. Anhand der tatsächlich beobachteten ZHR lassen sich Rückschlüsse auf die Aktivität des Kometen während dieser Periheldurchgänge ziehen. Sollte die Aktivität gering gewesen sein, so ist mit einer ZHR deutlich unter den prognostizierten 150 zu rechnen.
Auch wer nicht systematisch beobachten möchte, sollte um die Zeit des Maximums einen Blick zum Himmel wagen, sofern sich der Beobachtungsort in den o.g. begünstigten Regionen liegt.
Viel Spaß beim Beobachten und klaren Himmel!
Wer eine ernsthafte Meteorbeobachtung durchführen möchte, sollte, sofern bislang kein/e Meteorbeobachter/in, zuvor die Anleitung des AKM studieren (http://www.meteoros.de/fileadmin/user_upload/meteore/other/visuelle_meteorbeobachtung_2007.pdf). Die gewonnenen Daten sollten an die IMO gesendet werden (Eingabeformular unter http://imo.net/visual/report/electronic).
Beobachtungen dieses Ausbruchs sind insbesondere deswegen interessant, weil die Staubstreifen während der Periheldurchgänge in den Jahren 1914 bis 1930 freigesetzt wurden, aus dieser Zeit aber keine Beobachtungen des Kometen vorliegen. Anhand der tatsächlich beobachteten ZHR lassen sich Rückschlüsse auf die Aktivität des Kometen während dieser Periheldurchgänge ziehen. Sollte die Aktivität gering gewesen sein, so ist mit einer ZHR deutlich unter den prognostizierten 150 zu rechnen.
Auch wer nicht systematisch beobachten möchte, sollte um die Zeit des Maximums einen Blick zum Himmel wagen, sofern sich der Beobachtungsort in den o.g. begünstigten Regionen liegt.
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