Beobachtungsbericht: Deep-Sky-Tour mit dem 10" Dobson – Filter-Aha-Effekte, Nebelriesen & Entspannung

iReckyy

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Hallo,

hier der Bericht meiner letzten Beobachtungsnacht. Neben ein paar hartnäckigen HII-Gebieten und Planetarischen Nebeln standen diesmal auch Objekt-Vergleiche im Laufe der Nacht sowie entspanntes Beobachten im Vordergrund. Ich zähle mich visuell immer noch als Einsteiger. Als Aufsuch-Hilfe diente Stellarium am Handy.

📋 Rahmenbedingungen, Equipment & Beobachtungs-Setup

  • Teleskop: Skywatcher Skyliner Flextube 250p (10" f4.7 Dobson)
  • Okulare: ES 24 mm (82°), Baader Morpheus 17,5 mm, ES 11 mm, ES 6,7 mm (das 4,7 mm blieb diesmal ungenutzt)
  • Filter: 2" Astronomik OIII, 2" Astronomik UHC
  • Zusatzoptik: 9x63 Fernglas
  • Komfort & Umfeld: Ein höhenverstellbarer Drehhocker sorgte für entspanntes Einblicken. Das zuletzt störende Solar-Gartenlicht hatte ich diesmal einfach mit einem Karton abgedeckt – der Gewinn an Dunkeladaption war sofort spürbar! Dazu herrschten herrlich angenehme Sommertemperaturen, sodass man ohne dicke Klamotten oder Mütze draußen sitzen konnte. Rasen leicht feucht, Luft trocken und klar, geschätzt Bortle 5.
🌌 Die Objekte & Aufsuchgeschichten

1. Dämmerung & Dauerbrenner: M13, M27 & M31

  • M13 & M27: Beide Objekte habe ich mehrmals im Laufe der Nacht angesteuert – schon direkt zu Beginn, als es gerade erst dunkel wurde, und später immer wieder. M13 löste sich im 11 mm gewohnt brillant auf. M27 ging mit dem UHC-Filter schon gut, im 2" OIII schält tritt die Hantelform sehr deutlich aus dem Hintergrund hervor.
  • M31 (Andromedagalaxie): Ebenfalls ein Dauerläufer von der frühen Dämmerung bis in die tiefe Nacht. Die Steigerung des Kontrasts über die Zeit war genial zu beobachten: Während der Kern im ersten Versuch in der Dämmerung noch quasi unsichtbar war, zeigte sich M31 in vollständiger Dunkelheit in ihrer vollen Pracht. Am Ende war die größere Begleitgalaxie (M32) deutlicher und knackiger zu sehen als der M31-Kern im Zwielicht zu Beginn!
2. Schleiernebel (NGC 6960 & 6992) – Filter-AHA-Effekt & schiere Größe

  • Aufsuchweg: Über 52 Cygni angesteuert. Erst hatte ich den UHC-Filter drin – damit war der Komplex schon gut sichtbar.
  • Der AHA-Effekt: Der Wechsel auf den 2" OIII-Filter schlug dann aber richtig ein. Die Filamente von Sturmvogel und Knochenhand hoben sich knackig und knallhart vom durch den Filter tiefschwarzen Hintergrund ab.
  • Erkenntnis: Ich hatte im Vorfeld völlig unterschätzt, wie gewaltig groß die beiden Nebelteile visuell sind und wie weit sie im Okular tatsächlich auseinanderliegen.
3. Entspannter Zwischenstopp: Das Fernglas

  • Zwischendurch habe ich das Teleskop kurz ruhen lassen und einfach mit dem Fernglas ein paar Schwenks durch die sommerliche Milchstraße gemacht. Am Kleiderbügelhaufen (Collinder 399) bin ich lange hängen geblieben – im Fernglas ist dieses Muster immer wieder ein echter Hingucker.
4. M76 (Kleine Hantel) – Die richtige Vergrößerung finden

  • Aufsuchweg: Im 24 mm ES (50x) war M76 relativ schnell gefunden, aber zunächst enttäuschend – selbst mit Filter nur ein sehr dunkler, unscheinbarer, fast sternartiger Fleck.
  • Anpassung: Verschiedene Vergrößerungen probiert, aber letztlich blieb es nur beim Fleck, eine klare Form war nicht wirklich erkennbar.
5. M52 & NGC 7635 (Blasennebel) – Starhopping zum Phantom

  • Aufsuchweg: Nach einem gescheiterten Erstversuch an Pac-Man diente der offene Sternhaufen M52 als perfekter Anker im 24 mm ES, um mich langsam zum Blasennebel vorzutasten.
  • Filterkampf: NGC 7635 war wie M76 eine harte Nuss. Der UHC-Filter lieferte gegenüber dem Oiii-Filter das deutlich stimmigere Bild. Zu sehen war aber auch hier letztlich nur ein kleiner runder Fleck.
6. NGC 281 (Pac-Man) – Erfolgreich über das Stern-Dreieck

  • Aufsuchweg: Im zweiten Anlauf geknackt: Ich habe mir gedanklich ein Dreieck zwischen Shedar ( Cas) und Achird ( Cas) aufgespannt und traf damit exakt den eingebetteten Sternhaufen IC 1590.
  • Okular-Vergleich: Im 24 mm ES ( AP) mit UHC-Filter war die Nebelwolke deutlich besser auszumachen als im 17,5 mm Morpheus ( AP). Ich konnte leider nicht ausmachen, in welcher Richtung die Maulöffnung lag.
7. NGC 7000 (Nordamerikanebel) – Die Kanten der Dunkelwolke

  • Aufsuchweg: Von Deneb aus im 24 mm ES + UHC abgesucht. Nicht sofort gefunden. Nach den anderen Objekten nochmal probiert, möglicherweise den Nebel vor lauter Nebel nicht gesehen.
  • Sichtung: Man erfasst die Ausdehnung vor allem über die pechschwarze Dunkelwolke LDN 935 (Golf von Mexiko). Schwenkt man aus der Staubzone heraus ins freie Feld, steigt die Sternendichte im Okular schlagartig an.
    Auch hier ist beeindruckend, wie groß das Objekt eigentlich ist.
8. Saturn – Der UHC-Patzer

  • Beobachtung: Schwenk auf Saturn.
  • Anekdote: Der noch relativ tief stehende Saturn zeigte rote und blaue Säume an den Rändern. Wegen der Farben dachte ich schon an atmosphärische Dispersion – bis mir auffiel, dass schlicht noch der UHC-Filter aus der vorherigen Nebeljagd im Okular steckte. Filter raus – Saturn wieder gestochen scharf!
9. M33 (Dreiecksgalaxie) – Erstsichtung mit HII-Knoten

  • Aufsuchweg: Über Mirach abgesprungen, aber extrem schwer zu finden. Ich hatte völlig unterschätzt, wie dunkel und flächenhelligkeitsschwach M33 visuell tatsächlich ist!
  • Sichtung: Im 24 mm ES zeigt sie sich als riesiger, aber sehr blasser Lichtschein mit geringer Flächenhelligkeit. Bei konzentriertem, indirektem Sehen stach innerhalb der schwachen Galaxienfläche aber ein kleiner "Knubbel" heraus: das HII-Gebiet NGC 604.
🏛️ Fazit

Ein rundum perfekter Beobachtungsabend! Der Drehhocker und die Karton-Lösung für die Gartenleuchte haben den Beobachtungskomfort enorm gesteigert. Visuell war der OIII-Aha-Effekt am Schleiernebel und die Kontrastentwicklung an M31 über die Stunden hinweg ein echtes Highlight. Außerdem die Erstsichtung von M33. Ich denke damit ist das Maximum aus dem Garten heraus erreicht.



Viele Grüße

Dennis
 
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Hi Dennis,

das hört sich alles schon recht gut an. Dein Equipment ist auch gut gewählt. Damit kann man 20+ Jahre lang beobachten...

Verbessern kann man HAUPTSÄCHLICH noch die Himmelshelligkeit, durch Wechsel des Beobachtungsplatzes.
Wieviel mag/sq.arcsec hast Du ? - In der LPM den Wert an Deinem Ort ablesen und hier posten...
Dunkler Himmel ist VIEL wichtiger als Teleskop-Vergrösserung !!!

Zu den Objekten:

M33 ist ein notorisches low-contrast Objekt, dafür braucht man möglichst guten Himmel 21.4mag/sq.arcsec wären anzuraten oder besser.
Andere Galaxien wären hier etwas einfacher. Andererseits - richtig NGC604 - kann man hier Details in der Gx sehen... Bei gutem Himmel kann man in M33 noch mehr sehen: mehrere HII Gebiete (teilweise auch mit NGC Nummern), 1+3 Spiralarme. Hierbei zählt vor allem: (1) Dunkler Himmel und (2) immer mehr Beobachtungserfahrung !

Ein weiteres, mindestens genauso schwieriges GX Objekt wäre NGC101 in UMa. Geht sogar durch den Zenit, wo der Himmel am transparentesten und dunkelsten ist i.a.

Im Cirrus könntest Du versuchen, ob du die Tringualar Wisp sehen kannst (schwächer als die Hauptnebel und etwa 1/3 von der 52-Cyg Wolke entfernt).
Ggf. mal einen 'Schwarzen Sack' (leichte aber dunkle Decke o.ä.) über Kopf und Okular ziehen und so gegen Umgebungslicht abschirmen...

Im Nordamerika könntest Du dies hier versuchen bzw ansehen:
In diesem Bericht wären auch Crescent (nur mit OIII) und Mayall II 'weiterführende Objekte' für Dich... :cool:

Weiters solltest Du FieldSweeping versuchen als Beobachtungstechnik !

Zu den Okularen würde ich mir (z.B.) sowas hier ausrechnen und angeben:
XWA-5mm/365x/0.27°/1.1mmAP

Weitere machbare Objekte findest Du u.a. hier:

Alles mögliche weitere Visuell-KnowHow hier:

Good luck + weiter erfolgreiches Beobachten ;)
Peter


PS:
Allen Text in Bold face zu erfassen wirkt optisch etwas unangenehm 'laut'. Nur die Überschriften wäre optimal. ;) Ansonsten aber gute Struktur, finde ich. :y:
 
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Hallo,

vielen Dank für das Feedback.

Hi Dennis,

das hört sich alles schon recht gut an. Dein Equipment ist auch gut gewählt. Damit kann man 20+ Jahre lang beobachten...

Verbessern kann man HAUPTSÄCHLICH noch die Himmelshelligkeit, durch Wechsel des Beobachtungsplatzes.
Wieviel mag/sq.arcsec hast Du ? - In der LPM den Wert an Deinem Ort ablesen und hier posten...
Dunkler Himmel ist VIEL wichtiger als Teleskop-Vergrösserung !!!

Das mit dem besseren Himmel weiß ich grundsätzlich, aber ich stecke immer noch in den Beobachtungsanfängen und möchte erstmal noch Erfahrungen sammeln bevor ich wirklich mal raus fahre.

Laut Lightpollutionmap habe ich bei mir im Dorf Bortle 4/~21,05 Mag, habe aber keine Ahnung ob das wirklich stimmt.
Wenn ich mich nach den Bortle-Kriterien orientiere, komme ich eher auf eine Bortle 5.

1787027929842.png


Ich habe eine Spot in der Nähe (~10Km), der laut LPM ~21,3 Mag her gibt. Da werde ich wohl mal hinfahren, wenn ich alle kleineren Dinge, die mich/mir stören/aufgefallen sind abgehakt habe.

Zu den Objekten:

M33 ist ein notorisches low-contrast Objekt, dafür braucht man möglichst guten Himmel 21.4mag/sq.arcsec wären anzuraten oder besser.
Andere Galaxien wären hier etwas einfacher. Andererseits - richtig NGC604 - kann man hier Details in der Gx sehen... Bei gutem Himmel kann man in M33 noch mehr sehen: mehrere HII Gebiete (teilweise auch mit NGC Nummern), 1+3 Spiralarme. Hierbei zählt vor allem: (1) Dunkler Himmel und (2) immer mehr Beobachtungserfahrung !

Ein weiteres, mindestens genauso schwieriges GX Objekt wäre NGC101 in UMa. Geht sogar durch den Zenit, wo der Himmel am transparentesten und dunkelsten ist i.a.

Im Cirrus könntest Du versuchen, ob du die Tringualar Wisp sehen kannst (schwächer als die Hauptnebel und etwa 1/3 von der 52-Cyg Wolke entfernt).
Ggf. mal einen 'Schwarzen Sack' (leichte aber dunkle Decke o.ä.) über Kopf und Okular ziehen und so gegen Umgebungslicht abschirmen...

Den Crescent Nebel NGC 6888 habe ich tatsächlich mehrmals versucht, vergessen das zu erwähnen, konnte ihn aber nicht ausfindig machen, nicht mit dem UHC-Filter und auch nicht mit dem Oiii-Filter. Da war wohl die Himmelsgrenze erreicht.
Von Mayall II habe ich noch nie etwas gehört, den werde ich dann nächstes Mal versuchen.

NGC 101 liegt laut Stellarium im Sternenbild Bildhauer, meinst du M101?

Tringualar Wisp werde ich auf jeden Fall versuchen, der Cirrusnebel an sich war diese Mal aber quasi meine erste Sichtung, da habe ich mich mehr auf die beiden Hauptkomponenten konzentriert.
Brauche ich dafür evtl. mehr Austrittspupille? Damit die Filter noch effektiver arbeiten, oder einfach nur besseren Himmel?

Die gleiche Frage stelle ich mir beim Nordamerika-Nebel.

Ich liebäugle noch mit einem ~30mm UWW Okular.

Das Umgebungslicht habe ich im Garten jetzt eigentlich ganz gut im Griff, bzw. ausgesperrt.

Weiters solltest Du FieldSweeping versuchen als Beobachtungstechnik !

Auch von Field Sweeping habe ich bisher nichts gehört, vielleicht habe ich es aber auch schon unbewusst genutzt.
Das ist ja in etwa wie das hin und her schauen.

Zu den Okularen würde ich mir (z.B.) sowas hier ausrechnen und angeben:
XWA-5mm/365x/0.27°/1.1mmAP

Werde ich beim nächsten Mal so angeben.


Vielen Dank für die Verlinkungen, ich werde mal etwas stöbern.

PS:
Allen Text in Bold face zu erfassen wirkt optisch etwas unangenehm 'laut'. Nur die Überschriften wäre optimal. ;) Ansonsten aber gute Struktur, finde ich. :y:

Was den Text an geht, das ist richtig, ich habe mir bei den Formulierungen etwas von KI helfen lassen , hatte nicht mehr drauf geachtet, dass alles fett geschrieben ist.


Viele Grüße

Dennis
 
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Hallo Dennis,

leider habe ich nun nach Lesen der gesamten vorherigen Unterhaltung das fahle Gefühl, dass mir eine Mogelpackung aufgetischt wurde. Ich bin mir sicher, dass Du das auch ohne KI hinbekommst und dass das dann sogar besser wäre. Ein Beobachtungsbericht sollte doch die durch die Person erlebten Beobachtungen und Gefühle wiedergeben. Die Person selbst färbt durch ihre Formulierungen die Stimmung ein. Alles andere ist nur vorgekautes, bereits geschriebenes, Widerhallendes. Markiere alle Ampeln, verstehst Du?

CS,
Henning
 
Hallo Dennis,

leider habe ich nun nach Lesen der gesamten vorherigen Unterhaltung das fahle Gefühl, dass mir eine Mogelpackung aufgetischt wurde. Ich bin mir sicher, dass Du das auch ohne KI hinbekommst und dass das dann sogar besser wäre. Ein Beobachtungsbericht sollte doch die durch die Person erlebten Beobachtungen und Gefühle wiedergeben. Die Person selbst färbt durch ihre Formulierungen die Stimmung ein. Alles andere ist nur vorgekautes, bereits geschriebenes, Widerhallendes. Markiere alle Ampeln, verstehst Du?

CS,
Henning
Hallo,

also eine Mogelpackung ist das nicht, das ist schon mehrfach korrekturgelesen und von mir angepasst worden.

Ich hatte einfach schon während der Nacht alles Gesehene der KI mitgeteilt, sie mir wiederum, was ich noch schauen könnte und worauf ich achten soll.
Welcher Filter besser einsetzbar ist usw.
Dann habe ich einfach gesagt, dass ich aus allem Besprochenem einen Beobachtungsbericht erstellt bekommen möchte.

Das finde ich halt sehr komfortabel, dann steht das Grundgerüst direkt, was mir nicht gefällt, ändere ich dann ab.
Sicher wäre das auch ohne KI möglich, ich habe es mir einfach einfach gemacht.

Viele Grüße

Dennis
 
Hey,

ich stimme da Henning zu weiten Teilen bei. Niemand will hier mit 'Chatbots' reden, und sie für Personen halten. Das ist hier noch NICHT der Fall, aber selbst der Hauch eines Zweifels würde zu starker Ablehnung führen, denke ich. Ich wäre also recht vorsichtig damit und würde raten Deinen menschlichen Anteil hierbei drastisch zu erhöhen ! Ausserdem: sag es vorher, dann wirst Du nicht 'ertappt'. Das ist auch schonmal viel wert.

Wenn auch - zugegeben - diese Anwendung von KI zum Beobachten ein Stück weit (!) innovativ ist. Man darfs nur nicht übertreiben...! (was Du meiner Einschätzung nach aber schon hast). Kritiklos werden ist ein NoGo gegenüber KIs. Mir kam Dein Text auch gleich etwas sehr 'geleckt' vor, aber vielleicht ist ja hier jemand, der gut strukturieren kann... ?! Naja...

Auch als persönliche Erinnerung (zum später mal lesen) kann Dir ein KI-generierter Text ja NIE dienen, übrigens. Du bestiehlst DIch also ein Stück weit selber damit. Vorschlag: Denk drüber nach. ;)

lg, Peter
 
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Zur Sache 'Beobachten':

- Ja natürlich M101, sorry.
- Crescent kannst Du unter 21.3mpsas Himmel mal probieren. Er braucht aber unbedingt OIII Filterung.
Und: man muss anhand der Sterne ggf. festnageln, wo er genau steht. Dann ggf. FieldSweeping einsetzen, wenn grenzwertig...
- 30mm Okular(ES 82° 30mm) in Deinem Fall njet (sonst: ja !), da Du ja schon das 24mm hast, der Unterschied ist zu klein. Die AP ist grösser, ja, aber das 24mm ist zuuuu ähnlich in allen Specs hierbei. I.a. ist AP=3mm (f=14mm bei Dir) erstmal ziemlich gut für schwache Objekte, ausser man will eben mehr Detail... die längste Brennweite ist gut für Suche + Grossobjekte (Nordamerika ja).
- Grob stimmt die LPM, 21.3 wären zu 21.05 ein DEUTLICH sichtbarer Unterschied + Gewinn ! Unbedingt ausprobieren.
- Ein SQM-L wäre mittelfrist auch eine gute Anschaffung.

lg, Peter
 
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Zur Sache KI: Das macht mich einfach nur traurig und verdirbt mir sofort jede Freude an diesem Thread.

Zur Sache OIII: Dennoch will ich kurz hier menschliche Erfahrung beitragen. Die Blautransmission des Okulars macht was aus. Deshalb - und weil 7mm Austrittspupille bei wirklich enger Filterung durchaus eine gute Sache ist, ich denke hier an 6 Nanometer Halbwertsbreite und enger - kann ich das Hyperion 31mm empfehlen.

Es hat sich in meiner Praxis immer wieder gezeigt, dass die Hyperion 31 und 36 eine besonders gute Transmission im Blauen (somit für blaue Reflexionsnebel, H-Beta sowie OIII) haben, verbunden mit sehr angenehmem Einblickverhalten. Das gleicht die bei F4,7 schlechte Randabbildung aus, bei Linienfilterung allemal.

Gruß, Christopher
 
Hallo,

es tut mir Leid euch hier KI formulierte Texte aufgetischt zu haben, das werde ich in Zukunft unterlassen.

Zur Sache 'Beobachten':

- Ja natürlich M101, sorry.
- Crescent kannst Du unter 21.3mpsas Himmel mal probieren. Er braucht aber unbedingt OIII Filterung.
Und: man muss anhand der Sterne ggf. festnageln, wo er genau steht. Dann ggf. FieldSweeping einsetzen, wenn grenzwertig...
- Grob stimmt die LPM, 21.3 wären zu 21.05 ein DEUTLICH sichtbarer Unterschied + Gewinn ! Unbedingt ausprobieren.
- Ein SQM-L wäre mittelfrist auch eine gute Anschaffung.

lg, Peter

Ich habe noch nicht so viel Erfahrung mit verschiedenen Himmelsqualitäten. Werde in Zukunft aber auf jeden Fall mal zu dem besseren Spot fahren.
Bis dahin möchte ich aber noch etwas mehr Routine haben in Sachen, was brauche ich, wie lege ich mir das bereit usw.
Vielleicht ist es aus dem Garten ja doch möglich den Crescent Nebel und M101 ansatzweise zu sehen.
Über ein SQM-L habe ich schonmal nachgedacht, aktuell habe ich aber noch gar nicht mehrere Plätze die ich damit vergleichen könnte.

- 30mm Okular(ES 82° 30mm) in Deinem Fall njet (sonst: ja !), da Du ja schon das 24mm hast, der Unterschied ist zu klein. Die AP ist grösser, ja, aber das 24mm ist zuuuu ähnlich in allen Specs hierbei. I.a. ist AP=3mm (f=14mm bei Dir) erstmal ziemlich gut für schwache Objekte, ausser man will eben mehr Detail... die längste Brennweite ist gut für Suche + Grossobjekte (Nordamerika ja).

Zur Sache OIII: Dennoch will ich kurz hier menschliche Erfahrung beitragen. Die Blautransmission des Okulars macht was aus. Deshalb - und weil 7mm Austrittspupille bei wirklich enger Filterung durchaus eine gute Sache ist, ich denke hier an 6 Nanometer Halbwertsbreite und enger - kann ich das Hyperion 31mm empfehlen.

Es hat sich in meiner Praxis immer wieder gezeigt, dass die Hyperion 31 und 36 eine besonders gute Transmission im Blauen (somit für blaue Reflexionsnebel, H-Beta sowie OIII) haben, verbunden mit sehr angenehmem Einblickverhalten. Das gleicht die bei F4,7 schlechte Randabbildung aus, bei Linienfilterung allemal.

Gruß, Christopher

Meine Überlegung zu den Okularen war, das ES 24mm 82° Okular gegen ein 30mm Okular wie bspw. das neuere Houdini 30mm 80° auszutauschen.
Damit könnte ich die größere AP von 6,4mm und die (vielleicht) bessere Randabbildung mitnehmen. Zum Aufsuchen ist das größere Feld sicherlich auch nicht schlecht. Ich kann aber nicht einschätzen wie groß der Unterschied ist. Außerdem ist das schon relativ teuer.

Mein Astronomik Oiii Filter hat 12Nm Breite, der UHC 25Nm, die sind also nicht so extrem eng.

Die beiden Hyperion hatte ich wegen der Randabbildung nicht so auf dem Schirm, das mit der Blau-Transmission hört sich gut an, ebenso dass das EInblickverhalten gut ist.
Da bin ich bis jetzt mit den ES 82° Okularen gut zufrieden, da gefällt mir das Einblickverhalten besser als beim 17,5mm Morpheus. Da bekomme ich recht schnell Kidneybeaning.

Generell zu den Filtern. Ich finde der Oiii Filter macht das Bild schon gewaltig dunkel. In Verbindung mit dem Morpheus 17,5mm/69x/3,7mm AP ist mir das irgendwie schon zu dunkel um unangestrengt zu beobachten. Liegt das an mir, bzw. mangelnder Dunkeladaption, oder ist das generell normal?

Viele Grüße

Dennis
 
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