Hajime
Mitglied
Hallo liebe Foristen,
ich hatte heute Nacht die Gelegenheit bei mondloser Nacht, außerhalb der Stadt zu beobachten.
Mein Hauptbeobachtungsziel waren Mars und Saturn und ich wollte nun meinen Baader Sky Surfer 3 im Einsatz testen.
Teleskop auf den Jupiter ausgerichtet um den Sucher zu kalibrieren. Schon bei einer Vergrößerung von 48 konnte man erkennen, dass das ein Scharfstellen und Kontrastreiches Bild nicht möglich ist.
Zusätzlich hatte ich eine Art von Spikes vom Jupiter und Mars im Bild, selbst als ich noch weiter von diesen Enfternt war. Mein erster Gedanke war mein Okular bzw. Objektiv ist beschädigt. Es trat aber später nicht mehr auf.
Jupiter war also ein ernüchternes Bild (mal wieder
).
Langsam stellt sich mir die Frage ob entweder mein Teleskop nicht einwandfrei funktioniert (z.B. Kalibrierung), meine Okulare einfach schlecht sind (Standard Okulare + Omegon 6mm) oder meine Probleme beim Einblick dafür zuständig sind.
Bei meiner besten Beobachtung von Jupiter konnte ich gerade so den großen Roten Fleck erkennen. Der Detailgrad den andere Foristen beschreiben konnte ich bisher noch nicht beobachten.
Ich habe auf den Mars geschwenkt. Ich konnte nur einen flächigen
roten Stern erkennen. Es waren keine Details zu erkennen, auch nicht bei größeren Vergrößerungen.
Bei Saturn ergab sich ein anderes Bild. Scharfstellen ging natürlich trotzdem nicht, aber beide Henkel waren gut zu erkennen.
Ein toller Anblick bei Saturn.
Danach habe ich verschiedene Deep Sky Objekte angepeilt. Aber anscheinend war es trotzdem noch zu hell in der Umgebung. Viele waren gerade so als schwammiger Fleck zu erkennen.
Der Herkules-Haufen war ein toller Anblick. Das Anpeilen mit dem Rotpunkt-Sucher ging gut von der Hand.
Scharfstellen war auch hier relativ schwierig. Man konnte aber viele Einzelsterne erkennen. Ein schöner Gedanke, dass man in einem Moment 300.000 Sterne gleichzeitig sieht.
Ich war von der Form des Haufens doch sehr erstaunt. Auf Bildern (ich rede jetzt nicht von Hubble und Co.) sieht man immer eine Kugelige Form mit einem relativ hellen Kern.
Ich konnte zwar einen helleren Kern beobachten, die Randbereiche sahen eher so aus, als wäre ein Tinenkleks zerlaufen.
Als ich den Nordamerika-Nebel anpeilte konnte ich leider garnichts erkennen.
Ich habe mit einem Dobson 200/1200 mit 25 / 10 / 6 Okularen beobachtet.
Vielleicht hat der Ein oder Andere einen Beobachtungstipp für mich.
Gruß
Sebastian
ich hatte heute Nacht die Gelegenheit bei mondloser Nacht, außerhalb der Stadt zu beobachten.
Mein Hauptbeobachtungsziel waren Mars und Saturn und ich wollte nun meinen Baader Sky Surfer 3 im Einsatz testen.
Teleskop auf den Jupiter ausgerichtet um den Sucher zu kalibrieren. Schon bei einer Vergrößerung von 48 konnte man erkennen, dass das ein Scharfstellen und Kontrastreiches Bild nicht möglich ist.
Zusätzlich hatte ich eine Art von Spikes vom Jupiter und Mars im Bild, selbst als ich noch weiter von diesen Enfternt war. Mein erster Gedanke war mein Okular bzw. Objektiv ist beschädigt. Es trat aber später nicht mehr auf.
Jupiter war also ein ernüchternes Bild (mal wieder
Langsam stellt sich mir die Frage ob entweder mein Teleskop nicht einwandfrei funktioniert (z.B. Kalibrierung), meine Okulare einfach schlecht sind (Standard Okulare + Omegon 6mm) oder meine Probleme beim Einblick dafür zuständig sind.
Bei meiner besten Beobachtung von Jupiter konnte ich gerade so den großen Roten Fleck erkennen. Der Detailgrad den andere Foristen beschreiben konnte ich bisher noch nicht beobachten.
Ich habe auf den Mars geschwenkt. Ich konnte nur einen flächigen
roten Stern erkennen. Es waren keine Details zu erkennen, auch nicht bei größeren Vergrößerungen.
Bei Saturn ergab sich ein anderes Bild. Scharfstellen ging natürlich trotzdem nicht, aber beide Henkel waren gut zu erkennen.
Ein toller Anblick bei Saturn.
Danach habe ich verschiedene Deep Sky Objekte angepeilt. Aber anscheinend war es trotzdem noch zu hell in der Umgebung. Viele waren gerade so als schwammiger Fleck zu erkennen.
Der Herkules-Haufen war ein toller Anblick. Das Anpeilen mit dem Rotpunkt-Sucher ging gut von der Hand.
Scharfstellen war auch hier relativ schwierig. Man konnte aber viele Einzelsterne erkennen. Ein schöner Gedanke, dass man in einem Moment 300.000 Sterne gleichzeitig sieht.
Ich war von der Form des Haufens doch sehr erstaunt. Auf Bildern (ich rede jetzt nicht von Hubble und Co.) sieht man immer eine Kugelige Form mit einem relativ hellen Kern.
Ich konnte zwar einen helleren Kern beobachten, die Randbereiche sahen eher so aus, als wäre ein Tinenkleks zerlaufen.
Als ich den Nordamerika-Nebel anpeilte konnte ich leider garnichts erkennen.
Ich habe mit einem Dobson 200/1200 mit 25 / 10 / 6 Okularen beobachtet.
Vielleicht hat der Ein oder Andere einen Beobachtungstipp für mich.
Gruß
Sebastian