Berwertung von einen Bresser Teleskop

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

MichaelVier75

Mitglied
Hallo!

Ich möchte mir nächstes Jahr ein Bresser Messier AR-90 90/900 EXOS1 Teleskop zulegen. Ist dieses Teleskop gut geeignet um Mond, Jupiter, Mars und Galaxien beobachten durch zuführen.

Das Bresser Messier AR 90 kostet bei Bresser in Onlineshop 375€ habe aber bisher noch keine Bewertungen für dieses Teleskop gefunden.

Habe noch ein TCM Teleskop in Keller zustehen aber irgendwie hat es schrottwert. Hatte damit nicht die erwünschten erfolge die ich mir vorgestellt hatte, zum einen hatte ich den Mond anvisiert und statt ein klares Bild von den Mondkrater zubekommen hatte ich entweder ein unscharfes Bild oder aber ein viel zu verwackeltes Bild. Ich weiß das es Teleskope gibt die, die Erdrotation ausgleichen tut aber welche das sind habe ich auch keine ahnung.

Mir fehlt sehr viel wissen was die Astronomie angeht und auch was Teleskope angeht, gibt es Bücher wo man alles lernen kann um in die Astronomie einzusteigen um genug zu wissen um Planeten und Sterne zubeobachten?

Brauche ein paar Tips und Ratschläge die mir helfen erfolgreich in die Astronomie einzusteigen.

LG Michael
 
Hallo Michael,

für das gleiche Geld bekommst Du mehr als die doppelte Öffnung und die 5-fache Helligkeit mit einem 200/1200 Newton auf Dobson-Montierung. Mit einem solchen Newton geht sehr sehr viel mehr als mit dem Bresser Refraktor.

Mit 90mm Öffnung sind Galaxien und Kugelsternhaufen zu dunkel und Planeten und planetarische Nebel zu klein. Zwei, drei größere Emissionsnebel (z.B. M17, M42) bei geringerer Vergrößerung (und dadurch mehr Bildhelligkeit) sind noch drin. Ansonsten macht eine solche Öffnung eigendlich nur an offenen Sternhaufen (z.B. Plejaden) und am Mond wirklich Spaß, weil hell und groß.

EDIT: so richtig habe ich mit 102/820 angefangen, aber recht schnell festgestellt, daß mir das visuell bei weitem nicht reicht. So habe ich heute einen Dobson. Viel mehr Öffnung für dasselbe Geld.

Guck mal http://www.binoviewer.at/beobachtungspraxis/teleskopvergleich_jupiter.htm
und die Links dort ganz unten.
Und http://www.svenwienstein.de/HTML/einsteiger-ecke.html

Gruß
Markus
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Michael,


ich bin selbst neu in der Astronomie aber schon seit vielen
Jahren in der Fotografie tätig und kann nur sagen, dass
es gute Optik nur gegen SEHR VIEL GELD gibt und alles was
so dazwischen liegt eigentlich eher unbefriedigend ist,
wenn man sehr hohe Ansprüche hat.
Der Haken ist bei der Sache, wie ich auch mit Teleskopen
und der dazu gehörigen Optik immer wieder und mehr fest-
stelle, dass es häufig der Mangel an Geduld ist, der einen
daran hindert das Equipment ordentlich auszureizen um dann
irgendwann festzustellen, was die richtige Ausrüstung
überhaupt leisten kann(Dann gehts los mit dem VIEL GELD
ausgeben für Equipment).

Um zu deinem TCM Teleskop zu kommen, ich hab vorhin aus
Spaß mit einem TCM Teleskop 76/700 Newton mit uralt
AZ Montierung freihand mit einem Handy dieses Bild durch
das Okular(12,5mm) mit geringer Vergrößerung geschossen :

http://imageshack.us/photo/my-images/832/sert3.jpg/

Wie man sieht kann man schon ordentlich was sehen und wenn
man alles vernünftig einstellt und festzieht kann man sogar
freihand Bilder schießen oder sogar bis zu 140X vergrößern.


Es ist daher garkeine schlechte Idee mit nem kleinen Rohr
Anzufangen und später erst ein wirklich größeres zu kaufen
wenn man genau weiß was man damit alles anrichten kann.
Ich wünsche dir aber allen Spaß bei dem Hobby denn es ist
ein wirklich tolles !

Gruß, Shahin
 
Hallo!

Das TCM Habe ich noch, aber wo drauf ich aus bin ist einfach nur ein wackelfreies Bild zubekommen. Habe gelesen das beim aufbau eines Teleskop nicht das Rohr wichtig ist sondern das Stativ. Habe auch gelesen das die Erdrotation eine große Rolle spielt um klare Bilder zubekommen und es gibt Teleskope die, diese Erdrotation ausgleichen können, nur welche das sind weiß ich leider nicht mehr. Ich weiß nur das es eins von Bresser war.

Zu dem Bresser Teleskop möchte ich mir später dann noch ein Okular Kaufen was man an PC anschließen kann gibt es auch bei Bresser.

Noch eine Frage! Wie muss man bei den TCM den Spiegel und das Kreuz einstellen weil ich das Kreuz demoniert hatte und den Spiegel hatte ich vesucht einzustellen wenn ich jetzt durchschau sehe ich das kreuz.

Wie gesagt ich habe von einstellung null ahnung deswegen will ich mir das Bresser kaufen damit ich von vorne anfangen kann alles richtig zu machen.

LG Michael
 
Hi Michael,

welche Montierungstypen die Erdrotation ausgleichen können, sagt Dir Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Montierung

Um ein gleichmäßig ruhiges Bild bei der Nachführung zu haben, braucht die Montierung allerdings einen Motor. Den hat das von Dir ausgewählte Bresser nicht. Bei dem müßtest Du von Hand an den biegsamen Wellen drehen. Läßt sich vielleicht nachrüsten.
Schau auch mal bei http://www.deepsky-brothers.de/Parallaktische Montierung.htm vorbei.

Klare Bilder bekommt man auch mit einem Dobson. Man führt ihn nicht kontinuierlich nach sondern schubst ihn immer ein Stück weiter und läßt das beobachtete Objekt durch das Gesichtsfeld gleiten. Ist dann auch ruhig und klar.

Wie gesagt ich habe von einstellung null ahnung deswegen will ich mir das Bresser kaufen damit ich von vorne anfangen kann alles richtig zu machen.
Dann besorg Dir erst mal Ahnung und kauf' hinterher. Sonst kaufst Du zweimal. Ich wüßte mit einem f/10 Achromaten mit 90mm Öffnung nicht viel anzufangen (außer vielleicht in Nachbarins Schlafzimmer).

Gruß
Markus
 
Welches Teleskop würdet ihr mir den empfehlen?

Sollte aber die gleiche Aufbau Art haben wie das Bresser Messier haben wo das Okular unten ist und nicht an der Seite weil damit Kamm ich nicht zurecht, das TCM war so eins wo das Okular an der Seite ist ich möchte eins haben wo das Okular unten ist.

Bitte genaue bezeichung das ich mir das auch anschauen und Preise vergleichen kann und auch bestellen kann wenn es soweit ist. Es reicht 8" Dobson weil da finde ich 20verschiedene Teleskope aber da weis ich immer noch nicht weches gut ist bzw zu empfehlen ist.

Danke im voraus

Lg Michael
 
Hi,

am besten, Du gehst mal auf ein Teleskoptreffen und schaust Dir die dortigen Teleskope mal live an und durch sie durch. Oder Du gehst zu einem Astronomie-Stammtisch in Deiner Nähe und lädst Dich bei den Leuten mal für einen Beobachtungsabend in ihr Zuhause ein.

Mal ein bißchen was zu Teleskopen, ihren Eigenschaften und Seiteneffekten:
Ein Teleskop, bei dem man hinten und nicht vorne seitlich reinschaut, ist ein Refraktor oder ein Cassegrain.
Refraktoren werden mit zunehmender Öffnung schnell sehr teuer, lang und schwer.
Cassegrains dagegen bleiben kurz, der Preis bleibt moderat, aber ihre Brennweite ist sehr viel höher als bei Newtons (seitlicher Einblick vorne) und Refraktoren. Wegen der hohen Brennweite ist ihr Einsatzgebiet etwas beschränkt.

Die Vergrößerung eines Teleskops berechnet sich ja aus Teleksop-Brennweite dividiert durch die Okularbrennweite.
Für jedes Teleskop gibt es eine Minimalvergrößerung und eine Maximalvergrößerung.

Die Maximalvergrößerung ergibt sich rechnerisch aus grob 2x dem Öffnungsdurchmesser in Millimeter (bei einer guten Optik). Bei 200mm Öffnung wäre das also 400x. In Mitteleuropa ist eine solche Vergrößerung aber nur rel. selten nutzbar, weil die Luftunruhe (das Seeing) zu stark ist und das Bild deshalb nicht mehr scharfzustellen ist. Mehr als 200x geht nur manchmal.

Die Minimalvergrößerung ergibt sich aus der größtmöglich nutzbaren Austrittspupille (Durchmesser des Lichtkegels, der aus dem Okular austritt, je größer, desto heller das Bild). 7-8mm sind hier die Grenze. Ist die Austrittspupille größer, geht Licht verloren, weil die Pupille des eigenen Auges bei optimaler Anpassung an die Dunkelheit nicht größer wird.
Die Austrittspupille errechnet sich aus Okularbrennweite dividiert durch das Öffnungsverhältnis des Teleskops (Brennweite dividiert durch Öffnung in Millimeter).

Bei manchen Teleskopen begrenzt nicht die Austrittspupille die Minimalvergrößerung sondern der verwendbare Okulardurchmesser. Bei dem Bresser 90/900 Refraktor z.B. können keine Okulare mit 2" (2 Zoll) Durchmesser verwendet werden. Die größte Austrittspupille von gerade mal 4mm bei einer Vergrößerung von 22,5x erreicht man dort mit einem 1,25" 40mm Plössl (40mm/(900mm/90mm)=40mm/10=4mm). Okulare in 1,25" mit einer längeren Brennweite als 40mm sind kaum aufzutreiben.

Ein Newton mit 200mm Öffnung, 1200mm Brennweite und einer 2" Okularaufnahme (Okularauszug, OAZ) z.B. erreicht mühelos die maximale Austrittspupille von 7-8mm. Das Öffnungsverhältnis bei diesem Teleskop liegt bei 6 (auch f/6 geschrieben). Mit einem 2" 42mm Okular erreicht man eine Austrittspupille von 7mm bei 28,5x, mit einem 2" 48mm Okular Austrittspupille von 8mm bei 25x.

7-8mm Austrittspupille ist in unsrere Region nur in extrem dunklen Gebieten nutzbar, z.B. in einigen Region der damaligen Ostzone (DDR), weil ansonsten der Himmel wegen der Lichtverschmutzung zu hell ist und die Objekte in der Lichtverschmutzung verschwinden (absaufen). Oder man nutzt Nebelfilter wie einen OIII-Filter, dann ist eine so große Austrittspupille auch nutzbar, z.T. sogar aus der Großstadt heraus (sofern man dort seine Augen ausreichend dunkeladaptiert bekommt).

5-6mm Austrittspupille sollten aber bei guten Landhimmel gut nutzbar sein. Eine große Austrittspupille braucht man für lichtschwache flächige Objekte wie die Andromedagalaxie und Emissionsnebel wie den Orionnebel oder den Nordamerikanebel. Bei zu kleiner Austrittspupille werden sie zu dunkel.

Ein Cassegrain z.B. mit 200mm Öffnung und 2000mm Brennweite und 2" Okularaufnahme schafft auch nur maximal eine 400x Vergrößerung, wie ein 200/1200er Newton, braucht dazu aber keine so kurzbrennweitigen Okulare wie der Newton selber Öffnung. Beim Cassegrain reicht ein 5mm Okular, beim Newton müßte es ein 3mm Okular sein. Je kürzer die Okularbrennweite, desto anstrengender der Einblick im unteren bis mittleren Preissegment.

Ein solches Cassegrain besitzt eine maximale Austrittspupille von 5,5mm an einem 55mm Plössl, und das bei 36x Vergrößerung (inwieweit ein 55mm Plössl an einem solchen Teleskop Sinn macht, kann ich aber nicht sagen).

Die Austrittspupille entscheidet, wie hell das Bild ist. Die Vergrößerung entscheidet, wie groß ein Objekt im Okular erscheint. Je höher man an einem Teleskop vergrößert, desto kleiner wird die Austrittspupille, desto dunkler wird das Bild. Reine Physik.
Bei derselben Vergrößerung zeigt das Teleskop mit der größeren Öffnung das hellere Bild. Doppelter Durchmesser = vierfache Helligkeit (für die Helligkeit ist ja die Fläche entscheidend, A=r²*pi).
Man entscheidet am jeweiligen Objekt, wie hoch man vergrößert, um es im Auge auflösen zu können. Ist das Bild aufgrund einer zu kleinen Öffnung zu dunkel, sieht man es trotz der Vergrößerung dennoch nicht.

Zurück zur Teleskopauswahl und vor allem den Kosten:
Für's Geld bekommst Du mit einem Dobson die größte Optik, also das hellste Bild. Allerdings mußt Du den Dobson mit der Hand führen (dem Objekt Stück für Stück hinterherschubsen). Bis 200x ist das eigendlich auch für Grobmotoriker zu machen. Darüber braucht man etwas mehr Feingefühl, ist aber auch zu machen. Ich habe auch schon 800x nachgeschubst und bin eher Grobmotoriker.

Liegt Dir das Nachschubsen nicht (erst mal ausprobieren, es braucht etwas Übung dazu, nicht gleich aufgeben), dann kommst Du um eine motorisierte Nachführung nicht herum. Dann wird's bei ausreichender Öffnung (für mein Dafürhalten nicht unter 200mm für Deep Sky) aber teurer als €375,-. Du hast dann die Wahl zwischen einem
- Newton auf motorisierter Dobson-Montierung
- Newton auf motorisierter parallaktischer Montierung
- Schmidt-Cassegrain auf motorisierter parallaktischer Montierung
- Schmidt-Cassegrain auf motorisierter azimutaler Montierung
- Maksutov-Cassegrain auf motorisierter parallaktischer Montierung
- und noch ein paar Exoten wie Maksutov-Newton, Ritchey-Chrétien, Dall Kirkham auf motorisierter parallaktischer Montierung.

Welches Du nimmst, mußt Du wissen. Die eierlegende Wollmichsau, gibt's aber nicht.
Ich würde für den Anfang einen 8" f/6 Dobson mit 2" Auszug und Mikrofokussierer nehmen. Ich kenne die Marken GSO, Orion, Orion UK, Skywatcher etc. nicht bzgl. Dobson. Ich nehm' auch nicht alles immer von der Stange. Aber man kann schon sagen, je teurer, desto höher die Qualität (mechanisch und vor allem optisch). Ob man die optische Qualität dann auch nutzen kann, ist eine Frage des Beobachtungsstandorts, des eigenen Könnens (Justage und Beobachten will gelernt sein) und der Größe des Portemonnaies, was die Okularausstattung angeht (bei der Teleskopanschaffung allein wird es nicht bleiben).

Gruß
Markus
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo!

Habe mal nach ein Dobson Teleskop gesucht und habe folgendes gefung und möchte von euch wissen ob dieses Teleskop eurer Meinung eine gute Wahl ist um Beobachtungen von DeepSky, Planeten wie Jupiter,Mars,Saturn usw. ,Mond zu beobachten.

Hier das Teleskop: Skywatcher Skyliner 200P Classic 8 Dobson 203/1200

Wenn dieses besser ist als das oben in Thema stehende Bresser würde ich diesen kaufen.

Danke für eure antworten!
 
Hallo Michael,

„besser“ als der Bresser ist es subjektiv, wahrscheinlich sogar objektiv – aber ob es DAS Teleskop für DICH ist, kann hier keiner schlussendlich sagen.

Brich es nicht über dein Knie, beherzige Markus Ratschläge, in seiner ausführlichen Mail stehen Mengen sinnvoller Hinweise. Der beste steht gleich im Einleitungssatz: Sieh dir die Geräte live an, das geht bestimmt auch in Homburg.

Deinen Wunsch nach sofortigem Loslegen versteht hier jeder :-) Das ist der Virus! Aber Geduld gehört dazu, das ist besterdings ein Leitfaden des gesamten Hobbys – je früher man es verinnerlicht, desto hilfreicher. Und die dunkle Jahreszeit beginnt grad erst.

Ahoi, Olaf
 
Kenne nur ein Gruppe von Sternkucker glaube aber nicht das die Teleskope haben weil die eine Sternwarte haben, wo die sich immer treffen.

Und dort hinzufahren sind das gute 50-60km und wenn ich dort hinfahren würde wer sagt mir das die auch Einsteiger teleskope haben, ich denke mal das die mir mehr wissen bei bringen können aber bei der Teleskop aus Wahl können die mir bestimmt auch nicht weiter helfen.

Wo die Sternwarte ist, ist es sehr dunkel, sie liegt mitten im Wald auf einen Berg und drumherum sind nur dörfer keine klein und auch keine großstädte. Vielecke Schließe ich mich an nur die verlangen Mitgliedsgebühren.

Woll nur wissen ob diesen Dobson gute eigenschaften besitzt.

Lg Michael
 
Hi,

Zitat von MichaelVier75:
Hier das Teleskop: Skywatcher Skyliner 200P Classic 8 Dobson 203/1200

Wenn dieses besser ist als das oben in Thema stehende Bresser würde ich diesen kaufen.
mit einem solchen Dobson siehst Du auf jeden Fall erheblich mehr als mit dem Bresser Achromaten.
Wenn bei dem Skyliner ein 10mm (1,7mm AP) und 25mm (4,2mm AP) Okular dabei ist, kommst Du auf eine Vergrößerung von 120x und 48x. Ich würde mir noch ein 6mm Okular für 200x (1mm AP) holen, z.B. ein SWM (Blaukante bzw. Goldkante, von Skywatcher, Teleskop Service usw.) oder ein Planetary. Mit der Zeit und einem gesteigerten Interesse kommen neue, bessere, teurere Okulare, der eine oder andere Nebelfilter, ein Übersichtsokular in 2" mit z.B. 35mm oder 42mm usw.

EDIT: der Skyliner ist zwar die unterste Fahnenstange bzgl. Preis, den einen oder anderen Kompromiss wirst Du gegenüber teureren Teleskopen also schon eingehen müssen. Es ist aber nicht so, daß er nicht zu gebrauchen wäre. All die Händler hätten ihn dann ja schon längst aus dem Programm genommen.
Wenn es wo haken sollte, den Händler kontaktieren. Und pimpen lassen sich solche Teleskope ja auch noch (Tubus mit Velour auskleiden; OAZ tauschen; Rockerbox aus Multiplexholz mit Ebony Star und Teflon selber bauen).

Hol' Dir zu dem Dobson auch gleich noch einen Justierlaser und ein Chesire Justierokular.
Zur Newton-Justage siehe z.B. http://www.seeing1.de/2a_justage.html
Liest sich viel schlimmer, als es wirklich ist.

Gruß
Markus
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Michael,

man kann wohl nur erneut Olaf zitieren: "ob es DAS Teleskop für DICH ist, kann hier keiner schlussendlich sagen".
Die endgültige, für Deine Ansprüche und Einsatzumstände passende Entscheidung, kann Dir hier wohl niemand abnehmen.

Die ausführliche Antwort von Markus (um beispielsweise nur mal eine zu nennen) solltest Du Dir vielleicht nochmal etwas intensiver zu Gemüte führen, denn Deine letze Frage
"Woll nur wissen ob diesen Dobson gute eigenschaften besitzt" ??? macht in diesem Zusammenhang (sorry - will Dir nicht zunahe treten) wenig Sinn und ergibt auch keine neuen Aspekte, die nicht schon beantwortet wären.

Soweit ich das aus eigener Erfahrung beurteilen kann, ist ein einmaliger Besuch einer Sternwarte wohl auch nicht gleich mit einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft verbunden. Im Gegenteil, die meisten Sterngucker sind Neulingen gegenüber sehr aufgeschlossen und hilfsbereit und stehen mit Ratschlägen und vor allem praktischen Anschauungsunterricht gerne zur Verfügung.

In diesem Sinne wünsche ich Dir eine Deinen Ansprüchen entsprechende Kaufentscheidung. Aus eigener Erfahrung kann ich noch hinzufügen, dass man als Einsteiger mit einem 8 Zoll Dobson nicht wirklich was verkehrt machen kann.

Viele Grüße
Peter




 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben