Servus Torsten,
kann Dir aus der über hundert Jahre alten Volkssternwarte in Regensburg berichten, wie die das damals gemacht haben. Die Dachplattform ist über dem 5. Stock, dort ist ein entkoppeltes Fundament, die ursprüngliche Säule steht noch, nur eine neue Liebscher Monti sitzt drauf und der Refraktor von Merz 6"f15 wurde durch einen gleich großen Lichtenknecker Vollapo ersetzt.
Unter der Säule ist eine Betonpyramide, die auf der Spitze steht, die oben liegende Basis ist geschätzte 2x2 Meter, bis zur unten liegenden Spitze werden es etwa 8 Meter sein (Geschoßhöhe ca 4 Meter, 2 Stockwerke). Bei dem Gebäude handelt es sich um ein Gründerzeithaus, mit entsprechend dicken Mauern. So etwas nachträglich in ein Gebäude einzubauen ist aufgrund der Statik nicht zu empfehlen. Als von Anfang an ins Gebäude integrirtes Fundament funktioniert es aber sehr gut. Während die Säulen auf der Dachterrasse keine hohen Vergrößerungen zulassen (hüpfende Kinder usw.) kann aus der Kuppel heraus mit höchster Vergrößerung beobachtet werden.
So long,
Gottfried