Hallo
Schon öfters habe ich hier im Forum gelesen , das viele
Schwierigkeiten haben, für ihre Anwendungen die richtigen
Leitungsquerschnitte zu berechnen.
Für mich als Elektromeister nicht so wirklich das Problem, aber vielleicht kann ich hier ein wenig Abhilfe schaffen.
Wenn wir anhand von diesem konkreten Beispiel ausgehen...
12 Volt, 2 Ampere ( reicht in der Regel bei einer EQ6 aus) und einer Länge der Leitung von 7 Metern.
Als erstes, was erwarten wir am Ende der Leitung? Wieso am Ende werden sich jetzt welche fragen, OK...
jede Leitung hat einen Widerstand, je Länger die Leitung umso höher der Widerstand der Gesamtleitung, nun gibt es diesem blöden Spannungsfall... je größer der Widerstand der Leitung ( Länge , Querschnitt , Material ) und je mehr Strom fließt -> desto größer der Spannungsfall- einfach gesagt hinten kommen nur noch bsp: 11,5 Volt an, obwohl vorne 12 Volt anliegen... DOOOOOOOF
Also , welchen Verlust gewähren wir unsere 12 Volt Versorgung... in der Regel rechnet man mit 1,5 %... das bedeutet 12 Volt vorne, hinten noch 11,8 Volt.
Daraus ergibt sich bei diesem beispiel laut dieser netten Seite
http://www.dieleitungsberechnung.de/?page_id=124
Cos Phi bei Gleichspannung immer = 1
das wir bei 7m doch lieber eine 4mm² Leitung nehmen sollten.
Es sei aber gesagt, das wir meistens etwas mehr als 12 Volt haben (Netzteil oder Batterie meistens 12,8) und uns evtl auch 3 % Verlust akzeptabel sind, aber mit Hilfe dieses netten Berechnungstools sollte jedem geholfen sein, seinen perfekten weg zur Montage seiner Sternwarte zu finden.
2x1mm² finde ich aber zu wenig

Für die 230 Volt Versorgung reicht in der Regel das Standart
1,5mm² aus .
Ich hoffe ich konnte etwas Unsicherheit nehmen und stehe gerne für Fragen bereit.
Mfg
Markus
PS: Ich werde es nächsten Sommer mal testen

ob meine Garage das hält...