Betrugsfall bei Kleinanzeigen etc.

Lt. dem Beitrag soll das im Lauf des Jahres bei Kleinanzeigen so kommen, wann das beim richtigen ebay kommt weiß ich nicht, da ich meinen Account mangels gewerblicher Verkaufsaktivität "reprivatisiert" habe und damit mein Verkäuferstatus futsch ist und ich die entsprechenden Updates nicht mehr bekomme. Ich vermute auch, dass das nicht mehr kostenlos sein wird, die Zeit der "umsonst"-Nutzung bei Kleinanzeigen wird - meine private Meinung - damit auch vorbei sein. Bislang war Kleinanzeigen ja i.d.R. kostenlos, der Drang mit der nun ausgeweiteten Involvierung in die Verkaufsvorgänge auch mehr Geld verdienen zu wollen dürfte zu unterstellen sein.

CS
Jörg
 
Mal ehrlich, wenn mir einmal 500 € von einem Betrüger rausgeschnitten worden sind, davon könnte man bis ins Jahr 2040 die Gebühren für die Treuhänderische Abwicklung durch Ebay zahlen. Ich finde es gut, wenn das Konzept Kleinanzeigen bleibt und die Treuhand kommt.
 
Hallo!

Lt. dem Beitrag soll das im Lauf des Jahres bei Kleinanzeigen so kommen...

Gibt es inzwischen schon, aber nur, wenn man von der App aus kauft und auch noch nicht für alle Kategorien. (ZEIT ONLINE | Lesen Sie zeit.de mit Werbung oder im PUR-Abo. Sie haben die Wahl.)

... wann das beim richtigen ebay kommt weiß ich nicht,..

Beim eBay in den USA (und wahrscheinlich anderen Ländern auch) gibt es das schon lange: Escrow | eBay.com
Ob das auch von uns aus funktioniert (für Käufe in den USA z.B.) müsste man mal ausprobieren. Vielleicht mal ein schönes 6 Zoll Starfire bestellen ;)

...Ich vermute auch, dass das nicht mehr kostenlos sein wird,...

Die Kleinanzeigen sind nach wie vor kostenlos, nur für die (freiwillige) Nutzung des Treuhandservices fallen Gebühren an, die vom Käufer zu tragen sind. Ein ehrlicher Verkäufer hat also keinen Nachteil, wenn er diese Zahlungsweise anbietet. Allerdings bekommt er sein Geld erst mit Verzögerung.

So einen Treuhandservice bieten etliche Online-Handelsplattformen schon lange. Z.B. Kleiderkreisel (heisst seit ein paar Tagen Vinted), Mädchenflohmarkt oder Vestiaire Collective (bei allen kaufe ich regelmässig Swatches für meine Sammlung, bei eBay sind die Preise leider inzwischen zu hoch). Funktioniert prima und die Gebühren sind nicht höher als bei Bezahlung mit PayPal, die ich mir dabei sparen kann, weil ich guten Gewissens per Überweisug bezahlen kann.

Viele Grüße
Maximilian
 
Auch wenn das jetzt dem Sascha und all den anderen Betrogenen nicht hilft:

Einen Treuhänder bei Geschäften mit Risiko einzusetzen ist schon seit ewigen Zeiten ein probates Mittel, sich vor drohenden Verlusten durch Betrug zu schützen. Das kling teuer und aufwändig, ist es aber nicht.

Genau darauf haben sich Unternehmen spezialisiert, die einfach, schnell und relativ günstig die Risiken von Handel zwischen Personen, die sich nicht kennen (und trauen) weitestgehend zu eliminieren.

PAYLAX zum Beispiel ließe sich spielend dazwischenschalten, und Betrüger wären sofort außen vor.
Ich bin dort registriert, das Registrieren hat nicht einmal eine Minute Zeit in Anspruch genommen.

Die wollen natürlich etwas abhaben von dem Kuchen, begnügen sich aber bei einem Warenwert von € 1.000,00 mit gerade einmal € 10,00. Zehn Euro für das Absichern von Tausend Euro!
Die Gebühr kann dem Käufer berechnet, dem Verkäufer abgezogen oder geteilt werden. Ganz einfach.
Kling doch vernünftig, oder?

Komischerweise nutzt kaum jemand diese Dienste.

Wäre das Nutzen solcher Dienste selbstverständlich, bräuchten wir uns über Betrug bei ebay & Co. nicht aufregen.

CS

Dietmar
 
Hallo Dietmar,

das war mir nicht mal bekannt. Danke für den Hinweis! Wir sind alle irgendwie "Bucht-zentriert"...

CS
Jörg
 
Warenwert von € 1.000,00 mit gerade einmal € 10,00. Zehn Euro für das Absichern von Tausend Euro!
Ja, und dein Geschäftspartner zahlt ebenfalls diese 10.00€ und ich denke darauf musst du deinen Geschäftspartner aufmerksam machen, es sei denn du übernimmst das und dann sind das eben 20.00€.
Dann noch Versandkosten. Muss man halt bezahlen!
Gruß *entfernt*
 
Also da finde ich Paylax doch echt ganz schön „saftig“ ... Gerade dann, wenn es um höhere Werte geht.
 
....Also da finde ich Paylax doch echt ganz schön „saftig“.....

Hallo Sascha,
jetzt versetzt Du mich aber ein wenig in Erstaunen.
Im Eingangsbeitrag beklagst Du, 700 Euro durch einen perfiden Betrug verloren zu haben.
Ich möchte Dir keinesfalls „wieder-einmal-hinterher-schlau“ daherkommen.
Aber wenn Du im Rückblick siehst, dass Du durch Einsatz von ungünstigenfalls € 14,00 die besagten 700 Euronen nicht verloren hättest........ findest Du das tatsächlich zu viel? Saftig?

Ich hätte eher erwartet, dass Du gern bereit gewesen wärst, mit € 14 Deine € 700 abzusichern,
wenn Du gewusst hättest, dass es möglich ist.

So kann man sich irren......

CS

Dietmar
 
Hat jemand schon mal Paylax angewendet und kann den Ablauf hier kurz mal schildern?
Insbesondere, wenn ich Käufer bin, muss der Verkäufer auch einen PAYLAX-Account nutzen?
Gruß *entfernt*
 
@ MeisterDee : Natürlich gebe ich ich Dir recht. Für 14€ hätte ich mich absichern können. Schöne Welt. Aber was glaubst Du, wie oft sich diese Art der "Absicherung" praktisch umsetzen und vereinbaren lässt ? Ich denke, wenn jemand Dich "abziehen" will, wird der jenige immer Schlupflöcher und Möglichkeiten finden. Genug kriminelle Energie und Wissen vorausgesetzt.
Und nein ... Du hast Dich natürlich nicht geirrt, Dietmar !!! ;) Und weiter oben dachtest Du ja auch selbst noch, Du könntest mit 10€ Deine 1.000€ Warenwert absichern. Defakto ist aber es der doppelte Einsatz ( Nicht böse gemeint )

In meinem Fall wäre die Absicherung günstig gewesen ... Stimmt. Wenn Du Dir jetzt einmal die Kostennote bei Paylax anschaust, dann siehst Du z.B. bei einer Summe von 3.000€ dort 60€ Gebühren auflaufen ( 30€ Käufer und 30€ Verkäufer ) Bei 4.000€ sind es 80€ Gebühren. Bei einer Kaution sind es 2% ( Somit das doppelte ) = 160€ Gebühren. Oder sehe ich das falsch ? Dafür darf das Unternehmen mit Deiner Kohle arbeiten und sich letztendlich bei einer eigenen Bank zinslich bereichern.
Das meinte ich mit "saftig". Klar hätte ich die 14€ gerne investiert, um meine 700€ zu retten. Umsetzbar gewesen wäre es definitiv nicht. Hätte Hätte ... Vom Chorus her gebe ich Dir recht. Und trotz allem : Ich finde es schön, dass hier diese Möglichkeiten angesprochen und diskutiert werden.

Fühle Deinen Tip bitte nicht durch meinen Kommentar entwertet.

Ganz liebe Grüße und CS
Sascha
 
Zuletzt bearbeitet:
Und weiter oben dachtest Du ja auch selbst noch, Du könntest mit 10€ Deine 1.000€ Warenwert absichern.
Hallo Sascha,
das denke ich auch immer noch. Im „Normalfall“, wenn die Kosten geteilt werden.
Deshalb schrieb ich auch, dass Dich das Absichern Deiner € 700 ungünstigenfalls €14 gekostet hätte, nämlich dann, wenn Du die Gebühr allein getragen hättest.

Wenn ich mir anschaue, welches Ausmaß der Betrug mittlerweile angenommen hat, und welch perfide Methoden -wie in Deinem Fall eindrücklich beschrieben- angewendet werden, dann komme ich zu dem Schluss, dass das Zwischenschalten von sichernden Instanzen irgendwann normal sein wird. Wie auch immer diese aussehen mögen. Da gibt es ja diverse Möglichkeiten.

Der ungeschützte Verkehr (ich meine natürlich Handelsverkehr) wird, wenn ich das richtig sehe, zur besonderen Vertrauenssache und somit vielleicht sogar in Zukunft zur Ausnahme.

Wir werden dann unsere Käufe und Verkäufe genau so absichern, wie wir bereits heute unser Hab und Gut gegen Diebstahl absichern. Da ist es ja bereits selbstverständlich, dass wir Schlösser benutzen und Versicherungen abschließen.

An Möglichkeiten wird es nicht mangeln, schließlich ist das auch wieder ein Riesengeschäft.

Viel besser wäre es natürlich, wenn es diese Betrügereien gar nicht gäbe, und die Menschen sich in allen Lebenslagen gegenseitig vertrauen könnten.
Aber leider sieht die Realität , wie wir alle wissen, anders aus.

Homo homini lupus est.

CS

Dietmar
 
Da bisher niemand meinen Post #133 beantworten konnte, ist Paylax eben nur eine Treuhandergesellschaft die verdienen will.
Ich werde bei Paypal bleiben, obwohl das auch keine absolute Sicherheit ist und es eben nirgends eine absolute Sicherheit im Leben gibt.
Gruß *entfernt*
 
Hallo Wolfgang,
Richtig, Paylax ist in jedem Fall „nur“ ein Unternehmen, das Geld verdienen will.
Aber nicht ohne Gegenleistung. Die bieten ihre Dienste an, und jeder kann sich überlegen, die Dienste in Anspruch zu nehmen, oder nicht.

Auch ich zahle und empfange Zahlungen zurzeit noch überwiegend über PayPal.
Ich werde aber jede Gelegenheit nutzen, über Paylax oder andere Treuhänder abzuwickeln.
Paylax erscheint mir in mehrerer Hinsicht besser als PayPal:

1. Es ist günstiger. Paylax nimmt bei Beträgen bis € 5000 maximal 2% des Umsatzes, bei Beträgen über € 5000 ist die Gebühr geringer (1,5%) Paypal nimmt 2,49% + 35 Cent.

2. Im Reklamationsfall bleibt das Geld in jedem Fall erst einmal auf dem Treuhandkonto.
Im Zweifel so lange, bis ein Gericht entscheidet. Spätestens hier kann niemand mehr mit falschen Identitäten agieren. Niemand kann einfach Geld zurückholen.
Bei PayPal dagegen entscheidet irgendjemand von PayPal. Da wird kein Recht gesprochen, da gibt es kaum Möglichkeiten, sich zu wehren. PayPal entscheidet häufig käuferfreundlich, daher gelten die Nachteile an der Stelle eher für Verkäufer.

3. Datenschutz. Paylax-Transaktionen werden über einen deutschen Server abgewickelt.


Einige Vorteile sehe ich allerdings weiterhin bei PayPal: es ist verbreitet, anerkannt und schnell.

Für mich am Wichtigsten: wir sind nicht ganz wehrlos den Betrügern ausgesetzt.

CS

Dietmar
 
Bei PayPal dagegen entscheidet irgendjemand von PayPal. Da wird kein Recht gesprochen, da gibt es kaum Möglichkeiten, sich zu wehren. PayPal entscheidet häufig käuferfreundlich, daher gelten die Nachteile an der Stelle eher für Verkäufer.
Das kann ich voll bestätigen!

Aber ist es nicht so, dass bei Paylax der Verkäufer mitspielen muss? Soll heißen, wenn ich dem Verkäufer mitteile, dass ich den gewünschten Betrag auf ein Treuhänderkonto überwiesen habe und er, der Verkäufer, bekommt sein Geld wenn ich die gekaufte Ware erhalten habe und zufrieden bin. Bin ich nicht zufrieden, geht die Ware an den Verkäufer wieder zurück und mein Geld auf dem Treuhänderkonto geht an mich zurück. Schon bei nicht gefallen der gelieferten Ware und Rücksendung sehe ich schon gewaltige Streitereien aufkommen.

Liege ich da richtig Dietmar?
Wenn nicht, kläre mich auf.
Gruß *entfernt*
 
Hallo Wolfgang,
das kommt immer auf die dem Vertrag zugrunde liegenden Bedingungen an. Kaufst Du beispielsweise online bei einem Händler, so gilt ja in der Regel das Fernabsatzgesetz, das dem Käufer so oder so ein Widerrufsrecht einräumt. Der Widerruf muss noch nicht einmal begründet werden. Widerruft der Käufer fristgerecht, und weist z.B. die Rücksendung nach, gibt es auf Verkäuferseite keinen Grund, die Rückzahlung zu blockieren. Macht er es dennoch, läuft er Gefahr, das halt später zuzüglich Gerichtskosten tun zu müssen.
Es macht aus Verkäufersicht keinen Sinn. Es kostet nur Geld......

Bei Geschäften zwischen Privatleuten sieht das zwar ähnlich aus, hier gilt aber nicht automatisch das Fernabsatzgesetz mit den darin verankerten Widerspruchsrechten.
Deshalb gilt nur das, was explizit zwischen den Parteien vereinbart ist, und natürlich das bürgerliche Gesetzbuch.

Grundsätzlich verlässt bei Paylax das Geld immer erst dann wieder das Treuhandkonto, wenn bei den Vertragspartnern Einigkeit herrscht. Egal, ob Zahlung an den Verkäufer, oder Rückzahlung an den Käufer. Bei Uneinigkeit müssen sich die Vertragspartner um eine Lösung bemühen. Egal wie. Bei Paylax sind die Beiden gleichberechtigt, Paylax hält sich aus allen eventuellen Streitigkeiten raus. Das Gute daran: das Geld liegt in der Zeit sicher beim Treuhänder. Keiner kann den Anderen austricksen.


Klingt nach Problemen, wenn z.B. Einer der Beiden einfach mal Ärger machen möchte.
Mit PayPal ganz einfach. Mit Paylax nicht, denn das Quertreiben wird einer späteren rechtlichen Überprüfung in der Regel nicht standhalten. Bei unberechtigter Weigerung können auch Schadenersatzforderungen dazu kommen. Das will Keiner.....
Also werden sich stets beide Vertragspartner gut überlegen, was sie machen.

Wer sich korrekt verhält, hat grundsätzlich nichts zu befürchten.

Für Betrüger, die unter falschem Namen agieren, ist das ein unüberwindbares Hindernis.
Die scheuen vor Allem den Moment, in dem sie ihre Identität preisgeben müssen.

Was ich hier geschrieben habe, ist meine Sicht der Dinge. Ich bin kein Jurist....


CS

Dietmar
 
Hallo Dietmar,
Danke für deine ausführlichen Informationen.
Aber ich weiß immer noch nicht wie das bei Paylax abläuft.
Deshalb spinne ich mal was zusammen.
Ich habe auf eBay-Kleinanzeigen was für mich entdeckt. Kostet ca. 5000€. Möchte aber meine Euronen nicht ins blaue überweisen. Schlage dem Verkäufer vor das Geschäft über Paylax abzuwickeln.
Wer glaubt Ernsthaft, das der Verkäufer mir die Ware im Wert von 5000€ zuschickt, ich die Ware prüfe und dem Verkäufer mitteile alles i. O.
und gebe das Geld frei. Oder die Ware ist nicht i. O. und schicke diese zurück, mit dem Risiko das der Verkäufer mir dann mitteilt, die Ware ist defekt angekommen.
Dann kommen die Rechtsverdreher ins Spiel und das Rad kommt ins rollen. Und das bürgerliche Gesetzbuch ist auch nur eine Drucksache.
Was dann für Kosten auf mich zukommen könnten ist nicht auszudenken und Paylax ist das wurscht!!!
Sollte ich Mist geschrieben haben, nehme jede Berichtigung ohne murren an.
Gruß *entfernt*
 
Oha ein Wert von 5000€ über ebay Kleinanzeigen. Sorry das klingt für mich nicht wie das Standartwarengechäft und käme für mich nicht in Frage.
Mitlerweile halte ich mich bei Ebay Kleinanzeigen raus, es sei denn ich kann die Ware persönlich abholen, oder es wird bei mir abgeholt. Sonst Paypal über die normale Bucht.
In letzter Zeit lässt auch das Kommunikationsniveau der Nachrichten drastisch nach. Wenn ich als Nachricht lesen muss, " ist letzte Preis " ohne jegliche Grußformel, dann ist der Ofen bei mir aus.
Wie auch immer, das Thema privat verkaufen und kaufen über solche Plattformen wird immer komplexer und die Fallstricke und Gaunereien immer gewifter. Da bin ich dann raus, auch als zukünftiges Opfer.

Gruß
Thomas
 
Oha ein Wert von 5000€ über ebay Kleinanzeigen
Gibt's wirklich, z. B. bei eBay-Kleinanzeigen ein
TMB APO Refraktor 152x1200 Teleskop für 6999€.
Aber Thomas, natürlich würde auch ich den Weg des Abholens wählen.
Aber ich wollte den Paylaxweg beschrieben haben, gibt wahrscheinlich hier keine Nutzer von Paylax. Für mich Ende von PAYLAX.
Gruß *entfernt*
 
Für Paylax lohnt es sich ... Die verdienen ja wirklich nicht schlecht an den Transaktionen. Egal, wie sehr Käufer und Verkäufer sich später zoffen : Die Gebühr an Paylax wird fällig !!! ? Getreu dem Motto : „Die Bank gewinnt immer“ !
 
Ist i. O. solange du Käufer bist!!! Als Verkäufer hast du bei Paypal über EBAY fast keine Chancen, wenn es dem Käufer gefällt deinen Verkaufspreis zu drücken, dann bist du immer der Dumme.
Beispiel :
Habe auf Ebay was verkauft. In der Anzeige stand ausdrücklich, kein Versand ins Ausland! Und keine Rücknahme. Braucht man als Verkäufer bei Ebay nicht mehr schreiben, der Käufer hat immer den Käiuferschutz, der auch gilt wenn es ihm passt zu reklamieren.
Habe den Käufer extra darauf aufmerksam gemacht. Was war, das Geld wurde per PayPal bezahlt. Nun gut dachte ich, der Käufer hat 100% Bewertungen. Schickst ihm die Ware zu, obwohl statt 4.99€, jetzt ins EU-Ausland 13.99€. Gemacht getan. Ware beim Käufer angekommen und nicht zufrieden, da Umverpackung, die zum Produkt gehört, beschädigt!!! Er wird einen Fall bei Ebay öffnen. Das wollte ich nicht, da auf den Bildern diese Umverpackung unbeschädigt war.
Hin und her, von Ebay gesagt bekommen, der Käufer möchte sein Geld zurück. Da ich bei allem was ich mache sehr penibel bin und ich nicht, ebenso der Käufer, nachweisen konnte wo die Beschädigung erfolgte, machte ich ein Angebot zum Preisnachlass, was sehr großzügig war.
Käufer hat sofort reagiert und war einverstanden. Da läuteten die Glocken. Preisangebot űber Ebay widerrufen. Seitdem Ruhe im Karton. Das Eu-Ausland nenne ich hier nicht.
Fazit, nicht immer alles glauben.
Gruß *entfernt*
 
Als Käufer liebe ich Paypal. Kohle ist umgehend beim Verkäufer, in der Regel ist die Ware einen Tag nach der Bestellung bei mir. ( Wenn Bestellung und Bezahlung morgens erfolgt ist )
Wäre ich jedoch Verkäufer, würde ich es definitiv hassen. Du bist erpressbar und die Tatsache, dass Paypal eigentlich immer zu Gunsten des Käufers entscheidet, macht die Sache aus der Sicht des Verkäufers nicht angenehmer. Das mag aus der Sicht eines gewerblichen Verkäufers noch funktionieren, weil die Retouren in der Menge dann noch akzeptabel sind. Als Privatverkäufer hast du da immer einen miesen Beigeschmack. Habe vor ca. 3 Jahren ein Original verpacktes exklusives Eau de Parfüm ( Aventus Creed ) mit Echtheits-Zertifikat ( !!!! ) bei Ebay per Auktion verkauft. „Kunde“ zahlte mit Paypal 160 €.
5 Tage später dann vom Kunden die Behauptung, das Parfüm wäre nicht original und er wolle es retournieren. Interessanterweise hatte er jedoch bereits in seiner Bewertung bei mir die Qualität gelobt. Hä ? Gehts noch ??? Hab ihn darauf aufmerksam gemacht, dass er ja bereits bestätigt hat, dass alles okay sei. Zudem würde ich das Parfüm nach Öffnung ( Entsiegelung ) und Nutzung nicht zurück nehmen. Er öffnet prompt einen Fall und bekommt die Kohle von Paypal zurück. Mein Paypal Konto wurde mit der kompletten Summe belastet und eine Woche später bekomme ich einen halbleeren Flakon (!!!) zurück. Hab dann Beschwerde eingelegt. Ebay war das schei**egal. Bin auf dem Verlust sitzen geblieben. Ach ja : Der Käufer korrigierte dann noch seine Bewertung mit dem Zusatz, ich würde angeblich Dieselkraftstoff als Parfüm verkaufen. DANKESCHÖN. Seitdem ist Paypal für mich als Verkäufer kein Thema mehr. Nur noch als Käufer ... Bin mir sicher, dass viele Privat-Verkäufer ähnliche Erfahrungen mit Paypal gemacht haben. Kann jeden Privat-Verkäufer verstehen, der seine TopWare eben nicht mit Paypal ( Käuferschutz ) versendet. Ich würde es auch nicht mehr tun. Soll der Käufer seine Ware bei mir abholen und gut ...

Sascha
 
Ja, Sascha, sind auch meine Erfahrungen, aber es gibt nicht nur schwarze Schafe.
Was ich im Post #144 beschrieben habe, kommt deinen Erfahrungen nahe.
Gruß *entfernt*
 
@ *entfernt* : Habe nirgendwo behauptet, dass es nur schwarze Schafe gibt, lediglich mein Erlebnis geschildert.
 
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