bachmaier
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Hallo Spechtler
Da sitzt man zuhause während draußen das schönste Wetter tobt.
Das Fernrohr steht im Keller und ich hab kein Auto, um einen dunklen Platz zu erreichen. (Der ist 15 km weit weg hinter den sieben Bergen).
Es hilft nix – also 10x50 Lidl – Fernglas eingepackt und mit dem Fahrrad richtung Spechtelplatz.
Ich bin keine 20 mehr und deshalb weiß ich nicht, ob das ganze zu schaffen ist und es ist bereits 22 Uhr.
Aber es geht ganz gut und das letzte Stück durch den Wald fahr ich durch eine Glühwürmchengalaxie.
Oben angekommen hab ich noch ein bisschen Licht um mir das Gelände anzuschauen(eine Straße ist verlegt worden und es entstand ein kleines Eck zum Aufstellen von Gerät (für das Lidl werde ich nix brauchen).
Ganz langsam wird es dunkel und die Milchstraße kommt immer kräftiger.
Vom Nordamerikanebel (Bucht von Mexiko ist klar sichtbar) über die Sternwolken im Schwan und weiter zum Adler mit dem nördlichen Kohlensack.
Erstaunlich, wie viel man mit so wenig Optik erkennt.
Meine Lieblingsstelle – der Westrand der Schildwolke – sieht nicht so aus, als ob da nix mehr wäre sondern man merkt schon, daß da etwas im Weg steht.
Weiter runter kommen Adler und Omeganebel, die Sternwolke M 24 und Trifid- und Lagunennebel.
Was aber heute auffällt, ist wie viel man noch östlich davon bis M 22 sieht und wie hell schließlich die Sagittariuswolke kommt. So struckturiert hab ich das noch nicht gesehen. Auch westlich Richtung Skorpion ist alles fleckig ( Hier schaut man durch die Staubscheibe zum Bulg).
Ich habe also Zeit, mir das ganze nur mit dem freien Auge und dem Fernglas anzuschauen und bin erst mal ständig die ganze Milchstraße rauf und runter gefahren (aber nicht mit dem Fahrrad!!).
Inzwischen geht der Jupiter auf und ich schau mir die nördliche Milchstraße an, sowie den Andromedanebel, sehr deutlich, dagegen der Dreiecksnebel ist gerade noch zu erkennen.
Langsam werd ich müde und kriege Durst (Hatte vergessen, was mitzunehmen) – und heimfahren muß ich ja auch noch.
Halb zwei steig ich aufs Fahrrad und fahr die Stichstraße ohne Licht runter bis zur Kreuzung. Wenn man die Straße im Wald gerade noch sieht muß man genau auf die Mitte halten…..Danach geht es weiter mit Licht. Wie die Funzel von Fahrradlicht die Adaption zusammenhaut…
Um Zwei Uhr bin ich wieder zu Hause….
Eine meiner besten Nächte aber hart erarbeitet…
Felix, der das wieder einmal gebraucht hat…
Da sitzt man zuhause während draußen das schönste Wetter tobt.
Das Fernrohr steht im Keller und ich hab kein Auto, um einen dunklen Platz zu erreichen. (Der ist 15 km weit weg hinter den sieben Bergen).
Es hilft nix – also 10x50 Lidl – Fernglas eingepackt und mit dem Fahrrad richtung Spechtelplatz.
Ich bin keine 20 mehr und deshalb weiß ich nicht, ob das ganze zu schaffen ist und es ist bereits 22 Uhr.
Aber es geht ganz gut und das letzte Stück durch den Wald fahr ich durch eine Glühwürmchengalaxie.
Oben angekommen hab ich noch ein bisschen Licht um mir das Gelände anzuschauen(eine Straße ist verlegt worden und es entstand ein kleines Eck zum Aufstellen von Gerät (für das Lidl werde ich nix brauchen).
Ganz langsam wird es dunkel und die Milchstraße kommt immer kräftiger.
Vom Nordamerikanebel (Bucht von Mexiko ist klar sichtbar) über die Sternwolken im Schwan und weiter zum Adler mit dem nördlichen Kohlensack.
Erstaunlich, wie viel man mit so wenig Optik erkennt.
Meine Lieblingsstelle – der Westrand der Schildwolke – sieht nicht so aus, als ob da nix mehr wäre sondern man merkt schon, daß da etwas im Weg steht.
Weiter runter kommen Adler und Omeganebel, die Sternwolke M 24 und Trifid- und Lagunennebel.
Was aber heute auffällt, ist wie viel man noch östlich davon bis M 22 sieht und wie hell schließlich die Sagittariuswolke kommt. So struckturiert hab ich das noch nicht gesehen. Auch westlich Richtung Skorpion ist alles fleckig ( Hier schaut man durch die Staubscheibe zum Bulg).
Ich habe also Zeit, mir das ganze nur mit dem freien Auge und dem Fernglas anzuschauen und bin erst mal ständig die ganze Milchstraße rauf und runter gefahren (aber nicht mit dem Fahrrad!!).
Inzwischen geht der Jupiter auf und ich schau mir die nördliche Milchstraße an, sowie den Andromedanebel, sehr deutlich, dagegen der Dreiecksnebel ist gerade noch zu erkennen.
Langsam werd ich müde und kriege Durst (Hatte vergessen, was mitzunehmen) – und heimfahren muß ich ja auch noch.
Halb zwei steig ich aufs Fahrrad und fahr die Stichstraße ohne Licht runter bis zur Kreuzung. Wenn man die Straße im Wald gerade noch sieht muß man genau auf die Mitte halten…..Danach geht es weiter mit Licht. Wie die Funzel von Fahrradlicht die Adaption zusammenhaut…
Um Zwei Uhr bin ich wieder zu Hause….
Eine meiner besten Nächte aber hart erarbeitet…
Felix, der das wieder einmal gebraucht hat…