DiffuserUser
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
voller Vorfreude habe ich meinen neuen Newton ausgepackt und wollte ihn so gleich mit meinem Classic Maxbright Bino ausprobieren. Der Frust war groß, denn ich komme nicht in den Fokus. Schnell hier gesucht und auch folgenden Beitrag gefunden: Fokusproblem Binokular am Dobson.
Dort haben Felix und Olli einen Vorschlag zur Innenverlagerung des GWKs gemacht. Gleich nachgemacht. Nun stellt sich aber noch folgende Frage (kommt weiter unten).
Ich kann mit einer 5cm vorgelagerten 1,25 GWK-Linse Nachbars Schornstein in 30m Entfernung scharfstellen. Durch das Vorlagern des GWK verändert sich der Vergrößerungsfaktor des selbigen:
Wikipedia sagt zur Barlow:
v = 1-a/f
Dabei ist die Vergrößerung im Originalzustand v=1.25, der Bildabstand a im Bino 110mm. Es ergibt sich eine Brennweite f der Barlow von -440mm
Durch die Vorverlagerung erhöht sich nun der Bildabstand a auf 160mm. Dann ist die Vergrößerung v = 1-160/-440 = 1.36x
Dann gab es noch die Linsengleichung, mit der man ausrechnen kann, wie viel Fokus mir noch zum Scharfstellen im Unendlichen fehlen: 1/b + 1/g = 1/f
b ist die Bildweite (der Fokus für ein bestimmtes Objekt), g ist der Abstand zum Objekt.
f ist für meinen Newton dann 750mm x 1.36 = 1020mm. Für Unendlich ist f gleich b.
Zum Schornstein ist die Bildweite b = 1 / (1/f - 1/g) = 1056mm.
Es fehlen mir also 36mm zum Fokus (Differenz von b_unendlich zu b_30m).
Wenn ich jetzt den 1.25 GWK durch den 1.7GWK ersetze und zwar direkt am Bino (so wie laut Anleitung auch sein soll), erhöht sich f auf 1275mm. Das sind 219 mm mehr als bisher.
Entsprechend müsste ich dann um 219-36=183mm weiter nach hinten! Das fühlt sich irgendwie falsch an und ich hoffe, dass ich da einen Denkfehler habe.
Wenn dem so wäre, komme ich ja wieder nicht in den Fokus, weil diesmal viel zu weit draußen.
Wer schlaut mich bitte auf?
Viele Grüße,
Andy
voller Vorfreude habe ich meinen neuen Newton ausgepackt und wollte ihn so gleich mit meinem Classic Maxbright Bino ausprobieren. Der Frust war groß, denn ich komme nicht in den Fokus. Schnell hier gesucht und auch folgenden Beitrag gefunden: Fokusproblem Binokular am Dobson.
Dort haben Felix und Olli einen Vorschlag zur Innenverlagerung des GWKs gemacht. Gleich nachgemacht. Nun stellt sich aber noch folgende Frage (kommt weiter unten).
Ich kann mit einer 5cm vorgelagerten 1,25 GWK-Linse Nachbars Schornstein in 30m Entfernung scharfstellen. Durch das Vorlagern des GWK verändert sich der Vergrößerungsfaktor des selbigen:
Wikipedia sagt zur Barlow:
v = 1-a/f
Dabei ist die Vergrößerung im Originalzustand v=1.25, der Bildabstand a im Bino 110mm. Es ergibt sich eine Brennweite f der Barlow von -440mm
Durch die Vorverlagerung erhöht sich nun der Bildabstand a auf 160mm. Dann ist die Vergrößerung v = 1-160/-440 = 1.36x
Dann gab es noch die Linsengleichung, mit der man ausrechnen kann, wie viel Fokus mir noch zum Scharfstellen im Unendlichen fehlen: 1/b + 1/g = 1/f
b ist die Bildweite (der Fokus für ein bestimmtes Objekt), g ist der Abstand zum Objekt.
f ist für meinen Newton dann 750mm x 1.36 = 1020mm. Für Unendlich ist f gleich b.
Zum Schornstein ist die Bildweite b = 1 / (1/f - 1/g) = 1056mm.
Es fehlen mir also 36mm zum Fokus (Differenz von b_unendlich zu b_30m).
Wenn ich jetzt den 1.25 GWK durch den 1.7GWK ersetze und zwar direkt am Bino (so wie laut Anleitung auch sein soll), erhöht sich f auf 1275mm. Das sind 219 mm mehr als bisher.
Entsprechend müsste ich dann um 219-36=183mm weiter nach hinten! Das fühlt sich irgendwie falsch an und ich hoffe, dass ich da einen Denkfehler habe.
Wenn dem so wäre, komme ich ja wieder nicht in den Fokus, weil diesmal viel zu weit draußen.
Viele Grüße,
Andy