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HemanAUT

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Grüß euch!

Bin neu hier im Forum, lese zwar schon seit Monaten mit und schau mir täglich eure tollen faszinierenden Fotos gerne an!
Ich beschäftige mich seite Jahren mit der Astronomie und besitze seit ich ein kleiner Bub bin ein kleines Versandhausteleskop,welches ich erst vor ein paar Wochen wieder verstaubt aus dem Keller geholt habe.
Mittlerweile stellt sich die Frage für mich neues Teleskop??
Nachdem jetzt Urlaubsgeld kommt dachte ich warum nicht?
Ich habe vor max.800 Euro zu investieren.
Meine Vorhaben sind Planetenbeobachtungen(die schon mit meinem alten Teleskop möglich waren z.B.: Venus, Jupiter, Saturn) auch Mond
und natürlich auch mich an der DeepSky-Beobachtung zu versuchen. (bis jetzt sah ich nur die Plejaden und den Orion aber wirklich nur ganz schwach gerade so das man erkennen konnte da muss was sein)
In späterer Folge möchte ich mich natürlich auch an der Fotografie versuchen.
Bezüglich der transportabilität:
Ich habe vor mit dem Teleskop meistens vom Balkon aus zu beobachten (wohnen in einem kleinem Dorf)
und ab und zu am Wochenende mit dem Auto ein bisschen weiter weg ins Grüne zufahren.

Nachdem ich Anfänger bin hoffe ich ihr könnt mir einige Ratschläge geben.

Meine 1. Wahl zur Zeit wäre: Skywatcher N 200/1000mm EQ5

http://www.astroshop.de/skywatcher-teleskop-n-200-1000-eq-5/p,5019
Frage 1: ist Event. die Montierung zu schwach sprich zu windanfällig?
Welche zusätzlichen Okulare würdet ihr empfehlen?
Bin am überlegen ob ich einen dieser Set-Koffer mitbestelle.
z.B.: http://www.astroshop.de/teleskop-service-tsoptics-okular--und-zubehoerkoffer/p,4534
Eine Frage zur max. sinnvollen Vergrößerung von 400:
Diese erreiche ich bei diesen Teleskop ja mit einem Okular 2mm oder? Vergrößerung = Objektivbrennweite / Okularbrennweite 1000mm/2,5mm=400
Diese wäre doch ideal für Planetenbeobachtungen oder ist bei dieser Vegrößerung keine sinnvole Beobachtung mehr möglich?
http://www.astroshop.de/teleskop-service-high-end---planetenokular-hr-2-5mm-1-25-/p,6162
Zur Einschubgröße eine Frage.
Bei er Artikelbeschreibung steht immer Anschluss (okularseitig) (Zoll)2 heißt aber dass die 1,25 Zoll Okulare für diese Teleskop geeignet sind!?

Meine 2.Wahl wäre Skywatcher Teleskop N 200/1000 BlackDiamond NEQ-5
http://www.astroshop.de/skywatcher-teleskop-n-200-1000-blackdiamond-neq-5/p,14991
Vorteile: Bessere Montierung?
Nachteile: Kein Zubehör: d.h. wäre hier auf jeden Fall das Set wieder sinnvoll?!

Meine 3.Wahl wäre Bresser Teleskop N 203/1000 Messier MON-2

http://www.astroshop.de/bresser-teleskop-n-203-1000-messier-mon-2/p,4116

Habe jedoch in einem Testbericht einige Negative Punkte z.b. über die Montierung gelesen?

Bezüglich der Fotografie würde ich sowieo noch ein bisschen warten bis ich mit dem Teleskop und besonders mit der
parallaktische Montierung umgehen kann (bin gespannt sieht ja
aufs erste nicht so einfach aus?)
Anscheindend ist ja hier diese Webcam zur Zeit recht beliebt.

http://www.astroshop.de/webcams-&-usb-okulare/webcam-astrofotografie-set/p,11602

Die Frage die sich für mich stellt ob der Preis dieses Sets hier nicht überteuert ist?

So hoffe das ihr ein paar Ratschläge für mich habt.
Danke im Voraus!!!

Schönes Wochenende und glasklare Nächte wünsch ich euch!!!

Stefan



 
Hallo Stefan,

bei 8"-Newtons brauchst Du mindestens eine EQ6-Klasse, wenn Du später fotografieren willst.

Ich habe selber eine HEQ5 mit nem 6"-SC. Das geht sehr gut, da a) kleiner und b) kurzbauend.

Nun habe ich den SC mit einem Okularauszug versehen. D.h. er wurde etwa 8cm länger. Hänge ich nun auch noch meine EOS hinten dran, ist es zwar immer noch OK, ich merke aber schon einen kleinen Unterschied.

Einen 8" würde ich nicht auf die Monti packen. Zumindest nicht zum fotografieren.
 
Hallo Stefan,
ich fasse mich kurz,weil ich grade wenig Zeit habe...
Die Kombination 8" Newton und EQ5 ist nichts für Fotografie!
Die NEQ5 scheint einfach eine weiss lackierte EQ5 zu sein...also auch nix...
Jetzt gibt es mehrer Möglichkeiten.
Trenne visuell und Fotografie!Die Anforderungen sind doch recht unterschiedlich.Bei der Fotografie ist das Hauptproblem die Montierung.Diese muß die Aufnahmeoptik exakt Nachführen,am besten gleich per Autoguider.Um das bezahlbar zu halten,muß man auf eine kleinere Optik setzen(ich erwähne jetzt ganz bewußt keine Bauart)Nicht zu vergessen,daß noch Motoren und Steuerung dazukomen.Diese Kosten unter Umständen mehr als die Montierung selbst...Die Steuerung sollte Autoguidingfähig sein.
Visuell ist Öffnung immer vorzuziehen.Daher wird schnell der Vorschlag "Dobson" kommen.Speziell wenn man Deepsky-Objekte sehen will...für Planeten gibt es,meiner Meinung nach,besere,bzw komfortablere Möglichkeiten...
Mist...mir läuft die Zeit davon...
Also kurz und knapp:
Im Sommer sind ohnehin kaum sinnvolle Beobachtungen möglich,weil die Nächte sehr kurz sind.
Nutze diese Zeit um Kontakt zu Szternfreunden aus deiner Nähe aufzunehmen,und schaue dir deren teleskope an...und durch ;)
Außerdem kommen dann auch bald wieder Teleskoptreffen--->
Teleskoptreffen.info
Die von dir vorgeschlagenen Kombinationen sind einfach untermontiert,bzw überladen :)
Der Okularkoffer ist nicht zu empfehlen.
Die Webcam ist gnadenlos überteuert.
Ich muß los... :schwitz:
Grüße Rainer
 
Hallo Stefan,

wie mein Vorredner schon sagte, wirst du kein Teleskop finden, dass sowohl den Bereich "Astrofotografie" als auch die Bedürfnisse fürs visuelle Sehen entsprechend bedient.
Um vernünftig zu fotografieren, brauchst du zum einen eine stabile Montierung, unter einer HEQ6 würde ichs bei nem Achtzöller gar nicht erst versuchen. Dazu kommt nämlich noch eventuell ein Guidingrohr. Weiterhin muss ein für die Fotografie optimierter Newton bei dem schnellen Öffnungsverhältnis von f/5 idealerweise schon einen Komakorrektor haben, der dich auch noch einige Euronen kosten wird. Ebenfalls wichtig: Ein größerer Fangspiegel, um eine ordentliche Ausleuchtung von DSLR- bzw. CCD-Kamera-Chips zu gewährleisdten. Visuell hingegen brauchst du genau das Gegenteil, speziell bei Planeten, da ein größerer Fangspiegel nicht nur Licht, sondern auch Kontrastleistung kostet.

Machen wirs kurz: Wie sehen deine Kenntnisse auf dem Gebiet der (praktischen) Astronomie aus? Die obligatorische Frage: Weißt du, wo M13 liegt? Weißt du überhaupt, was M13 ist? Könntest du mit dem Finger dorthin zeigen, wo M13 liegt? Hast du ordentliches Kartenmaterial, findest du dich unter dem Himmel zurecht, auch mit einem Fernglas? Das sind die Fragen, die man sich vor dem Kauf eines ernsthaften Teleskops stellen sollte, man investiert ja nicht "mal eben so" 800 Euro.

Ansonsten liegt meine Empfehlung für dich bei einem 10"-f/5-Dobson, etwa von GSO. Preislich hast du dann noch genügend Luft für sinnvolle Investitionen, wie etwa hochwertige Okulare, Telrad-Sucher (bei Bedarf) oder Ähnliches. Mit dem Balkon wirds dann aber schon ein wenig eng. Wenn du so ein Teleskop besitzt, musst du dein Dorf schon irgendwie verlassen. Ich wohne ebenfalls in solch einem Kaff und muss nur wenige Meter rausfahren. Das wird bei dir bestimmt auch klappen!

Was die Vergrößerung angeht: 400-fach geht nur sehr selten, bei wirklich absolut ruhiger Luft, etwa unter nem Alpenhimmel. 200-fach ist erfahrungsgemäß meistens die Grenze, wenn überhaupt...

Gruß und CS,
Marcel
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo!

Erstmals ein großes Dankeschön an euch 3 für die raschen Antworten!

Zu dir NickQuick:
Das Problem ist einfach das ich mir einen 8 Zöller mit einer
EQ6 einfach nicht leisten kann.
Und meine Befürchtung ist, das ich mit einem 150 Newton schon nach 1,2,3 Jahren keinen Anreiz mehr finde?! Oder lieg ich da falsch?
Abgesehen davon brauch ich ja dann bei einem 150 Newton auch wieder die nächst stärkere Montierung und dann komm ich preislich wieder auf einen 8".
Gewichtsmäßig ist eine Webcam sicher nicht so schwer wie eine ESO-Kamera oder?

Zu dir Rabaeh: Die 2 Themen Fotografie und Beobachtung trennen geht finanziell wieder nicht?! 2 Teleskope?
Bezüglich der Nachführung.Grundsätztlich will ich das ganze ja nicht voll professionell aufziehen.
D.h. ist eine Autoguiding Ausrüstung mit Motor etc ist die nicht überflüssig da die Webcam sowieso nur 2 min Belichten kann und ich hier per Hand nachführen kann und später eine "digitale Nachführung" mit registax machen kann (hab ich mal wo gelesen).
Bei dem Webcam-Set dachte ich mir schon das dies zu teuer ist. Ich habe mal nachgeschaut wenn ich mir die Sachen einzeln (bei dem selben Internetshop) kaufe komme ich sogar billiger davon----komisch ein set sollte doch billiger sein?
Und zu dem Okularkoffer:
Wie ich schon gesagt habe möchte ich das ganze nicht hoch professionell machen so dass es nicht zu teuer wird.
Ich kann mir nicht am Anfang schon 3 Okulare a 70Euro kaufen.Von dem her denke ich würde anfänglich ein solches Set viell. ganz hilfreich sein und zu sehen wo ist der Unterschied was kann man machen (auch mit den Filtern-die ich noch nie verwendet habe) und wenn mich dann etwas überzeugt investier ich gerne in teure Okulare etc.?

Das mit dem Treffen mit Gleichgesinnten ist eine super Idee weil bei uns in der Nähe wär gleich eine Volkssternwarte.
Bei dem Link den du mir geschickt hast war leider nichts in der Nähe dabei :-(

Zu dir Shockwave123: Selbe Frage: Ist eine Webcam nicht leichtgenug für eine Montierung wie die EQ5, ich meine wenn ich zur Zeit noch auf Autoguiding etc verzichte?
Zu der Geschichte mit der Komakorrektur...wieder ich bin Anfänger und möchte eben mit der Webcam nur in dieses Thema mal reinschnuppern...

Wie sehen meine Kenntnisse aus:
Theoretisch beschäftige ich mich seit Jahren täglich mit der Astronomie und glaube ich kann sagen das ich einiges weiß. Lese alle möglichen Artikel, hauptsächlich im Internet...Zeitweiße auch in Zeitschriften, leider sind diese ja meistens in Englisch.

Wie siehts mit der praktischen Astronomie aus.
Natürlich weiß ich was M13 ist :-)
Wo er ist? Naja nachdem ich noch nie danach gesucht habe weil ich der Meinung war mit meinem 60mm kann ich den sowieso nicht auflösen hab ich ihn noch nicht gefunden.
Ich besitze aber Sternkarten und im Net gibt es auch genügend gute Seiten die immer aktuell den Sternenhimmel zeigen von dem her glaube ich würde ich den Kugelsternhaufen schon finden.
Mit den Sternbildern find ich mich eigentlich ganz gut zu recht. Starhopping hatte ich natürlich auch schon probiert.
Kompass,Taschenlampe,Sternenkarte etc besitz ich ja alles...

Natürlich investier ich nicht eben mal 800Euro.
ICH BIN SCHON SEIT GANZEN 3 JAHREN AM ÜBERLEGEN!!
Warums so lang dauert weil ich für solchen Investitionen immer so lange brauche, ich will eben das richtige kaufen...

Und zu dem Dobson. Ich hatte bisher ein Newton und mit dem bin ich eigentlich zufrieden und da ich eben auch mal fotografieren will was ich sehe ist das ja ungeeignet.

Mir ist klar das eben ein Newton nicht für beide Thema vollends geeignet ist aber nochmal ich bin kein Profi und möchte eben auf Motoren, Komakorrektur etc verzichten da das einfach zu teuer ist.

Zu dem verlassen von meinem Dorf. Ja kein Problem nur hatte ich gleich beim 1. Mal in der Wildniss ein nicht so schönes Erlebnis (Rubrik Horror)---knurrendes Etwas hinter mir inm dunkeln *lautlach*.

Hmm wegen der Vergrößerung: Ich habe mal gelesen man soll sich eben auch mal trauen über die max. sinnvolle Vergrößerung zu gehen. Aber sind die dafür notwendigen Okulare eben einzeln erhältich und teuer und dies einfoch nur zum testen zu kaufen ist nicht sinnvoll.
Aber gut dast du mir das sagst dachte schon das man da gutes Seeing etc braucht.

So erstmal genug gejammert hehe
Ich danke euch nochmal für eure tollen Ratschläge werd in nächster Zeit zu unserer Volkssternwarte fahren und mir das "vorort" ansehen dann schau ma mal...Hab ja noch bisschen Zeit bis das Urlaubsgeld kommt.
Nochaml ein großes Dankeschön!!!

Mfg Schönen Sonntag noch
Stefan

 
Zitat von HemanAUT:
Zu dir NickQuick:
Das Problem ist einfach das ich mir einen 8 Zöller mit einer
EQ6 einfach nicht leisten kann.
Und meine Befürchtung ist, das ich mit einem 150 Newton schon nach 1,2,3 Jahren keinen Anreiz mehr finde?! Oder lieg ich da falsch?
Abgesehen davon brauch ich ja dann bei einem 150 Newton auch wieder die nächst stärkere Montierung und dann komm ich preislich wieder auf einen 8".
Gewichtsmäßig ist eine Webcam sicher nicht so schwer wie eine ESO-Kamera oder?

Hallo Stefan,

daß verstehe ich schon. Es gibt halt immer feste finazielle Rahmen.

Aber mit einem 8" auf einer HEQ5 hast Du nicht mal ein Jahr Spaß. Es wird immer wieder wackeln und Fotografieren ist garnicht drin. Auf einer normalen EQ5 kannst Du es auch optisch vergessen. Das macht todsicher keinen Spaß.

Wenn Du nur eine Webcam zum Planetenfotographieren verwenden willst, wäre ein Dobs für Dich ideal. Die gibt es in 8" mit Nachführung schon für 699 €. Z.B. hier Skywatcher Dobson .

DS-Foto geht mit Webcam oder Dobson allerdingens nicht. (Zumindest nicht ohne erhebliche Mehrkosten.)
 
Hmm sieht auch interessant aus.
Werde ich gleich studieren.
Ich habe ja so ein Dobson noch nie in Natur gesehen.
Was ich nicht ganz verstehe wie so ein Dobson richtig gerade stehen kann. Wenn ich in der Wildniss bin habe ich doch nirgends eine gerade ebene Fläche oder kann man das unten irgendwie ausgleichen?
 
Hallo Stefan,

wenn Du bereits 3 Jahre überlegst, dann hast Du höchstwahrscheinlich an der falschen Stelle gesucht.

Schau Dir mal diese Webseiten an: www.svenwienstein.de und www.deepsky-brothers.de

Zum Fotografieren sieh mal hier, damit klar wird was webcam und Langzeitbelichtung eigentlich ist.

http://www.svenwienstein.de/HTML/einsteiger-astrofotografie.html

Mit 800EUR kann man ne ganze Menge anfangen. Leider nicht 8"-Fotografisch, davon musst Du Dich einfach verabschieden.
Das muss aber auch gar nicht sein. Was in Dein Budget passen würde wären 6"F5 auf ner adm/eq5.

Besser wäre vermutlich, wenn Du tatsächlich Beobachten und Foto trennst. Kommt drauf an, was Du schon an Ausrüstung hast. Ich nehme mal an, Du meintest eine EOS-Kamera von Canon. und Dein Newton ist vermutlich ein 76mm-Gerät, auch Tchibo-Torpedo genannt.
Wenn das schon vorhanden ist, dann kämst Du mit Gebrauchtkauf in eine interessante Region: 8" F6 Dobson mit einer Grundausstattung an Okulare (zu den Okulare siehe: http://www.svenwienstein.de/HTML/okulare_fur_den_8_zoll_dobson.html).
Dann besorgst Du Dir eine gebrauchte eq5/adm, versiehst das ganze mit ner Steuerung und benutzt Deinen alten Newton als Leitrohr. Fotografieren tust Du durch ein Teleobjektiv. Für den Anfang sind ältere M42-Objektive interessant. Die gibts gebraucht schon in netter Qualität zu günstigen Preisen.

Und wenn Du dann nach 1 2 oder 3 Jahren Lust auf mehr hast, kannst den alten Krempel mit mäßigem Geldverlust weiterverkaufen. Mit weitere Überlegung an Ausrüstung zu kommen, die Dir ein Leben lang taugt ist mit Deinem Budget vermutlich eh nicht realisierbar. Back einfach kleinere Brötchen, geh zur Sternwarte und entscheide Dich dann für was vernünftiges. Weitere Hilfe gibts dann hier zuhauf.

CS

Klaus
 
hehe jetzt komm ich noch ins überlegen ob ein Dobson besser wär. DANN KANN ICH MICH GAR NICHT MEHR ENTSCHEIDEN *lautlach*

Hab grad gesehen der hat ja schon Motoren dabei.
NUR: kann ich mit dem dann auch umgehen?
 
Naja der Grund warum ich seit 3 Jahren am überlegen bin is halt das liebe Geld.
Werd mir dann in Ruhe deine Links ansehen.

Mir ist schon klar das man seine Ausrüstung nicht für ein Leben kauft.

Interessant das man es ohne großen Werteverlust verkaufen kann...hätte ich mir nicht gedacht...

Die genaue Größe meines alten Teleskopes kenn ich gerade nicht...Ist von Donauland hihi...wie gesagt habe ich mit 9 oder 10 Jahren bekommen. ist schon ziehmli wackelig und verrostet hehe.
 
Hallo Stefan,

dein Posting ist erfreulich kurz, so wird auch meine Antwort ausfallen ;-) Gehen wirs mal Schritt für Schritt durch.

"Das Problem ist einfach das ich mir einen 8 Zöller mit einer
EQ6 einfach nicht leisten kann."
-> Dies ist jedoch (montierungstechnisch) die Minimalmontierung für einen Achtzöller: Stelle dir doch nur mal dieses lange Rohr vor, und auch den Hebeleffekt, den ein solches Monstrum ausüben muss. Autsch, wackelt wie ein Pudding...

"Und meine Befürchtung ist, das ich mit einem 150 Newton schon nach 1,2,3 Jahren keinen Anreiz mehr finde?! Oder lieg ich da falsch?
Abgesehen davon brauch ich ja dann bei einem 150 Newton auch wieder die nächst stärkere Montierung und dann komm ich preislich wieder auf einen 8"."
-> Rabaeh sprach von einem 6" SCT. Ich persönlich empfehle fürs visuelle Beobachten, wenn man sich nicht auf Mond und Planeten beschränken möchte, zumindest Acht Zoll für ein erfülltes Astroleben...Ein 150/750er Newton ist eine ideale Fotokanone und kostet inklusive Komakorrektor um die 400 Euro. Eine gute Montierung kann durchaus noch mal das gleiche kosten. Fotografie ist, wenn man nicht viel improvisiert, ein sehr teures Vergnügen.

"D.h. ist eine Autoguiding Ausrüstung mit Motor etc ist die nicht überflüssig da die Webcam sowieso nur 2 min Belichten kann und ich hier per Hand nachführen kann und später eine "digitale Nachführung" mit registax machen kann (hab ich mal wo gelesen)."
-> Womit möchtest du, wenn du kein Leitrohr hast, deine Webcam am Okularauszug nachführen...? Einfach nach Gefühl zwei Minuten drehen? Das wird nichts ;-) Ein Motor (zumindest für die RA-Achse) ist für "echte" Deep-Sky-Fotografie Pflicht. Du kannst mit etwas Geduld die Funktion eines Guiders übernehmen, aber nicht den Motor ersetzen.
Ganz allgemein: Wie bereits eingangs mehrfach erwähnt wurde, musst du (Deep-Sky-)Fotografie und visuelle Beobachtung einfach trennen. Es gibt kein Teleskop und keine Konfiguration, die beides erfüllt, die Suche danach ist sinnlos.
Meinst du mit "Digitaler Nachführung" eventuell das Stacking? Damit kannst du aus einem Bild tatsächlich enorm viel Signal rausholen, allerdings musst du zwei Minuten Belichtungszeit erst mal erreichen, überleg dir mal: Wenn du eine Webcam am Okularauszug eines 8" f/6-Newtons hast, wird die effektive Brennweite die 2000 mm Marke wohl übertreffen. Selbst geringste Nachführfehler ruinieren dein Bild sofort. Ungelöst ist außerdem noch das Problem, WOMIT du denn nachführen möchtest...?

"Ich kann mir nicht am Anfang schon 3 Okulare a 70Euro kaufen"
-> Das wird von dir auch nicht erwartet. Wenn du dir jedoch einen 10" GSO oder Galaxy-Dobson kaufst, liegen bereits zumindest brauchbare Okulare dabei. Zusätzlich wäre noch ein Planetray mit etwa 5 mm denkbar und vielleicht noch eins für die mittleren Bereiche. Das wird nicht weit über 120 Euro gehen. Okulare sind nunmal wichtig für ein gutes Bild, besonders bei f/5 sollte man schon in gute Okulare investieren. Wer hier spart, tuts an der falschen Stelle.

"Wo er ist? Naja nachdem ich noch nie danach gesucht habe weil ich der Meinung war mit meinem 60mm kann ich den sowieso nicht auflösen hab ich ihn noch nicht gefunden."
-> Diese Aussage gibt mir reichlich Denkstoff...Wenn du nur Hubble-Bilder als Grundlage und Ausgangspunkt nimmst und dann durch deinen Zehnzöller guckst, wirst du selbst mit diesem stattlichen Gerät enttäuscht über das sein, was du da siehst: Wenig bis keine Farbe, verhältnismäßig wenige Details, zumindest relativ zu Hubble.
Wir Hobyastronomen suchen weniger nach Ästhetik, sondern erfreuen uns mehr an der Kenntnis, WAS da vor uns im Okular zu sehen ist, worum es sich da handelt. Oft ist es nicht mehr als ein schwaches Leuchten. Trotzdem haben wir unsere Freude dran. Wer nur nach Ästhetik jagen möchte, braucht kein Teleskop, sondern nur Google. Von einem engagierten Hobbyastronomen kann man deswegen erwarten, dass er M13, ganz gleich wie klein sein Teleskop ist, zumindest aufzusuchen versucht, denn jedes Teleskop hat seinen Himmel und will erstmal ausgenutzt werden.
Du hast Recht: 60 mm werden dir nicht viel mehr als einen runden Nebelfleck zeigen. Aber wie bereits erwähnt, darum gehts nicht. Anderseits verwandeln Zehn Zoll den schwachen Nebelfleck in ein faszinierendes Sternenmeer. Speziell Kugelsternhaufen machen den Beobachter immer wieder glücklich und da ist jedes Zöllchen Öffnung Gold wert ;-)

"Ich besitze aber Sternkarten und im Net gibt es auch genügend gute Seiten die immer aktuell den Sternenhimmel zeigen von dem her glaube ich würde ich den Kugelsternhaufen schon finden."
-> Glauben reicht hier nicht aus...Hast du denn schonmal mit einem Fernglas danach geschaut? Du wirst dich wundern: Auch der gestandene Hobbyastronom greift immer wieder gerne zum Fernglas, auch wenn es natürlich nichtmal annähernd so viel Licht sammelt, wie ein Teleskop. Es erfreut den Beobachter jedoch mit einfachen, schönen Ansichten und hilft auch bei der Orientierung am Himmel. Praxis und Erfahrung lassen sich nunmal durch nichts ersetzen. Deswegen: Nimm dein Fernglas, geh die nächste Nacht raus uns suche mal nach einigen Objekten. Wenn du sie weder mit dem bloßen Auge, noch mit einem Fernglas findest, wie willst du das dann mit einem Teleskop schaffen?

"Und zu dem Dobson. Ich hatte bisher ein Newton und mit dem bin ich eigentlich zufrieden und da ich eben auch mal fotografieren will was ich sehe ist das ja ungeeignet."
-> Das Thema "Fotografie und Beobachtung mit einem Gerät" wurde nun zigmal durchgekaut und sollte sich erledigt haben, ich wiederhole mich aber gerne noch einmal: Du musst dich auf eine Sache festlegen, die du machen möchtest. Ich empfehle für einen Einsteiger wie dich das visuelle Beobachten. So gut wie jeder Hobbyastronom fängt so an, um dann vielleicht irgendwann bei der Fotografie zu landen, die wiederum selbst eine Kunst und Wissenschaft für sich ist und auch nicht einfach mal eben so erlernt werden kann. Kosten- und arbeitsintensiv ist der ganze Kram auch.
Deswegen: Fang visuell an. Und da bietet sich der Dobson wegen seiner einfachen Handhabung und dem guten Preis-Leistungsverhältnis einfach an. Nette Mondschnappschüsse bekommst du damit auch hin, und selbst die Planeten kannst du per Webcam ordentlich ablichten, wegen der kurzen Belichtungszeiten brauchst du keine Nachführung.

"Hmm wegen der Vergrößerung: Ich habe mal gelesen man soll sich eben auch mal trauen über die max. sinnvolle Vergrößerung zu gehen"
-> Nicht nur die Optik setzt der Vergrößerung Grenzen, sondern eben auch das Seeing, die "Qualität der Nacht". In wirklich guten Nächten, die in Mitteleuropa aber eher selten sind, kannst du durchaus weit mehr als 200-fach vergrößern, dies ist allerdings nicht die Regel. Außerdem brauchen nur wenige Objekte derartige Vergrößerungen, wie etwa Mond und Planeten.

Du siehst, man steigt in ein Hobby wie die Astronomie (zumindest in den praktischen Teil) nicht mal eben so ein. Ich habe mich auch jahrelang, seit kleinauf, mit der Theorie befasst, dachte zu wissen, was da abläuft, als es dann aber in die Praxis ging, da wurde mir klar, dass es eine ganz neue Welt ist.
Also tu uns den Gefallen, schnapp dir dein Teleskop oder dein Fernglas oder auch nur dein bloßes Auge und verbringe mal eine Nacht unter den Sternen. Wie ich schon sagte: Es ist nur selten die Bildästhetik, die uns ans Okular zieht, sondern eher das Wissen um das, was wir da sehen, sowie die Zufriedenheit das Alles, was uns umgibt, zumindest teilweise zu verstehen und in die Unendlichkeit zu blicken und wirklich fühlbar Teil von ihr zu sein. Keine Angst: Wenn dich das Astrovirus erstmal packt, dann wird das schon...

Gruß und CS,
Marcel
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hehe ok nachdem deine Antwort auch so kurz ausfällt meine kurze :-)

Ich finde es einfach schade das die Standard Teleskope z.b.8" immer mit einer zu schwachen Montierung angeboten werden. Schade is aber scheinbar so :-(

Ok zu den Teleskoparten und Okulardiskussionen werd ich mir jetzt mal eure ganzen Links und Ratschläge durch den Kopf gehen lassen.
Denke aber mal schon das ein Dobson oder 150 Newton doch besser wäre.

Zu der Grundsatzdiskussion:

1.Ja ich schau unheimlich gerne Hubble Bilder (wer nicht)
Freu mich irrsinnig auf das James Webb Teleskope und nachfolgende Teleskope.
Mir ist vollkommen klar !!! das das war ihr seht und ich sehen möchte nichts damit zu tun hat.(was DeepSky betrifft)
Wie du so schön sagst es zählt mehr die Kenntnis an das was man sieht, ans Universum wie wunderschön vollkommen, rießig, gar unendlich und scheinbar mit so vielen Möglichkeiten behaftet ist.

Wenn ich mir aber eure tollen Aufnahmen vom Himmel täglich anschaue denk ich mir halt immer IIIIICH WILL AUCH hehe...
Das man das im Teleskop nicht sieht sondern erst durch die Fotografie sieht ist mir schon klar.

Wie schon mal erwähnt ich beschäftige mich täglich mit dem Thema und bin von allem was mit der Astronomie zu tun hat begeistert. Ob es die Erforschung des Mondes, des Mars, der Planeten im äußeren unseres Sonnensystems ist, sowie deren Monde wie Titan EUROPA etc ist...einfach supi!

Ich sitze oft Abends draußen und betrachte nur die Sterne:
Und denke mir oft schade das dies nicht mehr Leute machen und die Schönheit unserer Welt erkennen. (Wie wäre die Welt wenn das Geld mir in die Forschung wie in Kriege investiert würde...)
Bin schon Nächtelang draußen (ja am Balkon) gesessen mit meinen alten Ding und habe nur nach oben gesehen. Deswegen denk ich ja das dies das richtige Hobby für mich sein könnte sein muss hehe!

Und das Virus hat mich schon lange gepackt...
Es flacht nur immer wieder etwas ab wenn ich mit dem alten WACKELIGEN Ding draußen sitze und das macht einfach keinen Spaß-deswegen muss ein neues her...

Wahrscheinlich war ich ein wenig zu enthusiastisch.
Wird woll vernünftiger sein mit einem 6" oder eben Dobson zu beginnen :-)

Aber danke gö!

Mfg

Stefan


 
Hallo Stefan,

Wenn ich mir aber eure tollen Aufnahmen vom Himmel täglich anschaue denk ich mir halt immer IIIIICH WILL AUCH hehe...

Naja, wie wärs wenn Du Dir mal das neue Büchlein von Stefan Seip zulegst? Tolle Bilder und viele Info, wie man bereits mit kleinen Mitteln tolle Sachen fotografieren kann, Himmelsfotografie mit der dslr oder so. Webcam wird aber nicht behandelt.

Wahrscheinlich war ich ein wenig zu enthusiastisch.

Hm, ich denke Du bist im richtigen Club ;)

Wird woll vernünftiger sein mit einem 6" oder eben Dobson zu beginnen :-)

Vermutlich. Es kommt halt drauf an rauszukriegen was für Dich das beste ist. Ein visueller Einstieg hat natürlich auch den Vorteil, dass Du den Himmel erstmal im Detail kennenlernst.

Geh ruhig mal zu Deiner Sternwarte und schau Dich dort um. Vielleicht kannst ja mit den Leuten dort was ausmachen und konkret durch Teleskope kucken. Dann weisst Du blitzartig viel mehr als Du über das Forum erfahren kannst.

CS

Klaus
 
Gute Idee!
Thx! Halte euch am laufenden :-)

Mfg
 
Hallo Stefan,

enthusiastisch zu sein ist ganz sicher kein Fehler an sich, Du wirst das schon hinbekommen mit mehr Sehen und weniger Wackelei! :super:

Eins noch: Nicht jeder "Berater" hat die nachgefragten oder empfohlenen Geräte tatsächlich in Gebrauch oder auch nur mal benutzt - es empfiehlt sich hier wie anderswo, ggf. nachzufragen, ob dem so ist ... ;)

Ein 200/1000-Newton, den Du für Deine doch sehr weitgespannten astronomischen Interessen eingangs anführtest, kann auf einer motorisierten(!) EQ5 durchaus visuell und mit Webcam (nicht DS-fotografisch) brauchbar sein, wenn man ein (zu kürzendes!) richtig stabiles Vermessungsstativ druntersetzt. Das ist aber, im Gegensatz zu einem f6-Dobson, wahrscheinlich eher nicht wirklich eine Angelegenheit für Einsteiger, und erst recht nix "für den Balkon".

Wie auch immer: Möge Dir die Anlage Deines sauer verdienten Geldes gut gelingen!

Gruß+cs,
Dietmar
 
Hallo Stefan,

Zitat von HemanAUT:
Zu dem verlassen von meinem Dorf. Ja kein Problem nur hatte ich gleich beim 1. Mal in der Wildniss ein nicht so schönes Erlebnis (Rubrik Horror)---knurrendes Etwas hinter mir inm dunkeln *lautlach*.

Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich wollte mal im Herbst mit meinem Fernglas in den Wald zu einer Lichtung, der gleich an unser Haus grenzt. Ich hab mir auch fast in die Hosen gemcht vor den undefinierbaren Geräuschen, die aus dem Dunkeln drangen.

Ich war vor kurzem in einer ähnlichen Situation, wie Du und habe lange nachgedacht, was der richtige Einstieg wäre. Ich habe mit einem kleinen Refraktor angefangen, die Beweggründe dafür waren sicher andere, als für die "Erstschlagwaffe" 8er Dobson und ich bereue den Schritt bis jetzt auch noch nicht.
Aber eines solltest Du wissen. Wer sich einmal diesem Hobby verschrieben hat, der hört nach dem Erstkauf sicher nicht auf. Ich überlege schon, was ich mir als nächstes kaufe... Filter, Zoom-Okular, Sucher etc. Sicher wird der Refraktor nicht mein letztes Teleskop bleiben, für die kommenden ein oder zwei Jahre sollte er aber erst einmal für die Standardobjekte reichen und Lust auf mehr machen.
Ich denke, Du solltest Dir zuerst einen Wunsch - vermutlich das Visuelle - erfüllen. Wenn Du Blut geleckt haben solltest, eröffnen sich in der Folge sicher noch weitere Wege und Möglichkeiten.
Ich wünsche Dir die für Dich richtige Entscheidung.

GuS

Rene

PS: Mist, das mit demZitat hat nicht geklappt ... seht es mir bitte nach.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Abend Mikuneko!

Najo es war ja nicht nur so ein geräusch.
Aber wenns dich interessiert die lange Geschichte dazu :-)

Wieder richtig angefangen hat das Interesse an der Pratkischen Astronomie bei mir letztes Jahr um die Zeit als Jupiter so schön zu sehen war. Ich habe mir darauf hin eben mal eine kleine Ausrüstung gekauft,sprich Kompass Taschenlampe Sternenkarte etc. Tja und da das am Balkon schaun gleich mal langweilig wird bzw man den richtigen Überblick über die Sternenbilder nur im Freien bekommt dachte ich einfach raus ins Grüne fahren!
Die Freundin überredet das sie mitfährt (damits nicht so langweilig wird alleine :-)) und alles eingepackt und los gehts mit dem Auto 10 min abseits des Dorfes bisschen aufn Berg rauf und die perfekte Stelle.
Man hat super schön den Lichtkegel des Dorfes gesehen!
Teleskop aufgebaut und mal den Mond studiert. Ne gute Stunde-herlich!
Nachdem meinem Mädl da sowieso nicht so geheuer ist im Finster muss ich natürlich gemein wie ich bin blöde Sprüche reißen von wegen jetzt kommt gleich der böse Wolf und frisst dich! HAHA
keine 2 min später hören wir keine 2m entfert etwas laut und furchteinflössend knuren. Was es war keine Ahnung Wolf, Hund k.A.
Ich sag euch ich habe noch nie jemanden (Freundin) so schnell in ein Auto laufen sehen. Na toll da steh ich nun mit meinem Teleskop und sie lässt mich alleine stehen. Was tun das ding will abgebaut werden.
Aber wenn ich gefressen worden wäre hätte sie wenigstens nicht flüchten können weil ich den Autoschlüssel eingeschoben hatten !!
Najo hab dann beim Abbauen natürlich ein paar schrauben in der Wiese verloren und nicht wieder gefunden.
Ja dann ab nach Hause :-)

Es ist mir schon klar das ich eben die Ausrüstung nicht für ein Leben kauf aber Sie sollte nun doch ein paar Jahre ausreichen von dem her will es gut überlegt sein.
Und die 800 Euro die ich überlege zu investieren sind eben kein Papenstiel...Najo wie schon gesagt fahren nächstes Weekend wenns schön is mal rauf auf die Volkssternwarte und dann lass ich mich mal beraten und seh mir das mal in Natur an.Dann bekomm ich sicher ein besseres Bild.

Hab mir jetzt das 8"Dobson angeschaut das mir NickQuick geschickt hat...Gefällt mir sehr gut muss ich sagen.
Der Preis is ja Hammer. Und is sag mal Planetenfotografie würd mir ja mal reichen da kann ich mich ja dann mal probieren. Und wenns das funtioniert...

So ich hoffe ich langweile euch nicht mit meinen Story´s

Mfg Stefan
 
Abend! Ich bins wieder mal!

Hätte mal wieder ein paar Fragen!

Hab mir nochmal die Links genauer angeschaut und ich versteh jetzt besser warum Fotografie ohne motorisierter Nachführung keinen Sinn macht!
Nur jetzt wär ich auf der Suche nach einem Teleskop mit Nachführmotoren.
Jedoch finde ich fertig zusammengestelle Set´s nur mit GOTO.
Nachdem ich aber der Meinung bin das ich den Himmel nur ohne GOTO richtig kennenlerne möchte ich darauf verzichten.
Und ein 150 Newton selber mit Nachführmotoren zusammenstellen da kenn ich mich eben wieder zu wenig aus.
Kennt jemand von euch ein "Set" ohne Goto aber wo bei der Montierung Nachführmotoren schon dabei sind?!

Mfg Schönen Abend und schon mal Dankeschön!

Stefan
 
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Hallo Stefan,

es gibt Montierungen mit Nachführtmotor einzeln zu kaufen und Teleskope als OTA, also Tuben ohne Montierung. Da kannst du dir zusammenstellen, was du willst.

Jetzt möchtest du also doch wieder einen Newton mit Nachführung, um einmal die Fotograqfie in Angriff zu nehmen. Dabei wirst du einiges in die Montierung stecken müssen und das auf Kosten der Öffnung und der Okulare.

Ich weiß auch nicht, ob du damit ein für die Fotografie wirklich geeignetes Equipment aufbaust. Da fehlt es mir an Wissen.

Doch irgendwas klingt unentschlossen und nicht rund - kann mir nicht helfen. Überdenke nochmals, was deine Priorität sein soll - Nachführung oder Dobson.

CS,
Stefan
 
Morgen! Gähn

Da hast du wohl recht das ich komplett unentschlossen bin.
Bin grad dabei mir klar zu werden was will ich!
Entweder ein Dobson 8" oder sogar 10" nur zum visuell beobachten, oder den 8"dobson zum planetenfotografieren (zum probieren)
Oder ich probiers mit einem 150 Newton mit Motoren, aber wie du schon gesagt hast, wird das dann ein geeignetes Equipment.
Oder nehm ich überhaupt nur einen 150 Newton zum visuell Beobachten.
Bin am überlegen wie ich einsteigen soll und was ich wirklich inverstieren soll und ja...mal schaun nehm mir jetzt noch 2,3 Wochen zu überlegen, werd mich mal auf der Sternwarte umsehen dann weiß ich sicher mehr
mfg

Stefan
 
hallo Stefan,

wenn du Richtung Langzeit-Fotografie gehen willst, muss du zuerst an die Monti denken: Sie muss möglichst stabil sein, mit zwei Motoren ausgerüstet (Goto nicht nötig), und einen Autoguider-Eingang haben.

Ein stabiles Setup wäre z.B. ein 150/750 Black Diamond Newton (mit 2" Crayford wo auch ein Komakorrektor dranpasst), mit einer EQ5. Die zwei Motoren kannst du leicht selber dranschrauben, das bringen alle zsamm. Da kommt noch ein Polsucher rein, der justiert ist, um präzis einnorden zu können. So kannst du mal loslegen, später besteht die Möglichkeit eine umgebaute Handbox mit Autoguidereingang nachzurüsten, wenn das mal Thema wird.

Einen 8" f/6 Dobson könnte man ja später mal auch auf eine Monti packen, das muss aber dann schon eine stärkere sein: HEQ5 oder besser EQ6. Die gibts beide als "Syntrek" Variante ohne teure Goto Handbox, aber mit den stärkeren und vibrationsärmeren Motoren und Autoguider-Eingang.

Geh doch mal auf die Sternwarte Gahberg, dort gibts Astrofotgarfen zum Anfassen www.astronomie.at oder schau dich auf www.waa.at um, dort gibts haufenweise Links, vielleicht auch jemanden in deiner Nähe...

lg Tommy
 
Hallo Tommy,

wenn 2"-Auszug, dann würde ich gleich zum mechanisch besseren GSO 150/750 Newton raten. Der hat diesen Auszug serienmäßig und macht mechanisch einen guten Eindruck. Hier in D kostet er ca. 50 Euro mehr.

CS,
Stefan
 
hallo Stefan,

der 150/750 Black Diamond hat serienmässig einen 2" Crayford, der optional mit 1:10 Untersetzung nachgerüstet werden kann. Was bei f/5 seeeeehr sinnvoll ist.

Der SW Crayford geht meiner Ansicht nach auch so besser als der GSO. Hatte bei mir zwei GSO in Verwendung, einer ist jetzt ausgetauscht. Dann habe ich drei SW Crayfords, die sind einfach feinfühliger finde ich.

lg Tommy
 
Hi Tommy,

Dann habe ich drei SW Crayfords, die sind einfach feinfühliger finde ich.

Da würden mich ja mal die Unterschiede interessieren. Wäre ehrlich gesagt etwas erstaunlich, wenn sich diese 2 China-Produkte so deutlich unterscheiden. Hast Du die Auszüge in beiden Fällen optimal eingestellt?

CS

Klaus
 
Hallo Stefan,

du sprichst mir wirklich aus der Seele, ich hätte niemals gedacht dass es eine Person gibt, die komplett gleich denkt wie ich :D
Ich will mir nun seit nem Jahr ein Teleskop kaufen, am Anfang ein 8" Dobson mit gescheiten Objektiven.
Hab mir meinen Einkaufszettel schon zusammengestellt gehabt^^
Da ich aber, genau wie du, von den Hubble Bilder und auch von den Bildern hier im Forum sehr angetan bin, will ich auch fotografieren.
Kurzzeitig war ich dann auf dem 8" Newton-auf-ner-parallaktischen-Montierung-Trip um die dann später zum fotografieren nachzurüsten.
Da sich das aber auch nicht ganz zum Fotografieren eignet, hab ich das Thema Teleskopkauf aufgeschoben :(
Jetzt vor 2 Wochen war ich dann wieder fast soweit beim 8" Dobson zuzuschlagen, aber ich habs doch nicht übers Herz gebracht^^
Den Winter hab ich nun sowieso verpasst und ich bin wieder genauso ratlos wie vorher :D

Dazu kommt, dass es in um um Schwäbisch Hall meines Wissens nach keine Sternwarte gibt wo ich auch mal Gleichgesinnte treffen kann.

Ich werde deinen Leidensweg aber auf jeden Fall mitverfolgen zu was du es dann im Endeffekt bringst :)
ich hoffe du du machst es besser als ich und schlägst mal du :P

Grüße,
Tim
 
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Serwus Tim!

Schön einen "Leidgenossen" zu haben.
Das Problem is eben wie du sagst das die Fazination an dem
Thema so groß ist das man selber auch mitmachen will aber leider oft an seine Finanziellen Grenzen stößt bzw. nicht weiß wie fang ich am besten an.
Bei mir geht die Leidenschaft so weit das wie z.b. heute im Büro schau ich mir die aktuellen Marsbilder an vom Rover und mein Kollege steht hinter mir und fragt mich etwas und ich labere ihn 2h voll hehe.
Warum ich bei dem Dobson zögere is einfach das ich eben auch (meistens unter der Woche) auch mal vom Balkon aus in den Himmel gucken will, und da denke ich wirds mit einem Dobson eng, wenn nicht unmöglich.
Tja und zur Zeit frage ich mich ob eben nicht der Newton nicht verfünftiger wäre. Dann stellt sich wieder die Frage nur visuell ohne Nachführung usw usw usw usw usw...Triff nicht gerne Entscheidungen hehe.
 
hi Klaus,

der eine GSO Cray hatte ne 1:10 nachgerüstet, die immer ein Stückerl zurückschnalzte, als wenn die Welle elastisch wäre. Das war echt ungut, und der wurde gewechselt.

Der andere braucht immer ein bisserl Kraft damit sich was bewegt, und schiesst dann leicht übers Ziel hinaus. Den knöpf ich mir einstellmässig nochmal vor, aber weil er an meinem alten 9" Newton ist, mach ich derzeit nicht mehr viel damit.

Oh, dann hab ich noch einen dritten GSO an einem alten 90/500 Achro, der ist eigentlich soweit ok.

lg Tommy
 
gut, ich meine von der Optik unterscheidet sich ein dobson ja nicht von nem newton, weil der doson ja eigentlich ein newton ist der auf ner dobsonmontierung steckt.
Von dem her müssten die ja gleich viel aufm Balkon bringen, würde ich jetzt sagen.

Gute Nacht,
Tim
 
Ich mein ja wegen dem Platz.
Da ich ja für das selbe Geld einen 8 oder sogar 10" bekomme und dieser am Balkon einfach zu groß ist.
Hingegen ein 150 Newton ist kleiner und kann ich ja auch Höhenverstellen was ja beim Dobson nicht möglich ist.

Mfg
Stefan
 
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Hallo ihr 2,

ganz ehrlich, ich verstehe Eure Probleme nicht. Nehmt halt einfach nen Tag Urlaub und fahrt wenigstens mal in ein Geschäft damit Ihr mal _seht_ von was Ihr redet. Dort könnt Ihr mal anfassen, ein bisschen rumstellen usw.
Das ist natürlich dann am effektivsten wenn man sich vorher möglichst viel Info reinzieht. Die entsprechenden Links habt Ihr schon lange bekommen

Wenn Ihr Angst habt das Verkehrte zu kaufen, dann schlagt gebraucht zu und verkauft die Geräte wieder wenns wirklich nicht passt. Dann muss man halt maln paar Euro Lehrgeld investigieren, das hält sich aber schon in Grenzen.

CS

Klaus
 
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