Moin Marcel!
> okay, da hast du doch eigentlich Recht.
Ich denke, André weiß, wovon er schreibt. Das "eigentlich" kannst Du streichen... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />
> Aber bis man herausfand, dass der Halleyische Komet alle 76 Jahre wiederkehrt, dachte man auch an Zufall, oder...?
Um ein bischen Klarheit in die Sache zu bringen: Kometen können Ursprungskörper für Meteorströme sein - "können", "müssen" aber nicht. Zu der Zeit um Weihnachten sind zwei Ströme aktiv. Was Du gesehen hast, könnte entweder ein verspäteter Geminide gewesen sein (Maximum des Stroms um Mitte Dezember) oder ein Meteor des Ursiden-Stroms (Max. 22./23. Dezember).
Von den Ursiden ist der Ursprungskörper bekannt, es handelt sich um den Kometen 8P/Tuttle (periodischer Komet mit 13,5 Jahren Umlaufzeit).
Darüberhinaus kann man in jeder x-beliebigen Nacht Meteore sehen, die keinem Strom zuzuordnen sind, sogenannte "sporadische Meteore".
Mit dem Kometen 1P/Halley sieht es so aus, daß Edmund Halley die Bahnelemente von hellen Kometen in der Vergangenheit (1337-1698) verglichen hat. Für einen Kometen aus der Liste traf er 1705 die Voraussage, daß er regelmäßig wieder in Sonnennähe auftaucht. Als das dann auch mit der Erstsichtung Weihnachten 1758 eintrat, wurde dieser Komet nach Halley benannt. Vor dieser Entdeckung nahm man an, daß alle Kometen nur einmal erscheinen und dann auf Nimmerwiedersehen verschwinden.
Heute ist es immer noch so, daß fast alle Kometen "zufällig" erscheinen, denn die allerwenigsten sind als periodisch bekannt.