Avner
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Hallo Zusammen,
nachdem ich mir in der Bucht einen Bosma Mak (TS-Derivat) von den Teleskopfreunden Bayern geschossen hatte stellte ich fest das der OAZ nicht in der optischen Achse sitzt. Eine Vorrichtung zum Kollimieren hat der Mak nur am Fangspiegel, hinten ist aber nix weil es die Version mit dem Lüfter ist.
Um nicht den ganzen Mak gleich in die Tonne zu treten habe ich den hinteren Deckel, an dem ja auch der OAZ samt Hauptspiegel befestigt ist, gelöst und wie im angehängten Bild mit einer Justiervorrichtung versehen. Der untere Block hängt am Tubus und bildet das Fundament, der obere Block ist am Deckel befestigt. Die Position der beiden Blöcke zueinander wird über zwei Schrauben eingestellt. Die auf dem Bild vordere Schraube zieht die Blöcke zusammen, die hintere drückt sie auseinander. Insgesamt sind drei dieser Spannvorrichtungen rund um den Tubus verteilt, wie bei jeder anderen Justiervorrichtung auch. Der Trick ist das der Deckel lose aufliegt und nun mittels der Spannvorrichtungen am Tubus fixiert wird. So kann dann auch der OAZ mit dem Hauptspiegel wieder auf die optische Achse ausgerichtet werden.
Tubus auf einen Speigel gestellt, Justierlaser in den OAZ und ausgerichtet. Nun die Meniskuslinse mit dem Fangspiegel wieder einbauen und den Fangspiegel rudimentär kollimieren. Mangels Wetter, bzw. wegen zuviel Wetter, habe ich dann mal die Umgebung ausgeleuchtet und musste feststellen das ich mit meinem kleinem Vixen ED81Swt ein 10x besseres und helleres Bild bekomme als mit dem Mak.
Meine Frage an Euch, bin ich zu eilig und sollte besser am Stern kollimieren oder stimmt der Eindruck das ein Refraktor ein besseres Bild bringt? Schreibt mir doch mal eure Gedanken, wie wäret ihr an das Problem rangegangen?
Thx im Vorraus und CS, Michael
nachdem ich mir in der Bucht einen Bosma Mak (TS-Derivat) von den Teleskopfreunden Bayern geschossen hatte stellte ich fest das der OAZ nicht in der optischen Achse sitzt. Eine Vorrichtung zum Kollimieren hat der Mak nur am Fangspiegel, hinten ist aber nix weil es die Version mit dem Lüfter ist.
Um nicht den ganzen Mak gleich in die Tonne zu treten habe ich den hinteren Deckel, an dem ja auch der OAZ samt Hauptspiegel befestigt ist, gelöst und wie im angehängten Bild mit einer Justiervorrichtung versehen. Der untere Block hängt am Tubus und bildet das Fundament, der obere Block ist am Deckel befestigt. Die Position der beiden Blöcke zueinander wird über zwei Schrauben eingestellt. Die auf dem Bild vordere Schraube zieht die Blöcke zusammen, die hintere drückt sie auseinander. Insgesamt sind drei dieser Spannvorrichtungen rund um den Tubus verteilt, wie bei jeder anderen Justiervorrichtung auch. Der Trick ist das der Deckel lose aufliegt und nun mittels der Spannvorrichtungen am Tubus fixiert wird. So kann dann auch der OAZ mit dem Hauptspiegel wieder auf die optische Achse ausgerichtet werden.
Tubus auf einen Speigel gestellt, Justierlaser in den OAZ und ausgerichtet. Nun die Meniskuslinse mit dem Fangspiegel wieder einbauen und den Fangspiegel rudimentär kollimieren. Mangels Wetter, bzw. wegen zuviel Wetter, habe ich dann mal die Umgebung ausgeleuchtet und musste feststellen das ich mit meinem kleinem Vixen ED81Swt ein 10x besseres und helleres Bild bekomme als mit dem Mak.
Meine Frage an Euch, bin ich zu eilig und sollte besser am Stern kollimieren oder stimmt der Eindruck das ein Refraktor ein besseres Bild bringt? Schreibt mir doch mal eure Gedanken, wie wäret ihr an das Problem rangegangen?
Thx im Vorraus und CS, Michael
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