Brauche Rat bei der Bearbeitung der Planetenbilder...

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linuxer

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Hallo Leute,
irgendwie läuft es nicht so bei der Bildbearbeitung was den Jupiter betrifft.

jupiter_serie_005_1.png


Bei Saturn ging es einigermaßen auch wenn ich mit dem Egebniss nicht so ganz zufrieden bin..

sat_7_5.png


Aber besser wirds nicht.
Zu den Daten:
Skywatcher 90/900 Refraktor.
3 x Barlow. (Besser als die 2 x die ich noch habe. Dort sind die Bilder unscharf und Bunt.)
Saturn Video:
70% gestackt. 120 Sekunden 1920 x 1080 mit der Raspberry Pi HQ-Kamera.

Jupiter Video:
30% gestackt. 60 Sekunden 1920 x 1080 mit der Raspberry Pi HQ-Kamera.

Mit Siril umgewandelt in ein .ser-File.
Mit AS3 gestackt.
Astrosurface Wavelet und Decon.
Bei Saturn mit Siril Grünstich entfernt.

Das ist im Prinzip meine Vorgehensweise. Wobei ich eigentlich immer scheitere ist die Farbanpassung.

Ich habe mir Gedanken gemacht über die Okularprojektion, ob das bessere Bild bringt ?
Meine Frage an euch!
Wie bekommt ihr das mit den Farben hin?
Welche SW benutzt Ihr dafür? Freie wäre mir natürlich recht weil ich Linux benutze.
AS3, Fitswork, Astrosurface, WinJupos und Registax laufen alle mit Wine.
Habt Ihr irgendwo ne gute Anleitung wie ich das mit den Farben hinbekomme. Link wäre Cool.

Bis auf Registax habe ich mich mit den Programmen angefreundet und komme leidlich klar damit nur Registax zickt ab und zu.

Habe auch einige Videos schon auf youtube gesehen, leider scheinen die meisten eine "Ordentliche" Kamera zu haben (ASI etc.) und das Rohmaterial sieht schon so aus wie meine bearbeiteten Bilder.
Aber ich bin sicher bei meinen Bildern geht auch noch was. Also bitte "bombt" mich mit Verbesserungsvorschlägen zu :)

Ich habe von Jupiter 5 Videos aufgenommen alle 60 Sekunden mit der gleichen Auflösung. Werde die mal Stacken und mein Glück mit Winjupos versuchen. Muss nur sehen wie das Ding Funktioniert.

Ist das mit der Okularprojektion besser als mit Barlow ? Also Telskope - Okular - Kamera.

Gruß
Thomas
 
Hallo Thomas,
natürlich kannst du mit Bildbearbeitung Vieles retten, allerdings kommt es schon wesentlich auf die Rohbilder an. Wenn du mit dem einfachen Refraktor ohne Filter fotografierst, darfst du nicht viel erwarten. Zuerst solltest du einen UV/IR Filter benutzen, außerdem entweder einen einfarbigen Filter oder einen SemiApo Filter verwenden. Damit kannst du die schlimmsten Farbfehler deines Refraktors ausblenden und bekommst ordentliche Rohbilder. Die benötigen dann nur noch wenig Bildbearbeitung und du wirst zufriedener sein.
CS Harald
 
Hallo Harald,
ich habe mir vor einiger Zeit ein Filterrad gedruckt, das könnte ich damit testen.
R,G,B Filter habe ich auch und einen IR-Cut Filter müsste ich auch noch herum liegen haben.
Wie gehe ich vor, und wie lange belichte ich als Video Saturn und Jupiter?
Muss ich den IR-Cut vor jede R,G,B Aufnahme setzen, oder kommt der als 4ter Filter einfach dazu ?
Sorry, ich weis blöde fragen, aber ich möchte das schon richtig machen. :unsure:

Gruß
Thomas
 
Hallo Joschi,
ja ist ne Farbkamera und Video sind mp4, sollte eigentlich unkomprimiert sein.
Zumindest übergebe ich den String so libcamera-vid.

Gruß
Thomas
 
Für die Farbkamera würde ich erst mal nur UV/IR Cut Filter nehmen. Die einfarbigen Filter sind eher für Monokameras. Deine Kamera kenne ich nicht. Belichtungszeit ausprobieren, so dass ein Einzelbild etwas unterbelichtet wirkt. Dann ein paar Minuten filmen und je nach seeing zwischen einem und zehn Prozent stacken. Das sollte klappen.
CS Harald
 
Hallo Thomas,

mit fitswork arbeite ich auch. Rechtsklick in ein weißes Jupiterband und Umgebung als Weißwert setzen.
Aber den kompletten Blausaum um den Planeten herum bekomme uch damit nicht weg.
UV/IR Sperrfilter soll ja verwendet werde sobald Glas mit ins Spiel kommt.
Bei meiner Asi120mc ist der fest verbaut, bei der Asi120mm kann ich den in die Steckhülse schrauben.
Bei mir kommt durch die Barlow Glas ins System. Ohne Sperrfilter mache ich nur Aufnahmen im IR Bereich oder mit RG610 Rotfilter, der ab 610nm aufmacht.

Gruß,
Holger
 
Hallo Thomas,

leider sind mp4 Videos komprimiert, was doch einiges an Details wegkomprimiert.
Die Videos können ungefähr 90s lang werden ohne das sich die Rotation groß bemerkbar macht.
Das hängt natürlich von der Brennweite und dem Auflösungsvermögen des Teleskopes ab.

VG Cl.-D.
 
Hallo Thomas, ich sags gerne nochmal. Bildbearbeitung kann man zurückhaltend einsetzen, wenn die Rohdaten hochwertig sind. Natürlich kann man den Blausaum mit Fitswork reduzieren (dabei auch viel vom allgemeinen Blau), besser ist es, wenn ein UV Filter den Blausaum von vorne herein verhindert (oder ein APO). Mit Bildbearbeitung das letzte bisschen Kontrast und Detail aus den Rohdaten zu kitzeln, ergibt Sinn. Schlechte Rohdaten damit aufzubereiten macht viel Arbeit und bringt bestenfalls mittelmäßige Ergebnisse.
CS Harald
 
Hallo Harald,
jop verstanden :)
Bessere Rohdaten. Ich Arbeite daran.
Einen UV-Sperr Filter habe ich zwar nicht, aber ich bin gerade dabei mir ein neues Filterrad zu machen. Ich habe noch eine ALCCD5 die ich zwar bis jetzt
immer nur als Guide-Cam eingesetzt habe, aber damit könnte ich es dann mal mit meinen Filtern versuchen.
Ich habe an Filtern..
Rot
Grün
Blau
IR-Sperr
IR-Pass
und einen OIII Filter.
Wobei letzterer ja nicht für Planeten ist.
Die Filter habe ich zwar vor 20 Jahren bei TS gekauft, sollte aber genügen.
Ich werde die dann mal an meinen 10"/F4 Newton testen. Damit sollte dann der Farbstich auch weg sein.

Die Videos können ungefähr 90s lang werden ohne das sich die Rotation groß bemerkbar macht
Das werde ich dann mal versuchen :)

Danke für die Infos

Gruß
Thomas
 
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