C11EHD Schmidtplatte beschädigt - Hilfe benötigt

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flow254

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Liebe Foren-Mitglieder,

Ich bin Florian, 42 und aus dem Raum südlich von Würzburg. Ich lese schon einige Zeit mit und beobachte bislang visuell. Ich habe erst kleiner angefangen und mich vor ca. 1 Jahr vergrößert und ein gebrauchtes C11EHD erstanden. Das Teleskop ist soweit vollkommen in Ordnung gewesen mit einer m.M nach für das Alter (Baujahr ca. 2011) gewöhnliche Menge an Staubpartikeln im Tubus.

Jetzt habe ich vor wenigen Tagen den Tubusdeckel entfernt und einen kleinen Sprung in der Schmidtplatte festgestellt. Er war definitiv vorher noch nicht da. Entsprechend geschockt war ich natürlich. Zumal ich den Tubus und generell mein Equipment wie ein rohes Ei behandle und transportiere. Ich kann es mir einfach nicht erklären, wie das geschehen ist.

Daher wollte ich gerne die Erfahrenen unter euch um Einschätzung bitten:

1.) Wie das geschehen sein könnte, damit es mir zukünftig nicht mehr geschieht?

2.) Inwiefern das visuell und ggf. zukünftig auch fotografisch negative Effekte haben wird?



Ein par weitere Details:

Es sieht so aus als verläuft der Sprung auf der Teleskop-Innenseite der Schmidtplatte. Er hat ca. 5-7mm Größe, vergleichbar mit einem kleinen Fingernagel. Eine Fehlstelle im Glas war mir zumindest nie bekannt und war zumindest visuell vorher nie zu erkennen. Der Tubus war nie in die Sonne gerichtet und ist nie hart aufgesetzt worden. Faststar war nie ausgebaut, auch nicht die Schmidtplatte. Mir ist kein Werkzeug auf die Platte gefallen beim Kollimieren oder ähnliches.

Mein Teleskop werde ich dauerhaft so wahrscheinlich nicht betreiben können. Ich habe Sorge, dass der Sprung sich vergrößert und die Schmidtplatte bricht und ggf. Teile auf den Hauptspiegel fallen. Ich beobachte das nun die nächste Zeit und transportiere es möglichst nicht mehr. Eine Reparatur mit Tauschplatte wird sicher nicht einfach zu finden zu sein (Verfügbarkeit Tauschplatte, Aufwand Reparatur, optische Qualität des Gesamtsystems nach Tausch etc.).

Ich danke euch für euren Input und generell dafür, dass ihr eure Erfahrungen hier teilt!

Viele Grüße
Florian
 

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Hallo!
1.) Wie das geschehen sein könnte, damit es mir zukünftig nicht mehr geschieht?
Zur Ursache fällt mir nichts ein. Was Du tun kannst, um so etwas in Zukunft zu vermeiden, tust Du ja bereits. Manchmal passieren Sachen einfach. Ist nur ein Stück Glas, das sich ersetzten lässt. Es gibt so viel Schlimmeres, was einem passieren kann.
2.) Inwiefern das visuell und ggf. zukünftig auch fotografisch negative Effekte haben wird?
Visuell wirst Du davon gar nichts merken, fotografisch vielleicht ein paar Reflexe bzw. Aufhellungen. Wenn es meines wäre, würde ich mit einem schwarzen Eddingstift einen Strich darüber malen, damit keine Reflexe entstehen. Man könnte auch versuchen, irgendeine Flüssigkeit in den Sprung sickern zu lassen, die ihn unsichtbar macht. Irgendein verdünntes Öl vielleicht, aber damit kennen sich andere bestimmt besser aus,
Ich habe Sorge, dass der Sprung sich vergrößert und die Schmidtplatte bricht und ggf. Teile auf den Hauptspiegel fallen.
Das kann ich mir jetzt beim besten Willen nicht vorstellen. Das ist ja kein Sicherheitsglas wie bei einer Autoscheibe, das plötzlich in tausend kleine Krümel zerbricht. Selbst wenn sich der Sprung vergrößern sollte, dann wird er halt irgendwann quer über die Schmidtplatte gehen. Und wenn im schlimmsten (naja, siehe oben, schlimm ist etwas ganz anderes) Fall eine Scherbe auf den Hauptspiegel fällt, dann ist das eben so. Das macht dem nichts aus, solange nicht der komplette Fangspiegel drauffällt. Das Internet ist voll mit Fotos von kaputten Schmidt Cassegrains (Google Bildersuche nach: "celestron broken schmidt plate") und bei allen ist der Fangspiegel noch an seinem Platz.

Erfreue Dich an Deinem Fernrohr und alles wird gut :)

Viele Grüße
Maximilian
 
Vielen Dank maximilian für deine schnelle erste Einschätzung. Da atme ich zumindest etwas mal auf. Aber ich freu mich über weitere Kommentare, Erfahrungsaustausch etc. Alles was hilft.

Ist das wirklich ein Sprung? sieht mir eher nach einer Ablagerung von irgendwas an....
Raupenschiss oder ähnliches....
Ich hab selbst eine Weile schauen müssen um es eindeutig sagen zu können. Leider ist es mittels Foto noch schwieriger darzustellen. Es ist aber definitiv nicht am Glas, sondern verläuft durchs Glas.
Ich kann bei Bedarf gern noch mal genauere Bilder probieren, wenn es bei der Beurteilung hilft.
 
1 ... für das Alter (Baujahr ca. 2011) gewöhnliche Menge an Staubpartikeln im Tubus.

2 ... auf der Teleskop-Innenseite der Schmidtplatte.

3 ... Mein Teleskop werde ich dauerhaft so wahrscheinlich nicht betreiben können.

4 ... Ich danke euch für euren Input
Hallo Florian ...
Zunächst zu Pkt 1 u. 2
Alles ( auch alle anderen " Auffälligkeiten " die zu sehen sind scheinen also innen zu sein. Für mich " spricht dieses auch für Schmutz / Staub bzgl. deinem " Problem ".

Zu Pkt 3
Ich würde mir da keine Gedanken machen. Beobachte ob sich ( was auch immer ) event. verändert und hab Spass mit deinem Teleskop.

Zu Pkt 4
Schau mal ob du einen Sternfreund findest welcher sich das Glas Live ansehen kann, bzw. versuch mal den " unbekannten Fehler " etwas genauer abzulichten ... ?

Gruss
Marco
 
Danke euch für den weiteren Input.

Egal wie ich mich davor drehe und wende, ich kann mir tatsächlich beides vorstellen. Glasdefekt oder es liegt doch etwas innen an der Platte auf. Tendenz ist aber weiter, dass es im Glas ist und ich glaube ich werde es nicht herausfinden, wenn es sich nicht selbstständig wieder löst, der Riss doch wächst oder ich es versuche zu entfernen und das entweder funktioniert oder fehlschlägt.
Ich habe weitere Bilder mit iPhone und Spiegelloser versucht, auch aus verschiedenen Winkeln und Entfernungen. Vielleicht hilft es euch ja noch mal.
 

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Moin!

> Glasdefekt oder es liegt doch etwas innen an der Platte auf

So eine Schmidt-Platte geht nicht so mir-nichts-dir-nichts kaputt oder bekommen Sprünge im Glas.
Da hat sich irgendein (jetzt größeres) Partikel aus dem Tubusinnern gelöst und an der Schmidtplatte innen festgesetzt. Die kleinen Teilchen daneben, die auf den Fotos zu sehen sind, sehen mir ganz genauso aus. Die Partikel lösen sich mit der Zeit durch Alterung und Temeperaturschwankungen. Ich würde mir da keine weiteren Sorgen drum machen. (Beobachten und solange wrten, bis es ausfällt - war schon ein guter Tip von HAL-9000). ;)

Natürlich sollte man so eine Optik bei möglichst gleichbleibenden Temperaturen lagern - und wenn schon im Koffer o.ä., dann bitte den Tubus waageecht hinlegen. So setzen sihch Partikel weder auf einer Schmitplatte noch auf dem Hauptspiegel ab.
 
> Warum soll das bei einer Schmidtplatte nicht funktionieren?

Weil bei einem Sprung in so einer optischen Fläche sich die Schadstelle immer auswirkt. Das ist ja nun keine einfache Glasplatte, die den Fangspiegel trägt (und auch keine Windschutzscheibe am Auto*).

* Dort sind solche Scheibenreparaturen mit Kunststoff sowieo nur erlaubt, wenn sie nicht im zentralen Sichtfeld des Fahrers liegen. Ansonsten ist doch der Austausch der Windschutzscheibe erforderlich.
 
Hallo!
> Warum soll das bei einer Schmidtplatte nicht funktionieren?

Weil bei einem Sprung in so einer optischen Fläche sich die Schadstelle immer auswirkt.
Ja. Aber die unbehandelte Schadstelle wirkt sich doch auch aus. So ein Sprung wie in den Bildern oben, wenn es denn überhaupt einer ist, besteht aus mehreren Glas-Luft-Übergängen, die sich durch Reflexionen und Brechung auswirken. Gefüllt mit Kunstharz (wie bei der Autoscheibenreparatur) oder Öl (wie bei guten Objektiven) müssten zumindest die Reflexionen verschwinden. Und Kunstharz hätte den Vorteil, dass es vielleicht den Sprung daran hindert, größer zu werden.

Grüße
Maximilian
 
Hallo Florian,
Beschädigungen an der Schmidtplatte sind immer ärgerlich.
Doch nicht immer wirken sie sich spürbar negativ auf die optische Leistung des Teleskops aus.
Bei einem Sprung ist allerdings die Sorge gerechtfertigt, dass sich der Sprung ausweitet, und im schlimmsten Fall Teile auf den Hauptspiegel fallen können.

Um den Sprung am weiteren Ausbreiten zu hindern, ist es ratsam, ihn mit niedrigviskosem Cyanacrylat-Kleber zu füllen. Durch die niedrige Viskosität zieht der kleine Spalt den Klebstoff mit seiner kapillaren Aktivität in der Regel gut ein, und wenn der Klebstoff abgebunden hat, ist der Riss oft auch weniger auffällig. Es bleibt ein Riss, es bleibt unschön, aber es wird zumindest nicht schlimmer.

Dann bleibt zu prüfen, ob die Beschädigung überhaupt stört.
Weit weg vom Fokus wird sich die Beschädigung möglicherweise gar nicht zeigen.

Und dann bleibt ja immer noch die Möglichkeit, eine neue Schmidtplatte einzubauen. Der Tausch ist kein Hexenwerk.
Die Beschaffung der Glasplatte hingegen schon.

Die Firma Baader, als Celestron-Importeur, hat in der Regel solche Platten, oder kann sie zumindest beschaffen, verhält sich aber erfahrungsgemäß in solchen Fällen sehr kundenunfreundlich. Es werden z.B. Platten nur an Kunden abgegeben, die nachweisen können, dass das Teleskop bei Baader gekauft wurde, und dann auch nur im Rahmen einer Reparatur, die sie sich ordentlich bezahlen lassen. Einfach eine Platte bei Baader kaufen, läuft nicht.

Eine Alternative bietet die Firma Toscanoptics in Italien: die fertigen Schmidtplatten an, eine Platte für das C11 kostet z.B. € 820,00 zuzüglich Steuern und Versand. Ob Toscanoptics auch Platten für EHDs herstellt, weiß ich allerdings nicht.

Also: Du musst Dein Teleskop nicht wegschmeißen.

CS

Dietmar
 
> Aber die unbehandelte Schadstelle wirkt sich doch auch aus.

Das stimmt allerdings. Die Debatte ist sowieso obsolet, weil es sich auf den Fotos oben bestimmt nicht um einen Glasschaden handelt.
 
Ich hatte einen 90mm Refraktor neu gekauft, der hatte so einen Fussel in der Mitte Außen drauf.
Nach der Reinigung daheim war auf einmal ein perfekt durchsichtiger Fleck in der exakten Dimension des Fussels drauf. o_O
Ich hatte mir das richtig angeschaut, und rausgefunden das die Vergütung fehlte genau an diesem Fleck.
Ich hatte auch etwas feinverpulverte Kohle genommen um das etwas sichtbarer zu machen. Die konnte sehr einfach danach gereinigt werden.

Ich habe es aber nicht erraten können wie so was eigentlich möglich ist, war es schon in der Vacuum Kammer so reingegangen, möglich.

Clear skies,
- Martin
 
Ich bedanke mich an der Stelle für eure vielen Nachrichten, Gedanken und Tipps heute. Ich bin nun doch etwas beruhigter und werde mich jetzt nicht weiter verrückt machen. Und wie maximilian als erstes sinngemäß geschrieben hat: es ist nur ein Stück Glas und es gibt wahrlich wichtigeres im Leben.

Schön, dass es dieses Forum und so viele Aktive hier gibt. Danke dafür!

CS
Florian
 
Hallo Florian,
sorry, ich habe diesen Beitrag jetzt erst gelesen. Daher mal einen fachlichen Tipp. Diese Störung scheint ja sehr gering, aber man kann und soĺlte auch einen Muschelbruch reparieren.
Dafür gibt es den Kleber Vitralit von Panacol, den ich empfehle und selbst schon bei einen Muschelbruch auf einer 90mm Linse benutzt habe.
Um die Qualität eines optischen Systems nicht zu beeinträchtigen, verfügt der Kleber nicht nur über eine hohe optische Reinheit, sondern weist auch eine geringe Schrumpfung auf, um Spannungen im Linsensystem zu vermeiden. Es ist hoch viskos, zieht in den Riss und kann mit UV Licht aushärten.
Wie bei Linsensystemen wird gerade auf der großen Fläche einer Schmidtplatte ein Muschelbruch nach Reparatur nicht mehr bemerkbar sein...
LG Eberhard
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
ich sehe diesen Beitrag auch erst jetzt. Nach einem Bruch sieht das für mich überhaupt nicht aus, eher danach, dass sich da etwas in das Teleskop geschlichen hat und jetzt and Schmidtplatte haftet.
Die Schmidtplatte ist (hoffentlich) quasi eigenspannungsfrei, deshalb besteht, auch wenn es ein Muschelbruch wäre, überhaupt keine Gafahr, dass dadurch ein Riss entsteht. Weiter, wenn es ein Muschelbruch wäre, müsste dieser durch Aufschlagen eines harten Gegenstandes erfolgt sein. Dieser müsste dann auch noch im Teleskop zu finden sein.
Sollte es unerwarteter Weise doch eine Fehlstelle oder ein Muschelbruch sein, würde ich diesen mit gut deckender schwarzer Farbe abdecken. Dann wäre diese Stelle mit Ausnahme geringer Beugung optisch einfach nicht mehr wirksam.
Ich hatte selbst vergangenes Jahr einen Schreckmoment, als ich mehrere "Abplatzungen" an der Schmidtplatte meines RC gefunden habe. Bei genauer Inspektion kabe ich dann einen vagabundierenden, etwa 1cm² grossen, unregelmässigen schwarzen Gummifetzen entdeckt, der auch noch gefettet war.
Also erst mal Platte ausbauen (Position kennzeichnen), abblasen und reinigen. Ich gehe zu 90% davon aus, dass das Ding dann weg ist. Wenn nicht, siehe oben.

Gruss
Bernhard
 
Hallo Bernhard,
er hat es ja beschrieben, das es ein minimaler Bruch im Glas ist. Es sieht für mich auch danach aus. Da wird natürlich was draufgeschlagen sein, von daher hatte er erstmal Glück.
Nebenbei sind mehrere Abplatzungen am Rand der Schmidtplatte ein Beleg für unsachgemäßen Einbau.:rolleyes: Ich habe dabei eher immer Korkreste als Gummi gefunden...
Die Platte wird Florian ohnehin ausbauen müssen, dann kann er das auch beim Optiker machen lassen. Die pressen da mit etwas Druck den passenden Kleber ein und gut ist's. Belassen würde ich es jedenfalls nicht, da die Beschädigung in der Fläche ist und eine spätere Rissbildung nie ausgeschlossen werden kann.

LG und clear Plate ;)Eberhard
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen lieben Dank an euch, dass ihr diesen Beitrag noch mal aufgegriffen habt. Ich kann es mittlerweile final auflösen:
Ich hätte Geld gewettet, dass es ein Glasdefekt ist. War es dann aber doch nicht. Ich bin noch nicht so erfahren mit Teleskopen und optischen Flächen, habe als Ingenieur aber ein gewisses technisches Verständnis. Dachte ich. 😉
Wie dem auch sei, es war schlussendlich so etwas wie ein kurzes Haar, vielleicht ein Bartstoppel an der Innenseite der Schmidtplatte. Ausbau des Fangspiegels (Hyperstar) und ein geknickter Strohhalm am Blasebalg haben mir den Stein vom Herzen geblasen.
Seitdem achte ich darauf, dass der Tubus waagrecht gelagert ist, damit sich möglichst wenig Staub und was sonst noch so im Tubus rumfliegt auf der Schmidtplatte oder den Spiegeln ablagert.
Eure neuen Antworten haben mir dennoch ein paar hilfreiche Hinweise gegeben, wie man bei einem echten Defekt verfahren könnte.

Vielen Dank und viele Grüße,
Florian
 
Freut mich, dass es so war. Ich gehe aber davon aus, dass der Dreck jetz grösstenteils immer noch im Teleskop herumschwirrt.
Bau doch einfach die Schmidt-Platte aus und mach richtig sauber. Als Ingenieur solltest Du das schaffen.

Bruss
Bernhard
 
Das werde ich sicher irgendwann machen. Im Moment wäre ich froh, wenn ich überhaupt mal Zeit zum Beobachten finden würde. Aber das kommt auch irgendwann…ist eben nicht in jeder Lebensphase passend. ;)
 
Richtig sauber machen wird ohne Reinraum aber auch knifflig – und ein Härchen senkt den Kontrast viel weniger als der Sekundärspiegel. Wegen einem Härchen lohnt sich zerlegen nicht, auch weil die EdgeHD-Schmidtplatten gerne noch gesicherte Schrauben haben, sodass man sie (vor allem bei älteren Modellen) nicht ganz so leicht zerlegen kann wie ein normales Schmidt-Cassegrain.

Clear Skies,
Alex
 
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