Cassini-Teilung, GRF mit SCT - bin ich nur zu doof?

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VisuSCor

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Freunde der Nacht,

nun bin ich seit 1,5 Jahren am Astronomieren, habe inzwischen auch eine stattliche Ausrüstung zusammen und finde meine visuellen Spaziergänge am Nachthimmel ganz spannend. Allerdings stutze ich immer wieder, wenn ich dann sowas lese, was sich in diesem Fall an einen Anfänger mit ensprechendem Equipment richtet:

Bei Saturn kannst du sehr schön den Ring inkl. Cassini-Teilung sehen.

An so einem Spruch verzweifle ich regelmäßig, denn egal wie ich es anstelle, ich habe mit meinem C8 noch nie die Cassini-Teilung der Saturnringe entdecken können. An Jupiter konnte ich zwar schon einmal sehr schön den Schatten eines der Monde beobachten aber den GRF habe ich ebenfalls noch nie entdeckt.

Demgegenüber habe ich recht schöne Beobachtungen im Bereich DSO. Kugelsternhaufen löst das C8 sehr schön auf, M42 eh kein Problen, M81/82 immer wieder gerne, M51 nur unter günstigen Bedingungen, das Leo-Triplet ist mir gut bekannt und sogar die Markarjanische Kette konnte ich letztens bewundern. Lieblingsobjekte sind Planetarische Nebel, die je nach Bedingungen mehr oder weniger detailliert zu beobachten sind.

Also was mache ich falsch, dass ich mit meinem schönen C8 diese Cassini-Teilung nicht idenfizieren kann, wenn das denn so einfach ist???

Danke für Eure Tipps!

CS.Oli
 
Hallo Oli,

zur Zeit steht der Saturn sehr tief, da muss das Seeing dann schon recht gut sein. Dennoch müsste die Teilung auch bei durchschnittlichen Bedingungen möglich sein. Wann hast Du den denn zuletzt beobachtet ?

Der grF beim Jupiter ist nicht immer zu sehen. Die Sichtbarkeitsdaten sehe ich mir immer auf der Internetseite calsky an.

Eventuell könnten einfache Farbfilter helfen. Bei meinen Astroaufnahmen ist ein Rotfilter für die Cassini Teilung hilfreich, der sollte auch visuell nützlich sein. Der grF ist mit Grünfilter viel kräftiger / dunkler.

Gruß,
Holger
 
Hallo Holger,

mein letzter Versuch war letzte Woche irgendwann morgens so um 4. Anfangs natürlich heftiges Tubusseeing, aber nach ner Stunde geht es eigentlich dann recht gut. Es ist natürlich möglich, dass ich die Teilung sehe aber nicht erkenne... das ging mir mit Galaxien anfangs so.

Ob der GRF theoretisch sichbar sein müsste, schaue ich in Stellarium nach, da kann man auch die Stellung der Monde oder das Auftreten von Schatten der Monde vorab anschauen.

Ich hab schon mit Gelb-, Orange- und Blaufiltern probiert (Langpassfilter von Baader), nur den Grünfilter hab ich natürlich noch nicht. Mal schauen ob ich mir den auch noch antue.

Danke erstmal für die Infos.

CS.Oli
 
Hallo Oli,
eigentlich sollte das mit einem C8 sehr gut gehen.

Ich habe (auch schon dieses Jahr) mit meinem 8'' Dobson keine Probleme die Cassini-Teilung bei Saturn und den großen Roten Fleck auf Jupiter zu sehen. Filter brauche ich dazu nicht bzw. bringen mir Farbfilte dabei keine Bildverbesserung. Ab und zu habe ich einen Baader Neodymium Filter verwendet, denn dieser steigert den Kontrast an Planetendetails etwas.
Und ein C8 sollte an Planeten eigentlich besser sein als mein Dobson!

Justage des Teleskops ok (wenn die nicht Top ist merkt man das an Planeten viel früher als bei Deep Sky Objekten)?
Welche Okulare und welche Vergrößerung verwendest du?

Grüße, Mario
 
ich hab die Teilung der Ringe vom Saturn im Winter 2017 gesehen. mit meiner damals neuster Anschaffung. ein Celestron Nexstar Evolution 8 EHD mit den Okulare Hyperion 8 + 10 mm. hatte das App Skysafari 6 Pro als Hilfe eingesetzt.
den Spiegel Tubus hab ich noch immer, nur die Montierung wird gewechselt da ich fotografisch auch noch was machen möchte.
grüsst
*entfernt*
 
Hallo Mario,

eigentlich sollte das mit einem C8 sehr gut gehen.
Davon bin ich eigentlich auch ausgegangen.

Ich habe (auch schon dieses Jahr) mit meinem 8'' Dobson keine Probleme die Cassini-Teilung bei Saturn ... zu sehen.
versuch mal zu beschreiben was Du da genau siehst! Galaxien zu erkennen musste ich auch erst lernen, vielleicht hilft mir Deine Beschreibung ja.

Und ein C8 sollte an Planeten eigentlich besser sein als mein Dobson!

Auch das hätte ich jetzt mal vermutet - ein gut an die Umgebungstemperatur angepasstes Gerät mal vorausgesetzt.


ich bin kein Fachmann, aber wenn ich auf einen hellen Stern gehe und ins Unscharfe gehe, dann kriege ich schöne kreisrunde Ringe. Zumindest Intrafokal für mich perfekt, extrafokal müsste ich schauen... darauf hab ich noch nicht wirklich geachtet. Aber ich hatte ein älteres C8 und hatte das prüfen lassen und damit das gleiche Problem und die Abbildung war ähnlich wie bei dem was ich jetzt habe.

Welche Okulare und welche Vergrößerung verwendest du?

TSWA 12 mm, TeleVue 11 mm Plössl, Baader Classic Ortho 10 mm, TSWA 8 mm und evtl. noch SW Nirvana 7 mm

Ich geh steigere mich in der Vergrößerung je nach dem was mir noch sinnvoll erscheint. Aber spätestens bei 200fach sollte doch was zu sehen sein - oder? Und das erreiche ich eigentlich immer.

CS.Oli
 
Hallo Oli,

Cassini ist schon zu sehen, wenn das Seeing stimmt, die Justage ok ist und die Beobachtungszeit ein paar ruhige Momente einfangen kann. Meist wabert es ziemlich rum, vor allem wenn die Planeten tief stehen, da sind kurze Momente, wo Cassini aufblitzt, recht selten. In einer ruhigen Nacht kann man die Teilung auch schon mal fast durchgehend sehen, zumindest überwiegend. Also eher lange gucken und natürlich... scharfstellen. (y)

GFR, so er uns zugewandt ist, sollte ebenfalls gehen. Ich hab auch jahrelang nix gesehen (mit FH-Refraktoren), bis ich mal einen Apo gekauft hab. Plötzlich war er einfach da, leuchtend orange, als wäre es nie ein Problem gewesen. Hier spielt Farbreinheit für mich eine Rolle, ein C8 sollte das aber ebenfalls schaffen... hab ich allerdings schon länger nicht ausprobiert. Ich hab nämlich auch ein altes C8, das recht gut ist. ;)

lg
Niki
 
Hi Oli,

anderes Thema. Deine Okularauswahl gibt mir zu denken. Abstufung von12mm runter bis 7mm im mm Bereich macht nun mal gar keinen Sinn. Die beiden TSWA Okulare würde ich ziehen lassen.

GRF: Ist wie auch die Cassiniteilung nicht einfach für eien Anfänger, und das bist du noch nach 1,5 Jahren, zu sehen. Beim GRF am besten beim Meridiandurchgang ab 150x (Wenn das Seeing gut ist auch gerne höher) beobachten.

cs
Lothar
 
Abstufung von12mm runter bis 7mm im mm Bereich macht nun mal gar keinen Sinn.

Hallo Lothar,

für mich macht das schon Sinn, denn dadurch kann ich je nach Seeing recht fein abstimmen wo ich noch ein angenehmes Bild habe und wo nicht mehr. Die Sprünge in der Vergrößerung sind ja bei 2032 mm Brennweite in dem Bereich schon recht groß. Und ich mag die TSWA Okulare, speziell am C8!

Drüber ist dann nur noch 15, 25, 38 und 56 mm, letzteres nur wegen der maximalen AP

CS.Oli
 
Cassini ging schon recht gut im März/April - am schönsten gesehen dieses Jahr bisher im FS-128. Wenn das seeing passt sieht man eine rasiermesserscharfe, rabenschwarze Teilung zwischen den Ringen. Dazu die Bänderung des Planeten und den Schatten des Planeten auf den Ringen. Seeing muss natürlich stimmen aber die Teilung sieht man doch meist... irgendwie zumindest ;)

GRF ist immer noch relativ klein dieses Jahr - war die letzten Jahre schon besser - ich erinnere mich noch gut an meine erste Beobachtung mit einem 5" Apo vor einigen Jahren - lachsrot mit feiner heller Trennlinie zwischen dem GRF und dem umgebenden Band.

Wenn Du nichts dergleichen siehst bist Du entweder nicht im Fokus, das scope ist nicht ausgekühlt, die Justage n.i.O. oder die Optik suboptimal.

Cassini sieht man schon im 80mm FH recht ansehnlich wenn das seeing passt wobei größere Optik natürlich hilfreich ist da man höher vergrößern kann ohne dass, das Licht ausgeht.
 
Nach meiner Erfahrung ist der GRF nach NEB / SEB immer noch das auffälligste Merkmal der Jupiteratmosphäre. Deswegen kann ich donadani nur zustimmen: "Wenn Du nichts dergleichen siehst bist Du entweder nicht im Fokus, das scope ist nicht ausgekühlt, die Justage n.i.O. oder die Optik suboptimal."
 
Am besten stellst Du das scope schon am Abend raus - dann ist es morgens zum Planetengucken auf jeden Fall "durch" - so ein geschlossener Tubus braucht seine Zeit... bezweifle, dass das nach einer Stunde erledigt ist.
 
Die Bänder und Zonen bei Jupiter sehe ich sehr gut. Was GRF angeht, so kann es auch sein, dass ich einfach immer den falschen Zeitpunkt erwischt habe. So oft komme ich nicht zum Beobachten.

Bei der Cassini-Teilung werde ich einfach dran bleiben. Saturn steht nicht optimal, das ist klar. Aber bis 2026 warten möchte ich nicht...

Saturn 2020 und 2026.jpg


Ich werde jetzt auf jeden Fall vor jeder Beobachtung nachschauen, ob der GRF zusehen ist bzw. meine Beobachtungstermine, soweit möglich, darauf abstimmen. Dabei habe ich folgendes festegestellt:

20200507 Jupiter.jpg


Am Donnerstag frühmorgens ist sowohl der Schatten eines Mondes (Europa?) wie auch der GRF zu sehen. Auch wäre Ganymed im Transit, was jedoch visuell sicher nicht auszumachen ist.

CS.Oli

Bilder erstellt mit Stellarium
 
Hallo Oli,

der Große Rote Fleck ist leider nicht so rot, wie man sich das vielleicht vorstellt. Der Farbkontrast zum Rest des Planeten ist verhalten und man muss beim ersten Mal schon recht genau hinsehen. Auf dem Stellarium-Screenshot ist er viel kontrastreicher als in Natura. Wenn man ihn dann aber das erste mal gesehen hat und weiß was einen erwartet, ist er eigentlich problemlos.

Zur Justage: die ist absolut kritisch bei Planeten. Wenn ich lese "aber wenn ich auf einen hellen Stern gehe und ins Unscharfe gehe, dann kriege ich schöne kreisrunde Ringe" stellt sich mir gleich die Frage: "bei welcher Vergrößerung?"
Die Kollimation eines SCT wird bei der höchstmöglichen Vergrößerung geprüft, die das Seeing zulässt. Etwa 400x ist da absolut angemessen. Dann wird unmittelbar vor und hinter dem Fokus geprüft, der Donut muss beim Durchgang durch den Fokus perfekt zu konzentrischen Beugungsringen (Airy-Scheibchen) zusammenfallen und sich danach auch wieder perfekt symmetrisch entfalten. Die Justage bei geringen Vergrößerungen und einem schönen großen Donut zu prüfen, bringt überhaupt nichts.

Hier einmal ein Link zur Bibel der SCT-Kollimation:
Thierry Legault: The Collimation
Diese Anleitung penibelst umsetzen, dann ist dein C8 perfekt justiert. Wenn es dann immer noch nicht klappt, liegt es am Seeing oder Dir mangelt es an Geduld. ;)

Aber das wird schon. Viel Erfolg:
Marcus
 
Wenn man ihn dann aber das erste mal gesehen hat und weiß was einen erwartet, ist er eigentlich problemlos.
Das entspricht meiner Erfahrung mit Galaxien


Danke für den Link. Ich schau mir das mal genau an. Im Zweifel bring ich das Gerät zum Karl Kloß zum Kollimieren.

CS.Oli
 
Hi Oli,

zu deinem eigentlichen Thema haben ja schon viele andere geantwortet.

Dass du den großen roten Fleck nicht siehst, kann auch daran liegen, dass du dich in dieser Beziehung auf Stellarium verlässt. Stellarium zeigt in der Grundeinstellung für den großen roten Fleck die falsche Position an. Dazu muss man in der Datei ssystem.ini erst die Einstellungen anpassen. (Wie man das macht, weiß ich leider auch nicht. Ich verwende Stellarium ganz simpel nicht dafür.) Auf dem von dir geposteten Bild ist die Position des GRF definitiv falsch. Die Mondpositionen passen. Daher liegt's bei dir nicht an der Lichtlaufzeit.

Hier sind z.B. passende Daten in universal time:
Die Daten decken sich mit Skysafari.

Gruß
Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,

danke für den Link. Ich nehme an, dass der GRF da ins Bild kommt und dann durchwandert. UTC ist bei uns (MEsZ) + 2h, damit wäre der GRF am 7.5. ab 3:24 Uhr sichtbar. Keine Ahnung wie lange der "Transit" dauert aber das würde vermutlich schon hinkommen mit dem was Stellarium für eine Stunde später darstellt - oder? So schnell rotiert Jupiter ja nicht.

CS.Oli
 
Hallo Niki,

ich bin Frühaufsteher - kein Problem...

CS.Oli
 
Morgen (Heuete 05.05.2020) um 3 Uhr ist der GRF ziemlich in der Mitte... wenn du Frühaufsteher bist.
Von Aufgang bis Untergang braucht der GRF ca. 4 Stunden.
Das kann man alles in Stellarium einstellen. Man muss sich nur einmal den aktuellen Wert (Position) holen. Den Rest rechnet Stellarium dann selber.

CS *entfernt*
 

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wäre ne Option, leider bräuchte ich dafür ein Röntgenteleskop...

20200505forecast.jpg


CS.Oli
 
Bei uns ist schon seit 18:00 glasklarer Himmel... Hab gerade meinen "Ugly Weekender" ausprobiert.
 
Freut mich für Dich. Morgen und übermorgen sieht es bei mir besser aus.

CS.Oli
 
Hier einmal ein Link zur Bibel der SCT-Kollimation:
Thierry Legault: The Collimation
Diese Anleitung penibelst umsetzen, dann ist dein C8 perfekt justiert.

Wenn ich das befolge was da drin steht, dann muss ich mein Gerät vor jedem Einsatz (für die Planetenbeobachtung) optimal temperiert so aufstellen, dass es sich im zu erwartenden Beobachtungswinkel befindet und dann in dieser Stellung kollimieren. Dann hätte ich das penibelst umgesetzt und immer noch das Problem, dass die Planeten zu tief stehen und mir das Seeing einen Strich durch die Rechnung macht... Immerhin kann ich das ja jetzt bis 2026 üben, um dann fit zu sein, wenn die Stellung der Planeten optimal ist.

Ich werde aber auch über die alternative Empfehlung von Thierry folgen und einen APO um 110 mm Öffnung mit möglichst großer Brennweite (f/7 bis f/10) besorgen und damit Planeten schauen. Wenn ich jeden Monat 100 Eur weglege, dann krieg ich dahin das Geld für einen schönen Vixen Apo zusammen ;)

Fazit: ich werde mal schauen wie es um mein Gerät steht und dann weitersehen...

CS.Oli
 
HalloOli,

okay, jedesmal vor der Beobachtung zu kollimieren ist für visuelle Beobachtung dann doch etwas übertrieben. Aber zumindest einmal solltest Du die Kollimation nach dieser Methode überprüfen und gegebenenfalls herstellen. SCTs sind diesbezüglich recht stabil und halten ihre Kollimation lange. Und wenn doch mal etwas nachgestellt werden muss, ist das mit ein bisschen Routine in ein, zwei Minuten erledigt. Ein SCT lässt sich schneller und einfacher kollimieren als ein Newton.

Sehr wichtig bei einem SCT ist aber dass es richtig ausgekühlt ist. Sonst hast Du Tubusseeing durch Luftbewegung im Inneren und dadurch auch ein unscharfes Bild. Insbesondere bei Planetenbeobachtung wirkt sich dieser Effekt deutlich auf die Bildschärfe aus. Eine Stunde Auskühlzeit ist das Minimum, zwei Stunden sind besser. Optimal wäre der Einbau eines Lüfters und eine Isolierung des Tubus. Zum Thema SCT optimieren gibt´s bestimmt jede Menge Infos im Netz und hier im Forum.

Bis dann:
Marcus
 
Sehr wichtig bei einem SCT ist aber dass es richtig ausgekühlt ist. Sonst hast Du Tubusseeing durch Luftbewegung im Inneren und dadurch auch ein unscharfes Bild.

Hallo Marcus,

ich habe hier zwei C11, beide optimal kollimiert. Die kann ich auch 2 Tage auskühlen lassen und habe ein schlechtes Bild am Planeten und auch an einer 30µ Blende in 200m Entfernung. Ich habe das aber inzwischen korrigiert bekommen. Schuld daran ist die unterschiedliche Auskühlung des Tubus. Bei überwiegend horizontaler Lage kühlt die zum Weltraum zeigende Oberseite mehr aus, als die zum Boden zeigende Unterseite.
Ich habe mir im Frühjahr von OBI für 2€ Thermo Abdeckungen für die Frontscheibe gekauft. Bei meinen Tests habe ich so eine Abdeckung einfach über das C11 gelegt und nach 20 Minuten war die Abbildung ok.
Egal was man nun mit seinem SCT macht... eine Isolierung wird am meisten bringen und man muss auch keinen Eingriff machen.

CS *entfernt*
 
Hallo Oli,

Stellarium ist bei mir passend für die Monde aber nicht für den grF. Deshalb mein Hinweis auf calsky. Dort kannst Du die Durchgangsdaten über Wochen im Voraus ansehen.

Zu den Farbfiltern:
Visuell habe ich die nicht ausprobiert aber das Livebild in S/W auf dem Monitor bringt dann schon Unterschiede.
Hier siehst Du das in der Praxis: https://forum.astronomie.de/threads/jupiter-saturn-mit-verschiedenen-farbfiltern.275757

Um die Cassini Teilung zu erkennen oder den grF sind die Farbfilter wirklich kein Muss nur ein Kann. Es werden unterschiedliche Details hervorgehoben aber dafür nimmt man einen farbigen Planeten in Kauf.

Gruß,
Holger
 
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