Celestron 8" - auf Astro 5 - ( TS )

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HuFux

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Ein Hallo an alle Sternfreunde

Während ich hier sitze und auf freien Himmel warte muss man ja was zum Zeitvertreib finden. Also wird wiedermal bei Wolfi's EBay Angeboten vorbeigeschaut und seine Internet seite auseinandergenommen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Dabei bin ich auf folgendes gestoßen:
Celestron 8" Newton auf Astro 5

Grundsätzlich bin ich ja ein überzeugter Fan von parallaktischer Montierungen und schrecke eher von Dobson's zurück. Auch wenn da wohl etwas mehr für's Geld bekommt. Aber darum soll es in diesem Thread mal nicht gehen.

Was mich grundsätzlich interessiert wäre:

Das angebotene Teleskop 200/1000 hat somit ein Öffnungsverhältnis von f/5. Kann man damit sowhol im Deep-Sky Bereich als auch im Planetenbereich operieren ?

Und: Wie sieht es grundsätzlich mit Celestron Produkten aus ? Sind diese grundsätzlich zu empfehlen, oder mangelt es da doch an der Verarbeitung der optischen Elemente. Ich habe schon gehört dass Celestron bei Synta fertigen lässt. Hoffe das ist richtig.

Und abschließend natürlich noch die Frage was Ihr generell von dem Angebot hält. Ist die Astro 5 für so eine Tonne ausreichend, oder würde es sich hier dringend anbieten etwas mehr zu investieren. Etwa eine Vixen GP-E, H-EQ5 oder EQ6 ? Was würdet Ihr sagen.

Vielleicht kann ich euch mit den Antworten ja auch etwas die Zeit vertreiben bis sich der Himmel wieder aufklärt. Wäre jedenfalls dankbar über jede Einschätzung.

Viele Grüße + Clear Skies
Christian
 
PS: Verliebt habe ich mich ja in die 8" Variante inklusive EQ6. Nurnoch so als Anmerkung. Ich denke/hoffe dass ich mit so einer Anschaffung für die nächsten Jahre gut bedient bin. Was meint Ihr ?
 
Hi Christian,

ein bisschen was von meinen Eindrücken zu der Kombi EQ6 und 8" SC hab ich
hier niedergeschrieben. Vielleicht hilft es dir ja weiter.
 
Hi Astrojockel

Danke für Deinen Link zu Deinem Bericht. Hab ihn mit Interesse gelesen, und auch schon andere Meinungen speziell bezüglich der EQ6 eingeholt, bzw. nachgeschlagen. Scheint wieder einmal viel verbesserungswürdig zu sein.

Ich hätte an meiner Montierung gerne einen Teilkreis-Nonius (keinen selbst gebastelten), da ich absoluter Teilkreis-Feti bin <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Darum weis ich jetzt nicht mehr so recht ob es denn wirklich eine EQ6 sein sollte. Vielleicht gibts ja noch andere Montierungen welche durchaus dieses Teleskop mit genügend Reserven zur Fotografie tragen + einen Teilkreis-Nonius haben.

Bin mal gespannt auf weitere Meinungen


Viele Grüße + CS
Christian
 
Hallo Christian,
in der Tat, gibt es weitere Montierungen die sowohl mit einem Nonius und Teilkreise kommt, als auch in der Lage ist das C8 zu halten. Es ist die HEQ5, diese Montierung ist leichter als die EQ6, trägt aber ordentlich und ist auch für die Astrofotografie tauglich. Mit einem weiteren Umbau (neue Motoren und neues Getriebe) kannst du sogar mit größeren Optiken fotograisch tätig sein.
Gruß,
Robert
 
Hallo Christian,

deine erstere Einschätzung zur Celestron ist nur teilweise richtig.

Celestron bietet ja mittlerweile eine recht umfangreiche Palette an Teleskopen an. Aber nur die Fernrohre aus dem "Billigsegment", wozu auch der 8" f/5 Newton gehört werden in China bei Synta gefertigt.
Mittlerweile gibt es sogar schon einen 10" Newton in diesem Segment.
Alles was dann an Newtons und Refraktoren noch darunter liegt ist Syntaware mit Celestron Schriftzug.
Also besonders bei diesen Geräten ist Vorsicht beim Kauf angeraten.

Dann bringt mich noch eine andere Sache zum Stirnrunzeln:
Darum weis ich jetzt nicht mehr so recht ob es denn wirklich eine EQ6 sein sollte. Vielleicht gibts ja noch andere Montierungen welche durchaus dieses Teleskop mit genügend Reserven zur Fotografie tragen + einen Teilkreis-Nonius haben.

Es geht dir also um die Astrofotografie?

Auch auf die Gefahr hin, dass ich hier nun wieder eine lange Diskussion entfache, aber gerade bei der Astrofotografie (wenn wir von Langzeitbelichtungen sprechen) ist die Montierung das aller aller wichtigste überhaupt, selbst das beste und teuerste Teleskop kann keine gescheiten Ergebnisse bringen, wenn es auf einer wackeligen unpräzisen Montierung montiert ist. Aber mit einem kleinen Billigfernrohr lassen sich zur Not Ergebnisse erzielen, wenn es bombig und präzise montiert ist.

Deswegen möchte ich von den Chinamontierungen abraten, wenn doch fotografie ein Thema sein soll. Ich habe doch in den letzten Monaten zuviele Leute über diese Montierungen fluchen hören, eben weil sie für die Langzeitfotografie im Urzustand nicht gerade optimal sind.
Da würde ich doch schon empfehlen, das Billigsegment wenigstens im Montierungsbereich zu verlassen.
So ein 8" f/5 Newton z.B. würde auf einer Vixen GP-DX oder auch auf einer Losmandy GM-8 Montierung noch sehr gut funktionieren und es wäre auch noch Reserven für ein Leitrohr vorhanden, welches für die Langzeitastrofotografie ja nötig ist.

Bei den beiden gennanten Montierungen zum Beispiel sind auch Teilkreise mit Nonien vorhanden. Die Auflösung bei den Vixen Teilkreisen ist aber leider nicht als besonders hoch zu bewerten, aber sie reichen aus, um auch am Taghimmel helle Sterne und Planeten aufzufinden, gerade wenn man einen Nonius zu lesen weiß! Die Teilkreise der GM-8 habe ich nun nicht gerade genau vor Augen, aber sie sind doch noch deutlich größer.
Geht es also um die Astrofotografie, dann würde ich diese beiden Montierungen als Minimallösungen ansetzen, vor allem im Gebrauchtkauf sind doch mitunter recht günstig zu bekommen.

clear skies,
André


 
Hi André

Erst einmal vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Sie beinhaltete genau das was ich mir von den Antworten hier versprochen habe.

Ich habe mir ins Auge gefasst dass mein nächstes Teleskop ein System sein sollte das durchaus über mehrere Jahre zu gebrauchen ist. Darum sollten es schon hochwertige Komponenten sein, denn wer weis... irgendwann wird mich auch mal die Astro-Fotografie packen.

Zu den Montierungen:

Das sämmtliche EQ's aus China kommen wusste ich z.B. auch nicht. Bisher war für mich eine EQ-Monti immer was tolles,... aber in Hinblick auf mein neues Teleskop werde ich sicher keine EQ nehmen. Da gefällt mir die Vixen bzw. Losmandy schon wesentlich besser von der Verarbeitung. Darum danke für den Tip.

Zum Teleskop selbst:
Auch den 8" f/5 Newton wird es dann auch wohl geben. "No China-Ware"

Alternativen?

Wie sieht es eigentlich mit TAL Teleskopen aus ? Wie ist dort die Qualität ? Sollen ja recht robust und gut sein,... von dem was ich schon hier im Forum aufschnappen konnte.

Oder aber generell gefragt: Welche Hersteller sind denn besonders zu empfehlen (im Bezug auf Spechtel-Röhren) ?

Fragen über Fragen.... und jedesmal ein bisschen näher am perfekten Teleskop <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Viele Grüße + CS
Christian
 
Hallo Christian,

also wenn du wirklich dauerhaft in die Zukunft investieren willst, und es dir auf das Kleingeld nicht soo sehr ankommt, dann kann es kein Fehler sein, mal paar erlesenere Komponenten einzuplanen.

Für den Anfang tut es ja durchaus auch eine Grundausstattung, die du dann nach und nach erweitern kannst, so hab ich es eben auch gemacht.

Im Hinblick auf die EQ Montierungen:
Sie stellen eigentlich in Ihren Klassen das preiswerteste, nein Verzeih, das billigste dar, was man sich zulegen kann.
Nicht falsch verstehen, irgendwo haben diese Geräte auch ihre Berechtigung, die EQ-6 ist von dem was sie an Zuladung vertragen kann, in Relation zum preis schon recht brauchbar, aber man darf eben keine Päzision oder gar eine vollkommene Mechanik erwarten.
Manche Schraube verliert schon ihr Kreuz, oder gleich den ganzen Kopf, wenn man mit dem Schraubendreher nur in die Nähe kommt, was ich schon live miterlebt habe, ebenso eine EQ-6 die sich nachts auf dem Acker in ihre Bestandteile zerlegt hatte. Wenn man dann auf frostigem Rasen die Einzelteile des Polsuchers wieder zusammen sucht und sich dabei die Hände total mit diesem eckligen Chinafett versaut, dann ist das alles nicht so angenehm.

Der typische Chinanewton hingegen, also der 8" f/5, der in den letzten Jahren zum totalen Volksfernrohr geworden ist kann alles sein, absolut zum weglaufen, oder aber wirklich nett, da ist mir schon alles vors Auge gekommen, von diesem Gerät also würde ich nicht unbedingt abraten, wenn man vorher Gelegenheit hat sich von der Qualität der Optik zu überzeugen.


TAL Teleskope an sich sind wohl wirklich ordentlich! Die Geräte sind recht einfach konstruiert und sind einfach robust aufgebaut. Die Optiken scheinen ebenfalls allesamt gut zu sein. Soweit ich weiß kommen aber alle TAL Optiken serienmäßig mit einem 1,25" Okularauszug daher, höchstens bei deren neuen 10" Klevzov würde ich mal einen 2" Auszug erwarten. Die Robustheit der Geräte bringt allerdings auch ein ordentliches Gewicht mit sich. Leichtgewichte sind das alles nicht.

Oder aber generell gefragt: Welche Hersteller sind denn besonders zu empfehlen (im Bezug auf Spechtel-Röhren) ?

Also da würde ich mal spontan die klassische Mittelklasse nennen, also Vixen, Intes, Intes Micro, STF, Celestron und Meade z.B..

Bei Meade und Celestron gibts natürlich die Chinageräte im unteren Preissegment zu beachten. Leider aber muss ich sagen, dass meine bisherigen Erfahrungen mit Meade SCs nicht die besten waren, da würde ich bei den SC Optiken durchschnittlich die Celestron SCs vorziehen, wobei man da mittlerweile auch aufpassen sollte, gibt es doch gerade bei diesen Geräten, bei beiden Herstellern gewisse Fertigungstoleranzen. Ich besitze ein Celestron C8 und das hat für einen Achtzöller schon eine geniale Optik, es scheint aber eben auch genügend solcher Teleskope zu geben, die eine nicht ganz so scharfe Optik haben.

Andererseits habe ich aber auch bislang immer ziemlich gute Erfahrungen gemacht, mit einem anderen Billiganbieter, allerdings nicht aus China, sondern aus Taiwan stammend, nämlich Guang-Sheng-Optical (GSO), deren Dobsons aber auch manchmal als Galaxy Dobsons vertrieben werden, je nachdem bei welchem Händler man kauft.
Diese Geräte sind sehr günstig und und bieten mittlerweile eine solide Mechanik und bislang habe ich auch immer nur gute Optiken bei diesen Teilen erlebt. Außerdem hat die Firma GSO vielen Firmen etwas vorraus:
Dort wird an den Geräten gearbeitet, alle paar Monate wird ein bestimmtes Detail bei den Geräten verbessert. So waren die Auszüge anfangs auf China Niveau, können sich aber mittlerweile mit den Vixen Auszügen messen, manchmal hört man gar, sie sollen besser sein. Hier scheint der Hersteller wohl offen für Verbesserungen zu sein, was ich sonst nur von den russischen Herstellern kenne.

Viel Spaß bei der Suche nach dem besten Teleskop für dich,
André












 
Hallo Andre,

<<Nicht falsch verstehen, irgendwo haben diese Geräte auch ihre Berechtigung, die EQ-6 ist von dem was sie an Zuladung vertragen kann, in Relation zum preis schon recht brauchbar, aber man darf eben keine Päzision oder gar eine vollkommene Mechanik erwarten.
Manche Schraube verliert schon ihr Kreuz, oder gleich den ganzen Kopf, wenn man mit dem Schraubendreher nur in die Nähe kommt, was ich schon live miterlebt habe, ebenso eine EQ-6 die sich nachts auf dem Acker in ihre Bestandteile zerlegt hatte. Wenn man dann auf frostigem Rasen die Einzelteile des Polsuchers wieder zusammen sucht und sich dabei die Hände total mit diesem eckligen Chinafett versaut, dann ist das alles nicht so angenehm.
<<

Ich weiss zwar nicht, was alles Du schon erlebt hast,
aber meine EQ6 ( 2 Jahre alt ) hat noch nie etwas verloren,
noch ist eine Schraube defekt. Das einzigeste richtige Manko ist das Getriebe der Schrittmotoren und die kann man mit dementsprechenden Conrad Getrieben ersetzen.
Selbst mit den schwarzen China Harz in meiner Montierung konnte ich Problemlos 2m Aufnahmebrennweite guiden.
Also so schlecht kann das nicht sein. Und Unschlagbar ist
die Tragfähigkeit der EQ6. Um das mit den "höherwärtigen" Montierungen zu erreichen, muss man gewaltig tiefer in die Tasche greifen.

Warum sonst sind Vixen GP-DX user mit Ihren 12" Newton auf die EQ6 umgestiegen um vernünftig Astrofotografie machen zu können.


Gruß
Kalle
 
Hallo Kalle,

Ich weiss zwar nicht, was alles Du schon erlebt hast,
aber meine EQ6 ( 2 Jahre alt ) hat noch nie etwas verloren,
noch ist eine Schraube defekt. Das einzigeste richtige Manko ist das Getriebe der Schrittmotoren und die kann man mit dementsprechenden Conrad Getrieben ersetzen.
Selbst mit den schwarzen China Harz in meiner Montierung konnte ich Problemlos 2m Aufnahmebrennweite guiden.
Also so schlecht kann das nicht sein. Und Unschlagbar ist
die Tragfähigkeit der EQ6. Um das mit den "höherwärtigen" Montierungen zu erreichen, muss man gewaltig tiefer in die Tasche greifen.

Warum sonst sind Vixen GP-DX user mit Ihren 12" Newton auf die EQ6 umgestiegen um vernünftig Astrofotografie machen zu können.

Also in der Tat habe ich da schon einiges gesehen, und ich habe auch schon bei mehreren EQ-6en mal durchs Fadenkreuzokular geschaut, und die nervösen Bewegungen die der Leitstern da dann vollführte waren teilweise so hektisch, dass die Korrekturgeschwindigkeit zu niedrig war um das zu korrigieren.

Aber natürlich glaube ich dir, was du schreibst, und daran sieht man dann mal wieder wie groß die Streuung ist! Ich kenne eben auch Leute, die sich geschworen haben, nachdem sie ihre EQ-6 wieder verkauft hatten, nie wieder eine anzufassen, andere haben eben den Ehrgeiz damit weiter zu machen und bekommen damit nach einigen Umbaumaßnahmen auch was hin, wieder andere sind auch total zufrieden, aber verschleissen die Montierung recht schnell, so dass sie sich alle 15 Monate eine neue kaufen müssen.
Freut mich aber zu hören, dass du soweit zufrieden bist mit dem Teil.

Bezogen auf die Modifikationen hast du natürlich recht, aber es ist halt nicht jedermanns Sache, sich ein Gerät für 1000€ oder so zu kaufen, um das ganze dann sofort zu zerlegen und die Garantie los zu werden.
Nix gegen die Fangemeinde, und es mag da draussen sicherlich auch ein paar gute EQ-6en geben, und wer weiß, vielleicht kaufe ich mir aus lauter Verzweifelung ja auch mal eine zum dran rumschrauben, man weiß ja nie, aber momentan bin ich eben nicht so begeistert von dem Teil.

clear skies,
André


 
Hallo André,

Manche Schraube verliert schon ihr Kreuz, oder gleich den ganzen Kopf, wenn man mit dem Schraubendreher nur in die Nähe kommt, was ich schon live miterlebt habe, ebenso eine EQ-6 die sich nachts auf dem Acker in ihre Bestandteile zerlegt hatte. Wenn man dann auf frostigem Rasen die Einzelteile des Polsuchers wieder zusammen sucht und sich dabei die Hände total mit diesem eckligen Chinafett versaut, dann ist das alles nicht so angenehm.

Es tut mir leid es Dir so deutlich sagen zu müssen André. Aber von der EQ6 hast Du überhaupt keine Ahnung und verbreitest nur Lügen und Unwahrheiten. Mit Deinen haltlosen und unwahren Behauptungen tritts Du hier im Forum als der große Alleskenner auf, aber was Du über die EQ6 los läßt entbehrt jeder Grundlage.

Nur mal so als kostenlose Info von mir: am Polsucher der EQ6 gibt es nirgendwo das Chinafett. Das schwarze Fett wurde nur in den Schnecken verwendet.

Das die man GP-DX mit einem C8 + Leitrohr fotografisch nur noch windgeschützt verwendet werden kann unterschlägst Du in allen Deinen Postings.
Das die GP-DX ohne Motoren teuerer ist wie die EQ6 mit kompletter Steuerung verschweigst Du.
Das die GP-DX mit dem original Stativ nur max. 8 KG halbwegs vernünftig tragen verschweigst Du.
Das es auch bei der GP-DX Ausrutscher zum schlechten geben kann verschweigst Du.
Und das es letzendlich mehr Umsteiger von der GP-DX auf die EQ6 gibt willst du nicht wahr haben.

Sie stellen eigentlich in Ihren Klassen das preiswerteste, nein Verzeih, das billigste dar, was man sich zulegen kann.

Deine arroganten Statments sind kaum noch zu toppen. Soll ich mir für ca. 1000 Euro eine GP-DX kaufen, die nur 8 Kg visuell tragen kann oder eine EQ6 die 20 Kg tragen kann und für 900 Euro schon eine Steuerung mit Motoren dabei hat.

Mittlerweile ist ja ein 10" Newton als Einsteigergerät Standard. Pack doch mal einen 10"er auf eine GP-DX ..... vergiß es. Vixen hat da echt den Zug der Zeit verpasst.

Das es sehr viele gute Astrofotografen gibt, die eine EQ6 erfolgreich einsetzten willst Du scheinbar nicht wahr nehmen.
André, ich kann Dir wirklich nur empfehlen das Du dich bezüglich der EQ6 mal richtig informierst und nicht nur: Ich habe gehört oder glaube gehört zu haben, verbreiten tust.

Nur zur Info, ich bin von der Vixen GP-DX auf eine EQ6 umgestiegen.
 
Ich grüße dich Holger!

Nun aber erstmal Langsam!!

Erstens, soetwas wie Arroganz wurde mir noch nie vorgeworfen und ich kann wüßte nicht dieser Sachverhalt hier mit Arroganz zu tun hat, kann ich diese doch auch selbst nicht leiden!

Zweitens, weiß ich natürlich nicht wie du die Sache so siehts, Holger, aber ich bin persönlich der Meinung, und ich trinke nachts auf dem Beobachtungsacker keinen Alkohol, dass man die Dinge die man aufgrund eigener Beobachtung aus erster Hand berichten kann nicht als Unwahrheit oder Lüge bezeichnen sollte.

Manche Schraube verliert schon ihr Kreuz, oder gleich den ganzen Kopf, wenn man mit dem Schraubendreher nur in die Nähe kommt, was ich schon live miterlebt habe, ebenso eine EQ-6 die sich nachts auf dem Acker in ihre Bestandteile zerlegt hatte. Wenn man dann auf frostigem Rasen die Einzelteile des Polsuchers wieder zusammen sucht und sich dabei die Hände total mit diesem eckligen Chinafett versaut, dann ist das alles nicht so angenehm.

Also was ich ganz konkret mit ansehen musste:

Ein guter Freund hatte sich die EQ-6 gekauft und wollte die Motoren wechseln, gegen den Motorensatz von Astromeccanica.
Er nahm also einen kleinen Schraubendreher und wollte die Gehäuseplatte der EQ-6 abschrauben, doch bei der dritten Schraube war das Gewinde "durch" und die Schraube lies sich garnicht lösen, und die dritte oder vierte Schraube saß etwas fester, da machte es beim lösen einmal "knack" und der Kopf hing am Schraubendreher!! So war es nunmal.

Nur mal so als kostenlose Info von mir: am Polsucher der EQ6 gibt es nirgendwo das Chinafett. Das schwarze Fett wurde nur in den Schnecken verwendet.

Okay, danke für die Info, dann kommt hier nochmal ein kostenloser Erfahrungsbericht dazu von mir:
Ich weiß nicht, ob es auch das Klebefett war, welches auch an den Schnecken hängt, aber der Bochumer Kollege, der auf einmal seinen Polsucher samt dem hinteren Gehäuseabschluss in der Hand hielt hatte doch etliche schwarze fettige Striemen auf seinen Händen und wir suchten erstmal Taschentücher zusammen, damit er seine Hände reinigen konnte, frag mich nicht wo das Fett her gekommen ist, aber es war so!, so und nicht anders!!
Die andere Sache war, dass auch die Justage des Polsuchers nicht mehr möglich war! Kollege Sven Wienstein hatte nämlich entdeckt, dass die Justageschrauben des Polsuchers, ebenfalls für die fixierung der Strichplatte zuständig sind, die Strichplatte machte nämlich beim ersten lösen der Justierschrauben einen Abflug, der Polsucher hat für mich deswegen also nichts praktisches.



Wenn ich bestimmte Dinge schreibe, die ich mal aufgeschnappt habe und bei denen ich mir selbst nicht sicher bin, und die ich dann auch meist selbst mit vorsicht genieße, dann schreibe ich das immer dazu!!
Solltest du die entsprechenden Threads nocheinmal aufmerksam lesen, dann wirst du das hoffentlich auch bemerken.

Mit Deinen haltlosen und unwahren Behauptungen tritts Du hier im Forum als der große Alleskenner auf, aber was Du über die EQ6 los läßt entbehrt jeder Grundlage.

Ich bin bei weitem kein Alleskenner, oh gott!!! Wenn du mal genau die Foren hier durchforstest, dann wirst du genau sehen können, dass ich mich wirklich nur zu ganz bestimmten Themen einschalte, Themen, von denen ich meine, dass ich durch praktische Erfahrungen etwas dazu beitragen kann.
Ich favorisiere im Gegensatz zu manch anderen Leuten hier (dich meine ich nicht!! Ich schätze deine Beiträge wirklich) wirklich mal eine etwas praktisch orientierte Diskussionsweise.


Das die man GP-DX mit einem C8 + Leitrohr fotografisch nur noch windgeschützt verwendet werden kann unterschlägst Du in allen Deinen Postings.
Das die GP-DX ohne Motoren teuerer ist wie die EQ6 mit kompletter Steuerung verschweigst Du.
Das die GP-DX mit dem original Stativ nur max. 8 KG halbwegs vernünftig tragen verschweigst Du.
Das es auch bei der GP-DX Ausrutscher zum schlechten geben kann verschweigst Du.
Und das es letzendlich mehr Umsteiger von der GP-DX auf die EQ6 gibt willst du nicht wahr haben.

Naja, also mit nem C8? ich weiß nun nicht, was du für ein Leitrohr meinst, aber bei leicht böigem Wind kann man ja eh die Taukappe abnehmen womit, schonmal die Hebelwege wegfallen, wenn die Leitoptik nicht zu lang ist.
Solange kein wirklicher Sturm herrscht wüßte ich nicht, warum es nicht gehen soll, visuell ist sogar ein C11 auf der DX noch wunderbar zu betreiben (hat ein Bekannter von mir).


Das es auch bei der GP-DX Ausrutscher zum schlechten geben kann verschweigst Du.

Diese Ausrutscher kann ich mir nicht wirklich vorstellen, okay, eine gewisse Schwankungen mag es auch hier geben, aber selbst die schlechteste DX die ich kaufen kann muss ja immer noch den im Katalog zugesicherten Werten entsprechen!
Das ist eben auch der Unterschied zwischen EQ-6 und GP-DX, bei der GP kann ich mich auf zugesicherte Werte verlassen, abermm klar zu teuer ist sie dennoch.
Wenn ich aber nun merke, dass die DX eben nicht ganz so läuft, wie ich mir das vorstelle, auch nach einer Schneckenjustage nicht (was bei der DX eine Sache von wenigen Minuten ist, die man auch mal eben nachts auf dem Acker durchführen kann), dann kann ich die Montierung ja umtauschen, weil der Händler nunmal an seine Aussagen gebunden ist!


Bei den preisen verschweige ich im übrigen garnix, dass es einen horrenden Preisunterschied gibt, ist doch klar!! Da muss nichts verschwiegen werden, dass weiß sowieso jeder, genauso isses nicht zu verschweigen, dass man rein von der Mechanik her die beiden Montis nicht vergleichen kann, weil die DX eben einiges teurer ist!
Aber dennoch habe ich aufgrund meiner eigenen persönlichen Erfahrungen, und das schreibe ich auch immer so, probleme damit einem Einsteiger diese Montierung zur Fokalfotografie zu empfehlen!

Dass es ebenfalls mittlerweile viele Umsteiger von der DX auf die EQ-6 gibt, ist mir klar!! Was meinst du warum ich auch vielen DX interessierten dazu rate sich nach einer gebrauchten umzusehen? Ganz klar, weil viele die eine haben sie verkaufen, um in einer EQ-6 eine Montierung zu finden die mehr tragen kann!!

Einen 10"er hatte ich im übrigen schon auf der DX, mit dem leichtbau 10" von Orion UK ging das sogar visuell recht gut, auch mit dem serienmäßigen Stativ schon, demnächst soll das ganze mal mit dem 10" GSO probiert werden.

Klar ist aber, dass die DX eindeutig für kleinere Geräte konzipiert ist.
Das sie viel zu teuer ist, ist ebenfalls ein Punkt bei dem ich dir recht geben muss, das muss sich Vixen echt was einfallen lassen, aber scheinbar geht es mit dieser Marke auch abwärts, die Sphinx, oder jedenfalls die Elektronik dazu erscheint mir auch nicht so ganz ausgegoren.

Aber bezüglich der Eq-6 nochmal für dich und alle:
Ich bezweifle keineswegs dass mit der EQ-6 Fotografie auch mit längeren Brennweiten möglich ist, da ich mit meinem Newton auf einer geliehenen EQ-6 auch schon fotografiert habe, diese EQ-6 hatte neue Motoren, neue Getriebe und eine FS-2, und die ist wirklich gut brauchbar, doch war die Nachführung nicht so entspannend, wie is es von anderen Montierungen kannte (nicht nur der DX!), aber es ging.
Aber ich schreibe auch immer dazu, dass es eben nicht jedermanns Sache ist, an dieser Montierung rumzubasteln, gerade auch in Hinsicht auf die Garantie.

Und Holger, wie ich schon sagte, ich verteufele diese Montierung nicht! keineswegs!! Sie hat wesentlichen Anteil daran, dass sich viele Leute, die nie dran dachten, praktisch in unser schönes Hobby einzusteigen, sich doch aufgerafft zu haben, da unser Hobby infolge der "Niedrigpreis" Geräte den "elitären" Hauch verloren hat, den es vielleicht mal in den vergangenen Jahren gab, und das ist zu begrüßen!!!
Und wer weiß! Vielleicht habe ich bald mal eine nach allen Regeln der Kunst überarbeitete Eq-6 im Kofferraum liegen, preislich ist das sicherlich interessant!
Aber das was ich eben immer sagen will, ist das, man eben wissen muss, was man sich da kauft! Ein Anfänger ohne Marktkenntnisse erwartet sich von der EQ-6 eben anderes als Sternfreund der schon lange dabei ist und u.U. sogar hier im Forum mitliest, den eine Sache wird hier allzu oft vergessen:
Die Leute die hier im Forum mitlesen, sind, ich sage mal aufgeklärt, hier kennt man mittlerweile alles was nötig ist um diese Montierung zu "veredeln", im Umfeld der aufmerksam mitlesenden ist das wohl auch der Fall, den an vielen Stammtischen tauscht man sich ja aus, aber die Mehrzahl der Sternfreunde liest hier eben nicht mit! Die kaufen sich dann diese Montierung arbeiten damit und regen sich schon höllisch auf, weil das ganze Achsenkreuz bei Temperaturen unter 0 Grad auf einmal unbeweglich wird, und weil denen vielleicht nicht gefällt, dass es keine anderen Steuerungen gibt die man anschließen kann, was ja im Serientrimm auch durchaus der Fall ist!! Das bitte nie vergessen!!!!!!


Das du von der DX auf die EQ-6 umgestiegen bist weiß ich, deinen Fuhrpark an Geräte kenn ich ja und da würde deine DX wohl wirklich nicht mehr viel Freude machen.

Also Holger, ich hoffe du hast dich nun wieder beruhigt und hast nach nochmaligem Lesen der betreffenden Threads bemerkt, dass du wirklich ein bischen übers Ziel hinausgeschossen bist.
Is ja nich tragisch, kann uns allen mal passieren, ich will auch garnicht ausschließen, dass ich vielleicht irgendwann mal die EQ-6 zu hart bewertet habe, aber die Meinungen, über diese Montierung, die ich immer zum besten Gebe, stammen die meisten anderen "Halbwahrheiten" <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> die ich hier so verbreite, auch aus der praxis.

schönen Tag noch und clear skies,
André

 
Hallo Holger,

ich bin über Deine erregten Worte etwas verwundert. Was André über die EQ-6 zu berichten hat, mag nicht Deine Erfahrungen widerspiegeln, aber es entspricht Dingen, die ich auch und in wesentlichen Teilen ganz unabhängig von André gemacht habe.
Über die Tragkraft der EQ-6 braucht man nicht viele Worte zu verlieren. Sie ist in ihrer Preisklasse ungeschlagen was die Tragkraft angeht, es gibt keine günstigere Montierung für 10 oder 12 Zöller. Ich empfehle sie sehr häufig und uneingeschränkt für visuelle Verwendung. Für Fotografie mit kurzer Brennweite und für jede Form von Planetenaufnahmen ist sie in meinen Augen auch tauglich. Wenn aber mit mehr al 1m Brennweite lange belichtet werden soll, dann bedeutet EQ-6 für mich "Umbauten", also neue Getriebe. Es hat sich ja herausgestellt, daß die Schnecken der EQ-6 nicht das Problem sind. Problematisch ist vielmehr die Schneckenjustage und vor allem das unsauber laufende Getriebe, welches Gleichlaufschwankungen mit anderer Periode mit dem Schneckenfehler überlagert, wodurch PEC zum Scheitern verurteilt ist.
Wer PEC wünscht, und eine Korrekturgeschwindigkeit von unter 1x nutzen will (vermeidet Getriebespiel), braucht dann natürlich auch eine andere Steuerung. Die hier inzwischen professionell angebotenen Lösungen zeigen recht deutlich, daß die EQ-6 im Originalzustand hier Defizite hat. Die Spartanische DD-1 Steuerung der GP-Serie bietet natürlich auch nicht mehr, sie ist sogar wegen der 3-fach Verkabelung viel unhandlicher. Wenigstens ist bei der GP-Serie eine neue Steuerung ohne Umbau und Garantieverlust einzusetzen - einfach die Motorstecker umstöpseln.

Was die Schrauben angeht, muß ich allerdings nochmal drauf hinweisen, daß André sehr recht hat. Es ist in meinem Umfeld geradezu Usus geworden, den Chinageräten neue Schrauben zu verpassen - zwangsweise. Nun, davon sind auch Taiwan-Geräte befallen, und vielleicht gibts bei diesem oder jenen Japaner auch mal Ärger. Es fängt mit den Justageschrauben an, denen die Köpfe ausfressen. Das berichte ich nicht erst seit heute, es lässt sich im mittlerweile 3 Jahre alten Bericht zum GSO 8" f/4 (dem alten, schwarzen) auf meiner Homepage nachlesen, und war dieser Tage wieder ganz aktuell am GSO 10" Dobs vom Pteng, als der Fangspiegel zu justieren war - trotz sorgfältiger Auswahl des Bits und obwohl die Schrauben "rustikal groß" waren. Solche Mängel ärgern mich bei jedem Gerät, und ich sehe nicht ein, warum ich das verschweigen sollte.

Der Polsucher der EQ-6 fand Erwähnung, und ich möchte das mal erläutern, was da genau vorgefallen ist. Der Polsucher der EQ-6 mit seiner fehlenden Ablesemarke, die Beta-UMi-Peilmethode mit der Gegengewichtstange und die Selbst-Ausdruck-Skalen aus Italien sind die Anfänge der Geschichte. Nun hatte Blackwing extra eine EQ-6 mit dem "neuen" Polsucher bestellt. Der erwies sich aber als unjustiert, war nicht rotationsstabil. Da so etwas nun (nach Murphy) erst nachts im Feld auffällt, war Polaris der einzige Fixpunkt zur Polsucherjustage. Polaris aber steht 51° hoch, während die Anleitung zur Poljustage nun von einem Fixpunkt (Turm, Strommast) am Horizont ausgeht. Dies erwies sich als fatal, wird doch an dieser Ausführung der EQ-6 nicht der Polsucher an sich, sondern die Strichplatte im Inneren auf die Mitte der Drehachse justiert. Und so stellte sich dann binnen 10 Sekunden, die das Auffinden des passenden Imbus ausmachten, heraus, daß diese Strichscheibe keine "Führung" oder "Fassung" im Inneren des Polsuchers hat. Sie wird von den Madenschrauben gehalten - wer bei 51° Polhöhe nun eine dieser Madenschrauben löst, der hört ein sauberes KLACK aus dem Polsucher, die Strichscheibe ist dann unscharf und liegt "in der Ecke" - sie fällt einfach im Inneren des Polsuchers herunter.
Das Chinafett stört mich nicht so besonders (so lange es im Innern bleibt...).
Da gibt es also inzwischen 3 EQ-6 Montierungen, die ich mir sehr genau angesehen habe. Weiterhin gibt es noch 3 Sternfreunde, die ich häufig sehe und die mir die Probleme mit ihrer EQ-6 hautnah schilderten. Dann erst kommen die Berichte aus dem Forum.

Auch ohne die Berichte aus dem Forum komme ich für die EQ-6 zu dem geschilderten Bild. Ich widerhole es noch einmal: Die EQ-6 ist ohne Modifikation eine Montierung für visuelle Beobachtung und für Fotografie mit kurzen Belichtungszeiten, also Mond, Planeten, Sonne. Für diesen Anwendungszweck erhält man eine unschlagbar günstige Montierung, die ich oft und gern vorschlage.
Für Langzeitbelichtung ist sie nur sehr bedingt tauglich, für Langzeitbelichtung durch die Teleskope, die der Tragkraft der EQ-6 entsprechen, halte ich sie im Urzustand für ungeeignet oder zumindest für nervig, unbequem, fehleranfällig.

Demgegenüber will ich auch gerne mal meine Erfahrungen mit der GP-DX schildern. Hier sehe ich eine Montierung, die zunächst mal durch ihre lange Verfügbarkeit ein altbekanntes System darstellt. Sie ist zwar nicht besonders leicht, aber sehr kompakt. Das Originalstativ sollte bei höherer Tragkraftanforderung ersetzt werden - wobei man da schon von manchem Händler übers Ohr gehauen wird, indem einfach eines der diversen Alustative von der GP beigepackt wird. Die GP-DX hat einen ruhigen Lauf bei der Nachführung, der Schneckenfehler wird nicht überlagert und so sind die Schwankungen durch PEC gut beherrschbar und bei sauberer Schneckenjustage tritt der Fehler langsam auf und ist gut auskorrigierbar. Die Tragkraft reicht für einen kurzen 8-Zöller nebst Leitrohr prima aus, wenn man sich für eine Doppel-Montageplatte entscheidet. Leitrohr Piggyback geht schief, es sei denn es ist ein sehr leichtes Leitrohr (60mm).
Die Diskussion C8 + Leitrohr halte ich für Quatsch, es ist hinreichend bekannt, daß das C8 wegen Spiegelshifting (Gravitationsshifting) einen Off-Axis-Guider spendiert bekommen sollte. Warum findet das eigentlich hier keine Erwähnung? Hat hier jemand durch Shifting Ausschuß produziert und macht es sich mit der Fehlersuche einfach?
Die Nachteile der GP-Serie sehe ich in der spartanischen Steuerung, in der Verkabelung derselben mit drei Kabeln die aus der Handbox gehen, und auch in der grünen LED der DD-1, die einem die Dunkeladaption versaut.
Der Polsucher ist sicher auch etwas spartanisch, aber alle Skalen zur Einstellung sind vorhanden, so daß man mit diesem Polsucher wirklich arbeiten kann. Dazu die altbekannt gute Anleitung von Vehrenberg.
Der Preis der GP-Serie ist ein Problem. Dies fängt bei den Gegengewichten an, setzt sich dann bei der DD-1 fort und endet schließlich beim Skysensor, der mir immer wieder wie ein Klotz am Bein vorkommt. Man betrachte den kompakten Autostar 497 und dessen Preis!
Die GP-DX ist für mich eine Montierung, die ohne weiteres Handanlegen für einen kurzen 8-Zöller uneingeschränkt fototauglich ist. Die DD-1 sehe ich dabei als erträgliches Übel.
Die DX ist in der Disziplin Tragkraft der EQ-6 deutlich unterlegen.

Alles in allem bedeutet dies, daß ich einem bastelfreudigen Sternfreund die EQ-6 als Lösung vorschlage, unter Hinweis auf die meiner Meinung nach nötigen Maßnahmen. Wer nicht Hand anlegen will, der muß mit GP-DX und kleinerem Teleskop auskommen, oder eine deutlich teurere Montierung anschaffen. Teurer sowohl als EQ-6 als auch GP-DX.

Clear Skies
Sven
 
Hallo André,

ich will Dir mal kurz meine Erfahrungen mit der von Dir so hochgelobten GP-DX schildern.

Gekauft für 1800 DM ohne Polsucher, Stativ und Steuerung. Die Sachen hab ich von meiner GP-E übernommen. Als Steuerung hatte ich die DD1 (*würg*) mit 2 MT-1 Motoren.
Nach diversen Problemen mit der DD1 -inklusive Einschicken an Vehrenberg was 6 Wochen gedauert hat- stand mir dann alles betriebsbereit zur Verfügung.
Fotografieren wollte ich mit einem 200mm Teleobjektiv welches Piggy Pack auf meinem C8 montiert war. Ging recht brauchbar.
Naja, 200mm mit 2m nachführen sollte doch wohl zu brauchbaren Fotos führen.
Aber auch da fiel mir schon auf, das die Montierung beim korrigieren komisch reagiert. Da aber die Fotos okay waren hab ich mir nichts weiter bei gedacht.
Als nächstes stand dann die Fotografie mit etwas längeren Brennweiten an. Skywatcher 100/500 auf einer Doppelplatte mit dem C8 montiert.
Und von da an war fotografieren echt Arbeit. Was ich an Korrekturen machen mußte um den Leitstern auf dem Fadenkreuz zu halten war Schwerstarbeit.
Also wieder hin zum Händler ...... naja, sagt er, die DD1 schafft solche Brennweiten nicht ordentlich zu guiden. Also, die DD1 mit Verlust in Zahlung gegeben und für 2800 DM den Skysensor gekauft. Zwischenzeitlich wurde noch ein besseres Stativ (Woodmaster) angeschafft um auch das Stativ als Fehlerquelle aus zuschließen.

Es wurde aber nicht besser. Ursache für meine Probleme war der Backslash der Montierung. Es dauerte manchmal 2-5 sec nach einem Tastendruck bis sich etwas an der Montierung tat und das auch nicht immer gleichmäßig.

Also die DX eingetütet und zurück zu Vehrenberg. Zurück kam sie mit der Bemerkung, das man da nichts machen könne.
Den zugesicherten Schneckenfehler der DX hab ich nie gemessen.
Und den Backslash einer Montierung garantiert Dir keiner.
Dumm gelaufen und Pech gehabt.

Zum Knowhow von Vixen möchte ich noch anmerken, das die mit ihren eigenen Produkten Probleme haben.
Als Doppelplatte hatte ich von Vixen verkaufte Platte. Mit der werden Teleskpe um 90° versetzt gegenüber der normalen Teleskopmontage, montiert.
Nun hat der Skysensor aber einen einprogrammierten Bereich den er nicht anfährt, weil das Teleskop gegen das Stativ fahren kann. So weit so gut. wenn aber die Vixenplatte verwendet wird, stimmt dieser Bereich nicht mehr........ klingt toll wenn Nachts die Motoren gegeneinander laufen und sich ineinander verkeilen.
Was ja übrigens mit den außen angebauten Motoren grundsätzlich kein Problem ist.


Einen Hinweis auf dieses Problem findest Du nirgendwo bei Vixen.

Ich denke mal nach meinen Erfahrungen mit der GP-DX kann ich wohl zu Recht von Ausrutschern nach unten sprechen.

Gibt es eigentlich noch neue DXen zu kaufen, damit man eventuelle Garantieansprüche hat?

Und das es noch mehr unzufriedene GP-DX Besitzer gibt kannst du hier lesen:
Link

Zu den von Dir dargestellten EQ6 Problemen
-Polsucher fällt auseinander, Schrauben brechen ab-

Da ich mich ja hauptsächlich in dem Forum Forum Deepsky.de aufhalte, wo wirklich ensthaft über die EQ6 diskutiert wird, Verbesserungen ausgedacht und auch umgesetzt werden, kennt niemand die von Dir dargestellten Probleme.

Sicher, wenn ich falsches Werkzeug verwende kann ich eine kleine M2 Gewindeschraube schnell abdrehen, nur ist Dein Bekannter offensichtlich der Erste dem das gelungen ist.
Und das ein Polsucher auseinanderfällt ...... das geht nach meiner Meinung nur wenn man vorher unsachgemäß daran rumdreht. Und außerdem wäre das, wenn er wirklich defekt ist, ein Garantiefall. Sei unbesorgt, Wolfi Ransburg hätte ohne mit der Wimper zu zucken sofort einen neuen Polsucher an Deinen Bekannten geschickt.
Ich hab übrigens die 1. Version und die 2. Version des Polsuchers. Die 1. Version war nicht gut geeignet zum Einnorden, darum kam ja auch bald eine 2.Version, die sehr gut und genau arbeitet.
Bei der 1. Version muß man schon einige Schrauben lösen (2 linke Hände??), damit er auseinander fällt und die 2. Version kann garnicht auseinander fallen. Außer Du drehst das Okular ab.


Naja, also mit nem C8? ich weiß nun nicht, was du für ein Leitrohr meinst, aber bei leicht böigem Wind kann man ja eh die Taukappe abnehmen womit, schonmal die Hebelwege wegfallen, wenn die Leitoptik nicht zu lang ist.
Solange kein wirklicher Sturm herrscht wüßte ich nicht, warum es nicht gehen soll, visuell ist sogar ein C11 auf der DX noch wunderbar zu betreiben (hat ein Bekannter von mir).

Wenn ich bei einem C8 die Taukappe abmache, kann man bald einpacken weil die Schmidtplatte zugetaut ist und wenn ich Nachts die Kappe abnehme fängt das ausbalancieren wieder an. Dein Tip ist also nicht sonderlich praktikabel. Das ein C11 auf der DX visuell geht zweifel ich nicht an, aber auf meiner wäre es nicht möglich gewesen.

Ich bezweifle keineswegs dass mit der EQ-6 Fotografie auch mit längeren Brennweiten möglich ist, da ich mit meinem Newton auf einer geliehenen EQ-6 auch schon fotografiert habe, diese EQ-6 hatte neue Motoren, neue Getriebe und eine FS-2, und die ist wirklich gut brauchbar, doch war die Nachführung nicht so entspannend, wie is es von anderen Montierungen kannte (nicht nur der DX!), aber es ging.

Die DX hat von Hause aus überhaupt keine Motoren oder eine Steuerung. Also muß auf alle Fälle eine Steuerung dazu gekauft werden. Warum nicht eine FS2. Also besteht der Unterschied lediglich in den 30 Euro teuren Getrieben die man innerhalb von 1 Std. an den Synta Motoren auswechseln kann.
Seitdem ich meine EQ6 habe, ist die Astrofotografie für mich entspannend geworden. Bei Brennweiten bis 300mm brauch ich überhaupt nicht korrigieren und bei längeren Brennweiten drück ich eine Richtungstaste und es tut sich sofort etwas, auch mit meinen 25 KG die ich auf der EQ6 habe und nicht erst nach 2-5 sec. wie bei der DX mit 10 KG Zuladung.
 
Hallo Holger,

Den Skysensor kann man umstellen auf die Betriebsart für die Doppelplattform, wobei ja die Teleskope um 90° versetzt angebracht sind. Dies findet sich in der Bedienungsanleitung zum Skysensor. Man kann mit einer weiteren Funktion die gesperrten Bereiche sogar individuell programmieren.

Wenn man beim Nachführen mit mehr als 1x (also 2x bei der DD-1) mit dem Getriebespiel in RA zu kämpfen hat, sollte man in "kurzen Schüben" korrigieren. So verhindert man, daß die Montierung tief in den Backlash hineinläuft, was zwangsläufig eine Überkorrektur bewirkt. Also immer nur 1/2 Sekunde lang den Finger auf dem Knopf lassen, dann doppelt so lange (2x) warten. In Deklination kann man sich durch abzählen die Totzeit des Spiels merken.
Das Spiel selbst stammt ja einerseits aus dem Getriebe, andererseits aber aus der Schneckenjustage - auch hier hat man es selbst in der Hand. Richtig: Die EQ-6 wird inzwischen von einigen Händlern vorjustiert, was die Schnecken angeht.

Die heruntergefallene Strichplatte im EQ-6 Polsucher war kein "Rumfummelergebnis". Es gibt da halt nur die 3 Schrauben für diese Platte, und entweder die Strichplatte hat eine ordentliche Führung, dann fällt sie nie, oder sie hat die Führung nicht, dann fällt sie immer. Die meisten Leute werden ja ihren Polsucher am Horizont justieren, allein weil man an Polaris unter der Montierung herumkriechen muß. Also einfach ein Problem, was bisher bei niemandem aufgetreten ist.

Deine Probleme machen mir Deinen Frust über die GP-DX verständlich, ich habe aber auch den Eindruck, daß Du keine rechte Hilfe durch erfahrene DX-User zur Seite hattest. Bei der EQ-6 hast Du diese Hilfe nun mannigfaltig bekommen, und dann klappt's auch. Oder hast Du den Getriebeumbau selbst erfunden?

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,

in der Tat hatte ich in der Zeit, in der ich meine DX hattte keine kompetente Hilfe durch erfahrene DX-User. Nur meinen Händler und Vehrenberg.
Die Montierung hatte ein Spiel im Montierungskopf das durch Justage der Schnecken nicht weg zubekommen war.

Wenn man beim Nachführen mit mehr als 1x (also 2x bei der DD-1) mit dem Getriebespiel in RA zu kämpfen hat, sollte man in "kurzen Schüben" korrigieren. So verhindert man, daß die Montierung tief in den Backlash hineinläuft, was zwangsläufig eine Überkorrektur bewirkt. Also immer nur 1/2 Sekunde lang den Finger auf dem Knopf lassen, dann doppelt so lange (2x) warten. In Deklination kann man sich durch abzählen die Totzeit des Spiels merken.

Das ist genau dieses klavierspielen auf den Richtungstasten was ich als Schwerstarbeit mit der DX gemeint habe.
Bei meiner EQ6 steht die Nachführgeschwindigkeit auf 0,5 und es tut sich sofort was beim Tastendruck.

Mein Skysensor (Version 2.05) kannte die Doppelplatte noch nicht. Auf Nachfrage bei Vehrenberg konnte das Problem zwar bestätigt werden, aber eine Lösung hatten die auch nicht.

Ist jetzt aber auch egal für mich, denn die DX ist verkauft und der Skysensor verrichtet in der EQ6 hervorragend seinen Dienst.

Bei der EQ-6 hast Du diese Hilfe nun mannigfaltig bekommen, und dann klappt's auch. Oder hast Du den Getriebeumbau selbst erfunden?

Zum Glück brauchte ich bei meiner EQ6 keine weitere Hilfe, weil sie nach dem Einbau des Skysensors hervorragend lief. Lediglich jetzt hab ich mir auf einer EQ6 Umbauparty in RA die Gierlinger Triebe einbauen lassen. Man will halt immer ein bißchen mehr.
Der Tip mit dem Austausch der Getriebe wurde übrigens auch von Webmaster Bernd und Moderator Kalle von Deepsky "erfunden". Durch meine MT-2 Motoren brauchte ich keine anderen Getriebe.
 
Hallo Holger,

ich will Dir mal kurz meine Erfahrungen mit der von Dir so hochgelobten GP-DX schildern.

Zu dem "hochgelobt" möchte ich nochmal folgendes sagen:

Es ist noch nicht lange her, da war es so, dass der Astrofotograf der eine handliche präzise Montierung suchte in der Vixen GP-DX und der Astro-physics CNC400 die günstigsten Möglichkeiten fand, okay die GM-8 von Losmandy kam dann auch noch irgendwann mal dazu.

So wurde die DX sehr schnell populär, auch schon vorher, durch die SP-DX.
Vorallem, die "modulare Bauweise" machte die DX sehr beliebt und es war nunmal die günstigste Lösung, wenn man sich eben die Motoren samt Steuerung später kaufte und vorher erstmal nur beobachtete, wobei es ja damals auch noch üblich war kurze Brennweiten von Hand, also ohne Motoren nachzuführen.
In all den Jahren gab es viele DX Nutzer und ich kenne sehr viele die eine haben, und habe sie auch schon oft weiterempfohlen und bislang muss ich wirklich sagen ist mir noch nicht oft was negatives dazu zu Ohren gekommen.

Nur: Probleme mit der DD-1 gab es in meinem Bekanntenkreis allerdings auch schon zu hauf! Also ich kenne Leute, die arbeiten mit ihrer DD-1 problemlos seit mehr als 10 Jahren, und ich kenne Leute, bei denen gehen bei der DD-1 alle zwei jahre die Lichter aus. Ich bin von diesem Gerät also nicht angetan und dass die DD-1 viel zu teuer ist, dass dachte ich mir ebenfalls schon vor Jahren.

Im laufe der letzen paar Jahre sind dann also Montierungen aufgetaucht, die schon für weniger Geld zu haben sind als die DX, aber das macht die DX nicht schlechter, meiner Meinung nach nur eben teurer oder besser gesagt zu teuer.


Es wurde aber nicht besser. Ursache für meine Probleme war der Backslash der Montierung. Es dauerte manchmal 2-5 sec nach einem Tastendruck bis sich etwas an der Montierung tat und das auch nicht immer gleichmäßig.

Hmm....also ich hatte hier im Forum schon öfter mal geschrieben, wie die DX lief als sie zu mir kam:

Der Backslash war bei mir, vor allem in der Deklination auch irre groß und die Achsen hatten sogar ein richtiges Spiel, bei geklemmten Achsen konnte man die Achsen also noch ein bischen hin und her bewegen.

ABER! Zum Glück wird in der Bedienungsanleitung ja beschrieben, wie und wo man die Schnecken justieren kann. Zu diesem Zweck besitzt die DX an Ihren Schneckengehäusen ein paar kleine Justageschrauben.

In meinem damaligen Übermut hatte ich die Schnecken erstmal komplett ausgebaut und hatte diese dann wieder eingebaut, mit leichten Änderungen an den Justageschrauben. Ergebnis, als die Montierung 3 min später wieder Einsatzbereit auf dem Tisch stand: Noch mehr Backslash, noch viel viel mehr Spiel, dafür aber sehr leichtgängige Schnecken. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Also nochmal die Inben gekrallt und dann mal mit etwas mehr Feingefühl ein bischen mit den Justageschrauben gespielt, so hatte ich nach 6-8 Minuten das ganze Spiel herausjustiert und den Backslash dramatisch verkleinert, die Schnecken drehten sich immer noch recht leichtgängig und ich war zufrieden!!
Das gleiche hatte ich dann noch in Stunde gemacht und ich war zufrieden.

Eine exakte Vermessung des Schneckenfehlers habe ich auch noch nicht gemacht, aber da ich bei guter Aufstellung auch schon bis 500mm ohne Nachführkontrolle Fotografiert habe kann er so groß nicht sein, wobei hier durch eine weitere Justage bestimmt noch einer Verbesserung zu erzielen wäre.

Und den Backslash einer Montierung garantiert Dir keiner.

Eben wie beim Fernrohr: Alles eine Frage der Justage!!
Die dauerhafte Kollimation eines schnellen Newtons garantiert dir ja auch keiner, weil es eben unter Punkt "Wartung" fällt.
Und gerade dieses Kapitel ist bei der DX eben so gut gelöst, dass man die Schnecken auch mal eben in kalter Nacht am Beobachtungsort nachjustieren kann, ganz im Gegensatz zur EQ-6 wo ja erstmal das Gehäuse geöffnet werden muss, damit man die Steuerplatine und die Motoren ausbauen kann, und eben mit der Hand an die Schneckenwellen zu kommen.

Allerdings ist meine Erfahrung ähnlich, dass der Backslash bei der EQ-6 im allg. recht gut eingestellt ist, aber wie gesagt bei der DX reicht ein Inbusschlüssel um sich davon ebenfalls zu befreien.



Da ich mich ja hauptsächlich in dem Forum Forum Deepsky.de aufhalte, wo wirklich ensthaft über die EQ6 diskutiert wird, Verbesserungen ausgedacht und auch umgesetzt werden, kennt niemand die von Dir dargestellten Probleme.

Also ernsthafte Diskussion ist doch hier ganz genauso möglich, der einzige, der hier bislang ausfallend wurde, lieber Holger, warst du.
Für eine sachliche Diskussion bin ich immer zu haben, nur wenn man schon nichtmal mehr seine eigenen Erfahrungen offenbaren darf, ohne angegriffen und dann sogar beleidigt zu werden, dann hat das für mich auch nichts ernsthaftes mehr.

Die Foren auf deepsky.de sind mir bekannt und ich lese da auch ab und an mal mit, nichts dagegen und ich finde es ja auch gut, dass sich dort geholfen wird und dass neue Lösungen erdacht werden, aber da bleibt bei der EQ-6 immer noch ein bitterer Beigeschmack:

Ich kenne mittlerweile viel Sternfreunde, doch nur eine verschwindende Minderheit schaut in die Foren rein oder kennt diese sogar besser.
Diese Leute wissen eben nicht, was es mit den Montierungen auf sich hat.
Da kauft sich einer, der die Foren nicht kennt und auch die größeren Händler vielleicht nicht, bei seinem lokalen Astrohändler eine EQ-6 oder kauft die gebraucht. Dann fangen die Probleme doch schnell an. Bei kaltem Wetter bewegt sich die Montierung nicht, der Polsucher funktioniert nicht, die Achsen vibrieren im Nachführbertrieb, die Nachführgenauigkeit ist so unzureichend, dass bei der Fotografie mit langen Brennweiten nicht nachgeführt werden kann usw.
Klar, mittlerweile kann man die Montierung besser machen, was eben noch ein paar Eingriffe und auch Ausgaben bedeutet - aber dass muss man erstmal wissen!!


Sicher, wenn ich falsches Werkzeug verwende kann ich eine kleine M2 Gewindeschraube schnell abdrehen, nur ist Dein Bekannter offensichtlich der Erste dem das gelungen ist.

Nee, nee es war kein falsches Werkzeug, es war ein passender Schraubendreher, der bei den anderen Schrauben auch vorzüglich funktioniert hatte!!
Das ist Fakt.


Und das ein Polsucher auseinanderfällt ...... das geht nach meiner Meinung nur wenn man vorher unsachgemäß daran rumdreht. Und außerdem wäre das, wenn er wirklich defekt ist, ein Garantiefall. Sei unbesorgt, Wolfi Ransburg hätte ohne mit der Wimper zu zucken sofort einen neuen Polsucher an Deinen Bekannten geschickt.

An der Montierung wurde nicht unsachgemäß rumgedreht! Sie wurde geliefert, stand dann drei Wochen lang im Wohnzimmer rum und wurde dann zum ersten Einsatz aus dem Kofferkaum geholt und aufs Stativ gesetz - Plumps! -lag die kleine hintere Reißschüssel auf dem Boden, mit allem dran was hinten noch in der Montierung steckt, der Polsucher selbst hatte das ganze aber wohl gut überlebt, weswegen ein Austausch seitens Wolfi nicht nötig wurde.






Wenn ich bei einem C8 die Taukappe abmache, kann man bald einpacken weil die Schmidtplatte zugetaut ist und wenn ich Nachts die Kappe abnehme fängt das ausbalancieren wieder an.

Also wie du lesen konntest ging es hier um den Einsatz bei böigem Wind!
Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass hier nichtmal mitten im Sommer in einem Moorgebiet zu einem Beschlag der Schmidtplatte kommt, nur wenn der Wind nachlässt, dann gehts so schnell, da kommt man garnicht mit dem Fönen nach.
Aber bei Wind isses im allgemeinen so, dass sich die Luftfeuchtigkeit nicht an Oberflächen niederschlagen kann, da sie sofort weggeweht wird. Is nunmal so, glaub mir.


Dein Tip ist also nicht sonderlich praktikabel.

Finde ich schon! Wie gesagt, sobald Wind aufkommt, ist schluss mit der Taubildung und auf Taukappen kann man getrost verzichten, wobei ich das bei meinem C8 aber doch ungern mache, weil ich noch die alte konische Celestron Taukappe habe, die ja wie eine Art Aperturblende funktioniert, wodurch eine fehlende Innenschwärzung des Tubus ja fast ausgeglichen werden kann.


besten gruß und clear skies,
André






 
Hallo Andre,

Zitat zum Polsucher von Dir
An der Montierung wurde nicht unsachgemäß rumgedreht! Sie wurde geliefert, stand dann drei Wochen lang im Wohnzimmer rum und wurde dann zum ersten Einsatz aus dem Kofferkaum geholt und aufs Stativ gesetz - Plumps! -lag die kleine hintere Reißschüssel auf dem Boden, mit allem dran was hinten noch in der Montierung steckt, der Polsucher selbst hatte das ganze aber wohl gut überlebt, weswegen ein Austausch seitens Wolfi nicht nötig wurde.

Zitat zum Polsucher von Dir
Wenn man dann auf frostigem Rasen die Einzelteile des Polsuchers wieder zusammen sucht und sich dabei die Hände total mit diesem eckligen Chinafett versaut, dann ist das alles nicht so angenehm.

Zitat zum Polsucher von Sven
Nun hatte Blackwing extra eine EQ-6 mit dem "neuen" Polsucher bestellt. Der erwies sich aber als unjustiert, war nicht rotationsstabil. Da so etwas nun (nach Murphy) erst nachts im Feld auffällt, war Polaris der einzige Fixpunkt zur Polsucherjustage. Polaris aber steht 51° hoch, während die Anleitung zur Poljustage nun von einem Fixpunkt (Turm, Strommast) am Horizont ausgeht. Dies erwies sich als fatal, wird doch an dieser Ausführung der EQ-6 nicht der Polsucher an sich, sondern die Strichplatte im Inneren auf die Mitte der Drehachse justiert. Und so stellte sich dann binnen 10 Sekunden, die das Auffinden des passenden Imbus ausmachten, heraus, daß diese Strichscheibe keine "Führung" oder "Fassung" im Inneren des Polsuchers hat. Sie wird von den Madenschrauben gehalten - wer bei 51° Polhöhe nun eine dieser Madenschrauben löst, der hört ein sauberes KLACK aus dem Polsucher, die Strichscheibe ist dann unscharf und liegt "in der Ecke" - sie fällt einfach im Inneren des Polsuchers herunter.

Na, welche Version stimmt denn jetzt? Oder gibt es in eurem Bekanntenkreis mehr wie eine EQ6 mit Polsucherproblemen?


- Plumps! -lag die kleine hintere Reißschüssel auf dem Boden,

Auch das ist schon wieder so eine, sagen wir diesmal: unpassende, Bezeichnung von Dir für Produkte aus China wo mir leicht die Galle hoch kommt, weil mit einem negativen Touch behaftet.
Übrigens wird auch in Japan nur Reis gegessen und das aus Schüsseln.

Und gerade dieses Kapitel ist bei der DX eben so gut gelöst, dass man die Schnecken auch mal eben in kalter Nacht am Beobachtungsort nachjustieren kann, ganz im Gegensatz zur EQ-6 wo ja erstmal das Gehäuse geöffnet werden muss, damit man die Steuerplatine und die Motoren ausbauen kann, und eben mit der Hand an die Schneckenwellen zu kommen.

Allerdings ist meine Erfahrung ähnlich, dass der Backslash bei der EQ-6 im allg. recht gut eingestellt ist, aber wie gesagt bei der DX reicht ein Inbusschlüssel um sich davon ebenfalls zu befreien.

Bei der Dx müssen dann aber zumindestens die Motoren gelöst werden, damit man die Schnecke vernünftig justieren kann. Und hinterher muss der Motor wieder mit seinem Zahnrad justiert werden.
Und weil der Backslash bei der Eq6 nicht eingestellt werden braucht, muß das Gehäuse auch im Dunkeln nicht geöffnet werden. Was ich sowieso niemandem raten würde.

Also wie du lesen konntest ging es hier um den Einsatz bei böigem Wind!
Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass hier nichtmal mitten im Sommer in einem Moorgebiet zu einem Beschlag der Schmidtplatte kommt, nur wenn der Wind nachlässt, dann gehts so schnell, da kommt man garnicht mit dem Fönen nach.
Aber bei Wind isses im allgemeinen so, dass sich die Luftfeuchtigkeit nicht an Oberflächen niederschlagen kann, da sie sofort weggeweht wird. Is nunmal so, glaub mir.

Bei böigem Wind fotografiere ich nicht und auch beobachten macht mir dann keinen Spaß. Denn wenn das beobachtete Objekt so wackelt, wie von Dir beschrieben, es bei der EQ6 wackelt, kommt doch keine Freude auf, oder.
Auch wenn ich nicht in einem Moorgebiet beobachte sondern in einem freien Feldgebiet taut meine Schmidtplatte meist zu. Nur in wenigen, sehr trockenen Nächten kann man sie weglassen. Aber was machst Du wenn im Laufe einer Nacht die Luft feucht wird? André, ich hab mein C8 bereits seit 6 Jahren, ich glaube zu wissen wovon ich schreibe bezüglich zutauen der Schmidtplatte.


Wenn Du meine Wortwahl aus meinem ersten Posting als Beleidigung empfindest, entschuldige ich mich natürlich, für die zugegeben scharfe Wortwahl meinerseits. Aber, wenn du ehrlich bist, reizen Deine Aussagen dazu, auch mal etwas härtere Worte zu wählen, als die, die man normalerweise gebraucht.

Zum Beispiel:

Sie stellen eigentlich in Ihren Klassen das preiswerteste, nein Verzeih, das billigste dar, was man sich zulegen kann.

Mit Deiner Aussage das "billigste" diffamierst Du viele EQ6 Besitzer die sich nichts teueres leisten können oder wollen.

Der typische Chinanewton hingegen, also der 8" f/5, der in den letzten Jahren zum totalen Volksfernrohr geworden ist kann alles sein, absolut zum weglaufen, oder aber wirklich nett,

Zum weglaufen = Garantiefall, wirklich nett = was ist denn das für eine Aussage?

TAL Teleskope an sich sind wohl wirklich ordentlich! Die Geräte sind recht einfach konstruiert und sind einfach robust aufgebaut. Die Optiken scheinen ebenfalls allesamt gut zu sein.

Du willst doch nicht ernsthaft einem Einsteiger empfehlen, ein schweres TAL Teleskop auf eine GP-DX zu montieren?

Also da würde ich mal spontan die klassische Mittelklasse nennen, also Vixen, Intes, Intes Micro, STF, Celestron und Meade z.B..

Intes und Intes Micro sind für Dich Mittelklasse, so, so????? Für mich sind die schlichtweg zu teuer.

Ich denke mal viele unserer Aussagen würden sich an Hand von Belegen, sprich Astrofotos, viel besser untermauern lassen. Du betreibst Astrofotgrafie und ich auch. Während ich hier im Forum schon einige Bilder gepostet habe, kann ich mich nicht erinnern von Dir schon mal Astrofotos gesehen zu haben. Vielleicht hab ich sie aber auch übersehen. Vielleicht könntest du mir bei der Suche behilflich sein, damit ich ein paar Bilder von dir begutachten kann.
 
Hallo

Mit Deiner Aussage das "billigste" diffamierst Du viele EQ6 Besitzer die sich nichts teueres leisten können oder wollen.


Da muß ich Holger vollkommen Recht geben, ohne Dir Andre, zu nahe treten zu wollen.


Ich habe auch, nach einigen anderen Montierungen, nun eine EQ6. Ich hatte zuvor eine Astro 5 und eine EQ5.

Ich habe mir die Entscheidung eine EQ6 zu kaufen nicht leicht gemacht. Aber nicht weil ich sie für die Astrofotografie einsetzen will (und dementsprechend dann auf-bzw. umrüsten müßte), sondern weil der Preis den sie kostet für mich sehr viel Geld ist.

Nun habe ich diese Montierung und bin, ich gebe es zu, auch stolz darauf.


Es gibt mit Sicherheit bessere Montierungen, die wird es immer geben. Wenn ich aber dann Deine Äußerung lese die Holger ja bereits zitiert hat, dann komme ich als Nicht-Profi wirklich ins Grübeln und Zweifeln.


Egal welche Montierung nun für bestimmte Zwecke besser oder schlechter geeignet ist, ich denke die EQ6 hat die Bezeichnung "billig" nicht verdient.



Gruß Murdock.

 
Hallo André, hallo Sven and @Alls,

erstaunt lese ich hier was euch mit der EQ6 so alles passiert ist.
Da fallen Polsucher aus der Halterung wo das berüchtigte schwarze Fett dran klebt, Schraubenköpfe reißen ab... nur weil ein Schraubendreher in der Nähe ist... welch ein Drama.
Lese ich jedoch weiter, so muss ich feststellen das die EQ6 das billigste ist welches man sich leisten kann. Sozusagen Astroschrott. Natürlich ist es besser, so der Tipp, eine GP-DX zu nehmen... ist ja nicht das Billigste was man sich leisten kann...(EQ-6 mit Staiv; 890.- Euro= 1780.-DM, Vixen GP-DX ohne Stativ und ohne Motoren; 1029,-,(2058,- DM)! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ) na.. "tolle Wurst" <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" />

Gänzlich duchgeknallt ist aber; eine GP-DX mit einer EQ6 auf einer Stufe stellen zu wollen... das haut nun wirklich nicht hin <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Da würde ich doch schon empfehlen, das Billigsegment wenigstens im Montierungsbereich zu verlassen.
@André; warum nur im Montierungsbereich? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Nein... wir sind doch hier im Forum für "Teleskope für Einsteiger", wäre da nicht ein 130 APQ auf einer Millenium Mount als "Top- Einsteiger- Gerät" zu empfehlen, angebrachter gewesen? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Wenn man ein "Billigsegment" empfiehlt... das Lidl wäre es wohl!! (75.- Euro)
Manchmal glaube ich, geschätzter André, Du hast beim Beobachten das "Vixen- Capy" auf <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Nix für Ungut <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />


@Sven Wienstein;
Wenn aber mit mehr al 1m Brennweite lange belichtet werden soll, dann bedeutet EQ-6 für mich "Umbauten", also neue Getriebe. Es hat sich ja herausgestellt, daß die Schnecken der EQ-6 nicht das Problem sind. Problematisch ist vielmehr die Schneckenjustage und vor allem das unsauber laufende Getriebe, welches Gleichlaufschwankungen mit anderer Periode mit dem Schneckenfehler überlagert, wodurch PEC zum Scheitern verurteilt ist.
Wer PEC wünscht, und eine Korrekturgeschwindigkeit von unter 1x nutzen will (vermeidet Getriebespiel), braucht dann natürlich auch eine andere Steuerung.

Sicher haben sich einige User Gedanken über die Probleme gemacht, Lösungen erdacht und deren Ein/Umbau realisiert. Gut das Du da mitgelesen hast. Schade nur, es scheint nicht ganz "rüber“ gekommen zu sein <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> !
Wie kann ich bloß den Satz verstehen... helfe mir bitte <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Auch braucht man "keine" neue Steuerung... bist leider nicht auf dem Laufendem... gelle <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Wer PEC wünscht, und eine Korrekturgeschwindigkeit von unter 1x nutzen will (vermeidet Getriebespiel)
Getriebespiel kann man nicht mit kleiner Korrekturgeschwindigkeit beseitigen oder gar verhindern!! Getriebespiel hat man, egal welche Montierung. Ein Grund warum sehr teure Montierungen große Schneckentriebe nutzen und die Schrittmotoren direkt die Schnecken antreiben <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Zur EQ6: Hier ist einfach nur Müll verarbeitet... nicht nur großes Flankenspiel der Zahnräder führen dazu bei das man nicht nachführen kann, es kommen noch die sehr üblen Wellen (die die Zahnräder führen sollen) hinzu. All das macht eine Feinkorrektur so gut wie unmöglich!
Bei einer Original- EQ6 mit unter 1x zu Guiden... was meinste... Du bewegst Dich doch dann "innerhalb des Getriebespiels".. kann man nicht unbedingt als Guiden bezeichnen.

Lösungen gibt es aber zu Hauf... alles alte Kamellen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Zur Photografie mit mehr als 1m Brennweite.
Da wird die DX auch schnell das Handtuch werfen... war selber 1989 Besitzer einer DX. Mein 8" SCT wurde sauber getragen, beim 130mm Refraktor war aber Schicht am Schacht!
Deshalb bin ich umgestiegen.. eine Saturn musste her. War sicher einer meiner kräftigsten Montierungen die ich hatte, da kam auch meine Atlux nicht heran <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Bei der Nachführung und derer Genauigkeit waren beide nicht unbedingt der Hit! Aber damit konnte man richtig Astrofotos machen, auch mit einem C11 (F/7)! Man musste halt etwas mehr korrigieren... aber das gehört nun mal zu unsrem "Geschäft"

Die EQ6 liegt nicht ganz im Tragbereich einer Saturn- Montierung, der Atlux hingegen kann sie aber ganz locker Paroli bieten. Ist sie zudem noch mit dem Trieben von Gierlinger ausgestattet... tja... dann reicht sie sogar in der Nachführgenauigkeit an die Atlux dran (+/-5“) (bei mir +/-3")

Was die Schrauben angeht, muß ich allerdings nochmal drauf hinweisen, daß André sehr recht hat. Es ist in meinem Umfeld geradezu Usus geworden, den Chinageräten neue Schrauben zu verpassen - zwangsweise.

Bis Dato habe ich 8 EQs zerlegt und wieder zusammen gebaut. Keine einzige Schraube hatte den Kopf verloren! Einzigst die Madenschrauben waren (vorher schon) lädiert... na ja, wenn man damit das Spiel einstellt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Wenn es in "Deinem" Umfeld Usus geworden ist alle Schrauben auszutauschen... warum?? Zu bedenken ist aber auch.. Gewinde..."M3"... sollte man nicht so arg belasten... etwas Gefühl und es macht auch nicht „knacks“ <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> Ist halt Mechanik... auch das gehört zum Geschäft! Fakt ist, auch nach 22 Jahren Astro.. es gibt immer etwas zu verbessern <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />
Aber sicher.... es gibt immer Leute, die haben zwei linke Hände besetzt mit 10 Daumen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Wie gesagt... nix „neue Schrauben“... neue Getriebe und evt. neue Schneckentriebe, gut ists!
Wer dann noch eine „nette“ und kostengünstige Steuerung haben möchte... seine Alte tut es doch es auch! LX200 Protokoll, GoTo, serielle Verbindung und PEC... auch alles kein Thema mehr <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

HEQ-5/6 Update Kit V2.65C
Klappert sogar mit der H-EQ-5

Rechnen wir einmal zusammen:
EQ6= 890.-
2x Conrad- Getriebe= 36.-
Gierlinger Triebe= 290.-
Update Kit V2.65C= 130.-
Der ganze Spaß kostet dann 1346.- Euro.... welche Montierung will da noch (preislich und Qualitativ) mithalten????
Ach ja, ein Super Stativ ist auch schon dabei, muss nicht für teures Geld dazu gekauft werden!
Das Original- Vixen- Stativ kann man doch eh gleich zum Schrotthändler bringen... bringt es doch etwas Geld in die Astrokasse... ca. 3 Euro (Aluminium-Schrott) <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Beste Grüße aus dem „Billigsegment“
Bernd
 
Hallo Holger,

es gibt mehrere EQ-6 Montierungen in Andrés und meinem Umfeld, wie ich Dir bereits geschrieben habe.

Zum Thema Reisschüssel, bei der GP-Serie heisst das Teil Not-Kaffeebecher. Hier findet also absolute Gleichbehandlung statt.

Weiterhin haben sich von André immer wieder Astrofotos gefunden. Seine Homepage findet sich noch im Aufbau, aber der AVR hat da genug Ergebnisse gesehen. Ich denke, diese Art der Argumentation: "Von Dir sieht man keine Beweise" ist schlechter Stil, denn es obliegt André allein, wo er seine Ergebnisse präsentiert, ob im Forum, beim AVR-Treff oder vielleicht nur zu Hause unter 2 Augen?
André hat Dir klipp und klar gesagt, daß er Deine Erfahrungen respektiert, und zwar ohne nach Bildern zu fragen. Tue dies nun auch!

Clear Skies
Sven
 
Hallo Murdock,

ich denke, wenn man bestimmte Bauteile einer Montierung als billig bezeichnet, dann hat das durchaus seine Berechtigung, ohne daß man damit das ganze Montierungskonzept in Frage stellt, oder eben die ganze Montierung billig nennen möchte. Da wird André sicherlich überbewertet.

Aber! DICKES ABER! Es geht mir ungeheuerlich gegen den Strich, daß viele brauchbare Produkte an unpassendster Stelle durch den einsatz von Billigmaterialien in Ihrer Leistung reduziert werden, obwohl ein hochwertiges Bauteil für den Hersteller im Bereich einiger Cent läge. Mag sein, daß sich solche Teile in einem Produkt aufsummieren, und mitsamt besserer Getriebe ab Werk würden da bei der EQ-6 Stattliche 10 Euro herauskommen, über die Margen der verschiedenen "Wegpunkte" vielleicht 50 Euro oder 100 Euro im Endpreis, wenn Pauschal kalkuliert wird. Aber die dadurch mögliche Aufwertung des Produktes wäre den Preisunterschied wert.
Wenn ich also ein Produkt kritisiere, dann lege ich auf genau diese Details wert, in der Hoffnung, daß sich etwas tut. In der Ignoranz von derlei Hoffnungen ist nun das Herkunftsland der EQ-6 auch einsam an der Spitze, dafür habe ich genügend Aussagen von Händlern und Händlermitarbeitern, die den Import selbst durchführen. Das ist aber für mich kein Grund, diese Punkte als abgehakt zu betrachten. Schließlich werden zumindest einige Käufer des Produktes früher oder später auf diese Schwachstellen stossen. Das gilt für schlechte Getriebe ebenso wie für Zahnradschmiere, die Lichtschranken zukleckert.
Lösungen mit solchen Mängeln betrachte ich als billig, denn mit Absicht werden billige Bauteile verwendet, und der Hersteller nimmt den daraus resultierenden Funktionalitätsverlust billigend in Kauf.

Insofern werde ich mir also auch in Zukunft herausnehmen, bestimmte Bauteile oder gar ganze Geräte als billig zu bezeichnen, wenn ich eine weitere "Abart der oben geschilderten Unart" vorfinde.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Deepsky,

mal wieder was gefunden, um Unruhe zu stiften?

Nun gut.

1. Deine Erfahrung in Astrofotografie scheint sich in Grenzen zu halten, sonst wäre Dir bekannt, daß bei Korrekturgeschwindigkeiten unter 1x der RA-Motor niemals zum Stillstand kommt oder gar rückwärts läuft - es tritt also kein Getriebespiel auf. Gute Poljustage vermeidet häufige DE-Korrekturen, Nachführung auf Kometenkern findet DE-Korrektur nur in einer Richtung und den Trick, das Getriebespiel in DE abzuzählen habe ich auch genannt.

2. Tut mir Leid, daß Dir mein Satz zu hoch ist. Fakt ist aber, daß die EQ-6 Steuerung kein PEC kann, so daß eine neue Steuerung angeschafft werden muß, um PEC zu erhalten. Soweit ich informiert bin, lässt sich aber bei der EQ-6 Steuerung inzwischen wenigstens die 2x Geschwindigkeit "langsam löten", so daß man unter 1x kommt. Aber auch hier wieder: Umbau!

Thema Schraubenaustausch habe ich hinreichend beschrieben, hast Du mal nicht richtig hingelesen. Da geht's auch nicht um M3.

Deine Darstellung zu den Montierungen hingegen finde ich nachvollziehbar. Klar, ein langer 130mm Refraktor belastet sie schon arg, dann noch ein Leitrohr, langer Hebel... Bezweifelt niemand. Hat niemand im Traum geschrieben, daß man einen 8" Refraktor auf die GP-DX hieven kann. Daß die EQ-6 mehr trägt- hat auch keiner bezweifelt.

Wo findet sich also der Grund für das Wort "durchgeknallt", das Du an den Start bringst?

Clear Skies
Sven
 
hi folks,

@sven
was stört dich so an deepsky´s posting? wenn ich mir deine antwort so ansehe, steckt diese doch auch voller polemik. also immer kräftig an die eigene gurke fassen.

meine meinung zur eq-6 kennt glaube ich so ziemlich jeder, ich verzichte daher also auf eine wiederholung

was mich nur stark wundert:

was ist an der optimierung der eq-6 auszusetzen??

ständig ließt man in den foren: wie optimiere ich mein rohr?, wie baue ich blenden in den refraktor? wie verbessere ich dies, wie optimiere ich dass???

was an den rohren gang und gäbe ist, ist an einer montierung verpöhnt?

es ist doch nun einmal fakt, was eine modifizierte eq-6 leistet. der aufwand hält sich in grenzen und fast jeder ist in der lage dazu. sie ist damit gut und günstig.

trotzdem wird sie ständig von montierungsfachleuten von eigenen gnaden in der luft zerissen.

ich vermisse jegliche objektivität in der sache. es wird nicht aufgeklärt - du musst dies und das machen, dann kann die monti dieses und jenes und ist besser/billiger als die xy montierung sondern es wird verteufelt.

ich habe gehört, ich kenne einen, der einen kennt; da hat jemand schon mal eine schraube abgedreht.......

es klingt manchmal schon nach: es kann nicht sein, was nicht sein darf...

es ist doch nicht schwer einem ratsuchenden zu sagen: die eq-6 ist (modifiziert) eine tadellos funktionierende, günstige montierung und wenn sie dir nicht reicht, dann nimm......
- hier sollte man die gp-dx dann aber fairerweise weglassen. sie ist der eq-6 in tragkraft und stabilität haushoch unterlegen.
 
Hi Dobsonaut,

ich dachte eigentlich, daß ich das mit den Umbau-Hinweisen jede Woche einmal schreibe.
Mir ist auch nicht aufgefallen, wo ich die Montierung verteufel. Am besten nochmal mein erstes Posting in diesem Thread lesen, einwirken lassen, und gut.

CS
Sven
 
Hallo Sven,

antwortest Du jetzt für André oder soll ich Dein Posting in diesem Tread als eigenständige Diskussion zwischen Dir und mir betrachten?

Wenn ersters zutrifft .....traurig, traurig, ich denke doch das André für sich selber sprechen kann.

Wenn das Zweite zutrifft will ich Dir gerne antworten.

es gibt mehrere EQ-6 Montierungen in Andrés und meinem Umfeld, wie ich Dir bereits geschrieben habe.

Ich kenne mindestens 25 EQ6 Besitzer persönlich und über das Forum Deepsky noch eine ganze Menge mehr.
Und Sven sei versichert, bei keinem, wirklich keinem, ist bisher der Polsucher raus- oder auseinander gefallen.
Und ihr kennt gleich 3 EQ6en aus Eurem Bekanntenkreis, bei denen das passiert ist?

Das finde ich doch etwas merkwürdig, ohne etwas unterstellen zu wollen.

Weiterhin haben sich von André immer wieder Astrofotos gefunden
Danach hab ich ihn doch gefragt, weil ich mich nicht erinnern kann, Bilder von ihm gesehen zu haben.

aber der AVR hat da genug Ergebnisse gesehen
wer oder was ist der AVR?

"Von Dir sieht man keine Beweise" ist schlechter Stil
Wenn du zitierst solltest Du das lieber mit copy/paste machen und ganze Sätze kopieren, dann unterbleiben sinnentstellende Fehlinterpretationen. Das ist schlechter Stil.

Weiterhin haben sich von André immer wieder Astrofotos gefunden. Seine Homepage findet sich noch im Aufbau, aber der AVR hat da genug Ergebnisse gesehen. Ich denke, diese Art der Argumentation: "Von Dir sieht man keine Beweise" ist schlechter Stil, denn es obliegt André allein, wo er seine Ergebnisse präsentiert, ob im Forum, beim AVR-Treff oder vielleicht nur zu Hause unter 2 Augen?
André hat Dir klipp und klar gesagt, daß er Deine Erfahrungen respektiert, und zwar ohne nach Bildern zu fragen. Tue dies nun auch!
Wie soll man denn nach Deiner Meinung, wenn durch subjektive Eindrücke, geprägte Meinungen, sich mit Argumenten nicht klären lassen,eine Einigung finden? Warum nicht mit den, mit den Streitobjekten erzeugten Astrofotos. Und, warum sagt André mir das nicht?

 
Da hab ich mal wieder so ne Lawine ins rollen gebracht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" />


Ähmm Leute *vorsichtig die Hand heb*

Wir sind doch alle zusammen hier im Forum weil wir die kleinen Sternchen am Himmel lieben, und weil wir unser Hobby, die Astronomie lieben.
Darum lasst uns doch in Frieden darüber diskutieren. Wenn jeder jeden anschuldigt dass der andere einmal was geschrieben hat das einem nicht passt,... dann steuern wir langsam aber sicher am Ziel des Threads vorbei. Außerdem ist am Schluß jeder sauer auf den anderen, und wofür ? Für nichts und wieder nichts.

Und wenn jemand mal der Polsucher rausfällt, und einer mal ne Schraube abdreht... mag ja alles sein, aber dann lässt man das einfach so stehen und prangert es nicht noch tagelang an. Ein vernünftiges Argument wäre dann z.B. "Ich kenne im Gegensatz aber 25 Leute (über welches Forum auch immer) bei denen ist sowas noch nicht passiert". Das ist (1.) Vorwurfsfrei und entspricht AUCH der Wahrheit. Nicht jedem passiert alles. Aber 25:3 das eine Schraube mal abbrechen kann oder der Polsucher rausfliegt,da kann man sich dann ja selbst ein Bild von der Montierung machen. Aber wir müssen uns doch nicht deswegen hier in die Kneifzange nehmen.
Auch wenn es um die Gegenüberstellung EQ6<->Vixen GP geht. Klar, der eine hat diese Erfahrung gemacht, der andere diese. Dann sollte man das doch einfach schreiben, OHNE dass der Andere gleich als Lügner hingestellt wird. Wenn jeder seine Erfahrungen schreibt dann hilft es einfach ungemein weiter als dies momentan der Fall ist. Und es gibt immer welche die haben hier und da, mit dem oder dem Gerät mal schlechte Erfahrungen gemacht. Dies impliziert aber noch lange nicht dass anderen dies auch geschehen muss.
Eine Äußerung wie "Ich würde hingegen lieber die xxx-Montierung empfehlen da ich "die und die" Erfahrung damit gemacht habe" ist nunmal besser als wenn es in die Richtung "wie kannst Du nur die xxx-Montierung empfehlen, da ist die yyy-Montierung doch viel besser"

Darum lasst uns doch nicht streiten, sondern lieber zusammen und in Ruhe die Sache behandeln. Wenn jeder die Erfahrungen des Anderen akzeptiert und seine eigenen mit einbringt dann verläuft dies auf eine wesentlich ruhigere Art.

Versteht mich nicht falsch. Ich will einfach nur nicht dass Ihr euch jetzt wegen mir die Köpfe einrennt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" />


Nun aber noch etwas zum Theam:

Soweit ich das aber bis jetzt verfolgte ist für mich wohl die EQ6 die richtige Wahl. Da ich mindestens genauso viel Spaß am basteln finde wie an den Sternen (man braucht ja für bewölkte Tage auch eine Beschäftigung), bin ich Modifikationen gegenüber keinesfalls abgeneigt. Und da ich Anfangs eh noch keine Fotografie betreiben möchte kann ich die EQ6 ja dann auf Wunsch, und wenn es dann mal soweit ist, umrüsten auf die fotografie-taugliche Version. Den Link zum entsprechenden Forum habe ich ja jetzt.
Für mich gibt es nichts tolleres als wenn man "selbst" etwas verbessern kann, und dann voller Stolz dass es auch wirklich besser ist, damit arbeiten kann. Ist doch herrlich. Darum denke ich ist die EQ6 genau das richtige für mich.

Viele Grüße an alle von euch + Alltimes Clear Skies
Christian


PS: Dass dieser Thread auch mal wieder zum Schmunzeln kommt gibts hier noch eine Lachkatze <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Hallo Sven


Insofern werde ich mir also auch in Zukunft herausnehmen, bestimmte Bauteile oder gar ganze Geräte als billig zu bezeichnen, wenn ich eine weitere "Abart der oben geschilderten Unart" vorfinde.


Das bestimmte Bauteile oder auch Schrauben der EQ6 billig i.S. von minderwertig sind will ich ja auch gar nicht bestreiten. Ich denke da ist Deine Erfahrung im Gegensatz zu meiner weit größer. In dieser Hinsicht kann ich die EQ6 auch gar nicht beurteilen.


Nur die gesamte EQ6 als billig, im Sinne von minderwertig zu bezeichnen, daß finde ich so nicht korrekt.

So kam es von Andre jedenfalls rüber, vielleicht meinte er es aber auch so wie Du es beschreibst, in Bezug auf bestimmte Teile der EQ6, dann gebe ich Dir Recht das es überbewertet wurde, was aber aufgrund der unglücklichen Ausdrucksweise von Andre dann auch nicht verwunderlich ist.

Ich kann mir aber auch nicht vorstellen das Du die EQ6 im Ganzen als "Billigmontierung" ansiehst.


Gruß Murdock.
 
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Hallo Christian,

Da hab ich mal wieder so ne Lawine ins rollen gebracht
nicht Du hast mit Deiner Frage eine Lawine ins Rollen gebracht, sondern André mit seiner einseitigen Meinungsäußerung.
Wobei er ja die Entwicklung des Treads in seinem 1. Posting schon vorhergesehen oder aber mit seinen Äußerungen bewußt provoziert hat.
Und da man, gerade im "Einsteigerboard" als User mit mehr als 1200 Postings als "Fachmann" gilt, sollte man seine Aussagen bezüglich dem einen oder anderen Hersteller besser überlegen und ausgewogener beraten.
Denn immerhin hat Andrés Posting gereicht Deine zuerst getroffene Wahl, EQ6 mit 8" Newton, trotz Astrojockels postivem Bericht, wieder zu verwerfen.
 
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