Celestron C11 gut?

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clearsky80

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Hallo Sternenfreunde,

würde mir evtl. ein C11 zulegen wollen. Und wollte mal nachfragen, in wie fern dieses sich eignet für die Planetenbeobachtung sowie DeepSky. Kurz gesagt ich suche einen allrounder für alles.

Wenn ich mir dieses gebraucht kaufe, was wäre der max Preis den ich dafür ausgeben sollte?

Danke schonmal für eure Hilfe

Gruß
Daniel
 
Hallo,

Das C11 hat soweit ich weiß 280/2800, womit das Sichtfeld eingeschränkt und die Beobachtung ausgedehnter DeepSky-Objekte eher schlecht ist - andererseits ist ordentlich Öffnung da für lichtschwächere Objekte und für die Vergrößerung am Planeten besteht genug Reserve. Aber nicht vergessen, dass dieses Teil eine ordentliche Montierung braucht. Die liegt preislich wahrscheinlich mindestens in der Größenordnung des Tubus.

BTW: Mußt Du das Teil transportieren? Ist nur visuelle Nutzung geplant?
Das C11 ist nämlich ein ganz schöner Brummer
siehe hier
Denn sonst wäre ein Dobson sicher auch eine Überlegung wert...Ich weiß, ich weiß: Es gibt keinen Thread ohne Dobsonempfehlung ;-)

Gruß und CS
Tilo
 
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Hallo Daniel

Ich sehe das C11 als Kompromiss Teleskop.

Für Deep Sky hat es eigentlich eine zu lange Brenweite und für Planeten eine zu große Obstruktion, ein schlechtes Auskühlverhalten und leider oft auch eine bescheidene optische Qualität.

Die Sternfreunde die ich kenne, welche ein SC haben, fotografieren eigentlich alle damit, mehr oder weniger.

Viesuell, hättest du von einem guten 10" oder 12" Dobson meiner Meinung nach mehr.

Gruß Uwe
 
Das ist immer so eine Streitfrage. Hab schon durch gnadenlos gute Teile geblickt aber auch durch Krücken die ich als Menschenrechtsverletzung deklarieren würde.

Meines Erachtens ist bei keinem andern Teleskoptyp so wichtig, sich von dem Gerät wirklich ein qualifiziertes Bild im Praxistest zu machen, Blindkauf ohne Umtauschmöglichkeit scheidet übern C8 sicherlich aus. Ggf. einen mal ranlassen, der sich auf das Testen von Optiken versteht.

Ich selber mag die SCs sehr, haben auch unbestreitbare Vorteile, z.B. daß praktisch alles adaptierbar ist, ohne wieder mal graue Haare wegen irgendeines nicht haltbaren Backfokus kriegen zu müssen. Gerade für Fotographie schon was feines.

Ein GUTES SC halte ich auch visuell für eine praktikable Sache, aber da gehen die Meinungen natürlich sehr auseinander.

In Sachen "Brummer" konnte ich mal das ganz große MEADE begutachten (weiß gar nicht mehr, glaub war ein 16" oder sogar größer), mein lieber Schwan, das ist ein Oschi ...

DEN Teleskopytyp schlechthin gibt es sowieso nicht, auch wenn ich es mir mit dieser Bemerkung nun wahrscheinlich mit 99% aller Astronomen verscherzt habe, egal ob Refraktorpuristen oder Dobsonschubser ;-)

nv
 
Ich gebe dir völlig recht, jeder einzelen Typ hat gewisse Vorteile, die meistens auch einen oder mehrere Nachteile mit sich bringen. Sonst gäbe es den einen oder anderen Typ gar nicht, wenn er zu nichts nütze ist....

SC sind halt toll zu transportieren und, wenn man nicht gerade ein High-End Produkt für ein Spezialgebiet sucht, sicher ein guter Komromiss.

LG, Markus
 
Hi Thilo,

von meiner Seite nur kurz der Dank für den FotoLink des C11. :super:

Derartige Fotos sind so wertvoll, dass ich meine, auch die Händler täten gut daran, Ihre Kunden etwas "offensichtlicher" auf die Dimensionen mancher Aggregate hinzuweisen.

Die Produktfotos auf den Händlerseiten sind für die verschiedenen Baugrößen stets nur größenskaliert, weshalb man sie mangels jeglicher Vergleichsmöglichkeit fast weglassen könnte.

Klare Sicht

Logi
 
Hallo Daniel!
Die Eingangsfrage "Ist ein C11 gut?" ist glaube ich etwas zu pauschal gestellt. Auch die nachfolgende "Konkretisierung" in Richtung "Planeten" und "Deep Sky" hilft da nicht weiter.
Ehrlicherweise schreibt Du ja dann
Jetzt mach mal den Vergleich auf:
Marschiere in ein Autohaus geh zum Verkäufer sage: Ich würde gerne einen Fiesta, Focus, Corsa ... kaufen! Ist der ein tolles, kleines Stadtauto? Dann möchte ihn aber auch als Familienwagen hernehmen! Und beruflich fahre ich sehr lange Strecken, dass muss auch gehen. Da wir gerade ein Haus bauen, soll das Auto auch noch als Mini-Lastwagen herhalten. Weil ich aber in meiner Freizeit gerne sportlich fahre, soll er auch richtig spritzig sein und durchziehen, halt wie ein kleiner Sportwagen!
Was für einen Beratung wirst Du kriegen?

So, jetzt kauf Dir ein solches Teil:
Ein Lastwagenfahrer wird dich verlachen, der Porsche-Besitzer schüttelt nur den Kopf, der Smart-Fahrer wird bei deiner Parkplatzsuche in der Stadt grinsen und der Vielfahrer wird das Teil für unmöglich halten.

Ist das jetzt ein gutes oder ein schlechtes Teil?

Will sagen: Als 08/15 Teleskope sind SC das was sie sind - ein Teleskop mit Kompromissen das schon irgendwie für alles geht. Ob sie damit für Dich "gut" sind, kannst eigentlich nur Du beurteilen, weil den Maßstab, was für Dich "gut" ist, du alleine festlegst.
Legst Du optische Maßstäbe an, dann sind SC´s in bestimmten Bereichen zumindest nicht "sehr gut". Das wurde hier schon das ein oder andere Mal geschrieben. Aber sind sie deswegen schon "schlecht"?

Wenn Dir klar ist, was Du genau suchst, dann kannst Du das auch treffender beantworten. Geht es um ein Arbeitspferd dann kann man mit einem SC alles irgendwie ganz gut machen.

CS, Andreas

PS: ich hänge nochmal (wieder?) eine der gut/schlecht Listen an.
Gut:
kompakt, recht günstiges Massenprodukt, standardisiert, einigermaßen vielseitig, Varianten wie ACF und EDGE HD ...
Schlecht:
langes Auskühlen, viele optisch wirksame Flächen, Shifting, Qualitätsstreuung, Obstruktion ...
 
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hallo Daniel,

Hab mich selber auch schon erwischt das ich bereits unbewußt über ein C11 als nächsten Upgradeschritt nachdenke. Nutze jetzt ein C8 und bin entgegen aller Unkenrufe außerordentlich zufrieden damit. Es hängt von den persönlichen Vorlieben ab ob du so ein Instrument gut findest. Bei Deepsky ist der 12" Dobson sicher leistungsfähiger weil mehr AP möglich ist. Mir persönlich gibt es leider nichts ausgedehnte nebulöse Objekte knapp an der Wahrnehmungsschwelle zu beobachten, das muss aber eben jeder für sich selber wissen für andere macht genau das den Reiz aus. Für kleine Objekte wie Planeten, Kugelsternhaufen, planetarische Nebel ist das SC vom Gesichtsfeld und von der Brennweite her einfach perfekt geeignet. Schau dir einfach in Stellarium mit dem Okularplugin die Objekte an dann kannst du dir selber schnell ein Bild davon machen was du da für ein Instrument brauchst für die Objekte die dich speziell interessieren.

Ausserdem: Manche Nachteile sind es ja nur scheinbar, meinst du denn ein 12" Dobson braucht keine Auskühlzeit, wer das glaubt und sich das einreden lässt ist echt selber schuld! Serienstreuung gibts bei allen Teleskoptypen durch die Bank genauso und Shifting hat mein Exemplar zb. auch keins. Obstuktion, naja ein Newton hat die ja auch wenn man dann aber dadurch ein paar Zoll mehr Öffnung hat schau ich mir das an was da visuell wirklich besser ist ;-). Bei einem teuren Instrument wie dem C11 würde ich in jedem Fall aber einen Optiktest machen bevor ich es kaufe damit die Qualität der optischen Flächen garantiert ist.

Übrigens, im anderen "weissen Forum mit blauer Schrift" gibts diesbezüglich interessante Optiktests von einem Prüfer dessen Namen man hier anscheinend nicht nennen darf, sollte man sich mal anschauen wenn man über so eine Anschaffung nachdenkt.
 
Hallo Markus!
Na ja, man braucht nicht über Auskühlzeit und Minuten zu streiten, aber ein offener Tubus kühlt definitiv schneller aus als ein geschlossenes System. Punkt.
Es stellt sich eher die Frage ob es nicht unterhalb der direkt und visuell wahrnehmbaren "tube currents" auch noch Tubusseeing gibt, das einem bei weitem nicht so deutlich "ins Auge fällt". Das hätte nämlich zur Folge, das einem das Tubusinnere zwar stabil und ruhig vorkommt, es aber dennoch die Abbildung verschlechtert. Da sich dieser Effekt dann mit dem Seeing der untersten Luftschichten, dem Jet-Stream und anderen lokalen Bedingungen überlagert, kann man das kaum schlüssig auseinander dividieren.
Aber leider ist es so, dass sich die Abbildungsfehler addieren. Also wenn es so wäre, dann drückt es die Leistung und man hielte es für den Jet-Stream, die Ortschaft hinter dem Wald oder die aufsteigende Luft vom Acker.

Zum anderen Forum:
Mir fällt da mal auf, dass eine Marke kaum/nie schlecht wegkommt. Zumindest wird darüber nicht berichtet. Anscheinend gibt es bei der Marke kaum eine Streuung. Aha! Das stelle ich jetzt einfach mal so fest.
Mir fällt auch auf, dass man die veröffentlichten I-Gramme ja auch mal selber auswerten kann ... Für ne grobe Richtung in der Auswertung reicht die eingestellte Qualität allemal.

CS, Andreas

PS:
Obstuktion, naja ein Newton hat die ja auch wenn man dann aber dadurch ein paar Zoll mehr Öffnung hat schau ich mir das an was da visuell wirklich besser ist
Der "Verlust" an Öffnung durch die Obstruktion lässt sich verschmerzen. Das sind ja nur ca 10-12% (hab´s nicht nachgerechnet). Der Knackpunkt ist vielmehr der Kontrastverlust, der durch die Obstruktion eingeführt wird. Und da glänzen SC´s mit im Schnitt mit 34% linearer Obstruktion halt (auch) nicht sehr gut. Wie geschrieben: eben irgendwie ganz gut für vieles ...
 
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Hallo Tilo,

Sicherlich hast Du recht, aber mit einem Okular mit einem Feld von 45 mm ist das Gesichtsfeld am Himmel etwa 1°. Wieviele Objekte sind da größer als 1°? Die Mehrzahl ist kleiner ;)

Gruß, Harrie
 
Hallo Andreas,

>der Knackpunkt ist vielmehr der Kontrastverlust, der durch die Obstruktion eingeführt wird.

Ja sicher gehts dabei um den Kontrastverlust, aber wenn ich mit dem 8"SC 2 Zoll mehr montierbare Öffnung zb. im Vergleich zum alternativen 6" Newton f/6 erreiche, relativiert sich das Ganze ja sehr stark. Leider sind ja heute kaum oder keine visuell optimierten Newtons mit weniger als 20% Obstruktion von der Stange erhältlich (zumindest soweit ich weiß). Egal, auf jeden Fall ist die Obstruktion auch gerade bei den kleinen Newtons 4" bis 6" (ca. 25% bis >30%) ebenso deutlich spürbar, zumindest wenn man damit auch 2" Okulare ordentlich ausleuchten will hab ich da genau das selbe Problem (der 6" GSO Fotonewton hat zb. sogar 33% Obstruktion). Womit wir wieder bei einem Scheinvorteil wären. Mein C8 hat zb. 31% Obstruktion, da ist der Unterschied im Vergleich zu einem 6" Newton von der Stange marginal, wohlgemerkt bei 2" mehr Öffnung die man am Planeten aber sowas von deutlich merkt.

Wenn du jetzt sagst ok, ich bau mir einen optimierten Planetennewton mit langsamen Öffnungsverhältnis und winzig kleinem Fangspiegel hast du dafür wieder die anderen hochgelobten Vorteile wie das große Feld und die volle Ausleuchtung der 2" Okulare verspielt, die selbe Öffung hast du aber immer noch nicht, weil das ganze aufgrund des Hebels unmontierbar wird. Man kann eben nicht alles haben und muss auch mit Kompromissen leben können. Ja sicher ist das SC wie jedes andere Teleskop ein Kompromiss, aber doch ein recht guter wie ich finde. Einen 6" Apo würd ich auch sofort dagegen tauschen, wenn ich mir den leisten könnte/wollte ;)

Es wäre ja echt an der Zeit von Herstellerseite zu reagieren und auch mal ordentliche, visuell optimierte Teleskope anzubieten.
 
Noch ein Vorschlag:

Kauf 2 Teleskope:
z.B. kleiner APO auf Fotostativ und DeepSky-Kanone :-)

Kann u.U. sogar billiger kommen als das C11 + Montierung

Gruß, Tilo
 
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Hi

I've got C11 recently from teleskop-spezialisten. I can't say much about it as I had only 2-3 clear nights since, but:

- it takes few hours at least to cool it in winter (~30 deg difference)
- when focusin the mirror flips a lot (much more than in C8 I had before)

+ it's relatively small OTA
+ big aperture

It hangs nicely on a HEQ5 SynScan + Celestron antivibration pads + extender counterweight bar/shaft (TS) + one extra ~3,6kg counterweight.

http://www.flickr.com/photos/riklaunim/5347093319/
http://www.flickr.com/photos/riklaunim/5347022427/ Planetary setup
http://www.flickr.com/photos/riklaunim/5347022425/ DS imaging setup
http://www.flickr.com/photos/riklaunim/5347022421/ - home made cat cooler :)


And if you need eyepieces for wide field of view - try maybe "56mm J.Vega Symmetrical Plössl 2-Zoll Okular" from TA? My friend that also has C11 was thinking about such eyepiece.
 
@Markus
Ja sicher ist das SC wie jedes andere Teleskop ein Kompromiss
Genau - das muss man aber wissen. Heißt aber auch: In jedem Bereich gibt´s eine Optik, ein Optikdesign, das (mitunter deutlich) besser ist.
Das sollte halt Daniel im Blick behalten. Seine Eingangsfrage ob ein C11 gut ist, lässt sich eben nicht (klar) beantworten.
CS, Andreas
 
der Knackpunkt ist vielmehr der Kontrastverlust, der durch die Obstruktion eingeführt wird

Nur zur Info:
Der Kontrast eines obstruierten System ist gleich mit dem eines nicht-obstruierten System mit einem Durchmesser gleich den Durchmesser des obstruierten Systems minus den Durchmesser der Obstruktion.

Gruß, Harrie
 
Also, dann rechnen wir mal für das C11:
280mm (Öffnung) minus 96mm (Obstruktion) = 184mm
Also ein Kontrastverhalten wie 7.25" unobstruierte Öffnung. Das wird aber nur erreicht, wenn die optischen Elemente perfekt wären, oder?
Wenn die Spiegeloberflächen oder die Schmidplatte eine gewisse sphärische Abberation einbringen (vom Farblängsfehler den (vor allem?) der EDGE HD durch die verbauten Linsen im Blendrohrbereich haben KANN, mal gar nicht zu Reden), dann sinkt die MTF-Kurve ja noch ein Stück ab.
Und dass die asphärischen Schmidplatten mitunter eine Über- oder Unterkorrektur einbringen ist ja zumindest möglich.
CS, Andreas


 
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Hallo Andreas,

Ja sicher die Frage lässt sich nicht klar beantworten und ist eben individuell je nach Anforderungen stark unterschiedlich gefärbt. Man kommt bei der Anschaffung nicht herum sich die Vor- und Nachteile genau anzuschauen und sie für sich persönlich zu bewerten.

Beispiel: Die Auskühlzeit ist bei mir zb. überhaupt kein Thema weil ich das ganze Equipment sowieso immer früher rausstelle, ob das jetzt eine halbe Stunde früher oder später ist spielt für mich nicht die geringste Rolle. Von Anderen kann das u.U. natürlich abhängig von den Beobachtungsgewohnheiten als sehr störend empfunden werden. Mich stört dann nur wenn so getan wird als ob ein großer Newton ein Schnellspechtelgerät ist nur weil er ein wenig schneller auskühlt. Zum Schnellspechteln ist ja beides de Facto absolut ungeeignet, nur wird beim Newton gern so getan als ob das keine Rolle spielt.

@Harrie: Ja genau, danke für den Hinweis!
 
Hallo Daniel,

Du schreibst "Planeten'beobachtung' sowie DeepSky" - ist damit
ausschließlich (!) die visuelle Beobachtung gemeint?

Dann kann ich nur sagen, daß mein Celestron NexStar 11GPS von
wirklich allen meinen SC's die für mich optimale Größe hatte.

Dieses ist der Vorläufer des jetzigen CPC1100 und wurde von mir
auch nur visuell genutzt. Der größte Vorteil war meiner Meinung
nach der unproblematische und schnelle Aufbau, das ganze Teil
war in 5 Minuten einsatzbereit, die Optik/Gabel fuhr auf dem
Beifahrersitz (natürlich angeschnallt ;) ) mit und konnte vorab
ausreichend lange abkühlen.

Trotz der ca. 30 kg Gewicht war es für mich relativ einfach zu
handhaben, da die Griffanordnung meines Erachtens perfekt gelöst
ist. Hier kannst Du Dich ein bißchen in die aktuelle Technik
einlesen:

CPC 1100 GPS

Selbstverständlich lasse ich gerne jede andere Meinung zu
Reflektoren und Refraktoren zu! :biggrin:

Clear skies and clean glass!

Jörg
 
Hallo an alle,

wow wahnsinn!!! vielen Dank für die vielen Antworten in der kurzen Zeit.

Nun werde ich mir das mit dem C11 mal durch den Kopf gehen lassen.

Leider scheidet der 12" Dobson auf Grund seiner größe aus, da ich öfter auch damit rausfahren muss und der nicht in mein Auto reinpasst. Hab nen VW EOS.

Aus dem Grund dachte ich halt an ein C11. Kompakt mit viel Öffnung und würde in mein Auto passen (samt Montierung)

Nun weiß ich nicht was ich tun soll.

Vielleicht einen 12" Gitterrohr Dobson?


Viele Grüße
Daniel
 
Zitat von clearsky80:

Da würd ich mir aber genau anschauen ob da C11 und Montierung noch gut reinpassen, so klein ist das Ganze auch wieder nicht.

Zitat von clearsky80:

Ganz einfach: Wenn du dich tendenziell eher auf DeepSky spezialisieren willst, keine Nachführung brauchst und keine Fotos machen willst nimm den Dobson der ist noch dazu billiger, ansonsten das C11.
 
@Markus:

Eben :super: !
Daniel muss für sich mal wirklich sortieren, was er will, wie seine Bedingungen sind, was ihm wichtig ist und auf was er weniger Wert legt.
Genau aus dem selben Grund (Auskühlzeit) ist ein SC für mich ungeeignet. Wenn ich rausgehe (mobil), dann entscheidet sich das recht kurzfristig und weit über 0 Uhr hinaus geht meist auch nix bei mir. Ich kanns mir im wahrsten Sinn des Wortes nicht leisten um 19 Uhr zu entscheiden rauszugehen, um 21 Uhr mit allen Sachen am Platz zu sein und aufgebaut zu haben dann noch bis 22.30 zu warten bis der Tubus so grob passt und dann 90-120 min gut beobachten zu können, bis ich dann schon wieder den Salto rückwärts machen muss.

Deswegen bin ich auch beim TAL-250K gelandet. Genauso ein "workhorse" wie die SC´s aber nach 35 min kann man schon mal reinschauen, nach 45min wird es stabil und ab 60 min im empfundenen "grünen Bereich".

Na, ist ja schön, dass ein Thread mal nicht im Grabenkrieg enden muss, sondern man auf einen gemeinsamen Nenner kommt.

CS, Andreas
 
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Zitat von AGeo2008:
Na, ist ja schön, dass ein Thread mal nicht im Grabenkrieg enden muss, sondern man auf einen gemeinsamen Nenner kommt.

Seh ich auch so, aber da siehst du wie unterschiedlich die persönlichen Anforderungen mitunter sein können! Das Problem ist ja meistens einfach dass die Leute ihre Anforderungen nicht genau kennen.

Übrigens dein TAL ist wirklich auch ein tolles Gerät, würde für mich als Upgrade auch in Frage kommen!
 
Hallo Daniel,

wenn Du dann "open air" zu Deinem Beobachtungsplatz fährst, ist
Dein Teleskop genauso "abgekühlt" wie Du, wenn ihr ankommt!

Nur mal so als Tip.... ;)

Clear skies und viel Erfolg bei Deiner Entscheidung!

Jörg
 
... und wenn du auch noch ohne Licht hinfährst dann geht das mit der Dunkeladaption auch schneller .... :totlach:
 
Hab was viel besseres!
Die Idee stammt aber nicht von mir, sondern aus Moskau, von einem russischen TAL-250K Besitzer. Das sind auch seine Fotos. Dmitry schreibt aber, dass in 15-20min das Teleskop damit einsetzbar ist. Das ist ja nun ganz schnell.
Klappt aber nur mit einem TAL - noch ein Grund warum ich SC´s nicht mag.
:/
CS, Andreas
 

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Schaut echt praktisch aus, hab ich so echt noch nie gesehen, coole Konstruktion! Damit gehts natürlich ratz fatz!
 
Hallo Andreas,

Stimmt was Du schreibst, ich würde es aber nicht beschränken auf die Schmidtplatte oder die Spiegel. Es gillt bei jedem Teleskop das man vergleicht.

Bei einem Maksutov kann es der Korrektor sein und der Primairspiegel.
Bei einem Newton kann es der Primairspiegel sein oder der Fangspiegel.
Bei einem Refraktor können es die Radien (eine genügt) sein oder der Abstand zwischen den Linsen oder Abweichungen im Brechwert oder Dispersion vom einem oder mehrere der Gläser.
Bei einem Kutter können es die Spiegel oder bei einem mit Korrektorlinse die Linse sein oder die Abstände der Spiegel.
usw usw usw

Man weiss ja das es immer mal ein passiert das ein System nicht innerhalb der Toleranzen gefertigt wurde und durch die Kontrolle gerutscht ist, sogar bei renomierten Hersteller!

Gruß, Harrie
 
Hallo Harrie!
Danke für Deine Rückmeldung - natürlich müssen die optischen Oberflächen passen.
Aber ich denke es gibt ja unterschiedlich komplexe optische Systeme, oder zumindest mit unterschiedlichem Aufwand herstellbare Oberflächen. Das klassische SC-System ist mittlerweile zu einem Massenprodukt geworden - was ja auch den günstigen Preis erklärt. Aber ich glaube der Knackpunkt bei den SC-Systemen ist schon die ashärische Schmidtplatte, die (wenn ich mir das richtig angelesen habe) bei den meisten Herstellen auch noch aus Floatglas besteht.
OK - andere Systeme haben andere Knackpunkte. Das ist es ja - es gibt kein Deepsky-Planetenteleskop, sondern bestenfalls nur Kompromisse.

CS, Andreas


 
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