Celestron C11 gut?

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Antwort: Ja (zumindest meines).

Natürlich gibt es für jeden Einzelfall was besseres - aber in der Summe aller Anwendungsfälle und Eigenschaften ist es genau das... GUT (oder eigentlich sogar SEHR GUT).

Ist zumindest meine subjektive Ansicht als CPC1100-Besitzer.

Gruß Klaus
 
Hallo Andreas,

Natürlich sind komplexe Systeme empfindlicher als einfache. Vor allem wenn es asphärische Flächen sind die viel schwieriger her zu stellen sind als sphärische.
Man kann aber die Glasqualität, dem heutigen Whiteglass oder Borofloat, kann man nicht vergleichen mit dem Silinorm von vor dreißig Jahren. Bis zu einem Durchmesser von etwa 40 cm findet man Glasplatten die so geringe Schlieren haben das sie gut geeignet sind für diese Optiken. Oberhalb wird is kritisch. Ich glaube das auch deshalb Celestron nicht weiter geht als 14" und Meade für den 16" BK-7 benutzt statt einem Floatglass.

Wenn das Glass keine unzulässige Schlieren zeigt und die Flächen sauber bearbeitet werden ist kein Unterschied zwischen einem optischen Plattenglass und Floatglass, ausser den Brechwerten. Auf dem Brechwert wird aber die Form der Schmitplatte optimiert.

Die Bearbeitung aber bringt auch noch vieles. An Phasekontrastaufnahmen in eine benachbarten Forum sieht man z.B. bei dem einem Teleskop sehr rauhe Flächen und kann man sogar erkennen welche Fertigungsmethode benutzt wurde und wie das Werkzeug aussieht und bei dem anderen viel sanftere Flächen die deutlich zeigt das eine andere, sehr warscheinlich Schmidtsche, Herstellmethode benutzt wurde. Diese Sauberheit der FLächen wird sich äusseren in der Kontrastwiedergabe.
Da is aber immer Unterschiede gibt ist es sinnvol das Instrument zu testen bevor man es erwirbt. Immerhin bei Geräte über 10" geht der Preis rapide hoch.

Gruß,
Harrie
 
Hallo Klaus,

Schau mal oder such mal wieviele +10" im Bieteforum angeboten werden. Das sind nur sehr wenige, das bedeutet das die meisten Besitzer zufrieden sind mit ihrem Instrument.

Gruß,
Harrie
 
Re: Celestron C11

Hallo Harrie!
Ich kenne mich da ja ehrlicherweise nicht so top aus. Aber spielt nicht der Ausdehnungskoeffizient von Floatglas auch eine Rolle? Der HS dürfte ja aus anderem Material sein (BK-7? oder Pyrex?) - gerade weil die geschlossenen Tuben langsamer auskühlen, müsste doch die Floatglas-Schmidplatte (zumindest während der Zeit in der sie ihre Temperatur verändert, nicht sooo perfekt funktionieren, wie sie es ggf. könnte?
Oder ist da jetzt ein Denkfehler meinerseits drin?
CS, Andreas
 
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Re: Celestron C11

Hallo Andreas,

Der Ausdenungskoeffizient spielt keine Rolle. Normalerweise ist de Schmidtplatte an einer Seite plan. De asphärische Fläche hat eine Profielhöhe von einigen hundertstel millimeter. Bei dieser geringen Dickevariationen sind Dickeveränderungen kaum messbar.

Der Spiegel ist meistens aus Pyrex und ist eine Gußform. In BK-7 würde der Spiegel viel zu teuer sein. Während des auskühlens verzieht sich die Form wegen ungleichmäsige Temperatur, wenn aber das ganze System ausgekühlt ist, sind wiederum die Unterschiede so klein das da kaum sichtbare Bildfehler entstehen. Die Tolranzen der Fertigung sind größer.

Es ist also physisch-mechanisch kein Denkfehler, und optisch-mechanisch doch und verständlich aber korrekt das während der Auskühlzeit der Spiegel noch nicht die richtige Form hat :applaus:

Gruß, Harrie
 
Re: Celestron C11

hallo Harrie,

"Bis zu einem Durchmesser von etwa 40 cm findet man Glasplatten die so geringe Schlieren haben das sie gut geeignet sind für diese Optiken."

Ja haben sie bei meinem C5 aber nicht gut gesucht, es hat ein einseitiges "Loch" in der Schmidtplatte, etwa von 1/3 der Grösse. Dadurch wird der Strehl auf etwa 0,9 gedrückt, zwar keine Katastrophe, aber bei einem SCT schlägt jeder Fehler zusätzlich auf die Kontrastleistug durch. Beim Justieren darf man die zentrale Abschattung nicht in die Mitte bringen, sonst hat der Stern im Fokus Koma. Ein Extremfall, aber es kommt eben vor.

@ Andreas - die Schmidtplatte ist so dünn dass sie schnell temperiert (und zutaut), die Formveränderung mit der Temperatur ist vernachlässigbar wie ich meine. Es ist der HS, der sehr träge temperiert.

Zur Eingangsfrage - ich meine auch, dass SCTs alles andere nur keine Allrounder sind. Genau das können sie nicht, aber bei mittleren Austrittspupillen finde ich schon, dass sie Spass machen können.

lg Tommy
 
Re: Celestron C11

Hallo,

ich besitze ein C11 seit etwas über 2 Jahren. Meiner Meinung nach sind diese Geräte tatsächlich besser als ihr Ruf. Wer sein Instrument beherrscht, kann damit fotografisch (besonders am Planeten) ausgezeichnete Ergebnisse erzielen! Man muss halt die spezifischen Probleme eines geschlossenen SC-Systems kennen und entsprechend berücksichtigen. So muss ein SC >VOR JEDER BEOBACHTUNG< auf korrekte Kollimation geprüft- und ggf. korrigiert werden. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Justage relativ schnell geht und auch längere Zeit stabil bleibt. Ebenfalls muss dem System möglichst viel Zeit zum Auskühlen gegeben werden. Ich stelle den Tubus vor einer Beobachtungsnacht so früh wie möglich ins Freie bzw. an einen kühlen Ort. Ich muss allerdings dazu sagen, dass es Nächte gibt, bei denen das SC kontinuierlich der Temperatur "hinterher" läuft. Der unschlagbare Vorteil eines SC-Systems ist die Kompaktheit und das riesige Angebot an Zubehör. Der Tubus des C11 ist relativ kurz, bietet damit wenig Angriffsfläche für Wind und kann daher auf (verhältnismäßig) kleinen Montierungen erfolgreich betrieben werden!

Clear Skies

Frank
 
Re: Celestron C11

Hallo Tommy,

Das Loch kenne ich, deshalb hat ein Newton eine Spinne ;)

Natürlich reduziert eine Abschattung den Kontrast.
Die Kontrastformel ist ja schon gegeben, man hat aber eine höhere Definition gegenüber dem umgerechneten nicht-abgeschatteten Durchmesser.

Gruß,
Harrie

PS
Mich wundert es immer :augenrubbel: wie die Leute hier die Bilder einfügen (als Bild). Bei mir klappt das nie :schwitz: ?) :schwitz: ich laufe immer :mauer: das macht mich beinahe :krank: und :confused:
 
Re: Celestron C11

Hallo Harrie!
Na, da kann man abhelfen. Dann ist der Support nicht immer nur eine Einbahnstraße :)

Zum Bilder einfügen als Anhang:
"Umschalten zum Volltext Editor" wählen (unten) -> "Datei Manager" (unten links) wählen -> "Durchsuchen" wählen -> Pfad zur Datei (lokal auf deinem Computer) angeben (durchklicken) -> "Datei jetzt hochladen" wählen
Dann entweder weiteres Bild hochladen (Schritte von oben erneut) oder "Fertig mit dem hinzufügen" wählen.
Bedingungen: Höchstens 3 Bilder pro Beitrag
Maximale Bildgröße pro Bild 100kb

Es gibt auch noch die Möglichkeit Bilder, die in einem Netzspeicher liegen, einzufügen. Das nutze ich aber nicht, das obige reicht mir meistens.

Gruß, Andreas

PS: Die Bilder werden an den Beitrag angehängt. Ich glaube die Bilder die im Netz auf einem Server liegen, könnte man auch in den Fließtext einfügen, also danach weiterschreiben.

Ach ja, und bestimmte Dateiformate gehen nicht. Ich verwende meist JPG-Dateien, auch wegen der Kompression.
 
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Re: Celestron C11

Zitat von AGeo2008:
Hallo Harrie!
Na, da kann man abhelfen. Dann ist der Support nicht immer nur eine Einbahnstraße :)

Zum Bilder einfügen als Anhang:
"Umschalten zum Volltext Editor" wählen (unten) -> "Datei Manager" (unten links) wählen -> "Durchsuchen" wählen -> Pfad zur Datei (lokal auf deinem Computer) angeben (durchklicken) -> "Datei jetzt hochladen" wählen
Dann entweder weiteres Bild hochladen (Schritte von oben erneut) oder "Fertig mit dem hinzufügen" wählen.
Bedingungen: Höchstens 3 Bilder pro Beitrag
Maximale Bildgröße pro Bild 100kb

Es gibt auch noch die Möglichkeit Bilder, die in einem Netzspeicher liegen, einzufügen. Das nutze ich aber nicht, das obige reicht mir meistens.

Gruß, Andreas




Hallo Andreas,

dann hänge ich mich mit meinem "NICHTWISSEN" auch gleich drann:

Wenn ich aus meiner digicam fotos auf den pc übertrage, dann haben die ca. 3 MB/Bild. Wie krieg ich das auf ca. 100 kb/Bild runter?
Kompression ist mir klar, aber WIE mach ich das ?????

Danke für die Hilfe!

Grüsse aus Wien
Alex



PS: Die Bilder werden an den Beitrag angehängt. Ich glaube die Bilder die im Netz auf einem Server liegen, könnte man auch in den Fließtext einfügen, also danach weiterschreiben.

Ach ja, und bestimmte Dateiformate gehen nicht. Ich verwende meist JPG-Dateien, auch wegen der Kompression.
 
Re: Celestron C11

Hallo Alex!
Das gibt es mehrere Wege - am besten ein Bildbearbeitungsprogramm (Freeware) und unter JPG abspeichern. Normalerweise fragt Dich das Programm die Kompressionsrate ab, oder sie lässt sich vorher einstellen.
Bei Gigantobildern sollte man vorher die Bilder verkleinern (skalieren). Also aus z.B. 5000 x 3000 Pixeln auf 800x480 runterrechnen lassen. Die Größe lässt sich hier auch schön darstellen.
Man kann statt Grafik-/Bildbearbeitung (gimp, photoshop, photoshop elements und rund 1000 andere) auch ein Konvertierungstool verwenden. Ich empfehle da XnView - kann fast alles, Freeware und recht intutiv zu bedienen.
CS, Andreas
 
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Re: Celestron C11

Hallo Sternfreude, hallo Daniel,

zuerst mal meinen Respeckt für diese sachliche und sehr
informative Diskussion auch über verschiedene Optik-Systeme
und den Respekt untereinander. Das finde ich klasse und war
hier nicht immer selbstverständlich. Danke dafür!
Aber so muß es sein, den es gibt weder ein perfektes noch
ein unbrauchbares Teleskopsystem. Es kommt tatsächlich auf
den Anwendungsfall an und die Ansprüche des Spechtlers!

Vorweg: Ich beobachte (mehr oder weniger) seit 1988 den Himmel.
Allround-Astronomie, so wie die Zeit paßt.
Anfangs mit einem 4-Zöller, bis die Nachführung der Monti defekt war.

Ich habe mich dann ab dem Jahr 2002 rund zwei Jahre über
verschiedene System informiert. Hier im WEB, bei Messen,
bei Teleskoptreffen (u.a ITV), bei Sternfreunden...usw.
In der Zeit habe ich durch so manches Telekop blicken dürfen,
teilweise im 1:1 Vergleich am selben Abend, am selben Objekt.
Zeitgleich intensiv mit Praktikern geklönt.
Meinen Dank an all diese netten tollen Leute!!!

So lernt man schnell welches Gerät was kann
und welchen Aufwand es zum Betrieb bedarf,
aber auch was einem selber liegt und Spaß macht
also welche Objekte man beobachten will
und welche Himmelsqualität dafür nötig ist!
Dies würde ich jedem emphelen, der einsteigen will!
Gerade Dir Daniel, falls Du dies noch nicht getan hast.
(ich interpretiere das jetzt mal somit dem Einstieg ?)

Ich persönlich hab mich dann für ein C9,25 auf einer
Losmandy GM8 entschieden und es noch nie bereut.

Alle meine Vorredner haben die Stärken und Schwächen
eines SCs ja schon sehr schön beleuchtet.
Hier mal die Gründe warum bei mir die Wahl auf ein SC
gefallen ist:

Mein Standort liegt in mitten mehrerer Mittelstädte
mit einem besten Himmel von 5m5 wenn dieser sehr trocken ist
(was heutzutage sehr selten vorkommt).
Zwar habe ich Anschluß an eine Interssengemeinschaft
in der Eifel mit Top-Himmel 6mX, aber bis dahin sind es 55km
einfache Fahrt. Für mich persönlich zuviel Aufwand für
reglmäßige Fahrten.
Also sind Mond, Planeten, und "helle Laternen" im DeepSky
(Kugelsternhaufen, Planetarische, ect.) mein Schwerpunkt
und kommen mir auch von meinem Interesse her entgegen.

Dafür ist nach meiner persönlichen Meinung, gerade für die
hohen Vergrößerungen eine parallaktische Montierung nötig.
Ich habe das einige Zeit ohne probiert, halt mit drehen an
der Kurbel, oder auch mit den Dobsons in der Eifel (optimierte Geräte!)
oder auf dem ITV, das kannste knicken.
Mich lenkt dies ungemein von der Beobachtung ab, gerade beim
erhaschen der wenigen Momente des Seeing-Stillstnds, wo
kleinste Details für einen Moment aufblinken.
Und da so ein SC sehr günstig paralaktisch zu montieren ist
und gerade das optisch entspanntere C9,25 noch auf die kleine
steife GM8 paßt, war das schon in dem Punkt mein Favorit.
Auch wenn das Aufbauen der Monti Zeit frißt, ich möchte
bei den Objekten nichts anderes.

Aber, SCs sind natürlich keine Planetenkiller, der ehr geringe
Kontrast ist nicht wegzudiskutieren und zeigt sich negativ
am sehr schwer zu beobachtenden Jupiter, aber auch da habe
ich schon in einer super stillen transparenten Nacht white oval
Spots gesehen. MIR persönlich reicht dies.
An Saturn oder Mond mit ihren sehr starken Kontrasten
macht das nachgeführte SC natürlich mächtig Spaß
und erlaubt bei entsprechendem Seeing feinste Beobachtungen
im Sitzen hinter dem Rohr.

Durch das höhere Öffnungsverhältnis von f10 und dem dadurch
geringeren Gesichtsfeld ist ein SC natürlich auch kein
Richfielder, aber siehe meine Interressen bzgl. Objekte.
Beim Cirrus muß man halte mit der Monti verfahren,
auf Tastendruck, sehr bequem, und... die dadurch kleineren
Austrittspupillen dunkeln den Himmel im Okular etwas ab.
Die höheren Vergrößerungen, zu denen nur "einfache"
Okulare ohne Komakorrektur nötig sind, kommen mir bei den
Kugelsternhaufen schön entgegen.

Dem ehr trägeren Auskühlverhalten begegne ich mit vorauskühlen
über den Tag hinweg, und in der Nacht mit einem Mossgumi-
Mäntelschen ums Rohr, sowei einer Taukappe.
Ich denke das habe ich im Griff und kann das auch gut an
einem defokussierten Stern prüfen, wie auch die Justage...

Ich kann mih Frank nur anschließen. Abundzu mal eine
zehntel-Drehung an einer Schraube und das C9 ist justiert.
Ich bin kein optik-Fachmann und weiß nicht wie gut das C9 ist.
Die intra- und extrafokalen Bilder sind nicht gleich,
kann mir aber auch gleich sein, den mit dem definierten
Schärfepunkt habe ich kein Problem und die Leistungsfähigkeit
guter Opziken habe ich noch gut von den Starpartys in
Erinnerung. Die Qualität tuts.
Und das C9 ist nahezu shiftingfrei.(auch bei V470 kann ichs
nicht sehen, aber es muß ja bauartbedingt da sein).
Aber...einigermaßen ok muß die Optik schon sein, egal welche!!

Rounabaout:
Ein SC ist für mich schon irgendwie ein Allrounder.
Es kann Vieles gut, wo andere Systeme vieleicht nur
Einige Bereiche können, dafür diese sehr gut!
Für jemand, der Alles sehr gut möchte ist dann wohl
der Einsatz zweier unterschiedlicher Teleskope nötig.
MIR ist das zu aufwändig...hier bei dem Himmel

und schon sind wir wieder bei den persönlichen Gegebenheiten:
Würde ich in der Eifel wohnen hätte ich einen sehr gutn Dobson
NUR für DeepSky. Das würde sich DANN vielleicht lohnen.

Aber..
Wenn wir uns das Wetter der letzten Zeit, oder des letzten Jahres ansehen,
lohnt sich eigentlich noch dieses Hobby??
Wieviel Geld parkt man da in der Ecke?

Mir machte es trotzdem noch immer wieder Spaß!!
Immer wieder freue ich mich auf die Nächte mit meiner
Astroflak, wie sie ein Jäger mal bezeichnet hat,
der dachte ich würde Rehe schießen.
Und anschließend hat man soooo lange von den Bilder
die man sieht, auch vom drumherum so einer Nacht.
Fast schon egal mit welchem Instrument.

Gutgemeinte Grüße!!
 
Re: Celestron C11

Hallo Mike,

ich geb dir absolut Recht, hier findet eine wirklich sachliche Diskussion statt, ohne daß unsere Refraktor oder Reflektor Fraktion zu stark eingreift und alles wieder zerredet. SUPER!


Ich wohne ja in Wien, und die Situation ist der deinen nicht unähnlich, im Umkreis Himmel bis zu 5.0, in den Voralpen mit dementsprechender An- und Abreise dann 6.0 oder besser.


Ich habe mir letzte Woche auch eine GM8 geholt - aus GENAU den gleichen Gründen wie du - und überlege ja auch schon länger, was ich mir zum spechteln zulege.


Einen TV Pronto mit 70/480 hab ich schon, jetzt wollte ich mir eigentlich so einen Super Apo zulegen, ABER ich habs mir anders überlegt.

Ich werde mir einen Satz PENTAX XW Okulare zulegen (dann ist die Okulardiskussion für immer erledigt), dann auch ein
Celestron 9.25 (noch sehr gut transportabel).


Ich glaub, das ist für meine Anwendungsfälle der für MICH beste Kompromiss - und nur das zählt !!!


grüsse aus Wien
alex
 
Hallo Daniel,

Habe seit ein paar Jahren ein C11 - ich glaube ein gutes - und es ist für meine Bedürfnisse und lokalen Verhältnisse am Stadtrand ein optimales Gerät.
Hochtransportabel ist es nicht, in erster Linie aber wegen der nötigen Montierung. Auf meiner EQ6 geht das einigermaßen.
Mein Haupteinsatz ist Mond und Planeten, dafür kann ich es mit gutem Gewissen empfehlen. In den allermeisten Fällen wird dich das Seeing limitieren.
Als kleines Beispiel nach längerer Astroabstinenz ( viel Arbeit, aber in erster Linie auch Wetter )konnte ich am 16.1.2011 ein ganz gutes Seeing mit C11, TAL 2xBarlow und IR-Pass-Filter nützen .Kamera Opticstar PL130m
Auskühlzeit ohne Lüfter aus dem Wohnraum war ca 90 Minuten. Unbedingt vor Hochvergrößerung justieren!! Geht schnell, aber die Justierstabilität ist nicht optimal, auch etwas durch das Spiegelshifting bei Lagewechsel bedingt - jedenfalls bei meinem Gerät. Lagerung ist bei mir stehend auf der Abdeckplatte.

Link zur Grafik: http://members.aon.at/sulzbacher/moretus.jpg

volle Auflösung

cs herwig
 
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