NGC224
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Sehr geehrter Hr. Korth,
Sie schreiben:
Ihre Kurzsichtigkeit spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle. Entscheidend ist vielmehr die Akkomodationsfähigkeit des Auges. In jungen Jahren ist die Linse des Auges noch elastisch und so kann ein jugendlicher Beobachter auch ein relativ nahes Objekt durch Akkomodieren scharf sehen, selbst wenn das Fernglas auf unendlich eingestellt ist. Mit zunehmendem Alter nimmt diese Fähigkeit jedoch rapide ab und der ältere Beobachter kann dann nur Objekte scharf sehen, deren Entfernung er halbwegs genau eingestellt hat.
Insofern kann ein Glas mit Einzelokularverstellung und großer Schärfentiefe ( z.B. 7x50 ) für einen jungen Beobachter durchaus noch als Naturbeobachtungsglas brauchbar sein, wenn er auf den interessanten Nahbereich unter ca. 6 m ( Schmetterlinge, kleine Singvögel im Gebüsch usw. ) verzichten will. Ein älterer Fernglasnutzer wird ein 10x50 mit Einzelokularverstellung kaum als Naturbeobachtungsglas gebrauchen können, es sei denn, er beschränkt sich auf die Betrachtung der Landschaft.
Beste Grüße
Manfred Müllers
Sie schreiben:
Da unsere 10x50 FMTR-SX-Gläser aber nun einmal zumeist als FERN-Glas benutzt werden (ehrlich gesagt: Für Gartenvögel nehmen die mittenfokussierenden Beobachter ein 10x50, sondern eher meist ein 8x42 oder gar nur 8x32), kann man auch diese so scharfstellen, dass man (selbst bei meiner Kurzsichtigkeit von -4.75 Dioptrien) ein scharfes Bild von ~15m bis Unendlich hinbekommt - und zwar ohne Kopfschmerzen.
Ihre Kurzsichtigkeit spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle. Entscheidend ist vielmehr die Akkomodationsfähigkeit des Auges. In jungen Jahren ist die Linse des Auges noch elastisch und so kann ein jugendlicher Beobachter auch ein relativ nahes Objekt durch Akkomodieren scharf sehen, selbst wenn das Fernglas auf unendlich eingestellt ist. Mit zunehmendem Alter nimmt diese Fähigkeit jedoch rapide ab und der ältere Beobachter kann dann nur Objekte scharf sehen, deren Entfernung er halbwegs genau eingestellt hat.
Insofern kann ein Glas mit Einzelokularverstellung und großer Schärfentiefe ( z.B. 7x50 ) für einen jungen Beobachter durchaus noch als Naturbeobachtungsglas brauchbar sein, wenn er auf den interessanten Nahbereich unter ca. 6 m ( Schmetterlinge, kleine Singvögel im Gebüsch usw. ) verzichten will. Ein älterer Fernglasnutzer wird ein 10x50 mit Einzelokularverstellung kaum als Naturbeobachtungsglas gebrauchen können, es sei denn, er beschränkt sich auf die Betrachtung der Landschaft.
Beste Grüße
Manfred Müllers