Das erste Telekop, aber welches?

Hallo Gerald,

gib mal in eine KI Deiner Wahl ein:

"Welche Refraktoröffnung und Brennweite ist für Bortle 4 und Schwerpunkt DSO Objekte (visuell oder fotografisch) die beste? Nenne jeweils APO Produkte im unteren, mittleren und oberen Preisbereich geordnet nach Öffnung in mm, Objektivart und Preis aufsteigend. Nenne jeweils minimal sinnvolle Montierung. Warum keine größere Öffnung? Stelle die gleichen Überlegungen und Auswertungen an für Smartscopes. Kommentiere auch die Stärken und Schwächen in der Bedienung der so ausgewählten Smartscopes. Nenne alternative Produktkombinationen und deren Preise und Gesamtgewichte, die den Fähigkeiten der genannten Smartscopes möglichst nahe kommen. Nenne für Deutschland die Astrohändler, die nach Meinung aktiver Astroamateure die beste Beratung bieten. Sortiere nach Postleitzahl. "

Grok, ChatGPT und Arya habe ich probiert mit teilweise guten Empfehlungen als Antwort.

Gruß,
Peter
 
Peter,

manchmal frage ich mich, was passieren würde, wenn das Internet über Nacht einfach die Grätsche machte; schwupps - und weg ...

Zutreffendes bitte ankreuzen:

:eek:
:p
:oops:
:rolleyes:
Ω
o_O
:giggle:
:cry:
_jungeschlagen:
:y:
∞
:ROFLMAO:

Schönen Sonntag,
Urs
 
Und ich habe gelesen das viele "ernsthafte" Sterngucker einen Refraktor UND einen Reflektor besitzen.
ich weiß jetzt nicht, ob ich ein "ernsthafter" fast rein visueller Sternengucker bin aber ich weiß, ich nehme meine Leidenschaft für die Astronomie ernst.
Und ich weiß, weil ich mich hier im Heim umgeschaut habe, ich habe "nur" einen APO mit 100mm Durchmesser auf einer nachgeführten Montierung mit derzeitig 5 Okularen und einem Herschelkeil (für Sonne).

Ein voll ausgefüllter Terminkalender, bedeutet nicht ein erfülltes Leben.

Was ich sagen will dürfte transparent sein.
 
Hallo Gerald,

ich hab jetzt nicht alles gelesen und weiß nicht genau wo du wohnst nur das du dich in Stuttgart beraten lassen willst. Ein Tip von mir noch dazu, vom 13.11. bis 16.11. ist in Römerstein ein Treffen. Dort kannst du verschiedene Teleskope und ihr vor und Nachteile sehen.

Gruß und CS
Thomas
 
Hallo Heliklaus, hallo 4 Zoll Linse,
mein Kommentar bezog sich darauf das es wohl keine beste Lösung für Beobachtung und Foto gibt, und daher Leute die es entsprechend ernst meinen 2 verschiedene System kaufen. Was ich damit nicht sagen wollte das jemand der nur eines hat nicht ernsthaft ist, die Aussage steht mir gar nicht zu.

Gruß
Gerald
 
  • Einsatzhäufigkeit 1-3x im Monat

  • Gerät muss mobil sein
  • 80% Auge / 20% Foto

na dann würde ich bei umgerechnet jeder 5.KW Fotoabsicht erst einmal mit einem Gerät für´s visuelle beginnen.
Wenn du im sitzen beobachten möchtest, mobil sein möchtest, wenig Wartezeit für Aufbau und Auskühlzeit kalkulierst, quasi einfach praktisch und gut,
ohne Justierarbeiten ==> Refraktor.
 
Hallo Gerald und in die Runde,

ich bin ebenfalls (theoretisch gut belesener) Einsteiger und finde mich in vielen Situationen absolut wieder! Daher sind unsere Gedanken in vielen Aspekten gleich, da ich vor nicht allzu langer Zeit eine ähnliche Frage zu einem ersten Setup gestellt habe. (Siehe-> Erste Orientierung Neuling - Diverse Fragen/"Probleme" motiviertes Einsteigersetup 5k+? )

Nun ein paar meiner Schlussfolgerungen/Resultate:

1. Es gibt keine eierlegende Wollmilchsau hinsichtlich Setup/Teleskop. Das ist eine bittere Erkenntnis, aber wichtig. Jedes Setup in der Sternenbeobachtung ist ziemlich spezifisch und differenziert. Und dieser Punkt ist ausgeprägter, als ich anfangs dachte! Es gibt hybride Ansätze, jedoch keine definitive Lösung einer "Wollmilchsau". Du willst visuell beobachten-> visuelles Setup. Du willst fotografieren -> Astrofotografisches Setup. Du willst Mond & Planeten -> gewisse Einschränkungen bei DSO (Deep Sky Objekten) und andersherum, das sind physikalisch bedingte Grenzen, die man akzeptieren muss.

2. Ich hatte Vorlauf mit einem Smart Telescope (Seestar S50 ~ 700€ - mit die beste Anschaffung meines Lebens!) Das Ding kommt in einem kleinen Koffer wo alles drin ist und passt ins Handgepäck. Steuerung über Handy- Tablet-App. Das Teil übernimmt alles für Dich (Sternenkarte, Steuerung "Goto", Fokussieren/Filter usw.) Als Einstieg, um Dich am Himmel zu orientieren perfekt! Das Ganze ist völlig niedrigschwellig und zugänglich, bietet beeindruckende Ergebnisse. ABER-> Im Sinne ernstzunehmender Astronomie durch bauliche Geschlossenheit beschränkt. Es ist ein "Vollautomat". Ich kann Dir solche Geräte aber wärmstens empfehlen, es gibt noch den Dwarf (um 600€), und hier schon erwähnte, größere und teurere Geräte in diesem Setting (Unistellar Evescope, Celestron Origin ~ 5k). Für mich war das Seestar der perfekte Einstieg und es begleitet mich auch weiter in meinem Astronomie-Abenteuer! Ich empfehle Dir einen Einstieg über Seestar/Dwarf wärmstens! Das Investment ist überschaubar und Du kannst Dich besser "reinfühlen" ohne in den Deep Dive in die Komplexität eines ernsthaften Amateursetups.

3. Die besprochenen Ergebnisse aus Punkt 2. zu "professionalisieren" kostet richtig Geld (wenn Dein Anspruch sich an einer Verbesserung der Ergebnisse von den Smart Telescopes orientiert), Zeit und Erfahrung. Aufgrund der notwendigen Trennung von visuellen und fotografischen Setup - für beide kannst Du zwar prinzipiell ein und dasselbe Teleskop verwenden, jedoch unterscheidet sich Der gesamte restliche Aufbau wie das Licht letztendlich "verarbeitet" wird. Im Grunde landet man bei jeglichem Anspruch "Bilder machen zu wollen" in einem EAA Setup - sprich elektronisch assistierte Astronomie. Gerade eben auch, weil dort die Ergebnisse aufgrund zunehmender Lichtverschmutzung "besser" oder eher anders sind, als im visuellen Setting - wo es häufig darum geht, ein "Seeing" umzusetzen.

4. In meiner Konsequenz baue ich mir nun ein EAA Setup auf. Hauptgrund gegen visuelles Setting waren bei mir die besseren Bild-/Sichtergebnisse in der Astrofotografie (bei gleicher Optik/Sichtverhältnissen ist ein Kamerasensor eben empfindlicher und Stacking wesentlich besser als das menschliche Auge). Die hier von erfahrenen Sternenguckern bisweilen kolportierte Lernkurve über Jahrzehnte ist für mich so nicht mehr vermittelbar/zeitgemäß oder umsetzbar. Schlichtweg weil Entwicklung und Möglichkeiten heute anders und viel schneller umsetzbar sind. Alleine die Handy App "Stellarium" (in der Basisversion kostenfrei oder als "Premiumversion für einmalig 20€ glaube ich) Echtzeitorientierung am Sternenhimmel, die vor 20 Jahren wie ein kleines Wunder gewirkt hätte. Und Zeiten leerer Handyakkus sind lange vorbei. Hinzukommt, die häufig kolportierten Einsteigerteleskope wie bspw. Newtons in meiner Erfahrung gar nicht so einsteigerfreundlich waren (Thema Kalibrierung oder Kollimation, visuelle Möglichkeiten, Zugänglichkeit und Erfahrung mit dem Gerät). Nicht umsonst geht der Trend deutlich in Richtung kleiner bis mittelgroßer, leistungsstarker APOs.

5. Weiterhin Thema: Die Kosten. Die sind mittel- langfristig sehr hoch, auch wenn hier viele basteln und kreative Lösungen finden. Aus meiner aktuellen Erfahrung geht ein visuelles Setting sehr zeitintensiv über Rantasten, Erfahrungen sammeln, eigene Präferenzen entwickeln, optimieren, und stetig besser werden. Alleine die Okkularsammlung so mancher visueller Beobachter hat einen Wert von einem Kleinwagen. Das muss man mögen und wollen. Das ist in der Astrofotografie/EAA nicht wesentlich anders (Kamera-Sammlungen) aber eben doch anders, weil es aber vor allem für den Einsteiger unter anderen/absehbareren Rahmenbedingungen passiert. In einem EAA Setup lässt sich m.E. für Einsteiger ein benutzerfreundlicheres Ergebnis in einem geplanten Equipment besser und zuverlässiger planen. Das Setting hat aber wesentlich mehr mit Fotografie/Bildbearbeitung zu tun als mit Beobachtung im Feld.

6. Da Du wie ich ein Kostenspektrum von 3-5k€ angibst, bedeutet das je nach Vorstellungen für ein EAA Setup leider schon Einschränkungen. Ich lande in meiner jetzigen, zugegebenermaßen anspruchsvollen Planung etwa bei 7-8k, die anfangs bei 5k angesiedelt war ;-). Das meint in meinem Fall einen mittelgroßen Triplett-APO, eine durchschnittlich gute Astrokamera + Guidingscope+Cam, eine gute Montierung sowie Astrocomputer/Autofokusser/Filterrad sowie assoziierten Schnickschnack von Powerstation, Heizmanschetten bis hin zu ersten Auswahl an geeigneten Filtern. Mit 5k ist aber auf jeden Fall gut etwas machbar, aber eben nur Basis. Mach Dir aber immer wieder klar: Praktische Astronomie ist ein Groschengrab, der seinesgleichen sucht!

7. Wenn EAA für Dich passt, rate ich vom Einstieg mit visueller Beobachtung und dann Übergang zu Astrofotografie ab. Außer Du willst wirklich die bisweilen ernüchternde Erfahrung im visuellen Setting durchleben. So lief das vielleicht vor 20 Jahren gut. Generell sind Tipps von erfahrenen Sternenguckern wichtig und Gold wert, beachte aber, dass bisweilen die Erlebnisrealität eines jahrzehntelangen Erfahrungsprozesses mancher Althasen zu gewissen Verzerrungen in Wahrnehmung und Notwendigkeit führt, gerade im Hinblick auf Technologie und Praxis.

8. Schau Dir Teleskope in einem Sternenwarte oder bei Astro-Treffen an. Ich kann zudem die Zeitschrift "Astronomie-Magazin" (astronomie – DAS MAGAZIN | Homepage) neben Spektrum SuW empfehlen.

9. Wenn Du Dich mit Bildbearbeitung befassen willst, kommt man an Pixinsight (1 Monat Testversion, dann 300€ + 100€ für gute Plugins) fast nicht vorbei. Aktuell wärmstens zu empfehlen die neue Auflage des Buchs "PixInsight lieb gewinnen" von Erik Wischnewski.


Wichtige Tools, die ich häufig nutze:


Hier kannst Du (unter anderem) visuelle und EAA (Imaging) Setups durchkalkulieren, was Du mit welchem Equipment siehst -> super nützlich!


Hier ähnlich, nur rein auf EAA -> Welches Equipment macht welche (möglichen/in Abhängigkeit vom Anwender) Bilder. Hier kann man mal schauen, gerade hinsichtlich verwendeter Technik und vor allem Filter/Belichtungszeiten usw. eine erste Orientierung!

Schreib mich gerne an, falls Du weiteren Austausch wünschst!

Viele Grüße und klare Himmel
Thomas
 
Hallo Thomas,
guten Morgen zusammen,

vorweg, ich sehe einiges genauso oder zumindest ähnlich wie Du :y:.

Was ich aber so gar nicht nachvollziehen kann, sind die Kosten die Du aufführst.
5 bis 7 k, zum Start in EAA :eek:, um Joddes Wille.

Ja, das ganze Geraffel ist enorm teuer geworden, wenn ich daran denke, wie ich vor 8 Jahren angefangen habe :D.
Bei den heutigen Preisen hätte ich weder meine damalige EQ6 R noch meine jetzige iOptron AZ Pro angeschafft.
Auch war EAA noch nicht so im Gespräch.

Bei EAA rennt man bei mir offene Scheunentore ein, aber 5 bis 7 k €, nööö.
Das ist doch das Schöne bei EAA, ich brauche keine "Lichteimer" und somit auch keine Montierung in der EQ6-Klasse.
M.E. braucht es auch keinen Triplet, Quadruplet oder gar einen Quintuplet.
Es reicht auch ein Duplet.

Ebenso würde auch ein 130/650 Newton reichen.
Selbst das Thema Kollimation ist für mich auch kein Thema. Mittlerweile schaffe selbst ich das selber. Zugegeben, dass war in den Anfängen bei mir mit ein Grund, warum ich mich mit einem Newton nie so richtig anfreunden konnte. Jetzt mit EAA ist das aber kein Thema mehr. Die Newton sind recht Justierstabiel geworden, solange ich das Teil pfleglich behandle und nicht durch die Gegend werfe :cry:.
Und wenn ich das so gar nicht selber machen will, kann man das für moderates Geld samt Reinigung machen lassen oder sich einfach Hilfe holen.
Für mich kein Argument, nicht mit einem Newton zu arbeiten.

Auch der wandernde Einblick bei einem Newton, da jetzt auf EQ-Montierung bezogen, ist doch auch kein Thema. Der Kamera ist es egal, solange sie ordentlich adaptiert ist, wie sie am Teleskop hängt. Egal ob kopfüber, oder sportlich links oder rechts zu erreichen, visuell gesehen. Auch kann z.B. auf einem Balkon der Einblick über die Brüstung schauen, der Kamera wird es nicht schwindelig, die :sick: auch nicht.

Guiding ist auch nicht, zumindest beim Start, zwingend notwendig.
Man bewegt sich im Sekundenbereich und man kann jeder Zeit den Live-Stack pausieren, mit geeigneter Software (SharpCap) und dann, wenn zentriert wurde, wieder nahtlos aufsetzen. "Schräge" Bilder werden automatisch verworfen oder fallen in Summe nicht wirklich auf.
Kann man natürlich später angehen.

Was Motorfokussierer und Filterrad angeht, ja, sicherlich hilfreich, aber, wiederum, direkt zum Start ?

Wo wich wieder bei Dir bin, Montierung.
Da ist sparen fehl am Platz.
Aber ob es unbedingt so ein Klotz wie z.B. die EQ6-Klasse sein muss ?
Wenn ich mich recht erinnere, müsste da jetzt mal genau im EAA-Forum nachlesen :geek:, wird doch meist mit kleinen/mittleren Apo's gearbeitet. Der ein oder andere mit SC, ich mit C8 oder Newton, sind doch die Ausnahme.

Computer, egal in welcher Form, ja, ist bei EAA notwendig.
Aber auch hier, kann man mit einem vorhandenen Notebook, muss kein Gamingbolide sein, anfangen.
Ich weiß um die dargestellten Vorzüge der ZWO Produkte, die kosten aber ihren Preis. Um einzusteigen geht es günstiger.
Hier auch, was ich im EAA-Forum mitbekommen habe, kann auch später angeschafft werden.

Ja, es gibt vieles sinnvolles was man sich anschaffen kann, aber der ganze Krempel will auch beherrscht werden und ob es da sinnvoll sich gleich beim Start mit verschiedenen Baustellen zuzuschütten ... ... ... ?

Ich weiß auch, dass manche gleich so ausgerüstet starten und auch zurecht kommen, aber ich habe hier und lese hier zu viele Threads die nahe am Nervenkollaps ;) sind.
Das fängt teilweise schon mit dem Einsatz einer GoTo Montierung an, ohne irgendwas drum herum.

In diesem Sinne :coffee::teleskop:
Gruß
Mathias
 
Hallo Thomas,
guten Morgen zusammen,

vorweg, ich sehe einiges genauso oder zumindest ähnlich wie Du :y:.

Was ich aber so gar nicht nachvollziehen kann, sind die Kosten die Du aufführst.
5 bis 7 k, zum Start in EAA :eek:, um Joddes Wille.

Ja, das ganze Geraffel ist enorm teuer geworden, wenn ich daran denke, wie ich vor 8 Jahren angefangen habe :D.
Bei den heutigen Preisen hätte ich weder meine damalige EQ6 R noch meine jetzige iOptron AZ Pro angeschafft.
Auch war EAA noch nicht so im Gespräch.

Bei EAA rennt man bei mir offene Scheunentore ein, aber 5 bis 7 k €, nööö.
Das ist doch das Schöne bei EAA, ich brauche keine "Lichteimer" und somit auch keine Montierung in der EQ6-Klasse.
M.E. braucht es auch keinen Triplet, Quadruplet oder gar einen Quintuplet.
Es reicht auch ein Duplet.

Ebenso würde auch ein 130/650 Newton reichen.
Selbst das Thema Kollimation ist für mich auch kein Thema. Mittlerweile schaffe selbst ich das selber. Zugegeben, dass war in den Anfängen bei mir mit ein Grund, warum ich mich mit einem Newton nie so richtig anfreunden konnte. Jetzt mit EAA ist das aber kein Thema mehr. Die Newton sind recht Justierstabiel geworden, solange ich das Teil pfleglich behandle und nicht durch die Gegend werfe :cry:.
Und wenn ich das so gar nicht selber machen will, kann man das für moderates Geld samt Reinigung machen lassen oder sich einfach Hilfe holen.
Für mich kein Argument, nicht mit einem Newton zu arbeiten.

Auch der wandernde Einblick bei einem Newton, da jetzt auf EQ-Montierung bezogen, ist doch auch kein Thema. Der Kamera ist es egal, solange sie ordentlich adaptiert ist, wie sie am Teleskop hängt. Egal ob kopfüber, oder sportlich links oder rechts zu erreichen, visuell gesehen. Auch kann z.B. auf einem Balkon der Einblick über die Brüstung schauen, der Kamera wird es nicht schwindelig, die :sick: auch nicht.

Guiding ist auch nicht, zumindest beim Start, zwingend notwendig.
Man bewegt sich im Sekundenbereich und man kann jeder Zeit den Live-Stack pausieren, mit geeigneter Software (SharpCap) und dann, wenn zentriert wurde, wieder nahtlos aufsetzen. "Schräge" Bilder werden automatisch verworfen oder fallen in Summe nicht wirklich auf.
Kann man natürlich später angehen.

Was Motorfokussierer und Filterrad angeht, ja, sicherlich hilfreich, aber, wiederum, direkt zum Start ?

Wo wich wieder bei Dir bin, Montierung.
Da ist sparen fehl am Platz.
Aber ob es unbedingt so ein Klotz wie z.B. die EQ6-Klasse sein muss ?
Wenn ich mich recht erinnere, müsste da jetzt mal genau im EAA-Forum nachlesen :geek:, wird doch meist mit kleinen/mittleren Apo's gearbeitet. Der ein oder andere mit SC, ich mit C8 oder Newton, sind doch die Ausnahme.

Computer, egal in welcher Form, ja, ist bei EAA notwendig.
Aber auch hier, kann man mit einem vorhandenen Notebook, muss kein Gamingbolide sein, anfangen.
Ich weiß um die dargestellten Vorzüge der ZWO Produkte, die kosten aber ihren Preis. Um einzusteigen geht es günstiger.
Hier auch, was ich im EAA-Forum mitbekommen habe, kann auch später angeschafft werden.

Ja, es gibt vieles sinnvolles was man sich anschaffen kann, aber der ganze Krempel will auch beherrscht werden und ob es da sinnvoll sich gleich beim Start mit verschiedenen Baustellen zuzuschütten ... ... ... ?

Ich weiß auch, dass manche gleich so ausgerüstet starten und auch zurecht kommen, aber ich habe hier und lese hier zu viele Threads die nahe am Nervenkollaps ;) sind.
Das fängt teilweise schon mit dem Einsatz einer GoTo Montierung an, ohne irgendwas drum herum.

In diesem Sinne :coffee::teleskop:
Gruß
Mathias
Hi Mathias,

kurz noch erklärende Worte dazu. Sicher alles eine Frage der Perspektive. Und sicher gibt es auch für jede Komponente die berechtigte Fragestellung, ob man das wirklich zu Start braucht. Du kennst meine initiale Situation und die damit verbundenen Fragestellungen. Die kleinen "Smarties" bringen für wenig Geld und quasi kein Know-how extrem gute Ergebnisse. Daraus resultiert bei vielen Menschen der Wunsch nach Professionalisierung oder der sog. "Schippe drauf".

Wir sind uns beim Thema Montierung einig. Schlichtweg, weil man die eig. nur "einmal" kaufen will. Schaut man in das moderne Segment der EAA Montierungen, läuft das dann auf die ZWO AMN5, Skywatcher Wave i150 oder iOptron hinaus. Klar, kann man hier auch auf eine günstiger EQ5 oder eine Celestron Montierung gehen, die aber als regelrechte "Eisenschweine" daherkommen, wenn man mal ein der erstgenannten gesehen und getragen hat. Alleine da gehen mit Stativ eben 2, im Regell mittlerweile 3k drauf. Katsching.

Und da bist Du eben schon bei der Montierung in einem Segment, wo die Frage nach dem Budget - oder der Bereitschaft Geld auszugeben - in ein Segment abseits von "mal eben so" geschoben wird.

Kommen wir zum Teleskop an sich. Ich will nicht unberechtigt gegen Newton schießen, letztendlich ist aber die Perspektive meinerseits schlichtweg anders. Ein "nackiges" bewährtes Newton besserer Bauart/Manufaktur ab 500€. Dafür mit dem Ansatz, justieren und einstellen zu müssen, oder dafür zum Fachmann zu müssen. Parallel fangen ab dem Bereich auch schon kleine APOs an, wo dies entfällt. Und auch hier, ist dann Open End. Je nach dem was man möchte, aber hier sind schnell Kosten von 1000-1500€ möglich. Exklusive Flattener, Reducer wohlbemerkt. Wo man letztendlich hinwill, ist spezifisch, endet aber nicht selten über die Jahre in mehreren Teleskopen.

Kameras. Wer eine DSR rumliegen hat, klar kann man damit anfangen. Ansonsten einfach mal Preise anschauen. Ohne hier von der ASI2600MC zu sprechen (ca. 1800€) ist man bei gängigen Mid-Range Kameras mit einem Tausender dabei.

ASIAir, von mir aus mini, oder als integrierte Kameraoption schlägt auch noch zu Buche.

Thema Filter... lass mal einfach einsteigen. 200-300 für 1-2 passable Filter Lichtverschmutzung IR/UV...

Und zuallerletzt, der große Batzen an Kleinmist. EAF exkludiert, Guiding exkludiert, Heinzmanschetten, Netzteile, Adapter, Abstandsgedöns, Kabelage, Powerbank. Klar, brauch man nicht zwingend alles. Aber wenn man es eben langfristig und konsequent angehen will, sind die kolportieren 7-8k schon realistisch. Auch wenn man mit 5k ein Stück kommt. Für mich war bei tieferen Einblick die Maßgabe komfortabler und flexibler zu sein ausschlaggebend. Daher das Resultat im größeren Budget.

Und abschließend auch noch der Punkt, klar ist das ZWO & Co. Environment sauteuer, aber eben auch komfortabel. Die Frage ist eben, will man sich das leisten, um den Einstieg komfortabel zu haben? Klar gehen abgespeckte oder einfache Lösungen auch, nur erschweren die ja gerade dem Anfänger das Leben enorm, der u.U. vile Tücken noch nicht mal auf dem schirm hat, geschweige denn einschätzen kann.
 
Ich will hier keinen daran hindern sich in den höheren 4-stelligen Bereich zu bewegen, muss jeder selbst entscheiden, aber eine zwingende Notwendigkeit sehe ich da nicht.

Es sollte schlicht darauf hingewiesen werden, dass es auch günstiger geht, ohne eine Befürchtung zu haben, dass das dann nicht funktioniert und ein Qualitätsmangel auftaucht.
Auch eine kleine Montierung kann Qualitativ sehr gut sein, ist aber z.B. für einen 200/1200 Newton nicht geeignet. Was nicht gegen die Qualität der kleinen Montierung spricht.

Ich weiß das es die Diskussionen um große oder kleine, teure und günstige Systeme gibt.
Ich finde es immer sehr abschreckend, wenn Einsteigern suggeriert wird, das ohne einen erheblich Einsatz von Euro nichts geht.
Schlichtweg falsch.

Auch wenn ich EAA eingeworfen habe, weiter vorne, ist es noch gar nicht klar, ob es wirklich dahin geht. Es wurde einfach ein Vergleich zwischen Smart-Scope und selbstaufgebasteltem EAA Setup angestellt.
Es war von 80% visuell und 20% fotografisch, in welcher Form auch immer, die Rede.

Es war auch die Rede von 1 bis 3 mal im Monat.
Die Motivation kam aus einem Urlaub in Namibia, und Nordlichtern, nun ja, beides nicht so ganz mit D'land zu vergleichen. Die Erwartungshaltung Namibia, welche garantiert im Kopf hängen geblieben ist, passt nicht ganz zu den hiesigen Bedingungen.
Da stelle ich mir selbst schon gelegentlich die Frage, ob meine insgesamt und gewachsene Investtition von 3500,-€, die hauptsächlich dumm rum steht, gerechtfertigt ist. Nun, ich bin Rentner und habe Zeit genug dafür EAA zu betreiben. Wenn nicht diesen Monat, dann den nächsten. Wenn es dann ganz blöd läuft, dann eben nächstes Jahr.
Gut, ich bin schnell vom Virus befallen worden und jetzt bald im neunten Jahr. Das war aber nicht gewährleistet und hätte auch dazu führen können das ich den ganzen Rummel wieder direkt verkauft hätte oder es im Keller verstaubt.

Dann, sorry dafür, dazu noch Null Ahnung.
Da dann ein Setup dahin stellen das 5 k € und mehr kosten soll, wenn noch gar nicht sicher ist, wohin die Reise geht.

Da sind die gemachten Gedanken zu einem Sternentreffen zu gehen, sich in einem Geschäft vor Ort beraten lassen, sicherlich sinnvoller.
Ebenso die Richtung, die angezeigt wurde, visuell zu starten.

Das bekommt man unter 5000,- € hin, qualitativ wie funktional.

Für mich muss das Ganze in einer vernünftigen Relation stehen. Zu meinen Bedingungen/Gegebenheiten, nicht nur für die Beobachtung, passen.

Aber jeder wie er mag und will, es ist für mich legitim anderer Ansicht zu sein und diese auch anzuführen, gerade einem Einsteiger gegenüber, das es auch andere Möglichkeiten und Wege gibt.

Warten wir die Erkenntnisse ab, die vom Sternentreffen und der Beratung mit gebracht werden.

In diesem Sinne
Gruß
Mathias
 
Hallo,
hier einige Gedanken zu dem ganzen komplex: habe zwar nicht alles gelesen, jedoch wie haben sich die Zeiten geändert ! In den 60iger Jahren (m. W. ich bin 77), hat man sich über einen 60 mm Refraktor gefreut, erwähne nur mal QUELLE, oder das 114 mm Gerät. War gut bis 45fach zu gebrauchen, hatte es zum testen.
Selbst zu Anfang der "Sternguckerei" mit einem Bino 7x50/Stativ und "Welcher Stern ist das"? im "Selbstunterricht" gestartet. Es hat einfach Freude gemacht, nach und nach die Sternbilder "mit Inhalt" im Rahmen der Möglichkeiten kennenzulernen.
Heutezutage muß es GOTO sein und nach Möglichkeit "eine große Optik". Jedem so wie er es mag und man sollte sich nic ht wundern, passiert immer wieder", wenn dann Geräte nebst Zubehör irgendwann im Keller landen......

Gruß Günther
 
Hallo Günther,

ich bin im Jahr 2023 ganz ähnlich gestartet wie Du in den 60ern, mit Sternbildern, Feldstecher und kleinem Teleskop. Das geht also auch heute noch. :)

Grüße in die Runde!
Felix
 
Die Überlegungen zu solchen Setups von mehreren Tausend Euros kommen ja auch nicht aus dem nichts. Im Regelfall gibt es fast immer eine Vorgeschichte. Ob nun mit Feldstechern, Sternenkarten, Erlebnissen, wissenschaftlichen, theoretischen Interesse oder heutzutage eben über Sternen-Apps. Und ja, die Zeiten ändern sich. Das tun sie immer und in zunehmender Dynamik. Smarte Teleskope boomen, ebenso wie EAA. Vermutlich verstaubt mehr davon, als uns allen lieb und teuer ist. Aus unterschiedlichsten Gründen, Zugänglichkeit und flacher Einstieg machen sicher etwas aus, auch wenn die notwendige Lernkurve extrem steil ein mag und solides Grundlagenwissen, etwas Demut und Bescheidenheit nie verkehrt sind. An welcher Philosophie, Erfahrung und Präferenz der Sternenfreund seine Zugang festmacht, seinen Anspruch definiert oder seine Vorstellungen weiter verfolgt oder auch nicht, wird damit sicher immer vielschichtiger. Umso schwieriger werden solche Fragestellungen, wie sie vor kurzem auch meine war, zu beantworten sein. Die Auseinandersetzung mit dem Thema wird für den Fragesteller damit unausweichlich, um seinen Vorstellungen, Prioritäten, Budget und schlussendlich seinen ganz eigenen Weg in einer immer größeren Anzahl an Möglichkeiten zu finden und zu gehen.
 
Hallo,
div. Okulare hin und her: habe hier für die Praxis ein Seben-Zoom, 8-24 mm, kostete seinerzeit noch keine 40 Euros und letztes Jahr, gebraucht, ein 3-8 mm SV-Boni für 80 Euro. Damit ein Bereich in einem C 8 abgedeckt, und ich an V.St. meinen Gefallen habe. Bei gutem Seeing ist z.B. eine 420fache Vergrößerung im C 8 ein Gedicht.

Habe die Brennweite von 2032 mm durch einen Reducer auf 1260 mm gekürzt und größeres GF bekommen.

Gruß
Günther
 
Was ich aber so gar nicht nachvollziehen kann, sind die Kosten die Du aufführst.
5 bis 7 k, zum Start in EAA :eek:, um Joddes Wille.
...
Das ist doch das Schöne bei EAA, ich brauche keine "Lichteimer" und somit auch keine Montierung in der EQ6-Klasse.
M.E. braucht es auch keinen Triplet, Quadruplet oder gar einen Quintuplet.
Es reicht auch ein Duplet.
...
Ja, es gibt vieles sinnvolles was man sich anschaffen kann, aber der ganze Krempel will auch beherrscht werden und ob es da sinnvoll sich gleich beim Start mit verschiedenen Baustellen zuzuschütten ... ... ... ?

Ich weiß auch, dass manche gleich so ausgerüstet starten und auch zurecht kommen, aber ich habe hier und lese hier zu viele Threads die nahe am Nervenkollaps ;) sind.
Das fängt teilweise schon mit dem Einsatz einer GoTo Montierung an, ohne irgendwas drum herum.

Ich will hier keinen daran hindern sich in den höheren 4-stelligen Bereich zu bewegen, muss jeder selbst entscheiden, aber eine zwingende Notwendigkeit sehe ich da nicht.
...
Ich finde es immer sehr abschreckend, wenn Einsteigern suggeriert wird, das ohne einen erheblich Einsatz von Euro nichts geht.
Schlichtweg falsch.

Hi Matthias,

da hast Du fast ein bischen recht, wenn man "nur" ein bissel EAA machen will, geht das ganze vielleicht auch etwas günstiger.

ABER: ich denke, daß manch einer, der sich mal auf den Pfad der EAA begeben hat, durchaus damit liebäugelt, die Technik später mal zur Astrofotographie auszubauen. Wenn ich schon 3k Euro für so ein Hobby ausgebe, will ich mich doch nicht in eine Sackgasse begeben, ich will es weiterentwickeln können. Da nimmt man sich eben nicht die Montierung, die gerade so eine für EAA ausreichende Optik und Kamera reicht, da will man sicher auch ein paar Reserven einplanen, damit man weitergedacht dann doch wieder etwas spart, weil man dann nicht bei jedem Upgrade alles ersetzen muß.

Und ich würde auch nicht behaupten, daß man Einsteigern hier etwas suggeriert. Was der Thomas hier sehr treffend beschrieben hat, und übrigens alle Achtung, auf eine Weise wie ich es besser nicht hätte tun können, sind doch schlicht die Erfahrungswerte aus der Praxis. Ich hatte mir damals, wie manche hier auch, einen preislichen Rahmen von etwa 3k Euro gesteckt, genau erinnere ich mich nicht. Ich habe nach meiner Ansicht vernünftig gekauft: nicht zu billig, nicht zu teuer, habe meiner Ansicht nach den gesunden Mittelweg gefunden für den Einstieg, und bin preislich exakt dort angekommen, wie Thomas es beschrieben hat.

Und was habe ich für das Geld bekommen? Eq-Goto-Montierung mit Tuning, Newton Teleskop, DSLR, Guidecam plus Leitrohr, eine einfache OSC Kamera, eine gekühlte Mono-Astrokamera, Filterrad, Filter, Reducer, Focuser, Minicomputer, Adapter und Zubehör. That's it.

Klar, kann man auch einfacher haben, die Mono-Kamera mit Filter und Co hätten vielleicht nicht sein gemußt, aber hallo: das ist doch das Zeug, was den Spaß ausmacht. Wenn man das einmal erlebt hat, wenn man in EKOS eine Mono-Aufnahme startet, wie das Filterrad den richtigen Filter anfährt, der Focuser dann automatisch noch schnell den besten Focuspunkt einstellt, und die gekühlte Astrocam die gemütlich vor sich hin kühlt und summt, dann die Aufnahme startet, dann hat man da etwas lebendiges vor sich, dann ist man in seinem Element. Diesen Spaß gibt's halt nicht "für umme".

Kann man auch ein Seestar kaufen, ist günster, aber wo bleibt da das Erlebnis des selbst geschaffenen. Die Altvorderen die optisch mit diesem Hobby aufgewachsen sind, haben ja ein kritisches Auge auf die Entwicklung der elektronischen Astronomie bzw digitalen Fotographie, es wird ja immer noch empfohlen noch rein optisch einzusteigen, wegen der Hintergründe die man sich da erarbeitet usw. Immerhin macht niemand mehr Vorschläge, Astrofotographie mit analogen Kameras zu betreiben - was eigentlich die logische Weiterentwicklung der optischen Astronomie wäre, aber das würde heute jedem Absurd erscheinen, weil der Zug abgefahren ist.

Und der nächste Zug, der in naher Zukunft abfahren wird, ist jeder der Leute, die sich das Setup der Astrofotographie bzw der EAA-Astronomie noch selbst zusammenstellen. Ich behaupte mal, daß die Bastler, die sich ihre Setups noch selbst zusammenstellen, so wie wir, dieses Hobby noch eine Weile weiter tragen werden, bis sich irgendwann niemand mehr die Mühe machen wird, Montierung und Teleskop und Kamera selbst zusammenzuschrauben, mit all den Problemen die damit einhergehen, weil die Fertiggeräte die alles vereinen günstiger sind und irgendwann vielleicht auch besser sind. Geräte wie der Seestar könnten das Ende der Astronomie als Hobby einläuten. Wenn alles, was man eines Tages braucht, um in die tiefsten Tiefen des Weltalls hineinblicken zu können, eine App ist, warum brauche ich dann noch die ganze Hardware?

Ehm, lange Rede. Also, das Hobby darf und muß ein klein wenig was kosten, sonst kommt der Spaß zu kurz :)

Gruß
Andreas
 
wenn man "nur" ein bissel EAA machen will, geht das ganze vielleicht auch etwas günstiger.
ok, dann mache ich halt nur ein bissel EAA. Soll mir recht sein und stört mich auch nicht :D.

durchaus damit liebäugelt, die Technik später mal zur Astrofotographie auszubauen.
hmm, EAA ist also keine Astrofotografie ? Für mich einfach eine andere Herangehensweise um Objekte abzulichten.

Da nimmt man sich eben nicht die Montierung, die gerade so eine für EAA ausreichende Optik und Kamera reicht, da will man sicher auch ein paar Reserven einplanen, damit man weitergedacht dann doch wieder etwas spart, weil man dann nicht bei jedem Upgrade alles ersetzen muß.
nun ja, Reserve muss ich immer einrechnen.
Was mich bewogen hat damals die iOptron zu kaufen war weniger ihre Tragkraft, die spielt natürlich auch eine Rolle, es war eher das Gewicht der damals noch vorhandenen EQ6-R und somit was leichteres gesucht habe, Mir aber auch zu er damaligen Zeit ermöglichte meine FHs zu benutzen. Die haben halt eine gewisse Baulänge. Und ich habe sie gern benutzt. Für EAA sind die nichts.
Da ich nun nur noch EAA betreibe und mit zwei Optiken arbeite, ist die iOptron rein für C8 und den doch noch kurzen Newton etwas überdimensioniert.
Aber sie bleibt, weil sie das macht was sie soll und keine Zicken macht und ich bestens damit klar komme.

Und was habe ich für das Geld bekommen? Eq-Goto-Montierung mit Tuning, Newton Teleskop, DSLR, Guidecam plus Leitrohr, eine einfache OSC Kamera, eine gekühlte Mono-Astrokamera, Filterrad, Filter, Reducer, Focuser, Minicomputer, Adapter und Zubehör. That's it.

Klar, kann man auch einfacher haben, die Mono-Kamera mit Filter und Co hätten vielleicht nicht sein gemußt, aber hallo: das ist doch das Zeug, was den Spaß ausmacht. Wenn man das einmal erlebt hat, wenn man in EKOS eine Mono-Aufnahme startet, wie das Filterrad den richtigen Filter anfährt, der Focuser dann automatisch noch schnell den besten Focuspunkt einstellt, und die gekühlte Astrocam die gemütlich vor sich hin kühlt und summt, dann die Aufnahme startet, dann hat man da etwas lebendiges vor sich, dann ist man in seinem Element. Diesen Spaß gibt's halt nicht "für umme".
OK, Du hast Dir das alles selbst zusammen gebaut, zusammengestellt und auch ein Verständnis dafür entwickelt wie alles zusammen spielt. Aber unter Spaß stelle ich mir was anderes vor, als mehr oder weniger ein Klick und alles rennt los und durch. Da bist dann sehr nah am Vollautomaten. Ja, Du kannst verschiedene Optiken, im Gegensatz zu den fix und fertig Systemen, drauf schnallen.
Ich habe nix gegen Technik und das digitale Gesummse, dafür habe ich zu lange in der IT gearbeitet. Ich sehe mittlerweile nicht mehr die Notwendigkeit auf dem top aktuellen Stand zu sein. Ich halte mich auch nur noch rudimentär auf dem laufenden was Notebooks, mobile Endgeräte angeht. In Zeiten des Berufes war das noch notwendig, da wechselte das Notebook dann schon öfter und auch neu (ok, Einkaufspreis), oder vorher Stand-PC, die wurden regelmäßige um- und aufgerüstet.

Ich habe, zugegebener Maßen, ein puristisches System für EAA, aber an Komfort mangelt es trotzdem nicht. ich sitze schön im warmen in der Bude und erfreue mich an den Bildern, die da langsam reintrudeln. Und mei, wenn der Fokus mal raus rennt, und es mich arg stört, die 5 Schritte auf den Balkon überlebe ich. Habe ich bis jetzt immer noch geschafft.

Was die Zukunft in der beobachtenden Astronomie bringen wird, vermag ich nicht zu ermessen.
Da bin ich mir aber recht sicher, das da die Weiterentwicklung und Umsetzung aus Ideen aus der Praxis stammen wird.
Wo ich mir auch sicher bin, das die rein visuellen Beobachter nicht aussterben werden. Warum auch ?

Kurzum, muss jeder für sich entscheiden, wie er das ganze angeht.
Mir ist es, mal platt, letztendlich wurscht wieviel der Einzelne für sein Setup ausgibt. Ob jetzt hihg-end-tec oder puristisch. Ob direkt in die klassische Astrofotografie, oder den Weg erst visuell geht ... ... ...
Es werden immer verschiedene Sichtweisen aufeinander treffen und auf beiden, oder auch mehr, Seiten darf und soll jeder dazu sagen, was er dazu zu sagen hat. Das meiste der verschiedenen Sichtweisen, was vorgebracht wird, kann dem Einsteiger nur behilflich sein.
Und so lange es, wie hier, in vernünftigen, sachlichem Rahmen abläuft, ist doch alles bestens.

In diesem Sinne
Gruß
Mathias
 
Hi Matthias,

da hast Du fast ein bischen recht, wenn man "nur" ein bissel EAA machen will, geht das ganze vielleicht auch etwas günstiger.

ABER: ich denke, daß manch einer, der sich mal auf den Pfad der EAA begeben hat, durchaus damit liebäugelt, die Technik später mal zur Astrofotographie auszubauen.
Hi,
Weist du eigentlich, von was du da schreibst?
Weist du, was EAA ist? Ich bezweifele es stark.

Dein letzter Absatz ist auch sowas von Nonsens. Das ein Hobby Geld kostet, ist schon immer so. Aber ein Hobby macht auch mit wenigen Ausgaben Spaß, je nach dem, was man wie betreibt. Jeder hat an seibem Hobby Spaß, auch wenn er nach seinem Budget danach geht.
 
Hallo Klaus,

Du hast mit deinem Post eindeutig die Sachebene verlassen und bist persönlich geworden.
Ich werte das mal als "im Ton vergriffen". Kann jedem mal passieren, und ich bin beim ersten mal nicht gleich beleidigt.

Ansonsten bin ich gerne bereit, auf der sachlichen Ebene zu diskutieren, da ich denke, daß das, was ich schreibe, auch begründen kann.
Aber, da ist hier zu sehr Off-Topic, also vielleicht per PN, entsprechendes Interesse vorausgesetzt.

Gruß
Andreas
 
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