Das ideale Einsteigerfernrohr ?????

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TS-Wolfi

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Hallo Günter,

ich habe mir erlaubt, Deinen Beitrag hier zu bringen und den gleich zu beantworten:

Grundsätzlich stimme ich Dir zu. Ich fasse das nicht als Händlerschelte auf sondern als sinnvolle Anregung ( auf Schelte reagiere ich nähmlich nicht mehr ... smile )

Also:
Die Anregung eines 150/f6 Newtons als kurzer Dob ist schon mal nicht schlecht und auch für mich durchführbar.

Denk mal über folgende Kombination nach:

Öffnung 150mm
Brennweite 900mm
Keine geklebte HS Fassung sondern gefasster Hauptspiegel
96% HILUX Verspiegelung
2" Okularauszug - Crayford kurzbauend
Fokalebene so gestaltet, daß man auch mit einer Spiegelreflex in den Fokus kommt.

2 Alternativen erhältlich

Dobson ... mit ALU Rockerbox ... Preis um die 830,-
Optischer Tubus mit Schellen ... Preis um die 620,-

Diese Geräte hätten natürlich eine garantierte Spiegelqualität, die über dem China Schnitt wäre - mit Zygo Interferogramm.

Grund:
Wir können es gar nicht versuchen, gegen die billig China Teile, die wir ja selbst im Programm haben, anzustinken. Da haben wir keine Chance, da kommen wir gar nicht hin. Es wird also immer den 150/750mm Newton für 150,- bis 200,- ( OTA mit vernünftiger Parabol Optik ) geben.

Dieses Gerät ist also schon alleine aufgrund des Preises nicht für den Massenmarkt bestimmt. Aber die Ausstattung hebt das Gerät schon deutlich über das Niveau der einfachen Geräte.

Nun meine Frage, nicht nur an Dich, Oliver, sondern an alle:

Würde dieses Gerät aufgrund des relativ hohen Preises überhaupt akzeptiert werden. Wenn die Resonanz hier überwiegend positiv ist, würde ich für uns ein derartiges Sonderteleskop konstruieren lassen und es auch aufnehmen.

Ich habe mir zwar einmal auch die Nase blutig gestoßen , da wurde mir auch hier empfohlen, ein Gerät zu machen ( es war damals ein Achromat mit 1:15 ) und den durfte ich dann unter meinen EK abverkaufen, weil jeder zwar gesagt hat, daß das super toll wäre aber keiner wollte ihn haben - aber trotzdem werde ich auch dieses Gerät wieder aufnehmen.

Deshalb bitte ich Euch, wirklich nicht einfach zu schreiben ... ja super ... und mach mal ... sondern wenn, dann wirklich sich Gedanken zu machen.

Herzliche Grüße

Wolfi Ransburg
Teleskop-Service
www.teleskop-service.de
info@teleskop-service.de

Hallo Wolfi,

ich sehe mich nach wie vor nicht das denjenigen an, der Dir ein OK geben muss,....aber „ok“.
Eulen nach Athen tragen musst Du aber nun wirklich nicht.
Dank der Einzelfertigung und der Testreihen gibt es die Hülsen in jeder denkbaren Länge, ich habe z.B. eine Hülse mit nur 10 mm Weg für das 18er Speers (alt) welches bekanntlich an schnellen Geräten schwächelt und auf die Brennweitenverkürzung positiv reagiert.
Die Idee liegt auf der Hand, wurde auch schon früh von Sternenfreunden ausprobiert, drauf gekommen bin ICH aber erst so richtig durch das neue 17er Speers.

Ich such mir was anderes aus und zwar bitte ich Dich, dass Du ganz einfach noch ein wenig weiter liest.

Jetzt gibt es Haue, Händlerschelte, Fasching!

Sven hat es schon rot hervorgehoben, man hat oft den Eindruck, der Nutzer ist dem
Hersteller/Händler wurscht und das Marketing befriedigt eher sich selbst als den Kunden.

Sehen wir uns Mal die Situation um die Weitfeldrefraktoren an.
Da gibt es nun Apos, die recht teuer sind, aber auch im Rahmen der vorgegebenen Öffnung planetentauglich. So weit ok, aber um dieses Spiel bis 60 mm Öffnung zu betreiben muss erst Mal ein Bedürfnis geweckt werden das bis auf wenige Spezialfälle die es immer gibt, gar nicht besteht. Wer unbedarft auf die aggressive Werbung und Präsentation hereinfällt zahlt viel Geld für wenig Nutzen. Gleiches gilt übrigens m.E. ganz extrem für diese unseligen 4,5-zölligen kathadioptrischen Newtons mitsamt dazugehörigem GoTo.
Bleiben wir aber bei den Refraktoren, die es ja dann auch als viel zu kurze FHs gibt, was für einen Richfielder bei zweckbestimmter Anwendung aber nicht störend ist. Der offensichtliche Niedergang dieser Geräte ist sicher teilweise dem Aufkommen der Apos und der größeren günstigen zudem „farbreinen“ Spiegel geschuldet, aber verfehltes Marketing setzt so langsam zum Todesstoß an und ignoriert einen durchaus bestehenden Bedarf.
Anstatt mit aufwändiger Werbung und halbherziger Verkleinerung des Öffnungsverhältnisses einer nicht zu erlangenden Planetentauglichkeit hinterher zu hinken sollte man bei F/5-6 Geräten um 4“ bleiben und muss dringend auf ordentliche Linsenqualität und Mechanik achten. Das große erreichbare Feld ist der riesige Vorteil dieser Geräte schlechthin und den sollte man nicht zugunsten halbherziger Kompromisse wegwerfen. Ganz nebenbei blieben noch die ebenso berechtigten wie schädlichen Farbfehlerdiskussionen aus.
Viele Sternenfreunde, gerade Besitzer großer Dobsons mühen sich mit einem 114/450er Newton als „Supersucher“ ab, basteln das Gerät auf 2“ um und sind Obstruktion und kritischem Öffnungsverhältnis zum Trotz sehr zufrieden damit.
Sie tun es, weil große Geräte oberhalb von etwa 12“ Öffnung nicht genug Feld für Großfeld bieten und auch, weil ein erschwingliches und gleichzeitig gutes Linsenteleskop am Markt fehlt. Die kurzen Skywatcher-Linsen haben wohl, wie ich aus einer laufenden Sache weiß, nicht unerhebliche Qualitätsprobleme, ansonsten wird der Markt dünn und dünner und letztlich wird man, wenn es so weiter geht, „Schrott“ akzeptieren müssen oder man muss es eben lassen. Die Schuld daran trägt dann nicht allein der Kunde. Da nicht Jeder einen Newton passend basteln kann und will, gäbe es durchaus auch künftig einen Markt für passende Geräte.

Das nach Meinung vieler Sternenfreunde ideale Einsteigerteleskop gibt es, trotz häufiger Bedarfsanmeldung schon gleich gar nicht zu kaufen.
Ich spreche von einem 6“ F/6 Dobson mit Parabolspiegel und 2“ OAZ, in Stufen ausbaufähig von der parallaktischen Montierung über Fotozubehör bis zu GoTo.
Transportabel, okular- und justierfreundlich, weitfeldtauglich, leistungsfähig an Deepsky- und Planeten, ein perfekter Allrounder.
Damit wären nicht nur Einsteiger in bezahlbarer Form für wirklich sehenswerte Ausbliche ins Reich der Astronomie gerüstet und könnten basierend auf einem einzigen Gerät eine Spezialisierung im Hobby versuchen, nein, wichtiger für Dich und Deine Kollegen wäre, dass sich auch noch reichlich gutes, ehrliches Geld an zufriedenen Kunden verdienen lässt, was ja schließlich auch von Herzen gegönnt und Niemandes Schaden ist.

Ich weiß, Händler sind auch an das gebunden, was sie geliefert bekommen und da sind die Komplettangebote mit grundsätzlich unterdimensionierter Monti und schwachem Zubehör nun Mal dabei. Labberige OAZ und Spiegelzellen ärgern sicher auch Euch und Du bist ja selbst auch Hobbyastronom. Nicht alles geht wie man es will, aber etwas Einflussnahme könnte nicht schaden.

CS
Günther
 
Hallo Wolfi,

angesichts Deiner Ausführungen sind die vielen Fragezeichen
in Deinem Threadtitel durchaus berechtigt.

...Also:
Die Anregung eines 150/f6 Newtons als kurzer Dob ist schon mal nicht schlecht und auch für mich durchführbar.

Denk mal über folgende Kombination nach:

Öffnung 150mm
Brennweite 900mm
Keine geklebte HS Fassung sondern gefasster Hauptspiegel
96% HILUX Verspiegelung
2" Okularauszug - Crayford kurzbauend
Fokalebene so gestaltet, daß man auch mit einer Spiegelreflex in den Fokus kommt.

2 Alternativen erhältlich

Dobson ... mit ALU Rockerbox ... Preis um die 830,-
Optischer Tubus mit Schellen ... Preis um die 620,-

Diese Geräte hätten natürlich eine garantierte Spiegelqualität, die über dem China Schnitt wäre - mit Zygo Interferogramm.

Grund:
Wir können es gar nicht versuchen, gegen die billig China Teile, die wir ja selbst im Programm haben, anzustinken. Da haben wir keine Chance, da kommen wir gar nicht hin. Es wird also immer den 150/750mm Newton für 150,- bis 200,- ( OTA mit vernünftiger Parabol Optik ) geben.

Dieses Gerät ist also schon alleine aufgrund des Preises nicht für den Massenmarkt bestimmt. Aber die Ausstattung hebt das Gerät schon deutlich über das Niveau der einfachen Geräte.

Nun meine Frage, nicht nur an Dich, Oliver, sondern an alle:

Würde dieses Gerät aufgrund des relativ hohen Preises überhaupt akzeptiert werden. Wenn die Resonanz hier überwiegend positiv ist, würde ich für uns ein derartiges Sonderteleskop konstruieren lassen und es auch aufnehmen.
...

Bei Deiner angedachten Preisgestaltung, die bei guter und
geprüfter Ware berechtigt wäre, wirst du dieses Teleskop
nicht an Einsteiger verkaufen können. Die Konkurrenz aus
Deinem eigenen Haus wäre zu groß. Die meisten Einsteiger
werden nicht soviel Geld riskieren wollen, falls das Hobby
sie doch nicht so stark fasziniert, wie angenommen, zumal
noch weitere Investitionen in Form von Okularen und einem
Sucher vonnöten wären. Zumindest entnehme ich Deiner Liste,
dass diese Teile nicht im Lieferumfang enthalten sind. Das
einfach mal vorneweg.

Mir erschließt sich der Sinn einer Alu-Rockerbox nicht.
Ist es diese, die das Teleskop gegenüber dem OTA mit
Rohrschellen so teuer macht? Gute Rohrschellen sind selbst
ein relativ teurer Artikel, also müsste für eine Dob mit
Holzrockerbox noch Luft nach unten sein.

Ich denke, wenn solch ein Teleskop am Markt erfolgreich
sein soll, dann bist Du auf die Mithilfe Deiner Hersteller,
also der Chinesen, angewiesen. Es entzieht sich allerdings
meiner Kenntnis, um welche Mindestabnahmen und damit auch,
um welche Investitionen es hier geht. Ob dabei die Qualität
baden geht?

So, wie Du es angedacht hast, ist das Teleskop was für
Spezialisten. Man kann mich jetzt Bedenkenträger schimpfen,
aber ich glaube, ich bin nur realistisch. Aus meinem
eigenen Job kenn ich nämlich die Situation, wenn gut
gemeinte Projekte sich als Ladenhüter herausstellen.

Jetzt gehe ich auf unsere Clubbaustelle <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />
(edit: Tippfehler)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo "MAV",

herzlichen Dank für Deine Antwort.

Nun, ein Sucher und ein Plössl Set ( 25mm und 10mm )wäre da schon dabei, das ist bei einem Komplettgerät selbstverständlich, nur beim opt. Tubus nicht.

Beim opt. Tubus und auch bei dem Dob mit Alu Rockerbox sind immer Rohrschellen dabei. Das heißt, man kann praktisch ohne Aufwand aus dem Dobson auch ein parallaktisch montiertes Gerät machen, ohne, daß die Dobson Anwendung verloren geht.

Die Chinesen werden es nicht verstehen, warum plötzlich ein f/6 Newton gefordert wird, wo doch weltweit der f/5 Newton so gut geht und alle ihre Maschinen auf f/5 eingestellt sind.

Die Rechnung wäre ganz einfach, aus chinesischer Sicht:

-- Ich muß Geld in ein neues Fernrohr investieren:
-- Andere Optik, andere Schleifeinstellungen - anderer Tubus...

-- Dafür verkaufe ich ein paar 150/900mm Newtons und ein paar 150/750 weniger

Wo liegt da der Gewinn für die Chinesen.

Ich stimme Deiner Argumentation voll und ganz zu.

" Wenn jemand mit der normalen Konfektionsgröße bei Anzügen unzufrieden ist muß er zum Schneider. Wenn jemand bei Pauschalreisen seine speziellen Bedingungen nicht erfüllt sieht, muß er eine Individualreise buchen. Beides kostet mehr Geld. Warum soll es bei Fernrohren anders sein. "

Ich erachte trotzdem die Idee als attraktiv aber, wie Du sagst, als Spezialgerät. Deshalb auch diese Sonderausstattung ( Auszug, Alu Box-zerlegbar u.s.w. ... der Auszug würde sogar 1:10 Micrountersetzung haben )

Es ist kein Gerät für jemanden mit dem Rechenstift und der Aussage, daß es ja 150mm Newtons mit Montierung schon für 150,- gibt, sondern jemanden, der im Forum beraten wird und sich etwas absolutes leisten möchte, ein Gerät was alle Interessensveränderungen mitmacht.

-- sehr scharf an Mond und Planeten weil f/6
-- noch sehr transportabel
-- gut Licht für Deep Sky
-- verwendbar mit moderaten Okularen
-- Fokus abschattungsfrei mit Spiegelreflexkameras erreichbar

Also eine echte eierlegende Wollmilchkuhsau ...

Das wären meine Überlegungen dazu.

wolfi
 
hallo wolfi,

ich bin jetzt noch nicht allzu lange bei der astronomie, genauer gesagt bin ich immernoch ein absoluter anfänger. aber auf der suche nach einem geeigneten einsteigerteleskop und nach ausführlichem studium aller angebote diverser hersteller hab ich mich damals auch gefragt, wieso es keinen 6" newton mit f6 und 2" oaz gibt. das wäre genau der richtige kompromiss, wenn nicht sogar der für einem anfänger am besten geeignete „alleskönner“. mir ist klar, dass eine kleinserie preislich nicht mit den großserien aus china mithalten kann. dennoch erscheinen mir 620 euro etwas zu teuer. ich schätze mal, ein 6“ f6 wäre deinem leichtbau-orion (TSNT150OTA), den du ja in verschiedenen brennweiten zum einheitlichen preis von 539 euro anbietest, sehr ähnlich. wieso sollte dann ein f6 knapp 80 euro mehr kosten?

ich denke mal ein für einen anfänger gerade noch zu „ertragender“ preis wäre irgendwas um 400 euro für den reinen ota. und vielleicht muss es ja auch nicht unbedingt ein hilux vergüteter spiegel sein...
ich hoffe der vorschlag eines 6“-f6-newton findet gefallen bei anderen sternfreunden und jemand bietet endlich solche eine teil zum vernünftigen preis an. dann wäre ich einer der ersten, der sich besagten newton zulegt...

gruße...
 
Hallo Wolfi, hallo Günter,

nach dem Threadtitel sprechen wir hier ja von einem Einsteigerteleskop, und gerade nicht von einem Spezialgerät.
Also hier mal meine Gedanken zum Thema Einsteigerteleskop. Wenn man Günters Anregungen aufgreift, dann landet man da, wo Wolfi gelandet ist. Bei einem sehr schönen, aber auch teuren Gerät. Als Einsteiger wäre mir das zu teuer. Und da will ich mal eine Lanze für die chinesische Massenproduktion brechen. Mit diesen sehr günstigen Geräten ist es fast jedem möglich (gerade mit einem 150/750mm Newton) in das Hobby Astronomie sinnvoll hinein zu schnuppern. Man kann das alles kennen lernen, von den Planeten über Sternhaufen bis zu galaktischen Nebeln, planetarischen Nebeln und Galaxien. Und wenn man das Hobby lieben lernt und das Teleskop oft benutzt, dann passiert folgendes: Man bemerkt, dass der Okularauszug wackelig ist. Ein 2“-Okular passt auch nicht rein. Die Durchführung der Kollimation ist eine Katastrophe, weil die Einstellung fummelig ist. Der Sucher ist ein Sucher und kein Finder, weil die Öffnung zu klein ist. Die Montierung ist viel zu wackelig, beim Dobson kommt man zwangsläufig auf die Idee, wie nett denn eine automatische Nachführung wäre. Wer nun auch noch anfängt zu rechnen, der stellt womöglich fest, dass der Fangspiegel selbst für eine punktförmige 100%-Ausleuchtung in der Brennebene zu klein ist.
Für mich ist das, auch wenn es jetzt so klingt, nichts Negatives. Man hat an diesem Gerät das Hobby kennen gelernt und man weiß jetzt aus eigener Erfahrung, worauf es ankommt. Das nächste Teleskop kann nun mit Bedacht so gewählt werden, dass es den gewachsenen Ansprüchen genügt. Und was hat man nun „verpulvert“? Vielleicht 200 oder 300 Euro hat es gekostet, das Hobby ein oder zwei Jahre kennen und lieben zu lernen, viel Erfahrung zu sammeln und viel gesehen zu haben. Nun geht das ganze für 100 Euro an den nächsten, hoffentlich glücklichen Besitzer, und beim nächsten Teleskop wird diese Summe allein für den Okularauszug investiert. Und wenn man keinen Zugang zur Astronomie findet, dann hat man nicht 800 Euro oder mit ordentlicher Montierung sogar 1200 Euro ausgegeben, sondern eben nur 250. So schlecht, dass sie einem die Lust an der Astronomie verderben sind diese Teile aber nicht. Und ob F/6 jetzt besser wäre als F/5 – also das ist für den Einsteiger wirklich nicht entscheidend.
Bedenklicher zum Einstieg finde ich die kleineren Geräte, also 70mm Refraktoren oder kleinere Spiegelteleskope. Hier ist die Öffnung so gering, dass man gar nicht an die wirkliche Astronomie herankommt. Saturn gucken, staunen und wieder einpacken ist einfach zu wenig, um auf Dauer Freude an der Astronomie zu haben. Immerhin kann so etwas später aber noch als Leitrohr dienen, und viel kosten tut es auch nicht.
Und als Spezialgerät? Ich kann es mir nicht vorstellen (aber natürlich kann ich mich irren), dass ein erfahrener Amateurastronom relativ viel Geld für ein so kleines Gerät ausgibt. Da wird es wohl erst ab etwa 8“ Interesse geben.

Ich bin sehr gespannt auf weitere Meinungen.

Grüße,

Carsten
 
Hallo Trecker,

ich kann Deiner Argumentation gut folgen, ein kleiner Aufpreis gegenüber der Standardserie wird aber sein, weil ja die Herstellung und Umstellung ein wenig teurer ist.

Ich habe gerade eine Anfrage an Orion gestartet.

400,- ... vergiss es
Grund: wenn wir bei Orion sagen: einfachere optische Qualität, nur 90% Verspiegelung ... werden mir die Sternfreude sagen .. was, gleiche optische Qualität aber nur mit 1:6 und dafür 250,- mehr zahlen ... nein..

Es geht nur mit besserer Qualität. Ich werde so knapp kalkulieren , wie möglich aber zaubern kann ich leider nicht.

Herzliche Grüße

Wolfi
 
Hallo Carsten,

100% Zustimmung.

Es gäbe einen Kompromiß, an dem wir bereits dran sind.

Einen guten Parabol Newton, mit einem etwas größeren Fangspiegel, als bei Skywatcher oder Celestron mit einem 2" Auszug .... das wäre noch ein Kompromiß.

Warum ich so auf den 2" rumreite:

Fast jeder will mittlerweile Astrofotografie machen, weils halt so schön einfach ist, und hierfür braucht man , bei f/5 einen Koma Korrektor- ohne gehts nicht und hierfür braucht man 2" Anschluß und genügend Back Fokus.

Auch da bin ich mit einem, meiner chinesischen Freunde, dran.

Ansonsten stimme ich Dir zu, am dümmsten finde ich die Goto Fernorhre mit 10.000 Objekten und Mini Öffnungen , wo man nicht mal das Fernrohr dann mal aus der GoTo Montierung rausnehmen kann.

Ein gnädiger Kompromiß ist halt ein Gerät, wo man mit einer kleinen GoTo Montierung und kleiner Öffnung beginnt und wo man etwas später mal etwas größeres reinhängen kann ( in Maßen natürlich ).

Viele Grüße

Wolfi
 
evtl. noch eine anregung. warum immer einen echten und teuren sucher?! ich habe zuhause einen eigentlich sehr guten sucher, den ich nun jedoch gegen einen 10 euro-leuchtpunktsucher getauscht habe! einmal ausgerichtet finde ich die objekte nun innerhalb von sekunden und liegen schön im GF meines übersichtsokulares....einfacher geht es nicht! und billiger auch nciht ;o))
 
Hallo Wolfi,

ich bin skeptisch, daß ein so ein hochqualitativer 6"F/6 ausreichend Abnehmer findet denn:

- für Einsteiger ist er zu teuer. Warum soll ich mir als Einsteiger einen teuren 6" Newton kaufen, wenn ich für 299,- einen 8"F/6 GSO-Dobson bekomme, der mir deutlich mehr zeigt, der einfacher zu händeln ist, der transportabler ist und der keine zusätzliche Montierung für mehrere hundert Euro benötigt?

- und für den Fortgeschrittenen ist das Gerät zu sehr ein Allrounder. Dieser tendiert eher zu einem Spezialgerät für Fotografie (z.B. 6"F/4 Fotonewton) oder einem visuellen Gerät mit größerer Öffnung (12" Dob, Gitterrohr).

Als ideale Einsteigergeräte haben wir doch bereits die beliebten Dobsons mit 8-10" Öffnung und F/5-F/6 um 300-500 Euro v. GSO und Synta. Sie zeigen von Anfang an eine Menge und sind einfach zu bedienen.
Will ein Einsteiger wirklich ein parallaktisch nachgeführtes Gerät, dann holt er sich am besten einen Synta 130/650 auf EQ3 oder einen 150/750 auf SkyView.
Soll es unbedingt ein Refraktor sein, würde ich den GSO 90/1000er auf SkyView empfehlen.

Es gibt also bereits alles was das Einsteigerherz begehrt!

lei lei, Bino-Tom
 
Hi Tom,

ein klares "jein" ...

Grundsätzlich hast schon recht, es kommt noch der Aspekt "Transportabilität" dazu.

Der Synta hat zwar einen netten Spiegel aber er ist einfach nicht für Deep Sky Fotografie geeignet, weil er nur einen kurzbauenden 1,25" Auszug hat. Man hat keine Chance, auch mit einem anderen Auszug in den Fokus zu kommen.

Selbiges gilt auch für 150mm Öffnung , wobei man da zumindest in den Fokus kommt aber keinen Koma Korrektor verwenden kann.

Mit dem GSO hast recht, der kommt aber auch demnächst in einer richtig schönen Edelversion mit 2" Crayford.

Ich denke, ich werde versuchen, den GSO 150/750 mit 2" Edelcrayford zu bekommen, dann haben wir noch ein gutes Preis Leistungsverhalten und das Gerät setzt sich nicht nur von der optischen Qualität, sondern auch vom Auszug sehr gut von anderen Geräten gleicher Öffnung ab.

Der 150/600 von Orion ... da bin ich halt noch in der Entscheidungsfindung, die Argumente mit dem Preis geben mir schon zu denken, da hast recht.

Aber zumindest ist da bei mir was in Bewegung geraten. Ich habe vor, im Bereich für Einsteiger viel zu machen. Die Basis ist ja durch die einfachen Geräte von Celestron, Skywatcher und auch uns schon gemacht ... sozusagen die unterste Schiene.

Ich möchte aber , und das lese ich im Forum immer wieder als Forderung , auch in etwas gehobener Preisklasse wirklich schöne Multifunktionsgeräte für den Einsteiger, auch für fotografische Nutzung, anbieten.

Ich sag ja, das Forum kostet mich oft viel Zeit und Nerven aber es kommt wirklich auch viel dabei rüber ... DAFÜR HERZLICHEN DANK !!!

Viele Grüße

Wolfi
 
Hi Wolfi,

ich denke auch, daß ein 2"-OAZ beim GSO 150/750 eine echt sinnvolle Verbesserung wäre. Es sollte nur nicht zu teuer werden. Die 2"-Zahntriebauszüge von GSO finde ich sind schon sehr gut. Ein Crayford muß es für einen Einsteiger ja nicht unbedingt sein.
Mit dem TSWA 32mm gibts dazu auch ein sehr gutes, preiswertes 2"-Okular.

Die Sache mit der Deepsky-Fotografie sehe ich eher skeptisch. Ein Einsteiger hat da ad hoc keine Ambitionen dazu, der will doch erstmal ordentlich was sehen und nicht schon beim Erstkauf viele Euros drauflegen, um später eventuell mal fotografieren zu können, wo er doch noch gar nicht weiß, ob ihm das Hobby überhaupt längere Zeit Spaß machen wird.

Gefühlsmäßig würde ich zum guten GSO 150/750 mit dem üblichen 2"-Zahntrieb OAZ tendieren, für vielleicht € 50,- Aufpreis zum 1,25" OAZ.

Wirtschaftlich sinnvoll wäre das wohl nur, wenn GSO die Teile gleich so liefert.

lg, Bino-Tom
 
Hallo Leute,

hallo Wolfi. Zunächst mal bin ich überrascht und erfreut, den Beitrag an dieser Stelle zu finden.
Meine "Schelte" versuche ich immer konstruktiv zu halten, von daher war ich guter Hoffnung,
dass meine Aufforderung zum Weiterlesen nicht als Zumutung verstanden würde. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Zum Thema kann ich nur sagen, dass ein Gerät so wie von Wolfi angedacht, m.E. leider ein
totgeborenes Kind ist.
Allein der Preis macht es für 99% der Adressaten unakzeptabel, da bleibt jeder
Händler drauf sitzen.

Wenn "Einsteigermaxe" im Forum anfragt, suche Teleskop, will alles sehen und 300 € ausgeben, dann werden
HPs und Händlerseiten verlinkt, Ratschläge gegeben, seine Verhältnisse und Neigungen erkundet.
Gesetz den Fall, er stolpert dann über das 800 € Angebot für den schnuckeligen 6" F/6 Dob, knirscht ob
des Preises mit den Zähnen und würde bei Ausbleiben alternativer Vorschläge akzeptieren.
Dann kommen die Alternativen (auch von mir), er wird aufgefordert, seine Transportmöglichkeiten
und seinen Willen, Gewicht und Größe zu schleppen, zu überprüfen und landet sehr wahrscheinlich
beim 8" F/6 Dobson für ~300 €, begleitet von dem Rat, das Restgeld für die dicke Monti zurückzulegen
oder in gutes, sinnvolles Zubehör zu investieren.

Wenn von Anfang an immer wieder das Wort "Foto" auftaucht, geht es eher in Richtung 6" F/5 + Monti,
aber immer ist der Ausgang der Geschichte äußerst fraglich.

Der 8-Zöller ist für den späteren Fotografen und die Monti eine Herkulesaufgabe und der 6" F/5 ist
trotz seiner Beliebtheit nicht das empfehlenswerte Einsteigermodell.
Justierkritisch, geringe Brennweite, 1 1/4" OAZ, nicht nur im Umbau auf 2" OAZ und Fotoauslegung
heftig obstruiert und auf sehr präzise optische und mechanische Fertigung (das wird sich
immer mit dem Preis beissen) angewiesen.

Ich erzähle weder Carsten noch Wolfang, noch halbwegs versierten Hobbyastronomen etwas Neuse,
wenn ich darauf hinweise, dass es kein 2" Okular in der 100 € Klasse gibt, welches an F/5 eine ordentliche
Randabbildung bringt, auch nicht für 200 € oder 300 €. Im 1 1/4" Bereich muss man auch bis etwa
15 mm Brennweite runter, um ein wirklich an F/5 tadelloses Okular für ca. 100 € zu ergattern.
Richtig gut ist das 22er LVW für schlappe 200 €.

Sorry Leute, da hat man also für wirklich kleines Geld einem Beginner ein schönes 150/750er Teleskop
verkauft und dann kommt der Hammer hinterher. Entweder er lebt mit geringen Gesichtsfeldern
und/oder erheblichen Abbildungsfehlern oder er gibt für ein brauchbares Okular mehr Geld aus als für
das Teleskop. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/blush.gif" alt="" />

Das alles geht mit 6" F/6 wesentlich entspannter. Das 32er TS WA ist z.B. sehr gut, das 30er UWA von
Carsten auch und mit dem geringen Aufpreis für die Barlow als 20er sogar ein richtiges Schnäppchen
(mit unruhigem Einblick).
Der 6-Zöller ist gewichts- und hebelmäßig wesentlich besser beherrschbar, wenn es um die Montierung
geht, als der 8-Zöller, was die längeren Belichtungszeiten ausgleichen sollte.

Meine Anregung zum ausbaufähigen 6" F/6 Dobson lässt sich m.E. nur über das China - Orion Preis- und
Qualitätssegment für alle Beteiligten, also Herstelle/Händler/Kunde sinnvoll durchführen,
wobei Qualitätsupgrades mit entsprechend höherem Preis sicher eine Variante, aber eben nicht
der Standard sein können.
M.E. wird also, und an diesem Punkt war eine frühere Diskussion an anderer Stelle auch schon,
Überzeugungsarbeit bei den (Massen)Herstellern nötig sein.
Den Aufpreis z.B. für einen sauber funktionierenden 2" OAZ oder Rohrschellen von Start weg,
kann man als Händer wie auch als Berater sicher gut "verkaufen", eine Verdreifachung des
Preises vom Start weg, auch bei bester Qualität, eher nicht.

Warum ein solches Teleskop nicht zu kaufen ist, mag Marketingstrategen klar sein, dem
Hobbyastronomen erschließt sich dieser Verzicht auf gute Einnahmen mit zufriedener Kundschaft
aber nicht. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />

CS
*entfernt*
 
Hallo,

aus meiner eigenen Erfahrung mit einem 60mm-Tasco-Refraktor (wenns auch schon eine Weile her ist) möchte ich anmerken, dass ich das Problem nicht in erster Linie in der Optik sehe, sondern in der Montierung. Die damals mitgelieferte azimutale Montierung war mit dem kleinen Teleskop schon überfordert und auch konstruktiv nicht gut gemacht. Mit Grausen sehe ich, dass diese Montierungen auch heute noch angebotren werden...

Meine nächste Erfahrung war ein 70mm-Refraktor von Quelle, für dessen parallaktische Montierung das selbe galt: alles viel zu lausig dimensioniert und unpraktisch.

Dennoch hat mich das Hobby Astronomie damals gepackt, als ich das erste Mal den Saturn sah.

Mein Vorschlag: setzt einen kleinen Refraktor auf eine vernünftige azimutale Montierung.

Gibt es so was nicht schon mit der Vixen Porta-Montierung? Ich hab sie aber nie selbst ausprobiert.

Viele Grüße

Klaus
 
Wer schrieb was?

Hallo "Wolfi_Ransburg",

wer hat denn in dem Posting auf welches ich antworte welche Teile geschrieben?!

Da scheinen mehrere Schreiber am Werk gewesen zu sein. Leider wird das nicht
durch Zitate oder andere geeignete Kennzeichnung deutlich gemacht.
Das Durcheinander erinnert mich an manche Postings von "M.L."
Wie soll man denn so auf das Posting eingehen?
"Günther"... Ich kenne einen Sternfreund namens Günther Gawandtka, ist er gemeint?
Und "Oliver"? Welcher ist gemeint, und welche Teile des Postings hat er geschrieben?

CS,Karsten

Edit: Habe den Thread bis zum Ende gelesen und gesehen daß mit "Günther"
offensichtlich User *entfernt*GMS gemeint ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Günther,

ich stimme dir zu, die von Wolfi_Ransburg angedachte Lösung ist an Einsteiger
praktisch nicht zu verkaufen. Zu teuer.

Mein Vorschlag ist folgender:

Bei GSO in Taiwan (wegen der dort garantierten Spiegelqualität) statt eines
6"f/5 einen visuell ausgelegten 6"f/6 Newton herstellen lassen.
Statt eines 1,25" Auszuges ein 2" Auszug, niedrigbauend, weil damit auch die
Obstruktion gering gehalten werden kann.
90" Reflektivität. Warum eine teure HiLux Verspiegelung welche nur in einem
Teil des Spektrums Vorteile bringt?
Ein 6"f/6 kann auch auf den verbreiteten China-clones der GP montiert werden.
Und ebenfalls als Dobson.

Der 6"f/5 hat gewisse Nachteile die es nur zu vermeiden gilt um aus ihm ein
gutes Einsteigerteleskop zu machen:
- er hat keinen 2" Auszug
- der Auszug ist zu hoch was wahlweise zu größerer Obstruktion oder geringer
Ausleuchtung führt
- er ist mit f/5 anspruchvoller als mit f/6 was die Kollimation betrifft
- f/5 ist für alle billigen WW-Okulare zu anspruchsvoll, bei f/6 ist deren
Randschärfe aber teilweise schon erträglich.

All diese Probleme kann ein 6"f/6 mit niedrigem 2" Auszug lösen.
Die Hauptspiegelzelle kann einfach ausfallen, 3 Punkte reichen bei der
normalen Dicke des Spiegels aus. Auch der normale Blechtubus. Dessen
Innenschwärzung könnte aber verbessert werden.

Photo sollte außen vor bleiben. Nur ein kleiner Teil derjenigen die Anfangs
"visuell und photo" wollen photographiert dann tatsächlich.
Beim Newton sind visuelle und photographische Eignung nicht gleichzeitig
optimierbar, also sollte man den 6"f/6 visuell auslegen, und einen 6"f/4
als Photonewton.

Ein oben skizzierter 6"f/6 muß nur an der Stelle des Auszuges teurer als
der 6"f/5 sein. Und auch da muß es kein Edelauzug sein. Ein shiftingarmer
niedriger 2" reicht. Und endlich eine vernünftige Fangspiegelfassung, bzw
diesen per 3 Silikon Bobs kleben. So ein 6"f/6 muß sicher nur 50 oder 60 Euro
teurer sein als der 6"f/5 Standartnewton.

MfG,Karsten

Edit: 5
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Günther,

ich stimme dir zu, die von Wolfi_Ransburg angedachte Lösung ist an Einsteiger
praktisch nicht zu verkaufen. Zu teuer.

Mein Vorschlag ist folgender:

Bei GSO in Taiwan (wegen der dort garantierten Spiegelqualität) statt eines
6"f/5 einen visuell ausgelegten 6"f/6 Newton herstellen lassen.
Statt eines 1,25" Auszuges ein 2" Auszug, niedrigbauend, weil damit auch die
Obstruktion gering gehalten werden kann.
90" Reflektivität. Warum eine teure HiLux Verspiegelung welche nur in einem
Teil des Spektrums Vorteile bringt?
Ein 6"f/6 kann auch auf den verbreiteten China-clones der GP montiert werden.
Und ebenfalls als Dobson.

Der 6"f/6 hat gewisse Nachteile die es nur zu vermeiden gilt um aus ihm ein
gutes Einsteigerteleskop zu machen:
- er hat keinen 2" Auszug
- der Auszug ist zu hoch was wahlweise zu größerer Obstruktion oder geringer
Ausleuchtung führt
- er ist mit f/5 anspruchvoller als mit f/6 was die Kollimation betrifft
- f/5 ist für alle billigen WW-Okulare zu anspruchsvoll, bei f/6 ist deren
Randschärfe aber teilweise schon erträglich.

All diese Probleme kann ein 6"f/6 mit niedrigem 2" Auszug lösen.
Die Hauptspiegelzelle kann einfach ausfallen, 3 Punkte reichen bei der
normalen Dicke des Spiegels aus. Auch der normale Blechtubus. Dessen
Innenschwärzung könnte aber verbessert werden.

Photo sollte außen vor bleiben. Nur ein kleiner Teil derjenigen die Anfangs
"visuell und photo" wollen photographiert dann tatsächlich.
Beim Newton sind visuelle und photographische Eignung nicht gleichzeitig
optimierbar, also sollte man den 6"f/6 visuell auslegen, und einen 6"f/4
als Photonewton.

Ein oben skizzierter 6"f/6 muß nur an der Stelle des Auszuges teurer als
der 6"f/5 sein. Und auch da muß es kein Edelauzug sein. Ein shiftingarmer
niedriger 2" reicht. Und endlich eine vernünftige Fangspiegelfassung, bzw
diesen per 3 Silikon Bobs kleben. So ein 6"f/6 muß sicher nur 50 oder 60 Euro
teurer sein als der 6"f/5 Standartnewton.

MfG,Karsten


dieser vorschlag klingt in meinen augen gut. mehr will ich als einsteiger garnicht!

ich hab mal ein bissl rumgerechnet:

legt man den gso-newton 150/750 mit einem preis von 250 euro zu grunde, packt anstelle des 1,25" einen 2" oaz für 50-100 euro mehr drauf, verbessert den fangspiegel für nochmal 50 euro mehr, so landet man bei den von mir veranschlagten 400 euro (+/- 50 euro). ich denke das ist dann ein ausreichend attraktives angebot...

grüße
 
Hi Trecker (wie viel PS?) <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

genau, der Karsten bringt sehr oft die Dinge auf den Punkt.

Wer so ein Teil hat, zuerst als Dobson oder auch gleich auf Monti, ist für die visuelle Seite
preisgünstig gut gerüstet und kann dann die ersten Schritte in Richtung Fotografie sehr akzeptabel wagen.
Wird das Ganze dann sehr fotolastig, kommt ohnehin später eine Spezialröhre, wie z.B. 6" F/4, die dann auf
der Monti wegen kürzerer Hebel und Belichtung noch besser funktioniert und für die Schelle und
das visuelle bleibt der 6" F/6 als Dobson sehr transportabel.
Bei ausbrechendem Öffnungsfieber reicht bekanntlich ein 8-Zöller auch nicht hin, aber das
ist ein ganz anderes Thema. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />

CS
*entfernt*
 
Mein Senf als Teileliste...

Hi Zusammen,

also was ich für gut und realisierbar halte, ist folgende Kombination:

150/900 Newton mit Parabolspiegel

Haupspiegel in Fassung mit ringförmiger Auflage, keine Tubusrückwand. HS-Zelle dabei mit einem Luftdurchlass zwischen Tubusinnenwand und Spiegel. Spiegel kann ruhig nur außen Ringförmig aufliegen. Justageschrauben zu 3 Paaren angeordnet (NICHT wie GSO / Lightbridge).

Fangspiegel für Feldausleuchtung von 35mm bis 40mm gerechnet, damit keine Ausleuchtungsprobleme für typische APS-C-Format Chips moderner DSLRs. Fangspiegel entweder mit drei Silikonblobs aufgeklebt, oder geklammert. Aufklebung mit Silikonblobs muss nur korrekt gemacht werden, meinetwegen soll man zwei Streichhölzer dazwischenschieben, bis das Silikon fest ist, und meinetwegen kann die auch der Kunde selbst rausziehen.

Tubus: "Standard-Durchmesser", Metall, gefalzt. Man kommt damit klar, ein größerer Tubus wäre zwar toll, will aber keine bezahlen, ebenso wie einen geschweißten.

Okularauszug: Zahn und Trieb so wie es bei Celestron jetzt noch und bei GSO früher war, reicht völlig. 2" Wünschenswert, bzw. nötig, siehe Feldausleuchtung. Bei f/6 langt das zur Fotografie noch, und er kann bei Bedarf mit Tesafilm verbessert werden.

Als Sucher einen einfachen Leuchtpunktsucher.
Die Rohrschellen-Version dann mit Rohrschellen, die jeweils zwei gegenüberliegende Auflageflächen haben, damit man leicht ein Piggyback oder Leitrohr montieren kann.

Damit wäre in meinen Augen der Einsteiger-Newton schon fertig. 88% Verspiegelung reicht völlig, wenn die Qualität des Spiegels auf dem Niveau liegt, dass wir vom 8" Dobson kennen, reicht das genauso.

Ein solches Gerät kann im Prinzip genauso in Fernost gebaut werden, wie der gewohnte 150/750 Newton. Was ich an Bauformen und Material genannt habe ist quasi alles bereits in Fernost vorhanden. Das Gerät nun so zu bauen ist daher im Prinzip so einfach wie Lego! Und weil die Bauteile genauso an etlichen Billigteleskopen dran sind, kann auch der Preis nicht der wesentliche Faktor sein.

Clear Skies
Sven
 
Hi Karsten,

kurz - es funktioniert nicht , bei GSO mal auf die Schnelle einen neuen Newton herstellen zu lassen. GSO bleibt Hersteller auf hohem Niveau aber nur Massenhersteller.

Ein Massenhersteller geht nicht vom weltweit anerkannten Niveau von 1:5 runter, nur wegen eines kleinen Haufens in Deutschland, zu dem leider wir zählen - also vergiss es bitte ... netter Gedanke aber eine Totgeburt.

Aber ich habe bereits Feedback von Orion England

6" f/6
3 Punkt Alu Fassung - kein verklebter Spiegel mehr
Crayford mit 1:10 Untersetzung mit geringer Bauhöhe
und damit moderater Spiegel

Ich bin gerade beim Ausschnapsen eines Preises.

Ich sehe das so.....

Wer einen 1:5 Newton kaufen will und mit kritischem Blick auf die Geldbörse einkaufen möchte, wird bei Celestron, Skywatcher ... fündig.

Ich versuche GSO zu überzeugen, den 6" f/5 mit 2" auszustatten, das sollte ohne extremen Aufpreis von mehreren hundert Euro funktionieren, ich habe schon das vorhandene Gerät ausgemessen, der Backfokus würde es erlauben.

Der Orion England 6" f/6 ist sicher kein Gerät mehr für den Massenmarkt, wie die obigen aber durchaus eine interessante Alternative, die Gründe hast Du schon sehr schön aufgeführt.

Herzliche Grüße und Danke für Eure Beiträge. Ich denke, da können wir einiges machen.

Natürlich werde ich versuchen, mit GSO wegen f/6 zu reden aber , nochmals, ich habe nicht viel Hoffnung.

Wolfi
 
Hallo Wolfi,

kurz - es funktioniert nicht , bei GSO mal auf die Schnelle einen neuen Newton herstellen zu lassen. GSO bleibt Hersteller auf hohem Niveau aber nur Massenhersteller. Ein Massenhersteller geht nicht vom weltweit anerkannten Niveau von 1:5 runter, nur wegen eines kleinen Haufens in Deutschland, zu dem leider wir zählen - also vergiss es bitte ... netter Gedanke aber eine Totgeburt.

6"f/5 ist nur deshalb weltweit Standart weil es alle seit einiger Zeit so bauen.
Wenn mehrere Händler wegen 6"f/6 anfragen (Produktionsmenge) dann gibt es
auch einen 6"f/6. Nur leider nicht für 1 Händler exclusiv. Und genau da
liegt ja immer der Hase im Pfeffer.
Den taiwanesischen 6"f/6 gäbe es zu Einsteigerpreisen, denn darum ging es
Günther und anderen ja. Viel besser Anfängertauglich als die 6"f/5 mit
1,25" Auszug, aber nur unwesentlich teurer. Eben ein Teleskop welches man
sowohl für die üblichen transportablen Kleinmontierungen bis zum GP-Clone
empfehlen kann, aber auch als Dobson brauchbar.

Aber ich habe bereits Feedback von Orion England

Na, damit ist dann die Anfängertauglichkeit preisbedingt wohl schon wieder
vom Tisch. Ganz zu schweigen von den mechanischen Lösungen die es beim
6"f/4 Orion UK gab ...

CS,Karsten
 
Hi Wolfi,

da möchte ich auch mal einhaken. Ich meine Orion UK scheint dem zugänglich zu sein, und Du hast in den vergangenen 3 Jahren ja beinah jedes Detail an den Orion-Röhren verbessern lassen (oder wer auch immer die treibende Kraft war).
Man könnte mal negativ formulieren, dass man Orion UK erstmal den Teleskopbau beibringen musste, nachdem sie Spiegelschleifen gelernt haben.

OK, ab hier werde ich konstruktiv!
Wenn ein solches Gerät von Orion UK kommt, dann sollte man zu diesem frühen Zeitpunkt schon über Details reden, die so ein Teleskop braucht, um wirklich zu dem von Orion UK realistisch machbaren Preis gekauft zu werden.
Ich sehe da zusätzlich zu den von Dir genannten Details:

- Tubus-Überlänge hinten zur Anbringung einer eigenen Tubus-Rückwand für einen innen montierten Lüfter, der korrekt durch die Teleskopöffnung ansaugt und nach hinten ausbläst.
- Deutlich mehr Tubus-Überlänge vorn als Streulichtblende.
- Als Folge der Tubus-Überlänge und zum besseren Abfluss des Tubusseeings mehr Tubus-Durchmesser.
- Gegossene Rohrschellen mit je 2 Auflageflächen.

Über die Feldausleuchtung muss man nachdenken. Karsten wies mich darauf hin, dass in meinem vorigen Beitrag nicht klar wird, wie ich 35mm bis 40mm Feldausleuchtung meine. Ich dachte dabei an eine "visuelle Ausleuchtung", also zu 75%, die für APC-C nötige Diagonale ist ja mit 28mm viel kleiner. Das nur zur Klarstellung.
Ich meine, dass bei 900mm Brennweite ein 40mm großes Bildfeld durchaus reicht, man bekommt so 2,5° wahres Gesichtsfeld. Wenn der Rand des 2" Auszuges auch nur zu 50% ausgeleuchtet wird, ist das immer noch genug, man kann eben nicht alles haben und darf das Gerät nicht überreizen.

Wichtig wäre jedenfalls, um es nochmal zu betonen, dass bei einem Produkt von Orion einige Kinderkrankheiten angegangen werden sollten, damit man eher Bereit ist, auch für einen 6" den von Orion gewohnten Preis zu zahlen.
Ich möchte auch hinzufügen, dass der Bedarf in der Orion UK-Preisregion vielleicht nichtmal so groß ist, weil ja mit 6" f/5, 6" f/8 und 6" f/11 schon "ausdifferenzierte" Geräte verfügbar sind. Klar würde der visuelle Allrounder mit f/6 auch da sehr gut ins Konzept passen, und auch der bereits probeweise produzierte 6" f/4 war eine gute Sache, aber die Geräte liegen nunmal in einer Preisregion, die gut um Faktor 2,5 von den üblichen Einsteiger-Vorstellungen abweicht.

Wenn man so etwas auf die Beine stellt, dann sollte man schon im Vorfeld klar im Auge haben, dass der Einsteiger den Rat zu so einem Gerät auch annehmen kann. Ich denke der Preis eines typischen 150/750 plus maximal 50% ist wirklich die Schallmauer.

Dann noch etwas: Warum sollte man um Mitteleuropa, ja Deutschland einen Tellerrand ziehen? Warum kann man nicht auch bei den Amis so ein Gerät in die Diskussion bringen, und das dortige Interesse ausloten? Schließlich packen die Amis die Geräte auf dieselben Schwabbelmontierungen wie wir!

Clear Skies
Sven
 
Hallo Wolfi,

ich bin sehr vorsichtig mit solchen Worten, aber m. E. hast Du da einen riesigen Denkfehler drin. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/frown.gif" alt="" />
Das "weltweit anerkannte Niveau F/5" ist doch nicht der Weisheit unumstößlicher letzter Schluss,
schon gar nicht bei Newton-Öffnungen bis 6".

Das wird/ist in Fernost produziert, wird weltweit geliefert und so hingenommen, weil günstig, mehr nicht.

An dieser Hinnahme lässt sich aber nur etwas ändern, wenn man anderen Bedarf anmeldet.

Ich vermute stark, dass Sternenfreunde und Händler WELTWEIT einen 6" F/6 Newton durchaus ordern würden,
so es ihn denn gäbe, die Gründe dafür sind in Deutschland nicht anders als in USA oder Australien
und bereits hinteichend erleutert, ja das ganze Teleskop steht -rein fiktiv- schon fertig da. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />
Ich wette, da kannst Du -rein fiktiv- weltweit Kollegen fragen, die teilen Dir sofort benötigte
Stückzahlen mit.

CS
*entfernt*
 
Hi Wolfi,

wenn GSO drauf einsteigt den bewährten 150/750er mit 2"-OAZ zu fertigen wäre das schon mehr als die halbe Miete! So wie Du glaube ich, daß sie sich kaum darauf einlassen werden einen F/6 zu fertigen, wenn sie mit dem F/5 bereits gute Umsätze machen.

Ich persönlich sehe auch keinen wirklichen Vorteil des F/6 gegenüber dem F/5 aus Sicht des Einsteigers. Kann ein Einsteiger einen F/6 justieren, schafft er das bei einem F/5 ebenso. Die Randschärfe des F/6 ist zwar etwas besser, der Einsteiger wird das aber kaum bemerken, zum einen wegen mangelnder Erfahrung, zum anderen wegen fehlender Vergleichsmöglichkeit. Priorität hat ohnehin, daß die Objekte auf der Achse scharf sind.
Der F/5 dagegen ist leichter und kürzer, somit einfacher zu transportieren und stabiler zu montieren und er bietet das etwas größere absolute Gesichtsfeld.
Am Ende schenken sich die beiden Varianten also nichts, so meine Überzeugung.

Viel Erfolg bei deinem Gespräch mit GSO!
 
Hi Carsten,

die neue Generation der 6" Orions hat nichts mehr mit den alten zu tun - es wird zwar keine 9Punkt, sondern nur eine 3 Punkt Auflage beim HS aber ich weiß, daß es locker bei 6" reicht und auch die anderen Problemchen sind behoben.

Wegen dem Preis...
Naja, ein billiger Chinaschlitten ist es nicht aber auch hier wird sich auch noch preislich was tun, ich habe da gerade ein längeres Telefonat mit Orion gemacht.

Also ... nicht gleich so schwarz sehen ... es gibt auch einige schöne helle Grautöne ... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Herzliche Grüße

Wolfi
 
Hi Tom,

ich sehe das grundsätzlich anders. Du vergisst einfach, dass f/6 bei den Okularen schon wesentlich entspannter ist. Da kommt man mit einem 4mm als maximale Brennweite gut aus. Bei f/5 geht aber das Rumgekrauche dann schon los. 3,5mm LVW-Clone, Pentax, Nagler oder 20 Euro Billig-Barlow-Kellner, bzw. ED-Oku? Es wird eng.
Übrigens, Randschärfe ist nicht allein das Thema, bei f/5 geht's bei den meisten Okulardesigns auch schon auf der Achse los. Das muss man sich nicht antun, vor allem wenn der f/6er ohne große Not zu bauen wäre.

Übrigens, 6" f/6 - Du bist doch eigentlich auch ein Freund der Mak-Newtons. Schonmal aufs Öffnungsverhältnis geschaut? Eben! Alles klar, oder?

Clear Skies
Sven
 
Hallo Tom,

wenn GSO drauf einsteigt den bewährten 150/750er mit 2"-OAZ zu fertigen wäre das schon mehr als die halbe Miete! So wie Du glaube ich, daß sie sich kaum darauf einlassen werden einen F/6 zu fertigen, wenn sie mit dem F/5 bereits gute Umsätze machen.

mit 6"f/5 stehen sie voll in Konkurrenz zu entsprechenden Teilen aus China.
Mit einem 6"f/6 hätten sie ein anderes Produkt anzubieten, mit gewissen Vorteilen.

Ich persönlich sehe auch keinen wirklichen Vorteil des F/6 gegenüber dem F/5 aus Sicht des Einsteigers.

Vorteile des f/6 gegenüber f/5, bei 6" Öffnung:
- größeres beugungsbegrenztes Feld
- geringere Obstruktion bei ansonsten gleichen Parametern (B.ü.T, Tubusdurchmesser, FS-Größe) möglich
- weniger starker Okularastigmatismus
- etwas einfacher für Planetenbeobachtung taugliche Vergrößerungen zu erreichen

Diese Vorteile hätte man natürlich bei einem 6"f/8 in noch höherem Maße.
Aber da sind eben viele der kleinen Montierungen schon überfordert, welche
einen 6"f/6 noch tragen könnten.

Ein 6"f/8 würde auch schon Abstriche beim nutzbaren maximalen Gesichtsfeld
bedeuten, ein 6"f/6 gegenüber einem 6"f/5 aber noch nicht (40mm 2" WW Okular).
Ein f/6 kann alles recht gut, von großem Gesichtsfeld bis zu Planeten
(sofern die Optik und die Justage in Ordnung sind).

Ein 6"f/6 ist von seinen Abmessungen als Dobson auch für "Kids" geegnet
und kann später preiswert mit Skyview Montierung parallaktisiert werden.

Als die 8" Dobsons auf dem Markt erschienen gab es einen Wettbewerb zwischen
f/6 und f/5 wobei sich dort der f/6 durchgesetzt hat.

CS,Karsten
 
Hi Wolfi,

wenn GSO drauf einsteigt den bewährten 150/750er mit 2"-OAZ zu fertigen wäre das schon mehr als die halbe Miete! So wie Du glaube ich, daß sie sich kaum darauf einlassen werden einen F/6 zu fertigen, wenn sie mit dem F/5 bereits gute Umsätze machen.

Ich persönlich sehe auch keinen wirklichen Vorteil des F/6 gegenüber dem F/5 aus Sicht des Einsteigers. Kann ein Einsteiger einen F/6 justieren, schafft er das bei einem F/5 ebenso. Die Randschärfe des F/6 ist zwar etwas besser, der Einsteiger wird das aber kaum bemerken, zum einen wegen mangelnder Erfahrung, zum anderen wegen fehlender Vergleichsmöglichkeit. Priorität hat ohnehin, daß die Objekte auf der Achse scharf sind.
Der F/5 dagegen ist leichter und kürzer, somit einfacher zu transportieren und stabiler zu montieren und er bietet das etwas größere absolute Gesichtsfeld.
Am Ende schenken sich die beiden Varianten also nichts, so meine Überzeugung.

Viel Erfolg bei deinem Gespräch mit GSO!

Hallo Tom,

das willst Du doch nicht wirklich so sagen, oder?
Das kannst Du nicht wirklich ernst meinen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />
Wenn schon Sternenfreude dem Anfänger, weil er´s eh nicht merkt, suboptimale Lösungen unterjubeln
wollen, obwohl es besser gehen könnte, dann ist Schicht im Schacht. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/erschreck.gif" alt="" />

Was passiert, wenn er es irgendwann merkt? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gutefrage.gif" alt="" />

CS
*entfernt*
 
Re: Das ideale Aufsteigerfernrohr!

Hallo!

Grundsätzlich finde ich Deine Initiative sehr gut, das einmal voraus geschickt.

Günter hat diesen 6" f/6 Newton ins Spiel gebracht als hochwertiges Einsteigergerät, wogegen auch nichts zu sagen ist. Wir sind aber jetzt bei Orion England angelagt, was zwar teuer, aber wohl auch besser ist. Wenn wir also von dieser Klientel reden, die hochwertiges Equipment zu schätzen weiß, landen wir bei den Apo-Liebhabern, den Selbstbauern und Selbstschleifern, den Intes-Eigentümern, etc. pp. Für diese Zielgruppe ist 6" grundsätzlich ein schlechter Kompromiss. Hier sollte wirklich auf 8" f/6 (oder f/7) gesetzt werden, das ist sowohl für die Kleinrefraktorbesitzer interessant, als auch für die reinen Fotografen, die auch mal visuell ein gutes Teleskop haben wollen. Der "wohlhabende" Einsteiger, der ansonsten bei Meade oder Celestron Komplettgeräten landet, hat eine Alternative, bei der er nicht das Gefühl haben muss, dass das Geld aufgrund des Wertverlustes in den Gulli geworfen wird.

Es darf auf so einem Gerät natürlich keinesfalls das Label "GSO" oder "Skywatcher" kleben, dafür sind diese Marken einfach zu verbrannt, was das Image angeht.

Ich nöchte noch einige Anregungen geben:

- Tubus ausreichend groß im Duchmesser (keine Blenden notwendig, verbessertes Tubusseeing)
- Tubus nach vorne Richtung Himmel ausreichend lang (Streulicht, Tauproblem Fangspiegel)
- seht gute FS-Qualität, damit dieser nicht das Gerät ausbremst

Wenn so ein Gerät OTA bei 800 Euro liegen würde, vielleicht 1.000 mit R-Box, dann wäre es bestimmt marktfähig. 2" OAZ ist natürlich obligatorisch. Als Sucher würde ich eher zum 8x50 90° Winkelsucher mit geradem + aufrechtem Bild raten - ist viel besser bei schwachen Objekten und schlechterem Himmel. Einen Leuchtpunktsucher kann man immer noch drauf kleben.

Viele Grüße
Andreas
 
Re: Das ideale Aufsteigerfernrohr!

Hallo Andreas,

ich danke für Deine Anregungen. Der Thread hat viel bewegt.

Orion ist fest am Konstruieren und auch am Rechnen, die wollen das Gerät auch für den Einsteiger attraktiv machen , denn ich habe den Leuten auch die wichtigsten Punkte des Threads gemailt.

Von GSO habe ich leider noch keine Antwort, liegt aber daran, daß die Freunde drüben Neujahr haben.

Herzliche Grüße und Danke ... ist ein Super Thread !!!!

Wolfi
 
Re: Das ideale Aufsteigerfernrohr!

hallo andreas,

mit dem sucher bin ich nach wie vor nicht bei dir ;o) sicher hat ein guter, echter sucher viele vorteile, aber die kosten für einen eben solchen sucher sind doch nicht unerheblich! da hier ein einsteigerscope fabriziert werden soll, das preislich noch attraktiv bleiben sollte, wäre schon die frage berechtigt, ob ein solcher einsteiger eben einen solchen sucher überhaupt braucht?!!

die wichtigsten objekte die für einen einsteiger interessant sind und vor allem mit 6" erreichbar, benötigen meist nur einen solchen leuchtpunktsucher für 10 EUR. und ich z.b. setze den mit erfolg im großstadthimmel ein. geht sogar manchmal besser als mitm 8x50 sucher, da bei dem die objekte ebenfalls absaufen im streulicht und nicht sichtbar sind.

wenn man ungefähr weiss, wo die objekte liegen (karkoschka sei dank, den evtl. direkt mit dazulegen? ist noch immer günstiger als ein guter sucher und der anfänger hat direkt eine super hilfe zur hand), ist alles kein problem mehr....

cs,
icey
 
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