Sven_Wienstein
Aktives Mitglied
Re: Das ideale Aufsteigerfernrohr!
Hi Zusammen,
ich meine, ein Teleskop bis 1200mm Brennweite ist mit Leuchtpunktsucher völlig unproblematisch auszurichten, weil gesuchte Objekte im großen Gesichtsfeld eines Übersichtsokular auch bei kleinen Abweichungen auftauchen. Man müsste quasi um drei Vollmonde daneben zielen.
Der Leuchtpunktsucher hat dabei den einfachen Vorteil, dass er keinerlei Bildumkehrung hat und sogar etwas einfacher zu justieren ist. Der Einblick ist bequemer, vor allem für Brillenträger, denn man lässt die Brille auf.
Ein optischer Sucher kann den Leuchtpunktsucher in seiner einfachen Bedienung nicht besonders gut ersetzen. Mindestens müsste er ein aufrechtes, seitenrichtiges Bild haben (geht ins Geld), damit man damit unkompliziert arbeiten kann. Dann ist so ein Sucher unter aufgehelltem Himmel nicht sehr günstig, weil viele Objekte im hellen Hintergrund absaufen. Die genaue Orientierung fehlt dann.
Wer ein Objekt nach Leuchtpunktsucher einstellt, kommt mit dem Karkoschka bestens zurecht. Beim optischen Sucher kann leicht die Orientierung verlorengehen, zwischen welchen Sternen man gerade ist, und in den einfachen Karten des Karkoschkas sind dann vielleicht nicht genügend Sterne drin, um im Sucher die Stelle nach Sternkombinationen zu finden.
Meiner Meinung nach ist ein Leuchtpunktsucher absolut narrensicher und kann allenfalls durch einen optischen Sucher ergänzt werden, wenn man mit dem Leuchtpunkt in sternarmen Regionen keine nahen Orientierungssterne findet (Beispiel KSth M3, der über recht entfernte Sterne des Bootes mit einem gleichseitigen Dreieck angepeilt werden muss.)
Kommt man per Leuchtpunkt nur einigermaßen nahe an das gewünschte Objekt heran, dann wird es im Aufsuchokular des Teleskopes auftauchen, und dessen Optik ist jedem Sucher überlegen. Da lässt sich dann je nach Teleskop auch schon ein sternförmig kleiner planetarischer Nebel erkennen. Der Eskimo-Nebel jedenfalls fällt unter gutem Himmel oder mit OIII-Filter dann ins Auge.
Clear Skies
Sven
Hi Zusammen,
ich meine, ein Teleskop bis 1200mm Brennweite ist mit Leuchtpunktsucher völlig unproblematisch auszurichten, weil gesuchte Objekte im großen Gesichtsfeld eines Übersichtsokular auch bei kleinen Abweichungen auftauchen. Man müsste quasi um drei Vollmonde daneben zielen.
Der Leuchtpunktsucher hat dabei den einfachen Vorteil, dass er keinerlei Bildumkehrung hat und sogar etwas einfacher zu justieren ist. Der Einblick ist bequemer, vor allem für Brillenträger, denn man lässt die Brille auf.
Ein optischer Sucher kann den Leuchtpunktsucher in seiner einfachen Bedienung nicht besonders gut ersetzen. Mindestens müsste er ein aufrechtes, seitenrichtiges Bild haben (geht ins Geld), damit man damit unkompliziert arbeiten kann. Dann ist so ein Sucher unter aufgehelltem Himmel nicht sehr günstig, weil viele Objekte im hellen Hintergrund absaufen. Die genaue Orientierung fehlt dann.
Wer ein Objekt nach Leuchtpunktsucher einstellt, kommt mit dem Karkoschka bestens zurecht. Beim optischen Sucher kann leicht die Orientierung verlorengehen, zwischen welchen Sternen man gerade ist, und in den einfachen Karten des Karkoschkas sind dann vielleicht nicht genügend Sterne drin, um im Sucher die Stelle nach Sternkombinationen zu finden.
Meiner Meinung nach ist ein Leuchtpunktsucher absolut narrensicher und kann allenfalls durch einen optischen Sucher ergänzt werden, wenn man mit dem Leuchtpunkt in sternarmen Regionen keine nahen Orientierungssterne findet (Beispiel KSth M3, der über recht entfernte Sterne des Bootes mit einem gleichseitigen Dreieck angepeilt werden muss.)
Kommt man per Leuchtpunkt nur einigermaßen nahe an das gewünschte Objekt heran, dann wird es im Aufsuchokular des Teleskopes auftauchen, und dessen Optik ist jedem Sucher überlegen. Da lässt sich dann je nach Teleskop auch schon ein sternförmig kleiner planetarischer Nebel erkennen. Der Eskimo-Nebel jedenfalls fällt unter gutem Himmel oder mit OIII-Filter dann ins Auge.
Clear Skies
Sven