Hallo Stefan,
zunächst mal gilt es sich am Himmel zurecht zu finden, dass heißt Sternbilder erkennen und dann anhand von Kartenmaterial (Karkoschka, Kartenprogramme, Internet) die Objekte auffinden.
Ich persönlich mache das mit einem Leuchtpunktsucher (oder auch Rigel Quickfinder/Telrad), das heißt ich schaue mir auf der Karte genau an, wo das Objekt liegt und peile die betreffende Stelle im Sternbild an, meist klappt das auf Anhieb ansonsten "rührt" man ein bischen im entsprechenden Bereich.
Andere bevorzugen "Starhopping" durch den Sucher (sollte ausreichend dimensioniert sein, also 8x24 Sucher ist eher kontraproduktiv), dabei wird ebenfalls das Zielgebiet angepeilt und man hangelt sich an markanten Sternen(-ketten o.ä.) bis zum gewünschten Objekt.
Bei beiden Methoden muss der Sucher(optisch oder Leuchtpunkt) natürlich gut justiert sein, das macht man entweder an einem hellen Stern oder tagsüber...
Zu guter letzt noch eins: Das ganze hängt auch stark vom Objekt ab! Einen kleinen planetaren Nebel, wie M57 et al findet man ohne Erfahrung mit dem 26mm wahrscheinlich nicht auf Anhieb, den er ist lediglich ein kleines unscharfes Sternchen und man muss schon wissen wo er liegt und dann höher vergrößern...
Andererseits braucht man für sehr großflächige schwache Objekte wie z.B. Nordamerikanebel oder schwächere Galaxien auch gute Bedingungen um sie aufzufinden.
Wenn du sagst, du benutzt Stellarium als Aufsuchprogramm dann hört sich das so an als pendelst du zwischen PC und Okular, das impliziert du beobachtest wahrscheinlich aus der Stadt/Vorstadt korrekt? Mit jedem Blick auf den Bildschirm verlierst du dann auch deine Dunkeladaption und siehst schwächere Objekte u.U. nicht mehr...
Ich hoffe das hilft dir etwas, sag doch mal wo dein Hauptoproblem liegt und womit du beobachtest (Gerät) und womit du aufsuchst (Sucher, Karten, Bücher)...
Grüße Benny
P.S.:Warst mal wieder schneller Rayko <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />