OliverWieland
Aktives Mitglied
Hi zusammen!
Ich befinde mich immer noch in der "Evaluierungsphase", um herauszufinden, welcher Reflektor "der richtige" für mich ist. Ich habe jetzt eine grundlegende Verständnisfrage, die ich leider so auf keiner der hier so angebotenen Einsteigerseiten beantwortet bekommen habe:
Was macht ein Teleskop zu einem Deep-Sky-Gerät bzw. worin bestehen die Besonderheiten eines Planeten-Gerätes??
Was ich bisher mit meinen leicht eingestaubten Optik-Kenntnisen ('s is' halt schon fast 20 Jahre her <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/crazy.gif" alt="" /> ) so verstanden habe ist dieses (mit Bitte um Berichtigung bzw. Ergänzung):
Deep Sky lebt vor allem von der Öffnung, da mehr Öffnung prinzipiell mehr Licht und somit mehr Sterne bedeutet. Das Problem dabei ist, dass, je größer die Öffnung bei gleicher Brennweite ist, der Fangspiegel entsprechend groß sein muss. Dies wiederum bedeutet mehr Abschattung und eine stärkere Beugung an den Rändern des Fangspiegels. Dies wiederum wirkt sich aber negativ auf die Detailschärfe aus. Im DeepSky-Bereich hat man in der Regel eh "nur" punktförmige Lichtquellen, daher macht das hier nicht so viel aus.
Im Planetenbereich sieht die Sache anders aus: Hier kommt es vor allem auf die Detailschärfe und nicht so sehr auf das Lichtsammelvermögen an, da die Objekte schon selbst relativ hell sind. Hier ist es also sinnvoller, ein Teleskop mit großem Öffnungsverhältnis zu nehmen, sprich eine relativ kleine Öffnung, wenn man nicht gerade ein 2m-Teil mit sich rumschleppen will bzw. Wenn man auf Korrekturlinsen verzichten möchte. Dadurch kann der Fangspiegel relativ klein sein, was die Detailschärfe, auf die ja in diesem Fall besonderen Wert gelegt wird, erhöht.
Ein Teleskop mit großem Öffnungsverhältnis hat auch noch den "Vorteil", dass die Okulare nicht sooo extrem hochwertig sein müssen, da die Außenbereiche der Okulare eh nicht ausgenutzt werden können.
Mal sehen, was ihr von meinen Ausführungen haltet <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />
Gruß
Oli
Ich befinde mich immer noch in der "Evaluierungsphase", um herauszufinden, welcher Reflektor "der richtige" für mich ist. Ich habe jetzt eine grundlegende Verständnisfrage, die ich leider so auf keiner der hier so angebotenen Einsteigerseiten beantwortet bekommen habe:
Was macht ein Teleskop zu einem Deep-Sky-Gerät bzw. worin bestehen die Besonderheiten eines Planeten-Gerätes??
Was ich bisher mit meinen leicht eingestaubten Optik-Kenntnisen ('s is' halt schon fast 20 Jahre her <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/crazy.gif" alt="" /> ) so verstanden habe ist dieses (mit Bitte um Berichtigung bzw. Ergänzung):
Deep Sky lebt vor allem von der Öffnung, da mehr Öffnung prinzipiell mehr Licht und somit mehr Sterne bedeutet. Das Problem dabei ist, dass, je größer die Öffnung bei gleicher Brennweite ist, der Fangspiegel entsprechend groß sein muss. Dies wiederum bedeutet mehr Abschattung und eine stärkere Beugung an den Rändern des Fangspiegels. Dies wiederum wirkt sich aber negativ auf die Detailschärfe aus. Im DeepSky-Bereich hat man in der Regel eh "nur" punktförmige Lichtquellen, daher macht das hier nicht so viel aus.
Im Planetenbereich sieht die Sache anders aus: Hier kommt es vor allem auf die Detailschärfe und nicht so sehr auf das Lichtsammelvermögen an, da die Objekte schon selbst relativ hell sind. Hier ist es also sinnvoller, ein Teleskop mit großem Öffnungsverhältnis zu nehmen, sprich eine relativ kleine Öffnung, wenn man nicht gerade ein 2m-Teil mit sich rumschleppen will bzw. Wenn man auf Korrekturlinsen verzichten möchte. Dadurch kann der Fangspiegel relativ klein sein, was die Detailschärfe, auf die ja in diesem Fall besonderen Wert gelegt wird, erhöht.
Ein Teleskop mit großem Öffnungsverhältnis hat auch noch den "Vorteil", dass die Okulare nicht sooo extrem hochwertig sein müssen, da die Außenbereiche der Okulare eh nicht ausgenutzt werden können.
Mal sehen, was ihr von meinen Ausführungen haltet <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />
Gruß
Oli