talesien
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Halli Hallo,
... man muß schon ne ganz schöne Schramme haben ....
um bei absolut minderwerigen Bedingungen seine Dobson in den Schnee zu stellen.
Es begab sich heute morgen. Kurz nach Mitternacht.
Wieder mal so ein sehnsüchtiger Bick nach draußen.Nachdem es nun den ganzen Tag fieselig geschneit hatte, waren plötzlich einige Sterne zu sehen.
Das Thermometer warnte noch vor den schnuckeligen -11 C Grad.
Das ist allerdings zwecklos, wenn man unrettbar vom Bazillus Astronomicus (Astrogrippe H2O3) befallen ist....
Egal. Das Teleskop rausgestellt zum auskühlen.
Noch mal kritisch nach oben geguckt. Wenn es jetzt noch schneien sollte, könnte ich die Schneebälle direkt aus dem Tubus entnehmen. Allerdings bei diesen tiefen Temperauren ist eigentlich kein Schneefall zu erwarten.
Also den Hund aus seiner Schlafmulde im Flur gezerrt. Schien nicht sehr begeistert, von der Idee, die nächste halbe Stunde in einen gemeinsamen Spaziergang zu investieren, nur damit Herrchens Teleskop sich den Temperaturen allmählich anpassen kann.
Aber so ist das Leben. Er Hund ich Chef!
Wahrscheinlich wurden seine stillen Verwünschungen erhört. Schon während des Spaziergang zogen Schleierwolken auf. Die Lücken schienen aber immer noch ausreichend.
Nach der Rückkehr, wurde dem besten Hund der Welt seine Ruhe gegönnt und ich konnte meine neue Winterausrüstung von Astrogarten (Balaclava-Mütze und komibierte Faust-/Fingerhandschuh) erstmals einem ernsten Test unterziehen. Krass, ist scheinbar für auch für Nordsibirien geeignet.
Inzwischen hatten wir - 12 Grad. Weit und breit niemand der sich an meinem gediegenen Äußeren hätte stören können.
Was störte waren die Schleierwolken, die auch die noch vorhandenen Wolkenlücken transparent überdeckten.
Man sollte es wirklich lassen.
SQM im Ori 20,29. Wirklich nicht dolle.
Es lag am Schnee und an den Wolken die Licht reflektierten.
Erstes Objekt: Orionnebel. Naja, so sah er etwa im 114/900 Quelle Newton von 1974 aus..... Ich hatte aber den 10 Zöller aufgebaut.
Ein wenig mit den Vergrößerungen herumgespielt, aber absolut unbefriedigend. Der Himmelhintergrund stark aufgehellt.
M78 auch kein Brüller. Lediglich die 2 teilige Struktur war erkennbar.
Inzwischen war die Bewölkung fast flächenddeckend. Lediglich die hellen Sterne und der Mars waren noch zu sehen.
Ja, der Mars.
Bei den notwendigen Vergrößerungen sah man dann schon ziehende Wolken Okular. Zusammen mit den Wartezeiten auf passende Lücken, hatte ich knapp 2 Stunden draußen verbracht und eigentlich nichts gesehen.
Man muß schon ziemlich verzweifelt sein, um bei derartigen Bedingungen und Temperaturen draußen mit dem Teleskop herumzutoben.
Aber die aktuelle, dunkle Beobachtungsphase nähert sich gnadenlos dem Ende.
Deshalb: ich würde es wieder tun. Vielleicht mit etwas besseren Bedingungen.
CS und bis denne denn.
Reiner
... man muß schon ne ganz schöne Schramme haben ....
um bei absolut minderwerigen Bedingungen seine Dobson in den Schnee zu stellen.
Es begab sich heute morgen. Kurz nach Mitternacht.
Wieder mal so ein sehnsüchtiger Bick nach draußen.Nachdem es nun den ganzen Tag fieselig geschneit hatte, waren plötzlich einige Sterne zu sehen.
Das Thermometer warnte noch vor den schnuckeligen -11 C Grad.
Das ist allerdings zwecklos, wenn man unrettbar vom Bazillus Astronomicus (Astrogrippe H2O3) befallen ist....
Egal. Das Teleskop rausgestellt zum auskühlen.
Noch mal kritisch nach oben geguckt. Wenn es jetzt noch schneien sollte, könnte ich die Schneebälle direkt aus dem Tubus entnehmen. Allerdings bei diesen tiefen Temperauren ist eigentlich kein Schneefall zu erwarten.
Also den Hund aus seiner Schlafmulde im Flur gezerrt. Schien nicht sehr begeistert, von der Idee, die nächste halbe Stunde in einen gemeinsamen Spaziergang zu investieren, nur damit Herrchens Teleskop sich den Temperaturen allmählich anpassen kann.
Aber so ist das Leben. Er Hund ich Chef!
Wahrscheinlich wurden seine stillen Verwünschungen erhört. Schon während des Spaziergang zogen Schleierwolken auf. Die Lücken schienen aber immer noch ausreichend.
Nach der Rückkehr, wurde dem besten Hund der Welt seine Ruhe gegönnt und ich konnte meine neue Winterausrüstung von Astrogarten (Balaclava-Mütze und komibierte Faust-/Fingerhandschuh) erstmals einem ernsten Test unterziehen. Krass, ist scheinbar für auch für Nordsibirien geeignet.
Inzwischen hatten wir - 12 Grad. Weit und breit niemand der sich an meinem gediegenen Äußeren hätte stören können.
Was störte waren die Schleierwolken, die auch die noch vorhandenen Wolkenlücken transparent überdeckten.
Man sollte es wirklich lassen.
SQM im Ori 20,29. Wirklich nicht dolle.
Es lag am Schnee und an den Wolken die Licht reflektierten.
Erstes Objekt: Orionnebel. Naja, so sah er etwa im 114/900 Quelle Newton von 1974 aus..... Ich hatte aber den 10 Zöller aufgebaut.
Ein wenig mit den Vergrößerungen herumgespielt, aber absolut unbefriedigend. Der Himmelhintergrund stark aufgehellt.
M78 auch kein Brüller. Lediglich die 2 teilige Struktur war erkennbar.
Inzwischen war die Bewölkung fast flächenddeckend. Lediglich die hellen Sterne und der Mars waren noch zu sehen.
Ja, der Mars.
Bei den notwendigen Vergrößerungen sah man dann schon ziehende Wolken Okular. Zusammen mit den Wartezeiten auf passende Lücken, hatte ich knapp 2 Stunden draußen verbracht und eigentlich nichts gesehen.
Man muß schon ziemlich verzweifelt sein, um bei derartigen Bedingungen und Temperaturen draußen mit dem Teleskop herumzutoben.
Aber die aktuelle, dunkle Beobachtungsphase nähert sich gnadenlos dem Ende.
Deshalb: ich würde es wieder tun. Vielleicht mit etwas besseren Bedingungen.
CS und bis denne denn.
Reiner