Der (Fast-)Vollmond am 02.03.2026

Rolf_Hempel

Aktives Mitglied
Nach dreijähriger Pause habe ich am 02. März endlich mal wieder den Mond fotografiert. Ich wollte wissen, ob ich die Technik überhaupt noch beherrsche. Es sollte der ganze Mond in möglichst gleichbleibend hoher Auflösung dargestellt werden. Die Farben sollten dezent verstärkt werden, um Unterschiede in der Zusammensetzung der Oberfläche sichtbar zu machen.

Dazu habe ich mit zwei Teleskopen Aufnahmen gemacht:
  • Apo-Refraktor 130/1200mm, Baader FFC (40mm Verlängerung), Canon 5D MKII, 450 Aufnahmen des Nord- und Südteils
  • C11, ASI290MM, IR-Cut-Filter 685, 137 Videos mit jeweils ca. 3000 Frames
Verarbeitet habe ich die Daten mit meinen Programmen:
  • MoonPanoramaMaker (zur automatischen Steuerung von Teleskop und USB-Kamera für den Luminanzkanal)
  • PlanetarySystemStacker (zum Stacking der USB-Videos und DSLR-Bilder)
  • PlanetarySystemLRGBAligner (zur pixelgenauen Zusammenführung von Luminanz- und Farbkanälen)
Die Refraktor-Aufnahmen habe ich nur für die Farbinformation genutzt. Sie brauchen also nicht besonders scharf zu sein. Die jeweils ca. 230 Einzelaufnahmen habe ich dazu mit PSS gestackt, und dann Nord- und Südteil zu einem Panorama zusammengesetzt.

Die C11-Videos habe ich für den Luminanzkanal verwendet. Die Videos habe ich vollautomatisch mit dem MoonPanoramaMaker aufgenommen. Die Überdeckung des ganzen Mondes erforderte 64 Kacheln. Hier das Layout:

MoonPanoramaMaker_2026-03-02_21-28_Tile-Layout.png


Es ist klar, dass man so ein umfangreiches Panorama nicht mehr von Hand aufnehmen kann, ohne Lücken oder ungleichmäßige Überlappungen zu riskieren. Insgesamt habe ich 137 Videos, also etwas mehr als zwei komplette Durchläufe, aufgenommen. Das Schöne dabei ist, dass die Kacheln mit derselben Nummer in den verschiedenen Durchläufen immer exakt an derselben Stelle liegen. Ich kann bei variablem Seeing also immer die jeweils bessere Aufnahme auswählen. Das dies auch sehr segensreich war, zeigt folgender Vergleich der zwei Aufnahmen von Kachel Nr. 35:

Comparison-2Versions-Tile35.gif


Insgesamt kamen fast 900 GBytes Daten auf die Platte, die meine Workstation in 11 Stunden über Nacht verarbeiten musste. Aus dem Set der jeweils besten Kacheln habe ich dann in Panorama Studio Professional ein Panorama in 16 bit Auflösung erstellt. Bei Mondaufnahmen ist es immer sehr schwierig, den Tonwertverlauf so zu steuern, dass die extrem hellen Kraterränder nicht ausbrennen und gleichzeitig die Mareflächen nicht im Dunkel versinken. Im Zweifelsfall muss man auf jeden Fall kürzer belichten, die überbelichteten Stellen sind sonst nicht mehr zu retten. Auch die Phase (es war noch nicht genau Vollmond) musste berücksichtigt werden. Das gezeigte Bild ist aus meiner Sicht ein ganz guter Kompromiss.

Zum Schluss habe ich dann mit dem PlanetarySystemLRGBAligner das Farbpanorama so verzogen, dass es pixelgenau über das Luminanzbild passt. Die Zusammenführung zum LRGB-Panorama in Photoshop war dann in ein paar Mausklicks geschehen.

Bei diesen Vollmondansichten finde ich immer besonders sehenswert die mittelgroßen Krater, die sich alle sehr ähnlich sehen. In der Mitte ein flacher kreisrunder Boden, dann radialsymmetrische Hänge mit radialer Schraffur und ein kreisrunder Rand. Damit diese Strukturen sichtbar werden, darf man die Luminanzaufnahmen auf keinen Fall zu hell belichten. Sonst brennen die hellen Strukturen gnadenlos aus. Und bei dieser Phase ist das Aristarch-Plateau natürlich auch immer noch ein Highlight. Auch wenn es jetzt schon etwas abseits vom Terminator liegt.

Und hier ist das Ergebnis: Beim Hochladen ins Forum wurde das Bild extrem stark pixelreduziert. Daher ist das hier nur ein sehr kleines Vorschaubild:

2026-03-02_22-35MEZ_Mond-LRGB.jpg


Das Bild in voller Auflösung (9353 × 9374 Pixel) findet Ihr in meiner DropBox. Ihr könnte es mit dem "Download"-Button oben rechts herunterladen. Die Fenster zur Anmeldung könnt Ihr einfach wegklicken. Viel Spaß beim "Mondspaziergang".

Schöne Grüße
Rolf
 
Wenn Ihr Euch nicht das hochaufgelöste Panorama herunterladen und auf eigene Faust durchstöbern wollt, habe ich hier ein paar Highlights zusammengestellt:

  • Zuerst natürlich das Aristarch-Plateau. Liegt zwar schon etwas abseits vom Terminator, ist aber immer noch schön anzuschauen. Immerhin ist die Rille im „Cobra Head“ des Schrötertals noch zu erkennen.

    Aristarch-Plateau.png


  • Kopernikus ist auch immer wieder eine Reise wert! Hier ohne Schattenwurf, so dass die Albedo-Strukturen in der Umgebung deutlich werden. Toll finde ich immer die kleinen dunklen Punkte, wo Einschläge die helle Deckschicht umgegraben haben.

    Copernicus.png


  • Dionysius hat ein außergewöhnliches Strahlenmuster mit dunklen statt hellen Strahlen! Vermutlich wurde hier beim Einschlag dunkles Material aus dem Untergrund in der Umgebung verteilt.

    Dionysius.png


  • Humboldt mit den dunklen Lavaseen auf seinem Boden. Die Libration war günstig und brachte ihn etwas besser ins Blickfeld.

    Humboldt.png


  • Mittelgroße Krater mit einheitlicher Morphologie. Die Böden sind flach und kreisrund, umgeben von radialsymmetrischen Hängen und einem runden Rand. Diese Strukturen kommen nur heraus, wenn der Luminanzkanal nicht überbelichtet ist.

    Midsize-Craters.png


  • Proclus mit seinem asymmetrischen Strahlenmuster. Auch dieser Krater erfordert wegen seines extrem hellen Randes eine behutsame Belichtung.

    Proclus.png


  • Habt Ihr auch die Rupes Recta gesucht? Bei dieser Beleuchtung ist sie tatsächlich so gut wie unsichtbar. In diesem GIF habe ich eine ältere Aufnahme bei flacherem Sonnenstand über diese Aufnahme gelegt und animiert.

    Rupes-Recta.gif


  • Taurus-Littrow-Gebirge. Hier ist der Mareboden besonders dunkel und in starkem Kontrast zu den hohen Bergen. Dies war die Landestelle der letzten bemannten Mondlandung Apollo 17.

    Taurus-Littrow.png

Da ich nur acht Bilder einstellen darf, geht es gleich weiter ...
 
... So, und jetzt der Rest:

  • Und natürlich Tycho! Beim Vollmond entfaltet er seine ganze Pracht. Ich finde immer den dunkeln Ring um den Krater herum frappierend. Das Auswurfmaterial kam wohl erst in einiger Entfernung wieder runter.

    Tycho.png


  • Die Strahlen von Tycho erstrecken sich über riesige Entfernungen. Hier sind besonders schöne Strukturen zu sehen.

    Tycho-Rays.png

Alles weitere müsst ihr selbst erkunden. Viel Spaß dabei!

Schöne Grüße
Rolf
 
Hallo Rolf,


Die hast du bestimmt für dieses Mondpanorama benötigt.:D
Ganz großes Kino und schön mal wieder von dir zu hören.

Wie lange dauerte denn ungefähr ein Durchlauf ?
Da müssen die Bedingungen ja recht konstant gut gewesen sein, es sieht alles schön gleichmäßig scharf aus.

Gruß,
Holger

Hallo Holger,

nach so langer Abstinenz musste ich tatsächlich am Nachmittag vorher im Haus einen kompletten Testlauf machen, um die Bedienung der ganzen Hard- und Software wieder präsent zu haben.

Insgesamt habe ich am Abend ungefähr drei Stunden benötigt (Für die Luminanzvideos und DSLR-Aufnahmen. Ein Durchlauf mit 64 Kacheln dauert ungefähr 40 Minuten. Zu den Aufnahmezeiten der Videos kommen die Zeiten, die der MoonPanoramaMaker braucht, um die Montierungsdrift zu messen und korrigieren (Re-Alignments).

Und nein, die Bedingungen waren alles andere als konstant. Deswegen war ich ja auch so glücklich, dass ich von jeder Kachel mindestens zwei Varianten zur Auswahl hatte. Bei dem Alphonsus-Bild sieht man ja, wie krass der Unterschied war. Hätte ich die Panoramen händisch gesteuert, wäre das natürlich nicht möglich gewesen, weil die Kachelaufteilungen dann nicht reproduzierbar sind.

Schöne Grüße
Rolf
 
Ganz großes Kino, Rolf, danke!

Es lohnt sich auf jeden Fall das große Bild herunterzuladen.
Trotzdem gut von Dir ein paar Höhepunkte hier vorzustellen :)
Jetzt fehlt noch ein "Mouse-over" über fast allen Kratern, Rillen etc. wo dann die Namen angezeigt werden ;-)

Die ganze Automatisierung und so ... :cool:

Rechts von Messier fallen minimal ein paar Streifen auf.
Nur als Hinweis / Ansporn, ob Du da noch eine Lösung oder Ursache hast.

Toll toll! Insbesondere auch vom "PSS-Macher" wieder was zu sehen. ;-)
Auch wenn AutoStakkert wohl meist das Mittel der Wahl ist.
Trotz Tutorials etc. kam ich damit (auf Mac) bisher nicht klar.
Auch beim PSS lohnt es sich vorher etwas anzulesen - für mich (mit meinen eher bescheidenen Nutzerkenntnissen) ist der PSS sehr wichtig (trotz Install-macOS-Schwierigkeiten).


Gruß, Olaf
 
Hallo Rolf,

ein beindruckendes "Come Back"! Macht Lust darauf den MPM einmal neun zu installieren und ihn auch zu nutzen.

Rechts von Messier fallen minimal ein paar Streifen auf.
Nur als Hinweis / Ansporn, ob Du da noch eine Lösung oder Ursache hast.

Gruß, Olaf

Olaf, mir fallen die Streifen erst ab einer 200 % Vergrößerung auf. Welche % hattest du eingestellt?
Ich frage weil ich mir erst jetzt eine Bildschirm extra für Fotoarbeiten zugelegt habe.

Rolf vielen Dank für den ausführlichen Artikel.

Liebe Grüße
Manfred
 
Interessanter Hinweis Manfred.
Ich bin kein Pixelsucher. Einfach nur auf Vollbild, also 100 %. …und schön geschwebt :-)

Aaaber - jetzt am Smartphone find ich die Streifen nicht wieder?!? Insgesamt hält hier die Ansicht mit dem Desktop nicht stand.

Gruß, Olaf
 
Hallo Olaf, hallo Manfred,

vielen Dank für Eure positiven Kommentare. Und Olaf, Du hast ja wirklich ein Adlerauge! Du hast völlig recht: östlich von Messier sind Streifenartefakte. Blöd, dass mir das nicht selbst aufgefallen ist.
Ich habe mal nach der Ursache gesucht. Tatsächlich sind die Streifen im geschärften Summenfile von Kachel 03 zu sehen. Hier in übertrieben kontrastverstärkter und vergrößerter Darstellung:

Tile-03_Ausschnitt-verstärkt.png


Die wahrscheinlichste Ursache sind korrupte Frames im Videofile. Da ich die Kacheln über Nacht automatisch gestackt habe, habe ich das nicht individuell überprüft. Und bei der Durchsicht der Ergebnisse habe ich die Streifen übersehen.

Leider lasse ich die Rohdaten von dem Abend (1 TeraByte Videofiles und DSLR-RAWs) nicht dauerhaft auf meinem Network-Storage und habe sie mittlerweile archiviert. Zum Glück werfe ich sowas aber nie weg und könnte mir den SER-File wieder aus dem Archiv holen und von Hand stacken. Alternativ habe ich gesehen, dass die andere Version von Kachel 03 keine Streifen hat und sogar etwas schärfer ist. Warum ich diese nicht ausgewählt hatte? Vermutlich sind meine Augen nicht mehr die besten.

Was ist jetzt zu tun? Natürlich Kachel 03 austauschen, und die ganze Bearbeitung von da an wiederholen. Das sind so drei Stunden Arbeit. Der Perfektionist in mir sagt, dass ich das unbedingt tun muss. Aber der Faulpelz hält noch dagegen. Mal sehen, was passiert.

Dir, Olaf, auf jeden Fall nochmal vielen Dank für die Entdeckung des Fehlers!

Schöne Grüße
Rolf
 
Hallo Holger,

das wäre natürlich einfacher. Ich kann das ja mal versuchen. Aber irgendwie widerstrebt es mir, die Arbeit des Panoramaprogramms von Hand zu übernehmen. Mal sehen.

Schöne Grüße
Rolf
 
Hallo Holger, hallo Olaf,

jetzt habe ich doch den "sauberen" Weg gewählt. Der Hauptgrund: Wegen der unweigerlichen Verschiebungen im Panorama hätte ich sowieso den PlanetarySystemLRGBAligner neu aufrufen müssen, um das Farbbild an das geänderte Luminanz-Panorama anzupassen. Dann konnte ich auch gleich das B/W-Panorama neu erstellen. Hat jetzt alles aber in anderthalb Stunden geklappt.

Hier ist der neue DropBox-Link. Östlich von Messier ist jetzt alles sauber. Ich hoffe, Olaf, Du findest jetzt nicht noch eine andere unsaubere Stelle ... :)

Übrigens habe ich festgestellt, dass der beschädigte Videofile von Kachel 03 nur halb so viele Frames enthielt wie die anderen. Irgendetwas muss da also bei der Aufnahme mächtig schiefgelaufen sein.

An alle: Der alte DropBox-Link, den ich in meinem Beitrag von gestern eingefügt hatte, funktioniert jetzt nicht mehr, weil ich die alte Bildversion gelöscht habe. Ich konnte den Link dort leider nicht mehr ändern.

Schöne Grüße
Rolf
 
Zuletzt bearbeitet:
...
Olaf, mir fallen die Streifen erst ab einer 200 % Vergrößerung auf. Welche % hattest du eingestellt?
Ich frage weil ich mir erst jetzt eine Bildschirm extra für Fotoarbeiten zugelegt habe.
...
Manfred
Hallo Rolf, Manfred und alle Interessierten,

zunächst Manfred: Ich habe mal geguckt was es zum Desktopmonitor zu sagen gibt:
Es handelt sich um ein 24" (4480 x 2520 Pixel) iMac mit integriertem Retina Display.
Eingestelltes Farbprofil: iMac
...und dann nach dem Download in der Ansicht in Apple Vorschau einfach nur auf 100 % ("in Originalgröße anzeigen") geklickt.
Und dann sah es ähnlich aus, wie oben von Rolf gezeigt.

Rolf, ich wollte Dir kein Streß bereiten, habe aber gedacht, daß es Dich interessieren könnte ;-)
Glückwunsch und Dank für Dein neues Ergebnis :-)

Bei meinem Überflug fand ich (neben vielen Eindrücken) als markantes Teil u. a. die ca. 400 km lange Rima Sirsalis besonders interessant.
Sehr sehr lang und fast schnurgerade bis zum südlichen Schlenker.
(Liegt ziemlich weit im Westen, noch mit leichtem Schatteneffekt - grob auf Höhe von Gassendi.)

Gruß, Olaf
 
Hallo Olaf,

da fällt mir ja ein Stein vom Herzen, dass Du keine weiteren Artefakte gefunden hast. Aber ich bin Dir wirklich dankbar, dass Du mich darauf hingewiesen hast. Ich hätte mich nicht zu sehr auf die Automatik bei der Bildverarbeitung verlassen sollen. Und Glück gehabt, dass ich noch eine andere Variante der verunglückten Kachel zur Verfügung hatte. Ansonsten hätte ich den SER-File aus dem Archiv holen und versuchen müssen, die Frames mit Streifenartefakten vom Stacking auszuschließen. Das Gemeine ist ja, dass diese Artefakte sehr scharf sind und das Stackingprogramm dazu verleiten, die Frames sehr hoch zu priorisieren. Da hilft nur, sie händisch auszusortieren.

Ja, die Rima Sirsalis ist immer wieder sehenswert. Wenn die Sonne noch ein bisschen weiter herumschwenkt, ist eines meiner Lieblingsobjekte das Mare Orientale. Je nach Libration kann man da eine Menge sehen. Vielleicht beim nächsten Vollmondbild.

Schöne Grüße
Rolf
 
Moin,

phantastische Arbeit. Das Bild kann ich in der 100% Ansicht auf meinem 49" Monitor anschauen und es ist grandios!

Gruß Markus
 
Hallo Markus,

vielen Dank für das positive Feedback! Ein guter 49“-Monitor ist natürlich eine Wucht. Ich habe nur einen mit 23“, allerdings hardwarekalibriert von Eizo. Da sieht man immer nur kleine Ausschnitte.

So richtig schön habe ich meine Mondfotos bisher nur im Ars Electronica Center in Linz / Österreich gesehen. Die haben eine 16x9 Meter große Projektionswand mit über 50 Megapixeln Auflösung, d.h. meine Mondbilder sieht man dort komplett in fast voller Auflösung. Das ist dann wirklich grandios! Schade nur, dass Linz hier nicht gerade um die Ecke liegt. :(

Schöne Grüße
Rolf
 
Moin,

der Monitor ist eigentlich wie zwei 27er nebeneinander, also von der Höhe recht begrenzt. Das schmälert nicht den Eindruck Deines Bildes bei ca.70cm Abstand wo das horizontale Bildfeld der Aufgen fast kopmplett ausgenutzt wird.
Der Ars Electronica Center ist nun auf meiner Liste wenn ich mal wieder in der Nähe bin, danke dafür.

Gruß Markus
 
Ein wirklich grandioses Bild. Muss das mal auf den 55"-4k-TV übertragen vom Rechner aus. Das sollte auch recht gut funktionieren.
Und dabei heisst es ja immer, der Vollmond sei uninteressant, nur beim Terminator seien Details zu sehen....
 
Moin,

der Monitor ist eigentlich wie zwei 27er nebeneinander, also von der Höhe recht begrenzt. Das schmälert nicht den Eindruck Deines Bildes bei ca.70cm Abstand wo das horizontale Bildfeld der Aufgen fast kopmplett ausgenutzt wird.
Der Ars Electronica Center ist nun auf meiner Liste wenn ich mal wieder in der Nähe bin, danke dafür.

Gruß Markus
Hallo Markus,

Das Ars Electronica Center in Linz ist wirklich sehenswert. Die 16x9 Meter große Projektionswand im „Deep Space“ war lange Zeit die größte Stereoprojektionsfläche weltweit (ich weiß nicht, ob das noch immer stimmt). Einen Eindruck, wie meine Bilder dort wirken, bekommst Du hier. Ich habe dort ein paar Mal meine Mondbilder, auch in 3D, gezeigt. Das war wirklich beeindruckend.

Schöne Grüße,
Rolf
 
Ein wirklich grandioses Bild. Muss das mal auf den 55"-4k-TV übertragen vom Rechner aus. Das sollte auch recht gut funktionieren.
Und dabei heisst es ja immer, der Vollmond sei uninteressant, nur beim Terminator seien Details zu sehen....
Hallo Walter,

wieso die meisten Leute meinen, der Vollmond sei uninteressant, habe ich nie verstanden. Für mich ist der Vollmond eine der interessantesten Phasen überhaupt. All die Strahlensysteme frischer Krater und die vielfältigen Albedostrukturen sind nur dann zu sehen. Und gerade zum fotografieren finde ich den Vollmond ganz phantastisch. Meine schönsten Mondfotos sind alle um Vollmond herum entstanden.

Schöne Grüße
Rolf
 
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