Der Frustbeitag vom Neuling

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Hallo Ulrich,


Zitat von *entfernt*GMS:
mit weiteren Entscheidungen Zeit lassen und erst Mal schauen, Hilfe zu bekommen und das Teleskop zu beherrschen ist eine sehr gute Idee.

Ich kann Günthers komplettem Beitrag zur zustimmen, auch und gerade die Sache mit dem Übersichtsokular. Dazu anmerken möchte ich noch, ich lese derzeit das Buch 'Der Starhopper', eine Lektüre mit Tips zu interessanten Objekten. Nicht selten ist darin die Rede von Goto-Fahrten, die 'in die Nähe von...' vorgeschlagen werden. Sei es, um eine bessere Beobachtungsposition zu bekommen, weil sonst ein heller Stern stört, oder weil es gar interessante Objekte gibt, die nicht in der Datenbank sind oder gar keine Katalognummer haben. Gerade da ist Feld, Feld, Feld das A und O.

Das Panoptic ist da eine gute Wahl, ich würde es aber mal nicht als Mercedes bezeichnen. Bei Teleskopen höher f/5 knickt auch ein Panoptic mal schnell ein, aber das soll Dich mal nicht beunruhigen. Mit Deinem doch sehr moderaten f/10 Gerät geht das Panoptic sehr gut, es täte ein günstigeres Erfle aber auch seinen Dienst. Ich meine, Du siehst es ja selbst, auch die an sich günstigen Hyperions tun ja am f/10 ausgezeichneten Dienst. (Lediglich mein 21er 'gelbt' ein bisschen an meinem Meade 8" SCT bei Mondbeobachtung, da bin ich mir noch nicht ganz sicher, wo das herkommt.)

Fazit: Bei f/10 kannst Du so ziemlich jede Tülle rein stecken, das geht dann noch gut bis ca f/6, höher wird dann langsam kritisch. Aber selbst dann gilt, auch wenn der Bildrand langsam verzeichnet, erst durchgucken und selbst entscheiden, wie sehr das stört.
 
Hi Toni,

die Hyperions (zumindest das 5,8 und 13er) sind sogar an f/4,5 noch gut!

Gruß
Lots
 
Hi Lots,

mit
Zitat von Lots:
nur Rotlicht, keine weißlicht Taschenlampe mitnehmen
wäre ich vorsichtig. Unter Verwendung von Rotlicht ist die Suche einer schwarzen Okularabdeckung in grünem Gras erwiesenermaßen nicht ganz einfach ...

Sternfreundliche Grüße

fquadrat
 
Hi,

stimmt daran hatte ichn gar nicht gedacht. Vllt besser formuliert. Weiß- und Rotlichtlampe mitnehmen.

Gruß
Lots
 
Hallo Ulrich!

Ich habe gerade gelacht, wie schon lange nicht mehr. Ich habe erst einmal meine Frau dazu geholt und auch da gab es viele Tränen.

Ich bin selbst auch neu im Forum und finde bei uns Übereinstimmungen beim Kaufverhalten und den Erwartungen.

Ich habe Saturn mit meinem 127er Refraktor gesehen und dachte mir auch, hm recht klein. Aber ich habe ihn live und mit eingenen Augen gesehen.
Das kann so in meinem Bekanntenkreis eigentlich niemand von sich behaupten.
Und das ist, was mich dazu bewegt hat ein 10" Newton von Skywatcher zu kaufen. Da muss doch noch mehr sein!?
Da in Norddeutschland ohnehin gerade Schiedwetter ist und meine Rockerbox noch fehlt, kann ich zum Newton leider noch gar nichts sagen!

Ich werde mich aber bei den Oldenburger Sternenfreunden umhören und so sicher einiges lernen können!

Es geht auch hier wie immer nichts über eine Einweisung!
 
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Guten Morgen,

also gestern Abend war es hier bei uns absolut wolkenfrei. –Zeit zum Frustabbau. – Also das ganze Equipment auf die Terrasse geschleppt, aufgebaut und das GoTo das erste Mal in Betrieb genommen.

…1-2-3.. Align – Saturn zum Beispiel müsste sich irgendwo unter der Grasnarbe in meinem Garten befinden, zumindest, wenn man der Tubusrichtung des Teleskopes folgt. – Das kann ja nicht sein, also noch mal 1-2-3 Align – plötzlich Alles Dunkel. (also bis hierhin die Geschichte, damit Familie k schweder wieder was zu :totlach: hat.) Kleine Anfängerfehler . Das Datum war nicht „amerikanisch“ eingegeben also 02.06.10 statt richtig 06.02.10., daher hat die Gotosteuerung das Teleskop wie einen Ventilator gedreht, bis das Kabel fein säuberlich um die Stativbeine gewickelt war und der Stecker rausgerutsch ist.

Aber dann. :super:– Das Aligment dauert selbst bei mir nur 5 Minuten. -Alles Prima , alle eingegebenen Sterne und Planeten wurden präzise angesteuert. Bei dem 24mm Okular ziemlich mittig im Blickfeld und die Nachführung klappte auch 1.A. Meine bessere Hälfte hat übrigens genehmigt, dass ich das 41mm Okular mal teste. Beeindruckend fand ich die Vielzahl der Sterne die man durch das Teleskop sehen konnte. Auf jeden Fall besser als die 99. Wiederholung von Madmax. ( hat meine Frau geschaut)Dennoch…

…so ganz ist der Frust nicht abgebaut. – Nach wie vor hätte ich gedacht, da geht doch mehr. Für mich sehen alle Sterne gleich aus… bis auf den „durchgestrichenen“ Saturn. Ich dachte:

Mars… man erkennt die Polkappe und hell dunkle Strukturen

Jupiter…helle und dunkle Bänder und 4 Monde ( wie z.B. in dem Oculum Buch „ Fernrohrführerschein auf Seite 112.)

Saturn … mindestens eine Ringteilung

Zum Abschluss noch was zum Lachen … Gegen 1,00 Uhr war dann leider Zwangsende der Veranstaltung. :gutefrage:- Beim Nächsten Mal lade ich den Akku der Powerstation vorher auf.

Liebe Grüße und guckst du…
Ulrich
 
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@ Andreas

... ich habe Kindermädl und komme heute Abend mit meiner Frau mal vorbei... bei Werder (... ich als 96er)

freue mich auf heute Abend.

Gruß Ulrich
 
Hallo Ulrich,

ach, jeh!

Ich halte ja den Fernrohrführerschein nicht für ein Einsteigerbuch wie ich es geschrieben hätte, aber sicherlich steht auch dort drin, dass man Mars mit Polkappe usw. nur sieht, wenn die Erde gerade in relativer Nähe dran vorbeirauscht. Das ist aber nun schon ein paar Tage her und die relative Nähe ist bis zu den Marsoppositionen (so nennt man das Rauschen) ab 2018 eher eine ziemliche Ferne. Mars bleibt klein, daher kannst Du Dich nun glücklich schätzen, von Mars noch erkennen zu können, dass der kein Punkt ist sondern eine kleine Zuckergruss-Glücksperle in Rosa.

Jupiter, Saturn - bring Vergrößerung an den Start. 150x also mindestens ein 13mm Okular muss ran. Dann je nach Beobachtungsbedingungen und Erfahrung bis auf 7mm Okularbrennweite herantasten an das Optimum. Je nachdem an Mond und Saturn auch noch mehr, vielleicht bis zum 5mm (ich bin vorsichtig mit Maximalvergrößerungen).
Ringteilung bei Saturn ist Dir schon geschrieben worden: Wir gucken gerade auf die Kante des Rings wegen der derzeitigen Bahnpositionen (Schräge der Bahnen zueinander) von Erde und Saturn. Du kanst froh sein, wenn Du das große Loch in der Mitte siehst! Hat nix mit 200mm Öffnung zu tun. Schau auf die Kante eines Tellers und mache eine gerichtsfeste Aussage, ob der Teller nur ein halber ist oder ob ihm der Mittelteil von Dr. Schiwago fehlt! Geht nich...

Powerstation... halte ich ja für Power-Leer-Station, ich nehme einen Autoakku mit getrenntem Ladegerät. 43 Ah und fertig, da kann man auch mal ne ganze Woche beobachten - oder eben im Winter die Taukappenheizung sorglos betreiben.

Ansonsten: Sterne - richtig erkannt, 10 Punkte: Sterne sehen alle gleich aus. Für die Erkenntnis unterschiedlicher Sternfarben hätt's 50 gegeben. Aber im Wesentlichen: Ein Stern ist ein Punkt und bleibt das auch, jedenfalls in allen Teleskopen, durch die ein Mensch durchgucken kann.
Daher suche man Objekte, die aus Sternen bestehen. Sternhaufen zum Beispiel. Hack mal M13 in die Steuerung, genauso wie M3, M92, M11 oder wenn es einigermaßen dunkel und (derzeitige Jahreszeit) gegen 2 Uhr ist auch mal NGC 7789.
Galaxien - am aufgehellten Sommerhimmel schwierig. M81 / M82.
Nebel: Mal M27 anfahren, M57 könnte wieder eine Enttäuschung sein.

So, und nun noch kleine Kopfwäsche: Es sind ja nun ein paar Tage ins Land gegangen und einige Hinweise hier geflossen. Ich sehe da aber nicht, dass Du Dich groß eingelesen hast in das Thema Beobachtungsbedingungen, Beobachtungszeitpunkt, usw. Ich sehe nur, dass Du gelernt hast, die Knöpfchen richtig zu drücken. Das wird nicht reichen. Du müsstest Dich doch mal tiefer in so ein Einsteiger-Buch versenken. Ansonsten kommt das Teleskop vielleicht doch noch zu Ebay...

Clear Skies
Sven
 
@ Sven

Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Bei nächster Gelegenheit werde ich es mit den von, dir empfohlenen Objekten probieren. - Als Technikgläubiger dachte ich, die sichtbaren interessanten Objekte werden in der Funktion "Tour" angeboten. Da ich im Garten einen Einfamilienhauses die Gerätschaft aufgebaut hatte, war nur Richtung O S W frei. Im Norden steht das Haus.

So richtig eingelesen in alle Details habe ich mich sicher nicht. - Kopfwäsche habe ich insofern verdient - Wenn man bedenkt, dass ich vor 5 Monaten 0 (in Worten: Null) über Teleskope, Okulare, Sterne und Planeten, usw wusste, bin ich schon ein gutes Stück in die richtige Richtung unterwegs. Für Vieles fehlt mir leider die Zeit, aber die Ferien stehen ja vor der Tür.

Das meine Anfangseinstellung

Kaufen- Aufbauen- Durchgucken - Staunen

nicht hinhaut, ist mir mittlerweile klar.

Liebe Grüße Ulrich
 
Hallo Ulrich,

nun, diese Goto-Technik ist ja ganz nett, wenn man weiß diese anzuwenden. Neben der Steuersoftware im Goto brauchts eben Wissen darum, was lohnt sich mit dem Gerät wann anzusehen.

Diese Informationen liefert die Goto-Software erstmal nicht mit.
Vielleicht surfst Du mal Astronomie-Portale wie astroinfo.org an um mal einen Überblick über Objekte des Monats zu erhalten, oder Du kuckst mal nach Zeitschriften, das Buch Komsos Himmelsjahr oder auch die Software Eye & Telescope wirft unter Berücksichtigung von Gerät und Standortbedingungen Listen interessanter Objekte aus.
 
@ Sven

Deine Homepage :super: gehört schon mal zu meiner Urlaubslektüre.- Schade, dass ich die erst jetzt gefunden habe. Sehr hilfreich !

Liebe Grüße Ulrich

 
Hallo Ulrich,

herzlichen Glückwunsch zum Einstieg in die beobachtende Astronomie und viel Erolg mit Deinem Equipment!
Du bist also jetzt stolzer Besitzer des Nexstar 8SE und eines Skyscout. Zum Thema Skyscout nur so viel: nimm das Ding mit, wenn immer Du kannst, es hilft Dir, Dich am Himmel zurecht zu finden. Außerdem mußt Du nicht noch eine Menge Literatur mit Dir herumschleppen, wenn Du mal kurz ein paar Details über ein Objekt in Erfahrung bringen willst. Was natürlich die heimische Lektüre nicht ersetzt, sondern nur Anregungen bringt. Ich habe ebenfalls den Skyscout und kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass Du viel damit lernen kannst.
Das 8SE Nexstar (C8 auf einer azimutalen GoTo-Montierung) ist ein gutes Gerät. Über die Okularbestückung wurde hier schon viel geschrieben, deshalb will ich Dich lieber auf einen Umstand aufmerksam machen, der hier noch nicht Erwähnung fand. Du solltest Dir darüber im klaren sein, dass Deine Monti im Horizontsystem arbeitet, die beiden Achsen sind senkrecht und waagerecht zur Beobachtungsebene aufgestellt. Daneben gibt es noch Montis, die im Äqutorsystem arbeiten (parallaktische Montis), hier sind die Achsen senkrecht und waagerecht zur Äquatorebene aufgestellt. Um Dich am Himmel zu orientieren solltest Du über beide Systeme Bescheid wissen. Beobachte einen Stern über ein, zwei Stunden im Süden vor und nach seiner Kulmination und Du weißt, was ich meine. Über beide Systeme findest Du hier einige Anregungen. Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Beobachten.

Gruß,
Thomas
 
Moin, Moin,
....5 Jahre Frustpause... und gesundheitliche Problem, aber mich hat das Astronomiefieber noch nicht losgelassen. Damit man nicht den ganzen Beitrag von Anfang an lesen muss, hier eine kurze Zusammenfassung:

Ausrüstung:
Celestron Sky Scout Scope 90 (D 90mm F1=660mm F/7)
Celestron NexStar SE
Celestron Advanced GTM
Celestron Schmitd Cassegrain 8"(203mm FL 2000mm F/10)
Televue Panoptic 41mm
Bäder Hyperion 8-24 Zoom
Speers Walter 8-5mm Zoom
Celestron Radialguider
Smartguider 2 ... noch nie ausgepackt
Focal reducer F/6,3
Diverse Filter
Equipment um eine Canon Spiegelreflexcamera zu montieren

Euphorisch und technikverliebt, Einzelteile auch auf Empfehlung hier aus dem Forum, habe ich mir vor ca. 5-7 Jahren diese Ausrüstung zusammengekauft.... und steinigt mich, bis heute noch nie richtig im Einsatz gehabt. Ich komme mit der NexStar Montierung zurecht. Ich weiß mittlerweile auch die mir empfohlenen Objektive zu schätzen.

Verlängertes Wochenende - Kurzurlaub - das ganze Gerödel ausgepackt und aufgebaut. Da ist es wieder das Astrofieber. Schließlich war die Advanced Montierung ja noch nie im Einsatz. Ursprünglich dachte ich ja man könnte die bunten Bilder von Nebeln usw. durch das Teleskop sehen, aber das war ja nix. Da man derartige Bilder nur fotografisch realisieren kann, sollte unsere Canon mit dem Teleskop verbunden werden . Der nächste Schritt, der sicherlich wieder viel zu schnell nach dem Ersten erfolgt, sollte die Astrofotografie sein. Also eine parallaktische Montierung ( hier im Forum gebraucht gekauft) musste her, die Advanced GT Montierung und als Tribut an die Technikliebe der Guider. Rein theoretisch habe ich das wohl verstanden. Rektaszensionsachse parallel zur Rotationsachse der Erde...Ausbalancieren beider Achsen.... Und dann kommt's das Alignment:
Set to Index, gemeint sind die Markierungen an den RA und DE Achsen. Wenn ich das, wie ich meine Alles richtig montiert habe, taucht das Problem auf.
Alles schick, wenn das Teleskop Richtung Norden schaut... Aber wenn ich es nach Süden ausrichte behindern sich Motor- und Elektronikeinheit der GT Steuerung so, dass ein freies Drehen nicht möglich ist. Der Tubus ist dabei westlich.( nennt man das so?)
Also einfach Tubus nach Osten gedreht, prima jetzt dreht sich alles frei, aber das Sucherfernrohr befindet sich jetzt unterhalb des Tubus und der Zenitspiegel könnte nur schräg eingebaut werden, oder man müsste das Fokussierrad absägen. Auch keine so gute Idee. Für Akrobaten und Zwerge sicherlich eine akzeptable Einstellung.- Wat nu? ...
Idee, zunächst erst mal wieder den Tubus nach Westen gedreht . Verschraubung der Prismenschiene gelöst und Tubus gedreht.... Jetzt passt eigentlich Alles. Aber, wenn ich jetzt die das Alignment beginne und die Indexmarken in Deckung bringe... Bohrt sich der Tubus Richtung Wohnung 305 unter uns. Das kann doch auch nicht richtig sein.

Ich habe jetzt nach langer Pause den 2. Anlauf gewagt und bin schon wieder am Verzweifeln. - ich stelle mir das Hobby wirklich interessant vor und will das einfach erleben.
... Wenn ich das jetzt nicht raffe, wir das ganze Equipment verkauft
... oder fliegt vom Balkon.(Spaß)

Bitte lasst mich nicht dumm sterben, wo steckt da der Fehler?

Perfekt wäre es wenn ein Forumsmitglied, das sich mit meiner Ausrüstung auskennt, oder gar die gleiche hat, hier vor Ort eine Anleitung geben könnte. Anbieten würden sich die Sommerferien Niedersachsen vom 24.7. bis Ende August. Die Ausrüstung ist derzeit an der Ostsee in Dahme (Ostholstein) Lübecker Bucht. Aufwandsentschädigung und Einladung zum Essen sind selbstverständlich. Wenn es terminlich passt ggf. auch Übernachtung.
Kontakt : 01714114935 Firmenhandy ist angewachsen!

Liebe Grüße
Ulrich


 
Hallo Ulrich,

Euphorisch und technikverliebt, Einzelteile auch auf Empfehlung hier aus dem Forum, habe ich mir vor ca. 5-7 Jahren diese Ausrüstung zusammengekauft.... und steinigt mich, bis heute noch nie richtig im Einsatz gehabt.

ja, weil Du mutterseelenalleine und nur im Urlaub mit rießengroßer Erwartungshaltung aber ohne Plan rumprobierst. Deinen Frust, weil dann nix klappt, kann ich nachempfinden.

Vergiß für den Anfang bitte mal, daß Du fotografieren möchtest. Lern erstmal die Technik zu beherrschen. Und die grobe Orientierung am Himmel. Also ein paar Sternbilder.

Goto ist ne feine Sachen, wenn man sich soweit am Himmel auskennt, daß man weiß, welcher Lichtpunkt da oben der vorgeschlagene Alignmentstern ist. ;)

Noch wird es abends so früh dunkel, daß Du auch unter der Woche das Teleskop aufbauen kannst. Oder arbeitest Du permanent Nachtschicht?

Also, ich schlage vor, daß Du am Anfang kleine Brötchen bäckst. Zu Hause oder auf einer Wiese vor der Stadt Montierung in der beginnenden Dämmerung aufbauen, einnorden, das Alignment machen. In aller Ruhe. Als Vorbereitung dazu zuerst mal Deine Koordinaten (brauchst fürs Lignment) raussuchen und aufschreiben. Und dann fahr als erstes Venus an. Die steht im Westen. Ist sooooo hell, daß man die am Dämmerungshimmel sieht.

Im Teleskop ist sie derzeit als "Halbmond" zu sehen. Halt klein (weil weit weg) und ohne die Krater, die unser Mond bietet.

Dann fährst Jupiter an, der steht weiter "links" und deutlich höher. In der Nähe von Jupiter hat es ein paar weitere Objekte. Für die muß es aber schon richtig dunkel sein. "Rechts" von Jupiter steht die Krippe (M44), unterhalb von Jupiter M67. Das sind 2 Sternhaufen. Noch weiter rechts ist noch der Eskimonebel (NGC 2392) in den Zwillingen, der ist auch ein nettes Ziel.

Wenn Du richtig eingenordet hast, sollte das Goto diese 5 Objekte finden. Probier dann jeweils alle Okulare aus. Laß Dir Zeit beim Gucken. 5 Minuten mindestens pro Objekt/Okular, damit Dein Auge die feinen Einzelheiten erkennen kann. Und dann pack wieder ein und fahr heim.

Oder such in Deiner Stadt nach Sternfreunden, die zusammen mit Dir rausfahren. In Hannover und Umgebung gibt es definitiv Amateurastronomen.

Das machst mehrmals, bis der Umgang mit der Montierung klappt und Du ein bissy Beobachtungserfahrung hast. Dann kannst im Löwen (links vom Jupiter) die helleren Galaxien (M 95, M96, M65, M 66) versuchen. Für Galaxien darf kein Mond am Himmel stehen, durch dessen Licht saufen die sofort in der Hintergrundhelligkeit ab.

Du mußt Dir die Übung im Umgang mit der Montierung erarbeiten, da beist die Maus keinen Faden ab. Üben, üben, üben. Net auf den Urlaub in 2 Monaten warten. Jetzt üben. Ist wie Schlittschuhfahren. Erst eiert man fürchterlich auf den Kufen übers Eis und fällt dauernd hin, irgendwann machts "Klick" im Kopf und man bleibt auf den Kufen.

Der nächste Schritt, der sicherlich wieder viel zu schnell nach dem Ersten erfolgt, sollte die Astrofotografie sein. Also eine parallaktische Montierung ( hier im Forum gebraucht gekauft) musste her, die Advanced GT Montierung und als Tribut an die Technikliebe der Guider.

ja, das war definitiv zu schnell. Du kannst noch nicht auf den Schlittschuhen stehen, willst aber mit aller Gewalt nen doppelten Rittburger springen. :mauer:

Rein theoretisch habe ich das wohl verstanden. Rektaszensionsachse parallel zur Rotationsachse der Erde...Ausbalancieren beider Achsen.... Und dann kommt's das Alignment:
Set to Index, gemeint sind die Markierungen an den RA und DE Achsen. Wenn ich das, wie ich meine Alles richtig montiert habe, taucht das Problem auf.
Alles schick, wenn das Teleskop Richtung Norden schaut... Aber wenn ich es nach Süden ausrichte behindern sich Motor- und Elektronikeinheit der GT Steuerung so, dass ein freies Drehen nicht möglich ist. Der Tubus ist dabei westlich.( nennt man das so?)
Also einfach Tubus nach Osten gedreht, prima jetzt dreht sich alles frei, aber das Sucherfernrohr befindet sich jetzt unterhalb des Tubus und der Zenitspiegel könnte nur schräg eingebaut werden, oder man müsste das Fokussierrad absägen.

Dann sitzt das Telesko genau verkehrt rum auf der Montierung. Säße es richtig drauf, würde die Montierung von alleine Umschlagen (in Deklination um 180 Grad drehen und dann auch in Rektaszension drehen).

Jedesmal, wenn das Teleskop auf der Montierung über den Meridian (Süden, Norden) läuft, muß "umgeschlagen" werden. Dann ist das Sucherfernrohr wieder oben. :D

Beim Beobachten Richtung Südwesten, Westen, Nordwesten sitzt das Teleskop im Osten und die Gegengewichtsstange im Westen. So kann es unbehindert stundenlang von Süden bis Norden nachgeführt werden.

Willst dagegen nach Nordosten, Osten oder Südosten gucken, sitzt das Teleskop westlich der Montierung und die Gegengewichtsstange befindet sich östlich davon. Dann kann die Montierung auch problemlos nachführen, ohne daß das Teleskop gegen die Beine vom Stativ läuft. Und wenn das Wunschobjekt "Kulminiert", also im Süden über den Meridian läuft, wird umgeschlagen.

Daher macht sich ein erfahrener Amateurastronom vor der Beobachtung im Kopf ne Liste, wo seine Beobachtungsobjekte in dieser Nacht stehen und fährt die dann in Ruhe der Reihe nach ab. Net Kreuz und Quehr über den Himmel schwenken, weil man dann dauernd umschlagen muß...

Ich habe jetzt nach langer Pause den 2. Anlauf gewagt und bin schon wieder am Verzweifeln. - ich stelle mir das Hobby wirklich interessant vor und will das einfach erleben.

Wenn Du das alleine net raffst, geh zu ner Sternwarte in der Nähe und schau den Mitarbeitern beim Einstellen der Objekte über die Schulter. Dann siehst, wie die das machen. Oder geh mit Sternfreunden aus Deiner Region raus zum Beobachten. Am ersten Abend ohne eigenes Gerät! Schau blos bei denen durch. Damit Du erlebst, was im Okular wie ausschaut. Und schau ihnen auf die Finger, wie sie ihre Gerätschaften bedienen. Am 2. Abend bringst dann Dein Geraffel mit und bittest um Hilfe beim Einnorden und Umschlagen. Und am dritten Abend versuchst es dann alleine...

Anbieten würden sich die Sommerferien Niedersachsen vom 24.7. bis Ende August. Die Ausrüstung ist derzeit an der Ostsee in Dahme (Ostholstein) Lübecker Bucht.

diese Vorstellung ist völliger Quatsch. Juli/August wird es abends an der Küste net dunkel. Und wer in den Sommerferien mit der Familie an der Lübecker Bucht ist, kriegt übel Schelte von der Family, wenn er bis weit über Mitternacht weg ist und dann tagsüber schlafen muß. :mauer:

Hol Deinen Krempel nach Hause. Und übe da. Jetzt, solange es noch dunkle Abende/Nächte hat.

Und in 1 oder 2 Jahren, wenn Du den Umgang im Schlaf beherrschst, dann kannst mal ans Fotografieren denken. Denn das ist im Vergleich zur Bedienung vom Teleskop und seiner Steuerung wirklich komplex. Kamera ranflanschen und nach 2 Minuten purzelt ein geiles Bild aus der Kamera is nicht. Schon garnicht mit nem C8. Das ist für nen blutigen Anfänger in Sachen Astrofotografie so, als ob ein Mensch ohne jemals Auto gefahren zu sein sich nen Formel 1 Rennwagen kauft und glaubt, blos weil er die Kohle dafür hat, gewinnt er gleich beim ersten Rennen.

Für den Einstieg in die Astrofotografie wären ne DSLR auf ner Prismenschine mit nem Teleobjektiv (so 200 bis 300 mm Brennweite) viel eher was.

Schau mal, diese Bilder hab ich mit 300 mm Brennweite gemacht. Oder auch dieses.

Schau auch auf die Belichtungszeiten, dann bekommst ein Gefühl dafür, wie lange man belichten muß. Mehrere Stunden für 1 fertiges Bild. Verteilt auf 10, 20 oder noch mehr Einzelbelichtungen in mehreren Nächten. Die müssen dann im Rechner weiter bearbeitet werden. Das ist ne aufwändige Sache. Sowol beim Erlernen der Bedienung der einzelnen Programme, als auch die eigentliche Bearbeitung. Die dauert ebenfalls Stunden.

Ich hab den Eindruck, daß Du recht blauäugig an die Sache rangegangen bist. Ohne jemals durch ein Teleskop geschaut zu haben eines zu Kaufen führt eigentlich immer zu Frust. Denn die bunten Bilder auf der Verpackung haben nix mit der Beobachtungsrealität am Teleskop zu tun. Und Bilder im Internet von Fotografen sind auch was anderes...



 
@ fee ... Deinen Beitrag lese bzw verarbeite ich morgen mal in aller Ruhe
@ Markus... ich würde gerne zurückrufen, aber deine Telefonnummer wird nicht angezeigt. Bitte versuche es noch mal.
LG Ulrich
 
Hallo Silvia,

Zunächst erst mal vielen Dank für die Zeit und Mühe die du in die Beantwortung meines Problemes investiert hast. Einmal " Kopfwäschen" hatte ich wohl verdient. Aber Geduld gehört beim besten Willen nicht zu meinen Stärken. Dennoch habe ich für mich folgende Entscheidungen getroffen.
- Astrofotografie wird erst mal vergessen
- ich versuche das ganze Gerödel mit nach Burgwedel zu nehmen... Wenn denn mal alles in den Bus passt.
- üben bis zum Sommer und deine Beobachtungshinweise befolgen
- Routine bekommen, erst mal wieder mit der azimutalen Montierung üben
- im Sommer das ganze Equipment wieder an die Ostsee, mein Beobachtungsort ist unsere Dachterrasse, da vermisst mich die Familie nicht.
Noch Mal vielen Dank
Liebe Grüße Ulrich
 
Hi Ulrich,

jetzt klingt Deine Planung wesentlich vernünftiger. :)

Auch wenn Geduld nicht Deine Stärke ist, die mußt Du Dir in dem Fall antrainieren. Aus mehreren Gründen:

- sorgfältiger Aufbau und Einnordung/Alignment entscheidet über Erfolg oder Nichterfolg bei der anschließenden Beobachtung

- Der Tubus vom C8 braucht je nach Temperatur des Lagerorts und der Nachtluft bis zu 2 oder 3 Stunden zum Temperaturangleich. Der kleinere Refraktor ist viel schneller ausgekühlt, damit kannst schon beobachten, während das C8 noch auskühlt

- Deine Augen brauchen bei ordentlicher Dunkelheit rund 40 Minuten, bis sie komplett auf "Nachtsehen" umgeschaltet haben

Aus all den Gründen ist es geschickter, zuerst mit dem kleinen Röhrle helle Objekte anzusehen, und dann auf den "Dicken" zu wechseln. Dann lichtschwächere Objekte aufsuchen.

Du kannst das Einnorden der Montierung und das Alignment auch mit dem kleinen Refraktor auf der CAM machen und später einfach die Klemmung am Montierungskopf aufmachen und statt dem Refraktor das C8 draufsetzen. Die haben ja beide ne Prismenschine zur Befestigung. An der Polausrichtung ändert sich da nix. :)

Wenn das C8 dann auf der CAM sitzt, mußt halt die Achsen neu austarieren. Und anschließend nochmal kurz ein neues Alignment machen, weil die Steuerung die Position verliert beim Austarieren mit offenen Achsklemmen...

Das alles ist wirklich kein Hexenwerk. Es erfordert nur etwas Übung. Und Geduld. :D Dann klappts und beschert Dir wundervolle Stunden unterm Himmel. :Trost: :)
 
Moin Silvia,
Noch mal danke für die aufmunternder Worte. Das Problem ist, dass ich mit völlig falschen Voraussetzungen das Hobby begonnen habe. Unabhängig von meinen Fachkenntnissen. Ich will mal so sagen wie ich mir das vorgestellt hatte.
(Ist natürlich etwas übertrieben... Oder vielleicht doch nicht):
Lauer Sommerabend, Dachterrasse, freier Blick auf die Ostsee... Keine Lichtquelle im Norden, Osten und Süden, gekühlte Getränke . Natürlich keine Wolken und gute Sicht. Kinder schaut doch mal der Sternenhaufen, ein Nebel und diese herrlichen Farben. ....jetzt fang ich doch an zu übertreiben.
... Dann die Realität:
Dachterrasse freier Blick... Ja das haben wir tatsächlich. Aber, wenn mal Zeit ist, schlechtes Wetter, am dunkelsten wird es in den kalten Jahreszeiten , also Tee statt Cocktail... Wintersachen statt Shorts, ...dieser Wind... Nöö Papa interessiert mich gerade nicht... und schön bunt, das war die größte Illusion.

Also zwischen Traum und Realität liegen da Welten und ich bezweifle manchmal, dass die Astronomie das richtige Hobby für mich ist. Aber ich will mich da tatsächlich noch mal reinhängen. Letzte Chance sozusagen... Und wenn der Knoten nicht platzt, werde ich das Hobby an den Nagel hängen. Dann wird die Ausrüstung verkauft. Mein Abstecher in die Hobbyastronomie war dann leider eine kostspielige Erfahrung. Aber schauen ... spechteln wir mal.

Silvia, noch mal vielenDank für dein Engagement, die Bilder auf deiner Homepage gefallen mir übrigens sehr, Hatte ich ganz vergessen zu erwähnen.
Liebe Grüße von der Ostsee


Ulrich
 
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> Nöö Papa interessiert mich gerade nicht

Für die Kinder darfst du das nicht primär machen, sondern für dich selbst. Dann ergibt sich schon einmal eine Situation, wo sie hinschauen und vielleicht etwas mit in das Leben nehmen.

> Lauer Sommerabend, Dachterrasse... ein Nebel und diese herrlichen Farben.

Das klingt eher nach einem leistungsfähigen Fernglas/Spektiv oder einem kleinen Refraktor auf einer azimutalen Montierung. Hinstellen, beobachten, freuen.
 
Hallo Ulrich!

Bist in meinen Augen ein "alter Hase", wenn man mal vom Forumseinblick aussieht. ;)
Aber....nun...ich will mich nicht zuweit ausm Fenster lehnen, scheinste ja genau "so weit weg" (Wissenstand) zu sein wie meine Wenigkeit?! :D
Scheinst ja ein ganz "Lustigen" zu sein, nur etwas gefrusstet. :)
Mal gucken wo Burgwedel ist. Wenns nicht zu weit weg von mir ist, dann können wir uns ja gerne gegenseitig "stören". ;)

Nein, ich bleibe nicht über Nacht. Fals da ne Frage kommen sollte. Ich komme nur vorbei und wenns länger geht... habe immer alles im Auto fürs freie Feld und "schnarchen". :)

Grad mal geguckt, wo du so bit. Bin ich ja schon in 2 Stunden.
Geht doch. :)
Für sowas fahre ich auch wieder...ähm....Morgens zurück. :)
 
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Hi Ulrich!

Ich würde dir raten etwas zu "entschleunigen". Vergiss erst mal das ganze Geraffel, motte es gut ein und geh mit kleiner Ausrüstung (wie Uwe Pilz schrieb: kleiner Refraktor (azimutal montiert reicht) oder sogar "nur" ein ordentlicher 8x50 oder 8x40 Feldstecher) raus aufs dunkle Feld, weg vom Haus und Balkon.

Gibt's noch diese drehbaren Sternkarten? Kein Smartphone! Dann lern die Sternbilder kennen, Sternfarben, Doppelsterne. Offene Sternhaufen sind bereits im Feldstecher schön. Selbst Kugelsternhaufen gehen im Fernglas, auch Jupiter mit seinen Planeten.

Wenn dich dann dieser Minimalansatz langweilt, frustet oder zu simpel / untechnisch erscheint, dann fürchte ich ist das Hobby nichts für dich. Man muss es, denke ich, vom Einfachen her ausbauen und muss die Faszination schon im Kleinen, beim Anblick des Sternenhimmels und der Milchstraße spüren.

Thomas
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Ulrich,

das alles hättest Du mit dem kleine Buch > Welcher Stern ist das <
http://buch.archinform.net/isbn/3-440-08444-2.htm vermeiden können,
Das ist sozusagen das Einmaleins der Astronomie mit dem alle Einsteiger beginnen sollten!
damit habe die meisten " Alten Hasen" hier angefangen!

Es sollte also zum Standart eines jeden Einsteigers gehören, da darin alles Interessante für den Anfang angeschnitten wird! Erst danach kommen dann speziellerer Buchtitel in Frage!

Darin wird der Zugang zur Beobachtung so leicht vorgezeigt, das man von Anfang an, an der Astronomie Spass behält!
Man fängt mit dem Fernglas an, Die für den Tag und Stunde vorgegebenen Objekte aufzusuchen, und lernt sie leicht zu finden!
So geht man dann auch später noch vor, Rundblick mit dem Fernglas was ist schon Sichtbar, danach geht es ans ausgekühlte Teleskop!

Schnell stellt sich hier durch der Erfolg ein, und nun ist man z.B erstaunt, dass nach wegnehmen des Fernglases vom Auge, die Andromeda Galaxis immer noch als schwachen Schimmer neben dem obersten der drei Pegasus - Sternen ausmachen kann.

Also live mit bloßem Auge! Kein farbiges Katalogbild, nein Licht, das 2,5Mill. Jahre zu mir unterwegs war!
Schaut man sich so Offene Sternhaufen, Kugelsternhaufen oder Gasnebel an, möchte man sie irgendwann vergrößert sehen, ein Teleskop ist also der natürliche Fortgang!

So vorgegangen kommt gar kein Frust auf, denn man erschließt sich immer mehr astronomischen Horizont, immer von Erkenntniserfolgen begleitet!
Das Buch, führt Einen übers Jahr überall hin, wo es was interessantes zu fingen und zu entdecken gibt!

Nur durch ein damit erlerntes systematisches Vorgehen, erwirbt man die richtige Orientierung am Himmel, Beobachtungstechnik, ruhiges astronomisches Sehen, konzentrierte Warnehmung am Okular, Wissenswertes über die beobachteten Objekte und Handhabung der Geräte.

Damit kann ein Vater dann auch seine Kinder begeistern, wenn Er gelerntes fachkundig weitergeben kann und aufkommende Fragen zu beantworten wies.
Damit sich Frust nicht zum Generationenerbe ausweitet!

Gruß Günter
 
Moin, Moin,
noch mal danke für die Tipps.
Das Buch"welcher Stern ist das?" habe ich mir bestellt.
Das ganze Equipment ist jetzt in Burgwedel bei Hannover. Ich werde eure Tipps beherzigen und noch mal ganz klein von Vorne anfangen und mich dem Buch widmen.

Ich stelle jedoch fest, das ich die Faszination die ich z.B. in Günters und Thomas Beiträgen finde noch (?) nicht teile.... auch wenn das Licht Millionen Jahre zu uns unterwegs war... sind es trotzdem nur helle Punkte am Himmel. - Pardon... Ich möchte nicht zynisch sein ...aber vielleicht ist die Astronomie doch nicht das richtige Hobby für mich. Weg von Terrasse und/ oder Balkon, da sträuben sich mir die Nackenhaare.

Aber ich besitze eine Spektiv ... damit fange ich erst mal klein an.

Also eine Chance gebe ich mir noch, wenn dann der Frust nicht von der Faszination verdrängt wird ist Schluss mit der Sternengückerei.
Dann steht hier eine tolle Ausrüstung zum Verkauf.
Liebe Grüße
Ulrich
 
Hallo Ulrich,

Zitat von pinball:
Ich stelle jedoch fest, das ich die Faszination die ich z.B. in Günters und Thomas Beiträgen finde noch (?) nicht teile.... auch wenn das Licht Millionen Jahre zu uns unterwegs war... sind es trotzdem nur helle Punkte am Himmel.

Ich befürchte, ohne das wird es wirklich schwer.
Es ist (für mich) letztendlich genau diese Faszination, Dinge zu sehen, die andere Menschen nicht sehen, uraltes Licht einzufangen, egal ob visuell oder fotografisch. Das erhabene Gefühl, nachts unter einem Sternenhimmel zu sitzen und die Unwichtigkeit der Welt zu spüren, sich im Universum zu Hause zu fühlen, kann glaub ich nur noch durch einen Flug ins All getoppt werden.

Aber ich denke, Deine Entscheidung ist richtig - finde es raus für Dich!
Unterschätze aber nicht den Spaßfaktor, diese Erlebnisse mit anderen live zu teilen in einer gemeinsamen Beobachtungsnacht.
 
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