mavo0013
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
vor ein paar Monaten habt Ihr mich nettweise sehr ausführlich beim ersten Telekopkauf beraten. Geworden ists dann damals ein Maksutov Skywatcher Skymax 127. Siehe hier ...
Nachdem ich ein paar Mal Saturn + den Mond zuhause bobachten konnte, hatte ich das Teleskop dann im Juni in Schottland dabei. Highlands, dunkler Himmer... Aber Fehlanzeige – ich sage nur „weiße Nächte“ ...
Jetzt war ich wieder mal in Urlaub, wieder mit Mak, und diesmal hats gut gepasst. In Südfrankreich am Mont Venoux konnte ich endlich mal halbswegs ausführlich beobachten! Das war sehr interessant, hat jede Menge Spaß gemacht, und ich habe sehr viel gelernt über Astronomie (Dank Himmelsjahr und Karkoschka).
Wie Ihr Euch sicher denken könnt, sind aber auch ettliche neue Fragen entstanden, die ich gerne mal loswerden würde – wäre super, wenn Ihr mich etwas aufklären könntet:
1) Im Himmelsjahr habe ich mir die Mondphasen der Jupitermonde angeschaut. Sehr spannend – dann dachte ich, so ein Schattenwurf von Io auf Jupiter wäre doch sicher mal interessant zu sehen! Leider hat das nicht geklappt – Io ist zwar irgendwann vorm Jupiter „verschwunden“, aber den Schatten habe ich nicht erkannt. Ist das überhaupt realistisch, den Schatten eines Mondes zu sehen?
2) Den Vierfachstern Epsilon Lyrae konnte ich zwar als Doppelstern auflösen (klar), aber die wiederum jeweiligen Doppelsterne habe ich nicht geschafft. Laut Formel im Karkoschka für die Auflösung (300‘‘ / Vergrößerung) hätte ich doch ab ca. 150x die Doppelsterne sehen müssen, oder? Die Entfernung zwischen beiden liegt knapp über 2‘‘. Nicht dass meine Teleskop-Optik einen Knick hat...
3) An Vesta bin ich gescheitert – ist das ein realistisches Ziel mit dem Mak? Und Uranus?
4) Als einzigen Nebel konnte ich den Ringnebel in der Leier sehen. Ein paar andere habe ich erfolglos versucht, aber nichts entdeckt (obwohl ich recht sicher bin, am richtigen Fleck gewesen zu sein). Im Karkoschka steht oftmals, dass ein Nebelfilter helfen würde. Ist das so? Wäre das zu empfehlen?
5) Ich habe ein Zoomokular von TS, 7-21 mm. Allerdings habe ich das Bild bei 7 mm nie scharf bekommen. Was denkt Ihr: Schlechte Optik oder schlechtes Seeing?
Ansonsten denke ich, dass ich demnächst auf 2“ umrüsten werden, um wenigstens ein wenig mehr Übersicht zu bekommen. Klar, viel ist nicht drin, aber momentan sinds ja unter 1°. Gute 30% mehr sollten doch drin sein... Und als "Richfielder" wird dann irgendwann ein günstiger 100/500 Refraktor oder 150/750er Newton folgen...
Danke Euch schonmal – sicher kommen noch mehr Fragen nach... !
Gruß Volker
vor ein paar Monaten habt Ihr mich nettweise sehr ausführlich beim ersten Telekopkauf beraten. Geworden ists dann damals ein Maksutov Skywatcher Skymax 127. Siehe hier ...
Nachdem ich ein paar Mal Saturn + den Mond zuhause bobachten konnte, hatte ich das Teleskop dann im Juni in Schottland dabei. Highlands, dunkler Himmer... Aber Fehlanzeige – ich sage nur „weiße Nächte“ ...
Jetzt war ich wieder mal in Urlaub, wieder mit Mak, und diesmal hats gut gepasst. In Südfrankreich am Mont Venoux konnte ich endlich mal halbswegs ausführlich beobachten! Das war sehr interessant, hat jede Menge Spaß gemacht, und ich habe sehr viel gelernt über Astronomie (Dank Himmelsjahr und Karkoschka).
Wie Ihr Euch sicher denken könnt, sind aber auch ettliche neue Fragen entstanden, die ich gerne mal loswerden würde – wäre super, wenn Ihr mich etwas aufklären könntet:
1) Im Himmelsjahr habe ich mir die Mondphasen der Jupitermonde angeschaut. Sehr spannend – dann dachte ich, so ein Schattenwurf von Io auf Jupiter wäre doch sicher mal interessant zu sehen! Leider hat das nicht geklappt – Io ist zwar irgendwann vorm Jupiter „verschwunden“, aber den Schatten habe ich nicht erkannt. Ist das überhaupt realistisch, den Schatten eines Mondes zu sehen?
2) Den Vierfachstern Epsilon Lyrae konnte ich zwar als Doppelstern auflösen (klar), aber die wiederum jeweiligen Doppelsterne habe ich nicht geschafft. Laut Formel im Karkoschka für die Auflösung (300‘‘ / Vergrößerung) hätte ich doch ab ca. 150x die Doppelsterne sehen müssen, oder? Die Entfernung zwischen beiden liegt knapp über 2‘‘. Nicht dass meine Teleskop-Optik einen Knick hat...
3) An Vesta bin ich gescheitert – ist das ein realistisches Ziel mit dem Mak? Und Uranus?
4) Als einzigen Nebel konnte ich den Ringnebel in der Leier sehen. Ein paar andere habe ich erfolglos versucht, aber nichts entdeckt (obwohl ich recht sicher bin, am richtigen Fleck gewesen zu sein). Im Karkoschka steht oftmals, dass ein Nebelfilter helfen würde. Ist das so? Wäre das zu empfehlen?
5) Ich habe ein Zoomokular von TS, 7-21 mm. Allerdings habe ich das Bild bei 7 mm nie scharf bekommen. Was denkt Ihr: Schlechte Optik oder schlechtes Seeing?
Ansonsten denke ich, dass ich demnächst auf 2“ umrüsten werden, um wenigstens ein wenig mehr Übersicht zu bekommen. Klar, viel ist nicht drin, aber momentan sinds ja unter 1°. Gute 30% mehr sollten doch drin sein... Und als "Richfielder" wird dann irgendwann ein günstiger 100/500 Refraktor oder 150/750er Newton folgen...
Danke Euch schonmal – sicher kommen noch mehr Fragen nach... !
Gruß Volker
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: