Die beste Astronacht meines Lebens

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Delyon

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Beobachtungsort: Annaberg bei Mariazell (Niederösterreich)
Beobachtungszeitraum: 2./3.11.2014, ca. 19-05:00 Uhr
Verwendetes Teleskop: Skywatcher 80/600 ED auf AZ-4
Verwendete Okulare und Filter: 32mm Erfle/ 14mm Explore Scientific/ 6,7mm Explore Scientific/ 4,7mm Explore Scientific/ Astronomik UHC Filter 2"

Mit dem kleinen Dorf Annaberg bei Mariazell habe ich wohl den für mich perfekten Beobachtungsplatz ausfindig machen können. Bei der Ermittlung des bestmöglichen Beobachtungsortes habe ich systematisch nach drei Kriterien ausgewählt:

-Erstens muss er, da ich kein Auto habe, von Wien aus noch in akzeptabler Zeit bequem per Zug oder Bus erreichbar sein. Das erfüllt Annaberg noch halbwegs: Mit der direkten Busverbindung von Wien bin ich für ein paar studentenbudgetverträgliche Euro in zweieinhalb Stunden am Ziel.

-Zweitens muss er so dunkel wie möglich sein. Die Gegend nördlich von Mariazell ist einer der seltenen blauen Flecken auf den Lichtverschmutzungskarten, wesentlich dunkler wird es in Mitteleuropa nicht mehr gehen. In weitem Umkreis keine Siedlung mit mehr als ein paar tausend Einwohnern, und Annaberg selbst besteht nur aus ein paar Dutzend Häusern, die nachts kaum Licht abgeben und dem man sich ganz entziehen kann, indem man etwas den hinter dem Ort beginnenden Bergwald bis zu einer Lichtung hochmarschiert.

-Drittens muss er so hoch gelegen wie möglich sein. Annaberg ist die höchstgelegene Gemeinde mit regulären Verkehrsverbindungen, die ich in der Gegend ermitteln konnte: Wenn man aus dem Bus aussteigt, ist man schon auf etwa 1000m Höhe, und wenn ich noch ein Stück den Bergwald zu meiner Beobachtungswiese hochspaziere, komme ich wohl auf etwa 1100m Höhe, ganz ohne teure Bergbahntickets.

Diesen 1a Beobachtungsplatz habe ich bisher erst einmal in einer allzu kurzen und recht feuchten Sommernacht nutzen können, aber gestern gab es endlich eine lange Beobachtungsnacht mit Traumbedingungen. Während das Wiener Becken in trüber Hochnebelsuppe schwamm, prognostizierte der Wetterbericht eine durchgehend sternklare Nacht im Mariazeller Land, also schnappte ich mir ein Teleskop - diesmal den 80er ED statt des 120er Achros, weil heute auch Mond und Jupiter auf dem Programm stehen sollten - und machte mich auf die zweieinhalbstündige Busfahrt nach Annaberg. Zwar fast Vollmond, aber nach Monduntergang würde ich noch einige Stunden für Deep Sky haben - die Nächte sind ja mittlerweile wieder recht lang, und im Spätherbst sind die astrotauglichen Nächte nicht so häufig, dass man allzu wählerisch sein dürfte.

Auf der Fahrt sank mir zunächst etwas der Mut: Noch wenige Kilometer vor Annaberg alles in so dichter Nebelsuppe, dass man nicht einmal den Mond am Himmel sah. Erst auf der letzten Etappe, als die Straße sich mehrere hundert Meter hoch steil den Berg nach Annaberg hochschlängelt, kamen wir endlich über das Nebelmeer hinaus und begrüßte mich im Ort nicht nur ein wunderbarer klarer Sternenhimmel, sondern auch viel mildere Temperaturen als im Flachland - das wird dann wohl eine der gerühmten Inversionswetterlagen gewesen sein. Mit der Taschenlampe bahnte ich mir durch enge Waldpfade den Weg hinauf zu meiner Beobachtungswiese, wo ich nach dem Aufbauen erst einmal eine Weile den Mond beobachtete. Die Luft war noch etwas feucht, und bei 127x war das Bild etwas unruhig, trotzdem machte es viel Spaß, mal wieder intensiver Monddetails zu beobachten und machte ich mir den Spaß, bei verschiedenen Vergrößerungen auszuprobieren, welche Kleinkrater oder Berggipfel ich bei niedrigen Übersichtsvergrößerungen noch erspähen kann. Für Mondbeobachtung ist der kleine ED jedenfalls immer wieder phantastisch, so knackscharfe, kontrastreiche Monddetails habe ich noch in keinem anderen Teleskop gesehen, weder in meinem alten 4,5"-Newton noch im 5"-Mak.

Mit dem Mond musste ich mich ziemlich lange begnügen, denn bis zum Monduntergang waren noch lange Stunden zu überbrücken, in denen in Sachen Deep Sky nur wenig geht. Ein Blick auf h&chi war schon nett, dann kam der Ringnebel M57 dran, dem Mondlicht ja nicht soviel ausmacht und den ich in allen Vergrößerungen jeweils mit und ohne UHC-Filter ausprobierte. Am meisten überzeugte mich der Kringel bei 89x mit UHC-Filter. Später in der Nacht kamen noch die prächtigen offenen Sternhaufen im Fuhrmann an die Reihe, die man ja ebenfalls bei starkem Mondlicht genießen kann. Im Erfle bei 18x sind M36 und M38 gemeinsam im Gesichtsfeld ein toller Anblick, M38 erinnert mich immer an eine aus feinen Sternchen geformte Spinne. In der Detailansicht begeisterte mich M37 am meisten, der bei jeder Vergrößerung reizvoll ist: Bei niedriger Übersichtsvergrößerung sieht er aus wie ein aufgelöster Kugelsternhaufen, und erst bei höheren Vergrößerungen (Bei 43x gefiel er mir am besten, bei 89x ist er mir schon einen Tick zu locker aufgelöst) wird einem der immense Sternenreichtum dieses Haufens bewusst, der tatsächlich fast wie ein verhinderter Kugelsternhaufen wirkt. Den etwas abseits gelegenen offenen Sternhaufen NGC 1931 habe ich in dieser Nacht zum ersten mal beobachtet, ein nettes Objekt mit schönen Sternenketten, aber nicht mit der Pracht von M36/37/38 vergleichbar. Offene Sternhaufen mit ihren unzähligen Diamantpünktchen sind in so einem guten kleinen Refraktor wirklich ein Genuss, dessen ästhetische Wirkung man schwer vermitteln kann - ich kenne keine Zeichnungen oder Fotografien, die einen annähernd adäquaten Eindruck davon vermitteln, wie offene Sternhaufen bei visueller Beobachtung im Okular aussehen, sind wohl die einzigen Deep Sky-Objekte, bei denen der visuelle Eindruck die Fotografie um Längen schlägt.

Nach einem Blick auf den unter dem Mondlicht leidenden Hantelnebel M27 kehrte ich wieder zum Mond zurück und unternahm einen kleinen Nachtspaziergang auf dem Berg, um die Zeit zum Monduntergang abzukürzen (Darum, dass mir jemand die Ausrüstung klauen könnte, muss ich mir dort wohl kaum Sorgen machen). Schließlich kam nach langer Warterei endlich der Moment des Monduntergangs (Und so ein Monduntergang im Gebirge ist ein Erlebnis - wunderschön, wie der Mond beim Abtauchen am Horizont noch die fernen Berggipfel in ein ganz eigenartiges Licht taucht). Sobald der Mond weg und ich einigermaßen dunkeladaptiert war, offenbarte sich mir nun der wohl beste Himmel, den ich jemals gesehen habe, mit einer einfach unbeschreiblichen Masse an Sternen und einer Wintermilchstraße, die heller und strukturierter war als es an mittelmäßigen Standorten oft die Sommermilchstraße ist. Die Andromedagalaxie beeindruckend groß, M33 indirekt sichtbar. Und das Merkwürdige: Die Nacht schien in ihrem Verlauf immer trockener zu werden statt nasser. Während es zu Beginn noch etwas feucht war, fand sich am Ende nach zehnstündiger Benutzung auf der ganzen Ausrüstung kein Tropfen Tau und war die Luft so unglaublich transparent, dass es wirkte, als wären die Sterne einem viel näher gerückt als in Durchschnittsnächten. Bis zur Dämmerung würde ich jetzt noch etwa drei Stunden Zeit haben, diesen besten bisher erlebten Himmel meines Lebens auszukosten, also gab es ein ehrgeiziges Programm.

Los ging es mit altbekannten Standardobjekten, neugierig, wie diese unter so einem Bombenhimmel wirken würden. Ich konnte mich nicht zurückhalten, sofort einen Blick auf den Orionnebel zu werfen. Ein unglaublicher Anblick: Bei 43x mit UHC-Filter nicht nur die Adlerschwingen sichtbar, sondern noch ein riesiger, rundlicher Nebelbereich mit weiten Ausläufern dahinter, und innerhalb des Nebels Dunkelwolken und Filamente, die man bis 89x gewinnbringend hochvergrößern konnte. Ich erlaube mir mal, eine Zeichnung von Jeremy Perez zu verlinken, die ziemlich genau die Details wiedergibt, die ich zweifelsfrei identifizieren konnte - nur hat Perez das mit acht Zoll beobachtet, ich mit drei! ( http://www.perezmedia.net/beltofvenus/archives/images/2010/img2010011401_M42lg.jpg ). Als Nächstes kam das Galaxienpaar M81/82 dran, das zwar kräftiger als unter Durchschnittsbedingungen war und bei dem M81 einen ungewohnt großen Halo zeigte, aber die eigentlich Überraschung war NGC3077: Diese Galaxie, die ich erst einmal nach intensiver Suche bei mittlerer Vergrößerung hatte beobachten können, fiel in dieser Nacht schon bei 18x sofort auf, ohne dass ich danach hätte suchen müssen. Weitere Galaxien in der Gegend, denen ich einen Besuch abstattete, waren M108, M94, M106 (Beeindruckend hell und ausgedehnt), M101, M63, NGC 4490 und zum ersten mal M109, die ja leicht vom 2,4-mag Stern daneben überstrahlt wird, aber in dieser Nacht war sie ganz leicht sichtbar und hob sich sogar ansatzweise der Kern ab. Ein Blick auf den sehr kräftigen, auffallenden Eulennebel M97, dann ging es herunter zum Galaxienpaar M51/NGC5195, das zwar recht tief stand, aber trotzdem beeindruckte: Schon im Übersichtsokular sind beide Galaxien sauber getrennt, und bei 89x ist mit indirektem Sehen Struktur innerhalb der Nebelscheibe von M51 sichtbar: Oberhalb des Kerns sieht man einen Bogen, der heller als seine Umgebung strahlt - das war dann wohl tatsächlich ein Fragment eines Spiralarms. Mit 80mm Öffnung! Das Deep Sky-Vergleichsbild auf binoviewers Website für M51 im 150er Newton gibt den visuellen Eindruck dieser Nacht ziemlich gut wieder, natürlich etwas dunkler, aber sonst sehr ähnlich. Hätte ich den Fünfzoll-Achro dabei gehabt, vielleicht hätte ich in dieser Nacht zum ersten mal die Spiralstruktur von M51 wirklich deutlich sehen können.

Beflügelt von diesem Erfolgserlebnis wandte ich mich zu den leider schon etwas tief stehenden großen Herbstgalaxien, erst zur riesig ausgedehnten Andromedagalaxie mit ihren Satelliten M32 und M110, dann zur Dreiecksgalaxie M33, in der ich bei 43x und 89x zweifelsfrei das Sternentstehungsgebiet NGC604 als rundes Nebelbällchen sehen konnte. Die Galaxie NGC 891 dagegen habe ich wieder nicht gefunden, der einzige Misserfolg dieser Nacht. Ich musste mir dann h&chi noch einmal ohne Mondlicht ansehen und war von der Sternenanzahl erschlagen, dann gab es noch einen Blick auf den erstmals beobachteten Offenen Sternhaufen NGC 1245 und noch einmal auf die Paradesternhaufen M36/37/38 sowie die Plejaden, die ohne Mond natürlich alle noch einmal ein gutes Stück glanzvoller als vorhin waren. Dann war es Zeit für ein paar kniffligere, bisher noch nie beobachtete Galaxien, aber die Bedingungen waren so gut, dass ich sie alle mit fast schon zu großer Leichtigkeit finden konnte. NGC 2841 im Großen Bären war nicht nur sofort deutlich im Übersichtsokular zu sehen, diese 50 Millionen Lichtjahre entfernte Galaxie zeigte auch schon deutlich ihre elongierte Form mit hellerem Kernbereich, eine selbst mit der kleinen Öffnung wirklich schöne Galaxie, die ich mir recht lange ansah. Auch NGC 2683 im Luchs fand ich problemlos auf Anhieb. Diese etwa 16 Millionen Lichtjahre entfernte edge on-Galaxie zeigte sich strichförmig wie eine schwächere Version von M82.

Ich suchte im Karkoschka, was ich heute nacht noch ausprobieren könnte - na klar, der Eskimonebel in den Zwillingen! Den hatte ich schon einmal vergeblich gesucht, wahrscheinlich, weil ich ihn bei der geringen Übersichtsvergrößerung nicht von einem Stern hatte unterscheiden können. Deswegen ging ich in dieser Nacht gleich mit dem 6,7mm-Weitwinkelokular bei 89-facher Vergrößerung auf die Pirsch und sah tatsächlich bald einen kleinen Nebelball, auch wenn ich die berühmte grüne Farbe nicht wirklich sehen konnte, es war eher ein helles Grau, in dem man einen ganz leichten Grünstich höchstens erahnen konnte. Als Nächstes beobachtete ich den Krebsnebel M1, der bei jeder Vergrößerung deutlich als ovaler, heller Nebel sichtbar war. Mittlerweile stand auch der Löwe mit dem darin strahlenden Jupiter hoch genug, aber mich reizten zuerst Galaxien, beobachtete das Galaxienpaar M65/66 sowie die hübsche, ziemlich helle NGC 2903. Erst dann gönnte ich mir die erste Jupiterbeobachtung dieser Saison, und bei 127x war trotz der noch recht geringen Größe immerhin schon mehr als nur die zwei Hauptwolkenbänder sichtbar, sondern ließen sich ein drittes Wolkenband und Ausfransungen an den Hauptwolkenbändern ausmachen, dann ging ich herunter auf 89x, um entspannt etwas das Bild der vier aufgereihten Jupitermonde zu genießen. Der Horizont hellte sich schon etwas auf, also verzichtete ich darauf, noch nach schwachen Galaxien im Haar der Berenike zu suchen und schaute mir stattdessen noch einmal ein paar Prachtobjekte an, besonders den Orionnebel, M81/82/NGC3077 und M51/NGC5195.

Bald brach ein herrlicher Morgen mit wunderbar reiner und klarer Luft über den Bergen herein, doch als ich mich mit dem Frühbus Richtung Wien aufmachte, gerieten wir nach zehn Minuten Fahrt den Berg herunter schon wieder mitten in dichte, nasse Nebelsuppe - unglaublich, was für einen Unterschied die paar hundert Meter mehr Höhe machen. Eines steht jedenfalls fest: Nach Annaberg werde ich noch oft wieder zurückkommen.

CS,
Fabian
 
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Hallo Fabian,

ich gratuliere zu dieser wunderschönen Beobachtungsnacht, aber auch zu deinen treffenden Beschreibungen. Mein Standort ist im Münsterland (Deutschland) - also nur Meereshöhe. Dort wohne ich auf einem Bauernhof, wo Laternen und Nachbarhäuser Fremdwörter sind. Zaubernächte gibt es auch hier - aber nur zwei- bis fünfmal im Jahr.

Auch ich bin ein Liebhaber kleiner bis mittlerer Teleskope. Zum Spechteln setze ich meinen FC76 (Takahashi) ein. Wenn ich nicht so faul wäre, könnte ich (fast) vergleichbare Berichte schreiben. Der kleine Refraktor bildet fantastisch und vor allem randscharf ab. Große Gesichtsfelder sind ein wahres Vergnügen.
Sind die Bedingungen besser, greife ich auf meinen TSA120 (Takahashi) zurück.

Mit diesen beiden Refraktoren mache ich zurzeit 100% meiner Beobachtungen.

Das seeing ist nur selten besser als eine Bogensekunde. Nächte mit hervorragender Transparenz kann man ebenfalls an einer Hand abzählen. Ich habe aber schon des öftern die Erfahrung gemacht, dass, wenn es nach Regen aufklart, eine fantastische Durchsicht herrscht. In solchen Nächten habe ich mit meinem FC76 Galaxien gesehen, die ich bei einem durchschnittlichen Himmel mit meinem TSA120 nicht sehe.

Eigentlich braucht man in unseren Breiten kein größeres Teleskop, aber ... die Welt der Galaxien lockt. Ein großer Spiegel, der die mäßige Transparenz ein wenig vergessen lässt, kommt demnächst.

Ich hoffe, dass ich dann die Galaxien so sehen kann, wie du sie beschrieben hast.

Mach weiter so.

Gruß Klaus
 
Hallo Fabian

Ein wunderschöner Bericht - als wäre man dabei gewesen...
Neben großem Enthusiasmus für`s Hobby gehört sicherlich auch ein Quentchen Mut und Überwindung dazu, solch eine Tour auf sich zu nehmen. Besonders, wenn man kein Auto hat. Respekt!
Ich tue mich schon schwer, meine Utensilien auf die 5 min. entfernten Hügel und Felder zwischen Erkrath und Mettmann zu karren.
Wobei dort natürlich niemals eine Nacht erlebt werden kann, wie Du sie geniessen durftest.
Sowas gibt`s für mich meist nur einmal im Jahr - 4 Stunden mit dem Flieger entfernt - dafür dann aber 10-14 Nächte hintereinander...

Die AZ-4 besitze ich übrigens auch. Anfänglich ging das Teil etwas schwergängig und ruckartig. Inzwischen aber meine meist genutzte Montierung. Mit FH 120/600 oder Newton 150/750.

Danke für Deinen tollen Erlebnisbericht!

Gruß
Gerd
 
Hi Fabian,

so muss man sein als echter Astronom, wie Du mit Deiner Zuversicht (wegen des Wetters) und Leidenschaft an Durchhaltevermögen in einsamster Natur!!!!

Bei solchen Inversionswetterlagen ist die Luft auf den Bergen ja immer extrem trocken, eigentlich sollten uns die Hochnebellagen darauf hinweisen, unbedingt in die Berge zu fahren, wenn nicht grad Föhnsturm wie heute um die Gipfel weht.

Deinen Bericht hab ich genossen und ich glaub Du machst mit Deinem kleinen Gerät vielen Leuten hier Freude. Nicht auszudenken, was ich an Deiner Stelle mit meinem 16ner Dob sehen hätte können, auf jeden Fall nen Fall für Beruhigungspillen glaub ich.

In Dir stecken bei solch einer Entschlossenheit aber Potentiale, bravo!! Da sieht man doch, was sich wirklich auszahlt im Leben.

Ich hab mir Deinen tollen Ort auf Google Earth mal anageschaut und kann wohl nachempfinden, wie du da den Hügel ab Ortsmitte von der Bushaltestelle hoch bist auf die freie Wiesenfläche. Dieser Ort ist schon im Vergleich zur Umgebung was Extrafeines! Wie in Gottes Namen hast Du denn den gefunden?

Gruss von Anette
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

Neben großem Enthusiasmus für`s Hobby gehört sicherlich auch ein Quentchen Mut und Überwindung dazu, solch eine Tour auf sich zu nehmen. Besonders, wenn man kein Auto hat. Respekt!
Ich tue mich schon schwer, meine Utensilien auf die 5 min. entfernten Hügel und Felder zwischen Erkrath und Mettmann zu karren.

Ich glaube, in gewisser Hinsicht ist es für die Motivation sogar vorteilhaft, wenn man mitten in einer Großstadt lebt wie ich: Weil der Himmel vor meiner Haustür so extrem lichtverschmutzt ist, dass außer Mond und Planeten prinzipiell nichts geht und ich noch dazu weder Garten noch Balkon habe, MUSS ich zum Beobachten eben aus der Stadt rausfahren - und wenn man ohnehin schon rausfahren muss, macht es dann auch keinen so großen Unterschied mehr, ob man nun eine Stunde zu einem passablen Himmel oder eben zweieinhalb Stunden zu einem hervorragenden Himmel rausfährt. Hätte ich einen nicht besonders guten, aber brauchbaren Himmel samt Garten vor meiner Haustür, wäre ich wahrscheinlich auch meistens zu faul, zu einem Ort mit Spitzenbedingungen rauszufahren und mich eben mit dem mäßigen Himmel vor der Tür begnügen.

Ich hatte ja transportbedingt noch nie ein Teleskop über fünf Zoll, aber wenn ich Beobachtungsberichte mit Acht- oder Zehnzöllern lese, deren Besitzer unter Vorstadthimmel den Krebsnebel nicht sehen, dann neige ich inzwischen zur Annahme, dass Öffnung zwar viel, aber Himmelsqualität alles ist (Der Gipfel wäre natürlich Riesenöffnung unter perfektem Himmel).

@anette.
Ich hab mir Deinen tollen Ort auf Google Earth mal anageschaut und kann wohl nachempfinden, wie du da den Hügel ab Ortsmitte von der Bushaltestelle hoch bist auf die freie Wiesenfläche. Dieser Ort ist schon im Vergleich zur Umgebung was Extrafeines! Wie in Gottes Namen hast Du denn den gefunden?´

Ich habe systematisch auf der Lichtverschmutzungskarte den dunkelsten Fleck gesucht (Zur Karte: http://www.nightsky.at/Obs/LP/LV_DMSP.jpg), den ich von Wien aus noch bequem erreichen kann - das war der blaue Fleck um Mariazell. Dann habe ich mir diese Gegend auf Google Maps angeschaut, bin alle darin gelegenen Ortschaften durchgegangen und habe auf Wikipedia nachgesehen, welche davon am höchsten gelegen ist - das war Annaberg, und die Wahl war offensichtlich richtig. Das einzige Problem: Ich fürchte, für den 5-5,5 mag-Himmel im Wienerwald, von dem aus ich letztes Jahr noch oft beobachtet habe, bin ich jetzt endgültig verdorben, nachdem ich erlebt habe, was ein Kleinteleskop unter RICHTIG gutem Himmel zeigen kann...

Deinen Bericht hab ich genossen und ich glaub Du machst mit Deinem kleinen Gerät vielen Leuten hier Freude. Nicht auszudenken, was ich an Deiner Stelle mit meinem 16ner Dob sehen hätte können, auf jeden Fall nen Fall für Beruhigungspillen glaub ich.

Ein 16-Zöller wäre dort sicher eine Wucht, ich bin ja schon gespannt, was mein Fünfzoll-Achro (Den ich noch nie in den Bergen, sondern nur unter gutem Flachlandhimmel hatte) dort zeigt, wenn ich ihn mal hinauffahre. Interessant wird es, ob ich damit unter so einem Himmel bspw. wirklich klar die Spiralstruktur von M51 sehen kann.

CS,
Fabian
 
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Hallo Fabian,

zunächst mal großes Kompliment für deinen Beobachtungsbericht. :super: Fand ich sehr interessant und anregend. Respekt vor deiner Ausdauer, die lange Fahrt und die Mühen die du für solche Beobachtungen auf dich genommen hast.

Zitat von Delyon:
Interessant wird es, ob ich damit unter so einem Himmel bspw. wirklich klar die Spiralstruktur von M51 sehen kann.

CS,
Fabian

Damit du die Spiralstruktur klar erkennen kannst, brauchst du schon noch größere Öffnung. Das ist aber auch davon abhängig wie gut deine Wahrnehmung ist und was du unter "wirklich klar" verstehst. Jeder hat da etwas andere Definitionen. Aus meiner Sicht kann man da mit ca. 10-12" Öffnung bei erstklassigen Bedingungen schon einiges recht deutlich sehen, auch wenn mit kleinerer Öffnung natürlich auch schon etwas geht. Ich meine damit erste Strukturen innerhalb der Spiralarme und die Arme deutlich abgesetzt vom Himmelshintergrund mit deutlich erkennbaren "Lücken" zwischen den Armen. Du hast natürlich vollkommen recht, dass ein perfekter Himmel kaum durch etwas anderes zu ersetzen ist.

Ich habe da noch eine Frage: Wie gut kannst/konntest du die Himmelsqualität bei deiner Beobachtung in "Zahlen" ca. einschätzen/bewerten? Ich meine damit erkennbare Grenzgröße freiäugig (beispielsweise in UMi oder auch einen SQM-Wert). Dann hätte man gute Vergleichswerte zu anderen Orten (z.b. Emberger Alm, Großglockner-Gebiet, etc.). Dass es schon ziemlich gut gewesen sein muss, sagt mir deine Erwähnung von M33 freiäugig.

Auf der Emberger Alm habe ich beispielsweise in den besten Nächte SQM-Werte bei 21,7 mag gehabt und konnte Sterne bis 7,4 mag in UMi mit freien Augen sehen. Vom ITT her kenne ich einige Leute, welche die Edelweißspitze nochmals besser hinsichtlich der Klarheit beurteilen. Ich selbst war aber noch nicht dort.

Viele Grüße
Werner



 
Hallo,

danke fürs Lob! Die Grenzgröße kann ich nicht wirklich zuverlässig einschätzen, weil ich nur den Karkoschka dabeihatte, in dem ja keine wirklich schwachen Sternhelligkeiten unterhalb von etwa 6mag verzeichnet sind. Alles im Karkoschka aufgeführte war sichtbar, aber ich kann darüber hinaus nicht wirklich beurteilen, ob es nun 6,5mag, 7mag oder noch besser war. Edelweißspitze, Großglockner und Co werden aber sicher noch ein merkliches Stück besser sein als mein Standort, die sind ja immerhin noch einmal erheblich höher - ca. 1100m Höhe wie in Annaberg ist zwar schon ziemlich gut, aber auch noch nicht richtig hochalpin. Zur Vorbereitung der nächsten Beobachtungsnacht in Annaberg werde ich mir aber mal ein paar wirklich schwache Teststerne notieren, um die Grenzgröße einigermaßen abschätzen zu können.

CS,
Fabian
 
hallo Fabian,
erstmal danke für deinen eindrucksvollen Beobachtungsbericht!
Ich weis, wo du beobachtest, bin auch,wenn es das Wetter zulässt,in der Nähe von Annaberg,allerdings nicht, um zu beobachten,sondern um meinem Hobby der Astrofotografie nachzugehen.(zuletzt im Oktober 2013).
Mein Beobachtungsplatz ist nach dem Wastl in Richtung Puchenstuben, ca 5 Km vorher in Richtung Turmkogellifte-auch um die 1100m über Nn.
Das ist ein sehr guter Platz,windgeschützt,absolut ohne Streulicht,man sieht im Frühjahr und Herbst das Zodiakallicht...
M33 freiäugig,Grenzgrösse allerdings bin ich nicht so gut;ich schätze aber in guten Nächten so an die 7,0 Mag!
Fabian,wenn du unter diesen guten Himmel mal durch ein etwas grösseres Fernrohr die Objekte des Himmels beobachten möchtest,könnten wir uns ja mal treffen,wenn ich zum fotografieren zum Turmkogel fahre,kannst ja mitfahren mit mir und dich mit deinen Geräten dazustellen,wenn du willst.
@Werner: sorry,ich bezweifle, dass du auf der Embergeralm 7,4 Mag erkennen konntest,die Werte vom Sky Quality Meter (21,7) kenne ich nicht,würde mich allerdings nicht darauf verlassen.
Viele Grüße,
Heinz
http://www.fotocommunity.de/fotograf/heinrich-weiss/939509

HP: http://members.kabelweb.at/deepsky-Impressionen/
 
RE-die beste Astronacht meines Lebens

Hallo Heinz!

@Werner: sorry,ich bezweifle, dass du auf der Embergeralm 7,4 Mag erkennen konntest,die Werte vom Sky Quality Meter (21,7) kenne ich nicht,würde mich allerdings nicht darauf verlassen.

Es gibt wenige Leute hier im Forum, die in Sachen visueller Beobachtung genau wissen wovon sie reden. Werner gehört für mich dazu. Wenn er auf der Alm bei diesen SQM-Werten auf 7m4 kam, glaube ich ihm das sofort.

Davon abgesehen, sind die Physiologien bei uns Beobachtern ja sehr unterschiedlich. Was manch andere eine 6m0-Nacht nennen - sind bei mir 6m5 aufwärts.

Soviel mein Senf :) :cool:

PS - ich hatte mal (in einer Ausnahmenacht) am Stadtrand von Berlin 6m8 - watt sachste nu?

Schöne Grüße + CS

Norman

 
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Re: RE-die beste Astronacht meines Lebens

hallo Norman,
am Stadrand von Berlin-und 6,8 Mag?
Was ich dazu sage?!: :smiley61:
Da war sicherlich ein Blackout der Stadtwerke daran Schuld?
Nun mal im Ernst: unglaubwürdig... ;)
VG Heinz
 
Hallo Heinz,

6m8 am Stadtrand von Berlin kann ich bestätigen. Es kommt nur darauf an, wie man Stadtrand definiert. Auf der Landkarte im Kopf eines Berliners gehört ja faktisch ganz D zum Stadtrand :biggrin: (liebe Berliner ... das war nicht böse gemeint).

Hallo Fabian,

Berichte, wie Deine kann es nicht genug geben. Bitte mehr davon.

Beste Grüße

Rene
 
Re: RE-die beste Astronacht meines Lebens

Hallo Heinz,

wie René schon sagte, es kommt auch ein wenig auf die Definition an. Sagen wir mal so, es war nicht mehr Berlin, aber noch S-Bahnnetz - äußerster östlicher Rand. Und die östlichen Bezirke haben viel Wald...

Das war eine Nacht mit 30 und tagsüber 13 (!!) Prozent Luftfeuchte im Frühjahr, als Ikeya-Zhang zu sehen war. Ich glaube, da war die Saharaluft wieder mit im Spiel.

Schöne Grüße

Norman
 
Re: RE-die beste Astronacht meines Lebens

Das kann durchaus stimmen, auch erfahrene Meteorbeobachter haben in und im Umland von Berlin Grenzgroessen >= 6mag feststellen koennen.
Eine einfache Methode zur Feststellung der Grenzgroesse stellt die Auszaehlung definierter Sternfelder dar. Solche finden sich z.B. auf der Seite des AKM :(www.meteoros.de/fileadmin/user_upload/meteore/other/visuelle_meteorbeobachtung_2007.pdf)
Die Zaehlfelder und Auswertungstabellen finden sich ab Seite 13. Dabei werden am besten drei (oder mehr) Felder ausgezaehlt, und dann der Mittelwert gebildet.
Gruss Willi
 
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Hallo Heinz,

wo genau ist dein Beobachtungsplatz bei Puchenstuben? Bin immer auf der Suche nach dunklen Fleckchen die von Wien aus mit dem Auto halbwegs erreichbar sind. Puchenstuben ist zwar von der Fahrzeit schon grenzwertig, aber andrerseits fährt man ja auch für einen Tag zum Schifahren aufs Hochkar... ;-)

CS,
Norbert
 
Moin aus dem hohen Norden!

Ich finde es schon eine respektable Leistung sich mit Bus und Bahn auf eine 2,5 std Reise zu begeben um zu spechteln :respekt2:
Ich nehme mir auch immer vor an einen dunkleren Ort zu fahren (per KFZ) ,
und baue das Teleskop dann doch im Garten in meiner suburbanen Umgebung auf ?)
Aber ein super Bericht!
 
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Hallo Fabian,

danke für diesen Beobachtungsbericht. Ich finde das Ganze sehr schön beschrieben und es macht Lust auf mehr. Ein gut geschriebener Bericht, kann genauso spannend sein wie ein Foto oder eine Zeichnung. Da heißt es immer deep sky fängt bei 6 bzw. 8" an. Dieser Bericht belehrt es einem eines besseren.

Ich bin schon auf deinen nächsten Bericht gespannt.

Gruß Andy
 
Re: RE-die beste Astronacht meines Lebens

Hallo Norman und Heinz,

@Norman
hatte die letzten Tage nicht so viel Zeit, die Foren durchzuschauen und sehe erst heute, dass sich in diesem Bericht das ein oder andere getan hat. Vielen Dank für die Unterstützung und das nette Kompliment! :smiley47:

Zitat von Norman:
@Werner: sorry,ich bezweifle, dass du auf der Embergeralm 7,4 Mag erkennen konntest,die Werte vom Sky Quality Meter (21,7) kenne ich nicht,würde mich allerdings nicht darauf verlassen.

Es gibt wenige Leute hier im Forum, die in Sachen visueller Beobachtung genau wissen wovon sie reden. Werner gehört für mich dazu. Wenn er auf der Alm bei diesen SQM-Werten auf 7m4 kam, glaube ich ihm das sofort.

@Heinz
Die von mir angegebenen Werten stimmen schon. :smiley47: Ich würde das nicht hier reinsetzen, wenn es unzutreffend wäre. Zu beachten ist dabei, dass es sich um eine außergewöhnlich klare Nacht auf dem ITT 2011 gehandelt hat. Solche Bedingungen sind selbst auf der Emberger Alm selten. 2011 jedoch lagen gleich mehrere Nächte nahe an diesem Optimalwert, nicht nur hinsichtlich der Transparenz, sondern auch bezüglich des außergewöhnlich guten Seeings. Die Grenzgröße für mich lag aufgrund von Schätzungen in UMi bei definitiv 7,3 - 7,4 mag (7,3 mag konservativ geschätzt, für mehrere Sekunden mit dem Auge haltbar). Das Erkennen schwächster Sterne/Nebel freiäugig verlangt entsprechende Erfahrung und physische Voraussetzunen, das eigene Auge betreffend. Auf dem diesjährigen ITT (genau genommen im Anschluß daran) gab es in einer Nacht eine Durchsicht, die da beinahe herankam, aber eben nur beinahe. Mehrere Messungen gemittelt mit dem SQM zeigten in Richtung UMi (einer der dunkelsten Ecken am Himmel auf der Emberger Alm) in der 2. Nachthälfte "nur" ca. 21,6 mag.

Allein auf die SQM Messungen verlasse ich mich allerdings nicht, sondern beurteile immer zusätzlich was mit dem freien Auge möglich ist (und selbstverständlich auch, was im Teleskop machbar ist. Da waren beispielsweise 4 Uranusmonde im 18" im Jahr 2011 gar nicht allzu schwer).

In USA gibt es übrigens glaubwürdige Berichte von freiäugigen Beobachtungen, die bei noch besseren Himmelsbedingungen am absolutem Optimum bis ca. 7,8 gehen. Hierzu gehört beispielsweise das blickweise Erkennen von M81. Einfach mal googlen...

Viele Grüße
Werner
 
Re: RE-die beste Astronacht meines Lebens

Hallo Norman,

ist jetzt zwar etwas OT, aber muss erlaubt sein....

Ich war noch nie in den äußeren Randbezirken von Berlin. Aufgrund der vorliegenden Lichtverschmutzungskarten kann ich mir aber sehr gut vorstellen, dass bei entsprechenden Witterungsbedingungen einiges geht und erstaunliche Werte bei der erreichbaren Grenzgröße erreicht werden können.

Ich kenne das aus dem direkten Umfeld von Stuttgart und nahe des Zentrums selbst (Uhlandshöhe mit der Sternwarte). Noch in den neunziger Jahren war es möglich, nur ca. 10 km Luftlinie vom Stadtzentrum Richtung Süden (Ausläufer des Schönbuchs) bei guter Transparenz Sterne freiäugig bis etwa 6,3 mag zu erkennen. Sehr wahrscheinlich geht das jetzt leider nicht mehr (wohne nicht mehr dort, sehe aber die zunehmende Lichtverschmutzung wegen des Flughafenausbaus seither in diese Richtung), aber immerhin war es mir letztes Jahr an einem Führungsabend für öffentliche Führungen im Sommer auf der Uhlandshöhe möglich, M13 mit freiem Auge zu erkennen. Das kannte ich seit vielen, vielen Jahren nicht mehr, dass so etwas nahe dem Stadtzentrum noch möglich ist. Selbst das Milchstraßenband war ansatzweise erkennbar. Ich war total baff! (Müsste mir den Eintrag im Beobachtungsbuch heraussuchen, da ich ziemlich sicher diese Beobachtung vermerkt hatte).

Da sieht man, was bei außergewöhnlich guter Transparenz möglich ist. Schade, dass das vergleichsweise selten ist. Leider allzu oft beträgt die Grenzgröße auf der Uhlandshöhe um die 4,0 mag, definitiv nicht besser... :mauer:

Viele Grüße
Werner

 
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Hallo,

ein ganz ganz toller Bericht, den ich mit Genuß gelesen habe.
Aber es ist schon eine Ansgae: 2 1/2h mit dem Bus hin, die Nacht durchmachen und 2 1/2h mit dem Bus wieder zurück!
Wie tot ist man nach so einer Nacht???

Auf jeden Fall wünsch ich Dir noch viele klare Nächte da oben!

Gruß

Markus


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Quidquid agis, agas prudenter et respice finem!
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Juniper Hill Observatory

Markus A. R. Langlotz
Dr.-Bruno-Sahliger-Str. 8
D-93096 Köfering

Die Astroseite: www.N-T-L.de
Die Sternwarte: sternwarte.N-T-L.de
Die Mailadresse: ntl.observatory (at) freenet.de

 
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