Anette_Aslan
Aktives Mitglied
Liebes Sternenvolk,
manchmal zweifelte ich an meinen Teleskopen, manchmal am Okular selbst, schickte es zur Kontrolle und zum Reinigen, versuchte über´s I-Net alle möglichen Informationen zu diesem Okular zu bekommen und las irgendwo mal, dass dieses Okular seine eigene Nacht braucht.
Nun, die hatte es gestern! Den M13 sah ich im 10er Dobs bei etwas niedrigeren Deklinationen zwar gigantisch, aber irgenwie in der Kategorie der unteren Grauabstufungen, nicht wirklich 100% befriedigend.
Man muß unter schlechten Vorstadtbedingungen wirklich auf gutes Seeing warten und darauf, dass er im Zenit steht. Es haute mich schier um. Ich dachte ich kannte M13 zur genüge, doch gestern gab es eine Überraschung: nadelscharf, hell und aufgelöst bis fast ins Zentrum, sehr deutlich die fliehenden Sternenketten erkennbar durch den Dobson in absolut senkrechter Position und am 6" FH auf ADM mit dem Bieper für den Notarzt. (Verlängerungssäule ist beantragt).
Der FH ist nun ordentlich austariert, hat noch ein zweites Gegengewicht und lässt sich absolut gezähmt führen. Ich führte ihn vorsichtig an den Schwan heran und da er auch endlich einen Telrad hat, konnte ich die Positoin des Cirrusnebels sofort ausfindig machen.........im O-III ein Hauch von Hauch. Der Schwan steht mit seiner östlichen Schwinge einfach noch im Lichterdreck des hohen Ostens.
Ich schwenkte auf Whirlpool, konnte beide Kerne wohl ausmachen, doch die Brücke wie einstmals und damit auch nur ein einziges mal leider nicht. Also zwar ein gutes Seeing aber nicht das Allerbeste!
Gegen 01h zog ein hoher Stratocumulus auf, Nachts sind die Wolken ja immer etwas höher als Tagsüber, deshalb denken Unwissende, dass es bei Vollmond immer Schäfchenwolken gibt. Das liegt aber daran, dass sie wohl aufmerksam gemacht durch den Vollmond mal zum Himmel schauen und sehen, was sonst auch immer zu sehen ist, nur eben nicht bei schwarzer Nacht.....der Vollmond macht Schäfchenwolken...ok.
Es wurde wieder alles klatschenaß durch Taubeschlag, die Rel. Feuchte stieg schlagartig von 60 auf über 90%. Dieses schwere Luftpaket trieb mich dann auch bleischwer in die Federn.
Grüssle von Anette
manchmal zweifelte ich an meinen Teleskopen, manchmal am Okular selbst, schickte es zur Kontrolle und zum Reinigen, versuchte über´s I-Net alle möglichen Informationen zu diesem Okular zu bekommen und las irgendwo mal, dass dieses Okular seine eigene Nacht braucht.
Nun, die hatte es gestern! Den M13 sah ich im 10er Dobs bei etwas niedrigeren Deklinationen zwar gigantisch, aber irgenwie in der Kategorie der unteren Grauabstufungen, nicht wirklich 100% befriedigend.
Man muß unter schlechten Vorstadtbedingungen wirklich auf gutes Seeing warten und darauf, dass er im Zenit steht. Es haute mich schier um. Ich dachte ich kannte M13 zur genüge, doch gestern gab es eine Überraschung: nadelscharf, hell und aufgelöst bis fast ins Zentrum, sehr deutlich die fliehenden Sternenketten erkennbar durch den Dobson in absolut senkrechter Position und am 6" FH auf ADM mit dem Bieper für den Notarzt. (Verlängerungssäule ist beantragt).
Der FH ist nun ordentlich austariert, hat noch ein zweites Gegengewicht und lässt sich absolut gezähmt führen. Ich führte ihn vorsichtig an den Schwan heran und da er auch endlich einen Telrad hat, konnte ich die Positoin des Cirrusnebels sofort ausfindig machen.........im O-III ein Hauch von Hauch. Der Schwan steht mit seiner östlichen Schwinge einfach noch im Lichterdreck des hohen Ostens.
Ich schwenkte auf Whirlpool, konnte beide Kerne wohl ausmachen, doch die Brücke wie einstmals und damit auch nur ein einziges mal leider nicht. Also zwar ein gutes Seeing aber nicht das Allerbeste!
Gegen 01h zog ein hoher Stratocumulus auf, Nachts sind die Wolken ja immer etwas höher als Tagsüber, deshalb denken Unwissende, dass es bei Vollmond immer Schäfchenwolken gibt. Das liegt aber daran, dass sie wohl aufmerksam gemacht durch den Vollmond mal zum Himmel schauen und sehen, was sonst auch immer zu sehen ist, nur eben nicht bei schwarzer Nacht.....der Vollmond macht Schäfchenwolken...ok.
Es wurde wieder alles klatschenaß durch Taubeschlag, die Rel. Feuchte stieg schlagartig von 60 auf über 90%. Dieses schwere Luftpaket trieb mich dann auch bleischwer in die Federn.
Grüssle von Anette