xboson
Mitglied
liebe Sternenfreunde,
ich will euch mal meinen Einstieg in die Astronomie bzw. die beobachtende Amateur-Astronomie beschreiben, etwas, das jedem der damit mal angefangen hat so oder in etwa ähnlich gegangen sein müsste...damit keiner auf die Idee kommen kann, dass es bei ihm / ihr anders gewesen sein könnte...
nachdem sich dieser Satz gesetzt hat, mal die Sachlage...
also,
ein Dobson ist ein schnell aufgebautes Ding, das viel Öffnung hat und in zwei Achsen gleichzeitig von unterkühlten Händen in Richtung des begehrten Objektes geschubst werden muss. Darüber hinaus ist ein Dobson ein Gerät, was aufgrund seiner möglichen Größe, vor allem des Öffnungsverhältnisses, ausserordentlich gut zur visuellen Beobachtung des Sternenhimmels geeignet sein sollte. Doch dem ist scheinbar nicht, denn irgend jemand entschied, dass man mit Dobsons toll fotografieren müsste. Also wurden f/5 Dobsons gebaut. Sowas gibt es auch als Newton für Einsteiger, jede Menge. Was genau bitte ist ein f/5 Newton?
Mal ehrlich, was soll ein f/5 Newton sein, den man jemanden verkauft, ohne böse Absichten zu haben, zusammen mit einer Montierung die den Namen nicht verdient, und wir reden nicht von 800€. Dazu Okulare blablabla und den ganzen [zensiert] den man braucht um die Fehler wieder auszugleichen, natürlich mit ED Linsen ...
Ich bin leider in einem Jahrzehnt in die Amateurastronomie eingestiegen, in dem ich mich frage, was hier eigentlich los ist. Da lese ich einerseits von Wolfi Ransburg, dass seine ganzen Gebete den FS des GSO 150/900 zu verkleinern und die Unzulänglichkeiten zu beseitigen, weil wir in Deutschland eben nicht gedankenlos jeden [zensiert] kaufen, so toll aufgenommen wurden, aber seit 2009 nicht eine einzige Veränderung am Design des Gerätes vorgenommen wurde.
Das Ding wird immernoch genau so angeboten, auch der [zensiert] vom unnötigen Komakorrektor der auch in jede 2" Fassung passt steht da immernoch wie ein Fels in der Brandung.
Warum wird ein so wahrhaft ernstes Thema so mit Füssen getreten, Ich habe nicht das Gefühl gut beraten zu sein, noch für mein ahnungslos investiertes Geld etwas bekommen zu haben, wo nicht 80% der Leser sagen würden dass es eigentlich Schrott ist. Traut sich eigentlich keiner mehr zu etwas richtig gutes herzustellen, und wieso ist dieses richtig gute plötzlich so unbezahlbar?
Kann man also nicht das optisch optimale so gut verkaufen und auf einer Produktionsstrasse herstellen, wie den ganzen elenden Kompromiss den man immer eingehen muss?
Wenn man natürlich das all-in-one Gerät haben will, dann verkauft man den f/5 Newton, denn der ist das absolute, am besten 8" dann will man gar keine 6" mehr haben, denn 6" ist doch schlimm, da sieht man nichts...
also, heute muss man um zu bekommen was man will etwa 50% umbauen lassen und fühlt sich nur [zensiert]t und ausgenutzt!
ich will euch mal meinen Einstieg in die Astronomie bzw. die beobachtende Amateur-Astronomie beschreiben, etwas, das jedem der damit mal angefangen hat so oder in etwa ähnlich gegangen sein müsste...damit keiner auf die Idee kommen kann, dass es bei ihm / ihr anders gewesen sein könnte...
nachdem sich dieser Satz gesetzt hat, mal die Sachlage...
also,
ein Dobson ist ein schnell aufgebautes Ding, das viel Öffnung hat und in zwei Achsen gleichzeitig von unterkühlten Händen in Richtung des begehrten Objektes geschubst werden muss. Darüber hinaus ist ein Dobson ein Gerät, was aufgrund seiner möglichen Größe, vor allem des Öffnungsverhältnisses, ausserordentlich gut zur visuellen Beobachtung des Sternenhimmels geeignet sein sollte. Doch dem ist scheinbar nicht, denn irgend jemand entschied, dass man mit Dobsons toll fotografieren müsste. Also wurden f/5 Dobsons gebaut. Sowas gibt es auch als Newton für Einsteiger, jede Menge. Was genau bitte ist ein f/5 Newton?
Mal ehrlich, was soll ein f/5 Newton sein, den man jemanden verkauft, ohne böse Absichten zu haben, zusammen mit einer Montierung die den Namen nicht verdient, und wir reden nicht von 800€. Dazu Okulare blablabla und den ganzen [zensiert] den man braucht um die Fehler wieder auszugleichen, natürlich mit ED Linsen ...
Ich bin leider in einem Jahrzehnt in die Amateurastronomie eingestiegen, in dem ich mich frage, was hier eigentlich los ist. Da lese ich einerseits von Wolfi Ransburg, dass seine ganzen Gebete den FS des GSO 150/900 zu verkleinern und die Unzulänglichkeiten zu beseitigen, weil wir in Deutschland eben nicht gedankenlos jeden [zensiert] kaufen, so toll aufgenommen wurden, aber seit 2009 nicht eine einzige Veränderung am Design des Gerätes vorgenommen wurde.
Das Ding wird immernoch genau so angeboten, auch der [zensiert] vom unnötigen Komakorrektor der auch in jede 2" Fassung passt steht da immernoch wie ein Fels in der Brandung.
Warum wird ein so wahrhaft ernstes Thema so mit Füssen getreten, Ich habe nicht das Gefühl gut beraten zu sein, noch für mein ahnungslos investiertes Geld etwas bekommen zu haben, wo nicht 80% der Leser sagen würden dass es eigentlich Schrott ist. Traut sich eigentlich keiner mehr zu etwas richtig gutes herzustellen, und wieso ist dieses richtig gute plötzlich so unbezahlbar?
Kann man also nicht das optisch optimale so gut verkaufen und auf einer Produktionsstrasse herstellen, wie den ganzen elenden Kompromiss den man immer eingehen muss?
Wenn man natürlich das all-in-one Gerät haben will, dann verkauft man den f/5 Newton, denn der ist das absolute, am besten 8" dann will man gar keine 6" mehr haben, denn 6" ist doch schlimm, da sieht man nichts...
also, heute muss man um zu bekommen was man will etwa 50% umbauen lassen und fühlt sich nur [zensiert]t und ausgenutzt!