Hi Alex,
na, mal wieder dabei noch ein neues Fass aufzumachen?
Fuer solche "Edge-Lighting Sachen" nimmt man wohl gemeinhin Acryl-Klarglas mit 91% Transparenz und fein verteilten Partikeln zum auskoppeln des Lichts wie dieses:
Developed specifically for edge lit applications, including lighting and signage, this LGP continuous cast acrylic is formulated with evenly dispersed illuminating particles to provide bright, even illumination. Suitable for use with LEDs, fluorescent and cold cathode light sources. Features and...
shop.inventables.com
Da kommt dann am Besten noch eine opaque duenne Acrylglasplatte drauf.
Sowas in Deutschland aufzutreiben ist eher nicht so trivial (weil eher ein Industrieprodukt), aber mal so auf die Schnelle gesucht, Du kannst es ja mal hier versuchen:
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eine Probe von 20x30cm fuer ~10Euro kann man riskieren.
Musst es allerdings entweder laserschneiden lassen, oder die Kante nach dem mechanischen Zuschnitt polieren lassen, damit das Licht von den LEDs gut eingekoppelt wird.
Anmerkung: Wenn dein Flatpannel nicht 100% homogen wird, dann kann man natuerlich auch das beheben: Wenn Du bereits ein groesseres, gutes Flatpannel hast, dann ohne Astro-Filter ein Masterflat mit deinem neuen Flatpannel aufnehmen, dann ein weiteres mit einem Referenzflatpanel. Letzteres dann z.B. in Pixinsight mit pixelmath durch Ersteres dividieren und als Korrektur (der Korrektur ...

) dann auf alle zukuenftigen Flats draufmultiplizieren. Falls Du einen Rotator verwendest, wird's aber komplizierter...
P.S. EL Folie statt LEDs fällt erstmal raus wegen der Regelbarkeit.
Nur der Vollstaendigkeit halber: Das geht schon.
Am einfachsten mit einem Inverter wie diesem:
https://www.reichelt.de/inverter-12...-p84836.html?&nbc=1&trstct=lsbght_sldr::60203
Die Regelung ist ein 50k Ohm Poti, dass intern an einem Eingang von einem PIC Microcontroller haengt. Das kann man z.B. durch ein digitales Poti ersetzen und das kann man dann ueber einen Arduino fernsteuern (und ASCOM kompatibel machen). Einen anderen Hack hat der
@soundfan ja gerade gepostet.
Man kann natuerlich auch gleich einen eigenen Inverter auf Arduino-Basis bauen, da gibt es auf Github auch etliche Projekte, einige um den MAX14524E Chip, die auch gut ausschauen.
Frueher gab es von Sparkfun und Seedstudio [etc] auch fertig aufgebaute Arduino-Shields mit dem MAX14524E, aber frueher haben die Kinners auch nicht gleich alle Hochspannungskabel in den Mund genommen und sind dann teilsediert zum Anwalt gelaufen. Sowas wurde wohl wegen zu vielen Klagemoeglichkeiten inzwischen abgeraeumt.
Ich sag's nur deshalb, weil Du ja auch schon mit Leuchtfolie experimentiert hast.
Ich habe uebrigens inzwischen diese kosteneffiziente Variante
und diese
El-Folie DIN A2 weiss ( ohne Inverter)
www.el-light.shop
selber ausprobiert (kommt in Trevinca an die Wand fuer Flats mit dem grossen Newton und wird dort ueber Relais gesteuert. Was A2 oder A1 EL-Folien im "Astrofachhandel" in dieser Groesse kosten, geht ja auf keine Kuhhaut), dass funktioniert von Lum-Filter ueber 4,5nm OIII bis 4,5nm SII nach den ersten Tests nach manuellem Einregeln der Dimmung an der 268MM ganz gut.
Und (falls nicht der Bastelspass, sondern rasche Erfolgserlebnisse im Fordergrund stehen), Ich habe inzwischen auch zwei Flat-Panels vom Deepskydad (
Flat panels Archives - Deep Sky Dad ), die sind preislich noch im Rahmen und funktionieren auch exzellent.
Gruss & CS