Dobson 8": Lightbridge oder Galaxy/Skywatcher

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Re: Dobson 8": Lightbridge oder Galaxy/Skywatcher

Hallo ben!

Hast Du einen echten Gitter, entweder Selbstbau oder z.B. Hofheim oder Martini so ist naturgemäß bei offenem Spiegel die Auskühlzeit kürzer als bei einem Volltubus. Wenn es aber ein "Halbtubus", sprich dieses Unterteil des LB ist so sehe ich bei einem sachgerecht angebrachtem Lüfter keinen Unterschied zum normalen "Volltubus"-Dobson. Aber auch bei diesen handelsüblichen Dingern macht es sich gut, zumindest den Lüfter zu drehen bzw. gegen einen größeren zu tauschen!

CS Volker!
 
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So, habe mich jetzt entschieden...ich kaufe nun doch ein 8"Galaxy Dobson.

Jetzt bleibt nur noch die Frage nach dem Zubehör. Da man dies ja auch noch später dazukaufen kann, möchte ich nur das nötigste gleich mitkaufen. Die mitgelieferten Plössl-Okulare 9 und 32mm sollen ja nicht so gut brauchbar sein, also denke ich, dass ich hier andere nehme. Ich habe bereits an das Williams UWAN 7mm 1,25mm 82° gedacht. Was haltet Ihr davon und könntet Ihr mir noch ein zweites empfehlen?

Danke im Voraus
Benjamin
 
Hi Benjamin,
Du kaufst einen 8" F/6 Newton. Zur Okularwahl dafür hat Sven einen super Artikel geschrieben: http://www.svenwienstein.de/HTML/okulare_fur_den_8_zoll_dobson.html
Mein Rat: Überleg Dir zuerst, wie Deine 'endgültige' Okularpalette aussehen soll und laß Dich dabei nicht von den mitgeliferten Okularen leiten, denn die passen oft nicht dazu - sie sind allenfalls am Anfang ein Kompromiss, de sich aushalten läßt, bis Du Dein Wunschokular dann hast.

Mit 32 und 9 mm liegst Du im Allgemeinen ganz gut. Das 32mm Plössl ist aber als Übersichtsokular nicht so gut geeignet wit ein WW-Okular (z.B. TS WA). Du hast dann noch Lücken bei 22-24, 12-14, und im ganz kurzen Brennweitenbereich. Bevor Du dafür 7, 5 und 3 mm kaufst, überleg Dir, ob das SpeersWaler Zoom 5-8 mit den Tuningringen nicht am Ende günstiger wäre.

CS
Holger
 
Re: Dobson 8": Lightbridge oder Galaxy/Skywatcher

Hallo Benjamin,

meine Antwort ist ähnlich derer von Holger, aber etwas "andersherum":

Ich z.B. habe die beiden Okulare mitgenommen, da sich der Preis ohne auch nicht merklich reduziert. Ganz so schlecht sind die garnicht. Da ich gleich 2 Dobsons gekauft hatte, habe ich nun die Okulare als Pärchen und kann sie sehr gut am Bino einsetzen. - Auch eine Idee.

Das erste wäre aber wirklich ein 2" Übersichtsokular, ICS bietet hier eine Eigenmarke, das ICS-Widefield in 30 mm an, das sehr ordentlich für seinen Preis ist. Liegt um die 90 €.

Beobachte erst einmal damit, dann findest Du mit der Zeit heraus, was Du noch brauchst. Wie Holger empfiehlt, die beiden Brennweitenbereiche, die er anspricht sind die, die man wohl am häufigsten einsetzen wird.

CS
Winfried
 
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Hallo Benjamin, Hallo Winfried!

ICS bietet übrigens für 40,-€ Aufpreis das Widefield als Alternative zum 32er Plössel an, hat ein junger Sternfreund aus meiner Umgebung so geordert, habe durchgesehen, für den Anfang durchaus akzeptabel, das Plössl, würd ich nicht mitnehmen. (Auf der ICS-Seite auf "Schnäppchen" klicken, dann auf "Teleskope" und dann nach unten scrollen)

CS Volker!
 
Hallo Benjamin,

ich würde an Deiner Stelle das 32er Plössl gegen eines der 2" ICS-Weitfeld Okulare tauschen, so wie Volker das vorschlägt. An F/6 kann man diese Okulare schon sehr sinnvoll einsetzen, deutlich besser wird sehr deutlich teurer.

Wenn Du darüber hinaus noch an Okulare in der Preisklasse der Uwans denkst und damit für den Anfang brennweiten-/vergrößerungstechnisch gleich sehr gut bis endgültig ausgestattet sein möchtest, führt m.E. am Dobson kaum ein Weg am 5-8 mm Speers Waler Zoom vorbei, dazu noch das 13,4 mm aus der gleichen Serie und Du bist von der Übersicht über mittlere DS-Vergrößerungen bis zu hohen DS- und Planetenvergrößerungen sehr weitwinklig und mit guter Abbildungsleistung bei der Musik.
Drei Okulare mit großen Zwischenräumen, da passt jeweils noch ein Okular zwischen und das Zoom kann man auch noch nach unten erweitern, aber so ist von Anfang an viel Beobachtungslebnis und -spaß bei hoher Qualität garantiert.

Nicht schlecht wätre noch ein Peilsucher zusätzlich zum optischen Sucher (einfacher Red Dot oder auch zielkreissucher wie Telrad und Riegl). Das hilft gerade am Anfang, wenn man sich noch nicht so gut auskennt, mit der Bedienung von Rohr und Sucher kämpft, nicht recht weiß wie die gesuchten Objekte eigentliche aussehen ungemein.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Auch noch mal an Benjamin:

was sich bei mir bewährt hat ist die Kombination von Telrad-Sucher und Stoyans "Deep-Sky-Reiseatlas". In diesem sind alle sehenswerten Objekte bereits mit den Telrad-Zielkreisen versehen, sodaß das Suchen hier zur Leichtigkeit wird.
Einfach mit dem Telrad sich den Sternen eines Sternzeichens "entlanghangeln" bis man "vor Ort" ist.
Damit kann man ein Objekt in Verbindung mit dem 2" Übersichtsokular ansich garnicht verfehlen.

ICS hat den Atlas noch, bei Oculum ist er derzeit vergriffen, wird nachgedruckt und kommt erst im Sommer wieder auf den Markt.

CS
Winfried
 
Wofür braucht man denn ein 30mm Okular?

Ich dachte die grossen Vergrösserungen sind gut für Planeten und die mittleren für Deep-Sky, aber wozu ein 30mm Übersichtsokular?

Danke und viele Grüsse
Benjamin
 
Hallo Benjamin,

ja... im ersten Moment schluckt man, ob der Frage. Dann schluckt man nochmal. Dann denkt man sich: Gut, irgendwem wird ihm das so erzählt haben, und er hat's geglaubt!

Also 30mm in 2" (bei 1200mm Brennweite):
1. Es gibt Objekte, die sind so groß, dass sie nichtmal in das Bildfeld eines solchen 2" 30mm hineinpassen. Beispiel: M31 Andromedagalaxie, Nordamerikanebel, Californianebel,...
2. Wenn man Objekte sucht, kann man mit einem Übersichtsokular nicht mehr so leicht "daneben suchen".

Deepsky-Vergrößerungen:
1. Niedrige Vergrößerungen für sehr große Objekte, H2-Regionen, nahe offene Sternhaufen, die nahen Galaxien M31, M33 und die Magellan'schen Wolken.
2. Mittlere Vergrößerungen für die meisten Galxien und Nebel.
3. Hohe bis höchste Vergrößerungen für kleine Objekte oder solche, bei denen es auf volle Auflösung ankommt, also Kugelsternhaufen, kleine (helle) planetarische Nebel und noch ein paar andere.

Clear Skies
Sven
 
Na dann hoffe ich mal, dass Du nicht nicht verschluckt hast.
Ich weiss nicht mal, ob mir das überhaupt irgend jemand erzählt hat, ich hatte es irgendwie noch im Hinterkopf, aber weisst Du, ich blicke schon lange nicht mehr durch...:-)

Jetzt hätte ich nocht eine Frage zur Justierung, brauche ich jetzt einen Laser für einen Volltubus oder was sonst?

Vielen Dank und viele Grüsse
Benjamin
 
Hasllo Benjamin,

man braucht nicht zwingend einen Laser und zur Fangspiegeljustierung ziehe ich sogar eine gelochte Filmdose dem Laser vor (ja auch damit kann man einen ganzen Newton justieren).

Laserjustierung ist halt sehr bequem aber wenn schon, dann empfehle ich die "barlowed Laser" Methode, gerade für Einstieger.
Ansonsten tut es m.E. auch ein Justierokular oder ein ähnliches Hilfsmittel.
Viel Input zur Justierung gibt es z.B. bei "Pteng"
http://www.pteng.de/astro/astro.htm
Das sieht zunächst Mal sehr kompliziert aus, ist es aber nicht, wenn man Schritt für Schritt vorgeht.
Ein einfaches Filmchen finde ich auch nicht schlecht für den ersten groben Über- und Durchblick
http://www.andysshotglass.com/Collimating.html
Nur im Bereich der Laserjustierung bin ich mit dem Film nicht einverstanden, da sollte der Tubus waagrecht liegen und der OAZ senkrecht stehen.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Benjamin...

...du wirst schon "durchsehen", wenn Du das Gerät vor Dir hast, aber nimm Dir mal gaaanz in Ruhe die Okuempfehlungen von Sven vor. Die von Günther verlinkte Seite von andy finde ich übrigens mit Günthers Einschränkungen genial, besser als jede trockene Beschreibung (sorry pteng, sorry piu, Euere Anleitungen sind weeeeesentlich genauer, aber der newcomer braucht was "greifbares") Das sogenannte Justierokular von Andys Video ist übrigens bei Birkmaier (ICS) im Lieferumfang mit drin!

CS Volker!
 
Sehe ich gerade beim nochmaligem Anschauen von Andy's Video: Schaut Euch seinen "Sucher" :teufelgrr: :Trost: ?) nicht sooo genau an!

CS Volker!

P.S.: Aber bleibe trotzdem dabei, seeeehr gut gemacht!
 
Nochmal zu den Okularen:

Gut mancher wird mich hauen, aber jeder empfiehlt halt nur mal das, was er selbst einsetzt.

Das 30,, Widefield halte ich als eine Pflicht, ansonsten reizt man den Dobson nicht annähernd aus.
Danach käme eines um die 14mm, auch als mindestens 65 Grad Weitwinkel. Das nimmt man in 1-1/4", das muß kein 2" sein. Das isr das Okular, das ich am häufigsten einsetze.
Danach kommt bei mir ein UWA von Meade mit 8,8mm. Das ist sehr teuer, da gibt es z.B. das Baader Hyperion in 8mm bei 68 Grad um die 100 €.
Sollte das Buget es noch hergeben, ein Oku in der Größenordnung von 4-5mm und das war`s.

CS
Winfried
 
Hi Volker,

autsch! :krank: :erschreck:

Nun gut, um ergänzend zu den Anleitungen von Uwe und Ekkehard Mal sichtbar zu machen von was da "geredet" wird damit man es selbst besser sinnerfassend nachvollziehen kann, langt es auch mit diesem Sucher.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Vielen Dank nochmals für Eure Antworten.

Jetzt nerv ich glaub nur noch einmal und zwar mit Fragen zum Sonnenfilter:

1. Ich hab ein ungutes Gefühl mir einen Filter selber zusammenzubasteln, gibt es nicht auch vorgefertigte Filterfolien, die einsatzfertig für ein 8"Dobson verkauft werden? Der Mehrpreis wäre es mir schon wert.

2. Wäre ein Glasfilter vorzuziehen (mal vom höheren Preis abgesehen)?

3. Ist es ausgeschlossen mit diesen Filterarten auch Protuberanzen zu sehen?

Gruss und vielen Dank
Benjamin

 
Hallo Benjamin,

Glasfilter für volle Öffnung 8" und in der erforderlichen guten Qualität sind S..teuer.
Folienfilter sind günstiger und sicher.
Sicher ist auch der Selbstbau, wenn man die entsprechende beiliegende Anleitung oder diverse Anleitungen von Hobbyastronomen im Netz befolgt.
Ganz wesentlich ist dabei die ausreichende Erfassung der Folie durch die Fassung, also lieber nur 190 mm freie Öffnung und mindestens 10 mm Erfassung der Folie am Rand, ein spannungsfreier einbau der Folie und der feste Sitz der Fassung auf dem Tubus.
Wenn du Dir einen Bogen Folie besorgst und nicht gerade zwei linke Hände mit zehn Daumen dran hast, wird Dir auf spezielle Anfrage auch hier geholfen.
Die Sichtung von Protuberanzen am Sonnenrand ist im Weißlicht mit solchen Filtern ausgeschlossen.

Mit Folie zeigt Dir der 8-Zöller die Granulation als sandpapierähnliche Körnung, unterbrochen von Filamenten (das sind Protuberanzen "vor" der Sonnenoberfläche und sehr detailreich die Sonnenflecken. Das ist eine sehr lohnende Sache.
Der günstigste Einstieg zu den Protuberanzen wird durch das PST oder die neuen Sonnenteleskope von Lundt(?) geboten.

Nun gut, schon eine spezielle Zubehörfrage, das bedeutet wohl, dass die Würfel gefallen sind.
Willst Du Mal aufdecken und uns den großen Wurf zeigen?
Das könnte sich als nützlich erweisen, womöglich gibt es ein paar Kleinigkeiten zum Nachbessern.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Okee, kann ich machen...

Also ich habe bei ICS nachgefragt; ein Verzicht auf die mitgelieferten Plössls würde nur einen Preisnachlass von 15 € haben. Deswegen werde ich mal auf den Verzicht verzichten...
Ich werde also das Galaxy D8-K-CR für 349€ und einen Telrad-Sucher bestellen, aber vorläufig ohne zusätzliche Okulare. Diese kann ich auch im Shop hier in Zürich kaufen. Ich werde also zuerst die mitgelieferten ausprobieren und dann je nach Bedarf entweder zuerst ein 2" 32mm Übersichtsokular(weiss noch nicht welches,aber nicht das billigste) kaufen oder ein Williams 1,25" 7mm UWAN (auf dieses haben sie gerade eine Preisreduktion), je nachdem, welches der beiden mitgelieferten Plössl-Okulare ich unbrauchbarer finde...

ja, und dann schau ich dann weiter...

Gruss und Danke
Benjamin
 
Hi Benjamin,

unbrauchbar dürften die beiden Plössls keinesfalls sein, ich habe am 8" F/6 auch zunächst nichts anderes gehabt, war begeistert von dem was ich sah und habe dann langsam aber sicher auf weitwinklige Okulare umgestellt, weil ich halt große Felder mag.

Ich finde Deinen Weg gut.

Dein örtlicher Laden ermöglicht Dir ja sogar eventuell bei ernsthaften Kaufinteresse zwei oder drei mögliche Okularkandidaten zur Auswahl mit zu nehmen. Auch der Kontakt zu Sternenfreunden bietet die Möglichkeit, Okulare auszuprobieren und dann nach Wunsch zu kaufen.

Gruß und CS
*entfernt*

 
Hallo Benjamin!

Ich würde (lt. Angebot ICS möglich) das 32er Plössel gegen das 30er Widfield mit 40,-€ Aufpreis tauschen, günstiger kommst Du nicht an ein brauchbares Übersichtsokular ran (das TSWA 32 kostet um die 80 Euronen, ist aber dann auch besser), das 9er Plössel ist schon zu gebrauchen für den Anfang, nur das Gesichtsfeld ist schon arg klein. Wenn die Kohle langt, würde ich (ich habe es so gemacht) den geradsichtigen Sucher gegen den 8x50RA mit den 20,-€ Aufpreis tauschen, vor allem im zenithnahem bereich ein echter Gewinn!
Zu den Sonnenfiltern, das geht schon mit dem Selbstbau... und den Sucher auf keinem Fall vergessen bzw. abdecken!!!!

CS Volker!
 
Hi Benjamin,

wie Volker schreibt!
Aber Du hast bei ICS eine riesige Auswahl nahezu aller guten und brauchbaren Okulare. Stefan Schuchhardt kann Dich dort sehr gut beraten. Ich würde auf jeden Fall ein 30mm Widefield in 2" mitnehmen, denn damit reitzt Du das Potential des Dobsons im unteren Bereich erst richtig aus.

Mit dem 9mm kann man anfangs leben, ich habe es auch behalten und da ich 2 Dobsons mit den gleichen Okus habe, nehme ich die beiden Pärchen für das Bino. - Sowas kommt bei Dir später vielleicht ja auch dazu und dafür reichen diese "Dreingaben" völlig aus.

CS
Winfried
 
Hi Volker, Hi Benjamin,

ich denke die Entscheidung für ein bestimmtes 2" Weitwinkel sollte von Deinen Zukunftsplänen abhängen. Willst Du das Okular sowieso später mal ersetzen durch ein hochwertiges Okular mit deutlich besserer Randabbildung, so ist es definitiv der günstigste Weg, hier für 40 Euro ein Okular anzuschaffen, was sowieso ersetzt werden soll und gebraucht auch etwa in dieser Preislage wieder verkauft werden kann.
Bist Du aber wenig geneigt, in Zukunft ein Okular aus dem Bereich 300 Euro aufwärts (und es können schnell 700 werden) anzuschaffen, dann könnte es besser sein, erstmal das 32mm Plössl mitzunehmen, es ggf. selbst zu verkaufen und die gesparten 40 Euro zzgl. Erlös des 32mm Plössl als Spar-Grundlage für ein geplantes "bestes ca. 32mm 2" Okular unter 150 Euro" anzusehen.
Man spart einfach den Wertverlust von einem weiteren Okulartausch in dem Falle.

Clear Skies
Sven
 
Re: Dobson 8": Lightbridge oder Galaxy/Skywatcher

Danke für die Ratschläge.

Noch eine Frage: Wenn ich den Telrad-Sucher gleich mitbestelle, kann ich auf den 8 x 50 Sucher verzichten, oder?

Ich habe gerade bemerkt, dass Ihr schreibt, das 30mm hätte nur 40€ Aufpreis gegenüber dem 32mm. Wo steht das? Laut ICS können Sie mir bei Verzicht auf BEIDE Plössls nur eine Reduktion von 15€ geben, das 30mm Widefield kostet aber 89€.
 
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Re: Dobson 8": Lightbridge oder Galaxy/Skywatcher

Moin Benjamin!

> Wenn ich den Telrad-Sucher gleich mitbestelle, kann ich auf den 8 x 50 Sucher verzichten, oder?

Solange Du noch nicht weißt, wie Du mit dem Telrad klarkommst, und ob zusätzlich dazu nicht doch der Sucher angebracht wäre, würde ich erstmal beides nehmen. Abbauen kann man später immer noch was.

Welche Rabatte und Anrechnungsbeträge nun welches Oku und wieviel bei ICS erzielt, sprichst Du am besten mit dem Händler selbst ab. Was sollen wir Dir hier für Infos liefern? Von uns ist keiner (naja - fast keiner ;) ) bei ICS angestellt und kann über deren Preisgestaltung entscheiden.
 
Hi Micha,

ich würde den optischen Sucher auf jedenfall mit drauf lassen, wenn es richtig bequem werden soll sogar gegen einen 8x50 Winkelsucher tauschen (mach wohl noch Mal 20 E Aufpreis).
Dazu ein Leuchtpunktsucher oder Zielkreissucher und Du wirst auch als Beginner bei der Objektsuche schneller und nachhaltiger Erfolg haben.
Ein 8" F/6 Dobson kann mit einem entsprechenden 2" Übersichtsokular schon gute 2° Feld erreichen (das Plössl bietet 1,3°), aber der der optische Sucher bringt das Doppelte und schon mit "Fernglasvergrößerung".
Wenn Du also grob mit dem Peilsucher auf die Himmelsregion zielst und dann den optischen Sucher zur Objektsuche nimmst findest Du die hellsten und Auffälligsten Objekte aus den Sernkarten schon relativ problemlos und kannst dann auf das Übersichtsokular wechseln.
Das bringt Erfolge und auch die nötige Übung um dann auch schwierigere Objekte in Angriff zu nehmen.

Wenn du es so machst, halte ich einen einfachen, leichten Leuchtpunktsucher (red Dot) schon für ausreichend, der Telrad ist noch Mal komfortabler, allerdings ist er auch recht schwer und kann zusammen mit dem 8x50 Sucher und einem großen 2" Okular schon Mal zu Kopflastigkeit des Dobsons führen die man natürlich z.B. mit zusätzlichem Gewicht hinten am Tubus (Aquarienmagnete) ausgleichen kann.
Ich selbst habe einen Riegl-Quickfinder der wesentlich leichter und kleiner als der Telrad ist.

Die Sache mit dem 2" Übersichtsokular sehe ich ähnlich wie Sven. Es wäre schön, es von Anfang an zu haben, aber wenn das angebotene 30 mm Okular nicht zumindest die Qualität des 32er TSWA erreicht ist es ein sicherer Austauschkandidat.

Hinzu kommt, dass Du noch gar nicht weißt, welche Brennweite unter den Bedingungen Deines bevorzugten Beobachtungsplatzes gut einsetzbar ist.
Klar, 30 mm Brennweite und damit 5 mm AP kann man außerhalb von Innenstädten eigentlich immer einsetzen, aber wenn Du überwiegend bessere Bedingungen (dunklen Himmel) antriffst, kannst Du eventuell auch 40 mm, 38 mm oder 36 mm Brennweite einsetzen.
Die Auswahl an solchen Okularen, die für F/6 recht gut geeignet sind, ist inzwischen marken- und brennweitenübergreifend doch recht groß.

Gruß und CS
*entfernt*

 
Hallo Benjamin,

über den Preis musst Du schon selbst mit dem Händler verhandeln, bei anderen hat`s ja auch geklappt, berufe Dich doch einfach darauf....

Den Sucher würde ich auch mitnehmen, ich habe beide drauf. So schwer wie Günther meint ist er ja auch wieder nicht.
Wie gesagt, ein kleiner Magnet am Ende des Rohrs und das war`s dann.

CS
Winfried
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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